1799/19: Video: Süßholzraspeln für die Sterbenden

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Ron Spielman „Sweet Songs For The Dying“ played on a 61′ Tele. Video: Urban Tree Media Requests: contact@urbantreemusic.de „Sweet Songs For The Dying“ on Spotify: http://spoti.fi/2q5QsJm „Sweet Songs For The Dying“ on iTunes: http://apple.co/2m8zu7Z FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY @ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba… @ Website: http://www.sibc.band

Tante Käthe auf dem Lande hat eine Katze, schwarzweiß.

Da hinten steht ein alter Rollercoaster, so eine Art Gilb vom früheren Reisefrust.

Davor steht Ron Spielman, Fender Telecaster, Bj. 1961, nur ein Jahr älter als die richtig geilen Typen. Zwinker.

Sweet Songs for the Dyin‘ – Dyermaker, let us approve, wie die Wahlen morgen ausgehen? Mach’s wie Mob Barley & The Wählers: On The Fields Of Barley. #Vote – Frag Sting. Schlaue Menschen wählen.

Weiterführend
* Ron Spielman: Sozusagen Afrikas Napoleon
* Mob Barley & The Wählers: #Vote #TTTmedia

1788/19: Video: Neukölln, ist keine alte Crackhure. Sie ist eine Hure in ihrer puresten Form – Von Kalle Kalkowski

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Kalle Kalkowski – Neukölln, Du alte Hure

Die Musik derjenigen Musiker, die aus einer bestimmten zeitgeschichtlich einzuordnenden Zeit Anfang der Achtziger im kalten Altbau-Westberlin kommen und heute noch leben, also ausnahmsweise, die klingt häufig ähnlich.  Man hört eine gewisse Metaphorik heraus. Die Wortwahl, Motive, verwendete Stilcluster: Alles wohlbekannt und gleich so wärmend: Aha, da isses wieder, das alte Westberlin. Ich liebte es. Ich liebe es.

Aus dieser Zeit kommt der nachdrücklichste und ungewöhnlichste Neuköllner Malermeister Kalle Kalkowski, dessen Auftritt ich immer mochte. Der gefühlt schon immer Musiker war. Mit meinem Freund Eddie Heidner (RIP) haben wir damals, ich erinnere ca. 1984, auf dem noch bracheleeren Moritzplatz in Kreuzberg Open-Hair-Konzerte der Langhaarigen veranstaltet und da war Kalle Kalkowski dabei und falls ich mich da nicht falsch erinnere, saß am Schlagzeug Ronnie Bosien (RIP). Oder war es Anja Kießling? Pofff: Anja hatte so einen unglaublichen Bumms. Ich werde sie mal fragen. Überhaupt hat offenbar bereits das Sterben teils eingesetzt. Ich find es bitterst. Neulich verwickelte ich jemand ins Gespräch übers neue Neukölln: Wie entwickelt sich eigentlich Neukölln? Wohin driftet es? Das gentrifizierte Neukölln: Ich mag das auch als Wort nicht. Und bekam Widerspruch, das wäre da nicht Fakt. Find ich nicht. Ich glaube, Neukölln ist inzwischen hip, noch hipper geworden als Hopp. Gangstas: Wie denkt Ihr darüber?

Der Alltag schleift den Menschen kerzengerade: Kalle Kalkowski hat immer nur Musik gemacht und lässt sich übers Kopfsteinpflaster schleifen. Machte bis heute Musik. Ich habe aktuell gar nicht nachgesehen. Ich hoffe, es geht ihm gut. Dies Video hier habe ich seit Jahren nicht vergessen, aber offenbar vergessen, hier als Lied des Tages vorzustellen. Ich finde es bedeutend.

Danke, Kalle. Falls Du noch Musik machst: Bleibt wie Du bist.

Ich widme diesen Artikel meinem 2019 verstorbenen Freund Edmund „Eddie“ Heidner und sende Eddie alle meinen guten Gedanken und meine Liebe hinterher.
Ruhe in Frieden.

Rechercheideen
Edmund Heidner und Radio Wedding hier suchen
Kalle Kalkowski hier suchen

1753/19: Linktipp: Wie man das Programm vom Yorkschlösschen ergugelt – Tipps & Tricks

Johnny Haschkeks (Foto: Johnny Haschkeks)

Johnny Haschkeks (Foto: Johnny Haschkeks)

Hast schon gehört? Der Roger spielt wieder. Wat? Der Radatz! Ach, der Roger Radatz! Ey Mann, geilomat. – Natürlich gibt es, was diesen alten Ort der Kulturtreue betrifft, auch Grossstadtgeflüster. Doch das ist eine andere Geschichte.

Faktisch praktisch ergugelt sich der kenntnisreiche Künstlerkenner sein Nachleben hier.

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