1960/20 #Recordrelease – Stephan Graf von Bothmer legt vor: Hinter verschlossenen Türen

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„Stephan v. Bothmer gehört zu den angesagtesten Stummfilmmusikern in Deutschland.“ (Komische Oper Berlin) Der Pianist füllt Konzertsäle auf fünf Kontinenten mit seinen spektakulären Stummfilm-Konzerten. Bisher hat er über 600 Stummfilme vor über 110.000 Gästen vertont. Das hätte er sich selbst nie träumen lassen. Es sind einfach immer mehr geworden.“ Aus stummfilmkonzerte.de (Link unten)

Es sind Parforceritte von Stephan Graf von Bothmer auf 88 nebeneinander angeordneten Tasten. Häufig begleiten sie die Stummfilme vergangener Zeiten, womit sich von Bothmer einen Namen erspielt hat. Jetzt legt der Tastengraf einen weiteren Tonträger vor. Daraus koppelt blackbirds.tv den Titel Behind closed Doors als Tageslied aus und bringt den blaublütigen Tastenmann zu Gehör.

Die Liste der geeigneten, zuverlässigen und nachhaltigen Pianisten in Berlin ist nicht zu lang und bleibt damit überschaubar. Wir lassen einige weg, aber viel mehr als Bene Aperdannier, Stephan Graf von Bothmer und Lorenz Kellhuber fallen einem erst einmal nicht gleich, also sofort ein. Schon diese drei Namen wirken auf so unterschiedliche und unvergleichliche Art und Weise. Einer ist ein fleißiger Auftragsarbeiter im Weinberg des Herrn, coacht u.a. The Voice of Germany, wirkt als Professor an den Akademien der musikalisch schönsten Künste, gibt Workshops und reist mit Lily Dahab ins Esperanto Gesamt-Lateinamerikas. Unter anderem. Der Andere gilt als nationale Jazzgröße an den Tasten und bearbeitet seit vielen Jahren beim Label Blackbird Music von Andreas Hommelsheim seine vortrefflichen Tastenkünste, das Zuhören und Besuchen seiner Konzerte gilt als lohnen wollende Investition in einen Zustand seelischer Gesamtzufriedenheit. Von Bothmer, Graf Stephan hingegen steht ständig für Stummfilmkonzerte, wie es bereits oben eingehend beschrieben ist. Nebenbei gefragt: Ist es nicht wunderbar, was hinter verschlossenen Türchen erdacht wurde? Sind jene Türchen nicht auch Himmelspforten des unmittelbar bevorstehenden Adventskalenders? Knock,  Knock, Knockin on heavens door.

Momentan fürchten viele Musiker und ihre Zuschauer in Livekonzerten, dass die Eventskalender der Veranstaltungskalenderbranche auf Dauer zubleiben könnten. Dass es nicht dabei bleibt, einen Lockdown light zu veranstalten. Die Freiheit der künstlerischen Entfaltung steht auf dem Spiel. Auftritte fallen aus, Musiker setzen sich still wie der Weltfrieden vor ihre Homecams und zelebrieren den künstlerischen Gesamtnotstand so wie Jan-Josef Liefers, Tatortkommissar mit recht gut planbarem Einkommen, aber auch Musiker mit vielen ausfallenden Gigs.

Stephan Graf von Bothmer kann einen durchaus glücklich machen, wenn man nur bereit ist, offenporig anzuschwitzen. Und nun fließen die Säfte der Sehnsucht. Schaut Euch das Wirken dieses Manns näher an. Niemand hat die Absicht, derartiges zu bereuen.

Weiterführend

1951/20 #Tageslied – Herr Svenson singt Liebeslieder – 7 Lieben, Osnabrück, der Hund, das Meer und die Versuchung

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Geh hassen! Komm in Liebe wieder #resocialized #wirsindmehr #TTT #Tulipstagram

Geh hassen! Komm in Liebe wieder #resocialized #wirsindmehr #TTT #Tulipstagram


Herr Svenson singt Liebeslieder – Sieben Lieben

Kamera und Schnitt: Tobi Schneider
Regie: Angelino Wagener
Assistenz: Klara Steinke
Maske: Anja Landwehr
Pianistin/Video: Victoria Semel
Vielen Dank an Tom Heise und Lennart Larkin von der Lagerhalle Osnabrück und den Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück für die Unterstützung bei diesem Projekt.
Musik: Herr Svenson, Text: Wolfgang Niemeyer, Piano: Andreas Müller

Ich sag nur „Sieben“.

Herr Svenson ist ein Mann, der in Abgeschiedenheit gut gedeiht. Viele Jahre lang lebte der eingefleischte Musiker in einem behaglichen Iglu in der Arktis, mit zwei Katzen und einem Bernhardiner als einzige Gesellschaft.

Aber dann kam der Klimawandel. Das Iglu begann zu schmelzen, und Herr Svenson schaffte es gerade noch, seine 40 Gitarren vor dem Wasser zu retten, das von der Decke tropfte. Aber die Bude war hin.

Schweren Herzens zog er zurück nach Osnabrück, Germany. Pech für ihn, aber großes Glück für die Musikfans. Denn in der eisigen Isolation sind Songs entstanden – eigentlich nur Eigenbedarf, aber da er schon mal da ist, teilt er sie mit uns. Danke, Herr Svenson!

(Text: Herr Svenson, Facebook-Website)

1950/20 #Tageslied – Ron Spielmann vermisst die Tapas und den Wein, aber auch seinen Bassisten Gérard #B3Berlin

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Rotwein (gif)


Maria, Maria (B3 Berlin) – via Blackbirdmusic

B3 on Spotify: https://sptfy.com/2nQF
B3 on Facebook: https://www.facebook.com/B3Berlin/
Download and stream „Maria, Maria“ by B3: https://backl.ink/142569831
B3 is: Andreas Hommelsheim (organ, keys); Ron Spielman (voc, g); Gérard Batrya (b); Lutz Halfter (dr)
Song and video were made without B3 bassist Gérard Batrya who had to stay in his homeland France due to the corona pandemic.
Recorded and mixed by Heiko Gigner at Blackbird Music Studio, Berlin
http://www.blackbird-music-studio.de
Film by Erik Schütz / GoodBY Production https://www.goodbyproduction.com
© 2020 Blackbird Music
http://www.blackbird-music.de
#b3berlin #mariamaria #jazzrock

Maria, Maria….erinnerte Carlos Santana einstmals an die Westside-Story. Insofern ist die Geschichte verbrieft.

Ron Spielman (g/voc) erinnert Maria, Maria an die Tapas und den Wein, aber auch an seinen im französisch unfreiwilligen Exil gefangenen Bassisten Gérard Batrya, der gerade nicht weg kommt, um nach Berlin zu eilen und mit seinen Lieblingsmusikern Andreas Hommelsheim, Ron Spielman und Lutz Halfter zu tun, was ein Bassist tun muss. B3, das ist ein Quartett ohne den Vierten im Bunde, derzeit, es sind nun einmal ganz andere Zeiten.

Das Tageslied Maria, Maria heute auf blackbirds.tv: Das #Tageslied

Wir danken für die zur Verfügung gestellte Musik.