283/10: Linktipp: Wer es noch nicht gemerkt hat: Krautrock ist hier ein Thema und Michael Rother auch!

H.P. Daniels (Quelle: myspace)
H.P. Daniels (Quelle: myspace)

H.P. Daniels war früher, in den 80-ern der Mastermind einer Berliner Band namens Escalatorz. Das ist leider Geschichte, das war ne coole Band! Heute tritt er nur noch gelegentlich auf. Allerdings beschäftigt er sich viel mit Musik, und zwar auch für den Berliner Tagesspiegel. Wie z.B. am 22.09.10! Ein Interview seinerseits mit Michael Rother, der als Interviewpartner ebenfalls in der hier bei uns abgebildeten Krautrock-Dokumentation der BBC vorkommt, finden wir aus aktuellem Anlass so interessant, dass wir uns erlauben möchte, darauf gezielt hinzuweisen.

Gut gemacht und danke, H.P. Daniels! Wer sich jetzt fragt, was Krautrock ist, folge bitte den Links unten! Merci bien….

(mit bestem Gruß an H.P.)

277/10: CD Preview: Album „Band On The Run“ (1973) Paul McCartney kommt ein weiteres Mal raus


Bluebird – Paul McCartney & Wings (Album: Band On The Run), 1973 – via Youtube

Einer der besten Songs von Paul McCartney ist Blackbird vom White-Album der Beatles! So heißt auch diese Website hier. Ein weiterer der besten Songs von Paul McCartney heißt Bluebird vom Album „Band On The Run“. Er steht dem Blackbird, wenn auch auf ganz andere Weise, in nichts nach. Paul McCartney hatte es immer mit Vögeln!

Wat? Du hast noch nüscht von dieser Platte gehört? OK, Paul McCartney, das sagt dir was, oder? Beatles. 1973 hatte Paul McCartney ein weiteres Problem, nachdem ihm 1970 im April die Beatles auseinander gedriftet sind und noch heute wird darüber sinniert, wer von beiden es war: John Lennon oder Paul McCartney. Das ist Geschichte, damit muss sich niemand mehr befassen. Wer nun zu den Anhängern von Lennon gehört, anerkennt das Schaffenswerk des „bestaussehenden Beatles“ McCartney nicht. Doch das ist wurscht. Faktenlage ist, dass McCartney auch der erfolgreichste Solo-Beatle war. Nobody could reached him the water, würden Mitglieder der Spezialistengruppe:Pideon-English bei facebook dies übersetzen.

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276/10: Themen, Preview: Eins wurde hier immer vergessen: Gospel ist cool!

Banner Gospel ist cool!

Ja, Freunde der leichten Muse. Ganz vergessen! Dann war da noch der Gospel. Und viel mehr hier auf die Schnelle und aus der Hüfte geschossen nicht! Es ist also eine Ankündigung, nicht mehr, nicht weniger: Gospel sollte hier auch eine Rolle spielen. Ist Musik, oder? Zur Einstimmung schon mal dieser Banner! Ma kieken, was sich tun tut!

Gospelanten aller Stadtteile: Vereinigt euch! Und „sing, sing A Song“! Hopphopp!

273/10: Personen & Porträts: Sabine Zlotos bietet jetzt auch Musikcoaching an #neue Angebote

Banner Personen

Sabine Zlotos / Sabine Zlotos Quartett
Sabine Zlotos / Sabine Zlotos Quartett

Bandsoziologie handelt von der Soziologie gruppendynamischer Prozesse. Bandcoaching handelt von der Beseitigung gruppendynamischer Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg der Gruppe (Band). Ist Musikcoaching dann ggf. eine Verschmelzung von beidem?

Bandsoziologie ist unser Steckenpferd. Seit kurzem wird hier regelmäßig aus den Proberäumen dieser Stadt berichtet. Auch wo und warum es hakt. Was einem so Schwierigkeiten macht. Eigentlich ist Horst (* Name geändert) ein ganz netter, bescheidener Mensch. Er ist allerdings von menschlichen Zweifeln geplagt. Als Bassist spielt er super. Er würde aber niemals sagen: „Dufte, gut gemacht“. Weder zu seinen Bandkollegen, noch sich selbst gegenüber. Eigenlob stinkt und wozu etwas Positives sagen, wenn man es auch kritisch sagen, hyperkritisch. Horst kann immer nur mosern.

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269/10: Blackbirdianisches Wissen: Was zum Thema Geld verdienen in der Musikszene zu sagen ist!

Andreas Advocado - Blackbirdianisches Wissen 10.10

Traurig, aber wahr. In der Spezialistengruppe: Musikerwitze bei facebook kursierte dieser Witz:

Was sagt der Rockmusiker zum Jazzmusiker? Taxifahrer, zum Flughafen bitte!

Solange man als Musiker glücklich ist, ist egal wovon! Im Lebenslauf von Andreas Advocado auf der Homepage von Orientation ist über den 14-jährigen Andreas Advocado als Sänger der Düsseldorfer Teenieband „MESA“, inzwischen aufgelöst, zu lesen:

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254/10: Leseempfehlung: Dur und Moll, und was Musiker auf ihrem Klo zu liegen haben #Basiswissen

Echter Blackbird: Phil Spector

Ein Stück wie „Smoke on the Water“ von Deep Purple, keine Frage, muss in düsterem g-Moll erklingen; das unbeschwerte „Ob-la-di, Ob-la-da“ der Beatles in B-Dur. Moll, so scheint es, ist wie gemacht fürs Grübeln und Brüten, Dur dagegen für Festmusiken und Kinderlieder, für Nationalhymnen und Stadiongesänge. Dur und Moll sind die Stimmungspole der abendländischen Musik.“ (DER SPIEGEL, Jahrgang 2008, Link am Ende des Artikels)

Bei nahezu jedem Musiker (zumindest männlichen Geschlechts) liegt immer eine Auswahl alter, abgegriffener Zeitungen auf dem Klo. Denn dort ist der Platz, an dem der Musiker den Lärm der Welt vergessen kann. Nirgendwo anders, damit das gleich klar ist. Ob der Lärm der Welt letztlich in Dur oder Moll stattfindet, das wiederum ist eine ganz andere Frage, zu der man bislang nichts Verallgemeinerndes sagen konnte. Konnte. Aber nun….

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230/10: VideoPodcast: Cem hat’s gedreht, jetzt sind alle Neuköllner RKOliker geworden! Public Viewing

screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra
screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra

Es ist heiß in diesen Tagen, nein, es wird immer heißer. Endlich. Summertime, and living is easy.

In Berlin-Neukölln hat das Public Viewing eine vollkommen andere Bedeutung bekommen. Cem hat’s gedreht und damit deutlich gemacht, dass es in Neukölln lebenswert ist. Das Video bewegt und schon meldet die Berliner Ärztekammer eine neue Suchtkrankheit als Volksseuche, gegen die kaum jemand etwas unternehmen kann. Die Rede ist von RKOlikern, die inzwischen nicht mehr nur anonym in therapeutischen Gesprächszirkeln zusammentreffen. Blackbirds.tv feat. Olaf Dähmlow proudly presents:

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226/2010: Gags: Die Schlüppa auf die Bühne werfen! … #Attitude

ROCKSTAR bleibt ROCKSTAR und POPFAN BLEIBT POPFAN. Wie auch in der hier zitierten Email:

Schlüppa auf die Bühne? Getragen? I´ll think about it. Ich verfolge den Gedanken erst einmal nicht weiter, er regt mich innerlich an auf. Aber ein Angebot ist es schon.

Der Schlüppawurf-Faktor. Ich hatte ihn bislang noch nicht bedacht!

Früher war aktuell: Mex Schlüpfer & die nackten Fakten. Die Band gibt es nicht mehr. Mex Schlüpfer allerdings ist aktiv, lässt sich auch googlen, wer es mag….

221/10: Gags: The Forgotten Tapes: Und jetzt, wo Michael Jackson schon HISTORY ist….

Michael Jackson, das war einmal. ZDF Neo strahlte noch das legendäre Münchner Konzert aus, gestern Abend. War schön zu sehen. Mann, Jackson konnte tanzen. Der Begriff „Forgotten Tapes“ ist in der Musikbranche ein fester Begriff. Er bezeichnet die post mortem neu veröffentlichten, bislang unentdeckt gebliebenen Bänder aus der analogen Urzeit. Von Jimi Hendrix gibt es so was. Von den Beatles auch. Nur die Beatles allerdings haben zwei ganze Songs neu und erstveröffentlicht, lange nachdem John Lennon zu seinen Ahnen geritten ist. Kurzum: diese vergessenen Bänder, das sind die wahren Perlen der eigenen Erinnerung. Hätte sie doch nur jemand früher entdeckt. Genauso ging es mir heute.

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209/10: SängerIn gesucht? Ein Erfahrungsbericht aus der Berliner Musikszene

Nein, ohne Quatsch: Die Aktion SängerIn gesucht? via blackbirds.tv ist inhaltlich abgelaufen. Alle älteren Beiträge diesbezüglich wurden daher markiert, wie Hunde etwas markieren, dem sie größere Aufmerksamkeit widmeten. Die Artikel tragen jetzt folgendes Banner:

Banner Artikel abgelaufen

Es ist jetzt die richtige Zeit für einen rückwärts gerichteten, festen Blick. Sich in Gedanken noch einmal bei den vielen Sängern und Sängerinnen zu bedanken, die sich voller Emphase an uns wandten und uns ihr sängerisches Können unter Beweis stellten. Dank auch an diejenigen, die nicht gekommen sind, obwohl wir stets korrekt verabredet waren.

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199/10: Linktipp: Coole Klamotten kaufen, Rockstar, reich & berühmt werden – Hier wie da wie dada…

Von unserem Informanten vertraulich zugespielt wurde uns ein Prospekt, dem zufolge auch dieser Laden „coole Klamotten“ für angehende Rockstars anbieten könnte.

Mindestausstattungsorientierungspunkt: Dick Brave aka Sasha mit Schmalz- bzw. Pomadetolle. Wir bilden es ab, übernehmen aber für Karriereverschlechterung bei Berlins Musikern keinerlei Gewähr, etwa aufgrund eines anderseits sprunghaften Anstiegs von Rockmusikkarrieren bei der zunehmenden Stammkundschaft hier wie da.

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187/10: Blackbirdianisches Wissen: radioEINS hat gründlich versagt, zum Formatradio, zur FußballWM!

Geistiges „namedropping“: Irgendwo eine Sendung namens „Wissen macht Ahhh“. Erinnerung nicht minder. „Living in the past“ (Jethro Tull), anstatt hier und heute. „Ich & Ich“ im Niemandsland von Miles Davis Memoiren, er sagt seinerzeit:

Da gibt es so viel über diese Musik zu sagen. Ich beabsichtige nicht viel zu erklären, denn das ist dumm, die Musik spricht für sich selbst …“ (Miles Davis, über sein Album Bitches Brew)

Heute ist der richtige Tag, einen der wenigen überhaupt noch anhörbaren Radiosender in Berlin und Umgebung zu rügen. Milde Medienschelte. Unterlassungssünde pur. Noch weitere „auf der Pfanne“, aber wer hat schon was von Generalabrechnung gesagt? Im Übrigen ist nun Fußball-WM, kein Thema dieser Website, aber es gibt Parallelen dazu: Es geht um 1:0, 1:1, 1:2, 2:1 undsoweiter…

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174/10: Musikerwitze: Bassisten und wie aus Spaß Ernst Bier wird

Nach zwei recht erfolgreichen ersten Unterrichtsstunden kommt der Bassist nicht mehr zur vereinbarten dritten Stunde – und auch danach nicht mehr. Der Bass-Lehrer ruft ihn daher nach einigen Tagen an und fragt, was denn wohl wäre. Antwortet der Bassistschüler: „Sorry, zu viele Gigs“! (eingesandt von Frank Brands auf facebook – Spezialistengruppe: Musikerwitze)

Unglaublich, aber wahr. Die von uns gegründete Selbsthilfegruppe für von Siegmund Freud missverstandene, geschundene Seelen (…mit Gruß an Olaf vom Yorckschlösschen…) wurde gegründet bei facebook und hat nach zwei Tagen Existenz bereits 300 Mitglieder. Unglaublich, schön und übrigens: Weiter so, Musiker und Konsumenten, ist cool.

Die Frage, ob Ernst Bier (Jazzschlagzeuger, weitere Fundstellen auf dieser Website hier) bierernst ist oder ob er gar Humor hat, ist geklärt. Er hat.

169/10: Musikerwitze: Witze, 100 Mitglieder pro Tag, Schlagzeuger und Bassisten – Klarstellungen

Das Foto des Tages (Folgeseite) ist eine Stiftung aus Berlin-Charlottenburg und betrifft Bassisten!

Seit gestern gibt es bei facebook eine von uns gegründete Spezialistengruppe: Musikerwitze. Gestern schrieb ich einen der ersten Witze dort nieder und veröffentlichte ihn wie folgt:

Gründet ein Schlagzeuger eine facebook-Spezialistengruppe „Musikerwitze“. Treten gleich 100 Musiker bei. (Post auf Musikerwitze, gestern Nachmittag, Gruppe gerade gegründet)

Kurze Zeit später meint Matthias Rauchfuß, ein neues Gruppenmitglied: „Vor allem ein Schlagzeuger, also kein Musiker“. Gefällt mir, legte ich mich fest.

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167/10: Musikerwitze: In der neu gegründeten Gruppe Musikerwitze ist der Teufel los…

Sehr guter Witz, eingegangen von der offenbar kenntnisreichen Jana Wachholz (Danke, Jana), ist folgender Witz:

kommt eine Synkope zum Arzt: Herr Doktor, Herr Doktor, ich fühl mich so verrückt…..komm eine Fermate zum Arzt: Herr Doktor, Herr Doktor, ich finde keine Ruhe!!!

Die Gruppe auf facebook „Musikerwitze“ wurde am 26.05.10 von uns gegründet, um unserer Website und der Gruppe bei facebook eine Vielzahl von sehr guten Witzen über Musiker zu präsentieren. Die besten Witze werden an diese Website überwiesen, wobei: Die Auswahl erfolgt natürlich subjektiv.

166/10: Musikerwitze: Alle fängt mit der Einschätzung an: „Es ist schwierig“ – Musikerwitze sind leicht!

Ein Musiker hat sich verlaufen und fragt einen Passanten um Rat: „Wie komme ich in die Philharmonie?“ Antwort: „Üben, üben, üben!“ (Dank an Neumitglied Rüdiger, Gruppe Musikerwitze @facebook)

Nichts findet facebook schicker, als Privatinformationen im Profil des Profilinhabers. Auf die Frage nach dem Status der Beziehung kann man eingeben, ob man verheiratet ist oder in einer Beziehung. Eine Vielzahl von Menschen beantwortet die gestanzt bereits vorhandenen „mainstream“-Möglichkeiten mit der lustig erscheinenden Antwort: „Es ist schwierig“. Weniger schwierig ist es, über einen guten Witz zu lachen. blackbirds.tv hat auf facebook heute eine Gruppe mit hohem Spezialistenstatus gegründet: Musikerwitze. Sowas gab’s noch nicht und sowas würde uns tatsächlich fehlen.

Tommy Tulip ist der Gruppengründer und bittet um Beitritt von „Fachpersonal“ (Musikern) und „Fanpersonal“ (Zuhörern). Die Gruppe ist spezialisiert ausschließlich auf solche Witze, die man sich über Musiker erzählt. Wer den Lustigsten einbringt, hat gewonnen. (Aus dem Beitrittsgebiet: Informationen über die neu gegründete facebook-Gruppe)

Wer einen Account bei facebook besitzt, ist herzlich eingeladen, dieser Neugründung beizutreten. Die besten Witze aus der Group werden hier unter der Rubrik Gags/Musikerwitze verschlagwortet, veröffentlicht und prämiiert: mit einem gerüttelt Maß an Anerkennung.

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Weiterführend

163/10: Blackbirdianisches Wissen: Von großen Rockstars und leeren Zuschauerrängen…

Blackbirdianisches Wissen 06.10 - Zuschauerzahlen

Stell dir vor. Es ist der Tag des Gigs. Und keiner geht hin. Das soll vorkommen. Kommt immer wieder vor. Bei großen und kleinen Leuten, bei älteren und jüngeren Musikern. Ron Spielman ist ein „alter Hase“ (bitte nur sinngemäß verstehen). Martin hat es auf blackbirds.tv gelesen. Denn diese Website hat „gute Musiker“ im Auge -autsch- aber auch im Concert Preview. War blackbirds.tv da, gibt’s ein Review. Wenn’s sich lohnt, eins zu schreiben.

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162/10: Personen: Ein anstrengender Facebook Tag geht zu Ende! – Versuch einer Gesamtschau

Banner Personen

Andererseits: Ich möchte kein Pop-, Rock- oder Schlagerstar sein. Mir reicht ein Blick in meinen Emailaccount, um zu begreifen, dass da was los ist, in einem solchen Leben. Ein paar Mitteilungen aus dem täglichen Facebook.

Onkel Ille von Fifty Five bedankt sich für neue Fotos vom Gig. Rolf Zacher findet die Rolf-Zacher-Band gut und schlägt mir vor, dass ich das auch gut finde. Finde ich natürlich. Rolf Zacher ist einfach ein dufter Typ, ich kenn ihn noch aus Kreuzberger Zeiten. Nina Hagen denkt über den Tod nach und was alles dorthin führt. Das ergibt einen ganz erstaunlich großen Kommentarthread auf ihrer Pinnwand. Jetzt kommentiert Nina ihren Link. Soll sie. Sie darf. Ich hatte auch was hingeschrieben, mich für ihr Recht eingesetzt, dass sie da posten darf, was sie will. Einer hat gesagt, sowas nicht. Der muss den Mund halten. Es gilt Hausrecht. Wer einen Account hat, darf ihn auch benutzen.

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160/10: Essenziell zur Menschwerdung: Mann/Musiker und auch sonst hat…Regina Gschladt parat!

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

facebook-Mashup-Derivat Regina Gschladt
facebook-Mashup-Derivat Regina Gschladt

Das hat ohne jeden Zweifel Regina Gschladt herausgefunden, die als bloggende Fee irgendwo in den Weiten des Webs ihr Blogwesen betreibt, sie meint u.a.:

Ein Thema, das die wenigsten Männer anschneiden, sind Gefühlsdinge. Vielleicht, weil es sie verletztlich macht und es durchaus Frauen gibt, die diese ausnutzen. Absolut selten findet man einen Mann, der seine Gefühle tatsächlich zum Ausdruck bringt. Vielleicht ist das ja der Grund, warum Männer Musiker werden, denn mit Musik lassen sich die simpelsten Worte und die kompliziertesten Gefühle sehr schön ausdrücken (Quelle: officialregs bei Blogspot, Link am Ende des Artikels)

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157/10: Zitat: Was ein Sänger über sich sagt, …Selbstdarstellung und ihre Tücken

Er steht stellvertretend für alle Musiker, die heute hochkarätige Songs in Eigenregie produzieren können, die aufwändigen Studioproduktionen qualitativ in nichts mehr nachstehen: Sein Album nahm Xxxxxxx alias „Xxxxx“ im heimischen Wohnzimmer auf. Mikrofon, Boxen, Laptop und eine Menge Software – das ist heute, gepaart mit einem guten Gehör, Gespür für Komposition und technischem Know-how, ausreichend, um es professionellen Studiomusikern gleichzutun. (Quelle: ungenannt, myspace-Profil)

Wer diesen Text geschrieben hat? Vermutlich er selbst. Allerdings fliegen da zwei Aussagen so herum, die miteinander in Verwechslung geraten und Wünsche, Vorstellungen und sogar Vorurteile. Mikrofon, Boxen, Laptop und eine Menge Software: Das soll es sein, um es professionellen Studiomusikern gleichzutun? Mitnichten.

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136/10: Video des Tages: Rupert’s Kitchen Orchestra – Vom polnischen und vom spanischen Abgang…

Frage des Tages: Was haben Lena Valaitis und Rupert’s Kitchen Orchestra gemeinsam? Antwort am Ende des Beitrags.

Die Berliner Funkband Rupert’s Kitchen Orchestra ist nicht nur musikalisch talentiert. Auch im Streuen von Informationen haben die Jungs (und Mädels) was auf dem Kasten. Sie lassen andere an ihrer Arbeit teilhaben, ganz so, wie es das Web 2.0 zwingend vorschreibt als Möglichkeit eröffnet. Im Übrigen sind auch immer mal Rezepttipps aus dem Küchenorchester von „Balin“ zu erwarten. So sagt man. Sagt man?

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125/10: Record Release Party: Weltweiter Supergau durch Nichtdefinition eines weltläufigen Begriffs?

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screenshot Wikipedia
screenshot Wikipedia

Wer hätte das gedacht? Ein fest in Verwendung befindlicher Terminus ist noch nicht in der deutschsprachigen Wikipedia zu finden. blackbirds.tv hat sich um die Fortschreibung enzyklopädischen Wissens heute bemüht und den Eintrag RRP vorläufig erweitert. Neu hinzu gekommen: „RRP“ als Abkürzung für „record release party“.

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105/10: Dunstkreis Teltow: Es ging was im Dunstkreis- Isländische Asche erfolgreich zurückgedrängt!

Dunstkreis Teltow
Dunstkreis Teltow

Wenn Ulf sogar 50 wird, während Kai erst 39 Jahre hinter sich gelassen hat, dann ist das ein Grund zum Feiern. Wieder einmal lud der Dunstkreis Teltow ein, und es kamen durchaus viele. Manche wissen zwar heute nicht mehr so genau, was sie da gemacht haben, aber einige, die haben es wohl doch noch in Erinnerung.

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98/10: Karriere: Welche Methode sticht beim Karriere machen?

Gitarrist, Average 47 - hohe Authenzität
Gitarrist, Average 47 - hohe Authenzität

Es gibt zwei Möglichkeiten Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.“ Danny Kaye, US-amerikanischer Schauspieler (1913 – 87)

It’s my Life! Mein Motto: Wenn DU nicht brennst, kannst Du ANDERE nicht anzünden.“ (Zitat Jürgen Stark, guter Spruch) 

Linktipp: Inspirationsquelle Jürgen Stark auf myspace

93/10: Kleinanzeigen: Leute, die Mucke machen, Leute, die geil aussehen…so richtig charismatisch!

ich bin eine großartige sau, auf mich ist verlass, ich singe euch die geilsten sachen herbei wenn ihr dem flow zeit und raum lasst. außerdem hab ich stil und sehe auch noch verflucht gut aus dabei.“ (Zitat aus einer Kleinanzeige)

Auf die hier angehängte Kleinanzeige hatten wir lieber nicht geantwortet. Sie war ein bisschen verwirrend formuliert. Allerdings: Er sieht geil aus, singt die geilsten Sachen und sieht auch noch verflucht gut aus dabei. Ein Foto war nicht mit hochgeladen: das wäre möglich gewesen.

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77/10: Gags: Zu 7. Staffel DSDS wurden am 20.02. die Gewinner…

Bereits vor längerem hat diese Website die Gewinner der 7. Staffel von DSDS bekannt gegeben. Niemand schert sich einen Dreck drum, und alle glotzen es weiter. Was könnte RTL für Sendekosten einsparen? Wie viele Zickenkriege, auch zwischen männlichen Platzhirschen, wären ungezickt geblieben? Wie viele Eltern von (viel zu) jugendlichen Jugendlichen dürften endlich wieder fairnymphdich fernsehen? Und wie viele Handytöne, Ringtones, Handys von Nokia und Konsorten wären schlichtweg unverkauft geblieben?

Praxistipp: Einfach diesen Artikel retweeten! Dann wird DSDS abgesetzt. Und wir ham unsere Ruhe!

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61/10: Teleprompter: Dirk Zöllner vergisst den Text – und wir den Ost-West-Überblick!

Dirk Zöllner sagt schreibt u.a.:

Zweite Strophe… Aussetzer. Na gut, kann vorkommen. Textfiasko im Refrain. Mir wird schwarz vor Augen. Absolute Textmisere in der dritten Strophe und nun fortfolgend! Anlass und Titel sind zu ernst, um in der üblichen Art und Weise Stehgreif-Reime zu verwenden. Der Albtraum. Ich will im Erdboden versinken, zumal es sich um eine DVD-Aufzeichnung handelt. Für einen Tonmitschnitt kann man ja noch Overdubs machen. Nur wie kriege ich Jörg Stempel dazu, meinen Auftritt noch mal nachzufilmen?! Aber nun mal ganz im Ernst. Vitaminmangel, facebook, Muttermuse, Hundewetter und Programmgemetzel ist nur das Eine. Das Wesentliche ist die Not des Älterwerdens, da kann man sich selbst und andere täuschen, soviel man will. Ich gehöre zu den jüngsten Protagonisten einer Szene, die sich über den Begriff Ostrock definiert. Zur letzten Generation, noch nicht mal ganz 50! Die Verluste häufen sich, die alte Ostgemeinschaft trifft sich immer öfter zum Abschiednehmen. Das schlägt auf die Seele, selbst wenn man darüber hinweg feiert!“ (Dirk Zöllner, Blog auf myspace – hier)

Lieber Dirk, das muss nicht sein. Denn es gibt, nicht nur im Westen, eine sinnvolle Strategie gegen das typisch deutsche Vergessen: Den Teleprompter. Denn: Vergesslichkeit ist keine Zier, besser lebt sich’s ohne ihr.

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60/10: Gags: Who the f**k is Susi Schlinger? Aus der SPAM-Warteschlange…

screenshot Susi Schlinger
screenshot Susi Schlinger (klick)

Nicht direkt mit Musik und der Szene hier in Berlin hat wohl Susi Schlinger zu tun. Sie haust unter einer Domain namens phuket-urlaub.com (nein, nicht verlinkt!), na dann schönen Urlaub, Susi. Und der Text, den Susi hinterlässt, der bringt mich allerdings ins Schlingern, gut gemacht, Susi.

Soll ich jetzt schnell mal anklicken, von wo du kommst? Mitnichten. Das werde ich nicht tun. Aber Susi beherrscht das emphatische Schreiben. Klaus Kinski sagte, als er den Nosferatu in der Verfilmung von Werner Herzog spielte, die denkwürdigen Worte zu Jonathan Helsing:

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Essentials: Was Udo Lindenberg über Drogen sagt! – Achtung: Am 31.03. ist Ende beim Panikpreis 2010

Essentials: Udo Lindenberg - Drogen
Essentials: Udo Lindenberg - Drogen
Panikpreis 2010
Panikpreis 2010

In seinem Atelier, unter dem Dach des Hamburger Hotels Atlantic, illustriert Udo alte Lieder wie „Andrea Doria“ oder „Rudi Ratlos“. Manchmal mischt er Farben mit Likör („den kannste von der Leinwand lutschen“), stellt in Kirchen oder im Erotikmuseum aus. Gelegentlich setzt sich Udo an ein Schlagzeug, das Farbe verspritzt, den Ejakulator. „Leicht over the edge wird Künstlertum ideenreicher.“ (Artikel „Geile Hängung“, Süddeutsche Zeitung, 10.02.05, hier)
 

Allerdings: …

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Geißel der Menschheit: SPAM! – Die Tonträger aus Berlin haben Antworten dazu!

Spambericht - 01.2010
Spambericht - 01.2010

Ein Onlinekonzert? Ja wie wo was? Wer macht denn sowas und überhaupt? Ganz einfach! Da immer mehr Leute von außerhalb Berlins sich darüber beschweren, wir würden ja nie wo anders spielen, dachten wir uns, wir ändern das… und spielen ab jetzt einfach auch Konzerte ÜBERALL! Überall gleichzeitig, wohlgemerkt – live anzuhören von Deinem Computer! Ein Fanfarenstoß für dieses Rockerlebnis, mit dem nicht einmal die Beatles aufwarten konnten!“ Zitat von der Website der Tonträger (Berlin), hier 

Keine neue Erkenntnis: Spammer sind dumm! Wer ein Blog betreibt, hat mit denen zu tun. Wer eine Emailadresse besitzt, auch. Wie dämlich die Einträge sind, die sich im Spamfilter der Website -gottseidank- verfangen, darauf mal ein repräsentativer Ausblick. Einfach aufs Bild klicken. Allerdings: Abrufbar sind die Dinger nicht mehr. Sie wurden endgültig gelöscht.

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Video des Tages: Gudrun Gut – Move me (1960 – It was a very good year) – inspirated by Frank Sinatra


Gudrun Gut – Move me (via Youtube)

(1) Gut? …find ich gut.“ (spontane Idee des Rezensenten)

(2) Schon in ihrer Kindheit eher vom Reiz des Risikos fasziniert als auf Sicherheit bedacht, hat sie lieber im Wald der Lüneburger Heide Bomben ausgegraben, das Studium zugunsten einer wilden Underground-Bandkarriere aufgegeben, die Neue Deutsche Welle überlebt und an der Entstehung der Berliner Technoszene aktiv teilgenommen. Berlin, Subkultur und Gudrun Gut stehen in einem Bedeutungszusammenhang, der auf anschaulichste Weise die spezifischen Qualitäten dieser Stadt und einer für sie exemplarischen Laufbahn begreifbar macht.“ (Electric Indigo alias Susanne Kirchmayr über Gudrun Gut auf de-bug.de)

Gudrun Gut ist ein kreativer Kopf und beileibe keine Unbekannte in der Musikszene Berlins.

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Blackbirdianisch 03.10: Kompositionslehre für Blogger und Anoushka Shankars Weltmusik

bb.Wissen 03.10 - Komposition & Blogging
bb.Wissen 03.10 – Komposition & Blogging

Anoushka Shankar ist die Halbschwester von Norah Jones, der gemeinsame Vater heißt Ravi Shankar und gehörte zu engen Freunden der Beatles, die in den Jahren 1966 bis 1968 mehrere intensive Zeiten in Indien zubrachten.

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Gerüchteküche ist aufgeklärt: Endlich wird mit Vorurteilen ggü. Musikern Schluss gemacht!

95% der Musiker nehmen keine Drogen mehr!
95% der Musiker nehmen keine Drogen mehr!

(via facebook, danke Dave)

Schluss mit Lustig. Jetzt wissen es alle: auch in Berlin! Und was ist mit Sex? Nach Rock’n Roll frage ich lieber nicht! Wenn diese große Menge (95%) repräsentativ ermittelt wurde, die keine Drogen mehr nimmt, nehmen denn etwa nur 5% weniger als früher? Sind das die 5%, die an Drogen verreckt sind? Oder nehmen 95% der Musiker nicht mehr, sondern weniger Drogen, aber wie viel? Fragen über Fragen, keine davon führt zu einem sinnvollen Ziel. Eins noch….

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Keep him under control: Jaroslaw Ilski kann nicht nur fotografieren, what a feeling?

Jaroslaw Ilski (Selfshot)
Jaroslaw Ilski (Selfshot)

You Would Be Mad by J. Ilski (via Soundcloud)

So ist Jaroslaw, der gebürtig aus Polen stammt. Er hat das Charming eines großen Jungen mit großen Augen, und er kann noch staunen. Im Nebenberuf ist er Tausendsassa, spielt Schlagzeug, Piano und fotografiert sehr gut. Das gibt blackbirds.tv Anlass, ihm die heutige Soundwolke des Tages zu widmen. Weiter so, Jaroslaw.

Nicht vergessen,

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Zeitgeschichte: Zu Recht wurde Beatmusik immer kritisch-distanziert betrachtet


Erich Honnecker (via Youtube)

Durch die Übersteigerung der Beatrhythmen werden Jugendliche zu Exzessen aufgeputscht. Yeah! Aber: Niemand hat etwas gegen eine gepflegte Beatmusik! Na also!

Was einmal war, droht in Vergessenheit zu geraten. Die internationale Polka-Krise, über die wir hier berichteten, ist dagegen offensichtlich nur ein Fliegenschi…., allerdings bekennt sich die Website eindeutig zum Lebenswerk und zum Schaffen, beispielsweise der Puhdys. Keine Frage: Die Puhdys sind ebenso verdient um Berlins Musikszene wie Pete Wyoming Bender, wenngleich mit sehr unterschiedlichen Zuschauerzahlen „all life time ever“.

Foto.Podcast: Tim Renner deckt slawisch orientierte, regelrechte Musikerdiskriminierung auf

Hüpftanz verboten (c) Tim Renner, via facebook/iPhone
Hüpftanz verboten (c) Tim Renner, via facebook/iPhone

Als sozialer Revolutionär war Tim Renner bislang nicht bekannt. Doch damit tut man dem Musikmanager Unrecht. Renner veröffentlichte eine beißerisch-bittere Sozialkritik via Foto.Podcast auf seinem facebook-Profil. Das Foto lässt an Deutlichkeit kaum zu wünschen übrig. Schon wenige Minuten nach der Veröffentlichung der anklagenden Bilddarstellung (dem Vernehmen nach im Restaurant Alpenrose fotografiert) hob eine nicht näher bezifferte Zahl von Daumenträgern diesen nach oben. Facebookianer wissen, dass das ein klares Statement ist: gefällt mir. Uns auch. Weshalb wir es hier veröffentlichen…mit Dank für die virtuelle Leihgabe. Eine sofortige Redaktionsrecherche ergab ein Quantum Trost. Man kann die Alpenrose gastronomisch umschiffen und Alternativen besuchen. Ob dort allerdings Polka salonfähig ist, konnte aus Gründen der erforderlichen Aktualität unserer Berichterstattung noch nicht vertieft werden. [Update/Entwarnung: Dem weiteren Vernehmen nach ist das Alpenrose-Restaurant in Zürich und hat mit der Namensvetterin in Berlin nichts gemein.]

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Verkehrte Welt – Horst Seehofer (CSU) kokettiert mit dem jungen Wilden in ihm

screenshot DER SPIEGEL - Seehofer Bushido
screenshot DER SPIEGEL - Seehofer Bushido

Verkehrte Welt. Von Franz-Josef Strauß, dem Verblichenen, hätte man derartiges nicht erwartet. Vollkommen undenkbar. Und Helmut Kohl gilt als Fan des unsäglichen Organisten Franz Lambert. Seehofer outet sich spät, aber gerade noch rechtzeitig.

Allerdings hat Bushido, der Nette, noch nicht geliefert. Eine Rap-Hymne für die Schwarzen? Man muss nicht glauben, dass Bushido alles gleich tut. Im Moment hat er gut zu tun: der gerade anlaufende Kinofilm, die Nachfrage nach Sinnstiftung durch Deutschlands Ausnahmerapper ist global. Zwar längst mit Wohnsitz im feinen Grunewald, fetter Villa und ebensolchem (schwarzen) Mercedes: fürs Gschäftl (bajuawarisch für big buisiness)

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Popsplits: 2raumwohnung: Wir trafen uns in einem Garten (Ein Song und seine Geschichte)


Inga Humpe -2raumwohnung (via Youtube)

Inga Humpe ist die Schwester von Annette und das ist bekannt. Inga Humpe und Tommy Eckardt sind privat ein Paar und musikalisch 2raumwohnung, mit Sitz in Berlin. Annette war mal Berlinerin, lebt aber jetzt in Hamburg und gilt als medienscheuer als ihre Schwester Inga. In ihrer Zusammenarbeit Anfang der 2000er-Jahre macht Inga Humpe viel mit Gudrun Gut. Sie hat ein Stück Songentwurf am Wickel, dessen englischen Text sie anfangs nimmt und daraus wird dann mit einer gewissen Trashigkeit ‚Wir trafen uns in einem Garten‘. ‚Wir tun jetzt mal, als wären wir ne Ostband, 19 Jahre alt und ….‘ und mehr oder minder aus diesem kleinen, internen Scherz zwischen beiden wächst ein Song und folgend auch eine Erfolgsstory als Band Popprojekt aus Berlin. Man kann allen dreien, Humpe & Humpe, aber auch Eckart die tiefgehende Musikalität nicht absprechen. 

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Weiterführend

Popsplits (Herausgeber rbb)

Originell: Karlo Hackenberger führt jetzt die kleinste Band der Welt an! Federführend!


Karlo Hackenberger, Die kleinste Band der Welt (via youtube)

Karlo Hackenberger
* 1969 in Berlin als jüngstes von vier Kindern. 1983-84 Allhallows School, England. 1988 Abitur in Berlin. Anwalt-, Zahnarzt-, Betriebswirt-, Goldschmied-, Geigenbauer-, MTA-, sowie Gangster-Karriere abgebrochen.
(Selbstbezichtigung, Homepage hier) 

Karlo Hackenberger war früher Gitarrist der Band „The Big Light“, die es inzwischen nicht mehr gibt. Und das ist das Aha-Erlebnis des Tages: er macht also immer noch Musik, heutzutage. Manche können es schlicht nicht lassen.

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Proberaum: Beim Growling geht es ans Eingemachte, aber man kann auf die Einübung verzichten!

 

Wer sich schon einige Zeit mit Musik beschäftigt, soll nicht behaupten, es gäbe nichts Neues mehr zu erfahren. Dem Berichterstatter erging es auf einem virtuellen Streifzug durchs weh-weh-weh so. Ausgangspunkt für die Recherche war das Wort ’sinister‘. Es war in Verwendung geraten in einer Email an eine ‚alte Bekannte‘ oder, sagen wir, an eine noch frische Saxophonschülerin. Denn was sind bspw. sinistre Reiseberichte? Doch schweifen wir hier thematisch bitte nicht zu sehr ab. ‚Wichtiges Musizierwissen‘. Mir geht es hier nur um diese Gesangstechnik.

Unter Growling versteht man im Allgemeinen die Veränderung eines musikalischen Klanges ins Aggressive durch Hinzufügung von Gesang zu einer gesangsfremden Handlung. Man unterscheidet hierbei zwei Arten: Growling bei Blasinstrumenten und Growling beim Gesang. (Quelle: Wikipedia, Deutschland)

In Holland, also unweit von Berlin, gibt es eine Death-Metal-Band namens Sinister. Dass diese Musik nicht zu den unmittelbaren, persönlichen Highlights des Berichterstatters gehört, kann muss vermutet werden. In dem deutschsprachigen Eintrag von Wikipedia (Link) heißt es über die ehemalige Sängerin dieser Band wörtlich, Zitat:

Aufmerksamkeit erregte die Band zuletzt wegen ihrer Sängerin Rachel Heyzer. Ihre Growls sind von denen eines Manns nicht zu unterscheiden. Rachel wurde jedoch zwischenzeitlich durch einen männlichen Sänger ersetzt.“

Was bitte sind Growls? In dem Beitrag über die Band auf Wikipedia ist der Begriff Growl nicht verlinkt. Ersatzweise kann der denkende Leser den Link in seinem eigenen Gehirn ergründen und dann in der Suchmaschine seines Beliebens. „Ja, wenn der Berichterstatter so blöde ist, warum schreibt er dann Berichte?“ mag sich der Leser jetzt fragen. Um es kurz zu machen: ich teile diese Einschätzung. Je älter ich werde, desto mehr darf gelten, dass ich tatsächlich immer noch nichts weiß, viel zu lernen habe.  Deswegen schreibe ich hier: In Sachen (eigener) Fortbildung hat blackbirds.tv die Nase ganz weit vorn, weil der Berichterstatter noch neugierig ist und Dinge festhält, sogar für die Anderen.

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