1568/17: Reingehört: ‚Things Come Different“ von Jilski – #Recordrelease #Geheimtipp

Bewertung: Fünf Sterne (Höchstbewertung)


jilski – things come different – album available on CD

Veröffentlicht am 31.05.2017

Im besten Jazzversatz kommt der in Berlin lebende Musiker Jarek Ilski – oder als Kofferwort: Jilski – im Mai 2017 mit einem eigenen Tonträger und überrascht wohlig, smooth und offenbar gut durchdacht. Im Internet findet man nicht viel und zu recht geht Jilski wohl davon aus, dass das Internet ein Haifischbecken ist. Dass man sich selbst rar sät, um den Sturm zu ernten? Maximale Aufmerksamkeit oder einen JazzEcho? Hallo Echo! Hallo Jilski!

Ein Lied des Tages kann blackbirds.tv daher dem Leser nicht vor die Ohren spülen, um schlicht anzuhören. Als hätte Ilski den Begriff des American Great Songbook neu umgeschrieben, die Dramaturgie verändert und den Jazz nach Europa zurückgeholt. Fünf Sterne deluxe.

Dafür empfehlen wir einen Link, für den niemand bezahlt hat. Zu iTunes. Hört mal in den Prelisten zu dem Album herein. Ich denke an Norah Jones, an Esperanza Spalding und an die nennenswerte Aufgabe, dem Jazz mehr Gehör zu verschaffen. Nun ja, vielleicht ist es auch Weltmusik. Jedenfalls ist das was Großartiges geschaffen worden. Tja, die Dinge kommen manchmal anders, als wie man denken tutet.

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Elisabeth Koeppe-Gläser (1982) - Aus dem #Privatarchiv

1567/17: Erinnerungen: Das Mysterium der Nagellackflasche – und als Peter Cäsar Gläser mich wegen einer Nagelschere verlassen wollte…

Elisabeth Koeppe-Gläser (1982) - Aus dem #Privatarchiv

(Größer – auf’s Bild klicken)

Gastbeitrag von Elisabeth ‚Liz‘ Koeppe-Glaser:
Mach Dich bitte nicht so schön, Kind!

Dieses Bild ist von 1982.

Da hatte ich noch meine berühmten Zöpfe, hier als sogenannte Rattenschwänze, wie das damals hieß.

Dazu ein – nun ich würde sagen – beinahe operettenhaftes Kleid, in Schwarz, das ich aber auch in der Küche trug, wie man sieht.

Komisch, dass auf allen Fotos aus dieser Zeit Bierflaschen herumstehen, wahlweise auch Weinflaschen, fast immer eine Nagellackflasche, wie hier. Ich überlege, ob Nagellackflaschen in der DDR immer so aussahen, vielleicht kann mir jemand aushelfen – mit Nagellackflaschenerinnerungen.

Was mir noch einfällt: Es war die Zeit, als meine Mutter, nachdem mein Vater 1977 bei einem Autounfall tödlich verunglückt war, das erste Mal mit ihrem „neuen“ Mann bei uns erscheinen wollte. Ich sagte ihr zu, dass ich die beiden vom Hauptbahnhof in Leipzig abholen werde. Sie raunte verschwörerisch ins Telefon: Elisabeth, bitte mach Dich nicht so schön! – Gut, mach ich – nicht. – Ich ging also ungeschminkt und lässig gekleidet auf den Bahnhof und harrte der Dinge. Aus dem Zug stieg meine Mutter mit – meinem Vater! Nein, das konnte nicht sein. Er war ja begraben – auf dem Magdeburger Westfriedhof.

Dieser Mann, neun Jahre jünger als meine Mutter, sah – nun ja, von Weitem… – aus wie mein Vater! Später habe ich gelesen, dass viele Frauen, vielleicht auch Männer, nach Verlust eines Partners zielstrebig etwas Ähnliches suchen. Ich muss sagen, dass auch ich nicht frei davon war.

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1566/17: Gigs, Review: Christopher Cross live in Bremen, Musicaltheater – 01.07.2017

Ein Schönling war er nie, der bullige, mittlerweile 66-jährige Texaner mit der sanften Stimme. Aber Christopher Cross hatte von Anfang an vielleicht gerade wegen dieser Gegensätze einen Schlag bei den Frauen. Den Beginn markiert das mit einem Grammy ausgezeichnete selbstbetitelte Debütalbum von 1979, der internationale Durchbruch folgte ein Jahr später. Gekrönt wurde dies 1980 durch eine Nr. 2 („Ride Like The Wind“) und einen Spitzenreiter („Sailing“) in den US-Charts.

Und weil Christopher Cross auf die Zuneigung seines vorwiegend weiblichen Publikums zählen kann, dachte ich mir, dass ein Konzertbesuch für Cross‘ Auftritt im Bremer Musicaltheater ein gutes Geburtstagsgeschenk für meine bessere Hälfte sei. Ich sollte mich nicht irren. Zusammen mit unserem erwachsenen Sohn, der uns gerade mit einem Besuch beehrt, fanden wir uns am Abend des 1. Juli in der schönen Bremer Spielstätte ein (die Ende des Jahres abgerissen werden soll, aber das ist eine andere Geschichte).

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1565/17: Video: „Sunshine“ – Songs For The Summer – Marc Rudin

Kulturkirche Neuruppin - Deckenansicht


Sunshine – Marc Rudin

Das obige Foto (Tulipstagram, das Instagram des Berichterstatters) ist in der Kulturkirche Neuruppin aufgenommen worden.

Wir müssten endlich wieder richtige Musik haben, wird uns klar.

Schluss mit dem ganzen Synthie-Scheiß, so richtig Gitarre, Bass, Schlagzeug, handgemacht.

Okay, es geht nicht darum, Keyboarder zu dissen. Aber Computer. Dabei ist der PC bzw. der Apple ein äußerst feines, gemeines Tool, um bspw. Musik zu recorden, sich also in eine Kemenate einzuschließen und was zu produzieren, das die Welt am Ende braucht. Z.B. Glück.

Selfish ist der Mann. Bzw. die Wummen. Bei den jungen Mädchen in Neuruppin, die dieser Tage Abitüren zelebrüren, öffnen sich welche für diejenigen, die good „lucken“ (looken). Am Ende ist 2017 die Schülerin zu wählen, die als Misses Instagram in die Geschichte der Schule eingehen wird: Wer über all die verdammten Jahre am gekonntesten gepostet hat, verdient den Preis, so wie die stylische Aufgestrapste, deren Foto unten ist. Long tall Sally on the road to living. Mal sehen, was aus ihr wird: Eine good looking woman?

Ansonsten geht nicht zu weit raus in die Sonne: Macht es wie Marc Rudin. Der liebt die dunkle Seite des Mondes.

So wie ich.

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1564/17: Trends: Vom Sterben der Instrumente – und dem Kampf dagegen heute Abend im Artenschutztheater


295/13: Grosse Musiker: Marko Djordjevic (New York), ‚A Serbian in New York‘ #BDW 2013

Heute Abend treffen um 22 Uhr zwei in Berlin lebende Musiker an Bass und Gitarre, die das Spielen in Echtzeit noch nicht verlernt haben, auf den in New York lebenden serbischen Schlagzeuger Marko Djordjevic. Deren Zusammenspiel ist mehr als atemberaubend, nein fulminant. Das Video habe ich 2013 im August auf einer Veranstaltung von Dirk Erchingers Drumtrainer Berlin selbst aufgenommen und es zeigt in bester Stadtguerrilla-Manier, wie man ungebremste Spielfreude einfängt: Wackelig, pixelig und Spaß machend. Das Artenschutztheater ist unten verlinkt. Viel Spaß.

Instrumente sind eben heutzutage nicht mehr solche, wie wir sie früher definierten, mit Handsatzkunde und Tritoptrallala, Ausdruck, Fingerfertigkeit. Heutzutage sind Instrumente eher Tools, bedienbar auf einem digitalen Reißbrett (nicht Reisbett). Man programmiert, stöpselt und pitched und überlässt dem Computer die Ausführung. Sehr gern mit Random. Man lässt sich auch sehr gern etwas aus der fertigen Library anbieten. Da gab’s doch mal was von Jimi Hendrix, das sie so gut nachgebaut haben bei Virtual Guitarist? Das nehm ich mal und mixe es mit Kurt Cobains Art, Akustikgitarre zu spielen, aus dem Unplugged von MTV.

Das habe ich heute auf Facebook in die Spezialistengruppe:Musikerwitze als Kommentar geschrieben. Zu einem Artikel online, den ich gern nachfolgend verlinke und der besonderen Aufmerksamkeit der Leser empfehle. Und schaltet heute Abend mal die Plugins ab und das Smartphone: Es gibt atemberaubendes Zusammenspiel: Eine Menage A Trois von drei wunderbaren Könnern ihres Instruments.

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1563/17: Trends: Wie aus Heimarbeit Welthits entspringen im Stu-Stu-Studio #Erinnerungen


Phil Collins – Sussudio (Official Music Video)

In einem Interview sagte Collins, er habe den Text improvisiert, als er mit einem Oberheim DMX-Drumcomputer experimentierte. Das Wort „Sussudio“ sei ursprünglich nur als Platzhalter gedacht gewesen, aber da er kein passendes Wort habe finden können, sei es bei dem Titel geblieben. Laut Collins handelt der Hit von einem Schuljungen, der sich in eine der Schülerinnen seiner Schule verliebt hat und nicht wagt, diese anzusprechen.

Wenn Anlass zur Berichtausweitung besteht, mache ich mir normalerweise einen grafisch ansprechenden Banner, den ich mir vornehme, im Rahmen investigativer Berichterstattung zu benutzen. Ein Themenbanner, sagen wir mal. Zusätzlich zur Kategorie mit dem an vieles erinnernden Titel Stu-Stu-Studio.

Es erinnert mich an Phil Collins und Sussudio, seinen vielleicht berühmtesten Stotterer in der Popmusikgeschichte. Oho! Ohne Unfug in meinen Absichten: Was sich in Sachen Recordingsoftware getan hat, ist unvergleichbar mit jenen Jahren, in denen man mit einem Atari ST, einem Unitor (dem Sync-Tool für die Bandmaschine) und einer MSR 16 (Tascam) Musik aufnahm. Wer länger dabei ist, den wird die späte Einsicht langweilen. Ich habe mich tatsächlich erst vor kurzem entschieden, das Thema Recording doch noch einmal anzugehen. Bin jener alte Hase, dem inzwischen die Zähne ausfallen und die Ohren wackeln angesichts ungeahnter neuer Möglichkeiten. Da geht noch was, mit ganz großem Überbiss zurück ins Musikbiz. Im Jahre 2017 geht Cubase Pro 9 an den Start. Für die Pro-Version zahlt man etwas unter 600,- € und erhält nun als Gegenleistung eine Art „eierlegender Wollmilchsau“ aus Recordingssoftware, die derart viel kann, dass es einem nur schwindlich wird. Vermutlich deswegen hat auch Phil Collins gerade aus Altersgründen noch eine Tournee mit Sohn am Schlagzeug am Start und ist Bassist Leland Sklar nachweislich durchgeweißelt. Die im Video schwarzen sind inzwischen eisgrau und der ganze Bassist legendär. Dabei hatte der gar nicht an der Aufnahme mitgewürgt. Die Phenix Horns, der Bläsersatz der Achtziger ist inzwischen auch Geschichte. Kein Wunder: Die Menschheit goes PlugIn.

Kann nicht mehr warten: Karriere kann kommen. Womit wir wieder in der Küche gelandet sind, so rein von den Berliner Redensarten her: KKK wird so zum Synonym für Karriere kann kommen. Ich bin sehr gespannt. Auch auf nun folgendes Œuvre, ja das habe ich nur benützt, um gebildet zu erscheinen. Gut gedacht? Pah, Gewürzgurke gegessen. Gern, Gisela.

(Herzliches Danke schön an Markus Leuthel für den Support bis hierhin.)

 

1562/17: Lyrik: Ein Geschmack wie Honig. – Die Morgenandacht.

Schöne Bühnenoutfits - heute: Gary "Detroit" Wiggins, Saxman

Schöne Bühnenoutfits – heute: Gary „Detroit“ Wiggins, Saxman


A Taste Of Honey – The Beatles

Oh eminenter Tastenhengst,
der du der Töne Schlachten lenkst
und sie mit jeder Hand für sich
zum Siege führst, dich preise ich!

Du bist ein gottgesandter Streiter,
ein Heros, ein Akkordarbeiter.
Im Schweiße deiner flinken Finger,
drückst du auf jene langen Dinger,
die man gewöhnlich Tasten nennt,
und die, grad wie beim Schach, getrennt
in Schwarz und Weiß ihr Dasein fristen,
als Requisit des Pianisten…

(Heinz Erhardt)

Der Berichterstatter grinst und bleibt den Beweis heute schuldig:

Wie sieht eigentlich ein Honigkuchenpferd aus?

Vielleicht gugelt Ihr das mal.

Schöne Zeit.

Gewidmet: Der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook – einem eloquenten Haufen witzversessener Spezialisten (zur Zeit 23.225 Mitgliedern) für kurze Geschichten mit einem spartenartigen Humor betreffend das Genre des Musikers an und pfirsich.

 

1561/17: Gigs, Review: Led Zep live in Bremen, Meisenfrei – 24.06.2017

Ab sofort werde ich als Autor für blackbirds.tv gelegentlich Beiträge liefern. Mein Name ist Ansgar Bellersen. Meine eigene Webseite befasst sich mit dem Werk der Ex-Beatles, das heißt: mit ihrem Schaffen als Solisten.

Um es vorweg zu nehmen: Es war für meinen Geschmack nicht richtig gut, aber auch nicht schlecht.

Bei der Ankunft im Club erwartete ich Equipment, das die Vorbilder auch benutzten. Das ist hinsichtlich des Sounds bei manchen Coverbands ja auch nicht ganz unwichtig. So war ich zunächst ein bisschen enttäuscht, dass das Schlagzeug so gar nicht nach der Ausrüstung von John Bonham aussah und dass da eine Doppelhals-SG von Epiphone stand. Nun ja, für eine Gibson muss man ja auch das Vielfache hinblättern.

Davon wollte ich mich aber auch nicht beeinflussen lassen. Als die Bremerhavener dann loslegen, war ich ein bisschen irritiert, dass der Sänger den Text vom Blatt ablesen musste. Das änderte sich über weite Strecken des Konzerts auch nicht. Seltsam, denn diese Band ist ja schon seit gut zehn Jahren so unterwegs. Aber vielleicht hat er Probleme mit seinem Gedächtnis. Wie auch immer, seine Stimme ähnelt der von Robert Plant, ohne allerdings dessen Höhen (in Plants besten Zeiten) zu erreichen. War aber okay. Gut fand ich, dass der Sänger seine Kollegen bei Bedarf am Bass oder der Akustikgitarre unterstützte.

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1560/17: Video: Neue Hoffnung! Diego Pinera setzt mindestens nationale Standards in Sachen Jazz


my picture – New Hope (Full Studiotake, w/Mark Turner & Ben Street)

Im Grunde sind Preise wie der Jazzecho nichts anderes als endlich einmal große Anerkennung. Also hoher Aufmerksamkeitswert. Wer einen hat, kann ihn zuhause auf den Kaminsims stellen. Aber wovon bezahlen? Den Kaminsims? Leute, Jazz!

Doch Vorsicht: Es ist Jazz.

Wie hier im Video: Ein Schlagzeuger klöppelt äußerst leise, sensibel, grazil, es ist ein Festival der leisen Töne. Der südamerikanische Schlagzeuger aus Uruguay hat deutsche Wurzeln (roots) lebt seit geraumer Zeit in Berlin. Jetzt hat er den Jazzecho 2017 abgeholt. Drummer National. Dabei hat Deutschland so einen Schlagzeuger gar nicht vorzuweisen. Einen der ähnlich vielschichtig und percussiv und „so eigen“ spielt. Der Mann hat eine drummatische Handschrift voll spielerischer Eleganz, überlegenem Rhythmusgefühl und wirkt fast wie ein südamerikanischer Clave. Okay, Clave 2 the Rhythm. Das Stück „my picture“ ist hier und heute dem Schlagzeuger zur Verehrung das Lied des Tages oder kürzer das Tageslied. – Diego? U rock. In A jazzy mood… 🙂

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1559/17: Audio-Paparazzi: „Bokra“ von VALENTEANO #Tageslied

Jetzt, da die Welt zusammenrücken muss, weil Amerika einen unsäglichen Präsidenten hat, dessen Amtsausübung vielen anständigen Menschen die Schamröte ins Gesicht treibt, braucht es eine Art universellen, guten Geist. Bringt Euch dazu, neue Gedanken zu denken. Freut Euch über eine ganz neue Wertschätzung von Freiheit, Glauben und persönlichem Reichtum. Traut Euch ruhig: Fühlt Eure eigene Wahrheit. Lasst Euch nichts vorbeten, sondern findet Glauben in Euch selbst.

Das ist mit Anleihen am arabischen Klanggut fein zu bewerkstelligen. Und mit Demut. Eine ganz großartige Klangcollage von großer Schönheit ist Arabiskan. Wenn Du dafür offen bist, wirst Du es fühlen. Sonst gehe weiter.

Danke, dies ist ein Vermächtnis von nur kurzer Dauer:
Aber ein beeindruckendes Manifest der universellen Liebe.

Ja, bleibt ruhig, bzw. kommt endlich zur Ruhe. Hilfe gibt’s bei Valenteano.

Heute Abend zum Beispiel.

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1558/17: Video: SWEET SONGS FOR THE DYING TOUR 2017 – Spielman In Bad Company #Tourdates #Preview #SIBC


Spielman In Bad Company – Angel in the storm (Hammelburg Livesessions)

Zu den Terminen all over Germany:

VVK: http://bit.ly/2rQAXS2

16.10. Frankfurt – Brotfabrik
http://bit.ly/2rRrmiE
17.10. Stuttgart – Keller Klub
http://bit.ly/2sQhJAf
18.10. München – Ampere
http://bit.ly/2spVb8M
19.10. Köln – Tsunami Club
http://bit.ly/2sqIZol
20.10. Freudenburg – Ducsaal
http://bit.ly/2rS0LSt
21.10. Ratingen – Manege
http://bit.ly/2sU43EQ
22.10. Hamburg – Kleiner Donner
http://bit.ly/2tOahmh

Ron Spielman / Gitarre & Gesang
Joh Weisgerber / Bass
Uwe Breunig / Schlagzeug
Werner Goldbach / Keyboards
Video: Urban Tree Media
Grafik: Arne Teubel von Die Kommune

FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY
@ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba…
@ Website: http://www.sibc.band

1557/17: Geburtstag: Vielleicht bin ich überrascht, vielleicht bin ich erstaunt, weil ich Dich schon soooo lange liebe?


Wings/Paul McCartney – Maybe I’m Amazed (HQ)

Sir James Paul McCartney, CH, MBE (* 18. Juni 1942 in Liverpool), ist ein britischer Musiker, Singer-Songwriter, Komponist sowie mehrfacher Grammy-Preisträger. Weltweit bekannt wurde er als Sänger und Bassist der Beatles, für die er zusammen mit John Lennon die meisten Stücke schrieb. Die Komponistenpartnerschaft Lennon/McCartney gilt als eine der bekanntesten und erfolgreichsten sowie McCartney selbst als der erfolgreichste Songwriter in der Geschichte der Popmusik. Sein Stück Yesterday ist der meistgespielte Popsong aller Zeiten. (Aus Wikipedia, deutsch)

Maybe I’m amazed at the way I love You all the time
Maybe I’m afraid of the way I love you
Maybe I’m amazed at the the way you pulled me out of time
And hung me on a line
Maybe I’m amazed at the way I really need you
(Auszug aus Maybe I`m Amazed, geringfügig abgeändert von #TTT)

Gestern erinnerten wir mit Ansgar Bellersen’s Tafelspitz (hier) und Schlemmkreide an den bevorstehenden Geburtstag eines der wenigen, allerbesten Popmusiker aller Zeiten. Paul McCartney wird 75 Jahre alt. Was gibt es noch zu berichten? Gar nichts: Von Herzen Glückwunsch wünschen, das muss ja mal erlaubt sein. Kein anderer Musiker hat so gewaltigen Einfluss auf mich genommen. Die Liste meiner Lieblingssongs, das ist praktisch gar kein denkbares Unterfangen, sie alle aufzulisten. Ganz weit oben sicherlich: Live & Let Die, das gesamte (mein erstes) McCartney-Album Band On The Run (Highlight u.a. „Bluebird“), und weitere mindestens 150 Songs aus dem Kontext Solokarriere, Beatles. Ach, Paul, Du musikalischer Gigant. Ich selbst bemerke jetzt mein Älterwerden deutlich. Inzwischen kann ich sogar einen John Lennon lieben. Wer hätte das für möglich gehalten?

Noch nie war ich reifer, entschlossener, mich selbst zu decouvrieren, mein Innerstes offen zu legen: Ich liebe Dich, Paul. Du bist meine absolute Nummer Eins. Meine persönliche Nummer 2 ist bereits seit 2016 tot. Ich will gar nicht weiterdenken, wer interessiert ist, kann es auf dieser Website nachschauen.

Happy Birthday, Mr. Unbelievable, Incredible, Sir & Mistery, Sexy Paul McCartney! From the bottom of my heart.

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1556/17: Lied des Tages: Erdbeern und Schuhe

Johnny Haschkeks

Johnny Haschkeks

Erdbeern und Schuhe, das lässt uns nicht in Ruhe.

Johnny Haschkeks hat vor sieben Jahren einen Song aufgenommen, der wie Arsch auf Eimer zur Jahreszeit passt und daher heute Lied des Tages auf blackbirds.tv ist.

An dem Song haben Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen) und Cpunkt Stein/Schneider (Fury in the Slaughterhouse, Wohnraumhelden) mitgewirkt. Nicht gewürgt.

Na ja, und irgendwie hört man das auch.

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1555/17: Foto des Tages: Ein bisschen Bildung, Unterstützung vom Amtsgericht München zur musikalischen Früherziehung

Paul Mc Cartney Geburtstag

Was ist eigentlich die geringstmögliche Entfernung zwischen zwei Fettnäpfchen? Richtig: 1 Kohl. Aus diesem alten Bundeskanzler-Witz Honig zu saugen, bietet sich dieser Tage kaum an, gedenkt man doch in sterbensreichen Perioden wie diesen eher der Verdienste dahin geschiedener Alt-Bundeskanzler. Was für die Musik auch gelten kann, nur noch viel länger: Wir denken nach wie vor äußerst gern an George Harrison und John Lennon, um nur zwei zu nennen, die für derartig gute Gedanken in Frage kommen. Der dritte Mann war oft ihr erster: Paul McCartney lebt. Wie schön.

Manche finden Kayne West gut. Andere üben gewissenhaft Saxophon, Trompete oder auch Schlagzeug. Wie ein paar Kinder in München, deren Üben nun vor dem Münchener Amtsgericht verhandelt wurde. Und: Yes, we can.

Zurück zu Kayne West: Der hatte einen Auftritt und lud Paul McCartney ein, einen Song zu singen.

Dann entspann sich im Netz die Frage, ob West ein Talentscout ist. Gut, so der Duktus der Kommentatoren, dass West unbekannten Musikern eine Möglichkeit gibt, an ihrer Karriere zu basteln.

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Famous168 - CD: Kopfsache (Bild)

1554/17: Gigs, Review, Preview: Gemischte Gefühle: Bundeskohl, Austauschreiche Wetter und Rock am Rhin(g) #Rheinsberg

Collage "Rock am Rhin"

Am 16. und 17. Juni 2017 findet am Abend die Veranstaltung Rock am Rhin in Rheinsberg in der Ostprignitz statt. Für gerade mal 3,- € Eintritt wird von den Veranstaltern ein kleines, rühriges Festival mit jungen Musikern angeboten. Wir haben die Veranstaltung gestern Abend besucht und empfehlen, infolgedessen am heutigen Abend einen Besuch als netten, kleinen Ausflug in Erwägung zu ziehen. Hat Spaß gemacht.

Der gestrige Freitag, ein Mensch mit gemischten Gefühlen. Erst „Wetter, Wetter, Wetter“, dann wird bekannt, dass unser aller Bundeskohl verstorben ist und damit schon wieder ein weiteres Loch in die Weltgeschichte gerissen ist. Aber am Abend dräut Glückseligkeit. Es ist Zeit für Musik, heavy, an den Drums hard Hitter & an den Mikros süffisant-zartbitter.

Da war zunächst die austauschreiche Wetterlage. Eine Roadmap nach Berlin und zurück Richtung Rheinsberg in der Ostprignitz. Motorrad fahren für den Weltfrieden, aber schon am Nachmittag teilte sich das Wetter dem Außenläufer gehörig mit. Es hatte ja nichts zu verschweigen. Heftige Seitenwinde und ab und an ein great big shower direkt von oben. Der Mensch ist nicht ein Wetterhahn. Doch ließ sich bald best weather an.

Denn am Abend ist für die örtliche Zivilbevölkerung von Rheinsberg und Umgebung die 14. Folge eines kleinen Festivals mit großem Besteck angesagt. Rock am Rhin heißt die Veranstaltungsserie. Bei gerade 3,- € Eintritt pro Person und Abend eine Veranstaltung, die man sich gerade noch leisten kann. Apropos leisten: Großes leistete der Topact des gestrigen Abends Felix Famsn – auch genannt Famous – und in der Tat: Wirklich famos, was der junge 22-jährige Edelrapper und Hip Hopper auf der Bühne veranstaltet.

Sehr schön die Idee des Abends, nicht nur vom Band und dem Mikrolaptop Beats zu zaubern, sondern gleich eine ganze Band auf die Bühne zu stellen. Die reichlich üppig ausgestattete Stage mit großem Equipment, darunter mindestens drei Subwoofern zuviel, einem wirklich empfindlichen Punch in die Magengrube, hat allerdings den schönen Effekt einer Gänse- auf der Kopfhaut. Das rüttelt und schüttelt so schön.

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1553/17: Video: Tue doch, was Du willst. #BonsaiKitten #DWYWTD #LiedDesTages


BONSAI KITTEN – #DWYWTD (official Video)

Veröffentlicht am 12.06.2017
BONSAI KITTEN RiotRock from Berlin, Germany. New single #DWYWTD is taken from the upcoming album MINDCRAFT, out Aug 25th, 2017.
Support our CROWD-FUN-THING here on PLEDGEMUSIC and pre-order the new album, to make it happen. http://www.pledgemusic.com/projects/b…
Thank You Very Much!
DO WHAT YOU WANT TO DO!
The single is produced by Franz Plasa and recorded at H.O.M.E. Studios in Hamburg, Germany.
Add us on Facebook: http://www.facebook.com/BonsaiKittenBand
More Info: http://www.bonsai-kitten.de

Rote Haare, Rockmusik, Generationencluster, zu klein geratene Katzen.

Oh, ist die süß: Darf ich mal Ihre Muschi streicheln? – Mach doch, was Dir gefällt. Der Highko sprach zu seinem Marshall, Mensch Amp, leck mich doch am Arshall!
Okay, genug gerüttelreimt. Musik muss poppen.

Lebenslust. Kreuzberg. Berlin. –> Bonsai, nicht Atomic Kitten

Das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1552/17: Video: The Not So Bright Side Of The Moon #Squirrels


The Squirrels – The Not-So-Bright Side Of The Moon [full album]

Hardcore Fans of Pink Floyd:
Aufgepasst.

Ganz harter Tobak. Wiewohl: Rick Wright (kb) kam vom Jazz, das ist bekannt. Doch dass mit spielerischer Leichtigkeit auch ganz stiloffen aufgenommen werden kann, ein derartiges Jahrhundertalbum, dazu kann man die Eichhörnchen aus Seattle nur bewundern. In dieser Stadt hat sich Kurt Cobain die Kugel gegeben und ein Ehrendenkmal erinnert an den Godfather of guitar Jimi Hendrix.

High End Performance in A jazzy paraphernalia style. Und dann gen Reggae! (Time) – Doch hört selbst.

Man mag das. Oder nicht.

Ich find’s großartigst.

An den Drums: Billy Ray (aktuelles Lineup 2017)

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1551/17: Video: Stefan Krähe hat keinen Bock. #LiedDesTages

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


KRÄHE – Keinen Bock

Üblicherweise hackt eine Krähe einer anderen kein Auge aus. Anders ist es in der Rockmusik.

Kein Bock auf falsche Freunde, dann lieber echte Feinde. Stefan Krähe findet deutliche Worte und das ist auch gut so.

Ein gutgemachter Rocksong zum Mitgrölen.

Für alle, die nie ihr Gehirn einschalten und ansonsten ihre Lebenszeit verwalten: Aufwachen.

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1550/17: Gigs, Preview: Nach gut sortierten Mindestangaben ist für das #Bergmannstraßenfest2017 sogar ein Spielplan vorgesehen…

(Aufs Bild klicken für Vollbild)

Hochvertraulich und aus Bergmannstraßen-Leaks, Julien Assange ließ aus der ecuadorianischen Botschaft in London mitteilen, die ganze Art der Veröffentlichung gefiele ihm: Der Spielplan des Bergmannstraßenfest 2017, das in Bergmannstraße (hoi hoi, vertraulichst) in der Zeit vom 30.06. bis 02.07. stattfindet.

Allerdings ist dieser noch streng geheim.

Und Strippenzieher Olaf Dähmlow (Yorckschlösschen) weist per Posting im sozialen Netzwerk auf die strenge Vertraulichkeit hin.

Also sagt es bitte nicht weiter. Auf gar keinen Fall. Auch dass es nichts kostet, aber nicht umsonst ist.

Geheimtipp der Redaktion fürs Catering: Thai Pagode, Bergmannstr.. Umwerfend, klein, übersichtlich und grandiose Grandezza! Wir mögen das.

Bitte weiterlaufen….

1549/17: Video: Der alte Ami Rik de Lisle hat noch was zu sagen. Am 4. Juli ist Radio Independance Day deutschlandweit #News

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THE OLD AMI – the unknown American Radio Legend

„He is not Santa Claus, he is Rik and Rik is timeless.“ (Jim Rakete über Rik de Lisle)

Rik de Lisle, das ist vielleicht unzutreffend mit Subtitel angedeutet, ist mitnichten eine unbekannte amerikanische Radiolegende.

Oder ist es eine deutsche?

Im Grunde ist das egal, denn Rik ist bekannter als der sprichwörtliche bunte Hund. Und beliebt.

Das ist offenbar Anlass für den folgenden Film. Alles zusammengefasst…. – Premiere ist übrigens am 4th of July, Radio Independance Day, ja, den Feiertag wird man wohl nun einführen müssen.

Weiterführender Link

1548/17: Songtexte: American Pie (Don McLean) – Deutsche Übersetzung

That'll be the day, when I die. The day the music dies. (inspiriert: Don McLean, American Pie)

That’ll be the day, when I die. The day the music dies. (inspiriert: Don McLean, American Pie)

Lang, lang ist’s her…
Ich erinnere mich noch daran, wie mich die Musik heiter stimmte,
und ich mir sicher war:
Wenn man mich nur ließe, würde ich die Leute zum Tanzen bringen und sie vielleicht sogar glücklich machen – wenigstens für eine kleine Weile.

Dann kam jener Tag im Februar, der mich aufs Tiefste erschütterte:
Zeitung für Zeitung trug ich die schlimme Nachricht von Haus zu Haus – irgendwann konnte ich nicht mehr.
Ich weiß nicht mehr, ob ich geweint habe, als ich das über Buddy Hollys junge Witwe gelesen habe.
Aber etwas hat mich im Innersten getroffen –
am Tag, als die Musik starb.

Tschüs, mach’s gut, Miss American Pie, du süßes Teilchen aus Rock’n’Roll, Jugend, Aufbruch, Lebensfreude und und und…
Ich fuhr mit Papas Chevrolet runter zum Fluss, obwohl dessen Quelle gerade versiegt war.
Auf dem Deich feierten ein paar Rekruten den Abschied von der Freiheit mit reichlich Whiskey und Korn.
„Das wird erst an meinem Todestag passieren!“ grölten sie.
Auch das hatte man von Buddy schon besser gehört: „That’ll be the day“.

„Wer schrieb das Buch der Liebe?“, fragten die Monotones damals täglich die Radiowellen rauf und runter.
Es gab noch mehr Fragen – zum Beispiel:
Glaubst du an Gott, weil’s so in der Bibel steht?
Lebst du in der Musik weiter, wenn dein sterbliches Ich verschwunden ist?
Und das Wichtigste: Zeigst du mir, wie man Steh-Blues tanzt?

Ich weiß, dass du in ihn verliebt bist.
Ich habe euch beim Schulball tanzen gesehen, ihr hattet beide die Schuhe ausgezogen, damit es besser klappt…
Meine Fresse, wie ich auf dieses Rhythm’n’Blues-Zeug stehe!

Ich war nur ein einsamer Teenager, den der Hafer gestochen hat, und zwar überall hin –
ausgestattet mit einer rosa Nelke am Revers und mit dem Schlüssel für Papas Pick-Up.
Aber ich kapierte, was für ein Pechvogel ich war,
am Tag, als die Musik starb.

Und was tat ich? Ich fing an zu singen:
Tschüs, mach’s gut, Miss American Pie, und so weiter und so fort…

Es ist jetzt schon gut zehn Jahre her, seit wir allein zurückgelassen wurden.
Der „Rolling Stone“ – ihr wisst schon, wen ich meine – also der rollende Stein hat mächtig Moos angesetzt – und das war ja beileibe nicht immer so!
Der Hofnarr hat artig vor dem Herrscherpaar gesungen.
Das Outfit hatte er sich von James Dean ausgeborgt und die Gesangsstimme von mir – oder sagen wir lieber: von dir…

Und dieweil der König noch huldvoll vom Filmplakat dreinzuschauen geruhte, klaute ihm der Hofnarr die Dornenkrone.
Die Verhandlung wurde vertagt, kein abschließendes Urteil gefällt.
Und während sich John Lennon in die Schriften von Karl Marx vertiefte,
spielte sein Quartett noch unverdrossen beim Gartenfest auf.
Und wir stimmten im Dunkel Trauergesänge an,
am Tag, an dem die Musik starb:
Tschüs, mach’s gut, American Pie…

Der Song „Helter Skelter“ hat Charles Manson das Gehirn ausgetrocknet,
David Crosby und die Byrds flatterten zehn Meilen hoch über einem Atombunker und landeten ganz schnell wieder unten: eine Bruchlandung im Gras – man könnte auch sagen wegen dem „grass“.
Die Jungs versuchten, den Ball wieder ganz schnell nach vorne zu spielen, solange Dylan, der ewige Hofnarr, nach seinem Unfall eingegipst am Spielfeldrand stand.

Zur Halbzeitpause lag eine süßliche Wolke in der Luft,
eine Band von lauter Sergeants spielte einen Marsch.
Wir standen alle zum Tanzen auf, aber daraus wurde nichts, weil die Spieler auf das Feld zurückkehrten, das die Band wiederum nicht räumen wollte – wie das eben so ist bei Militärs.
Erinnerst du dich, wie uns die Augen aufgegangen sind, damals,
am Tag, als die Musik starb?

Schließlich kamen wir alle bei d e m Festival überhaupt zusammen,
eine ganze Generation verloren in Raum und Traum,
ohne die Chance, noch einmal von vorn anzufangen.
Nur zu: bleib immer in Bewegung, Jack, schwing deinen Arsch, Jagger,
Jack Flash weiß schon, warum er auf einen Kerzenhalter gejumpt ist:
Schließlich ist das Feuer ja des Teufels einziger Freund.

Als ich ihn auf der Bühne sah, ballten sich meine Hände vor lauter Wut zu Fäusten.
Kein Höllenengel konnte diesem Satan widerstehen.
Und als die Flammen hell in der Nacht loderten, um den Opferritus zu beleuchten, sah ich, wie der Satan vor Vergnügen lachte,
am Tag, als die Musik starb.
Und man kann sich denken, welches Lied er gesungen hat…

Ich traf ein Mädchen, das den Blues sang.
Ich erhoffte mir ein paar positive Nachrichten von ihr,
aber sie lächelte nur und wandte sich wieder ab.
Ich kehrte zurück an jenen geweihten Ort,
wo ich vor Jahren Musik gehört hatte.
Aber der Mann dort sagte mir, es würde keine Musik mehr gespielt.

In den Straßen schrien die Kinder, schluchzten die Verliebten, träumten die Poeten, alles wie gehabt – aber es gab keine Botschaft mehr,
die Glocken waren allesamt zerbrochen und verstummt.
Und die drei Menschen, die ich am meisten bewundere,
gewissermaßen die Dreifaltigkeit aus Vater, Sohn und Heiligem Geist (von mir aus könnt ihr Holy Ghost auch als Buddy Hollys Geist interpretieren),
sie haben allesamt den letzten Zug Richtung Küste genommen.

Was sie gesungen haben?
Tschüs, Miss American Pie,
du süßer, scharfer, rockender, rollender Traum von einer erfüllten Gegenwart und einer verheißungsvollen Zukunft –
das war’s dann wohl…

Quelle: hier

1547/17: Video: American Pie, Pascal von Wroblewsky – Und morgen mit Ach und Bach Geburtstag feiern. #Preview

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


American Pie – Pascal von Wroblewsky

www.superstimme.de
www.vorwaerts-film.de

Antonioni war’s nicht, der das obige Video zum Song gedreht hat .

Über den Song hat Don McLean gesagt, seine Existenz bedeute für ihn in erster Linie, dass er nie wieder arbeiten muss.

Damit das so bleibt, hat Madonna den Song selbst gegeben. Ist schon länger her.

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1546/17: Lesezeichen: Die #Jazzstudie #2016 und der #ECHOJAZZ2017 – spät nachts sind alle Cats groovy!

Zeitung lesen (gif)


ECHO JAZZ 2017: Nils Landgren Funk Unit | Opening-Auftritt

Die Lust der Musiker Deutschlands, auch weiterhin Jazz zu spielen, ist ungebrochen. Oder „Unbreakable“, wie Nils Landgren bei der Echo Jazz-Verleihung dieser Tage in Hamburg intonierte und dem erlesenen Publikum vorgroovte. Mit Nak Nak von der Posaune, tricky. Jazzmusik 2017: Stolz wie Bolle. Ungebrochen!

Prof. Dieter Gorny gab ein kurzes Eröffnungsstatement und hob die Hintergrundwissenschaft zum Wissen über und dem Wollen bezüglich Jazzmusik nochmals hervor. Die Jazzstudie 2016 habe gezeigt: Ganz überwiegend können Jazzmusiker von dem, was sie musikalisch anfassen, nicht existenzsicher leben. Und auch wenn der Echo Award des Abends von zwei besser Verdienenden moderiert wurde, Nils Landgren und Götz Alsmann, muss man sich fragen: Quo Vadis, Jazz?

Denn die Ausstrahlung der gesamten Sendung über den Lokalsender NDR TV-AUSSTRAHLUNG AM 3. JUNI UM 00:25 UHR sagt ja schon irgendwie was über die Wichtigkeit von Jazzmusik, geguckt wird nachts oder zeitversetzt über die NDR-Mediathek.

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1545/17: Nachruf: Gregg Allman (* 8. Dezember 1947 in Nashville, Tennessee; † 27. Mai 2017 in Savannah, Georgia)


Cher feat Gregg Allman „You’ve Really Got a Hold on Me“

Gregg Allman (manchmal auch Greg Allman geschrieben, eigentlich Gregory Lenoir Allman; * 8. Dezember 1947 in Nashville, Tennessee; † 27. Mai 2017 in Savannah, Georgia) war ein US-amerikanischer Rockmusiker, Sänger und Songschreiber. Bekannt wurde er vor allem als Sänger der Allman Brothers Band.

1544/17: Video: Stop The Things You´re Doin‘ – And listen!

Erzählt - ein Mikrofon aus Bulgarien


Angelina Jordan – I Put A Spell On You

Ein wirklich unanständiges Video.

Treibt einem die Tränen in die Augen.

Mann Mann: Angelina Jordan, Teufelchen.

Sprachlos.

Ihr müsst schon selbst gugeln.

1543/17: Audio-Paparazzi: Wir sind das Volk. DIN A Testbild, die deutsche Revolution und Coca-Cola!

Banner Audio-Paparazzi

„Leipzig“ from DIN A TESTBILD Album „Leipzig & Coca Cola“ was composed and recorded 1989 in West/Berlin while the „Berlin Wall“ was cracking down and the citizens demonstrate in the streets of Leipzig. It was a very dangerous time. Uwe Mikulla and Mark Eins where in the Studio to mixed the sound of the human german revolution. CoverGirls are: Judith Rosa Klein, Claudia Thiel, Claudia Kiehl, Sharon Brauner. Thank you Ladys. Veröffentlicht von: Innovative Communication

Mark Eins und Uwe Mikulla sitzen im Studio, und ganz nebenbei öffnet sich die Mauer, im Jahre 1989.

Leipzig, Coca-Cola. Ein Stück deutsche Zeitgeschichte.

Heute das Lied des Tages.

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1542/17: Video: „Free As A Bird“ – Vom über Vögel singen, vögeln, und vom Versuch, post mortem an einer ganz großen Sache zu arbeiten!

Free As A Bird - Foto (Bildbearbeitung)


Version 1: Piano Demo


Version 2: The Beatles

Zwei Versionen desselben Songs.

Welcher ist besser? Lied des Tages auf blackbirds.tv: Mit Liebe aufgefüllt, eine Erinnerung an John Lennon.

Entscheidet selbst.

Die bedeutendste Band der Welt: Die Beatles.

Zur Unsterblichkeit in Liebe verbunden.

 

1541/17: Video: Wozu sind denn dann Kriege da, wenn jemand sich so zu begleiten weiß?

Klavier (gif)

Als Pascal Kravetz fragte, wozu Kriege da sind, war er noch ein kleiner Junge.

Jetzt ist Pascal groß geworden. Und greift in die Mottenkiste von Papa Jean-Jacques Kravetz zurücK: Bis ans Ende der Welt, wenn es das gibt, ist Pascal dem Panikgedanken verfallen. Wunderbar gelassen, eine sehr berührende Interpretation des alten Udo-Lindenberg-Klassikers.

Dargeboten im Online-Studio von Joja Wendt, Klavierlehrer der Nation.

1540/17: Video: Bist Du Beatles oder Stones? – Der Fernseh-Gernsehtipp von #blackbirdsTV

Freunde.

Scheißt die Wand an.

Über Neuköllner Jungs. Umwerfende, grüblerische Nachtragsbetrachtung zum Werdegang von fünf Neuköllner Jungs, die aktuell in Rente gingen.

Fein fein, unbedingt ansehen.

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(Gesehen von H.p. – danke.)

1539/17: Video: Warum es ausgesprochen europäisch klingt, erklärt der Berliner Christian Fuchs in der #PPI

Veröffentlicht am 20.05.2017 One off the cuff. Yousually bluesy, this time I improvise more in the style of Keith Jarrett. Its often called „elegic“ oder „lyrical“. But in fact it´s as blue, sad, as Blues. Also emotionality and all. Just the scale and with it the sound, the genre, changes completely! Its our European A minor scale. That´s why it sounds „European“.

Eine PPI ist eine Private Piano Improvisation. What does the Fox say?
Ihhii-hii! – Fox On The Run! You scream and everybody comes a running! Take A run and hide yourself away….so SWEET.

Oder was Schönes in europäisch A-Moll?

Man weiß es nicht so genau, wenn Christian Fuchs in die Tasten greift. Der Mann hat einen sympathischen an der Waffel und ist ein guter Musiker.  Auf Facebook loben manchen seinen schrägen Gestus. Sein Klavier ist sein Nimbus 2000, jener Rennbesen, der Harry Potter erst zum Gewinner macht.

Wir wünschen einen schönen Sonntag mit Christian Fuchs.

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