623/11: Personen & Porträts: Wolfgang Niedecken hatte einen Schlaganfall und auch einen zweiten, schreibt BILD

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Wolfgang Niedecken im Gespräch mit Rolf van Dick (CLBO)  (via Youtube)

Wolfgang Niedecken spricht im Interview mit Rolf van Dick über Führung und Werte, über seine Erfahrungen als Schüler und Kunststudent mit Autoritäten und Lehrern, über BAP und über Menschen, die Vorbild für ihn waren wie Heinrich Böll oder Bob Dylan. Er spricht von der Unterstützung durch seine Mutter und über Respekt und Vertrauen als wichtige Führungseigenschaften. Im Gespräch geht es um sich verändernde Werte, den Mauerbau und die Bibel als Sammlung spannender Geschichten.
Ein CLBO – Video (Center for Leadership and Behavior in Organizations) an der Goethe Universität Frankfurt. (September 2011)

Tatsächlich ist die BILD-Zeitung immer noch -auch unter Musikern- das Hassobjekt schlechthin.

Nur wüssten wir vieles ohne BILD gar nicht. Denn „recherchieren können die“ und dieses „bonmot“ ist nicht von mir. Vorausgesetzt es stimmt, was BILD jetzt gerade veröffentlicht, muss man sich jetzt weniger Sorgen um Wolfgang Niedecken machen. Nichts sickert durch über die Schwere des erlittenen Schlaganfalls. Es gab auch einen zweiten, kleineren, schreibt BILD. Was für die Musikerwelt, die Familie von Niedecken und „für uns alle“ von Bedeutung ist: Er ist in ärztlicher Intensivst-Behandlung.

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622/11: Personen & Porträts: Tommi Stumpff und „Le Chien Andalou“ #Lied des Tages

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 Un chien andalou – Luis Buñuel/Salvador Dalí  (via Youtube)

„‚Ein Erfolgsfilm‘, werden die meisten denken, die ihn gesehen haben. Doch was vermag ich gegen diejenigen, die geil sind auf alles Neue, selbst wenn es ihren tiefsten Überzeugungen ins Gesicht schlägt, gegen eine Presse, die unaufrichtig oder käuflich ist, gegen dieses stumpfsinnige Pack, das ‚schön‘ oder ‚poetisch‘ gefunden hat, was im Grunde nur ein verzweifelter, ein leidenschaftlicher Aufruf zum Mord ist.“ – Luis Buñuel: La Révolution surréaliste über seinen Film

Dass Musik auch als Kettensägen-Massaker aufgefasst bzw. interpretiert werden kann, ist uns  nicht gänzlich neu. „Der andalusische Hund“, das erinnert uns an vieles. Im französischen Original macht der Titel „Le Chien Andalou“ von sich reden, als der spanische Filmemacher  Luis Buñuel sich mit dem kongenialen Surrealisten Salvador Dalí 1929 zusammentat, um einen Film dieses Namens zu machen. Das war eine ganz neue Art von „großem Kino“ und ging in die Filmgeschichte ein. Soweit zurückgehen muss aber der Musikinteressierte nicht wirklich. Als nächster „remarkable point“ diesbezüglich gilt jetzt das gleichnamige Stück Audiofetzen aus dem Jahre 1986, dass Tommi Stumpff jetzt nochmal remastered hat.

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621/11: Video: Dr. Lutz Fahrenkrog-Petersen stellt ein interessantes Projekt vor: berlinmusic.tv

Neu: Im Berliner Quasimodo wurde technisch aufgemotzt. Für jetzt steht fest: berlinmusic.tv präsentiert jeweils am Mittwochabend die Quasimodo Live Jam, über die wir hier ausführlich berichteten. In Einzelabsprache mit weiteren Künstlern, die anderen Tages auftreten, erwägt das Quasimodo, deren Auftritte ebenfalls über diesen Channel zu veröffentlichen. Ein mutiges Vorhaben, das uns nahebringen wird, dass Fernsehen … Weiterlesen

620/11: Lied des Tages: Orientation und „I show You crazy“

[iframe_youtube video=“w2SD53mt-gI“] ORIENTATION-I show you crazy ! (via Youtube)  Die grooven wie Schweine! Wobei das nicht abwertend gemeint ist! Hochachtung, großartige Band! Das ist ziemlich abgefahrener „bullshit“, den Orientation machen. Von wegen „bullshit“, das groovt „wie Schwein“. Groovt ein Schwein? Fragen über Fragen. Wenn man von was keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten. … Weiterlesen

619/11: Lied des Tages: Joy Denalane „Was auch immer „

[iframe_youtube video=“dG5P4itz02k“] Joy Denalane „Was auch immer“ (via Youtube)  Aus der Live DVD „Joy in Concert“, by Matthias Freier (Homepage) Joy Denalane in Berliiiiiihhhnnnnnn!  Schön hier zu sein. Recht hat sie. Zuhause: Die Homepage von Joy Denalane Positionen: Im Schrifttum dieser Website ist ein Fehler aufgetreten    

618/11: Global Village: Berlin hat mehrere direkte Drähte nach Huglfing, das liegt in Bayern

The famous, xtraordinary blackbirds.tv (Live, 2008)
The famous, xtraordinary blackbirds.tv (Live, 2008)

Auf unseren Wanderungen durch Deutschland treffen wir nicht ganz zufällig auch auf Huglfing. Dorthin schon seit vielen Jahren. Huglfing, das war für uns ganz früher, so 1996, Obereglfing. Aber Obereglfing respektive Untereglfing, da sind für uns jetzt nur noch die Kühe. Wir stiegen als Besucher dieser Gegend in der Nähe von Murnau (am Staffelsee) auf und alles verlagerte sich mit den Jahren nach Huglfing. In Huglfing in der Waldstr. 4 steht ein im Untergeschoss des Hauses gelegenes Kneipenlokal selben Namens: „Waldstr. 4“.

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617/11: Historische Schinken: Plan B – Life´s a beat

Plan B war eine deutsche Rockband des Sängers und Gitarristen Johnny Haeusler. Die Band gründete sich Mitte der 80er Jahre in Berlin. Als 1993 die damalige Plattenfirma BMG die Band nicht weiter unterstützte, löste diese sich auf. Das zu dieser Zeit bereits produzierte Album Alphabet Soup wurde 2004 auf Spreeblick, dem Blog von Johnny Hauessler, als MP3 veröffentlicht. (Quelle: deutsche wikipedia)

Heute macht Johnny Häusler (Gitarre, Gesang) in Sachen spreeblick.com schreibender Weise von sich reden. Früher war er auch mal aktiver Musiker. Die Band hieß Plan B und galt mal eine Zeit als „Berliner Hoffnung“.

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616/11: Personen & Porträts: Dirk Michaelis bringt ein neues Album heraus, ein erzähldichtes Kurzporträt gibt´s hier

[iframe_youtube video=“BdX1HKUtdAg“] Dirk Michaelis singt… – EPK & Interview zum neuen Album (via Youtube)  Am 18.11.2011 erscheint das neue Album von Dirk Michaelis, „Dirk Michaelis singt…“. Schau dem Berliner Musiker hier bei seiner Arbeit im Studio über die Schulter, höre erste Ausschnitte der neuen Songs und lerne das Konzept des Albums kennen: Dirk Michaelis singt Welthits … Weiterlesen

615/11: Gigs, Review: Die Kernfrage ist, ab wann soll man sich auf die Bühne trauen?

Wann ist der richtige Zeitpunkt, das erste Mal aufzutreten? Dieser Versuch, das richtig zu erklären, bleibt gewissermaßen unbefriedigend. Wenn wir auch hoffen, dass die kontinuierliche Berichterstattung über Musik und Musikszene dies zusätzlich bzw. geeignet vertiefen würde, … #eigene Einschätzung

Ja, geht es euch nicht auch so? Man bewundert teils den Mut, den Menschen haben, sich auf Bühnen zu stellen und öffentlich aufzutreten. Ohne Schadenfreude, aber wirklich: Man muss auch reflektieren. Sich fragen, wie weit ist man schon? Ist man schon reif aufzutreten?

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614/11: Gigs, Review: Königlicher Besuch von Prinz Rupi im A-Trane: Paul Kuhn Trio „The Girl Next Door“

[iframe_youtube video=“M2V5uHZOLm4″] Paul Kuhn Trio „The Girl Next Door“, Berlin 2011 (via Youtube) Paul Kuhn (p), Gary Todd (b) und Willy Ketzer (dr) spielen den zum Samba umgebauten Walzer „The Girl Next Door“ live im Berliner Club A-Trane am 09. Oktober 2011 (Prinz Rupi, Oktober 2011) Klein, fein und vollständig: Das ist das A-Trane in Sachen … Weiterlesen

613/11: Gigs, Review: Liebesgrüße aus der Lederhose, Starnberger See, brennende Schlagzeuger & open stage

Das kleine vierteilige Grundset des Schlagzeugs der Firma Rodgers hat seine besten Tage schon überlebt. Die Felle sind so alt, dass man sie mit Jazzbesen nicht einmal mehr wischen könnte, so glatt sind sie. An der Snare ist das Resonanzfell durch, ein großes Loch klafft drin. Das untere Becken der Hihat hat einen Riss und wie Herbstlaub hängt das untere Becken am Hihatständer herunter. Dem Schlagzeuger nach mir werden neue Felle gebracht: es sind alte, gebrauchte aus einer Kiste, die sich von den Fellen auf dem Schlagzeug dadurch unterscheiden, dass sie noch weniger oft gespielt wurden. Der Clubchef sagt, sein Drumfellvorrat wird immer von Pete York zur Verfügung gestellt, der „umme Ecke“ am Starnberger See wohnt.

Bayern liegt im nichtsozialistischen Ausland, von Berlin aus gesehen. Mit Bayern verbindet uns in Sachen Kulturbindung mehr, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und das geht so. Unser Weg führte uns -sagen wir nicht ganz zufällig- in das „Village“ in der Obermühle in Habach, das liegt südlich von München, nördlich von Murnau (Staffelsee) und ist für Ortsunkundige gar nicht mal so leicht zu finden. Abends um 8 Uhr ist die Welt noch in Ordnung. Es ist auch noch nichts los.

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612/11: Gigs, Review: Erste vollkommen unmusikalische Konzertkritik der Welt #Musiker-Stammtisch

Der erste Musiker-Stammtisch war ein voller Erfolg, recht gut besucht und kurz gesagt noch ausbaufähig. Ob er sich zu einer festen Institution ausbaut, hängt von den nächsten, weiteren Terminen ab. Die lustigste Frage im Rahmen der persönlichen Vorprüfung stellte Tommi Stumpff, er fragte via facebook: „Gibt´s WLAN im Yorkschlösschen?“ Auf die Antwort „JA“ bemerkte er dann: „Gut. Dann komme ich vielleicht doch mal vorbei.“ – Kam allerdings dann nicht.

Vorab nur soviel: Es ist nicht richtig, dass Musiker eigentlich nichts zu sagen haben, denn sie machen ja Musik. Das war gestern Abend im Yorkschlösschen zu erfahren. Der erste Musiker-Stammtisch, wir hatten ihn angekündigt. Aus Gründen der journalistischen Sorgfaltspflicht haben wir den ersten Stammtisch besucht, um ein paar eigene Eindrücke zu gewinnen. Hier ein nicht repräsentativer, subjektiver Bericht. Und die Empfehlung, am nächsten Musiker-Stammtisch (am 07.11.11) teilzunehmen!

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611/11: Gigs, Preview: Heute findet der erste Musiker-Stammtisch im Yorkschlösschen statt

 Veranstaltungstipp des Monats

 

Ist ein Musiker-Stammtisch ein „Gig“ und dies hier davon ein „Preview“? Na klar, was denn sonst? Musiker haben gern große Auftritte. Und ein Besuch beim ersten der künftig regelmäßig stattfindenden Stammtische im Yorckschlösschen, das kann man so ein bisschen wie ein „warm up“ zum nächsten Riesengig auffassen! Also da hin! 

Neu aufgelegt hat Olaf Dähmlow vom Yorkschlösschen die Idee vom Musiker-Stammtisch zu regelmäßigen Zeiten und an wiederkehrenden Terminloops (wow, musikalisch ausgedrückt vom Feinsten). Also, das wäre dann der erste Montag im Monat. Womit wir auch schon bei der allerersten Ausnahme hiervon sind: Diesmal ist das allererste Mal und gleich wird die Sinnkette gebrochen: am ersten Montag war dazu keine Zeit. Doch jetzt, also heute.

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609/11: Lied des Tages: Laing hat sich Trude Herrs Klassiker vorgenommen „Morgens immer müde“ (mit #Artikel-Update)

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Laing – Morgens immer müde (via Youtube)

Der Name ›Laing‹ ist eigentlich mein Familienname mütterlicherseits. Ich finde, er passt gut zu uns, da er zum einen schön und ungewöhnlich klingt – so wie wir! – und zum anderen die Laings für mich schon immer durchgeknallte Bastler und Erfinder waren: Mein Opa hat zweitausend Patente! Nicola Rost, Frontsängerin, im Interview (hier)

Eine offizielle Website haben sie nicht, beim „sterbenden Schwan“ myspace findet man sie und ansonsten bei „blue brother“: facebook. Das war´s auch schon. Ihre Sichtquoten bei den Videos auf youtube sind beeindruckend, so wie die vier Frauen aus Berlin beeindruckend sind. Im vorliegenden, hier vorgestellten Video haben sie ganz schön lange Haare. Am Ende sollen sie, sagt unser Tippgeber, live ein echter Geheimtipp sein. Coole Frauen.

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608/11: Video: Mit ‚Superstition‘ ist ein alter Klassiker live auch als Session spielbar #Quasimodo Live Jam #Gigs, Review

[iframe_youtube video=“ZVwVrBd9BU8″] Quasimodo Live Jam – performed am 05.10.11 -Superstition freestyle version (via Youtube) Dorrey Lyles – vocals Peer Neumann – keys Tobias Fleischer – bass Benedikt Stehle – drums hier als „Band ohne Namen“, freestyle performing with one of the greatest songs of all time Quasimodo Live Jam ist eine regelmäßige Veranstaltung, die jeweils Mittwochabend … Weiterlesen

607/11: Video: The Shevettes „I know what you hide“ #Lied des Tages

Vocal Coach: Das Wort „Firstpfetten“ (siehe unten) eignet sich hervorragend für den Gesangsschüler. Denn es lässt sich ähnlich wie ein unbewohntes Dachgeschoss aus- bzw. umbauen. Beispielsweise zu „Pfirstfetten“, oder mit rollendem „rrr“ also Firrrrsssttpfetten, bzw. Phirrrrstfetten oder, ganz massiv: zu Pfirrrstttpfetten. Das Wort ist wie geschaffen zum Poppen: als Sänger bzw. Sängerin muss man Poppgeräusche erarbeiten und gleichzeitig wegarbeiten. Als beat box braucht man sie, als SängerIn vermeidet man sie öfter als man sie benutzt. Womit wir jetzt beim unausgebauten Dachgeschoss themenfest sind. Dort erscheinen chimärenhaft vier Frauen aus dem Nichts und singen sich einen: The Shevettes. I know, what they hide! 

Es ist irgendein (absichtlich unausgebauter?) Dachboden im bewohnten Mehrfamilienhaus, anywhere just around the corner in Berlin, aber wo nur? Grummel, grummel. Denn hätten wir´s gewusst, hätten wir uns dazugesellt. Einmal auf einem unbewohnten Dachboden Musik machen, sicherheitshalber mit Cajon, wie Ilka Posin, die die leisen Töne klopft. Zwischen den Firstpfetten, Dachbalken und direkt beim Dachverbandsholz.

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606/11: Trendbarometer: Im Quasimodo ist die Hölle los! #Quasimodo Live Jam

Das ist eine erfreuliche Rückkoppelung aus dem Quasimodo an der Kantstr. in Berlin-Charlottenburg. Wir hatten intensiv versucht, darüber zu informieren, wie die Parameter der „Live Jam“ genannten Veranstaltung seit der Sommerpause erfolgreich umgestrickt wurden.  Heute Abend sind bei der Live-Session über 300 Leute, es ist also „rappelvoll“. Genau so wünscht man sich diese relevante Veranstaltung … Weiterlesen

605/11: Video: Was Sherman Noir da verzapft hat, ärgert mich. Ich muss meine Unlust überwinden. #Lied des Tages

Sherman Noir – West Coast Diaries – Om Mani Padme Hum Wie sehr wünschen wir uns alle am Ende, dass Musik endlich wieder bedeutend wird? Hört doch mal in diesen Song rein! Großartig! Das liegt doch nicht an meinen zufälligen Gefühlen, an meiner Tagesstimmung, etwa weil ich meine Tage habe. Ich bin ein Mann! Was … Weiterlesen

#604/11 – Historie – In den Achtzigern lebte John Thomas in Berlin & führte „Johnny & The Drivers“

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 (auf den Link klicken)

The Drivers (2008) – Banjo the Band of the Bush (CD) – Hörauschnitt ca. 1:30 Minute

John Thomas, geboren in Sydney, Australien, geht 1963 nach Melbourne. Dort gründet er die Band The Telstars. 1964 formiert er die „Flies“, die schon bald als „enfant terrible“ der dortigen Musikszene gelten. 1965 supported die Band die Rolling Stones und Roy Orbison bei ihren dortigen Konzerten. Nach einigen wilden, weiteren Experimenten verzieht es John Thomas nach London. In London gründet er die Band „Rust“ und spricht mit der EMI in Köln und nimmt ein Album namens „Underground“ auf. Nachdem Rust sich trennt, nimmt er mit der RCA in London weitere Alben auf als „Creepy John Thomas“ (Name des Erstlings) und „Brother Bat Bone“, daraus die Singleauskopplung „Ride a Rainbow“. Der inzwischen verstorbene Conny Plank nimmt die Alben mit John Thomas auf.

Das war zum Teil schon die Geschichte, jedenfalls bis dahin: Der Australier John Thomas kam auf Umwegen nach Berlin und blieb gleich hier. Für eine ganze Weile. Hier war er eine feste Institution, hier gründete er die Band „Johnny & The Drivers“. Das war in den Achtzigern und ist jetzt Geschichte. Inzwischen lebt John Thomas in London und macht immer noch Musik. Johnny Driver heißt er da, immer noch, und das letzte Album von 2008 heißt „Runnin´, Jumpin´, Standin´, Still. Aber damals, da hörte sich Johnny & The Drivers noch ganz anders an.

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603/11: Video: Was daraus wird, wenn Zig Zag in Wandlitz die Bühne rocken #Lied des Tages

[iframe_youtube video=“PXC_YXqt20w“] Exodus à la ZigZag (via Youtube)  Ille: „Willst du mal da reinsehen? Willst Du mal da reinsehen?“ Sie: „Yeah!“ (Zicke Zacke-Dialog in Wandlitz, 2011) – Und Hendrix lässt grüßen: Sascha bumsfidelt die Westerngitarre dazu, Exodus, movement of the people…. I Jah, Gott Jah We, sei seiner Seele gnädig: Bob Marley ist der Übervater des … Weiterlesen

602/11: Video: Was auch immer Dir passiert: Don´t Worry, Be Happy #Lied des Tages

Biedermann & die Brandstifter #Denkbare Bandnamen für Bands mit böser Aura!

Was auch immer Dir passiert: Sorge Dich nicht, lebe! So lautet sinngemäß der Buchtitel eines Verkaufsschlagers des amerikanischen Autoren Dale Carnegie. Und um es gleich klar zu sagen, ich habe dieses Buch nie gelesen. Einzig und allein der Titel reicht mir aus: gefällt mir.

Denn das ist auch richtig, gewissermaßen. Was auch immer Dir passiert: Don´t Worry, Be Happy. So hatte es auch Bobby McFerrin sinngemäß gesungen. Mit Spaß, Kleinteiligkeit und einer überzeugenden Hybris. Groß muss so ein Song nicht sein, wenn er die Welt erobern und dann beherrschen will. Einzig und allein die „hookline“ entscheidet. So wie in diesem Song.

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601/11: Video: Franz de Byl empfahl 1985: „Let Us Dope The Pope“, das ist aktuell #Lied des Tages

Franz de Byl – Let Us Dope The Pope (via Youtube) Franz de Byl – Solo / 1985 live at JazzBühne der DDR, Friedrichstadtpalast Berlin, Fernsehen der DDR „The Art Of Solo Guitar Canons“ http://www.franz-de-byl.com Wir sind Papst! Unseres eigenen Musikgeschmacks! #Szenecredo Na dann, herzlich willkommen in Deutschland: Benedikt, äh Benedetto! Häufigkeitscluster: Franz de Byl in … Weiterlesen

600/11: Video: „55 Fifty Five“ performed „Fly Away“ #Lied des Tages

[iframe_youtube video=“0z5t4ti51gY“] 55 Fifty Five – FLY AWAY – Live in Berlin (via Youtube) Großartiger Song! „Fly Away“ Dieser Song hat etwas so „Umwerfendes“, dass man sich seiner Magie kaum entziehen kann. Am Keyboard Andreas Hommelheim. Am Gesang Ille Ilgner, kurz: Onkel Ille! Über die Band „55 Fifty Five“ verlieren wir hier nicht mehr weitere Worte. … Weiterlesen

599/11: Video: „Raus aus dieser Stadt“ performed by Tommy Finke #Lied des Tages

[iframe_youtube video=“Nvu-1khNRS0″] Tommy Finke – Raus aus dieser Stadt – Offizielles Musikvideo (via Youtube) Regie – Anja Hartmann Kamera – Tobias Jall Bei Amazon: http://www.amazon.de/Poet-Affen-Apes/dp/B0034FXXH0/ Bei iTunes: http://itunes.apple.com/de/album/poet-der-affen-poet-of-the-apes/id347544747 Tommy Finke als Tommy Finke im Smash-Hit „Raus aus dieser Stadt“ vom Album „Poet der Affen“ Stadtaufnahmen – Christian Schwarzendahl Schnitt – Anja Hartmann & Christian Schwarzendahl Crew … Weiterlesen

598/11: Lied des Tages: Robby Maria & The Silent Revolution „Ship To Shore“, die haben Charisma!

[iframe_youtube video=“SniKzQ_swao“] Robby Maria & The Silent Revolution – Ship To Shore (via Youtube) Ship to the shore, there´s a woman on board #Lyrics Band : Robby Maria & The Silent Revolution Song : Ship To Shore Album : Break The Silence (October 2011) words & music by Maria/Müller/Birkholz Coole Band, gefällt sehr! Weiter so! Ist … Weiterlesen

597/11: Gigs, Preview: Randy Hansen & Band im Huckepack mit Jimi Hendrix´s kleinem Bruder Leon!

Sollen die doch ihre Vagina-Monologe auf irgendeiner Bühne erzählen. Was das Leben von Jimi Hendrix betrifft, bleibt man besser ganz in der Familie. Ein interessanter, aufschlussreicher Abend, ein Themenabend, im Lichte dieses unvergesslichen Herrn! – Credo der Unvergesslichkeit, noch unvollständig – Und übrigens: Wer Manni von Bohr kennt, weiß das die Drums an diesem Abend … Weiterlesen

596/11: Gigs, Review: Das Quasimodo veranstaltet Mittwoch das „Quasimodo Live Jam“, Eintritt frei!

Ein „Gig Review“, das ist ein unscharf treffendes Label für das, was sich im Quasimodo als „Live Jam“ abspielt. Denn ob es ein Konzert ist, kann man zuvor nicht mit Sicherheit sagen. Wider Erwarten kann vieles passieren! Doch, doch: Man erwartet schon was im 1. Berliner Liveclub! Allerdings: Denn das Quasimodo steht für „Mindesteinstufung“ in Sachen Musikerqualität und (hohem) „Level der Darbietung“. In diesem Spannungsfeld bewegt sich inzwischen jeder Mittwoch. Jetzt bei freiem Eintritt! Das Quasimodo ist wie Biskin-Bratfett: Erst schließen sich die Poren und dann man schmort in hochmusikalischem Saft. In was für einem!

Berlin hat einen Stadtbezirk namens Quasimodo. In Paris hatte Quasimodo einen Buckel. In Berlin nannte es sich ursprünglich „das Quartier von Quasimodo“, nach der historischen Vorlage. Aber es ist tiefer gelegt. Vielleicht wird es das „Quartier vieler Musiker“. Wahrscheinlich ist es das schon. Die Zielsetzung ist klar: mehr Musiker sollen dort hinkommen! Ein Art Programm der Wehrhaftigkeit gegen das Bühnensterben.

Nicht ganz neu, aber jetzt verändert ist der programmatische Ansatz am festen Wochentag namens Mittwoch. Da findet im Quasimodo die „Quasimodo Live Jam“ statt. Wir haben dieselbe am Mittwoch, den 14.09.2011, einmal persönlich besucht, um uns eine Meinung zu bilden. Wir haben auch mit Klaus Spiesberger, dem Chef vom Quasimodo, gesprochen.

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595/11: Gigs, Preview: Playmobeat (3 Drummer), das Quasimodo, Lord Knut & der Bundespräsident!

Playmobeat am 22.09. im Quasimodo
Playmobeat am 22.09. im Quasimodo

Illustre Ärsche haben drauf gesessen, aber nun ist das vorbei: Ein Stück Berliner Zeitgeschichte geht zu Ende. Der Drumhocker im Quasimodo hat jetzt das Zeitliche gesegnet und wird ausgetauscht gegen einen neuen. Ob das an diesen tierischen Drummern liegt, war bei Redaktionsschluss noch nicht zuverlässig recherchiert und wird daher aus der Gerüchteküche nicht entlassen. In jedem Fall aber scheint dies ja wohl mal was ganz Besonderes zu sein, oder? Erkundigt Euch!

Titel: Playmobeat (3 Drummer auf freiem Fuss)
Ort: Quasimodo
Link out: Click here

 

Beschreibung: 3 Schlagzeuger, noch auf freiem Fuß. Der Aushang (das Foto) stammt aus dem Drumland in der Pariser Str.. Verkäufer Bodo Spliteser (Tresenfachkraft) sagt dazu: „Das sind echt gute Jungs, die haben u.a. alle bei der Blue Man Group getrommelt.“ Man darf also gespannt sein. Um es mit einem geflügelten Wort sinnentsprechend zu sagen, das einst den Berliner Radiomoderator aus dem Sender fliegen ließ: „Ich habe nichts gegen die Männerbewegung, solange sie rhythmisch ist.“ Dem schließen wir uns an und trinken ein Bier, pflegen den Schenkelclap und lieben ansonsten die rhythmischen Zuckungen, die auf der Bühne!

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594/11: Szenetalk: Musikerstammtisch – meet´n talk, Termine für neue Begegnungsrunde 2011 stehen!

Titel: Musikerstammtisch – meet´n talk
Ort: Yorckschlösschen
Link out: Click here

Beschreibung: monday
10.10.
07.11.
05.12.
starts with chicken wings for free

Startzeit: 19:30
Date: 2011-10-10

Musiker-Stammtisch? Bitte was? Genau: Bekannt ist, dass Musiker gerne viel trinken. Das hält fit. Gegen den drohenden Flüssigkeitsverlust bei der Bandprobe. Gegen die Einsamkeit zunehmend vereinsamender Einzelmusiker hat sich jetzt Olaf Dähmlow vom Yorckschlösschen etwas Altes, Neues ausgedacht: Den Musiker-Stammtisch.

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593/11: Personen & Porträts: Anoushka Shankar ist sowas wie der Jimi Hendrix der indischen Sitar

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Betörende Schwestern: Anoushka Shankar & Norah Jones – Easy (via Youtube)

 (dieses Artikels): Zu diesem Artikel und dem Auftritt von Anoushka Shankar ist auch ein Interview erschienen, dass „Prinz Rupi“ mit der zartbesaiteteten, indischen Sitar-Göttin führte, der Link ist unten als erster, weiterführender Link angefügt.)

In Gedanken befinden wir uns häufig auch in Südamerika (Latin, Bossa Nova, Cha Cha u.v.a.) oder in Indien (speziell bei Anoushka Shankar, die vieles mit Jimi Hendrix gemein hat, nur auf anderen Instrumenten). – Aus den Redaktionsstatuten dieser Website unter „About“

Ich sah diese kleine, hübsche und an Intensität kaum zu überbietende Musikerin namens Anoushka Shankar zum ersten Mal, als ich den Livemitschnitt des „Concert for George“ auf DVD sah. Es hatten sich einige, nicht gerade wenige Berühmtheiten der Pop- und Rockgeschichte zusammengetan für ein zu Ehren von George Harrison in der Royal Albert Hall (London) stattfindendes Memorial-Konzert. Konzert- und Veranstaltungsleiter im Nebenberuf: Eric Clapton.  Das Konzert fand am 29. November 2002 statt. Im ersten Teil des Konzerts war eigentlich auch schon alles wie immer.

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592/11: open petition: Der Ansatz des Petenten ist interessant, er will Musikausübung mehr erlauben!

Eine gut formulierte Petition muss fließen, rein fließen, verständlich sein und eine so glasklare Sprache besitzen, dass niemand daran herumdeuteln kann. Es wird schon, aber es muss noch was passieren! – Inhaltlich hat Carsten Haberkorn recht: was die Formulierung angeht, gibt es noch Bedarf zur Überarbeitung. Aber bitte: „Bildet Euch Eure eigene Meinung! Und unterzeichnet … Weiterlesen

591/11: Personen & Porträts: Clemens Wandelt wandelt im Rickenbacker´s in Wilmersdorfer Bundesallee

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Über DJ Gunter vom Berg, der im Kreuzberger Golgatha regelmäßig auflegt, schrieben wir kürzlich theoretisierend:

In Kreuzberg. Seit Gunter vom Berg dort auflegt, kann man DJs auch Musiker nennen: sie sorgen für gute Musik. Einzige Ausnahme: DJ Ötzi! (hier) – Pump up the Volume!

Clemens Wandelt ist auch so einer. Nicht wie DJ Ötzi, dessen Stern nicht seinen Namen trägt, manche nennen den Ötzi den „DJ Ätzi“. Das ist nicht endlos gerecht: Kürzlich bemühte er sich um Musik auf seiner aktuellen CD, um persönliche Texte abseits vom Bohei und Mitgeschunkele und rastete aus, weil jemand ihn im Interview beleidigte. Man gibt in der Öffentlichkeit das Bild von einem selbst, das man dort hinterlässt. Sich dann zu etwas Ernsthaftem fortzuentwickeln, fällt im Fadenkreuz angedachter Vorurteile jedem schwer. Denn das Vorurteil kommt vor dem endgültigen.

Clemens Wandelt aber  lust“wandelt“ am Parcours für Soul-Jazz-Musik vom Montag, dem Rickenbacker´s, herum, genauer: in der Bundesallee um die Hundertneunziger Hausnummern. Man sieht sich, man trifft sich.

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590/11: Gigs, Preview: „The Shevettes“ am 10.09. im Rickenbacker´s live #Berlin #Wilmersdorf

(größer, auf´s Bild klicken) Titel: The Shevettes, live in Concert Ort: Rickenbacker´s Berlin, Steglitz Link out: Click here Beschreibung: „The Shevettes“, das ist eine Band von vier Frauen, die auf dieser Website bereits seit geraumer Zeit unter „intensiver“ Beobachtung stehen. Dasselbe gilt auch für das Ladenlokal „Rickenbacker´s“ und eins ist klar: Wer unter Stereo-Beobachtung steht, … Weiterlesen

589/11: Gesagt ist gesagt: Das Leserbrief-Echo ist überwältigend!

Liebster Tommy, seit ich mit Dir befreundet bin (hihiii), lese ich keine Zeitung mehr….So-Du warst meine Abendnachrichten; JETZT geht´s ins Bett. Gesagt ist gesagt! Sie hat es gesagt, und nun steht es da! Es ist ein schönes Kompliment. Dafür machen wir das ja! Fassen wir zusammen: Zeitung lesen ist unnütz! Ab und zu hier vorbeischauen … Weiterlesen

588/11: Gigs, Review: Am Montag findet Funk-Soul-Session im Rickenbacker´s statt! Eine „Review“

Das Rickenbacker´s war gestern Abend eine vergnügliche Hüpfburg und irgendwie auch ein Mehrgenerationenhaus. #Rezension auf qype, Link unten

Ach, schon der Name ist Programm: Diese olle Gitarre spielte ja John Lennon schon zu Starclub-Zeiten und viele, viele andere. Also ist die Assoziation zur Musik streng formal sofort gegeben. Auf das Rickenbacker´s wird man durch den geschickt gewählten „Ladennamen“ aufmerksam. Das allein reicht.

Und dann gibt es eine aufmerksame Unterteilung dieses Tortenbodens in viele, kleine Sahneschnittchen. Im Grunde genommen muss man diesen Tortenboden musikalisch sehen: In übersichtlich portionierten Siebenteln. Und jeden Wochentag, bzw. Abend kommt ein anderer Schwerpunkt dazu. Das machen die Leute, über die ich mir heute kein Gesamturteil erlauben will. Mein Fokus ist der „Montag“, an dem lt. Programmankündigung „Soul-Funk-Sessions“ stattfinden und das hat mich interessiert.

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587/11: Lied des Tages: Das Robert Reckin Imperium findet, es geht ihm „Ziemlich dreckig“

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Robert Reckin Imperium – Ziemlich dreckig (via Vimeo)

Natürlich hat Gunter vom Berg persönliche Vorlieben. Das sind groovende Nummern mit jazzigem und funkigem Einschlag und einer Portion Soul und Latino. Wobei nicht nur retrospektiv, sondern auch gegenwartsbezogen vorgegangen wird. (Selbstdarstellung Gunter vom Berg, DJ, Entertainer, Harsardeur)

Oral ist die Zahnbürste der Versuchung. Floral ist das blümerant Gesagte. Togal ist der Schmerz der am Kopfe Übergewichtigen. Vokal ist der Gesang. Nasal manchmal der Sound von letzterem. Brachial: ist das Robert Reckin Imperium, es schlägt zurück! Rache für die erlittenen Wetter-Unbilden. Wir danken dem Herrn „vom Berg namens Gunter“, der liegt jetzt drunter. Unter dieser Geschichte, die in Layertechnik kurz aufgeschrieben wurde: Als maßgeblicher Referenzgeber! 

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586/11: Gigs, Review: Rupert´s Kitchen Orchestra gab im Mauerpark eine „Druckwelle der Liebe“

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Rupert’s Kitchen Orchestra – Mr. Funky verändert die Welt (via Youtube)

Wie er es sagt: Es ist eine Druckwelle der Liebe!

Sie wollen keine Party, sagen sie. Und doch ist man geneigt, den Füßen Bewegung zu verordnen: Mr. Funky.

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585/11: Gigs, Preview: Im Rickenbacker´s ist das Programm für September musikalisch! #Wilmersdorf

Sich einen runterholen, das geht so: Du klickst auf den unten angefügten Link und dann öffnet sich ein neues Browserfenster! Wenn Du an deinem Computer das Programm „Adobe Reader“ installiert hast, öffnet sich ein lese- und druckfrisches Programm. Es ist nämlich ganz einfach, sich einen Flyer runterzuholen. Du musst nur die Stimulanzien für gelungene downloads besitzen. … Weiterlesen

584/11: Lied des Tages: Eberhard Klunker aus Berlin interpretiert „Moon River“

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Mit den zufällig daherkommenden Videos aus irgendeinem anderen Zusammenhang ist es wie mit Nomaden. Sie kommen auf dich zu, wenn du nie mit ihnen gerechnet hast. Die besten Wandernomaden sind diejenigen, die sich sogleich in deinem Kopf festfressen und dann für immer da bleiben. Wo auch sonst?

Ich kenne nur den lax dahingeworfenen Spruch: „Eckehardt! Die Russen sind da.“ Und dieser Spruch liegt entstehungsgeschichtlich schon ein bisschen zurück, wenn ich überlege. Nein, Eberhard Klunker kann schon wegen der unterschiedlichen Schreibweise mit Heinz Kluncker, Gewerkschaftsboss, nicht verwandt sein. Und übrigens ist ÖTV jedenfalls auch lautmalerisch nicht sehr verwandt mit ÖPNV. Aber es gibt ihn: den öffentlichen Personennahverkehr. Z.B. bei facebook, also im Internet. Da streift dich ein Amboss, und sei es rein zufällig. 

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583/11: FotoPodcast: Das „Foto des Tages“ betrifft den alten Mythos des umhertourenden Rockmusikers

Rockband on tour! (Foto des Tages)
Rockband on tour! (Foto des Tages)

Das vorstehende Schild ist im Wesentlichen für richtige Rockgruppen gedruckt worden. Ob auch Jazz-, Gospel-, American Tabdance- oder sogar klassische Musikergruppen auf ähnliche Schilder zurückgreifen können, war bei Redaktionsschluss noch unbekannt. Wir bleiben dran: Sollten wir was Neues erfahren, erfahrt ihr es als erstes. Allerdings könnt ihr auch gern passende Beschriftungsvorschläge für ähnliche Schilder wie diese hier einreichen. Die besten könnten wir dann veröffentlichen. Möglicherweise derzeit noch eine echte Marktlücke.

Ihr wollt nicht in die steuerberatenden Berufe? Und dann am Freitagabend mal ein Bier trinken und das Rockmusik machen nennen? Ja, das ärgert euch! Lieber Rockstar werden? Alles klar. Allerdings: Den Rockstars heftet man gedanklich eine teutonische Art und Weise an den Bart, wonach sie sich in Hotelzimmern nicht immer gut benehmen sollen. Fragt doch mal Bill Kaulitz. Oder Mick Jagger, der es viel früher schlimm trieb.

Im Ernst: Diese Art Schild an der Hoteltür kann vieles richten. Eins gleich glasklar: Ohne einen schönen Bandbus nutzt die beste Absicht nichts, reich und berühmt zu werden. Der Bandbus muss ein Eyecatcher sein. Silly beispielsweise tourte „Ton in Ton“ in einem knallroten Tourbus. Sehr schön und passend zu „Alles rot“, der sagenhaften Wiedergeburt dieser tollen Band. Auch Olaf Maske hatte früher einen knackigen Bandbus, schaut:

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582/11: Lied des Tages: Tom Blacksmith & The Soulminers „Sledgehammer Slam“

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Das ist schön: ein Segeltörn! Als wir uns am Telefon voneinander verabschieden, rufe ich etwas floskulös, das sind Floskeln mit Muskeln, zu: Na, dann „gut Wind“, so sagt man das doch, oder? Na ja, entgegnet sie mir, ich habe gehört, wir rufen dann gemeinsam „Nie wieder Flaute“. Und wenn Blues Leidenschaft bedeutet, bedeutet dementsprechend „Nie wieder Flaute“ den größten anzunehmenden Spaß für die Haute Volaute. #eigene Schlussfolgerungen des Tages zum #Segeln #Blues

Als ich soeben mit Dr. Barbara Emden (*) aus Berlin-Kreuzberg telefoniere, erzählt sie mir von ihrem Vorhaben. Sie fährt jetzt nach Hannover, um ihre Eltern abzuholen. Zwar ist Mutti schon 81 Jahre alt und fährt bei Bedarf auch gern selbst noch Auto, doch dabei habe sie als Tochter kein gutes Gefühl. Es soll nach Kühlungsborn gehen, an die Ostsee. Da bringt sie ihre alten Eltern mit dem Auto hin und da dürfen die Eltern dann einen Urlaub verleben. Niemand hat wegen dieser Geschichte „den Blues“. Alle sind guter Dinge.

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581/11: News: Berliner „Rosenstolz“ mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Klaus Wowereit hat die Rosenstolzler Peter Plate und Anna R. für ihre Verdienste in Sachen AIDS-Bekämpfung im Auftrag des Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Übergabe erfolgte am 31. August, wie Willi Schewski auf „Promischnack“ berichtet. Kurz nachgedacht: Nein, Rosenstolz dürften damit so ziemlich die ersten Berliner „Szenemusiker“ sein, die eine derartige Auszeichnung erhalten haben? Sind die … Weiterlesen

580/11: Linktipp: Was machte Pascal von Wroblewsky am 02.08.11? Fehlte entschuldigt in Berlin!

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Pascal von Wroblewsky (Quelle: PvW, Archiv)
Pascal von Wroblewsky (Quelle: PvW, Archiv)

Pascal von Wroblewsky? Die ist gar nicht klein. Ich hab sie neulich singen hören. Da habe ich die Augen geschlossen und plötzlich wusste ich: Sie ist mindestens 5,70 m groß! Ich hab es gleich erkannt! #Musikalische Tagträume

Pascal von Wroblewsky ist eine Berliner Kosmopolitin. Fast eine Art Astronaut, oder -in diesem Fall- eine Kosmonautin. In Sachen JAZZ, man kann sie auch eine Reiterin nennen mit einem eigenen Steckenpferd, dem JAZZ. JAZZ ist nicht tot, stinkt nur ein bisschen, sagte Frank Zappa („Jazz is not dead, it just smells funny“). Womit wir schon eintauchen in die postsowjetische Fliegerei und der Globus quietscht und eiert. An Bord: Passagierin Pascal von Wroblewsky.

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579/11: Lied des Tages: n´Käfer auf´m Blatt – Dirk Zöllner & Chicorée

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n‘ Käfer auf’m Blatt – Version1 (via youtube)

n´Käfer auf´Blatt, was ist das schon? Das Blatt haut man ab, den Käfer latscht man platt….. #Chicorée – Video oben: Lied aus dem Theaterstück „Wunschkonzert“
von Franz Kaver Kroetz am Theaterkahn Dresden 2009. Regie: Jan Böde Musikalische Produktion: Thomas Bloch- Bonhoff -Gesang und Filmidee: Ahmad Mesgarha

Es  ist wie mit der Vergangenheit verschmelzen, das Lied vom „Käfer auf´m Blatt“ anzusehen und anzuhören. Und auch irgendwie „vegetarisch“: Die Rede ist von einer etwas in die Jahre gekommenen DDR-Band namens Chicorée. Jedermann weiß, der hat einen leicht bitteren Beigeschmack. So wie auch der Songtext selbst.

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578/11: Mehr Demokratie wagen: Eine appfreie Zukunft, von Ehebetten & Shevetten! #TommyWorld-App

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Spliff – Jerusalem- live (via youtube)

Wie sollen wir nur den Kampf gegen den Alltag schließlich gewinnen? Denn da sitzen die Tyrannen fett auf dem Thron und träumen von Rom! Es gibt Tage, wo die Sonne marschiert, doch ich hab meinen Kopf, und Deiner, der ist leer… #Spliff-App

Heute Morgen schaue ich wie jeden Morgen in meinen Kulturspiegel. Ich kontrolliere den Sitz meiner blackbirdianischen Afrofrisur. Sitzt. 3-Wetter-Taft benütze ich nur selten, allenfalls wenn ich, wie häufig morgens in Jerusalem aus dem Jet steige und die Sonne „so dröhnt und föhnt“, während ich schon verrückt stöhn! Niemand frisst mir ungestraft den Kühlschrank leer. Denn wir reiten nach Jerusalem mit Dalia-leia-lia ho, nicht mit Daliah Lavi! Denn es wäre ihre Art, Liebe zu zeigen, schweigen. Oder so ähnlich, lautmalerisch „Spliff“.

In der Nacht hat mir jemand via facebook eine Anfrage in Monster World geschickt. Das glaub ich sofort. Kenne ich das? Ich bearbeite die Spielanfrage. In der Spielbeschreibung heißt es: Ich kann „mit meinen Freunden spielen und in virtuellen Welten dubben“ und was weiß ich. Spliff. In meinem Kopf dröhnt es laut und deutlich: „Keine Zeit, keine Zeit!“

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577/11: Lied des Tages: Olaf Maske und „Wenn der Himmel weint“, im Sommer 2011 keine Seltenheit

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Olaf Maske - Der vor dem Wind wohnt!
Olaf Maske - Der vor dem Wind wohnt!

Doch jetzt wo es regnet, wenn der Himmel weint….wäre ich doch so gern -ganz nahe- bei dir! – Olaf Maske, solo, eine „vor dem Wind“-Produktion, aufgenommen im Juni 2008 im Studio „vor dem Wind“, alle Instrumente, Text und Musik von Olaf Maske

Olaf Maske war hier schon Gast, auf dieser Website und wir haben ihn auch schon durchleuchtet. Bzw. beschrieben: Rudimentär! Hör mal, Rudi, hör mal….

Da berichteten wir mehrfach über ihn. Heute widmen wir ihm das „Lied des Tages“ und das geht so…wie oben eingerückt steht. Passt zum Sommer 2011.

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576/11: Lied des Tages: „I am alive“ – Roompilots – Sei dabei beim Voting auf starfm.de!

Es ist kein Geheimnis und obwohl ich jetzt grien: Crille spielt Klampfe im Soundgestalt-Team. Es macht schon mal „rippel“, „tschiep“ und „krawerppp!, die Gitarre des Herrn heißt Duesenberg!“ #Tommy Tulips Rüttelreime 

Im Grunde genommen gibt es die Roompilots aus Berlin schon länger als Aviation („Aviation is the design, development, production, operation, and use of aircraft, „especially heavier-than-air aircraft“. Aviation is derived from avis, the Latin word for bird.“ – aus wikipedia) und wer „Angst vorm Fliegen“ hat, weiß schon warum! Dass dieses gänzlich grundlos ist, ist allerdings inzwischen allgemein bekannt geworden. Denn die Roompilots wiegen schwerer als Luft, especially!

Denn nicht nur traten die Herren schon hier und da auf, wie z.B. auch im Tropical Island, aber auch auf diversen Open Airs. Aktuell geht es um eine weitere Wurst namens Harley Davidson. Wer diese Motorräder schätzt, weiß auch, was Nichtliebhaber über diese Mopeds „unken“. Die einen sagen, das sind so Bikes, mit denen Verbrecher, Rocker und tätowierte Spinner herumfahren. Die Anderen sagen, das sei nur was für gut verdienende Architekten, Rechtsanwälte und Steuerberater. Die übrigens selbst tätowiert sein können. Wer könne sich schließlich eine Harley Davidson leisten? Nun, damit sind wir beim Image und das soll sich ändern. Dabei könnt Ihr jetzt mithelfen.

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575/11: News: Von der Notwendigkeit, Bericht zu erstatten über die Supergroup „SuperHeavy“

icon NEWS news

Spezialistengruppe:Beatles oder Stones (facebook)

Sie waren doch immer die großen Erotomanen, Verführer und Weltstars: die Rockstars von gestern. Sie bekamen alles, was uns, den Fans,  zum blühenden Kopfkino serviert wurde, das wir selbst gern gehabt hätten, aber nicht hatten: Sex, Drugs & Rock´n Roll.  Jetzt sind die ersten Superstars schon im Altersheim, weitere sind verblichen. Mit genug Geld kann auch das Altersheim angenehm sein. Man bekommt einmal im Jahr „Ausgang“, in die Studios dieser Welt: SuperHeavy – die neue Supergroup von Mick Jagger, Joss Stone, Dave Stewart, A. R. Rahman und Damian Marley. Das gleichnamige Album „SuperHeavy“ erscheint am 16.09.2011. Also bald!

Ich muss zugeben, Mick Jagger, den fand ich zwar immer toll, aber die Stones konnten den Beatles nie das Wasser reichen. Das war meine subjektive Meinung. Und daran wird sich auch weiterhin definitiv nichts ändern, basta, Schluss der Diskussion, psssttt…..

Und nun kommt „Abba“ ins Spiel, also „Aber“:

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574/11: Lied des Tages: „Happy, happy, happy birthday“, performed by 55 FiftyFive, Berlin #Tageslied

HowTo: Compose a Birthday Song
HowTo: Compose a Birthday Song

Die vorherige Recherche zum Thema „Geburtstagssong“ für die Krönungsmesse zum heutigen „Lied des Tages“ macht deutlich: Der Geburtstagssong hat eine oft berichtete Tradition in diesem, unseren Hause. Am Ende des Artikels ist der weltweit erste Überblick aller relevanten Links, die diese Seite hier betreffen und sich mit dem Thema Geburtstag an sich beschäftigen. Ganz schön viel. Beeindruckend. Das „Lied des Tages“ wurde offenbar aus wichtigem Anlass gewählt. Dies hier ist eine weitere Meditation über das Thema „Geburtstagssongs!“

Wir haben uns mit diesem „Fachthema“ schon ausführlich hier beschäftigt, Links unten. Viele wurden unsterblich, allein weil sie einen Geburtstags-Song schrieben, der nun fortan in Verwendung geriet: auf den Feten der Sechziger, Siebziger undsoweiter. Die Berliner Band „55 FiftyFive“ hat auch so einen Kracher am Start, der sich u.a. auf dem von der Band veröffentlichten Livemitschnitt „55 FiftyFive – Live in Berlin“ befindet. Er heißt „Happy, happy, happy birthday“ und geht ab, dass einem die Schnürsenkel aufgehen. Vorausgesetzt man hat welche an. Aber auch der Klettverschluss, der Reißverschluss, der Ledergürtel, ach was, das ist sexy.

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573/11: Breaking News: Die GEMA-Website ist aktuell offline! Anonymous arbeitet dran, offenbar!

10:00 Uhr: Aktualisiert: Die GEMA-Homepage ist wieder online! 14:55 Uhr: Die Website ist wieder offline! (Hinweis: Weitere Aktualisierungen nehmen wir nicht vor! Schaut selbst nach!) Service Temporarily Unavailable The server is temporarily unable to service your request due to maintenance downtime or capacity problems. Please try again later. Aktuell führt die Abfrage zur Homepage der … Weiterlesen