1116/14: Video: Alice Phoebe Lou erklärt uns ihren Ansatz, wofür Berlin eigentlich da ist und wie für sie alles begann

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Alice Phoebe Lou
Alice Phoebe Lou


Berlin Alice Phoebe Lou: „The people run this city“

Eine kurze englischsprachige Dokumentation über Alice Phoebe Lou, eine singende „Buskerin“ auf den Straßen von Berlin. Alice kam in Berlin an mit 500 Euros in der Tasche. Ferner wusste sie, „ein paar Akkorde“ auf der Gitarre zu greifen. Sie teilt mit uns ihre Geschichte, wie sie vom Spiel in den U-Bahn-Stationen zum Mauerpark-Konzert kam, wie sich gelegentlich ihres Vortrags Trauben von Hunderten von Menschen bilden. Im übrigen spricht sie von ihren Problemen als „street performer“ in Berlin und wie sie mit den Restriktionen im öffentlichen Straßenraum umgeht, wenn die Polizei ihr Spiel unterbricht.

Wir haben über Alice Phoebe-Lou hier schon bei dieser Gelegenheit berichtet und ihr drittes „Lied des Tages“ in Erwähnung gebracht. Das zweite Lied des Tages ist hier zu finden. Übrigens: Ganz ähnlich wie ihr erstes…

1113/14: Lied des Tages: Es ist ein zutiefst spiritueller Moment, ein „Improvisation moment for Syria“ von #AmrHammour

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Amr Hammour, born in Damascus, starts to play Piano at age 8 and switches to guitar at 12. He graduates from the Higher Institute of Music in Damascus with a degree in Guitar in 2009. Since 1998 Hammour regularly performs as a sideman as well as leading his own groups throughout Europe and the Middle East, among others: Barry Harris, Manfred Leuchter, Oli Hayhurst, Gene Calderazzo, Juliet Kelly, Chris Byars, Amadis Dunkel, Zoë Al Rahman, Bruno Paoli, Frank Carlberg, Jan Ackermann, Michael Timbales, Daniel Blanc, Charles Davis, Zaid Naser and Ziad Rahbani. Hammour was also one of the original members of the Syrian Swiss Jazz Orchestra, the first full size big band in the Middle East in 2004. (Aus dem Soundcloud-Profil von Amr Hammour)

Abgesehen von allem übrigen: Hört doch mal in die Soundcloud von ihm hinein. Lohnt sich bestimmt. Kommen wir zum Thema dieses Artikels, einem weiteren Lied des Tages. Der in Berlin lebende Jazz-Gitarrist Amr Hammour (mehr hier) widmet seine Gedanken, seine Kraft und seine Musik einem spirituellen Moment für Syrien, seine Heimat, wo er herkommt.

Sein Gitarrenspiel geht zu Herzen, ist luftig, ätherisch, kommt ganz clean, unverzerrt daher. Man fühlt sich wohl und denkt einen Moment: Ja, der Lärm der Welt ist ausgeschaltet.

Heute das #Lied des Tages auf blackbirds.tv – Morgen die Beruhigung der Welt? Wer weiß.

1109-14 – #Tageslied – „Africa“ von Tal Bashai feat. Djatou Touré

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Africa_Kontinent

Balshai studierte klassisches und Jazz-Klavier in Jerusalem, Tel-Aviv, Berlin und New-York. Seit 1992 lebt er in Berlin, wo er ein Tonmeisterstudium begann. Bereits während des Studiums trat er in der Berliner Clubszene auf und gründete 1995 sein Trio, mit dem er seine Kompositionen aufführt und einspielt. In den folgenden Jahren arbeitete er als Musiker und Tonmeister. Dabei führte ihn die Tätigkeit als Tonmeister zurück in seine Heimat Israel, wo er mehrere CDs zeitgenössischer israelischer Komponisten produzierte. Nach und nach nahm die Arbeit als Musiker immer mehr Raum ein, so dass er seit 1998 nicht mehr als Tonmeister tätig ist. (Quelle: Deutsche Wikipedia zu Tal Bashai)

Israel scheint musikalisch ein heißes Pflaster zu sein. Von dort kommen viele Musiker, die sich teils in Berlin und teils in der restlichen Welthemisphäre erfolgreich aufhalten. Aber es gibt auch Musiker, die aus Argentinien kommen, aber in Jerusalem einen Bachelor of Arts erwerben, so wie der zugereiste Bassist, Dirigent und Musiker Gabi Safron.

Tal Bashai, Jahrgang 1969, lebt schon eine ganze Weile in Berlin. Er ist Pianist, veröffentlicht regelmäßig eigene Tonträger und ist von vielen weiteren Musikern Berlins als hochgeschätzter Begleitmusiker sehr gefragt.

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1104/14: Video: Die Band „Incantatem“ relauncht gerade ihre Website und berichtet aus dem Nähkästchen

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Brandenburgische Oktoberlandschaft


Incantatem – Episode 1: Drumrecording

Incantatem ist ein Kunstbegriff mit lateinischem Ursprung.
Er ist zusammengesetzt aus:
-incanto (eine Zauberformel gegen jemanden hersagen/hersingen),
-cantatio (Gesang, Lied) und
-incantare (durch Zaubersprüche weihen/durch Musik verzaubern)
Daraus haben wir den Namen „Incantatem“ gemacht, mit dem Ziel, euch mit unserer Musik zu verzaubern.
(sagt die Band „Incantatem“ auf ihrer neuen Homepage, verlinkt)

Die Band Incantatem kommt aus Hamburrrrcchhh. Der Stoff, aus dem die musikalischen Träume sind, ist mindestens aus Draht. Heavy on wire, schwer auf Draht. Die neue Website ist im Stil einer solchen, man erkennt layouterisches Talent und fühlt sich im nordischen Darkroom gleich wohl.

Aus dem Nähkästchen berichtet obiges Video, das zum Zwecke der Präsentation hierher entführt wurde. Dass das nach neuester Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zulässig ist, ist das eine. Das andere, aber viel wichtigere ist, dass es darum geht, Bands wie Incantatem funktionierend zu präsentieren. Genau das ist der Sinn von Video-Embedding, also dem Einbinden und Forttragen von Pixeln in andere Häuser (Domänen).

Damit die Fans der Bands dann heulen wie Hyänen. Gut gemacht. Weiter so. Die Homepage ist verlinkt. Informiert Euch.

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1086/14: Studios: Die Berliner Band „Spontanitäter“ nimmt gerade Songs im Studio auf, für die „erste Goldene“


Walzer im Schnee – Die Berliner Spontanitäter nehmen gerade Songs im Studio auf….

Der Vorschlag, die Arbeiten im Proberaum für die interessierte Öffentlichkeit zu dokumentieren, stößt hier und da auf wenig Gegenliebe. Das genaue Gegenteil sei gefordert: Vertraulichkeit, Diskretion und ….Arbeitslosigkeit für daher gelaufene Musikjournalisten. Der Proberaum als Gegenteil zur kostenlosen Probepackung „Body Creme Ultra Riche“ von L´Occitaine. Die Probepackung ist anders als der Proberaum, ein Probetraum von der Idee, schön, unfaltig statt einfältig, ja großartig zu werden. Wenn das Produkt verspricht,  was…. – Aber wie für den Winter fit machen?

Gerade ist so eine Zeit für „gut Kirschen essen“. Im Kern. Die Weltmeister im Kirschkern spucken rüsten auf für die Wintersaison, eins davon ist der Song „Walzer im Schnee“. Er wird gerade neu aufgenommen. Ein Bericht.

Bzw. entsteint. Oder Bergpfirsiche. Sehen aus, als hätte der Produzent hinterm Mischpult eine Weile drauf gesessen. Schmecken aber deutlich bässer. Mmmmhhh….

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1073/14: Legenden: Die 30. September-Ehrenrobe, Modell „Klagenfurt“ #Jubiläen #Linktipp

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30.September-Ehrenrobe

Mein persönliches Zitat des Tages – und danke Tia Thankyouforthemusic – Zitat. „Musiker hören sich anscheinend nicht nur selbst gern spielen, sondern lesen sich auch gern reden“ (aus: Spezialistengruppe: Musikerwitze/facebook)

Ein durch und durch politischer, niemals in übliche Schemen einzuordnender Sänger und Musiker wird 80. Von wegen „Schlageraffe“! Wer sich mit dem Wirken des Österreichers näher auseinandersetzt, staunt. Und lernt dazu.

Nur wenige deutschsprachige Musiker haben mehr Menschen berührt wie „uns Udo“. Generationenvertrag „plus“: Während wir teils noch Edward mit den Scherenhänden als Kinostar feierten, hatte Udo Jürgen Bockelmann sich die Segelohren schon längst anlegen lassen. Ein kleiner Eingriff beseitigte letzte Karrierehemmnisse.

Die angelegten Ohren blieben Schlitzohren und Joachim „Blacky“ Fuchsberger schrieb ihm lange vor Tim Bendzko, dass wenn ihm die Worte fehlen, nur noch Musik übrig bliebe. Der Mann, der seinen Bruder als Maler verehrt und sich selbst für einen „kleinen Musiker“ hält, gibt Auskunft.

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946/14: Video: Jim Rakete, sein Leben

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Jim Rakete – mein Leben (via Youtube)

Heute erinnerte mich jemand daran, dass vor 30 Jahren die Band ‚Nena‘ in England die englisch betextete Aufnahme von 99 Luftballons auf Nummer 1 hatte, eine absolute Ausnahme, diese Aufnahme. Von dort aus schwippie de schwappte das German Frolleinwunder (Roter Lederrock, nicht Kadett) rüber nach Amiland. Im Video waberte der Trockeneisnebel nur so. Manager: Jim Rakete.

Jim Rakete war ziemlich lange hier in Berlin der gewaltigste Strippenzieher. In dieser -zu kurzen- Doku kommt Jim zu Wort.

Ein verdienter Berliner, Super-Fotograf, ein glasklarer Mensch, ein netter zumal, ohne Allüren, ehrlich, präzise und sehr ergebnisorientiert. Ich traf ihn am Tag nach der Explosion von Challenger über Amerika in seinem Büro am Ku’damm, Seitenstraße. Fabrikartig Rakete. Bekam früher regelmäßig Fotos und Infos von ihm, über Bands aus Raketes Stall. Spliff-Promo zu ‚85555‘, schwarzweiß auf Karton, Nina Hagen mit Gitarren-Schleudertrauma am Ruinenbahnhof, Anhalter in der Galaxie. Heiner Pudelko in Makrofusion, Herwig Mitteregger mit Dreitagebart und Rita rückte Lindenberg raus, Interconti. Rakete hat sehr viel getan für die Berliner Musikszene, für die Fotografie schlechthin. Er besitzt in dem, was er tut ‚Handschrift‘ und ‚Allein- bzw. Sonderstellung‘, Unverwechselbarkeit.

944/14: Video: Flake – Mein Leben (Doku) #Personen & Porträts

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Christian.Flake.Lorenz

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Flake – Mein Leben (Doku Arte – via Youtube)

„Ich hab in dem Land gelebt. Nicht in dem Staat.“ Flake über das Leben früher in der DDR

Flake hatte als Kind Angst, der Fernsehturm könnte umfallen. Hier herrscht Beinfreiheit.

Musiker Flake, Rammstein, erzählt. 43 Minuten interessante Dokumentation.

Viel Spaß.

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938/14: Breaking News: ‚Dans le dunkle c´est bon munkle‘ Berlin braucht neuen Kulturstaatssekretär. Hat jetzt einen!

icon NEWS news Tim.Renner.Bearbeitung

Es ist kolportiert, dass Klaus Wowereit sich mit dem Gedanken trägt, als Nachfolger von André Schmitz den Berliner Musikmanager Tim Renner ins Boot zu holen. Da geht was.

Heute um 12 Uhr gibt es eine Pressekonferenz, berichtet der Tagesspiegel. Keine schlechte Wahl. Wowereit hat sich schon früher positiv über Renner geäußert. Und Party-Wowi weiß, was geht. Berlin soll -allen Unkenrufen zum Trotze- eine Weltstadt-Kulturmetropole bleiben äh werden. Schon heute wissen wir mehr. Helau! Alaaf! Und moin…

_icon.Update Fünf Stunden nach der Morgenmeldung (hier oben) ist nun in trocknen Tüchern, was morgens noch vermeldet wurde. Tim Renner wird´s. Herzlichen Glückwunsch, eine gute Besetzung, kein Zweifel.

917/14: Video: Dem Ronnie Wood (Rolling Bones) gehen jetzt die Pferde durch…

RONNIE WOOD from LILOGI on Vimeo.

When I come home, cold and tired, it‘ s good to warm my bones beside the fire (Pink Floyd, Time)

Gehört vom phänomenalen Feuchtgetränkekonsum des Altgitarristen R. Wood haben wir schon viel. Und auch warum sich die letzte, etwas jüngere Amoure von ihm getrennt haben soll. Nun aber hält es Ronnie mit dem berühmten Song “Crazy Horses‘ von den Osmonds, remember? Kreisch, kreisch.

Ronnie malt Pferdchen. Und verkauft sie auch. Die Frage ist nur, an Kunschtliebhaber? Oder an Rock’n’Roll-Fans. Tja, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus: Z.B mit Jethro Tüll, der Wohnzimmergardine des Rock, und Ian Andersons: Let me bring You Songs from the Wood! Ich glaube ohnehin, dass diesen Text nur Altjippies verstehen. Verstescht?

Nein, ehrlich, so wie Ronnie auch nicht jeder gleich…., allerdings: Seine müden Knochen auszuruhen, während er uns was vom Pferd verzählt, und genau, warum auch nicht? Im Alter haben manche Gicht. Die Jugend interessiert das nicht. Der Rock’n’Roll als ewiglich- jugendliche Pflicht. Jugendlos, Turin. Im Altersheim gibt’s Ente im Urin. Ja, leider. So wie für Dicke Fettabscheider.

915/14: Interview: Ein ausführliches Interview mit Ralph Valenteano

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Ralph Valenteano – Artwork (Quelle: Privatarchiv)

Wer übt, kann nichts.

Den Rest erzählt er Euch hier. U.a. erzählt er von seiner „persönlichen, musikalischen DNA“, eigentlich bezeichnet er sich als Popmusikschreiber. Doch sei Popmusik eigentlich tot, er sieht keine Entwicklung aktuell. Was fehlt? Vielleicht berührende, intelligente Texte? Das auch, klar. – Rund 1:20 Stunde, über WorldMusik als persönlicher Entwicklungsweg.

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894/13: Lied des Tages: Ron Spielmann „POSTCARD“

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Ron Spielman „POSTCARD“

Ron Spielman playing a new song „POSTCARD“ in a small acoustic setup. „POSTCARD“ is the first of three new acoustic performances that will be shown at short intervals.

Schöner, sehr ätherischer Song von Ron Spielman, „POSTCARD“.

Er kündigt an, weitere zwei neue akustische Kleinode wie dieses zu veröffentlichen. Bleiben wir gespannt.

Bis dahin: „Träumen durch den Tag“. Sehr schön.

Wir schrieben bereits des Öfteren über Ron Spielman hier. Willst Du einen Recherchehinweis?

Weißte Bescheid.

879/13: Video: Paar Gedanken zur CD-Veröffentlichung „Swimming In The Dark“ von Ron Spielman

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Swimming.In.The.Dark

Während unsere, von uns gesuchte Sängerin sich bei mir beklagt, sie möge Gitarren nicht, die nervten, sagte gestern Andreas Hommelsheim über Ron Spielman, das beste an ihm sei die Tatsache, dass er -egal was er spiele- nie nervte. So unterschiedlich sind die Geschmäcker. Wir schließen uns hier sicherheitshalber Andreas Hommelsheim an, der zweifelsohne recht hat, was das immer banddienliche, nützliche Gitarrenspiel von Spielman angeht.

Man muss konstatieren, dass das Aufspielen in einer Frühstücksfernsehsendung von SAT1 oder RTL am Ende des Tages nicht nur positive Seiten hat. Man könnte ja verheizt werden. Und dann ein Heizdeckchen benötigen, um gegen die soziale Kälte von Kitsch und Kommerz anzukämpfen. Allerdings muss man die Privaten wenigstens einmal dafür virtuell anstreicheln, dass sie überhaupt Kulturmäzenatentum in Sachen guter Musik unternehmen. SAT1 beispielsweise ist schon ein Förderer der Musik von Spielman.

Wahlberliner Ron Spielman, dem es immer wieder gelingt, seine neuesten Tonträger auf SAT1 zu platzieren bzw. vorzustellen, hat dort offenbar einen „Stein im Brett“. Zwölf Stücke neue Musik sind es jetzt und damit ist der Bart noch lange nicht ab. Richtig, er beginnt jetzt erst zu sprießen. Seit einiger Zeit trägt Ron Spielman einen üppigen Bart zum Tee, auf der Bühne und während der Interviews. Gelassen, stoisch und wohlwissen, nicht jedem gefällt der.

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874/13: Video: Kapelle Weyerer und „Hamburg(Frühling im Herz)“

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  • Stefan Weyerer
  • Professor Alexander „Alex“ Hoetzinger
  • Nick Flade

sind die „Kapelle Weyerer“.

My daily little routine: Als viel zu viel beschäftigter Mensch kurz entspannungshalber im Netz rumsurfen und Schnappschüsse fürs Hirn einfangen. Eindrücke, Menschen, Musik, Literatur. Und selbst noch schnell was schreiben, so eben mal schnell und aus der Hüfte geschossen. Wozu das alles?

Richtig. Weil´s sein muss. Der Mensch muss bloggen, was der Mensch bloggen muss. So schwer ist das ja auch gar nicht. Expressis verbis die „Kapelle Weyerer“ mit angehängtem Featuring hat es mir gerade angetan und ich bin geflasht. Positiv. Ich bin positiv.

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871/13: Linktipp: „Deutschland, Deine Künstler“ – Ein gutgemachtes Porträt über Xavier Naidoo

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„Da war einfach jemand, der hatte von Gott so ein Geschenk bekommen.“ Nena über die Stimme von Xavier Naidoo

Ein paar seiner persönlichen Vorurteile kann jeder abbauen, der keinen Bock auf den Schmacht- und Gurkensänger Xavier Naidoo hat. „Der jammert immer nur“, ist eine oft gehörte Redewendung über diesen souligsten aller souligen, deutschen Sänger.

Die – in der Tat – kannst du an einer Hand abzählen, in Deutschland. Xavier Naidoo gehört vielleicht ganz oben auf dieser kurzen Rankingliste, ob man seine Musik nun mag oder nicht. Gegen seine Musik kann man eigentlich nichts Vernünftiges einwenden, seine Stimme aber flasht auch Bülent Ceylan, den überzeugten Heavy-Metal-Fan. Was nun die Texte angeht, so macht sich jeder seine eigenen Gedanken über Sinn oder Unsinn.

In jedem Fall ist der ARD mit dieser Ausgabe von „Deutschland, Deine Künstler“ eine einigermaßen kenntnisreiche, nahe Porträtierung dieses besten, bzw. erfolgreichsten aller Söhne Mannheims gelungen. Sehenswert.

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860/13: Lied des Tages: Janine Villforth und „Your Own“ – Das gips doch gar nicht!

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Apropos Gips: Mehr von Janine Villforth gips unten auf die Ohren, ist verlinkt!

Hatte ich Janine Villforth schon mal erwähnt?

Wenn ja, macht ja nüscht. Wenn nein, schade.

Die Frau ist echt knorke. Gefällt mir saugut. Wer würde ihr nicht ohne Bedenken ein Kachelchen aus seinem Ofen schenken? Oder sein Gehör. Eine Sünde der besonderen Art: Eine Art Gehörsund. Alles Quatsch.

Kann gar nicht sagen, woran sie mich alles erinnert. Eins vielleicht noch: Büldet Euch doch mal Eure eigene Meinung.

Großartige Sängerin. Gänsehaut.

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837/13: Video: „Pass uff! Morgen am Mittwoch um fünf Uhr früh brennt Deine Tochter durch, mit Eberhard!“ #Lied des Tages

Icon Coole Covers

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She`s Leaving Home – Eberhard Klunker (Acoustic guitar) (via youtube)

Bei David Gilmour (Pink Floyd) hat man das schon gehört und gesehen in „Wish You Were here“. Ursprünglich, entstehungsgeschichtlich, ist es das besondere A-Signal, eine Duftmarke, etwas ganz und gar wieder erkennbares von Ausnahmegitarrist George Benson. Das Scat-Falsett „unisono“ oder drüber gelegt, in einer akkordischen Sequenz vorkommendes Tonmaterial nutzend als solierende Dreingabe zur Gitarrenbegleitung. Scat, man!

Eberhard Klunker ist weder mit David Gilmour noch mit George Benson verwandt. Ja, nicht einmal mit Heinz Kluncker. Eberhard Klunker veredelt „She´s leaving home“ von den Beatles. Warum gerade hier und jetzt, also heute? Am Dienstag? Der Wind hat uns ein Lied erzählt. Weil morgen Mittwoch ist und das Lied bekanntlich den mittwöchlichen Ausbruch der Tochter aus Konventionen besingt. „Wednesday morning at five o´clock when the day begins….“ tapper tapper tapper…Flucht. – Ja, das war der Anfang vom Ende elterlicher Patronage, die wie ein Kokon als etwas zu viel des Guten wahrgenommen wurde. Später wurde, was folgte: „Revolution“. Im Extrem überspitzten Endzustand: „Revolution No. Nine.“ Gut gespielt, Eberhard!

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809/13: Lied des Tages: Ein Schlafsack und eine Gitarre, o lala…, das wünsch ich mir und eine Mundharmonika. Oder ein Räucherstäbchen

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Er heißt für manche auch „Travelling Troubadour“, ein Russe, mit Spuren in England, wo genau er gerade ist, ist auch wurscht. Heute ist er hier zu Gast. Herzlich willkommen!  – Ein Youtube-Zuschauer kommentiert über ihn: „This kind of playing puts Chuck Norris to shame.“ – „Großartig, wirklich weltbewegend. Und nicht nur sein Spiel. Die ganze Erscheinung. Ich habe gerade an Jesus gedacht. Gott sei Dank.“

„All along the Watchtower“, von meinem persönlichen Leuchtturm aus, mag „schlechtes Denglisch“ sein, sagt aber, was wir fühlen, wenn wir in fremder Leute Videos schauen und etwas eintritt wie eine Ursprungserfahrung. So geht es einem mit diesem Video, wenn man diese Art, Musik darzubieten mag.

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800/13: Video: Ron Spielman spielt Gitarre auf einem „Cream-Amp“ in rot, mit roter Gitarre

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Jimi Hendrix: "Knowledge speaks, but wisdom listens"
Jimi Hendrix: „Knowledge speaks, but wisdom listens“

Zu den bahnbrechenden Erkenntnissen der Kommunikationsforschung gehört zweifelsohne der von mir gebildete Satz: „Schweigen ist ein guter Weg, Menschen zum Reden zu bringen.“ Ich habe ihn aus meinen Feldforschungen im sozialen Netzwerk abgeleitet. Jimi Hendrix werden die eingangs dargestellten Erkenntnisse zugeschrieben. Nicht, dass ich mich mit ihm vergleichen würde. Aber nach dem recht schweigsam gehaltenen Video von Ron Spielman, der einen roten Amp vorstellt, bin ich mir gewiss. Auch Miles Davis hasste das zu viele Reden ggü. dämlichen Journalisten: Die Musik spricht aus sich selbst. Und drehte sich deswegen sogar auf der Bühne nicht selten um, zeigte dem Publikum den Rücken und sometimes auch die „kalte Schulter“.

So richtig lang kennt man ihn noch nicht so. In der letzten Zeit fällt er uns häufig auf als der „Mann mit der Mütze“. Im Hintergrund im Video steht nicht nur ein „feuerrotes Spielmobil“ namens „Cream“, das uns an Prince erinnert oder an die Fab Three der Rockmusik gleichen Namens. Ron Spielman ist ein „geiler Gitarrist“.

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798/13: Lied des Tages: „Airport“ von Johannes Kersthold #Tagestipp

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Gerne bin ich Musiker. Am Klavier ist einer meiner Lieblingsplätze, an der Orgel sitze ich auch gerne und keyboards faszinieren mich. Meine Freude an Musik kann ich an diesen Orten und mit diesen Mitteln am besten zum Ausdruck bringen.
Zur Zeit mache ich wieder einmal wunderbare Entdeckungsreisen in die Welt der Klänge. Ob Samplesounds von Fairlight, analoge Synthesizerklänge von Mini Moog und Korg, all dies bereitet mir grosses Vergnügen. Brauchen Sie Filmmusik, Werbemusik, Klingeltöne, bei mir sind Sie an der richtigen Adresse. (Œuvre-Deutungs-Selbstversuch von Andreas Kersthold)

Johannes Kersthold hat etwas komponiert, was wie die Warte auf den neuen Großflughafen BER anmutet. Ob ihn das dazu inspiriert hat, wissen wir natürlich nicht genau. Jedenfalls ertönen auch „marching drums“, los, Leute, präsentiert Maurerkeller, Hackspaten und Fußbodenheizungsschläuche. Damit das Ding endlich fertig wird. Der Name ist uns schon häufiger über den Weg gelaufen. Und geht jetzt nie wieder verloren.

Spätestens zur Eröffnung des neuen Großflughafens, also falls der noch …

Danke, Johannes Kersthof, für „Airport“ und für die Erinnerung.

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780/13: Record release: Auf Blackbird Music erscheint die CD „Cosmos“ des Berliner Jazzpianisten Lorenz Kellhuber

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Lorenz Kellhuber EPK: Beyond the COSMOS (via youtube)

Schon mal von Lorenz Kellhuber gehört? Lorenz Kellhuber ist ein Berliner Jazzpianist. Seine neue CD „Cosmos“ wird dieser Tage veröffentlicht. Die Beschäftigung mit ihm sagt: Aufmerksamkeit lohnt sich. Fisch fängt an zu riechen, nach wenigen Tagen. Selbiges kann man über gutgemachten Jazz nicht sagen. Der ist zeitlos. Auf die CD sehr gespannt….

Die Record release-Party hat eingeladen, geladen nur geladene Gäste, kleines, exquisites, feines Publikum. Da didel dum. Blackbird Music aus Berlin, nur zufällig Namensvetter, vielleicht „bros in spirit“?, was gute Musik betrifft, arbeitet „backoffice“ an einem neuen, feinen Standort für das Blackbird-Musikstudio am Charlottenburger Salzufer, indem Veröffentlichungen vor kleinem, exquisiten Publikum, 40 bis 50 Zuschauer, vorgestellt werden können. Wir werden darüber berichten.

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760/12: Video: Der Berliner Gitarrist Mario Hené als „Zupfgeigenhansl“, großartige Fingerei zum Jahresausklang 2012

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MARIO HENÉ-DADGAD-Vergnügen im Weizenfeld (mit Vorspiel)

Hello Tootall. Hello Toogood. Which train do you catch? The Two Two to Tooting. The Two Two Too to Tooting? Oh, listen. The Two Two to Tooting is hooting. We´ve missed it. (aus dem Englischbuch, seinerzeit)

Könnte man sich ein weniger elegisches, großartiges Gitarrenspiel vorstellen als dieses? Antwort: nein. Er zupft uns eins zum Wegträumen. Mario Hené tut, was er kann und kann, was er tut.

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723/12: Video: „Zu laut für Berlin“ – powered by Frizz Feick

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Frizz Feick – Zu laut für Berlin [OFFICIAL VIDEO] (via youtube)

ZU LAUT FÜR BERLIN | Frizz Feick | Musik: Frizz Feick & George Kochbeck | Text: Frizz Feick | Label: Monopalast | Video: Hannes Lambert

Am 14. September 2012 erschien die neue Single des Singer-Songwriters Frizz Feick. Mit dem Song „Zu laut für Berlin“ präsentiert er sich neu. Chor, Geigen und Harfe leiten das Stück ein, auf schlagzeugernen Groove wurde verzichtet, stattdessen schlagen Pauken den Puls der Hauptstadt. Laut wird es erst, wenn es in den Refrain geht. Ohrwurmqualität!

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722/12: Lied des Tages: Nina Hagen muss man nicht erklären, aber was sie singt, ist unglaublich, oder?


Apocalyptica & Nina Hagen „Seemann“ von GilBlan

Wobei: Wir sind doppelt berührt: Rammstein & Nina Hagen und 1000de Impressions, nein, das sind schon drei Gründe….

721/12: Lied des Tages: Der „Ukulelenprediger“ besingt die „Evolution“, aber mit Untertiteln

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EvolutionSubtitleEnglish (via youtube)

The Song „Die Evolution“ (I don’t want evolution to die, „die“ means „the“ in german) from the album „Narrenmund“ (fool’s mouth) by „Samuel the ukulele preacher“ with english subtitles.

Großartiges Video: Sehr durchgeknallt, aber erschreckend „auf den Punkt“. Und der Song, der im hinteren Teil des Videos kommt, hat es in sich. Diesen Mann muss man sich merken. Weiterführende Links unten.

720/12: Lied des Tages: „Doch“ von Pam Wischofsky aus Berlin

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[iframe_youtube video=“T4G0D0Atndo“]
Pam Wischofsky -Doch „live“ (via youtube)

Als erfolgreiche Berliner Sängerin tritt sie regelmäßig mit Künstlern wie McKinley Black auf, betreibt eigene Projekte. Musik zu arrangieren war schon immer eine große Leidenschaft von PAM. Bekannt geworden als Frontfrau von S.A.M.T und MELOA, präsentiert sie sich heute auch zunehmend solistisch. (Selbstbeschreibung, Quelle: Homepage, verlinkt) – Und beachtet bitte insbesondere: Ihre nächsten Konzerttermine

Doch doch, genau, doch: Wenn du ein Lied hörst und es dich aus unerfindlichen Gründen berührt, dann hat es seinen Zweck erfüllt. Das war der Sinn des Liedes. Man braucht dazu keinen „Jungen mit der Mundharmonika“ oder einen „King Of Pop“. Manchmal sind es auch die leisen Töne, die einen ergreifen. Ich fand heute dieses Lied „Doch“ großartig irgendwie. Doch. Ehrlich. Doch doch.

Die Frau habe ich voll gelinkt: Hier unten, schaut bitte unbedingt nach, auch wenn es eine von Anfang an linke Sache ist. Doch. Doch doch. Weiter so, Pam. Wig Wam Bam, Pam!

709/12: Video: Max Buskohl „Never Fall In Love Again“ #Neuvorstellungen #Lied des Tages


Max Buskohl — Never Fall In Love Again – MyVideo

Max Buskohl ist ein ausgesprochen individueller Typ. Kein Mitmacher, Schleimer, sondern einer „mit Eiern“.

Hat ´nen bekannten Vater (Gitarrist Carl Carlton muss man nicht vorstellen), ´ne großartige, vielseitige Stimme und den Hang, sich nicht von irgendwelchen Castingidioten in zwielichtige Strukturen einverleiben zu lassen. Dafür darf er jetzt sein eigenes Ding machen und das wollte er doch immer.

Gut gemacht, Max Buskohl. Das wird noch was.

(EP)

696/12: Lied des Tages: Frizz Feick singt „Liebe. Liebe“

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Frizz Feick – Liebe. Liebe

Rubrik: Der gute, deutsche Songtext! Ich brauche Liebe, Liebe, Liebe, ein bisschen Kohle und lässige Gefühle…♪♫ – ein wenig Überschwang, aber weniger Kalküle!

Frizz Feick ist wie das Sommergetränk schlechthin: als Aperol Sprizz würde er in die Geschichte eingehen, wenn wir uns sein Werkschaffen als etwas Süffiges vorstellen, so wie mit „Bubbles“, Ihr wisst schon, was ich mein. Oder?

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693/12: Video: Die Berliner Band „stashbox“ performte im Knast Moabit, coole Mucke

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Stashbox aus Berlin im Knast Berlin-Moabit, nicht als Strafgefangene

The Band:
Alex ‚Stash‘ Staschus – Bass, Leadvocals
M. ‚Schmidty‘ Schmidt – Drums, Vocals
Vincent ‚Vince‘ Laboor – Guitar, Vocals

Genre: Coverband, Rock, Classic Rock, plugged / unplugged
Hometown: Berlin, Germany
Motto: STASHBOX – World Class Rock – the ultimate ABC of Rock – from AC/DC to ZZ Top.

Info:
STASHBOX präsentiert pro Buchstabe des Alphabets eine berühmte Band mit einem Song, der definitiv Rockgeschichte geschrieben hat. Das ergibt von A bis Z eine kräftige Mischung feinste Rockmusik, von zart bis hart, unverfälscht und handgemacht. Ein leidenschaftlicher Tribut an die besten Rockbands der Welt, live performed mit einem Feeling, das direkt unter die Haut geht und unglaublicher Power. STASHBOX ist pure Energie und macht richtig Spaß, authentischer kann Rockmusik kaum sein
(Quelle: das sagen sie über sich selbst auf ihrer Homepage, Link unten)

Ist schon bisschen her, aber nicht wenig berichtenswert. Ach was, schaut Euch das Video einfach an. Einen besonders herzlichen Gruß an zwei Mitwirkende, die ich persönlich sehr schätze: Lutz und Alex. Das Video versprüht eine tolle Ursprünglichkeit und einen „rough taste“, den Kenner zu schätzen wissen. Alle anderen beißen jetzt in Kissen.

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692/12: Lied des Tages: Andreas Hähle (Text) und Karsten Schützler (Musik) komponierten „Letzter Tag“

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Andreas Hähle (Text), Karsten Schützler (Musik) – „Letzter Tag“ (via Vimeo, mit Dank an die Spender!)

Grau in grau fahren alle Paternoster. Irgendwo rufe ich an.  Ich befürchte, in Deutschlands Warteschleifen ist es viel zu heimelig geworden, zu feucht-mösern und es entschlüpft dort zu viel vergessen gegangene Musik aus dieser Art Boutique, weswegen ihr Gebrauch zunehmend inflationär ist wie schlechter Geschlechterverkehr. (auszugsweise aus meinen facebook-Pinnwänden heute Morgen)

Mir ist als Texter Andreas Hähle positiv aufgefallen, als ich mich mit dem neuesten „Die Zöllner“-Machwerk „Uferlos“ eingehender befasste, u.a. mit dem Song „Idylle im Krieg“, dessen Lyrics aus der Feder von Andreas Hähle flossen. Seitdem beobachte ich die Arbeit von Andreas Hähle etwas aufmerksamer und auch wenn ich heute nicht genügend Zeit für ausufernde (uferlose) Berichte darüber habe, will ich doch „Letzter Tag“ von ihm zu Gehör bringen. Ich sag lieber nicht, an was mich das erinnert, ich find es großartig. Auch musikalisch. Meine Erinnerungen sind jedenfalls schon etwas älter. Aber is auch wurscht. „Mit Darm, bitte, mit Darm“.

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687/12: Personen & Porträts: Peng Chheang „Sonny“ Thet, aus Kambodscha, klassischer Klasse- & Weltmusiker

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Anthony & Sonny Thet zu Gast bei „Die Zöllner“ in Café Grössenwahn (via Youtube) 

„Während seines Architekturstudiums in Weimar lernte er Sonny Thet kennen, der von Prinz Sihanouk nach Weimar geschickt worden war, um dort klassische Musik zu studieren.“ about Christoph Teusner: #Prinzenrolle, Die Prinzen, Sihanouk, Weimar & die Cellosonaten – Quelle: hier – /// Prinz Sihanouk hatte ein bewegtes Leben: Preah Bat Samdech Preah Norodom Sihanouk Varman (* 31. Oktober 1922 in Phnom Penh) war von 1941 bis 1955 und von 1993 bis 2004 König sowie von 1960 bis 1970, von 1975 bis 1976 und von 1991 bis 1993 Staatsoberhaupt von Kambodscha. Sonny Thet indessen wurde königlich-kambodschanischer Hofbotschafter des göttlichen Cellospiels, und hört die Signale!  

In frischer Landluft frisst der Teufel Fliegen. In Afghanistan lässt Niebel einen fliegen. Einen Teppich, gesteuert von Martin Luder aus Teppichberg in Kibek zu Kibek auf Havelsandstrand. Strandsand, „Ich bin wie Sand, der Wind trägt mich umher“, ein Song aus dem neuen Album von „Die Zöllner“.  

Die CD-Veröffentlichung des neuen Machwerks „Uferlos“ von Dirk und „Die“ Zöllner spült neues „Treibgut“ für uns Ignorante an den Strand. Da ist jetzt auch Peng Chheang „Sonny“ Thet, Cellist. Thet ist am gerade erschienenen Album „Uferlos“ gnadenlos mitbeteiligt. Sein Klang, sein Sound, sorgt für Aufmerksamkeit.

Sein Sohn Anthony Thet spielt Gitarre. Dazu. Das kennt man ja, diese Art, Gitarre zu spielen. Aber Cello? Hallo? Cello? Genial.

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666/12: Personen & Porträts: Wo ist eigentlich Christian Anders? Möglicherweise in Andratx auf Mallorca?

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(Christian Anders, Demostücke aus seiner aktuellen CD)

Merke: Einen Süssmatz hat, wer in jemand anderen verliebt ist. Einen Piepmatz, wer einen Vogel hat. Außerdem soll Christian Anders jetzt ein Aushängeschild für die Klagenfurter-Kärntner Musikbranche sein und hat eine offizielle Klagenfurt-Hymne komponiert. Der Klagenfurter Bürgermeister sang im Debüt gleich mal mit. ♪♫ Oh Klagenfurt….. ♪♫♫♪

Es gab mal eine Zeit, da war Christian Anders sowas wie der Schwarm aller deutschen Mädels. In der BRAVO gab es einen Starschnitt, Christian Anders trug als Gürteltier den schwarzen in Karate, lebte auf einem Hausboot auf dem Wannsee, aber die Welt konnte keinen „nackten Mann sehen“!

Der nächste Papst beginnt namensmäßig mit „T“ und ist Italiener. Kommt also nicht aus Wuppertal, wo er einstmals eine Herrenboutique mit Herrn Lindemann betrieb. Islam wird in Europa die Oberhand gewinnen. Der Euro bricht 2008 zusammen. Solches und weiteres mehr kann man auf der Website des Sängers unter „Voraussagen“ lesen.  Spannend.

Christian Anders hat auch heuer noch einen Koffer in Berlin. Ein weiterer dürfte „auf Malle“ stehen, genauer in Andratx. Dort residiert die „Süssmatz Production“, die Christian Anders vermarktet. Ein repräsentativer Querschnitt seines aktuellen Schaffens ist auf der öffentlich erreichbaren Website der „süssen Mätzin“ … erreichbar. Informatorisch haben wir das hier mal eingebunden. Wem es gefällt, der kauft dann einfach die neuesten Tonträger von Christian Anders oder besucht eins seiner Konzerte. Viel Spaß.

Anders als früher ist übrigens der Sänger heutzutage leicht erreichbar: 0175 3752691. Sagenhaft, oder? Vielleicht singt ja Christian für mich, wenn ich „fuffzich“ werde?

(EP)

657/12: Gigs, Review: Olaf Maske & Elke Querbeet sind ´ne wilde Mischung, sie gaben „Liederliches aus Berlin“

Collage Olaf Maske & Elke Querbeet "Liederliches aus Berlin"
Collage Olaf Maske & Elke Querbeet "Liederliches aus Berlin"

(auf´s Bild klicken für Großausgabe)

„A weng a großartige Sache,“ so lautete die interne Information dazu. Und dazu der Aufspielort: „Das ökonomische Zentrum“ oder wie dit heißt. Nein nein, richtig heißt das Ding da „Ökumenische Zentrum“ bzw. verballhornt auch „Wilma 163“, weil nämlich in der Wilmersdorfer Str. 163, Berlin-Charlottenburg. „Der King vom Prenzlauer Berg“ wurde von City einstmals besungen. Der King vom Klausener Platz aber ist Olaf Maske, diesmal im gehörigen Doppelpack mit Elke Querbeet. Beide zusammen gehören der K & K Dynastie Charlottenburgs an, kunstvolle Kaoten, bzw. Kaotische Klausenerplatz-Katastrophen.

Ach, lassen wir das. Am Freitag, den 09. März 2012 führten beide ihr Sonderprogramm „Berlin von 18hundertzwirn bis heute“ auf. Darüber wird noch zu sprechen sein. Aus Zeitgründen jedoch nicht heute. Ich melde mich. Andeutungsweise sieht man es hier schon: Die Kopfbedeckung wechselt während des Konzertabends der beiden Protagonisten. Worauf inhaltlich ebenfalls noch zurückgekommen wird. Als kleiner Eindruck ist die Collage schon klasse. Mehr demnächst in diesem virtuellen Theater.

649/12: Personen & Porträts: Wer „Die Gabys“ sind, das weiß man ja, aber wer bitte ist Max Stuttmann?

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Das aktuelle LineUp der Gabys ist wie folgt (v.l.n.r.):

Nicole Rauer drums
Amelie Zapf guitar, vocals
Melanie Plauth guitar, vocals
Katharina Goebel lead vocals
Gabi Mehlitz bass, vocals
Ina Brox sax, vocals
Elisabeth King keyboard, vocals

V.r.n.l. ist es übrigens genau umgekehrt.

Aber wer ist Max Stuttmann? Kurz gesagt hat er das neue Website-Design der überarbeiteten Website „die Gabys“ zu verantworten. Wir haben mal drauflos gesurft und finden: sehr gelungen. Nicht wie Nancy Spungen. Schaut Euch die Seite mal an. Chapeau.

638/12: CD Reviews: Das „Kraftfuttermischwerk“ – Album „Kleines Ganzes“ (VÖ: 24.12.2011)

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Da ist es. Es war keine einfache Geburt, denn ich war in diesem Jahr shice faul, was die Produktion von Musik betrifft, auch wenn das nicht wirklich was macht, denn Musik wird immer dann am besten, wenn sie raus soll, raus muss. Dieser Sound ist ganz ich – alles was ich in diesem Jahr besonders gerne mochte, steckt da drin. Natürlich viele kleine Melodien, viel Bass, verdammt viel Liebe, sehr wenig Four-on-the-floor. Weil ich genau das im Moment ziemlich über habe. Ich mag diese neun Tracks. (Ronny Kraak über seine Arbeit) – Link unten

Ronny Kraak kommt aus Potsdam und nennt sich und was er macht das „Kraftfuttermischwerk“. Soweit ersichtlich handelt es sich dabei um ein Blog gleichen Namens, auf dem Kraak nachdenklich, ihm gemäße Notizen zur derzeitigen Befindlichkeit veröffentlicht. Hinzu gesellt sich ein Twitter-Channel, auf dem er mir bereits vor längerem als witziger, eloquenter Zeitgenosse aufgefallen ist. Erst ein wenig später „schnallte“ ich, dass Ronny Kraak auch Musiker ist. Aktuell möchte ich sein neues Album „Kleines Ganzes“ mit Euch besprechen, dessen gesamter Inhalt auf seiner Website unter einer „creative commons“-Lizenz (kostenlos) downzuloaden ist.

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628/11: Personen & Porträts: Simonetta Ginelli ist nicht Berlins Hauptstadtsirene, sondern die Vanessa Mae der Harfen

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Simonetta Ginelli
Simonetta Ginelli (sagenhaft fotografiert von: Katrin Hoffmann)

Also, die Harfe ist quasi wie ein hochgeklapptes Klavier, kann man so sagen. Sie hat 47 Saiten, die verschiedenfarbig angeordnet sind, wegen der Orientierung. Das C ist rot, das F ist blau, und dann hat die Harfe, was viele nicht wissen, sieben Pedale. Damit stellt man die verschiedenen Tonhöhen ein. Ich kann auf jeder Saite drei Halbtöne spielen. – sagt Simonetta Ginelli, Hauptstadtharfe im Interview-Video

Sie sagt, sie ist sowas wie „die Vanessa Mae“ der Harfe.

Simonette Ginelli ist Berlins Hauptstadtharfe, sie hat schon mit vielen, vielen Leuten auf der Bühne gestanden, die wir kennen und teils sogar lieben. Allerdings werden wir jetzt hier kein gekonntes namedropping abhalten, nur um damit zu beweisen, dass Simonetta Ginelli großartig sein muss. Wir lassen mal der Einfachheit halber diese Frau in ihrem eigenen Fokus stehen, und da steht bzw. sitzt sie nun und ist ziemlich schön anzuschauen. Das Foto hat Katrin Hoffmann gemacht, und zwar klasse. Sollte sie das mal irgendwann lesen, erbitte ich ihren Link, um ihn hier noch nachzutragen, zum Dank. Chapeau auch dafür. Doch nun zu etwas ganz anderem: Simonetta Ginelli.

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625/11: Personen & Porträts: Robby Maria stellt seine Arbeit an „Break The Silence“ vor #Video

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Robby Maria & The Silent Revolution – the making of BREAK THE SILENCE (via Youtube)

„ST-SS-SB“: Schicker Typ, schnieke Schlagzeugerin und schilischarfer Bassist: alles Quatsch, aber dufte Musik, das stimmt!

Wir haben hier über Robby Maria & The Silent Revolution schon mal berichtet. Dann ist das hier jetzt dein persönlicher Beweis für nachhaltige Berichterstattung. Aus Anlass eines neuen Videos aus der Fertigungsschmiede „apokalyptischer Folkmusik“, die uns irgendwie auch an Jim Morrison zumindest ein bisschen erinnert, erlauben wir uns eine erneute Veröffentlichung. Wer die Augen zumacht und im Nachspann nochmal aufmerksam hinhört, erkennt auch den jüngeren David Bowie, irgendwie! Verzeiht, Freunde, wenn ich aus einem unermesslichen Erinnerungsvermögen nur einige wenige Assoziationen hervorflocken lasse. Am besten halt ich den Mund, und Ihr: Schaut selbst!

 (EP)

624/11: Personen & Porträts: Laura Bean – Die Countrysängerin

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Die Countrysängerin  (via Vimeo)

Laura Bean wird 1982 in Louisville/Kentucky geboren. Sie und ihre drei Schwestern wachsen in einer Musikerfamilie auf. Schon früh bringt ihr der Großvater Klavierspielen bei. Sie studiert Geographie und Geologie. 2003 geht sie nach Heidelberg. Geplant ist ein Austauschsemester, es wird ein Daueraufenthalt. 2007 zieht sie nach Berlin und fängt mit der Straßenmusik an. Später spielt sie ein zeitlang mit den Runaway Brides. Wenn sie nicht in Kneipen musiziert, arbeitet sie an der Platte, die sie herausbringen möchte, oder veranstaltet mit ihrer neuen Band Konzerte. (Klappentext der Video-Herausgeber)

Ein erzähldichtes, interessantes und sehenswertes Video über Laura Bean, wurde uns heute als Linktipp übersandt. Veröffentlichen wir hier ebenso gern wie willig und dem Interesse huldigend, Laura Bean bei Euch etwas bekannter zu machen. Viel Spaß.

623/11: Personen & Porträts: Wolfgang Niedecken hatte einen Schlaganfall und auch einen zweiten, schreibt BILD

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Wolfgang Niedecken im Gespräch mit Rolf van Dick (CLBO)  (via Youtube)

Wolfgang Niedecken spricht im Interview mit Rolf van Dick über Führung und Werte, über seine Erfahrungen als Schüler und Kunststudent mit Autoritäten und Lehrern, über BAP und über Menschen, die Vorbild für ihn waren wie Heinrich Böll oder Bob Dylan. Er spricht von der Unterstützung durch seine Mutter und über Respekt und Vertrauen als wichtige Führungseigenschaften. Im Gespräch geht es um sich verändernde Werte, den Mauerbau und die Bibel als Sammlung spannender Geschichten.
Ein CLBO – Video (Center for Leadership and Behavior in Organizations) an der Goethe Universität Frankfurt. (September 2011)

Tatsächlich ist die BILD-Zeitung immer noch -auch unter Musikern- das Hassobjekt schlechthin.

Nur wüssten wir vieles ohne BILD gar nicht. Denn „recherchieren können die“ und dieses „bonmot“ ist nicht von mir. Vorausgesetzt es stimmt, was BILD jetzt gerade veröffentlicht, muss man sich jetzt weniger Sorgen um Wolfgang Niedecken machen. Nichts sickert durch über die Schwere des erlittenen Schlaganfalls. Es gab auch einen zweiten, kleineren, schreibt BILD. Was für die Musikerwelt, die Familie von Niedecken und „für uns alle“ von Bedeutung ist: Er ist in ärztlicher Intensivst-Behandlung.

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622/11: Personen & Porträts: Tommi Stumpff und „Le Chien Andalou“ #Lied des Tages

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 Un chien andalou – Luis Buñuel/Salvador Dalí  (via Youtube)

„‚Ein Erfolgsfilm‘, werden die meisten denken, die ihn gesehen haben. Doch was vermag ich gegen diejenigen, die geil sind auf alles Neue, selbst wenn es ihren tiefsten Überzeugungen ins Gesicht schlägt, gegen eine Presse, die unaufrichtig oder käuflich ist, gegen dieses stumpfsinnige Pack, das ‚schön‘ oder ‚poetisch‘ gefunden hat, was im Grunde nur ein verzweifelter, ein leidenschaftlicher Aufruf zum Mord ist.“ – Luis Buñuel: La Révolution surréaliste über seinen Film

Dass Musik auch als Kettensägen-Massaker aufgefasst bzw. interpretiert werden kann, ist uns  nicht gänzlich neu. „Der andalusische Hund“, das erinnert uns an vieles. Im französischen Original macht der Titel „Le Chien Andalou“ von sich reden, als der spanische Filmemacher  Luis Buñuel sich mit dem kongenialen Surrealisten Salvador Dalí 1929 zusammentat, um einen Film dieses Namens zu machen. Das war eine ganz neue Art von „großem Kino“ und ging in die Filmgeschichte ein. Soweit zurückgehen muss aber der Musikinteressierte nicht wirklich. Als nächster „remarkable point“ diesbezüglich gilt jetzt das gleichnamige Stück Audiofetzen aus dem Jahre 1986, dass Tommi Stumpff jetzt nochmal remastered hat.

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619/11: Lied des Tages: Joy Denalane „Was auch immer „

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Joy Denalane „Was auch immer“ (via Youtube) 

Aus der Live DVD „Joy in Concert“, by Matthias Freier (Homepage)

Joy Denalane in Berliiiiiihhhnnnnnn!  Schön hier zu sein. Recht hat sie.

 

 

616/11: Personen & Porträts: Dirk Michaelis bringt ein neues Album heraus, ein erzähldichtes Kurzporträt gibt´s hier

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Dirk Michaelis singt… – EPK & Interview zum neuen Album (via Youtube) 

Am 18.11.2011 erscheint das neue Album von Dirk Michaelis, „Dirk Michaelis singt…“. Schau dem Berliner Musiker hier bei seiner Arbeit im Studio über die Schulter, höre erste Ausschnitte der neuen Songs und lerne das Konzept des Albums kennen: Dirk Michaelis singt Welthits in deutscher Sprache!  (Klappentext zu diesem Video mit 5:55 Minuten Länge) – Nichts ist unendlich, so seht das doch ein, … #eigener Gedanke dazu

Ein neues Publikum zu erschließen, wünscht sich Dirk Michaelis kurz vor dem Erscheinen eines neuen Albums. Auf dem hat er etliche Welthits neu aufgenommen und das in deutscher Sprache. Ob das was wird? Na, das wird schon gut gehen. Er ist sympathisch, leise, stets wirkt er ein bisschen nachdenklich. Dabei hat er ja schon eine Vergangenheit hinter sich, über die man in Deutschland keinem noch lange etwas vorbeten muss. Wir wünschen der neuen CD von hieraus alles Gute. Denn Dirk Michaelis, das ist eine gute, musikalische Berliner Angelegenheit.

#604/11 – Historie – In den Achtzigern lebte John Thomas in Berlin & führte „Johnny & The Drivers“

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 (auf den Link klicken)

The Drivers (2008) – Banjo the Band of the Bush (CD) – Hörauschnitt ca. 1:30 Minute

John Thomas, geboren in Sydney, Australien, geht 1963 nach Melbourne. Dort gründet er die Band The Telstars. 1964 formiert er die „Flies“, die schon bald als „enfant terrible“ der dortigen Musikszene gelten. 1965 supported die Band die Rolling Stones und Roy Orbison bei ihren dortigen Konzerten. Nach einigen wilden, weiteren Experimenten verzieht es John Thomas nach London. In London gründet er die Band „Rust“ und spricht mit der EMI in Köln und nimmt ein Album namens „Underground“ auf. Nachdem Rust sich trennt, nimmt er mit der RCA in London weitere Alben auf als „Creepy John Thomas“ (Name des Erstlings) und „Brother Bat Bone“, daraus die Singleauskopplung „Ride a Rainbow“. Der inzwischen verstorbene Conny Plank nimmt die Alben mit John Thomas auf.

Das war zum Teil schon die Geschichte, jedenfalls bis dahin: Der Australier John Thomas kam auf Umwegen nach Berlin und blieb gleich hier. Für eine ganze Weile. Hier war er eine feste Institution, hier gründete er die Band „Johnny & The Drivers“. Das war in den Achtzigern und ist jetzt Geschichte. Inzwischen lebt John Thomas in London und macht immer noch Musik. Johnny Driver heißt er da, immer noch, und das letzte Album von 2008 heißt „Runnin´, Jumpin´, Standin´, Still. Aber damals, da hörte sich Johnny & The Drivers noch ganz anders an.

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593/11: Personen & Porträts: Anoushka Shankar ist sowas wie der Jimi Hendrix der indischen Sitar

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Betörende Schwestern: Anoushka Shankar & Norah Jones – Easy (via Youtube)

 (dieses Artikels): Zu diesem Artikel und dem Auftritt von Anoushka Shankar ist auch ein Interview erschienen, dass „Prinz Rupi“ mit der zartbesaiteteten, indischen Sitar-Göttin führte, der Link ist unten als erster, weiterführender Link angefügt.)

In Gedanken befinden wir uns häufig auch in Südamerika (Latin, Bossa Nova, Cha Cha u.v.a.) oder in Indien (speziell bei Anoushka Shankar, die vieles mit Jimi Hendrix gemein hat, nur auf anderen Instrumenten). – Aus den Redaktionsstatuten dieser Website unter „About“

Ich sah diese kleine, hübsche und an Intensität kaum zu überbietende Musikerin namens Anoushka Shankar zum ersten Mal, als ich den Livemitschnitt des „Concert for George“ auf DVD sah. Es hatten sich einige, nicht gerade wenige Berühmtheiten der Pop- und Rockgeschichte zusammengetan für ein zu Ehren von George Harrison in der Royal Albert Hall (London) stattfindendes Memorial-Konzert. Konzert- und Veranstaltungsleiter im Nebenberuf: Eric Clapton.  Das Konzert fand am 29. November 2002 statt. Im ersten Teil des Konzerts war eigentlich auch schon alles wie immer.

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582/11: Lied des Tages: Tom Blacksmith & The Soulminers „Sledgehammer Slam“

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Das ist schön: ein Segeltörn! Als wir uns am Telefon voneinander verabschieden, rufe ich etwas floskulös, das sind Floskeln mit Muskeln, zu: Na, dann „gut Wind“, so sagt man das doch, oder? Na ja, entgegnet sie mir, ich habe gehört, wir rufen dann gemeinsam „Nie wieder Flaute“. Und wenn Blues Leidenschaft bedeutet, bedeutet dementsprechend „Nie wieder Flaute“ den größten anzunehmenden Spaß für die Haute Volaute. #eigene Schlussfolgerungen des Tages zum #Segeln #Blues

Als ich soeben mit Dr. Barbara Emden (*) aus Berlin-Kreuzberg telefoniere, erzählt sie mir von ihrem Vorhaben. Sie fährt jetzt nach Hannover, um ihre Eltern abzuholen. Zwar ist Mutti schon 81 Jahre alt und fährt bei Bedarf auch gern selbst noch Auto, doch dabei habe sie als Tochter kein gutes Gefühl. Es soll nach Kühlungsborn gehen, an die Ostsee. Da bringt sie ihre alten Eltern mit dem Auto hin und da dürfen die Eltern dann einen Urlaub verleben. Niemand hat wegen dieser Geschichte „den Blues“. Alle sind guter Dinge.

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580/11: Linktipp: Was machte Pascal von Wroblewsky am 02.08.11? Fehlte entschuldigt in Berlin!

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Pascal von Wroblewsky (Quelle: PvW, Archiv)
Pascal von Wroblewsky (Quelle: PvW, Archiv)

Pascal von Wroblewsky? Die ist gar nicht klein. Ich hab sie neulich singen hören. Da habe ich die Augen geschlossen und plötzlich wusste ich: Sie ist mindestens 5,70 m groß! Ich hab es gleich erkannt! #Musikalische Tagträume

Pascal von Wroblewsky ist eine Berliner Kosmopolitin. Fast eine Art Astronaut, oder -in diesem Fall- eine Kosmonautin. In Sachen JAZZ, man kann sie auch eine Reiterin nennen mit einem eigenen Steckenpferd, dem JAZZ. JAZZ ist nicht tot, stinkt nur ein bisschen, sagte Frank Zappa („Jazz is not dead, it just smells funny“). Womit wir schon eintauchen in die postsowjetische Fliegerei und der Globus quietscht und eiert. An Bord: Passagierin Pascal von Wroblewsky.

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579/11: Lied des Tages: n´Käfer auf´m Blatt – Dirk Zöllner & Chicorée

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n‘ Käfer auf’m Blatt – Version1 (via youtube)

n´Käfer auf´Blatt, was ist das schon? Das Blatt haut man ab, den Käfer latscht man platt….. #Chicorée – Video oben: Lied aus dem Theaterstück „Wunschkonzert“
von Franz Kaver Kroetz am Theaterkahn Dresden 2009. Regie: Jan Böde Musikalische Produktion: Thomas Bloch- Bonhoff -Gesang und Filmidee: Ahmad Mesgarha

Es  ist wie mit der Vergangenheit verschmelzen, das Lied vom „Käfer auf´m Blatt“ anzusehen und anzuhören. Und auch irgendwie „vegetarisch“: Die Rede ist von einer etwas in die Jahre gekommenen DDR-Band namens Chicorée. Jedermann weiß, der hat einen leicht bitteren Beigeschmack. So wie auch der Songtext selbst.

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577/11: Lied des Tages: Olaf Maske und „Wenn der Himmel weint“, im Sommer 2011 keine Seltenheit

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Olaf Maske - Der vor dem Wind wohnt!
Olaf Maske - Der vor dem Wind wohnt!

Doch jetzt wo es regnet, wenn der Himmel weint….wäre ich doch so gern -ganz nahe- bei dir! – Olaf Maske, solo, eine „vor dem Wind“-Produktion, aufgenommen im Juni 2008 im Studio „vor dem Wind“, alle Instrumente, Text und Musik von Olaf Maske

Olaf Maske war hier schon Gast, auf dieser Website und wir haben ihn auch schon durchleuchtet. Bzw. beschrieben: Rudimentär! Hör mal, Rudi, hör mal….

Da berichteten wir mehrfach über ihn. Heute widmen wir ihm das „Lied des Tages“ und das geht so…wie oben eingerückt steht. Passt zum Sommer 2011.

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