1812/19: Video: Frankie goes to Studio – Mit Frank Sinatra, George Benson, Quincy Jones, Lionel Hampton u.v.a.

„After You’ve Gone“ – Frank Sinatra & The Quincy Jones Big Band (Live In Studio) from Live In Studio on Vimeo.

Frank Sinatra, vocals.
Quincy Jones, director.
Frank Foster, arranger.
Featuring George Benson (guitar), Lionel Hampton (vibes) and Lew Soloff (trumpet).

Saxophones: George Young (lead), Frank Wess, Michael Brecker, Dave Tofani, Ronnie Cuber. Horns: Jerry Peel (1st), John Clark, Peter Gordon. Trumpets: Lew Soloff (lead), Alan Rubin, Randy Brecker, Joe Newman. Trombones: Urbie Green (lead), Wayne Andre, Benny Powell, Dave Taylor (bass). Tuba: Tony Price. Rhythm: George Benson (guitar), Joe Parnello (piano), Ray Brown (bass), Steve Gadd (drums), Lionel Hampton (vibes), Ralph MacDonald (percussion), Margaret Ross (harp).

After You’ve Gone: Als Frankie-Boy ein letztes Mal in Berlin sang, fuhr ich unwissentlich neben ihm auf der Stadtautobahn auf Höhe ICC (International Congress Centre), als plötzlich ein Gewimmel in der Art einer polizeilichen weißen Maus (Motorradstaffel) auftauchte und eine große weiße Stretchlimousine neben uns vorüberfuhr. Abgedunkelt die Fenster, durchgeschunkelte Passengers of Love, und neben uns die Grandezza der großen, amerikanischen Musikgeschichte. Wow. Es wäre uns nicht derart aufgefallen, wären wir nicht auf dem Weg in die abgerissene Deutschlandhalle jener Zeit gewesen. Einigermaßen aufgeregt. Der Plan des Abends ist von mir ins Jahr 1991 verortet, aber ich schaue das noch nach. Das Farewell von Frankieboy Sinatra, dem vielleicht größten, weißen Jazzer aller Zeiten entgegen zu nehmen die Ehre dieses Abends. Ein letztes Mal, was macht das schon, wie Glück fliegt nun die Zeit davon, was bleibt? Vielleicht Erinnerung, ist das Glückseligkeit?

After You’ve Gone: Unter der orchestralen Leitung von Frank Sinatra jr (Sohn), der das Orchester anleitete. Ich gebe zu, ich hätte lieber Quincy gesehen. Quincy war zu dieser Zeit wohlweißlich derjenige einer A-Besetzung: A – A – A. Hätte hätte, Fahrradkette, es ist egal. Unvergleichlich der Abend, wir waren alle gerührt, nicht geschüttelt. Bald darauf verstarb Frankie, aber ich hatte ihm Goodbye sagen können, dazu sind wir alle aufgestanden in der Deutschlandhalle. Er hatte seinen Teleprompter nochmal quer- und ausgelesen, weil er fortan keinen neuen mehr bestellen mochte. Er war – jedenfalls so lange ich denke, also ein zwei Jahre, Freund vieler amerikanischen Präsidenten, hatte ein vollkommen unrassistisch geprägtes Rat Pack aus allerbesten Freunden am Start, war influential, lange bevor Influenca auf Instagram darben mussten, verehrte offenbar inbrünstig, was wir schwarze Musik nennen und war zugleich ein amerikanischer Konservativer wie ein gesellschaftlicher Visionär mit ganz anderen, restbefreiten, eigenen Vorstellungen von einer guten, menschlichen Gesellschaft.

After You’ve Gone: Danke, Frankie, für sehr vieles, was ich von Dir sehen und hören durfte. Du warst ein richtig Großer. Meine Liebe zu Dir ist fast grenzen-, zumindest aber generationenlos. Wäre ich je Dein Sohn gewesen, so wäre ich gerne neben Dir stehen geblieben, hätte anderen stolz entgegen gehalten, indem ich auf meine Moonboots zeige: „These Boots Are Made For Walkin“. Nancy hätte bestimmt mitgesummt.

Leute, Liebe und Licht!
After You’ve Gone: Bämm.

(Danke, Gerwin Eisenhauer, that made my day).

1811/19: Video: Das Moka Efti Orchesta Medley als Lied des Tages am Sonntag, 16.06.19

Denn alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. (Prediger, 2,17) Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugenszeit! (Prediger 12,1)
Denn alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. (Prediger, 2,17) Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugenszeit! (Prediger 12,1)


Moka Efti Orchestra Medley

Severija Janušauskaitė (voc), Nikko Weidemann und das Moka Efti Orchester auf Tournee, ein Zusammenschnitt als Medley

Möglicherweise ist das Video eine Chimäre, eine skandinavische Fata Morgana. Das Ereignis findet so öffentlich auch wieder nicht statt. Hier heute und dort morgen sehen wir mit Wucht, ein Medley vom besten Salonorchester der Zwanziger Jahre der Welt. Zu Asche, zu Staub, bald wieder, atomisiert es sich und wirkt wie die Protagonisten der TV-Serie, so aufgelöst wie Charlotte Ritter am Grund des Sees, sterbend mit ganz großem Blub Blub, als wär der Film-Mehrteiler nie ganz da gewesen. Handstand Überschlag.

Wären sie blau vom Cocktail, sängen sie das Lied als Schlümpfe, Vadder. Bzw. rastend prusten vorm Ertrinken am Wegesrand auf Stümpfen. Mit nassen Strümpfen.

Zurück bleibt endlose Seensucht. Seenketten links wie vom Krummen Lankerich, Stadtschlösser als Großbauvorhaben rechts. Ob das in Berlin jemals fertig wird, werden kann, erfragen wir am neuen Großfluchhafen, kurz nach Beschließung des Berliner Mietendeckels. Schwamm drüber-Blues über eine einst da gewesene Metro-Polen, die inzwischen weiter gezogen sind, ostwärts.

Kinners, Ihr sollt nicht fluchen. Makarena, Tabasco Chill Pottle, Catch Up-Song und Charleston-Maschine vom Drummer, Drama, Drama, Drummer: Nicht schlecht. Von unseren Großeltern. So Gossenfunk: Bootsy Collins war noch nicht geboren. Im Brandenburgischen Slappen für Dorfdeppen. Die mit Aufsitzrasenmäher vom Rainald Grebe. Resümée: Die Zwanziger sind tot und wir jetzt Ende Fuffzich. Die Zweitausendzwanziger widmen wir dem Untergang.

Berlin ist jetzt schon mausetotgefeiert. Danke, Klaus. Wo ist eigentlich Klaus, dem wir die Amtsführung durch den blassen Michael zu verdanken haben, der nichts gebacken kriegt? Müller-Milch, Bürgermeister-Knilch. Milchbart: Ein neues Antigraffiti-Gesetzesvorhaben mit Lackdose-Intoleranz, arbeitet Berlin an den Folgen, nicht den Ursachen der Geschehnisse. Sie machen immer genau das Falsche, ahnt man und fühlt so auch: Immer weiter, immer weiter, immer höher auf der Leiter.

Geile Band und von wegen TV: Ganz großes Kino.
Daumen hoch.

1810/19: Gigs, Preview: Mittwoch, 03.07.19 (20 Uhr) im Art Stalker (Charlottenburg) – Franz de Bÿl & Vinÿl á la Carte d´Identité

Tom Waits "Clap Hands" - freigestellt

Live Music Tipp: Franz de Bÿl + Vinÿl "An Evening with Tom Waits á la carte - 03.07.19 (20 Uhr) im Art Stalker, Berlin
Live Music Tipp: Franz de Bÿl + Vinÿl „An Evening with Tom Waits á la carte – 03.07.19 (20 Uhr) im Art Stalker, Berlin

Live Music Tipp: Franz de Bÿl + Vinÿl „An Evening with Tom Waits á la carte – 03.07.19 (20 Uhr) im Art Stalker, Berlin

Die dritte Veranstaltung dieses Namens An Evening with Tom Waits à la carte findet am 03.07. um 20 Uhr in Berlin (Charlottenburg, Nähe Stuttgarter Platz) im Art Stalker statt.

Wie? Carte d´Identité? Nein, Spaß.

Wer kennt ihn nicht? Franz de Bÿl gibt den gutgelaunten, zotigen, harschen und keineswegs zu ätherischen Conferencier und führt durch das Werkschaffen von Tom Waits, dem Mann mit der vielleicht bemerkenswertesten Stimme Amerikas.

Weiterführend

1809/19: Video: Ich habe immer auf ein Mädchen wie Dich gewartet (Lied des Tages) – Der Ohr- und der Hirnwurm #Definitionsversuche

Nennt mich einen ungestümen Rallentando. Es bedeutet „Erschlaffen“ im musikalischen Sinne, nachlassendes …im Vortrag. So wie in einer unsäglichen Ballade der Langsamkeit, tiefen Anrührung und Traurigkeit. Der ungestüme Rallentando ist ein Har in der Gruppe der Glückseligen, besser ein Har Har Har. So wie Martini Extra Dry nicht Wet Wet Wet ist. Ich sag es gleich für alle Atheisten: Gott sei Dank ist damit das allabendliche Abendunwetter nicht gemeint. Weiß Gott nicht.

Ich sag mal kurz, warum ich das hier schreibe.

Heute Morgen kam mir eine Lyriczeile aus einem alten Song von Foreigner in den Kopf. Maybe I‘ wrong ♪♫ …waiting for A girl like You …. Ich sinnierte darüber nach, warum mir gerade jetzt (ohne dass ich von außen beeinflusst wurde) dieser Song in den Kopf kommt?

Früher fand ich ihn eher so lala. Nicht bedeutend, ich war kein großer Fan dieser Band. Foreigner, das war schon ein Stückchen nach richtiger Musik, die sich vorher schon abgespült hatte. Zu amerikanisch mainstream, Sänger Lou Gram ist der mit der Miniply. ***Keuch*** Ich gab -auf der Suche, von wem das ist- diese Lyriczeile aus dem Gedächtnis in Google ein und der Song wurde mir sofort korrekt angezeigt, ich warf das Video an und hörte ihn voller Genuss. – Bis hierhin, was geschah. – Dann dachte ich über den Ohrwurm nach. Und auch über das, was ich jetzt Hirnwurm nenne. Ein Song tief in meiner Erinnerung.

Der Ohrwurm ist im Unterschied zum Hirnwurm jener, den du zuerst hast. Du hörst diesen Song und dann geht er dir nicht mehr aus dem Sinn, Finn. Du musst ihn dann als Hirnwurm ertragen, Hagen. Er frisst sich da rein und egal, ob Du den Song irgendwo im Radio hörst (Früher war mehr Radio). Der Hirnwurm, der frühere Ohrwurm (von einst) kommt einfach ohne jeden Anlass, zum Beispiel heute Morgen bei strahlendem Wetter zu Dir, er sucht Dich heim, bis Du den Ohrwurm wieder anwerfen kannst, auf der Suche nach Erleichterung und Entspannung.

Es ist fast wie ein Organismus voll Orgasmus. Bzw. Ohrgasmus. #Definitionsversuche

Maybe I’m wrong…♪♫♪

, und eventuell bin ich auch eher so der König von Scheißegalien

Weiterführend

* Rallentando auf Wikipedia

(Ich widme diesen Artikel meiner Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook. Alle meine Leser bitte ich um Entschuldigung. Es sind doch nur meine Gedanken.)

1808/19: Video: Der König von Scheißegalien


Udo Lindenberg – König von Scheißegalien [Walk on the wild side] (offizielles Video)

„Zwischen Ironien und Lapidarien, direkt hinter den Bagatellen, da liegt mein Königreich, im schönen Land Scheißegalien. Immer schön easy bleiben und den Blick für die wesentlichen Dinger im Leben nicht verlieren.“ (Udo Lindenberg)

Lecken Sie sich am Arsch: An meinen kommen Sie nicht ran. Sagt Udo. Die Auskopplung aus einem Moviemento des Glücks für Lindenberg-Fans von Sven Haeusler (Berlin, Svenson Suite). Der Song Take A Walk On The Wild Side ist ja historisch verbrieft und wir müssen uns kaum anstrengen, über ihn nachzudenken. Er fällt uns ganz nebenbei ein und wir fallen nicht vom Glauben ab.

Zuletzt haben wir diesen Song ja selbst schon mal aufgenommen. Wo er ist, ist verlinkt. Viel Spaß.

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1807/19: Positionen: Was derzeit so läuft in Berlin. Sweat On The Dancefloor – Seid bitte stark: An alle Vincents dieser Zeit.

Spinnennetz (ani/gif)
Spinnennetz (ani/gif)

Wir sind nicht nur berührt: Wir sind ergebnisbetroffen!

Dass wir unsere Ziele nicht aus den Augäpfeln verlieren, bitte esst mehr Obst. Oder Seegurken, Meerobst. Gallertartig grün.

Wie es die Radiostationen umtreibt: Dass die jetzt Songs nicht spielen wie 1955, weil Songs eine wunderbar klare Botschaft haben. Liebe ist alles, wusste früher Peter Plate (Rosenstolz). Jetzt kriegt Vincent keinen hoch, wenn er Frauen sieht und Sarah Connor findet das weder besorgniserregend noch blöd, sondern ganz normal. Schwul sein ist entmystifiziert: Jeder darf seinen hoch haben. Einen hoch auf die Gemütlichkeit. Sie ist allerdings damit diesmal auch nicht gemeint. Noch einmal für die Unfreien: Das mit der Liebe und mit dem Sex wird erst durch den Sex so kompliziert. Stimmts?

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1806/19: Positionen: Was Nikko Weidemann aus Berlin über die Generation Guitar zu erzählen weiß #Tipps

"Ich seh Monster" Nikko Weidemann - Uraufführung (Plakat)
„Ich seh Monster“ Nikko Weidemann – Uraufführung (Plakat)

Die Gitarre war der iPod meiner Generation. König war, wer Songs draufhatte.“ (Nikko Weidemann über #damalz)

Nikko Weidemann als König Karamalz und mit der Angst vor Monstren aller Art. Jetzt auf Tour. Weitere Infos bei Gelegenheit.

Er würde sagen: „The fox has entered the chicken shack!!“ Den Rest vertage ich.

Für heute.

1805/19: Positionen: Andrea tanzt Houdini, Sarah singt vom glykämisch gefärbten Index orange haarfarbener Männer und AfD-Idiotie

Andrea Nahles (gif/ani)
Andrea Nahles (gif/ani)


Sarah Connor – Unendlich (2019)

Komm, wir tanzen zusammen auf den Straßen
Mit Blumen in den Haar’n und Sonne im Gesicht
Alle Bomben, Panzer und Despoten
Und Afd-Idioten, mein Herz kriegt ihr nicht
Würden Kinder diese Welt regier’n
Müsste keiner hungern oder frier’n
Schon meine Kleinen hab’n ’ne größere Vision
Würden wir mit unsern Herzen seh’n
Uns nicht nur um uns selber dreh’n
Dann säße nicht der Falsche aufm Thron

Was hat uns so ruiniert? Das Hirn so glatt poliert
Dass uns nichts mehr berührt? Was ist mit uns passiert?
Wo ist denn nur die Liebe, Liebe, Liebe?

🖤🌷 – Aus: „Ruiniert“ – Sarah Connor – Herz, Kraft, Werke“ (2019)

Ein großes Spaßkonzil: Andrea Nahles feiert und tanzt wie ein Derwisch auf dem sozialdemokratischen Opernball der Gefühle. In Berlin macht die Sängerin Sarah Connor mächtig Eindruck und imprägniert Männer über 50 wie mich plötzlich mit der Tiefe ihrer Lyrics. Die Frau wird immer schöner und bedeutender. Chapeau. Sehenswert eine Talkshow dieser Tage mit Sarah Connor auf YouTube hier oben, gleich zu Anfang dieser Sendung. Oder sagen etwa jene, die Sarah besingt, ach nö, das kann mich auch nicht mehr berührn. Genau davon singt Sarah Connor ja: Vom Verlust von Erdung und gesundem Menschenverstand. Ja, leider.

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1804/19: Gigs: Mittwoch, 05.06.19 im #ArtStalker (Berlin, Charlottenburg) Franz de Bÿl + Vinÿl – An Evening with „Tom Waits á la carte“

Live Music Tipp: Franz de Bÿl + Vinÿl "An Evening with Tom Waits á la carte - 05.06.19 (20 Uhr) im Art Stalker, Berlin
Live Music Tipp: Franz de Bÿl + Vinÿl „An Evening with Tom Waits á la carte – 05.06.19 (20 Uhr) im Art Stalker, Berlin (Größere Ansicht: Aufs Bild klicken)

Franz de Bÿl (v/g)
Ittai Rosenbaum (p/kb)
Jens Saleh (b)
Tommy T. Tulip(dr/bvoc)

Doors open: 19:30 Uhr – Beginn: 20 Uhr

Umgangssprachlich heißt der Mittwoch Shitwoch: Nicht Fisch, nicht Fleisch, nicht Beyond Meat-Vegan-Burger. Freitag ist wenigstens Wochenende: MITTwoch aber mittendrin. Der sehr gut eingeführte und renommierte, erfolgreiche Club Art Stalker in der Kaiser-Friedrich-Str. 67, 10627 Berlin (Charlottenburg), Telefon: (030) 22052960, reserviert uns Gästen pittoreske Fresken, ja Burlesquen vom amerikanischen Filmmusik-Schaffen eines Weltstars namens Tom Waits. Kein geringerer als Franz de Bÿl schafft hier an Gitarre/Gesang, im Quartett nett, mit einer gestandenen Hühnerschar. Unter Burlesque wurde ursprünglich eine humorvolle theatralische Darstellung mit parodierenden und grotesken Elementen verstanden. Das Wort Burlesque stammt vom italienischen Wort burla für „Schabernack“, welches wiederum vom lateinischen Wort burra für „Lappalie“ abstammt. Wir dürfen uns also hier einen Abend denken, der nicht frei von räudigem Humor daherkommt. Wer will, darf zum Lachen in den Keller.

Wer den Mittwoch als Mitte der Woche zelebriert, kann dieselbe seines Lebens nicht verlieren. Das ist die Chance, die dem Event zugrunde liegt. Tickets gibt es auf Eventbride (Link unten) und an der Abendkasse. Im Rahmen der monatlichen Veranstaltung „Tom Waits á la carte“ im Art Stalker ist das Konzert am 05.06.19 um 20 Uhr das zweite einer Serie von Konzerten, die jeden ersten Mittwoch des Monats stattfinden. Du musst jetzt nur noch die Stadt finden.

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#lesezeichenohnegleichen

1803/19: Positionen: Koksende Politiker, russische Millionärsnutten, Suchtprobleme, Europa-Wahl und Musiker sein heute

Gitarrist post mortem - Skelett (gif)

01.05.17 - Foto #Om #Freetibet #Mantra © Tommy T. Tulip (2017)
01.05.17 – Foto #Om #Freetibet #Mantra © Tommy T. Tulip (2017)

Building blocks and put some new kids on the Blog – vote, quote & Rastaman irritation yeahh….positive?
Good to have A good vibe….I am I…

Ein paar große Zitate erschüttern heute Morgen den Wahrheitsgehalt der Welt. Sie sagt:

Was ist das für eine kranke Welt, in der man von Satirikern und Musikern auf YouTube seriöse politische Infos bekommt, während Politiker zugekokst auf Ibiza rumhängen oder besoffen Blödsinn twittern… ?
Das ist schrecklich. Es muss wieder andersrum sein! Sonst wären wir doch nie Musiker geworden.

Ariane T. Müller – eine von zwei namens, Donnerwetter, wie hießen sie gleich, ach ja, „Suchtpotenzial“

 

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1802/19: Video: Der Rap-Hack: Kauf Dir was bzw. Wünsch Dir was! – Geklaufte Kicks? „Why do You have to be A Chartbreaker!“

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Der Rap Hack: Kauf Dich in die Charts! Wie Klickzahlen manipuliert werden

Y-Kollektiv
Am 23.05.2019 veröffentlicht
Rapper brechen aktuell alle Streaming-Rekorde in Deutschland, knacken sogar die Chartplatzierungen der Beatles. Für ihren Erfolg sind neben Können auch Instagram, YouTube und Spotify zu wichtigen Marketing-Plattformen geworden. Die Klickzahlen sind zu Gradmessern für die Relevanz eines Künstlers geworden. Einigen Newcomern und auch gestandenen Künstlern wird derzeit vorgeworfen, sich Views, Klicks und Streams für ihre Videos und Songs gekauft zu haben. Reporter Ilhan Coskun trifft einen Social-Media-Experten, der ihm zeigt wie die Plattformen manipuliert werden können. Ob das reicht um eine Karriere aufzubauen, will Ilhan selbst herausfinden und produziert einen Song, dreht ein Musikvideo, erstellt passende Social-Media-Accounts und lässt diese pushen. Schafft er damit den Durchbruch als „Künstler“?
————
Reporter: Ilhan Coskun
Schnitt: Danny Breuker
Kamera: Julian Kiesche, Martin Holger Benedix

Quelle: hier

#1801/19 – Historie – Der Rocksenator: Erinnerungen an einen Rockmusik-Wettbewerb der Achtziger in Berlin (West)

Für den Verbleib der Audiodatei eins hier drüber kann keine Gewähr übernommen werden. Sie ist extern zugespielt.

Im Zusammenhang mit dem Tod von Wiglaf Droste (RIP) ist eine Audiodatei wieder hochgespült worden. Der Autor Wiglaf Droste erinnert sich in dieser Lesung an das Jahr 1988. Inhaltlich geht es um 16 Experten mit einem Durchschnittsalter von ca. 30 Jahren in der Lüneburger Heide.

Es handelt sich um die Jury des Senatsrockwettbewerbs Rock News, es geht um 256 Casetten, das damals übliche Format von Demoaufnahmen, die man jemandem entgegen hält, um künftig ganz große Karriere zu machen. Monika Döring hat handtellergroße Ohrringe und ist pink geschminkt. Der Rocksenator legt Cassette 1 ein. Der Gitarrist von The Smash heißt heute noch Ralf Leeman. Das Ganze ist schon lustig.

Ich kann auf meine eigenen Erfahrungen aus dem Jahre 1983 diesbezüglich zurückgreifen und präsentiere deswegen mit großem Spaß die Erinnerungen derjenigen, die vier Jahre später sogar aus Westberlin geflohen sind, um endlich unbeeinflusst das ganz große Gequake durchzuhören. Doro vom Cafe Swing trinkt auch mal Alkohol und Wiglaf Droste ist mehrmals bei der Sache. Er kippelt nur.

Sylvie Fukking von Vielklang macht einen Delfinmund.

Gluck gluck.

Holt schon mal die Paprika-Chipsletten raus. Viel Spaß.

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1800/19: News: Das Rockhaus bleibt, sagt der Kultursenator (Operation Proberaum)

icon NEWS news

Rockhaus bleibt
Pressemitteilung vom 23.05.2019

Am 22. Mai 2019 hat die Senatsverwaltung für Kultur und Europa den Musiker*innen im Berliner Rockhaus ein mit dem Eigentümer verhandeltes Angebot unterbreitet, das den Weiterbetrieb des Hauses möglich macht.
Dabei wird die GSE gGmbH als Generalmieter im Auftrag des Landes Berlin und mit Unterstützung des Musicboard Berlin das Haus anmieten und die Proberäume untervermieten.
Das Angebot fand gestern große Zustimmung. Die Senatsverwaltung ist von den Musiker*innen gebeten, die Verhandlungen zum Abschluss zu bringen.

Senator Dr. Lederer: „Nun sollte der Vogel fliegen. Die Anstrengungen haben sich offenbar gelohnt. Wir werden 180 Proberäume für bis zu 1.000 Musiker*innen in der Stadt halten. Der Dank gilt den Künstler*innen im Rockhaus, die sich in kürzester Zeit gut organisiert haben; er gilt allen, die den Erfolg auch in den Verhandlungen wollten und nicht aufgegeben haben.“

Die Senatsverwaltung geht davon aus, dass ein nahtloser Übergang zum 01. Juli möglich ist und der vormalige Mieter des Hauses aus seinen Verpflichtungen entlassen wird.

Quelle:
hier

1799/19: Video: Süßholzraspeln für die Sterbenden

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Ron Spielman „Sweet Songs For The Dying“ played on a 61′ Tele. Video: Urban Tree Media Requests: contact@urbantreemusic.de „Sweet Songs For The Dying“ on Spotify: http://spoti.fi/2q5QsJm „Sweet Songs For The Dying“ on iTunes: http://apple.co/2m8zu7Z FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY @ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba… @ Website: http://www.sibc.band

Tante Käthe auf dem Lande hat eine Katze, schwarzweiß.

Da hinten steht ein alter Rollercoaster, so eine Art Gilb vom früheren Reisefrust.

Davor steht Ron Spielman, Fender Telecaster, Bj. 1961, nur ein Jahr älter als die richtig geilen Typen. Zwinker.

Sweet Songs for the Dyin‘ – Dyermaker, let us approve, wie die Wahlen morgen ausgehen? Mach’s wie Mob Barley & The Wählers: On The Fields Of Barley. #Vote – Frag Sting. Schlaue Menschen wählen.

Weiterführend
* Ron Spielman: Sozusagen Afrikas Napoleon
* Mob Barley & The Wählers: #Vote #TTTmedia

1798/19: Video: Mark Knopfler performed live „Brothers in Arms“ – Mercedes-Benz Arena, Berlin, 15.5.2019

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Wenn es große Liebe und Sehnsucht nach dem älter werden gibt, bündelt sich beides in Brothers in Arms von Mark Knopfler. Jeder einzelne Ton muss kommen, wo er mal auf einer Studioaufnahme war und wie er im Firmament angeordnet gewesen ist.  Das ist der wahre Weltkomponismus.

Dazu gibt es Gesang in der Art einer alten Cornflakes-Knuspertüte. Niemand kann so amerikanisch brüchern und knuspern knarzen wie Grandmaster Mark Knopfler. Wir haben also in jeder Hinsicht ein Unikum – ganz und gar und irgendwie von Gottes Gnaden. Jemand ruft im Off auf Facebook: Kennste eins, kennste alle. Das ist Quatsch. Der Wiedererkennungswert eines Künstlers ist seine Inner Voice, seine absolute Unverwechselbarkeit. Und das ist der Unterschied von Mark Knopfler zu vielen Anderen. Oder von Sting, oder von.. oder, oder, oder….sie sind eben unverwechselbar. Doch lassen wir das. Sagt das der Kenner, der Genießer, der Koch oder seine Gattin, die Liebhaberin? I want my I want my I want My M-TV, das hat heute gar keinen Sinn mehr.

Es sind nicht nur Traveling Wilburys (? Hä ?) oder Dire Straits. Es ist nicht nur Last Exit Brooklyn. Und ja, nicht die Traveling Wilburys, in die er zweifelsohne gepasst hätte, sondern die Notting Hillbillies. Es ist alles zusammen. Wenn Knopfler seine universellen Töne aus der Gitarre leiert, geht jedem einer ab, der diese Töne schon mal früher gehört hat. Ach ja, sagt die Erinnerung. Da isses wieder: Na endlich.

Danke, Sylvia, für diesen nice camshot. It was soooo fluffy, Girl. You know, it’s true.

Dein Tommy, Innendienst

Weiterführend

* Schecks for free, aber ohne Sting: Hier gibt es Geld für nichts (nur solange Vorrat und Uploadfilter reicht)

1797/19: Linktipp: Zur Zivilcourage eines italienischen Restaurants in Berlin (Mitte) löscht Yelp die Benutzerrezensionen

Informator (Fotos 1925) Görlitzer Bahnhof Berlin (Quelle: Internet) - http://www.blackbirds.tv - Berlin fletscht seine Szene #TTT
Informator (Fotos 1925) Görlitzer Bahnhof Berlin (Quelle: Internet) – http://www.blackbirds.tv – Berlin fletscht seine Szene #TTT

Nein, nein, ganz ehrlich, Hand aufs Herz.

Wir haben das ja alles bereits vorausgesehen.

Und unsere Benutzerrezension eines couragierten Italieners in Berlin (Mitte) vorsorglich hier gespiegelt.

Und der amerikanische Zeitgeist und Yelp, das früher Qype hieß und gut war, jetzt aber Yelp heißt und uns unfreiwillig an die Beatles erinnert:

Yelp, I need somebody ♪♫♪♫, ich erspare weiteren Scheiß. Alles Wichtige ist verlinkt.

Weiterführend

* Wie Yelp den amerikanischen Schaum lebt
* Wie Berlin (Mitte) seine Gastrogäste gezielt auslädt

1796/19: Video: Rammstein und die Folgen von „Stripped“ – zum Making of und off

Arnold Schwarzenegger - Cat Content (gif)


Rammstein – Stripped (Official Making Of)

Premiere: July 1998 Director: Phillip Stölzl, Sven Budelmann Single: Stripped From the album: „For the Masses“ (Depeche Mode Tribute-Album) Info: The video contains footage from the film „Olympia – Festival of the Nations“, which were shot during the Olympic Games 1936 by the controversial director Leni Riefenstahl. Rammstein’s cover version of the Depeche Mode song STRIPPED is released. For the Depeche Mode Tribute Album „For the Masses“ Rammstein recorded the song STRIPPED at Hamburger Vox Klangstudio (January 27th – February 1st)

Um das Video anzusehen, unten auf den weiterführenden Link klicken

Weiterführend

1794/19: Video: Wovon lebt eigentlich Peter? – Fragt Winson | So sah die Zukunft aus.

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Winson – Wovon lebt eigentlich Peter (Jahr 2004)

Wie sah eigentlich 2004 die Zukunft aus?

Das obige Video muss aus Gründen der historischen Correctness auch auf dieser Website gezeigt werden. Das Video gab es schon, bevor es diese Website gab.

Jetzt gibt es zwar Winson auch heute noch – Hallo Winson! Winke winke! Nun gut: Ich hab Gründe, warum ich mich an dieses Video jetzt erinnere. Die tun nichts zur Sache.

Da ich es auch damals so schön trashy fand, wie kaum etwas anderes, nehme ich es heute mit Stolz zur Brust. Candy Pingpong versteht in den Kommentar-Apfelspalten von FluxFM jedenfalls nicht, warum sie Winson nicht geheiratet hätte? Hätte, hätte, Fahrradkette: Alles andere ist Luxus. Liebeskummer zum Beispiel.

Das ist eine andere Geschichte.

Weiterführend

 

1793/19: Video: Straßen von Berlin – Katharine Mehrling + Paul Hankinson und das Babelsberger Filmorchester

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Straßen von Berlin (Katharine Mehrling feat. Paul Hankinson & das Filmorchester Babelsberg)

KATHARINE MEHRLING – „Straßen von Berlin“ feat. Paul Hankinson & das Filmorchester Babelsberg Text: Katharine Mehrling, Musik: Paul Hankinson & Katharine Mehrling Traumton Records mit Katharine Mehrling, Jannik Schümann, Tilmar Kuhn, Dagmar Biener, Paul Hankinson, Uli Scherbel, Dennis Hupka, Kiara Brunken, Siggy Davis Regie: Katharine Mehrling, Produktion: Titus Hoffmann

Um überhaupt noch gehört zu werden, müssen wir nicht mehr schreien. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Richtig ist: Wir müssen leiser werden. Und anhörbarer. Bitte keinen Krach mehr. Endlich Ruhe. Kontemplation. Ruhe. Gelassenheit. Platz für eigene Gedanken, das Gegenteil von immerwährender Ablenkung.

David Bowie trieb sich vor Jahrzehnten in Berlin herum, es waren die Siebziger, in Berlin-Schöneberg. Dort hatte auch Spencer Davis in den Sechziger Jahren studiert. Es war in Schöneberg. Dort liegt auch Hilde auf dem Friedhof – die große Hildegard Knef – hatte erst einen Koffer in Berlin und legte sich dann hier ab, post mortem. Und erst die Dietrich. Sicherheitshalber alle abgelegt.

Nun kommt Katharine Mehrling, nimmt Paul Hankinson an die Hand und das gesamte Filmorchester Babelsberg und dreht in schwarzweiß einen Verriss pardon eine Liebeserklärung an die Straßen von Berlin. Endlich was Neues: Das hat uns gerade noch gefehlt. Toucher: Danke fürs Antouchen.

Danke. Wir haben artig berichtet.

Weiterführend

* David Bowie: Where Are We Now
* David Bowie: Proberaumaufnahmen von Where Are We Now
* Hilde Knef: Der Koffer in Berlin

1792/19: Audio: „Mein Osten“ – Silbermond

The Dark Side Of The Moon #DSOTM (ani/gif)
The Dark Side Of The Moon #DSOTM (ani/gif)


Silbermond – Mein Osten

Ich seh noch die traurigen
Bilder einer dunklen Nacht
Im Lauftext steht der Name
Meiner Heimatstadt

Ich vergess nicht, wo ich herkomm
Vergess nicht, wo ich herkomm

Ich kenn dich, ich kenn dich gut
Mein Osten, mein Osten
Versteh zum Teil auch deine Wut
Mein Osten, mein Osten
Aufgeben nicht deine Art
Und nicht komplett im Arsch
Mein Osten

Risse gehen durch Familien
Und ein Riss geht auch durch mich
Denn ich weiß, mit Mittelfingern
Lösen wir dieses Problem hier nicht
Werden reden müssen, streiten
Um Kompromisse ringen müssen und so weiter
Aber was nicht hilft, sind wir uns da einig
Ideen von 1933

Vergiss nie, wo du herkommst
Vergiss nie, wo du herkommst

Ich kenn dich, ich kenn dich gut
Mein Osten, mein Osten
An deiner Schönheit kratzt die Wut
Mein Osten, mein Osten
Aufgeben nicht deine Art
Und nicht komplett im Arsch
Mein Osten

Meine Wurzeln, mein Revier
Mein Osten, mein Osten
Hab Bescheidenheit von dir
Mein Osten, ich steh zu dir

Ich vergess nicht, wo ich herkomm
Vergess nicht, wo ich herkomm
Ich vergess nicht, wo ich herkomm
Vergess nicht

Ich kenn doch dein‘ freundlichen Blick
Mein Osten, mein Osten
Ruppig, herzlich, wie du bist
Mein Osten, mein Osten
Wir kriegen irgendwas hin
Dass deine Ängste nicht gewinnen
Mein Osten

Die dunkle Seite des Mondes ist nicht silbern. Sie haben jetzt lange keine Single mehr veröffentlicht. Sie gebar ein Klößchen, hieß es scherzenshalber. Sie, die Stefanie, nicht die Scherzinger. „Mein Osten“, singt Silbermond aus Bautzen und gibt seinen Senf hinzu. Ich habe nichts hinzuzufügen.

Weiterführend

* Was Olli Schulz übers Oma Erbsensuppe sagt

1791/19: Positionen: Meine Erinnerungen an Mutter Eins von zweien – Ich nehm die Liebe mit Tumor.

02.17 #Lovesymbol #Male #Female #TTT #Tulipstagram
02.17 #Lovesymbol #Male #Female #TTT #Tulipstagram

Half of what I say is meaningless
But I say it just to reach you, Julia

Julia, Julia
Oceanchild calls me
So I sing the song of love
Julia

Julia, seashell eyes
Windy smile calls me
So I sing the song of love
Julia

Na ja, neben allem Guten, dem Vortrefflichen am Muttergahabthaben, war Bemutterung auch nicht frei von tiefen Konflikten.

Bspw. in der Frage, ob ich nun Gardinen haben möchte oder lieber Fenster ohne Gardinen habe? Das ist nur ein Beispiel, wo ich ziemlich stark kämpfen musste, um mein Recht auf vollkommene Gardinenfreiheit durchzusetzen.

So ähnlich verhielt es sich auch mit meinem Recht, meine Wäsche selbst waschen zu dürfen.

„Mutti, ich bin 30, ich will das einfach nicht mehr, dass Du das tust.“

Wir sollten nur noch auf freiwilliger Basis und gern miteinander zu tun haben, entschied ich irgendwann. Und nicht um Weichspüler einzufüllen.

Während der Zeit, in der ich 17 bis 18 Jahre alt war, gelang es meiner Mutter teils nicht mehr, unbefangen am selben Frühstückstisch wie ich zu sitzen.

„Klaus, Du hörst doch was er sagt, ich muss jetzt hier weg, ich halte das nicht mehr aus,“ sagte sie dann zu meinem Vater.

Der aber entwickelte gerade in jenen Jahren diese teils stoische Haltung, mit der man „Kinder dann mal reden lässt“, um sie gewähren zu lassen.

Später fängt man sie dann wieder ein.

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1790/19: Linktipp: Der Poppoet H.P. Daniels und das Thema Donovan

Buchauszug zu Donovan - H.P. Daniels
Buchauszug zu Donovan – H.P. Daniels


Donovan – Universal Soldier

Aus Zeitgründen finde ich nicht die Muße, Bücher zu lesen und zu rezensieren, wenngleich mir bekannt ist, wer gut und lesenswert schreibt. Beispielsweise H. P. Daniels, Berliner Poppoet. Nicht nur dass H.P.  hier bereits mehrfach als Gastautor hervorgetreten ist, sind viele seiner Texte an bedeutenden Orten der Poppresse (schönes Wort, bisserl feucht vielleicht) bekannt. Hast Du mal nen Taschentuch? Im Tagesspiegel schrieb er lange Zeit. Und hier und dort.

Aus seinem Buch „Runaway„, das kürzlich erschien, ist die Seite über den Geburtstagskandidaten Donovan abgebildet in lesbarer Größe. Donovan war mal mit Mia und Prudence Farrow in Indien, im Reisfeld sündigen. Dabei sind George H., Ringo S., John W.L. und Paul McC.  als Zeitzeugen gewesen – am Ende kam ein reinweißes Album heraus, Donovan blieb als Universal Soldier aus freien Stücken als Poppotentat vergleichbar maßgeblich und Charles Manson ließ in Kalifornien Sharon Tate zu den Klängen von Helter Skelter abstechen und sich dann ein Hakenkreuz auf die Stirn ritzen. Das Stück Helter Skelter wird seit dem zu den allerersten richtigen Heavy Metal-Stücken gezählt, fast als hätte McCartney Black Sabbath erst möglich gemacht. Ich fand Dear Prudence und Julia schöner. Aber das steht auf einem anderem Blatt.

Leute, das war nicht unsere Zeit.

Das Buch könnt Ihr ruhig kaufen: Ich kenne H.P. Daniels Schreibe, ich schätze und empfehle sie. Ausdrücklich.

Schönes Wochenende.

Weiterführend

* Tagesspiegel: Vorabdruck aus dem Buch Runaway von H.P. Daniels
* Kaufen: Das Buch Runaway von H.P. Daniels

1789/19: Social Media: Usererfahrung mit Clickbait-Werbung bei #Facebook – Und unser Leiden an Bequemlichkeitsverblödung

Es ist Clickbait. Es ist Fake: Denn es behauptet, es ist Focus (Zeitschrift). Ist es aber nicht. Es blendet auf der Website viele Logos von bekannten Unternehmen ein. Dann nimmt es Prominente (Boris Becker) und erzählt „True Lies“ (Wahre Lügen). Es ist durch und durch falsch. Es darf nicht, weil es bezahlt wird, als Werbung eingeblendet werden. Denn es wirbt für falsche, nicht existente Produkte. Es schädigt Menschen, die zu dumm sind und alles glauben, was im Internet steht. Facebook: Denkt nach. Es ist falsch, derartige Werbetreibende zu unterstützen. Facebook erlaubt zum Beispiel auch keine Nacktheit. Andererseits existieren Hunderttausende bis Millionen Pornoprofile. Wie geht das? Funktionieren Eure Inhaltsfilter nicht? Oder bezahlen die dafür, dass sie uns Usern Freundeanfragen schicken dürfen. Ich hab noch diese Fragen. Deswegen antworte ich ausführlicher und nenne es meine Nutzererfahrung. Es ist und bleibt falsch und ist unglaubwürdig und es richtet großen Schaden bei der Usererfahrung von Facebook-Usern an, die dies für Doppelmoral halten können. Danke. Ich bin fertig.

Facebook lässt uns eingeblendete Werbung sehen, die wir beanstanden. Das ist der Fall. Die Firma, die sich für die Zeitschrift Focus ausgibt, aber nicht Focus ist, steht in unserem Fokus: Üble Haufen Lügner (was nicht dasselbe ist). Gehen Facebook wie in anderen Fällen wieder die elektronischen Pferde durch? Sie haben den Fall geprüft und teilen nun mit, dass die beanstandete Werbung nicht gegen die Facebook-Regeln verstößt.

Wenn das stimmt, stimmen die Facebook-Regeln nicht. Denn du sollst nicht lügen, steht in der Bibel.

Gerade macht ein lesenswertes Begrifferaten im Internet netzweit Schlachtzeilen. Es geht die Kunde um von der netzweiten Verblödung durch soziale Netzwerke, die asozial sind, weil sie Zombies gebären, die frei von jeder Empathie sind und die sich nicht zu schade sind, jeden Dreck anzuklicken. Der dazu gehörige Artikel ist verlinkt. Wir sagen nur: Kein Wunder. Wir können  uns auf das, was wir sehen, häufig nicht mehr verlassen. Dazu trägt in wesentlichen Anteilen Facebook bei, weil Facebook nicht begreiflich handelt, also nachvollziehbar. Also gerecht, mit Rede und dazu passender Widerrede.

Das Ergebnis ist die innere Kündigung, die Kapitulation vor dem System. „Es hat ja doch keinen Sinn, etwas zu sagen.“ und „Die da oben machen doch sowieso, was sie wollen.“ Dabei stimmt das gar nicht, wie wir eindrücklich wissen: Die Mitarbeiter, die für Facebook derlei bearbeiten, sind arme Schlucker. Häufig psychisch krank und in tiefsten Konflikten mit sich selbst.

Nein, schöne neue Welt geht wirklich anders. Es sieht jetzt alles nur menschlicher aus. Am Klimafakt hat das alles nichts geändert. Und Julian Assange ist gefangen genommen worden.

Ansicht Fensterdialog im Beschwerdedialog von Facebook

Userkommentar zu Clickbait-Werbung auf #Facebook #UserExperience #Beschwerdemanagement
Userkommentar zu Clickbait-Werbung auf #Facebook #UserExperience #Beschwerdemanagement

 

Weiterführend

* Deutsche leiden an Bequemlichkeitsverblödung (via Focus)

1788/19: Video: Neukölln ist keine alte Crackhure. Sie ist eine Hure in ihrer puresten Form – Von Kalle Kalkowski

Berlin, Du alte Schlampe - #Redensartenindex #TTT #Tulipstagram
Berlin, Du alte Schlampe – #Redensartenindex #TTT #Tulipstagram


Kalle Kalkowski – Neukölln, Du alte Hure

Die Musik derjenigen Musiker, die aus einer bestimmten zeitgeschichtlich einzuordnenden Zeit Anfang der Achtziger im kalten Altbau-Westberlin kommen und heute noch leben, also ausnahmsweise, die klingt häufig ähnlich.  Man hört eine gewisse Metaphorik heraus. Die Wortwahl, Motive, verwendete Stilcluster: Alles wohlbekannt und gleich so wärmend: Aha, da isses wieder, das alte Westberlin. Ich liebte es. Ich liebe es.

Aus dieser Zeit kommt der nachdrücklichste und ungewöhnlichste Neuköllner Malermeister Kalle Kalkowski, dessen Auftritt ich immer mochte. Der gefühlt schon immer Musiker war. Mit meinem Freund Eddie Heidner (RIP) haben wir damals, ich erinnere ca. 1984, auf dem noch bracheleeren Moritzplatz in Kreuzberg Open-Hair-Konzerte der Langhaarigen veranstaltet und da war Kalle Kalkowski dabei und falls ich mich da nicht falsch erinnere, saß am Schlagzeug Ronnie Bosien (RIP). Oder war es Anja Kießling? Pofff: Anja hatte so einen unglaublichen Bumms. Ich werde sie mal fragen. Überhaupt hat offenbar bereits das Sterben teils eingesetzt. Ich find es bitterst. Neulich verwickelte ich jemand ins Gespräch übers neue Neukölln: Wie entwickelt sich eigentlich Neukölln? Wohin driftet es? Das gentrifizierte Neukölln: Ich mag das auch als Wort nicht. Und bekam Widerspruch, das wäre da nicht Fakt. Find ich nicht. Ich glaube, Neukölln ist inzwischen hip, noch hipper geworden als Hopp. Gangstas: Wie denkt Ihr darüber?

Der Alltag schleift den Menschen kerzengerade: Kalle Kalkowski hat immer nur Musik gemacht und lässt sich übers Kopfsteinpflaster schleifen. Machte bis heute Musik. Ich habe aktuell gar nicht nachgesehen. Ich hoffe, es geht ihm gut. Dies Video hier habe ich seit Jahren nicht vergessen, aber offenbar vergessen, hier als Lied des Tages vorzustellen. Ich finde es bedeutend.

Danke, Kalle. Falls Du noch Musik machst: Bleibt wie Du bist.

Ich widme diesen Artikel meinem 2019 verstorbenen Freund Edmund „Eddie“ Heidner und sende Eddie alle meinen guten Gedanken und meine Liebe hinterher.
Ruhe in Frieden.

Rechercheideen
Edmund Heidner und Radio Wedding hier suchen
Kalle Kalkowski hier suchen

1787/19: Video: Rod Stewart in Berlin – (Song: Maggie May) – live – Mercedes-Benz Arena, Berlin, 3.5.2019

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

So richtig gut ist Rod nicht bei Stimme an diesem Abend. Ohne Zweifel ist es ein tolles Bühnenbild, wunderbares Outfit. Ich hab ihn zur Zeit von „Sailing“ sooo geliebt. War dann aber sauer, dass er Brit Eklund abbekam. Nun, soweit zum Gossip in diesem Tratsch meinerseits. Liebe Sylvia, vielen lieben Dank Dir fürs Zeigen. Ich fühl mich soooo jung, wo ist mein Leopardefell? (Mein Kommentar bei YouTube)

„Wake up, Maggie I think I got something to say to you
It’s late September and I really should be back at school
I know I keep you amused, but I feel I’m being used
Oh, Maggie, I couldn’t have tried any more
You led me away from home
Just to save you from being alone
You stole my heart, and that’s what really hurts.“

Wenn Sylvia unterwegs ist, dann kannste was erleben. Wunderbarer Paparazzistuff aus dem großen Auftritt eines gutaussehenden Helden der Vergangenheit.

Und was für ein Bühnenbild.

Sylvia, wir danken Dir.

Om!

1786/19: Positionen: Eine schwarze Tulpe der Hochachtung für das Berliner Restaurant Bocca di Baccio (via #yelp)

#blacktulip (für größere Darstellung aufs Bild klicken)

Um den Wahnsinn überhaupt auszuhalten, der sich derzeit in Dunkeldeutschland abspielt, hören wir uns ein bisschen kongeniale spanische Musik von Helge Schneider zum Kurzreferat mit eingearbeiteter Laudatio an. Hier geht es bekanntlich um aller Herren Länder: Wozu auch das gehört, was uns zuweilen eher spanisch vorkommt.  Danke, Herr Schneider: Es gibt keinen Besseren. Liebe, Licht und was weiß ich…

Yes, we can say it in outlandish:
How up do high knee!

Wie die Tagespresse übereinstimmend in gleich mehreren Berliner Lokalblättern (Berliner Morgenpost, BZ, Bild) berichtet, will das Bocca di Bacco die Spitze der Alternative für Deutschland (AfD) nicht als Gäste empfangen und die Tischreservierung akzeptieren. Wie zu hören ist, lehnte die Geschäftsleitung des Edel-Italieners am Montag dieser Woche die Reservierung ab.

Politiker, die Menschen diskriminierten, seien in dem Restaurant nicht willkommen.

Zu den geplanten Speisegästen gehörten u.a. Jörg Meuthen, Alice Weidel und Alexander Gauland.

Ob das Modell dieses beherzt wirkenden Italieners in Berlin-Mitte nun auch anderswo Schule machen wird, bleibt abzuwarten. Für den Moment habe ich persönlich aufgrund meiner Erfahrungen mit diesem italienischen Restaurant gern noch eine 5-Sterne-Bewertung hinzugefügt, denn mein Urteil zum Vorgang, den ich am 06.05. der Tagespresse entnahm, ist eindeutig: Das Restaurant ist auf Zack.

Das kommt mit fünf Sternen angemessen zum Ausdruck.

Ich bedanke mich bei all meinen Lesern und hoffe abschließend sehr, dass es in Deutschland nie wieder Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhass und Gesinnungsfanatismus gibt. Nie wieder.

Ich bedanke mich.
Der Gastro-Rezensent an und pfirsich.

Eine Tulpe für das Bocca di Bacco

Weiterführend

* Die Yelp-Rezensionen zum Bocca di Bacco

 

(Am 06.05.19 via Yelp – Hier Spiegelung zur Archivierung sicherheitshalber.)

#Update vom 07.05.19

Ich beanspruche Führungsqualitäten meinerseits. Ich war der Erste, der zu dem Thema aufgeschrieben hat, hier. Sehr kurz danach fingen welche an, teils strafrechtliche Schnellverrisse (falsche Verdächtigung) zu schreiben. Da liegt der Finger in der Wunde des deutschnationalen Blaulings: Der pieft ne Runde und fängt dann schnell an, wie wild mit den Flügeln zu schlagen. Sie sind sich nicht zu schade, mit Schwarzarbeit, Zoll und üblen Verdächtigungen öffentlich zu drohen. So war es von 1933 bis 1945 im Gauland, überall in den Ortsgauen. Es sind die Mechanismen und sie glauben, man sieht es nicht. Dieser häßliche Deutsche an und für sich: Er hat jetzt hier ein dickes Gesicht erhalten.

1785/19: Positionen: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung – Von Mister Boombastic, Mister Laber Laber (Shaggy)

Der war doch schon mal, oder? (Ani/gif) #Musikerwitze
Der war doch schon mal, oder? (Ani/gif) #Musikerwitze

In einem Beitrag in xbeliebigen sozialen Netzwerk ist heute zu lesen:

1.) Berlin ist eine Hip-Hop und Rap-Gemeinde geworden
2.) Wo ist der gute Rock geblieben?
3.) Musiker proben hart, um auf die Bühne zu kommen
4.) Andere setzen ein paar langweilige Beats, Stimme braucht man nicht und schon geht die Post ab…
5.) Hip-Hop und Rap hätten keine Seele, keine Wärme, kein Talent bei gewissen Leuten…
6.) Wahre Musik kommt aus dem ♥, nicht vom Computer!
7.) Er – der Poster dieses Beitrags- respektiere alle neuen Wellen.
8.) Gewisse Songs haben aber mit Musik überhaupt nichts zu tun
9.) Wenn er die Charts sehe, kann er nur lachen oder weinen…WO IST DIE WAHRE MUSIK GEBLIEBEN?

Bei allen Versuchen, am Ball und roten Faden zu bleiben, muss ich sagen, dass mir eine hohe Anzahl von Fehlern selten unterkommt. Ich lese viel krudes Zeug im Netz, hier 9 Thesen, die nicht nur in sich falsch sind. Sie sind es auch, wenn man die einzelnen Punkte miteinander verbindet. Um so mehr hat mich interessiert, wer dahinter steckt: Ohne Persönlichkeitsrechte zu verletzen, kann ich den Mann nicht zeigen. Ich halte ihn für keinen guten Musiker und seine Musik für keine richtige Musik: Es sind aneinander gereihte Akkorde. Der Gesang dazu klingt klietsch. Nun will ich hier keinen Verriss schreiben, ich selbst habe eine große Nase zum Anfassen und bleibe insofern demütig als ich weiß, mich könnte man in ähnlicher Weise angreifen. Das ist schließlich das Recht eines jeden Anderen. Wir fassen zusammen:
1.) Berlin hat neben Hip Hop eine aktive Musikszene mit allerhand weiteren Stilrichtungen. Die Aussage ist falsch.
2.) Der gute Rock ist da, wo schlechte Musiker nicht sind. Punkt. Gute Musiker finden sich ohne Anstrengung.
3.) Musiker sind diejenigen, die Musik machen, ohne Unterschied. Hip Hop ist Musik wie jedes andere Genre. Eine Frechheit der Versuch einer Unterscheidung.
4.) Verächtlichen wird nicht funktionieren. Langweilige Beats, keine Stimme…schon geht die Post ab? Wie nichtssagend.
5.) Hip Hop und Rap haben keine Seele: So ein Quatsch. Wer sich als Musiker bezeichnet, ist noch lange keiner. Bestimmte Musiker haben keine Seele, keine Wärme und kein Talent. Das ist allerdings genreunabhängig.
6.) Ware (verkaufbare) Musik kommt aus dem Computer, wer analog aufnimmt, tut es aus Liebhaberei, den guten, alten Zeiten ggü.. Eine technische Notwendigkeit besteht nicht mehr. Es handelt sich beim Verwenden von Computern oder Bandmaschinen nur um unterschiedliche Techniken.
7.) Er – der Poster – ist ein ganz problematischer Mensch, der von sich und seinem begrenzten Gesichtsfeld andere schlecht macht. Gute Musiker haben das nicht nötig.
8.) Aha. Soso. Ich hab mir die Songs angehört, die der Verfasser obiger Behauptungen aufgenommen hat. Naja. Ist auch egal: ich will gar nicht recht haben.
9.) Am besten war die Idee, den Urheber um Auskunft zu bitten, was er musikalisch treibt. Das war schließlich Antwort. Und entlarvend.

Leute, hütet Euch vor Allgemeinplätzen: Lasst Andere Musik machen, wie sie Musik machen möchten. Macht selbst gute Musik und wenn Ihr noch nicht so weit seid oder erfolglos, so erkennt wo Ihr steht. Hört auf, es Anderen in die Schuhe zu schieben. Übt, studiert Eure Instrumente, arbeitet an Euren Skills. Hört auf bullshit zu labern. Redet nicht falsch Zeugnis wider Euren Nächsten, sondern tut Euch mit Musikern zusammen und macht Musik zusammen, um zusammen zu kommen. Hört auf zu trennen.

Das müsst Ihr sehen, Ihr Stilrichtungshäretiker: Mister Boombastic, Mister Laber Laber (Shaggy)

1784/19: Positionen: Vom Versuch, die Zeit anzuhalten. Holding back the years!

blackbirds.tv (ani/gif)
blackbirds.tv (ani/gif)


Simply Red – Holding Back The Years

Versuche die Jahre zu verdrängen,
denke an die Angst, die Ich lange Zeit hatte.
Wenn es jemand hören sollte,
dann hört auf die Angst, die verschwunden ist.
Erdrückt von den Wünschen meines Vaters,
hoffe ich auf die Umarmung meiner Mutter,
die früher oder später zu mir kommt.

Versuche die Jahre zu verdrängen,
eine Gelegenheit für mich, um vor all dem zu flüchten was ich kenne.
Versuche die Tränen zu unterdrücken,
denn es ist nichts daraus geworden.
Ich habe all meine Tränen verschwendet,
habe all meine Jahre verschwendet.
Es gab nie eine Chance gut zu werden,
nichts könnte es jemals.

Das Lied ist schon etwas älter. Worum es mir im Kern geht, steht in den Lyrics: Die Jahre aufzuhalten. Denn im Kopf kann ich einfach nicht älter werdend denken. Jedenfalls ist mir der Gedanke nicht vertraut. Der traut sich was. Richtig. Es ist auch egal.

Ich wünsche den Lesern dieser Website ein schönes Wochenende.

Ich bin berührt.

Weiterführend
* Der Song als Reggae
* Der Song gesungen von Randy Crawford
* Der Song gesungen von Angie Stone

1783/19: Record Release: Mit dem Programm 7 kommt endlich Pluralität nach Deutschland und das DIN A-Testbild ist hier! Tipps für #ProSieben #RecordRelease

Banner Record Release

 

Once Upon A Time

Das 1978 von Mark Eins gegründete DIN A Testbild gilt als eine der treibenden Kräfte der West-Berliner expressiven Musik- Avantgarde und viel später erst einsetzenden Technowelle. Möglicherweise kann man das Programm von DIN A Testbild daher als etwas Innovatorisches auffassen. Neben Mark Eins trugen unter anderem Gudrun Gut (Gründungsmitglied Malaria, Einstürzende Neubauten), Frieder Butzmann, Manuel Göttsching (Aschra) und Klaus Schulze (Tangerine Dream) musikalisch zu DIN A Testbild bei.

Kolportiert ist auch die Beisteuerung vom ersten analogen Loopmaterial in Form von Drumgrooves durch die Woodstock-Schlagzeuglegende Michael Shrieve („Das Schlagzeugsolo“ des Woodstock-Films schlechthin).

Leute: Hört mir auf, ich geh jetzt schwärmen. Lasst es uns bitte lieben: Hier ist Pro Sieben.

1782/19: Lyrik: Zu traurig ist’s, um wahr zu sein – Ich bin die Nacht.

Kerze #Trauer
Kerze #Trauer


hörbuch: Selma Meerbaum-Eisinger „ich bin in Sehnsucht eingehüllt“

Gedichte von Selma Meerbaum Eisinger
00:00 Regen
01:16 Lied
02:25 Träume
05:25 Du, weißt Du
07:55 Rote Nelken
12.25 Ich bin die Nacht
17:28 Poem
23:00 Märchen
25:00 müdes Lied
26:08 Tragik
Mirjam Heller: Sprecherin Klaus Burger: Musik Matthias Schneider-Hollek: Flöte Frank Hertweck: Regie Ausschnitte aus einer CD-Produktion aus dem Jahr 2002

 

Selma Meerbaum-Eisinger
Poem

Die Bäume sind von weichem Lichte übergossen,
im Winde zitternd glitzert jedes Blatt.
Der Himmel, seidig-blau und glatt,
ist wie ein Tropfen Tau vom Morgenwind vergossen.
Die Tannen sind in sanfte Röte eingeschlossen
und beugen sich vor seiner Majestät, dem Wind.
Hinter den Pappeln blickt der Mond aufs Kind,
das ihm den Gruß schon zugelächelt hat.

Im Winde sind die Büsche wunderbar:
bald sind sie Silber und bald leuchtend grün
und bald wie Mondschein auf lichtblondem Haar
und dann, als würden sie aufs neue blühn.

Ich möchte leben.
Schau, das Leben ist so bunt.
Es sind so viele schöne Bälle drin.
Und viele Lippen warten, lachen, glühn
und tuen ihre Freude kund.
Sieh nur die Straße, wie sie steigt:
so breit und hell, als warte sie auf mich.
Und ferne, irgendwo, da schluchzt und geigt
die Sehnsucht, die sich zieht durch mich und dich.
Der Wind rauscht rufend durch den Wald,
er sagt mir, daß das Leben singt.
Die Luft ist leise, zart und kalt,
die ferne Pappel winkt und winkt.

Ich möchte leben.
Ich möchte lachen und Lasten heben
und möchte kämpfen und lieben und hassen
und möchte den Himmel mit Händen fassen
und möchte frei sein und atmen und schrein.
Ich will nicht sterben. Nein!
Nein.
Das Leben ist rot,
Das Leben ist mein.
Mein und dein.
Mein.

Warum brüllen die Kanonen?
Warum stirbt das Leben
für glitzernde Kronen?

Dort ist der Mond.
Er ist da.
Nah.
Ganz nah.
Ich muß warten.
Worauf?
Hauf um Hauf
sterben sie.
Stehn nie auf.
Nie und nie.
Ich will leben.
Bruder, du auch.
Atemhauch
geht von meinem und deinem Mund.
Das Leben ist bunt.
Du willst mich töten.
Weshalb?
Aus tausend Flöten
weint Wald.

Der Mond ist lichtes Silber im Blau.
Die Pappeln sind grau.
Und Wind braust mich an.
Die Straße ist hell.
Dann…
Sie kommen dann
und würgen mich.
Mich und dich
tot.
Das Leben ist rot,
braust und lacht.
Über Nacht
bin ich
tot.

Ein Schatten von einem Baum
geistert über den Mond.
Man sieht ihn kaum.
Ein Baum.
Ein
Baum.
Ein Leben
kann Schatten werfen
über den
Mond.
Ein
Leben.
Hauf um Hauf
sterben sie.
Stehn nie auf.
Nie
und
nie.

(1941)

Ich möchte derjenigen gedenken, die an unheilbaren Krankheiten leiden und die sich zu früh von uns verabschieden, wie bspw. durch Krebs (Andreas Hähle) oder Parkinson (Mario Naumann – 17.03.1964 in Wolfen/Bitterfeld – gestorben: 27.04.19). Zugleich möchte ich für das Geschenk von Gesundheit danken. Ich stelle für die früh gegangenen Menschen dies Licht auf und weine um ihren Verlust.

Gedenkt mit mir ihrer schönen Seelen und lasst ihnen unsere Herzenswärme da. Off topic zum Websitethema für diesen einen, kurzen Moment. In Trauer und im Mitgefühl für Andreas und Mario, nur zwei von vielen.

Der Tod von Andreas Hähle wurde hier mit Nachruf begangen. Mario Naumann, Jahrgang 1964, früher Schlagzeuger, lebte und litt seit Jahren unter Parkinson. Sein Tod wurde heute Morgen via Facebook mitgeteilt. Über das Leben und das Werkschaffen von Selma Meerbaum-Eisinger ist hier, aber auch internetweit genügend zu recherchieren, wen es interessiert.

Ich gedenke Andreas und Mario mit Gedichten von Selma Meerbaum-Eisinger. Ich kenne kaum bessere. Und sie starb sehr, sehr jung. Arbeitet Euch bei Interesse ein.

In Trauer. In Dankbarkeit.

1781/19: Ly-La-Lyrik: Iko Berlin, Dolores O’Riordan, die Cranberries und Maulwürfin Gisela unterm Rasenmäher – Es ist alles vorbei.


The Cranberries – All Over Now (Official Video)

GISELA

Die Maulwürfin Gisela,
die hatte sich verlaufen
und wusste nicht mehr, wo sie war
und unter welchem Haufen.

Sie wollte grade oben lang,
schon kam ein Rasenmäher!
Dann lieber schnell den Rückwärtsgang,
ein Umweg lag da näher.

Er reichte von den Dahlien
weit unter den Holunder,
gefühlt bis nach Australien,
doch dann geschah das Wunder:

Sie landete im Bahnhof Zoo,
dort machte sie mal Pause.
Und mit der U-Bahn unterm Po
fand Gisela nach Hause.

(Gedicht: Iko Berlin, Link unten)

Aus der Serie: Vier tindern am Zahnhof Boo.

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1780/19: Video: Zur Geschichte des Radios – Sie reden von Rhythmus und von Provokation. Ich such mir meinen Sender raus und spiel…♪♫♪

Berlin-Banner Tommy Tulip, genannt Truelip


Rammstein – Radio (Official Video)

 

Am 26.04.2019 veröffentlicht
Director: Jörn Heitmann Production
Company: Katapult #Rammstein #RammsteinRadio

Rammsteinradio: Sie reden von Rhythmus und von Provokation. Ich such mir meinen Sender raus und spiel mit 100 Phon Radio. (Spliff, „Radio“, 1985 – Schwarz und Weiß)

Weiterführend

* Wie Radio früher klang, Anfang der Achtziger Jahre (Westradio)

1779/19: Nachruf: Andreas Hähle (* 12. November 1967 Borna – † 24.04.2019) – Zum Tode eines Liebewesens.

Kerze #Trauer
Kerze #Trauer

Verscheuch nicht die Gespenster. Jag sie nicht fort. Sie brauchen eine Heimat und ein gutes Wort. Jag nicht deine Schatten und fang nicht die Feen. Sie können sonst nicht mehr atmen und nicht mehr nach dir sehen. Tanze mit den Elfen, doch tanze ganz sacht, weil ne Elfe ohne Füße nie mehr wieder lacht. Spiel ruhig mit dem Einhorn, aber tu ihm nicht weh, es kann sonst nicht mehr rennen und nicht mehr nach dir sehn. Wenn einst am Tage die Nachtvögel schrein, find ich mich wieder oder du bleibst allein. Ich hab mich ’n Leben gefragt, wer ich bin. Ich bin nur ’ne Frau und ’ne Nachtvögelin. Schau nicht nach den Eichen, wenn du sie nicht liebst. Schau dir keinen Mann schön, wenn du ihm nicht vergibst. Hilf den Zwergen Gold zu graben, doch dann lass alles stehn, sie könn‘ sonst nicht mehr singen und nicht mehr nach dir sehn. Wenn einst am Tage die Nachtvögel schrein … Du bist so wie ich – mal gierig, mal wild, mal zärtlich, mal scheu, bist mein Spiegelbild, mal böse, mal hart, mal verloren, mal still. Du bist mein Widerpart! Wenn einst am Tage die Nachtvögel schrein, find ich mich wieder oder du bleibst allein. Ich hab mich ’n Leben gefragt, wer ich bin. Nimm mich heut noch zur Frau. Ich bin ’ne Nachtvögelin.

(Die Nachtvögelin) Text: Andreas Hähle

Andreas Hähle (* 12. November 1967 in Borna bei Leipzig – † 24.04.2019) war ein deutscher Dichter, Sprecher und Moderator.

Andreas Hähle hat den Kampf verloren.

Wir trauern mit Lika Hähle (Leipzig) um Andreas und sind mit guten Gedanken in der Erinnerung und mit Liebe und Klarheit bei den Hinterbliebenen. Es herrscht dort jetzt Idylle im Krieg, so jedenfalls einer der unglaublichsten und schönsten seiner vielen Songtexte.

Ruhe in Frieden, Andreas Hähle. Meine Verneigung. Mein Dank für Dein bedeutendes Schaffen. Eine 🌷 und mindestens drei 🖤🖤🖤

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1778/19: Nachruf: Martin Böttcher (* 17. Juni 1927 in Berlin; † 19. April 2019)

Kerze #Trauer
Kerze #Trauer


Hommage an Martin Böttcher (2002)

Martin Hermann Böttcher (* 17. Juni 1927 in Berlin; † 19. April 2019; Pseudonyme: Michael Thomas, Renardo) war ein deutscher Filmkomponist, Dirigent und Arrangeur. In einem Zeitraum von über 60 Jahren verfasste er die Musik zu über 50 Kinofilmen und 300 Fernsehproduktionen. Große Bekanntheit und Charterfolge erlangte Böttcher in den 1960er-Jahren durch seine Musik zu den Karl-May-Verfilmungen: Ruhe in Frieden und sag Pierre Brice, er fehlt.

Da bleibt kein Auge trocken. Grüß uns bitte Pierre Brice.

Farewell, Martin Böttcher.

Mit indianischem Gedenken,
Häuptling Tulip & die Spezialistengruppe Indianermelodien für Melonen – RIP

Weiterführend

* Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook

1777/19: Gigs, Preview: Am Mittwoch, 01. Mai 2019 im Art Stalker, Charlottenburg – Franz de Bÿl & Band „Tom Waits á la carte“

Franz de Bÿl & Band - Tom Waits á la carte
Franz de Bÿl & Band – Tom Waits á la carte


Tom Waits – Clap Hands music video

Ein * * * * * -Menu in 18-20 Gängen, bestehend aus irdischen, unterirdischen bis außerirdischen Kompositionen, keltisch-druidischen Klangperlen auf Manna vom BioBackHaus gereicht zu einem Sorbet aus Elogien und Balladen…wahlweise zu Wasser & Brot. Chefkoch Franz de Bÿl serviert Ihnen mit seiner Band »VINŸL« (Ittai Rosenbaum – p | Jens Saleh – b | Tommy T. Tulip – dr) einen lustvollen Abend mit ausgesuchten Tom-Waits-Werken, vorgetragen in eigenen Interpretationen.

Weiterführend

 

1776/19: Positionen: Neue Freunde bei Facebook? – Einfach mal die Kresse halten.

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

 

Diese ganzen Supergescheiten sollten einfach mal die #Kresse halten, wenn alle Anderen den Verlust von #NotreDame zu beklagen wünschen. Wenn die Sonne der Kultur so niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten. (Karl Kraus) – Fazit: Mein Profil hat jetzt genügend Freunde, finde ich. Es muss irgendwann der Punkt kommen, wo es wirklich reicht. Der gewählte Zeitpunkt ist willkürlich.

Immer mehr an Facebook nervt mich inzwischen regelgerecht tierisch. Ich sehe keinen Sinn darin. Der wahre Sinn und Zweck dieses asozialen Netzwerks soll uns möglichst lange verborgen bleiben. Dabei liegt es klar auf der Hand: Wir werden entertained, um gefügig und flach zu werden. Wir werden zu guten Consumern verbogen. Wir sollen den Scheiß fressen. Man tut freundlich, aber man weidet unser Innerstes aus.

Was wir auf Facebook tun, wird ausgeweidet.

Was wir auf Facebook nicht tun, genau so.

Die Zahl derjenigen, die uns unprofessionell anfragen, ob wir künftig Freunde werden, führt nichts Böses im Schilde. Allerdings häufig auch nichts besonders Wertvolles. Schon hier müssen wir Inhaltsfilter setzen, um nicht vollends zu verblöden und jeden schwachsinnigen Scheißdreck mitzumachen.

Die Zahl derjenigen, die hochprofessionell über den von ihnen betriebenen Dingen stehen, ist sehr viel kleiner, aber aufgrund ihrer Professionalität nicht zu übersehen. Geschweige denn zu überlesen. Sie ist zielfokussiert wie nichts anderes und willens und in der Lage, eine Freundschaftsanfrage zu schicken, die -einmal angenommen- sofort in weiteres ausartet. Als nächstes folgt die Seitenlike-Anfrage. Über sie habe ich anderswo geschrieben (verlinkt unten).

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1775/19: Positionen: Zu den Seitenlikes auf Facebook – In meinem Fall zu 99,99% ohne Erfolg und müllen meinen Datensatz zu.

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Kategorie: Verbesserungsvorschläge: Es würde eine Verbesserung der Performance darstellen, wenn anstatt sinnlose Massen von Seitenlike-Anfragen zu erlauben, diese auf Wunsch eines einzelnen Nutzers (das bin ich) komplett deaktiviert werden könnten. In diesem Fall würde ich nur noch liken, was ich wirklich mag, und ich würde weder jemand zum Gefallen etwas liken, eventuell, noch würde ich überhaupt zugespammt werden können damit. Warum das eine Rolle spielt, hier nachfolgend.

Der Social-Media-Professor für Schnittblumentechnik mit Geocaching-Schwerpunkt im holländischen Gewächshaus Tommy T. Tulip sagt: Manchmal tue ich nutzlose Dinge. Oder häufig.  Einiges davon verzapfe ich selbst. Man kann sich auf mich verlassen. Anderes wird mir schlicht übergeholfen. Daran verzweifle ich zuweilen.

Eins ist die Entdeckung: Menschen schickten mir Anfragen in Massen, ob ich ihnen zum Gefallen ihre Seiten like? Das tue ich übrigens selten zum Gefallen anderer. Ich bin da eher so wertkonservativ, ich tue, was ich darunter verstehe: Ich mag es. Oder ich mag es nicht. Ich mag es aber nicht, weil ich es eigentlich nicht mag. Klingt einfach, oder?

Neu entdeckte ich einen Schrank auf Facebook, in dem Anfragen langfristig auf Vorrat gespeichert sind. Der Gedanke: Aus dem „NO“ meinerseits, dessen Praxis sich aus meiner Ignoranz speist, ist ein generischer Datensatz möglich. Ich könnte Informationsmessi sein. Oder unzuverlässig. Oder hätte einen zu stark ausgeprägten Narziss. Das hat mir ein Hirni von 19 bis 21 Jahren gestern vorgeworfen. Ich musste lachen. Junge: Und wie Du wieder aussiehst. Die Menge ergebnisloser Likeanfragen mit einem Algoritmus verbunden, mit dem errechnet wird, welche Zielgruppe ich bin? Ich könnte eine Software kaufen wollen, die diese Anfragen unterbindet. Negative Entscheidungen lassen sich in ein Go Pro umwandeln. Siehste? Harhar.

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1774/19: FotoPodcast: Ron Spielman und das Foto des Tages

Ron Spielmann 07.05.17 – #SIBC #SpielmaninBadCompany #Berlin


Spielman In Bad Company – There Is No Reason (Hammelburg Livesessions)

VVK: https://www.koka36.de/event_site.php?… EVENT: https://www.facebook.com/events/20538… Sweet Songs For The Dying — CD: http://amzn.to/2pciYnO Sweet Songs For The Dying — Amazon.de: http://amzn.to/2qKJiX2 Sweet Songs For The Dying — iTunes: http://apple.co/2m8zu7Z Sweet Songs For The Dying — Spotify: http://spoti.fi/2q5QsJm Sweet Songs For The Dying — Deezer: http://bit.ly/2qGzvCf Spielman In Bad Company können auch leise… Kaum zu glauben! Im Proberaum in Rummelsburg ist diese Session zum Song „Angel In The Storm“ entstanden. Am 21. November spielt SIBC im Lido in Berlin ein exklusives Konzert, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur. Es wird neues Material geben und es sind einige Gäste eingeladen. Label: contact@urbantreemusic.de Press: daniela.siemon@der-promotor.de Artwork: Arne Teubel (Die Kommune) Booking: Felix Hackmann – felix@fourartists.com Supported by: Audio Technica

 

Es gibt keinen Grund.

Nur dieses Foto, dessen Schönheit im Archiv positiv aufgefallen ist. Es als Foto des Tages zu betrachten, hat schon was. Finden wir.

Weil es den Kontext Spielman in Bad Company zeigt, verweisen wir nicht auf Tip of my Tongue, ein Album aus dem Projektzusammenhang der Ron Spielman Group. Denn das ist eine andere Geschichte, die hier schon erzählt wurde. Spielman in schlechter Gesellschaft: Da wird man bald wieder was hören. Es deuten sich schon neue Aktivitäten an.

Wir sind und bleiben gespannt. Wie Flitzebögen.

 

1772/19: Positionen: Der soziale Netzzwerg geifert Gift und Galle – Gedanken an unsere schöne, alte Dame „Belle“ #NotreDame

Der soziale Netzzwerg (Ani/gif)
Der soziale Netzzwerg (Ani/gif)

Ein kleiner Wichtel geht um im sozialen Netzwerk: Es ist der soziale Netzzwerg. Widerspruch wird aufgeknüpft, Basta!

Im Unterschied zum Fruchtzwerg geifert er Gift und Galle und hat nicht wie Heinz Erhardt, der Ältere, Gewürzgurke gegessen, mit der guten Gisela. Hier geht es um Gift und Galle. Um Gossip. Die Niederträchtigkeit der gedachten Gedanken. Der soziale Netzzwerg 2019 weiß ganz genau, wie es um die Deutungshoheit für die Lese- und Schreibschwächen anderer und deren abgesonderte Ungenauigkeiten steht. Gallertartige Magma (innen), nicht Lava (außen). Unmündigkeit der Anderen setzt er seine revoluzzerhafte Aufmüpfigkeit entgegen: Er fügt dem Beitrag (Post) eines Menschen Augenöffner hinzu, die unmündige Zwerge nicht selbst hätten ausdeuten können. Doch die Anderen, das sind wir. Woher denn auch? Das Leben ist zu vielschichtig, so vielschichtig wie eine Platte Multiplex. Außerdem können wir ja alle auch nicht mehr lesen. Wir können auch nicht mehr an uns halten, was raus muss, muss raus, sofort, möglichst schnell und ohne groß darüber nachgedacht zu haben. Reflexion? Das ist die Verspieglung der Tabletoberfläche bzw. die Vorspiegelung falscher Halbwahrheiten. Weggewischt auf dem Tatschscreen.

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1770/19: Video: Aus dem RAM direkt ins ROM: „Drive“ (Cover) – by „phase eins“ – Das Lied des Tages

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Drive (Cover) – phase eins

Ilka Posin
Am 14.04.2019 veröffentlicht
Original: REM
Bass: Heike Becker
Gitarre & Stimme: Ilka Posin
Aufnahme & Mischung: Karl Neukauf
Mastering: Marco Birkner
Video: Max Zorn

Blow Up ist ein Scheißdreck und Antonioni hatte keine Ahnung, wie man geheimnisvolle Videos dreht.

Das haben jetzt Phase Eins (in Kleinschreibung) übernommen. Ilka Posin und Heike Becker machen das Ding.
Von wegen Treuenbrietzen: Lasst Euch bloß nicht trietzen. Es geht zur Straßenbahn in Berlin-Wilmersdorf. Und ab ins Yorckschlösschen.

Das Stück ist von REM, ich hatte es gar nicht im RAM, aber jetzt habe ich es direkt ins ROM geschrieben.
Read Only Memory.

Danke, Frauen, und grüßt mir die Kammerspiele Treuenbrietzen.

1769/19: Erinnerungen: Vom Stolz italienischer Frauen: Verliebt, verloren, verbrannt. – Hey, halt die Zeit an! Und sieh hinter Dich!

Freier deutscher Tulip #FdT
Freier deutscher Tulip #FdT


Ulla Meinecke – Alles dreht sich (ZDF Menschen 04.01.1985) (VOD)

In Deutschland Ost (DDR) wurde mittels Bandübernahmeabkommen ein Tonband überliefert und damit im Auftrag von Amiga für DDR-Bürger anhörbar gemacht, ohne die Radiokanäle mit Frequenzen zu fluten. Die ganze Band Richtung Osten geschickt haben zu wollen, ist nicht überliefert. Egal: Politisch hätte das sogar klappen können. Herwig Mitteregger gehörte früher zur den links führenden Schlagzeugerschaft Deutschlands, zur politischen Boheme im besten Sinn. Das direkte Kulturerbe der Lokomotive Kreuzberg, im besten Sinne Altlinker. Neues aus Kalau: Der freie deutsche Tulip lässt grüßen. Mit Liebe unten dran. Ilka Posin erinnert: Ulla in Deutschland Ost hören, das war heimlich und galt als uncool.“ Alle Wessis so: Nööööö!! Ulla? Extremst kuhl.

Ulla war eine ganze Zeit meines Lebens durchaus ein Schwerpunktthema. Wunderbar „Der Stolz italienischer Frauen“ – Jim Rakete hat mir mal über Ulla gesagt: „Sie kann machen, was sie will, sie ist immer für mindestens 100 bis 150 TSD verkaufte Schallplatten gut.“ Sie hat musikalisch Gold an ihren Fingern, ihre Texte treffen tief, maximalintensiv, oder nennen wir es invasiv. In der Auswahl ihrer Musiker hat sie gute, beste Händchen. Mitteregger gehörte dazu, George Kochbeck, aber auch the german Zanki, Edo, der streitbare Husare. Sie war „die Tänzerin im Sturm“, ein „Kind auf dünnem Eis“. ich warf zu Ulla „mit Liebe nur so um mich.“

Hey, halt die Zeit an… ♪♫

Ulla, ich hab Dich lieb, ich würde Dir ohne Bedenken, ein paar schönste Kacheln aus meinen Öfen der Erinnerung schenken. Es ist komplett Jugendstil. Vor etlichen Jahren saß ich mal in der Junction Bar in Kreuzberg im Kellergewölbe und hab vergessen, wer spielte. Da kamst Du rein, Ulla, und hast dich hinten hin gesetzt und der Band zugehört, geklatscht und was getrunken. Ich hab dich nicht angesprochen. Jeder hat ein Recht auf private Unversehrtheit. Du auch. Aber ich brannte lichterloh.

Du bist für mich eine der Größten. Daran wird sich nichts ändern. Auf Facebook mache ich sehr gern in letzter Zeit eine Serie mit Songs aus meiner Vergangenheit und überschreibe diese Beiträge gern mit „Scheiß Song: Ich muss dann immer weinen“. Mir wurde gerade klar: Bei vielen Deiner Songs habe ich mich zutiefst ergriffen gefühlt. Du hast mich immer abgeholt, dabei bin ich doch nur ein Typ.

Die Uhr an deinem Bett zeigt Sommerzeit und draußen liegt schon Schnee.
Das Jahr ist fast vorbei. Ein Rad, das sich zu schnell dreht.
Du jagst das Leben vor dir her und atmest niemals aus.
Du wünschst dich über’s Meer und da willst du dann nach Haus.
Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.

Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

Du rennst los bevor der Startschuss fällt ? einer der ins Feuer fliegt.
Du hast oft zu schnell bezahlt weil du Geschenke übersiehst.
Bei dir ist’s immer höchste Zeit. Du kommst nie auf den Grund
und redest dich in Sicherheit mit deinem wehrlosen Mund.
Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.

Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

Und wieder legst du Fallen aus, stiehlst Blicke wie ein Dieb.
Hey, halt die Zeit an und sieh‘ hinter dich!
Hey, halt die Zeit an ! Lass dich nicht selbst im Stich !
Hör‘ auf dich zu dreh’n und du wirst seh’n,
alles dreht sich um dich. Alles dreht sich um dich.

In Liebe für Dich.

Ulla Meinecke - Foto: Ilka Posin © mit Genehmigung (2019) Wenn schon nicht für immer...
Ulla Meinecke – Foto: Ilka Posin © mit Genehmigung (2019) Wenn schon nicht für immer… (Für größere Ansicht aufs Bild klicken.)

Der Berichterstatter

Weiterführend

* Ulla Meinecke: In Berlin
* Ulla Meinecke: Die Tänzerin

1768/19: HIStory: Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast. Aber was hast Du am 19-29.11.1976 getan? Mundorgel gelesen?

Don't forget the "Happy Days" 19-.29.11.1976 ä#mundorgel #happydays #thosewerethedays
Don’t forget the „Happy Days“ 19-.29.11.1976 ä#mundorgel #happydays #thosewerethedays


Mary Hopkin – Those Were The Days – 1968

Once upon a time there was a tavern Where we used to raise a glass or two Remember how we laughed away the hours And dreamed of all the great things we would do Those were the days my friend We thought they’d never end We’d sing and dance forever and a day We’d live the life we choose We’d fight and never lose For we were young and sure to have our way. La la la la…

Die Sirene der Endsechziger hieß´Mary Hopkin und nicht Poppins. Popmusik war schon erfunden, aber Hopkin sang vom Gegentum. Von den guten alten Tagen. Ob der Klang, der durch die riele Schmatze ihrer Zähne klang, pardon, durch die schmale Ritze, ist nicht mehr genau in Erinnerung. Man drehte was Anderes im Radio rein. Das grüne Auge half.

Die Mundorgel war so ein Büchlein, aber wie jemand sang, ob eher so Mund- oder Schweineorgel? Auch das ist nicht überliefert. In jedem Haushalt gab es eine Mundorgel.

Außer bei den Unmusikalischen. Eisengießer aus Bottrop? Hörten damals auch noch nicht Heavy Metal.

Bei den Happy Days vom 19-29.11.1976, die den Rücken der Mundorgel verstärken, damit das Heft nicht auseinanderfliegt, war bestimmt das Mundorgeln nicht der Themenschwerpunkt. Man weiß es nicht. Das Erstaunlichste an der ganzen Geschichte aber ist: Es gab und gibt darüber nichts bei Google.

Was sich jetzt gerade hier geändert hat.

Normal ist das nicht.

Weiterführend

1767/19: Positionen: Keks ist das Universal-Nahrungsmittel aus Hannover – Hasch mich, Mädchen!

Blablabla Keks (gif)

Keks ist Fortschritt #Bahlsen
Keks ist Fortschritt #Bahlsen


Misheard Lyrics – Türkisch

Der Leiter der Abteilung Promotions und Social Media, Adsun Güllysan, gab uns noch folgende wichtigen Hinweise. Wir zitieren der Einfachheit halber.

KEKS ist das Universal-Nahrungsmittel

KEKS ist allen Nahrungsmitteln voraus durch seine große Verwendungsmöglichkeit.

Einige Hinweise:
Gewiss trieben Sie einen Sport: Luft-, Auto-, Pferde-, Wasser-, Rad-, Rasen- oder Wandersport!
Sicherlich reisen Sie hin und wieder!
Möglicherweise reisen Sie ständig?
Oder beabsichtigen Sie gar eine Expedition?
Etwa in die Tropen, in die Polargebiete?
Auf jeden Fall aber haben Sie eine Häuslichkeit.
Sie trinken etwas: Milch, Kaffee, Kakao, Tee, Limonade, Wein.
Sie sind abgespannt und brauchen aromatische Nährmittel: Nervenspeise.

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1766/19: Video: Manchmal schneit es noch im April

Don´t Eat Yellow Snow. Iß keinen gelben Schnee. (gif)

Sometimes It Snow In April p r i n c e from eton on Vimeo.

 

Da ist er eingeritzt in den legasthenischen Schnee: Der Name Tommy T. Tulip.

Es schneit. Am 21. April 2016 ist ein kleiner Prinz von uns gegangen.

Manchmal schneit es noch im April. Und dann muss ich weinen.

Weint doch.

Weiterführend

* Sometimes it snows in April

1765/19: Video: Una chitarra e un‘ armonica

Brain Salad Surgery meshupped with Alfred E. Neumann #ELP #MadMagazin
Brain Salad Surgery meshupped with Alfred E. Neumann #ELP #MadMagazin


Una chitarra e un‘ armonica (Ansbach/Migliacci) – Nina Ernst

Am 08.04.2019 veröffentlicht
Nina Ernst (vocals), Chester Lukas Harlan (guitars), Andreas Weiser (percussions)
Composed and written by Ansbach and Franco Migliacci
Pproduced by Andreas Weiser at Weiserarts Studio Berlin
Photo by Chester Lukas Harlan

Alter: „Produzier misch net.“ So – jetzt aber Südamerika.

Bisserl Italogitarristo.

Bisserl Berlina! Es ist Ernst. Nina.

Und Mr. Weiser. Doin‘ da percussione, il percussionista.

Irgendwas in Richtung Bossa Nova, so vong Wippfaktor her. Wunderbar Schunkel dans le Dunkel, c’est blemm blemm…oder was singt sie da?

Die Nina wieder.

Weiterführend

* Link: Mit Andreas Weiser am Synthesizer

1765/19: Positionen: Zur Musikmesse in Frankfurt/Main gibt es etliche übereinstimmende Beobachtungen! Sie löst sich langsam auf.

Jörg Fester (Bassist/Musiker) - Foto: Selfie 2019 (at Musikmesse FF/M) mit Dank für die Überlassung
Jörg Fester (Bassist/Musiker) – Foto: Selfie 2019 (at Musikmesse FF/M) mit Dank für die Überlassung

Na klar ist das alles eine Sache der Meinungen. Wir haben schon 2016 O-Töne hier berichtet, wo es sinngemäß hieß: Das geht demnächst den Bach runter. Da brauchst Du nicht mehr hinzugehen. Im Netzwerkrauschen ist seit dem vieles weitere zu hören und zu sehen. In Zeiten der Globalisierung setzt sich offenbar Anaheim in Kalifornien stark durch: Califonication. Yes.

Bassist und Musiker Jörg Feser beispielsweise berichtete mit Resümees seinerseits, Zitate:

Seit 2004 bin ich jedes Jahr ohne Unterbrechung auf der Musikmesse gewesen.

Entweder mit Markbass (* Hersteller) als Aussteller, weil ich dort gespielt habe oder als Besucher.

Dass sich die Messe in den letzten Jahren verändert hat ist klar und ich möchte hier auch gar nichts schlecht reden. Es ist nur so dass ich mir gerade schwer überlege, ob ich morgen hin gehe oder nicht.  Von daher die Frage an diejenigen von euch die dort waren: Wie ist eure Einschätzung? Lohnt es sich oder eher nicht? (via Facebook)

Bittersweeter Nachgeschmack dann nach dem Besuch:

Mein Eindruck von der Musikmesse 2019:  Nun, ich war gestern als Besucher auf der Musikmesse und wohingegen es am Tag danach sonst immer viel zu erzählen gab, wird mein Bericht dieses mal deutlich kürzer ausfallen. Wie dieser Oldtimer auf dem Foto, der an einem Messestand in Halle 4.0 zu sehen war, hat auch die Musikmesse ihre besten Tage lange hinter und der Lack ist ab.

Als Bassist gilt mein Hauptinteresse an so einer Messe nun mal Bässen, Bassverstärkern, Zubehör sowie den Treffen mit Freunden und Bekannten aus der Szene. Beide, die Aussteller, aber auch die Szene, sind auf der Messe praktisch nicht mehr präsent.

Zunächst hielt ich es für einen Scherz als Sebastian Nöcker (auf Facebook) schrieb, er habe insgesamt nur 5 Bässe auf der ganzen Messe gesehen, aber als ich vor Ort war, musste ich feststellen, dass es die Wahrheit ist.

Genau genommen bin ich noch nicht mal auf 5 gekommen. Darüber, ob nun zuerst die Besucher oder erst die Aussteller weggeblieben sind und was die Gründe dafür sind, wurde schon reichlich diskutiert, weshalb ich hier darauf verzichte.

Für mich jedenfalls war der Besuch auf der Musikmesse gestern ziemlich enttäuschend und deprimierend und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich mich nächstes Jahr noch mal dazu aufraffen kann hinzugehen.

(Jörg Feser, via Facebook)

Und in der Tat.

Wir hatten bereits 2016 ähnlich berichtet. Jörg ist einer von Vielen, die dies Jahr von der Musikmesse relativ traurig zurückkehrten.

Weiterführend

* https://blackbirds.tv/?p=11193

 

1764/19: Video: Ein Tantratanz zu Ehren einstürzender Nachkriegsbauten.

Neun Arme, Einstürzende Neubauten from Stefano Meneghetti on Vimeo.

When It All Falls Down
Video by: Andrea Filippini
A dusty video experiment with performance by Thierry Parmentier.
Thanks to Elena Zago, Filippo Bellini, Ilaria Lovo.
Becoming Violet
…
Powder column
Video by: Robin Freeman
…
Becoming Violet
Director | Steven Weinzierl
Cinematographer | Derek Mckane
Choreographer | Edward Liang
Executive Producer | Mark Aji
BalletMet | Lynette Shy
Dancers | Jessica Brown, Grace-Anne Powers, Carly Wheaton, Miguel Anaya, Jarrett Reimers, Josh Seibel
Crew | AJ Cherup, Ryan Blazso, Jennifer Zmuda, Taylor Starek, Jamie Lara, Judy Barto
…
Music by: Einstürzende Neubauten
Song: Neun Arme
Album: Die Zeichnungen Des Patienten O.T.

Editing video by: Stefano Meneghetti

So wird wirklich Altbau und Neubau unterschieden, fachlich. Der Tag der Währungsumstellung war der 24. Juni 1948. Danach erst gründeten sich die schlecht errichteten, bald einstürzenden Neubauten. Mit viel Bargeld.

Der Rest ist Unruh. Viel Krach. Aber Ralph Geisenhanslücke war und blieb unbeteiligt. Für alle andern Unkundigen haben wir dieses Tanztamtra zusammengestellt. Empfehlung den Spiegel rauszuholen, nicht um eine Line down zu droppen oder zwei Artikel über den Zerfall der Sozaildemokratie querzulesen. Einhalt Frankfurt, oder?

Bringt uns das Bandenwesen langfritzig um? Pardon, Autorkorrektur, es ist das Bankenwesen. Mit Pin und Tand.