

b3 – Let’s Move (Official Music Video)
Guest musicians: Lead Vocals: Henrik „Ille“ Ilgner Choir: Nina Baukus, Catherine Chikosi, Stefanie Derner, Hernik „Ille“ Ilgner, Simon Paterno, Lukas Strasheim, Katrin Taylor, Sebastian Zierof Guitar: Adrian Buena Bass: Björn Werra Percussion: Rolo Rodrigues Saxophone: Frank Fritsch
Die Berliner Band „B3“, um die es leiser war, ist einige Zeit im Backoffice (Studio). Es werden Songs entworfen, aufgenommen und in Form gebracht. Und dann kommt noch die Grafikabteilung und bastelt uns entzückende „Emojis“. Von dem als Dreier (Trio) konzipierten „roots“ Trio (Stammbesetzung) sind Andreas Hommelsheim (kb, Voc) und Lutz Halfter (dr), „married man“ (so nannte sich die Begleitband von Jocelyn B. Smith in den Achtziger Jahren), verheiratet, übrig. Tja, Mädels, Pech gehabt. Tragischerweise verstarb vor längerem der gut bekannte, bestens aussehende Ausnahmebassist Gerard Batrya in Frankreich. Batrya, Halfter und Hommelsheim kennen sich bereits seit dieser Zeit, u.a. aus dem Quasimodo. Dry Aged Beef. Pardon.
Lutz und Andreas haben jenen König der Löwen ins Studio mitgenommen, an Vocals und Backing Vocals gefeilt. König der Löwen: Er lebt in Dir. Er singt in mir. Oder heißt es mich? „The Voice“ Ille Hamma ist dabei, weil „Da muss man dabeigewesen sein.“ Schöne Friseusen. Weltklasse.
Der Song Let’s Move geht Älteren (das bin ich, aber ein paar andere) zu Herzen: Let’s Move erzählt Räubergeschichten aus der Berliner Musikszene jener Jahre, als David Bowie, Iggy Pop, Nick Cave & the Bad Seeds, Depeche Mode und viele andere hier waren. Gott segne sie doch alle. Auch U2 und „Achtung Baby“ in den Studios down by the Wall (Hansa, Köthener Str.). Es waren definitiv Zeiten gewesen. Ist verdamp lang hair. Inzwischen alle Kurzhaarschnitt. Daran erinnert der Song. Eine Brettgitarre zimmert riffartig Sägezähne durch die Nummer, Lutz Halfter ist „the Machine“ und Andreas spielt wohltemperierte Klaviaturen vom Song.
Nebenbei entstehen sinnvolle Werkstattvideos vom Schaffen und Treiben von „B3“. Besucht den Instagram-Kanal von B3.
Stellen wir uns „B3“ als Hamburger Frauenband vor, und es geht das Bonmot: „Die Braut haut ins Auge.“
Wir beobachten klammheimlich still und leise B3.
Viel Spaß. Hier hört der Spaß jetzt auf.
Weiterführend
Der nachfolgende Beitrag wird aus Gründen der vollständigen Erzählung über den Berlin-Neuköllner Musiker Jacky Spelter (wir berichteten) hier eingefügt. Fundstelle: Facebook – eine Fanseite namens Abbey Road Tribute, die für gewöhnlich als gut informiert gilt.
Am 18. März 1965, während die Beatles in Obertauern, Österreich, „Help!“ drehten, schlichen sich John Lennon und Paul McCartney vom Set weg und gingen ins Marietta Hotel, wo die deutsche Rockband Jacky and the Strangers für Skifahrer und Hotelgäste spielte.
Es gab keine Ankündigung, keine Vorwarnung. John und Paul betraten einfach die Bühne.
John nahm „Jenny“, Jacky Spelters Fender Jazzmaster, drehte den Verstärker auf und begann zu spielen. Paul setzte sich ans Schlagzeug. Sie spielten einige Rocknummern, so wie es Musiker, die in Clubs groß geworden waren, eben taten – instinktiv, nicht auf Einladung.
Die Jam-Session endete abrupt, als der Hotelmanager eingriff. Es lag nicht an der Lautstärke. Später erklärte er, er habe Jacky and the Strangers engagiert, nicht die Beatles, und das Set sei beendet. Jacky Spelter war in diesem Moment kein unbeteiligter Zuschauer. Er leitete bereits seit 1953 Rock-’n’-Roll-Bands, lange bevor es die Beatles gab, und seine Berliner Gruppe hatte zuvor mit ihnen im Hamburger Star-Club gespielt, als die Beatles sich ihren Ruf noch hart erarbeiten mussten. 1965 war Jacky bereits ein Veteran, kein Fan mehr.
Er spielte jahrzehntelang in Berliner Clubs und wurde als Deutschlands dienstältester Rock-’n’-Roller bekannt. Bis kurz vor seinem Tod am 12. Mai 2004 spielte er noch immer mit derselben Jazzmaster – „Jenny“. Dieser Vorfall widerlegt die Annahme, die Beatles hätten sich 1965 bereits vom normalen Musikleben abgeschottet. Abseits von Kameras und Verträgen verhielten sich John und Paul weiterhin wie professionelle Musiker.
Die Fotos oben zeigen John und Paul während der spontanen Jam-Session; Jacky steht im ersten Bild rechts neben John.
Weiterführend
- Jacky Spelter auf blackbirds.tv
- Fab Four am Idiotenhügel (Der Spiegel)
#Tulyrics
Morgens steh ich auf und frage:
Kommt feins Liebchen heut,
Abends sink ich hin und klage:
Ausblieb sie auch heut.In der Nacht in meinem Kummer
Lieg ich schlaflos, wach.
Träumend, wie im halben Schlummer,
wandle ich bei Tag.
(Heinrich Heine 1797-1856)
Another Version
Feinsliebchen,
denk nur wie wir baden gingen,
als wir ins Freibett schlichen heute Nacht.
Die Weisung,
nicht vom Beckenrand zu springen,
die sahen wir wohl
und haben’s dann doch gemacht.
Allein:
Das Schwimmen wollte nicht gelingen,
Das Wasser fehlte.
Hei, das hat gekracht.
Ich kam davon mit einem leisen „Huch“.
Doch Du, Feinsliebchen,
Schädelbasisbruch
Lennart Schilgen (Gedichtband „Gesammelte Werke, Band I)
Website (bestellen) www.lennartschilgen.de
#Tulyrics

Einst jobbte Nathalie nach Kräften
in diversen Zoogeschäften.
Jahrelang dieselbe Tour,
dann sagte sie, weil man sie nur
um Tipps zu Nagetieren bat:
„Ich hab genug vom Hamsterrad.“
Als neues Startup, fiel ihr ein,
sie könnt‘ Reptilien verleih’n
Jetzt gibt es bei ihr in der Tat
statt Hamster- nur noch Schlangenrat.
Ihr Laden liegt in Moabit,
wo ich gern mal ne Boa miet.
Meistens nehm ich Anacondas,
nicht weil die sich als besonders
preiswert oder lieb erwiesen,
ich würd auch gern ne Viper leasen
Was mich wirklich dazu brachte,
dass ich ständig Schlangen pachte
ist: Ich liebe Nathalie
seit sie mir eine Natter lieh.
© by Lennart Schilgen – Berlin (Musiker)
(Bitte achtet das Urheberrecht.)
#Transkript #LennartSchilgen #Tulyrics #TTT #Tulipstagram
Weiterführend
* Lennart Schilgen auf Instagam
* Lennart Schilgens Website



In den Jahren von ca. 1984 bis 1987 existierte eine Band, von der ihr Bassist Bernd behauptete, sie würde den Minimalen Konsens der Beteiligten darstellen.
Etwas wie das Salz dieser Suppe: Kraftbouillon. Die Wahrheit ist, es verband die Musiker dieser Band eine schöne, gemeinsame Zeit. Wir probten hier und da und traten auch genau so auf, mal hier, mal da. Einige Zeit probten wir am Paul-Lincke-Ufer im Morgenrot-Keller am Café Morgenrot. Wo auch viele andere probten.
Später probten wir in der Heidestr. in einem wirklich großen Raum. Den Räumen gemeinsam war der Vermieter, die Baufirma Arnold Kuthe, der solche Immobilien bis heute gehören. Preiswerter wurden die Kellerräume jedenfalls im Verlaufe der Jahre nicht.
Das Foto tauchte heute in Birmingham (UK) auf. Herzliche Grüße gehen raus an alle, die diese Band kannten.
Weiterführend
- Nix digital, Anna log: Ausführliche Soundcloud – Bandaufnahmen (Proberaum, Studio)







