Icon #PositionenSorry *deleted* gelöscht. So gehts nicht. Wen Worte seine Sprache sein tun, wüsste das gehätt. #TTT #Tulipstagram – Thank You 4 Your patience.
Das ätzende Herumgetrolle in den sozialen Netzwerken geht mir zunehmend auf den Docht.
Viele ziehen sich jetzt zurück. Einer schreibt: „Das Thema Greta ist großartig. Aber ich sehe hier davon ab, darüber etwas zu posten. Man handelt sich sofort Trollkommentare ein.“
Das ist richtig. Ich kenne das.
Natürlich verletzt mich ein grober Trollkommentar niemals. Er ist allenfalls absurd und ein wirklichkeitsnaher Spiegel des Kommentators.
Die Schlimmsten, regelrechte Entgleisungen, lösche ich ohne großes Federlesen. Ich will nicht zulassen, dass die Causa Kühnast beim Landgericht Schule macht. Soweit es in meiner Macht liegt, kann ich auf einem eigenen Postthread Dinge unterbinden, die sich nicht gehören. Ich bin ja Gastgeber.
Wer sich gar nicht benehmen kann, fliegt raus. Wird nötigenfalls blockiert.
FRANK ZANDER – „URGESTEIN“ – AUS DEM ALBUM „URGESTEIN“
(P) 2019, ZETT RECORDS PRODUKTION & VERLAG GMBH
MUSIK: & TEXT: TOM MARQUARDT, ANDI SLAVIK, MARIA „MASCHA“ RAYKHMAN
VERLAG: ED. INTRO MEISEL GMBH, ZETT RECORDS MV
PRODUZIERT VON: FRANK ZANDER, THOMAS REMM, FRANK KRETSCHMER
BASICTRACKS AUFGENOMMEN VON: SOOKIE MEDIA MUSIKPRODUKTIONEN – ERIC SYLAAR
VIDEOPRODUKTION
DIRECTOR OF PHOTOGRAPHY/ DIRECTOR: MARC VORWERK
PRODUZENT: FRANK ZANDER & ZETT RECORDS GMBH
KAMERA: HANS-PETER „HP“ ECKARDT
DROHNE: MARKUS WERNER
SCHNITT: HANS-PETER „HP“ ECKARDT
TON: MARCUS ZANDER
ASSISTENZ UND PYROTECHNIK: DAN STEIN
ORGANISATION & BETREUUNG: BERIT SELLMER, RENE „KATZE“ HAUSBALK & ELGIN VON LÜHMANN
GARDEROBE: EVY ZANDER
VIELEN DANK AN:JANA KUPER + TOBI – HEIMATHAFEN SAALBAU NEUKÖLLN KULTUR & VERANSTALTUNGS GGMBH, BJÖRN WILHELM – POSTDAMER FEUERWERK, GERD AUS DER NEUKÖLLNER HERTHA-KIEZKNEIPE „ROSEL“, MATTEO CANALIS WANDEL, LOCATION MANAGER IM AUFTRAG DER OLYMPIASTADION BERLIN GMBH, RIXDORFER SCHMIEDE, EISENGOLD
Früher war er der Ur-Ur-Enkel von Frankenstein, jetzt ist er das Urgestein.
Hier im Foto (Bild) mit einem weiteren Urgestein Berlins: Nero Brandenburg (Rias Berlin).
Frank, Nero: Danke für vieles, was Ihr in Berlin angerichtet habt.
Das hat unser Herz berührt.
TEXT / LYRICS:
HALLO LEUTE, IHR WERDET’S NICHT GLAUBEN. HIER IST EUER FRANKIE.
AUCH GENANNT: DAS URGESTEIN.
ICH BIN AUF’M KIEZ, IN NEUKÖLLN GEBOREN
HAB SEELE UND HERZ AN DIE STADT VERLOREN
DIE KNEIPEN VON DORT, MEIN ORIGINAL
BIN GUTE UND SCHLECHTE WEGE GEGANGEN
HAB AUSGETEILT, MIR EINE GEFANGEN
DOCH ICH BIN NOCH IMMER, IMMER NOCH DA
DIE ZEITEN VON HEUT‘ WOLLEN MICH BELEHR‘N
ABER ICH LASS MICH LANG SCHON NICHT MEHR BEKEHR‘N
DENN ICH BLEIB WIE ICH BIN,
WERDE NIE WAS ANDRES SEIN
DENN ICH BLEIB WIE ICH BIN,
EIN HOCH AUF DAS URGESTEIN
DENN ICH BLEIB WIE ICH BIN
WOLLTE NIE WAS ANDRES
NIE WAS ANDRES SEIN
BIN HART, HÄRTER, HERTHA BSC
BLAU WEISSE FARBEN, ZU DENEN ICH STEH
GERADE UND AUFRECHT, MEINE MORAL
GEGEN DEN STROM – SO IST MEIN LEBEN
MAL MITTENREIN UND AUCH MAL DANEBEN
NACH FALLEN KOMMT AUFSTEH’N – FÜR MICH NORMAL
DIE ZEITEN VON HEUT WOLL’N MICH BELEHR’N
ABER ICH LASS MICH LANG SCHON NICHT MEHR BEKEHR’N
ICH BLEIB WIE ICH BIN, WOLLTE NIE WAS ANDRES NIE WAS
ANDRES SEIN.
SO LEUTE, JETZT WISST IHR BESCHEID.
ICH BIN UND BLEIBE EUER BERLINER URGESTEIN. JAHA.
Icon #TagesliedMarianne Faithful hätte ihre Freude gehabt, aber das ist das Privileg der Heurigen – Englisch sprechen ganz leicht gemacht. Übersetze einfach, was Du sagen willst. Heute: „Du kannst mir mal an der Pupe schmatzen.“ Lied des Tages passend dazu: Ein Wunsch – Knorkator https://blackbirds.tv/?p=14978 #BrokenEnglish #Googletranslate #TTT #Tulipstagram
Knorkator – Revolution // Off The Road Sessions
Knorkator with „Revolution“ from the new album „Widerstand ist Zwecklos“. Live recorded + performed at Off The Road Studios / Leipzig, Germany. With English subtitles.
Announcer: Axel Thielmann
Recording/Mix: Thies Neu
Camera: Felix Kastl / Marv Endt
Editing: Marv Endt
Revolutionär dankt fritz kola.
#offtheroadsessions #knorkator #vielvielkoffein
Lyrics:
Einer rasiert sich die Haare ab, der andre färbt sie bunt
Einer rennt mit n Messer rum, der andre mit nem Hund
einer quasselt den ganzen Tag, der andre kifft sich zu
einer hält sich für’n Genie, der andre hält sich ne Kuh
Einer glaubt an die Macht der Liebe, der andre glaubt an Hass
Einer tritt beier Demo auf, der andre tritt auf’s Gas
Einer sitzt auf’m Sack voll Geld, der andre auf’m Gaul
einer fliegt nach Amerika, der andre fliegt auf’s Maul
Langweilig! Langweilig! Gab’s doch alles schon!
Höchste Zeit für eine echte Revolution!
Scheißt alle in die Hosen, Leute!
Und zwar sofort! Große Haufen, kleine Haufen – ein geiler Sport!
Scheißt alle in die Hosen, Leute!
Seid konsequent – gemeinsam gegen das Establishment!
Revolution!
Einer trägt n’ Frack aus Samt, der andre ein Tablett
Einer schreit aufer Bühne rum, der andre schreit im Bett
Einer sprengt alles in die Luft, der andre sprengt sein Rasen
Einer steht oben auf’m Berg, der andre steht auf Blasen
Einer kriegt alle Weiber rum, der andre kriegt die Grippe
Einer zieht n Pullover an, der andre zieht ne Schippe
Einer fährt auf Blondinen ab, der andre fährt in Zoo
Einer geht einer geht noch rein, der andre geht auf’s Klo
Langweilig! Langweilig! Gab’s doch alles schon!
Höchste Zeit für eine echte Revolution!
Scheißt alle in die Hosen, Leute! Und zwar sofort!
Große Haufen, kleine Haufen – ein geiler Sport!
Scheißt alle in die Hosen, Leute!
Seid konsequent gemeinsam gegen das Establishment!
Revolution!
Icon #Siebenwasser – Sieben Wasser Sessions21.01.15 – Kleines Wilhelm-Busch-Album „Autogramm“ #TTT #Tulipstagram #WilhelmBusch
Yassin – Abendland (Sieben Wasser Session) | DIFFUS
Muss ich mich schon wieder plagen?
Also wieder ein Gedicht?
Soll ich wagen, nein!, zu sagen? –
Nein, ich bin kein Bösewicht.
Dehne Dich, Poetenleder!
Werde flüssig, alter Leim!
Sieh, schon tröpfelt aus der Feder
Der mit Angst gesuchte Reim.
Und so zeig ich mit Vergnügen
Mich als einen netten Herrn. –
Ach, mitunter muss man lügen,
Und mitunter lügt man gern.
Der erste deutsche Edelrapper Wilhelm Busch spielte immer auf Teufel komm raus mit dem Vokabular.
Yassin hat einige Songs seines Solo-Debüts „Ypsilon“ für die erste Sieben Wasser Session in ein neues Gewand verpackt, aufs Wesentliche reduziert. In der eindringlichen Live Version seines Songs „Abendland“ kommen Gefühle wie Angst und Hoffnung besonders deutlich zum Vorschein. Nachdem der Rapper in der Vergangenheit überwiegend mit Zynismus und hämischen Blick auf die Gesellschaft für Aufmerksamkeit sorgte, schlägt Yassin auf seinem Anfang 2019 veröffentlichten Solo-Album „Ypsilon“ erstmals autobiografische Wege ein: Themen wie seine algerischen Wurzeln oder das aktuelle politische Klima verpackt Yassin in packende, elektronische und vor allem melodische Tracks.
Für die erste Sieben Wasser Session hat Yassin eine Hand voll Tracks zusammen mit seinem Keyboarder und Mit-Produzenten Konrad Betcher neu arrangiert: Ein wenig Auto-Tune auf die Stimme, Piano-Klänge, Synth-Flächen und minimalistische Drums lassen Yassins Songs in einem eindringlichen, neuem Gewand erscheinen.
Yassin -„Ypsilon“ Live 2019 – präsentiert von DIFFUS:
15.10.2019 Potsdam, Waschhaus
17.10.2019 Osnabrück, Kleine Freiheit
18.10.2019 Essen, Hotel Shanghai
19.10.2019 Bremen, Tower
24.10.2019 Hamburg, Molotow
25.10.2019 Dresden, Groove Station
26.10.2019 Darmstadt, 806qm
27.10.2019 Köln, Club Volta
Diffus zieht es raus aufs Land zu den Sieben Wasser Sessions! Die neue Live Session-Reihe findet im idyllischen Landhaus Sieben Wasser bei Rheinsberg statt. Auf einer Plattform am Kapellensee spielen Künstler kurzweilige Kurz-Konzerte, um ihre Arbeit vorzustellen. Die Mitschnitte werden von DIFFUS veröffentlicht. Abonniert das bei Interesse.
Icon #TulipstagramFacebook ist fürsorglich. Was ich heute nicht vergessen darf: Auf bevorstehende Veranstaltungen antworten. #TTT #Tulipstagram #TodoListe #Dringend
Es gibt dreierlei Köpfe – erstlich solche, welche aus eigenen Mitteln Einsicht und Verstand von der Sache erlangen; dann solche, die das Rechte erkennen, wenn andere es ihnen darlegen; endlich solche, welche weder zum einen noch zum anderen fähig sind. • Niccolò Machiavelli
Shock The Monkey.
Am Morgen des 12. September beklage ich noch die Erinnerungen an Nine Eleven gestern Abend.
In meinen Benachrichtigungen von Facebook ist die oben eingeblendete Zeile mit meinen beiden Freunden Mario #Altamann und Olaf Dähmlow (Yorckschlösschen) zu sehen. Facebook ist fürsorglich.
Und schafft Begriffe und Kümmerungen, die es vorher so noch gar nicht gab.
Fest in unseren Alltag ist inzwischen eingebunden, dass wer zur Creme Brülée gehören will, auf bevorstehende Veranstaltungen zu antworten habe. Es sind nicht 10, 20 oder 30: Es sind 103 Personen in meinem Umfeld. Ich weiß nun: Ich muss heute auch noch Veranstaltungen beantworten. Ob ich dort hin gehe?
Das ist ein anderes Lebensereignis, dessen Reich- und Tragweite nicht in diesen kurzen Post passt.
Von allen verschiedenen Saatgut bevorzuge ich die Grausamen.
Edit: Ich muss Olaf mal wieder besuchen. Mit Mario. Harharharhar…wir tragen dieselben T-Shirts, Mario und ich.
Edo Zanki (Copyright: Brother Records Foto: Ivo Kljuce)
Edo Zanki Dass Du mir gehörst
Edward „Edo“ Zanki (* 19. Oktober 1952 in Zadar, Jugoslawien; † 1. September 2019) war ein deutscher Musiker, Sänger und Produzent.
Der deutsche Pate des Soul starb nach kurzer, schwerer Krankheit.
Seine Zusammenarbeit mit der Musikszene der Welt war grenzenlos, sein Erfolg unterschiedlich groß und seine Meinung häufig umstritten. Auf jeden Fall war er, was wir einen begnadeten Musiker nennen. Ein Original.
Nachdem ich ihn lange Zeit aus den Augen verloren hatte, lief er mir virtuell auf Facebook über den Weg. Es ist so ein Typ, von dem man einmal hört und den man dann nie wieder vergisst. Es war mir eine Ehre, dass er Mitglied in meiner Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook war. Wie ich schon andeutete, war ich häufig nicht seiner Meinung, meinte aber häufig auch mit meiner Meinung zurückstehen zu dürfen. Es ist das Recht der Älteren, dass man sie nicht stört, wenn sie granteln. Granteln konnte er. Mein Respekt vor seiner Lebensleistung war stets höher, als mich in Opinioncontrol zu verlieren. Deutschland hat Edo Zanki musikalisch sehr viel zu verdanken. Ich erspare uns das übliche Namedropping und bitte, Google bei Interesse näher zu befragen.
Das Leben kennt kein Happyend, singt er.
Recht hat er.
vom neuen Album !! , welches ab 20. September 2019 auf CD, DVD, Doppel-Vinyl sowie als Stream und Download erhältlich sein wird.
Mit Egon Werler, Dirk Zöllner, David Skip Reinhart, Rubini Zöllner und Anna-Marlene Bicking.
Kamera: Johanna Bergmann, Sven Nordmann
Schnitt: Johanna Bergmann
Musik: Dirk Zöllner, Stephan Salewski, Lars Kutschke, Oliver Klemp, David Skip Reinhart, Frank Fritsch
Worte: Andreas Hähle, Dirk Zöllner
Ich bin Blut in deinem Blut
Wo es gefriert
In deinen Adern
Hast du mich okkupiert
Ich fühl dich ganz und gar
Ich weiß wer du bist
Und ich weiß, was ich dir sein will
Willst du nicht
Herzschlagen
Wohin wird es mich tragen
Ach dein Blut erstickt mein Blut
Es ist so kühl
Kein wildes Beben
Du bleibst sanft und still
Ich bin in dir erfroren
Mein Herz schlägt für dich
Gefangen und verloren
Du hörst es nicht
Herzschlagen
Wohin wird es mich tragen
Herzschlagen
Es geht um Kopf und Kragen
Ich sterbe für dich
Ich bin Blut in deinem Blut
Unter deiner Haut
Mein Herz in deinem Körper
Es schlägt so wund und laut
So wund und laut
So wund und laut
Herzschlagen
Wohin wird es mich tragen
Du hörst es nicht
Herzschlagen
Es geht um Kopf und Kragen
Ich sterbe für dich
»… Die Geschichte von den verlorenen Liedern ist jedenfalls wochenlang das Hauptthema in meiner Familie. Dichterfreund Hähle, ebenfalls Karmaverehrer, hört mit Bestürzung davon. Er kennt die ins Netz geratene Sequenz, also den Auslöser des Dilemmas. Um mich ein wenig aufzuheitern, schickt er mir einen neuen Text, den er genau auf dieses Corpus delicti geschrieben hat und der meine beklemmende Situation persifliert. Aus „Herzscherben“ wird „Herzschlagen“. Ich nehme das Thema dankend auf und schicke eine Erweiterung zurück zu Hähle. So geht es noch zwei, drei mal hin und her und ich singe den so entstandenen neuen Text einfach auf’s alte Playback.
Hähle. Mein geliebter Freund! Du hast das gemacht, als Du schon schwer krank warst. Hast mich therapiert, während Dich die Chemotherapien dahinschwinden ließen. Es ist – verdammt noch mal! – unser letzter gemeinsamer Text. Und das ist mir mehr wert als all die verlorenen Worte des Anderen – so schön wie unsere Freundschaft können die gar nicht gewesen sein! Ich werde trotz allem immer respektvoll von dessen Werk sprechen. Ein Werk, welches uns Zöllnern Zeitlosigkeit gibt. Und von Dir, Du kleiner großer Poet, werden sehr viele Menschen noch sehr lange nach Deinem Tod sprechen, denn Du hattest – über alle Worte hinaus – ein liebevolles Herz. Ich vermisse Dich!«
– Dirk Zöllner (Aus dem Epilog „Herzschlagen“)
Der Berichterstatter:
Die Kerze stellen wir für Andreas Hähle auf.
Ich widme den Beitrag auch dem besten Berliner Trompeter David Skip Reinhart, den wir haben können, der in diesem Song ein weiteres Mal mit Bravour, Finesse und Chupze den Ton trifft. Was für einen Ton. Mein Chapeau.
Dass bei einem Konzert der Rap-Künstler Casper und Marteria in Essen eine von mehreren LED-Leinwänden beim nicht ohne weiteres einschätzbaren, plötzlichen Unwetter größeren Ausmaßes einstürzt, ist das eine. Das kann passieren, darf nicht passieren. Sollte nicht sein. Menschen kamen zu Schaden, zwei in Lebensgefahr. Vor allem eins stört uns mehr als alles andere: Gleich hat die schreibende Güllde Besserwessihaftes zu verkünden, flotter Buchstabensalat auf flirrendem Firmament der Erstmeldungen. Vor- bzw. Schnellstbeurteilung, Vorurteil, Vorverurteilung ist zu lesen. Schuldige sind angezählt. Und ausgemacht.
Schade dass von den Künstlern noch kein Statement zu lesen war. Sie könnten zwar nicht erklären, wie es geschehen konnte, aber sie hätten Anteilnahme schnell ausdrücken können. Man ist noch zu elektrisiert? Es ist wie es ist und es geschah, also ist es gewesen. Ein paar berufene Leute werden jetzt ihre Arbeit machen und ermitteln, ob menschliches Versagen die Ursache war? (Update: 13:30 Uhr: Siehe Weiterführend)
Wir haben eine vorsichtig gefasste Meinung: Das war so nicht vorhersehbar. Sonst wäre es nicht geschehen. Es geschah überraschend und es war eine unglückliche Konstellation. Die Örtlichkeiten, die Bühne, das Wetter und die Gesamtsituation. Wer auf einem dieser Konzerte gewesen ist so wie ich kürzlich in der Waldbühne, weiß was für ein großes, überwältigendes, emotionales Event das ist. Diese Konzerte waren gut verkauft und gutbesucht. Menschliches Versagen?
Wir sollten menschlich wehklagen und den Opfern unsere Anteilnahme aussprechen, Ihnen sagen, werdet gesund und Gott sei Dank ist es nicht schlimmer gewesen. Liebe, Licht und Empathie für die Opfer von Essen.
Icon #TulipstagramMarianne Faithful hätte ihre Freude gehabt, aber das ist das Privileg der Heurigen – Englisch sprechen ganz leicht gemacht. Übersetze einfach, was Du sagen willst. Heute: „Du kannst mir mal an der Pupe schmatzen.“ Lied des Tages passend dazu: Ein Wunsch – Knorkator https://blackbirds.tv/?p=14978 #BrokenEnglish #Googletranslate #TTT #Tulipstagram
Marianne Faithful hätte ihre Freude gehabt, aber das ist das Privileg der Heurigen – Englisch sprechen ganz leicht gemacht. Übersetze einfach, was Du sagen willst. Heute: „Du kannst mir mal an der Pupe schmatzen.“
Lied des Tages passend dazu: Ein Wunsch – Knorkator
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir,
weil ich immer Hunger hab und ständig essen muss, wünschen,
dass ich niemals dicker werde, egal wieviel ich esse.
Doch wenn ich noch mehr essen können will,
muss ich auch mehr kaufen, und das wird teuer,
also wünsch ich mir außerdem, dass ich reich bin,
oder dass eben alles umsonst ist.
Doch das sind ja schon zwei Wünsche,
aber einer ist leider nur erlaubt. Ich hab’s:
Ich will, dass ich gar kein Essen mehr brauch,
aber trotzdem immer satt bin.
Ich will nichts mehr wollen!
Ich will nichts mehr wollen!
keine Wünsche, keine Träume, kein Ziel!
Ich will, dass ich nix mehr will!
Wenn ich einen Wunsch frei hätte,
würde ich mir, weil ich meine Olle satt habe,
lieber die von gegenüber wünschen,
weil die scharf ist und meine Olle nicht mehr.
Doch ich weiß wie das ist: irgendwann
find ich die von gegenüber auch nicht mehr scharf,
also wünsch ich mir, dass ich immer
wenn ich eine Olle satt hab, gleich eine neue krieg.
Mann, das artet ja in Arbeit aus!
Na da bleib ich doch lieber bei der ersten Ollen
und wünsch mir stattdessen, dass ich sie geil finde,
für immer und alle andern nich.
Ich will nichts mehr wollen!
Ich will nichts mehr wollen!
keine Wünsche, keine Träume, kein Ziel!
Ich will, dass ich nix mehr will!
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir,
weil ich all das Leid auf der Welt nicht ertragen kann,
wünschen, dass alle Menschen
ewig und in Wohlstand leben.
Doch wenn keiner mehr sterben muss,
platzt diese Welt bald aus allen Nähten,
also will ich, dass auch die Erde immer größer wird,
oder irgendwann eine zweite Erde auftaucht.
Nein, das sind ja schon wieder zwei Wünsche,
und einer ist leider nur erlaubt. Ich – hab’s:
Ich will, dass die Welt so ungerecht bleibt,
aber mich das nicht mehr juckt.
Ich will nichts mehr wollen!
Ich will nichts mehr wollen!
keine Wünsche, keine Träume, kein Ziel!
Ich will, dass ich nix mehr will!
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Album – Widerstand ist zwecklos (September 2019)
Label – Tubareckorz
Vertrieb – Rough Trade Distribution
Management – Janet Gogow
Promotion – Flying Dolphin Entertainment
Präsentation – Radio Bob
Audio Produktion – Lakeside Studio Berlin
Video Produktion – Alistration Ali Pfefferle
Icon #GigpreviewMr. Knickerbocker Concerts: Mittwoch, 04.09.19 um 20 Uhr #ArtStalkerBerlin – Franz de Bÿl & his Band #Vinÿl #Immerwiedermittwochs, #TomWaitsàlacarte #Audreyforever #TTT #Tulipstagram #ShoutShoutLetItAllLoud
Tom Waits – „God’s Away On Business“
Vorankündigung Mittwoch, 04.09.19 um 20 Uhr im Art Stalker (Berlin, Charlottenburg).
Auf dem so rot anmutenden Flyer der Liebe steht gedruckt wie gelogen das Wichtigste. Bitte alles auf PostIT notieren und an der Küchentafel (Pinbrett) mit dem Hashtag #SaveTheDate. Rammstein laut an und an Audrey denken. So bittersweet.
Beim August-Konzert der Veranstaltungsreihe kam ein Mann nach dem Konzert an den Bühnenrand: „Ihr habt jetzt einen Fan.“ Pistolenartig erwiderte der Drummer, das bin ich, die Antwort war wie mit einer Lachsalve geschossen: „Ach, Du bist das! Dann ist gut. Setz dich doch gleich hier vorn in die erste Reihe, heute bleiben die anderen Stühle frei.“ Wir wiegten uns fortan ins Sicherheit. Komforturlaub ist bestellt. Erst Anlage abgebaut. Wie die Verlassensangst.
Währenddessen machen die Besten unter den ganz Miserablen Geschäfte: God’s Away On Business – Gott ist weg, Geschäfte machen. Mit dem dicken Elektriker G. aus W., der sich für einen Guten hält und nachts besoffen Hasstiraden ins Internet schreibt. Und besoffen rülpst.
Wir fassen zusammen: Hass bedarf keiner Erörterung. Hass ist eine Emotion, keine Meinung.
Was können wir am Sonntag nach dem Abend in der Waldbühne noch sagen?
Vorprogramm Mavi Phoenix („Make The World Go Quiet“, Wien, Österreich, hier), kompetenter, netter Drummer Lukas Rausch (Instagram hier), spielt Sonor und Meinl-Becken. Dann Hauptprogramm und Bombast vom Feinsten, Dance, Party, Marteria und Casper in Hochstimmung, sie feiern 1982, das Jahr, in dem beide geboren sind. Nachdem wir schon das Record Release begleiteten, gutes, altes Material. Bewährt. 🙂
Das Publikum ist in der ausverkauften Waldbühne gut drauf. Erstaunlich wie textsicher viele hier sind, schwierigste Texttriolen und Flamsilben, die holpern und stolpern, nichts ist den Stadionakteuren im dicht gedrängten Publikum zu schwierig. Jeder ist hier ganz bei den Protagonisten. Und die sind auch da. Und WII.
Die Veranstalter üben gegen die Waldbühnenvermieter Aufstand und stänkern wg. merkwürdiger Vorstellungen der Arenavermieter zum Thema Merchandising und wie viel Prozent von jedem T-Shirt, Hoodie und Pin rüberwachsen soll. Das Management der Bands sagt: Nö. Niente, nada. Das ist nicht Euer Geld. Es heißt, die Herren der Waldbühne nehmen den Veranstaltern und Künstlern signifikant Merch-Einnahmen weg. Kurzerhand entwickelte Landstreicher ein PreMerch. Einen Tag vor dem Ereignis können Fans ihr Merch im Musik & Frieden in der Falckensteinstr. in Kreuzberg kaufen.
Marteria und Casper waren persönlich da. Musikmanager B. Gottwald sagt, es geht darum, dass so ein T-Shirt nicht 30,- € oder mehr kosten muss, weil die Veranstaltungsorte-Vermieter den Hals nicht voll kriegen. Das Management der Band war mit dem Schachzug und den Ergebnissen zufrieden, heißt es. Die Gäste der Veranstaltung aber auch: Alle waren glücklich. Und erstaunlich, wie stark gelb durchsetzt die Waldbühne war: Gelb ist die offizielle Farbe dieser Veranstaltung, wissen die Fans und Insider. Aber psst…
The Trueliptulips: Unknown Cases Of Mankind #GoogleTranslate #TTT #TulipstagramThe Trueliptulips: Unknown Cases Of Mankind #TTT #Tulipstagram (Größere Ansicht: Aufs Bild klicken)
Teile von YouTube können uns verunsichern. Manchmal sind es auch nur die dortigen Erklärungen bzw. Antwortversuche.
Zum Beispiel wenn wir Zugriffszahlen prüfen. Es wird natürlich immer alles gut erklärt von YouTube. Aber das kann uns nicht überzeugen: Wird ein Beitrag von uns, indem es um einen Song geht, an einem Tag 250 oder 500 X angeklickt (unsere Zugriffszahlen), halten wir es für technisch nicht möglich, dass YouTube am Folgetag der Neuveröffentlichung gerade mal 20 mehr Klicks aufweist als am Vortag (Vortrag 19, jetzt 39 Klicks). Fakenews bitte schön.
Wer die Antwort weiß, kontaktiert mich über Facebook.
Das wird man ja wohl noch mal fragen dürfen.
Deswegen heißt die Rubrik, in der dieser Artikel erscheint The Trueliptulips: Unknown Cases Of Mankind. Um keinen Dissens zwischen YouTube (Tochter) und Google (Mutter) zu erzeugen, haben wir Google-Translate befragt, die Übersetzung lautet: Wahre Lippen Tulpen (sinngemäß für Häuptling, der niemals mit gespaltener Zunge spricht) und Unbekannte Fälle der Menschheit.
Ob ich das machen sollte? Auf alle Felle, Stefanie. Ich bin Drummer.
Mr. Knickerbocker Concerts proudly presents: Franz de Bÿl & his Band #Vinÿl – 07.08.19 um 20 Uhr #ArtStalkerBerlin
„Immer wieder mittwochs kommt die Erinnerung, flibbe schibbe schipp schipp schipp und dann gibt es große Lieder, gerade so wie in der Mittwochs-Nacht, als das Glück uns zwei zu Franz gebracht.“ (Alter deutscher Schlager, Erinnerungen an früher)
Nicht umsonst heißt es, die bedeutendsten Männer und Frauen der Zeitgeschichte lesen die richtigen Websites. In diesem Artikel geht es übrigens um ein rund zweistündiges Event namens Konzert. In der monatlichen Kult-Konzertreihe „An Evening with Tom Waits á la carte“ straffen Strippenzieher der besten Musikszene der Welt (Berlin) rostige Saiten und beschwören untergegangene Zeiten. Sie cremen Finger mit Talg, versüßen den betreffenden Abend mit Talk. Small vermutlich. Und büßen für alles, was nach Tom Waits noch an schlechterer Filmmusik nachfolgte.
Kommet in Scharen: Sehet es wird Euch aufgetan.
Wer sicher sein will, rein zu kommen, ordert Karten.
Konzerte dieser Veranstaltungsreihe sind stets gut besucht.
Vor den Türen stehen traurige Vielfaltspinsel, bedröppelt im Regen. Sie hattens ja versucht.
Kann man ja mal machen: Und das kommt davon, wenn man nicht bucht.
So, wie der kleine Nettzwerg: Und flucht. – Wie es aber in Wirklichkeit ist (hier)
Rubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)
Sinn des Lebens – Song by Thomas Zaufke/ Peter Lund
Am 01.08.2019 veröffentlicht
Gesang: Rubini Zöllner
Produzent: Lars Hengmith
Idee/ Regie: Sven Fliege
Als Rubini Zöllner los lief, um Berlins schwarzweiß („Grau zu schwarz“) zu retten durch sauber subjektives Trennen, damit wir nicht heute die Wende verpennen, musste ich gleich an Warschauer Straße denken, diese Bridge over troubled water, die hinüberführt in den Sperrbezirk, von dem welche sagen, da darfst du lieber nicht entlang laufen, weil da so Handtaschenräuber und so…ich denke: Blödkopf, trag ich Handtasche, oder was? Alter Verwalter. – Aber Schatz: Warum bist Du denn in Gummistiefeln gekommen? Naja, besser in Gummi als gar nicht. – Wieso? Aber naja, Du hast gesagt, an der Warschauer muss man waten. Aufeinander. Miteinander? Leben kann Verwirrung stiften.
Rubini Zöllner kanns ja auch nicht ändern.
Aber alle können Videos rendern.
Sehen ihr da zu beim Schlendern.
Menschen aller Herren Länder
schwarze weite Langgewänder.
Lange Augen, wollen alles sehen, oder norddeutsch sagen: „Langeoog.“
Entrücken, verrückt und entrückt sein: Wegtreten….viel Spaß noch mit dem Lied des Tages von blackbirds.tv – Die Zukunft ist schwarz!
Man in the Mirror #TTT #Tulipstagram 26.05.18 (Größere Ansicht: Aufs Bild klicken)
Vorn links tagt der Skatclub von 1958, als Skat eine Rolle spielte.
„Reiz mich nicht.“ So hieß es. Heute ist es eher „Hetz mich nicht.“ Oder „Ätz jetzt nicht.“ – Zwischenzeitlich haben viele Smartapps, mit denen man gegen sich selbst spielen kann. Alles, um sich zu vergessen.
Vor dem Haus hat alles, was wir über Berlins Bezirk Neukölln in Erinnerung haben, immer noch seine Berechtigung. Oder heute wieder!
Die Seilschaft „Keine Zeit mehr“ (Bayerischer Filmpreis 2019)
Gerald Angerer hat Gundermann geschaut.
28. Juli um 16:49
Filmempfehlung (läuft auf #Netflix)
Gerhard #Gundermann — Kommunist, Liedermacher, Idealist, Baggerfahrer, wollte „was bewegen“, von der Stasi instrumentalisiert u ausgebeutet. Ein unrühmliches Drama.
Tolles Skript, toller Cast, tolle Umsetzung.
Und #AlexanderScheer in der Hauptrolle, großartig.
Der berührende Film von #AndreasDresen legt den Finger in die Wunde, offenbart anhand der Hauptfigur die zerstörende Perfidität der DDR-Spitzel-Kultur. Was für ein bewegendes Porträt.
Starke Schlussszene: Das Outing, nach der Wende auf einer Konzert-Bühne: „Leute, ich muss euch was sagen. Ich hab mich mit der DDR eingelassen.“ Sein Publikum hat es ihm nachgesehen.
Gundi starb mit 43 an einem Schlaganfall. Am Tag der Sommersonnenwende.
(Text: Gerald Angerer, mit herzlichem Dank, Gerald)
Das hatte mich neugierig gemacht. Ich berichte wie folgt aus eigenem Erleben viel weiter:
Wusste ich es doch: Der Teufel trägt Prada. Aber keine Leuchtschrift. „Ich glaube nicht, dass hier jemand Wasserpfeife raucht. Aber ich prüfe das lieber noch mal nach, denn Shisha ist Shisha!“ (via Regendelfin, Twitter, mit Dank)
Ich weiß noch, dass es heiß war am 27.06.19, und ich musste noch Dinge richten und fuhr in der Müllerstr. kurz vor der Türkenstr. rechts rein in eine Seitenstraße, weil dort an der Ecke ein Supermarkt ist, in dem ich kalte Getränke vermutete. Das war ganz richtig. Bevor ich allerdings das erwähnte Kaltgetränk zu mir nehmen konnte, Melonenwasserschorle, eiskalt. Heiliger Hafer. …wurde ich aufmerksam auf die Filiale dieser Firma und ich finde das für Gruppen und Bands ein interessantes Angebot, das man sich mal ansehen sollte. Ist verlinkt. Hauptsächlich für mich selbst.
Mitbenutzung ist erlaubt. Die Visitenkarte kann ich jetzt endlich wegwerfen. Sie war der Grund, warum ich diesen Artikel ins Weh Weh Weh geblasen habe. Apropos: Nicht nur Kerzen kann man blasen, sagt meine Lieblings-Regendelfinin (wir führen eine Twitter-Fernbeziehung). Ich verlinke euch, was man mit Kerzen noch alles anstellt.
Thumbs up! Like! Gefällt mir! #Tulipstagram #TTTDieb Purple was here! Bevor wir betteln gehn wir klau’n (Graffiti am Bahnhof Celle) – Rights reserved – Modyfied by #TTT #blackbirdsTV
The One – Ilka Posin
°Musik, Text, Stimme, Gitarre: ILKA POSIN °Musikproduktion & Dobro: JOACHIM PAETSCH °“Feinabstimmung“: KARL NEUKAUF °Videoproduktion: MAX ZORN °Darsteller: CHAYEN (das Pferd), CHARLIE JOHL, CHRISTOPH MENZEL, DOMINIK, FABIAN WAETZOLDT, FUNKY (der Hund); INGOLF HÖRICH, MAX ZORN, MARLENE °Dankeschön dem Pferdehof Neubeeren für seine Unterstützung!
Geschichten müssen fluffig erzählt werden, gutgängerisch. Im Flow von Fakten, Feen und Fertigmilchpulver. Im Flow eines großen Flusses.
Daddy always takes You at You hand: Stadt, Land, Fluss, Kontinent, Musik verpennt.
Oder wie Dirk Erchinger – Drumtrainer in Berlin – heute über Twitter mitteilt, und richtig:
Die Tatsache, dass Juden mit Kippa in Berlin Angst haben müssen beleidigt oder zusammengeschlagen zu werden ist der absolute Wahnsinn. Wo bleibt hier eigentlich der allgemeine Aufschrei??? https://t.co/2pXPlTdgVG
Die Nummer der Regel ist zunächst geschätzt 15 (*) von der Wichtigkeit her.
Sobald ich einen Überblick habe, erfolgt richtige Nummerierung. Wegen des Fetischs.
Regel Nr. #15
Gib Dir in Deinen Beiträgen und in Kommentaren auf Beiträge nicht den Anschein des Grandiosen, der -einzig und allein- Spielregeln des Lebens versteht. Und beherrscht. Um nicht als Arschloch zu gelten, setz Dich nicht in Widerspruch zu einer Gruppe von Mitlesern um ein bestimmtes Postingthema. Sei zuallererst empathisch, fühl dich in den Stoff ein und bleib neugierig. Was Du nicht verstehst, ist nicht doof, minderbemittelt oder ADHS geschuldet. Du verstehst es nur noch nicht. Sei daher wie die Kindliche Kaiserin: Neugierig, frag nach und lass dir die Welt erklären. Erst dann entscheide dich, nachdem Du alles genau erfasst und eine Weile durchdacht hast. Du kannst die Komplexität des Universums nicht vorüberstreifend begreifen, ohne manchmal Halt zu machen an einer schwierigen Verstandesgabelung. Sei gründlich, bewahre Deine Naivität und lass Dich von Anderen gern mal verzücken.
Ich will diesen Beitrag kurz halten. Auslöser dafür ist die offenbar zu schlau gemeinte Nachfrage eines Gruppenmitglieds auf Facebook in einer Witzegruppe, warum zum Tod des Musikerfotografen Richard Gleim (Düsseldorf, kurzer Nachruf hier) eine Trauerkerze aufgestellt werde?
Man muss gar nicht die hellste Kerze auf einer sozialen Netzwergtorte für Musikerwitze sein, um zu verstehen, dass der Tod ein erwähnungsbedürftiges Element des Lebens darstellt und dass Trauern nur eines von mehreren möglichen Gemütsregungen ist, die zu erlauben sich in sozialen Communities anbeatet.
Wer dann bspw. so eine Frage stellt, will im Grunde genommen sagen: Ihr seid doof. Boah, ist das Thema jetzt hier verfehlt.
Die Frage: „Mein Beileid, aber was hat das hier zu suchen?“ (Mitglied Dominic F.)
Es hat ein bisserl was von ADHS anstatt sich in eine Gruppe einzufühlen, erst einmal distanziert zu fragen, warum ein solcher Beitrag in der Gruppe ist. Mit welchem Recht fragen eigentlich welche, um sich von Anderen mit Antworten bedienen zu lassen?
Möglicherweise sind sie in der falschen Gruppe? Erst denken, dann fragen. Nicht umgekehrt, Freunde.
Ihr seid als Einzelmitglied nicht das Salz jeder Suppe, sondern nur ein Körnchen der Gewürzbrühe.
Man kann auf grandiose Klümpchen wie diese verzichten.
Bitte: Sei weiter grandios. Sei einzigartig. Sei Deutschland.
Die Nummer der Regel ist zunächst geschätzt 9 (*) von der Wichtigkeit her.
Sobald ich einen Überblick habe, erfolgt richtige Nummerierung. Wegen des Fetischs.
Regel Nr. #9
Wenn Du Imageware (Bilder, Fotos, Zeichnungen, bildhafte Darstellungen) auf Facebook hochlädst, ob als Posting oder als Kommentar, vergewissere Dich und denke bitte noch kurz diesen kleinen Moment nach: Könnte das Bild bereits in einer Datenbank von Facebook eingestellt sein, sodass bereits das einfache Hochladen gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen kann? Denn es gibt lt. Kurt Tucholsky nachweislich keinen Neuschnee. Alles was Du postest, war schon mal da. bzw. hier. Während häufig hier verhackstückte Benimmse-Regeln davon handeln, wie Du den Groll anderer sozialer Nettzwerge von Dir ablenkst, handelt dieser ausnahmsweise davon, wie Du den Groll des Nettzwergbetreibers (in unserem Beispiel) Facebook nicht auf Dich ziehst.
Aber seien wir ehrlich und nun der Reihe nach.
Sich im öffentlichen Nettzwergraum gut zu benehmen, tut not und ist im Grunde genommen Pflicht. Seien wir ehrlich: Wer will nicht ständig auf eine Weise beleidigt werden oder seine Geschmacksknospen bittersüß spüren und ständig absurden Schweinskram lesen? Richtig: Niemand nicht.
Die Nummer der Regel ist zunächst geschätzt 59 (*9) von der Wichtigkeit her.
Sobald ich einen Überblick habe, erfolgt eine richtige Nummerierung. Wegen des Fetischs.
Regel Nr. #59
Wenn Du ein Video mit einem Song postest, warte auf einen alternativen Gegenvorschlag eines Kommentators. Dann lächle mit fester Mine, aber eisernem Grundsatz. Vorsicht: Nicht klicken. Klicke niemals auf angebotene Hyperlinks zu Alternativvorschlägen zu der Musik, die Du im Netz gezeigt hast. Bleib grundsätzlich: Es ging um Deinen Vorschlag. Nicht um seinen.
Mit einem Gegenvorschlag ist häufig Ablenkung und Verirrung gemeint bzw. gesagt, besser gelebt. So ist das ganze Internet bereits aufgebaut: Du surfst herum und fragst Dich schon nach kurzer Zeit: Was wollte ich eigentlich suchen? Das ist Konfusion. Negation. Hör auf, Dinge zu posten, sagt der Störenfried, Dein Musikstück ist gut, aber ich hab besseres. Oder: Nimm mich endlich wahr, ich bin cool. Oder ein anderer Gemeinschaft zerstörender Aspirant, Aszendent bzw. ein Grübelchen in der Art eines Grübchens. Auf der Stirn.
Variation
Sei konspirativ und gewitzt: Lass dem Alternativvorschlag (sogar) ein Like da, damit der Störenfried sich gebauchpinselt fühlt. Er wird sich freuen und bereits in Kürze einen anderen Alternativvorschlag unterbreiten. Den nächsten.
Like all diese mistigen Vorschläge stets frei von der Leber weg. Weg, einfach weg liken, das ist das wichtigste. Und schon die Hälfte der Webstrecke. Weil er Deinen besonders guten Musikgeschmack so sehr schätzt, lass ihm doch seinen Spaß.
The Future is Black – https://blackbirds.tv – Zur Musikszene im weltweiten Berliner Speckgürtel #TheFutureIsBlack #BackToBlack #LaidBack #LaidBlack #TTT #Tulipstagram
Marcus Miller | Music & Technique Talk | Thomann
laid-black adjective (listen here)
\ ˈlād-ˈbak
, ˌlād-\
Definition of laid-back
: having a relaxed style or character with A rest of laid-black music
(Tommy-Definition „new“ for How The Things Goin‘ on Marcus Millers Bass)
König Karl-Heinrich Barbarossa von Schmönckewitz hätte mit ihm die helle Freude gehabt. Hier erzählt ‚de bässte aller Marcusse‘ The Millerman nicht unabsichtlich out of the sewcase – aus dem Nähkästchen. Tea for the Millerman, das Album, hätte Cat Stevens mitgemacht, Yussuf Islam – so in der Art, wie wenn Marcus Miller, wie häufig, als Sideman fungiert. Hier und heute steht er im Zentrum des Schwarzen: Moon shadow, moon shadow. MM hat es mit Roberta Flack getan, gearbeitet am musikalischen Lustgewinn, und sie hat ihn gekillt, mit ihren Songs, mit den Stücken in ihren Songs, die man als Pause zwischen anführendem und nachfolgendem Ton setzt. Killing me softly… – Ich fass mich kurz, nicht an.
Dann hat er mit Miles Davis gearbeitet. Mit Steve Gadd. Mit Al Jarreau. Mit wem eigentlich nicht? MM: A living legend. Aktuell ist er auf Tournee, die nennt er laid black. Das ist der Anlass, warum er sich beim Treppendorf-Hans (Thomann) zeigt, mitten im Sommer vorbeischneit. Wenn man schon mal da ist.
Mir hat es andere Vorhaben verhagelt. Ich musste aus Interesse ansehen, das steigert das Ansehen von Thomann und ich empfehle es Lesern. Danke fürs Zeigen eines so brillanten Zupfgeigenhansel: Leute, die Zukunft ist schwarz. Ich hab es jetzt klar gesagt: Die Weltrevolution kann kommen.
Was wurde eigentlich aus Frl. Menke? (Hohe Berge / Tretboot in Seenot)
Uwe zeigte mir Fotos – das war im August
Er am Ruder der Yacht, braungebrannt, selbstbewußt.
Er sagt: mein Boot liegt allein an der Costa del Sol
Er sagt mir: Mit dir auf dem Meer ja da fühl ich mich wohl.
Im Tretboot in Seenot – treiben wir im Abendrot.
Kein S.O.S.
kein Echolot – ein Treetboot
was zu sinken droht.
Im Tretboot in Seenot – sagtest du nicht Motorboot? Zögernd gibt er zu versteh’n – Schatz es ist kein Land zu seh’n.
Außer ihm gibt’s nur Meer
und mehr ist nicht zu seh’n.
Mit dem Fernglas am Hals spielt er den Kapitän.
Ich werd mein Heimweh nicht los ich will nach Haus.
Nur noch eine Stunde mit ihm dann raste ich aus.
Im Tretboot in Seenot – treiben wir im Abendrot…
Dabei braucht sie den Aua-Hahn, die Gams, das Reh sang sie, aber: Alles vorbei: Heute werden Helden im Mittelmeer geboren. Sie legen in Lampedusa an und lassen sich von italienischen Populistenministern beschimpfen als Gesetzesbrecher. Zögernd gibt er zu versteh’n – Schatz es ist kein Land zu seh’n. Und was nun? Früher war mehr Moral, wie Mehlschwitze auf dem Weltgewissen. LebensretterInnen und KapitänInnen wie Carola Rackete werden als Familienclan sittenverhaftet und denunziert, der moderne Medienkrieg kennt keine Schamgrenzen mehr, dabei waren die Gedanken doch mal frei, früher. Erinnert Ihr Euch noch? Frl. Menke sagt: Noch. Und „Google forscht“ (Video Instagram, unten verlinkt). Für uns haben Menschen wie Rackete Friedensnobelpreise verdient. Und noch nicht bekommen.
Die Gedanken sind frei
Meine Mutter hat das auch immer gesungen, vor allem in jener Zeit, in der sie es am Frühstückstisch nicht mehr aushielt, „Der Junge ist unerträglich“, sagte sie dann zu Vater und fing lautstark an „Die Gedanken sind frei“ zu singen. Frl. Menke macht das viel besser als meine Mutter. Trotzdem für meine Mutter: Ruhe weiterhin in Frieden. Und nochmal danke, Franziska, eine wunderbare Erinnerung.
Und was macht Frl. Menke heute? Der kurze Einspieler fasst es mit den Worten der Künstlerin nochmal zusammen. Der Beitrag ist von 2011. Zwischendurch sind wieder viele Flüchtlinge durchs Mittelmeer geschwommen und zu viele ertrunken. Schlauchboot bestenfalls, aber immer stark überbelegt.
Bei mir bist du sheyn – Sharon Brauner – Lounge Jewels
Dass die Liebe zu denjenigen schönsten Dingen á la Zeiten gehört, dürfte außer Frage stehen. Niemand bleibt unberührt, wenn Liebe ihn anfasst. Touch me, touch me, I wanna be dirty: Nein, eben nicht sexuell gemeint. Liebe und Sexualität sind nicht untrennbar, sondern ereignen sich zum gegenseitigen Vorteil hochwertiger, falls auch das noch hinzu kommt. Es kann sich um die Liebe zu einem Menschen handeln, der uns nahe steht. Wie zum Beispiel zur Mutter oder zu den eigenen Eltern. Denn sie sind ….komplett bedingungslos….es wohnt dieser Art von Liebesbeziehung kein Geschäft inne. Gott sei Dank.
Sharon Brauner erinnert dieser Tage an den 80sten Geburtstag ihrer Mutter. Am 7. Juli 2019 starb Artur ‚Atze‘ Brauner im Alter von 100 Jahren (* 1. August 1918 in Łódź, Regentschaftskönigreich Polen, als Abraham Brauner; † 7. Juli 2019 in Berlin). 14 Tage vor ‚Atzes‘ Geburt wurde Zar Nikolaus ‚Niki‘ am 17. Juli 1918 in Jekaterinburg (Rußland) mitsamt Frau und Kindern im Auftrag der Uralbolschewiken hingerichtet. So sind nunmal Lebensläufe auf die rechte Seite gekippte Achten (Symbol für Unendlichkeit ∞). Achtelt mal drauf.
Jetzt ist vieles richtig dumm und was man würdigen und hochhalten soll, wird immer unklarer. Was man verwerfen will aus Gründen, wegen unrichtig sein, Falschheit oder aus Gründen verbliebener Moral. Wenn wir die Fotos vorüber ziehen sehen, die im Videoeinspieler zum Lied zu sehen sind, erinnern wir, dass das Leben wunderbar gewesen sein muss. Wie wir wissen: Nicht immer. Sondern überwiegend.
Bewunderung für die 80jährige, mir unbekannte Mutter. Bewunderung für Sharon für die gelungene Version eines jiddischen Klassikers. Bewunderung für Artur „Atze“ wie für die ganze Familie Brauner. Als Immobilien-Tycon wirkte Atze in Berlin nicht unumstritten. Als Filmschaffender und Förderer der Kunst war seine Bedeutung größer und sein Tun vorbildhafter. Es gemahnte uns schreckliche Deutsche, niemals wieder zu vergessen. Deswegen ist würdigende Erinnerung richtiger, als kleinliches Fehler suchen.
Solch berührende, reiche Lebensläufe als Verbindung zu früheren Zeiten und als Bridge over troubled Water sterben derweil weiter aus. Nach und nach. Im Osten der Republik wuchert schon wieder ein dummes, diesmal blaugestrichenes Braun von Geschichtslosigkeit, mangelnder Erkenntnis und mit Absenz von jeglicher Herzenswärme bzw. Empathie.
Helmut Schmidt war 1918 geboren. Die Romanows starben 1918 in Jekaterinburg. Nichts vergleichen. Große Geschichten gehen vorüber, bis sie in Vergessenheit geraten. Wer schon mal in Wien war oder gar St. Petersburg, interessiert sich eventuell für diese Sichtweisen.
Die Kerze ist für Artur ‚Atze‘ Brauner.
Liebe, Respekt und gute Gedanken.
Der Berichterstatter
Seit Adorno diese denkwürdigen Sätze sagte, hat Joan Baez noch vieles mehr gesungen.
Bob Dylan auch.
If there’s something strange in your neighborhood: Who you gonna call? – Richtig: Die Geister, die ich rief… – USA for Africa hat We Are The World gegeben. Heute bloggen Gott und die Welt: We are the Word. Ich auch.
Deutsche Musiker hatten Nackt im Wind aufgeführt. Wer planlos tötet.
In Chemnitz wurde 2019 nochmal behauptet: Wir bleiben mehr.
Dann ist ja alles in brauner Butter zerlassen. Anders kann man es kaum fassen.
Ittai Rosenbaum (piano), Musiker aus Israel, wohnhaft in Berlin sagt: „The older and uglier I get, the more I agree with Adorno’s view of pop music.“ Pops blitz! Deswegen erwähnen wir das. Wir mussten es erst klären. Wieder ein bisserl schlauer. And not lost in translation.
Die Weltpresse Deutschlands (…) meldet, Angela Merkel empfängt Staatsgäste inzwischen sitzend. Nach mehreren Zitteranfällen wirkt sie sitzend ruhiger. Beunruhigung über den Zustand unserer Langzeitkanzlerin: Von hieraus gute Besserung, Angela Merkel. Diese aus den Fugen geratene Welt am Drehen zu halten, während der Globuli quietscht und eiert, ist weiß Gott keine leichte Aufgabe, wissen auch die Atheisten unter den ungläubig Staunenden.
Die Zöllner #Logo #orangeBeat.IT – Find #TTT on Instagram: #Tulipstagram – On Twitter: #tuliptommy
Die Zöllner – Nie mehr
Dass die Zöllner schon zwei von drei Zielen erreicht haben, lässt sich bereits der Website entnehmen, indem Ihr auf den Button klickt.
Eintrag ins Tagebuch: 09. Juli 2019: Förderziele suchen, diese fokussieren, nicht mehr loslassen. Einen Obolus spenden, damit die Welt auch weiterhin schön bleibt. Ob auch Ziel 3 der aktuellen Zack Zack Session der Zöllner erreicht werden kann? Wir drücken die Daumen und senden gedankliche Liebesgrüße an die Kruh!
Krude Schreibwaise hier, also offenbar die Abwesenheit von Rächtschreibung. Richtig: Es ist Liebe und das braucht keine Medizin. Das Himmelszelt sind nur wir zwei, der Rest ist mir soooo einerlei.
From Tommy with Love – Schöne Grüße auch an die Ostsee. Nordsee, das ist Mordsee. Aber Ostsee…und keine Angst: Klicken kostet noch nichts.
Let’s celebrate the best good music only on Monday Tuesday Wednesday Thurssday Friday Saturday Sunday ..the other days will definitely pass somehow #blackbirdsTV
João Gilberto – Joao Gilberto Sings Famous Brazilian Songs
João Gilberto (* 10. Juni 1931 als João Gilberto Prado Pereira de Oliveira in Juazeiro, Bahia; † 6. Juli 2019) war ein brasilianischer Gitarrist, Sänger und Komponist, der neben Antônio Carlos Jobim als Erfinder der Bossa Nova gilt. Charakteristisch für Gilbertos Stil sind vor allem der leise Gesang und der Rhythmus seines Gitarrenspiels.
Wir haben einen Plan: Wir hören heute nur gute Musik. Läuft.
Ohne große Worte und in würdigendem Andenken an einen ganz Großen.
John Coltrane – On Green Dolphin Street (Live 1960)
John William „Trane“ Coltrane (* 23. September 1926 in Hamlet, Richmond County (North Carolina); † 17. Juli 1967 in New York) war ein bedeutender US-amerikanischer Jazzmusiker. Anfangs spielte er Altsaxophon, seit den frühen 1950er Jahren fast ausschließlich Tenor- und ab 1960 auch Sopransaxophon. Seine Innovationen und sein inspiriertes Spiel beeinflussten die Jazzwelt nachhaltig. John Coltrane starb 1967 an Leberkrebs. Hier im Video sehen wir John Coltrane (Sax) am 28. März 1960 in Düsseldorf mit den Mitmusikern Wynton Kelly (p), Jimmy Cobb (dr) und Paul Chambers (b) – Es handelt sich dabei um das Miles Davis Quintett, Miles Davis fehlte entschuldigt.
Carlos Santana erzählt lang, aber nicht breit, wie wichtig John Coltrane für ihn war. Und John Densmore, Drummer der Doors, der sich vor Toiletten der Liveclubs herum trieb, um dort mit John Coltrane in Kontakt kommen zu können. Bill Clinton, ex-Präsident, gibt seinen Senf dazu. Überhaupt spielt Coltrane zu lang, fand Miles Davis und riet Coltrane, das Mundstück frei zu lassen. Kluger Rat. Genützt hat es nichts: Coltrane machte sich einen Namen und wurde unsterblich.
Ob ganz, ein bisschen oder weniger wichtig, mir wurde eins klar. Ich bin sicher bekennender Jazzinteressent, ich bin noch nicht DER Tidenbub mit immer viel vom Tidenhub in diesen jazzmusikalischen Fragen. Also, watt machn ma denn jazz? Am Ende lässt mich die empfohlene Doku ein Stückchen schlauer zurück. Vieles wusste man nicht so, man (nein, ich) nahm ihn eher als Sideman von Miles Davis (Kind Of Blue) wahr. In Wirklichkeit hatte er einen eigenen Makrokosmos, dieser spirituell weise, leise und nicht zu sehr beredte Mann, dessen mehrere Ehen am Ende tragisch im Leberkrebs endeten. Dass er in Nagasaki betend vor Gott der Opfer des Atombombenabwurfs gedachte, erinnert mich persönlich an den großen Willy Brandt und ich hörte diese Geschichte jetzt zum ersten Mal. Großer John Coltrane.
Netflix, danke. Es gibt definitiv zu wenige, gut gemachte Dokus auf Netflix. Das kannste Dir mal hinter die Jazzlöffel schreiben, netflix nochmal und zugenäht.
Julia Engelmann – Eines Tages, baby, werden wir alt sein!“
Eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein
und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.
Ich, ich bin der Meister der Streiche, wenn´s um Selbstbetrug geht.
Bin ein Kleinkind vom Feinsten, wenn ich vor Aufgaben stehe.
Bin ein entschleunigtes Teilchen, kann auf keinstem was reißen,
lass mich begeistern für Leichtsinn – wenn ein anderer ihn lebt.
Und ich denke zu viel nach. Ich warte zu viel ab. Ich nehme mir zu viel vor – und ich mach davon zu wenig.
No more tears, my heart is dry
I don’t laugh and I don’t cry
I don’t think about you all the time
But when I do – I wonder why
Ich halte mich zu oft zurück – ich zweifel alles an, ich wäre gerne klug,
allein das ist ziemlich dämlich.
Ich würde gern so vieles sagen
aber bleibe meistens still,
weil, wenn ich das alles sagen würde,
wär das viel zu viel.
Next Show: 07.08.2019 An Evening with Tom Waits á la carte – Franz de Bÿl (voc/g), Stephan Hoppe (kb/voc), Jens Saleh (doublebase), Tommy T. Tulip (dr./backvoc) – #ImmerwiederMittwochs #ArtStalker #Berlin #Vinÿlonstage #TomWaitsálacarte
„Also, das war ganz toll. Ich hätte das an diesem Ort so gar nicht erwartet. So niveauvoll und hohe Qualität.“ (Eine Zuschauerin im Art Stalker, 03.07.19, neulich) – Also vong Niveau her ist mehr als Limbo, erst nach der Tanzstange gehts rapide…aufwärts. 🙂 Richtung „Heaven, I’m in Heaven“ ♪♫♪
Ganz schön groß geworden ist die Information zum Gig der Berliner Tom Waits-Protagonisten #Vinÿl um den Ausnahmegitarristen Franz de Bÿl. Der Vorteil ist, dass man es leichter wiederfindet. Schon mit einer Bildersuche auf Google lässt sich das vernünftig einkreisen: Suche alle Bilder von #Vinÿl und davon nur die Großen. Die Konzerte sprechen sich allmählich herum. Viele Verehrer des ungeliebten musikalischen Partisanen Tom Waits machen sich auf den Weg, für diesen einzigartigen Abend.
Wer würde es denn anders machen? – Dann sagte am 03.07. der Sänger des Quartetts, wir nennen ihn Franz: „Es geht hier um eine große, wichtige Sache und um unser Bestes. Danke dass Ihr das so unterstützt: Mit Eurem Eintritt.“ Das saß wie Arsch auf Eimer, wie die Berliner zu sagen pflegen. Apropos pflegen: Die Traditionen.
Nein: Niemand würde es anders machen. Ist gut: Ich halt den Mund. Man muss auch mal schweigern. Pardon ruhig sein.
Dass der Till eine angenehme Stimme hätte, kann nun wirklich niemand…
Auch Jan Delay nicht: Der benützt nicht einmal ein Echo.
♫ Aphrodite’s Child ♪ Rain And Tears ♫ Video & Audio Restored HD
Beim Soundcheck am 03.07.19 17:30 Uhr (ca.) im Art Stalker sickert durch: Einer der best aussehenden Griechen á la Zeiten (außer Alexis Sorbas aka Anthony Quinn) ist in Santa Ponça (Mallorca) gestorben. Der Tod von Costa Cordalis: Er sah gut aus, war ein durch und durcher Netter unter Hellenas granteligen Griechen. Nicht so ein Varofakis, der Mittelfinger zeigte, aber die hausgemachte Pleite nicht abwendete. Eine Art modernerer Vorzeigegrieche bereits der Siebziger Jahre, Superstar in Deutschlands Hitparaden.
Farewell, Costa Cordalis, Du bist nur 75 Jahre alt geworden. Ich hab es recherchiert: Die besten Griechen sind alle tot. Auch mein Freund Jannis aus Athen. Wie bitter. Und griechischer Wein ist wie das Blut der Erde. Schenk nochmal ein. Und wenn ich dann traurig werde…
Doch von gestern: Die Veranstaltung im Art Stalker in Charlottengrad, die der Würdigung von Tom Waits gilt, wird bis Dezember monatlich fortgesetzt. Jeweils am ersten Mittwoch des Monats, An Evening with Tom Waits à la carte, ein gemischter Kessel Buntes aus Blues, Jazz, Zirkus und Boheme. Erzählt und musiziert wird aus dem Werkschaffen des amerikanischsten á la Poeten, dem raubeinigen Sänger, Musiker. Für Sommerferien war die Veranstaltung sehr gut besucht, die Stimmung geil, gut gelaunt, nur Gewürzgurken wurden nicht gegessen, gütige Gisela. Es wurde laut applaudiert, skandiert. Kandierte Appläuse und Früchte der Fleißigen, Meriten vom saumseligen Banditen. Apropos Bandit: Räuber-Jenny leitet das Kunst stalken. Ganz richtig: Schmaler Taler Eintritt, in der Tradition der Dreigroschenoper im alten Berlin-Schiffbauerdamm: Vorher Mundraub, Currywurst mit Pommes, und nun, Sehräuber-Jenny macht’s möglich.
Ich hab Spaß und es hat Spaß gemacht. Im August ist am Mittwoch, den 07.08.19 um 20 Uhr #SaveTheDate die Band um Ausnahmegitarrist Franz de Bÿl#Vinÿl (Tasten: Stephan Hoppe, Bass: Jens Saleh, Drums: Tommy T. Tulip) auf derselben Bühne im Art Stalker in Charlottenburg. Banditenterraub am Stutti, weißte Bescheid.
Die Veranstaltung hat sich herumgesprochen.
Man redet drüber. Ist es eventuell das, worum es geht?
Die Kerze stelle ich für Costa Cordalis auf, gebe zu, diese Nachricht hat mir einen Stich ins Herz gegeben.
Als ich in Santa Ponça auf Mallorca urlaubte, erinnere ich jetzt gern die großartigste Ursula „Mallorica“ Hundrich. Sie hat mir geholfen, suchte ich nach Unterkünften im fünfundzwanzigsten Bundesland Deutschlands, auf Mallorca. Ursula ist verlinkt.
Ruhe in Frieden, Costa, da ist bereits das Wort Tiger drin: Du Großartiger. Grüße mir den zweitwichtigsten á la Griechen, Demis Roussos, der seit 2015 – Beim Zeus! – auf Dich wartete. Yassas! Griechische Gemütlichkeit: Efaristo. Para kalo. Beachtet: Dies in Griechisch ist Schreibwaise räudig, diesbezüglich. Wegen meiner.
Costa Cordalis: Meine Verehrung!
Zu Deiner Beerdigung bitte Conquest Of Paradise von Vangelis. Als Beschallung über die hügelige Landschaft von Valdemossa auf Mallorca. In der Nähe der Finca von Michael Douglas. Dieses Refugium in einer Art eines Statements.
Zum Leichenschmaus lilafarbene Kalamata-Oliven vom Peleponnes. Purple Brain: Der Tod. Die Farbe Lila. Das sind wir Prince schuldig.
Und Gott sei Dank, beim Zeus, beim Jupiter. Heureka!
Dein Tommy
Schwarze Tulpe – The black tulip. To The Honor of…
Die 90er Jahre. Ein musikalisch extrem vielseitiges Jahrzehnt. Eine Hochzeit des HipHop, Geburtsjahrzehnt des Grunge und natürlich von Techno (und Tekno, Tekkno, und Tekkkno).
Dazwischen ein Pflänzchen namens Acid Jazz und allen möglichen dazugehörigen Ausläufern, die irgendwie alle „Lounge“ waren. Die Engländer haben es (mal wieder) in der Form von Bands wie „Galliano“ und „The Band New Heavies“ vorgemacht, wie sich Trends aus den Clubs popmusikalisch aufbereiten lassen.
Wie so oft hat es nicht lange gedauert, bis diese Welle auch Deutschland erreichte und beispielsweise Formationen wie Reality Brothers oder Jazzkantine hervorbrachte und Songs wie Tag am Meer von den Fantastischen 4.
Auch 2 junge Musiker aus Hamburg und Berlin haben 1992 Gefallen an diesem weichen, sehr traditonsbewussten Sound gefunden. Zum Glück sind Bela Brauckmann und Peter Hinderthür damals bei der Komplettierung ihrer Band auf eine Berliner Sängerin gestossen, die ihrer Musik im weiteren Verlauf zur verdienten Aufmerksamkeit verhalf: Astrid North.
Ein Name, der schon vom Klang her Großes verspricht.
Nina Simone, Aretha Franklin, Astrid North.
Für mich liest sich das sehr flüssig und selbstverständlich weg.
Die Band wurde dennoch „Cultured Pearls“ getauft, schließlich handelte es sich ja nicht um ein Soloprojekt.
Die Zahl derjenigen die ableben und große, schmerzhafte Lücken reißen, die sich mit nichts anderem als Liebe, Erwachen und Transzendenz füllen lassen, wächst weiter. Unaufhaltsam bricht sich das Leben Bahnen, regelrecht Schneisen, unwillig auf links und rechts ansässige Zaungäste zu warten, diese zu fragen, ob es wohl recht sei, die Situation, wie sie jetzt ist, komplett auf den Kopf zu stellen, ja, die Verhältnisse in ihr Gegenteil zu verkehren. Wir brauchen eine Art Insgesamtreinigung unserer Gedanken und Spiritualität, ob so, wie ich es hier darstelle oder auch ganz anders, ist wurscht. Es kommt darauf an, dass es geschieht. Liebe, Erwachen, Transzendenz und habt ein schönes Wochenende, vergesst diese Ideen nicht. #TTT
Today’s just another day for me i see now
Just like other days in my life
they seem like a breeze flowing over death
creeping slowly over my body
for the last day that i’ll see
just to let you know
just to let you know
i’ll never wanna laugh again
Laughs i had i never shared
just to let you know
i never wanna cry again
The tears i cried weren’t seen in the rain
that we are in, that we are in, we are in…
Today will be my last day but why worry
Belief is the land i’m traveling to
i’ll leave with a smile to show i don’t blame you
Creeping slowly out of my body
there’s the last day that i’ll see
just to let you know
just to let you know
i never wanna love again
love i gave was just a nothing
just to let you know
i never wanna feel again
the feelings i had never touched anyone
the love i gave the love i gave was just a nothing
was just a nothing
the feelings i had the feelings i had never touched anyone
never touched anyone
deep within, deep within, deep within, deep within
just to let you know
just to let you know
i never wanna love again
love i gave was just a nothing
just to let you know
i never wanna cry again
the tears i cried weren’t seen in the rain
the love i gave, the love i gave was just a nothing
was just a nothing…
the tears i cried, the tears i cried weren’t seen in the rain
weren’t seen in the rain
we are in, we are in, you are in, he is in, she is in, we are in, you are in…
Nur um es Euch wissen zu lassen. Für alle mit großen Verlusten. Auch Astrid Norths Familie. Musik: Cultured Pearls – Just To Let You Know #Anspielideen
Sounds Of Laughter, shades of life are ringing through my open ears Inciting and inviting me. Limitless undying love, which shines around me like a million suns, It calls me on and on across the universe. Across The Universe (The Beatles, 3. Februar 2068, später geändert auf Let It Be) #Mentionings #Divinelyrics is a project of #TTT http://www.blackbirds.tv with Drumpartpics and Prisma Filters
The Beatles – „Across The Universe“ (Outtake)
Am 3., 4. und 8. Februar 1968 wurde das Stück in einer rudimentären Fassung erstmals in den Londoner Abbey Road Studios aufgenommen. Aus einer Laune heraus wurden mit Lizzie Bravo und Gayleen Pease zwei weibliche Fans, die oft in großer Anzahl vor dem Studio warteten, eingeladen, die Backing Vocals zu singen. Unter starkem Einsatz von Phaser-Effekten auf der Gitarre wurde eine Version abgemischt. Das Lied wurde schließlich noch mit Vogelgeräuschen versetzt, die Lennon selbst aufgenommen hatte.
Lennon war stolz auf dieses Stück, aber unsicher, was damit anzufangen sei, da es als Single nicht in Frage kam. Es erschien zuerst 1969 auf der Benefizplatte No One’s Gonna Change Our World.
Später wurde die Originalversion von Phil Spector durch eine Orchesteruntermalung und neuen Chorgesang ergänzt und verlangsamt. Diese Version erschien 1970 auf der letzten LP der Beatles, Let It Be.
Band on the Run ist das dritte Studioalbum der Gruppe Wings. Es wurde am 5. Dezember 1973 in den USA und am 7. Dezember 1973 in Großbritannien veröffentlicht. McCartney plante, das neue Album außerhalb Großbritanniens aufzunehmen und hatte sich für ein EMI-Aufnahmestudio in Lagos (Nigeria) entschieden. Rund eine Woche vor dem Abflug nach Lagos eskalierte die schlechte Stimmung in der Band im Aufnahmestudio und Gitarrist Henry McCullough stieg aus der Band aus. Drummer Denny Seiwell gab seinen Ausstieg aus der Band am Tag des geplanten Abflugs nach Lagos am 9. August 1973 bekannt, als McCartney deutlich machte, dass er keinen Ersatzgitarristen einstellen werde. Paul und Linda McCartney flogen mit Denny Laine nach Lagos, wo sie Teile des neuen Albums Band on the Run innerhalb von sieben Wochen aufnahmen.
Einer will immer gehen. Einer macht sich aus dem Staub. Verschwindet.
Von Zeiten, in denen Männer wie McCartney ganze Alben so benannten, ist in dem obigen Beitrag die Rede. Eine ganze Band ist auf der Flucht. Vor McCartney. Was folgt, ist für die Geflüchteten die Zeit nach McCartney. Vielen hat es eher genützt, mit Paul zusammen gearbeitet haben zu dürfen. Wie z.B. Denny Laine (vorher Moody Blues). Denny macht immer noch Musik und kann von den damaligen Tantiemen leben.
Denny ist nicht geflohen. Treue Seele, moody Brother.
Ach, es war traurig, diese Geschichte. Das Album selbst war unbestreitbar legendär und zählt zum besten, was Macca McCartney gemacht hat. Vielleicht waren die Bandmitglieder nur high high high…? Man weiß es nicht.
„Künstlerisch bin ich einerseits glücklich, andererseits nie glücklich, weil es nie da ist, wo es eigentlich sein soll, weil dann schon wieder das nächste in Sicht ist, bzw. diese Zufriedenheit: Es kann immer besser und anders, oh nein, und der Gesang, und es ist doch nicht so, also ich hör mir die Sachen nicht mehr an, nachdem sie auf CD oder auf Platte sind..“ (Astrid North, Interview 2017) – MDR KULTUR – Am 17.10.2017 veröffentlicht Spätestens seit ihrer Arbeit mit der Band Cultured Pearls zählt Astrid North zu den Stars der deutschen Soulmusik. Mit Jan Kubon sprach sie über ihr neues Album „Precious Ruby“ und sang live einige Titel daraus.
How beautiful WE are! Ich habe diesen Beitrag des MDR ausgewählt, weil die Person und ihre Ausstrahlung so schön erzählt bzw. dargelegt wird. Im Fokus steht die Musik. Denn so war es auch.
Astrid North (eigentlich Astrid Karina North Radmann, * 1973, † 26.06.2019) war eine deutsche Sängerin, u.a. Sängerin der deutschen Bands Cultured Pearls, mit der sie fünf Alben einspielte, und Soulounge, die bisher drei Alben veröffentlichte. Außerdem war sie gemeinsam mit dem amerikanischen Sänger Gabriel Gordon auf Tour. Astrid North war Mutter zweier Kinder, ihre Tochter wurde 2001 geboren, ihr Sohn 2006. Sie starb am 26.06.2019 an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Auch diese Art und Weise ist Krebs DAS Arschloch, ein hinterhältiges zumal und so gut wie immer äußerst erfolgreich. Wir trauern um eine gewiefte Sängerin und Musikerin. Ruhe in Frieden, Astrid. Unsere Gedanken sind bei Dir, Astrid, und Deinen Angehörigen.
Am 2. Dezember 2018 sagte sie zu ihrem Krebs in einer Art Outing in einem sozialen Netzwerk unter anderem (gekürzt):
Ende Mai wurde ein Tumor in meiner Bauchspeicheldrüse entdeckt.
Und nach meiner wunderschönen Tour durch eine sehr große und komplizierte Operation (Whipple) entfernt. Es folgten Wochen der Heilung und eine Chemotherapie, die bis Januar gehen wird. Nächstes Jahr dann eine Bestrahlung, dann Reha und dann…. Kreativität!
Das größte Glück, das ich von Anfang an erfahre,
ist die Liebe, Unterstützung, Zeit und Zuwendung von meiner Familie und meinen FreundInnen. Mit Massagen, Akupunktur, Osteopathie, andere Körperarbeit, leckere Mahlzeiten, um bei Kräften zu bleiben, Putzhilfe, Abholungen, Ideen und Infos zu Alternativ- bzw Zusatz-Behandlungen, selbst Angebote aufs Land/ins Schöne zu fahren haben alle geholfen und helfen weiterhin. Ich bin so unglaublich dankbar, denn ohne sie wäre ich allein. So erkläre ich mir mein wirklich positives Gefühl zu der Diagnose des Tumors: Krebs.
Glücklicherweise hatte ich bis jetzt nie Angst oder Depressionen deswegen und denke ich kann “The sweetness of Life” seitdem auch viel besser erkennen.
Das Gefühl, daß Musik und insbesondere Singen sehr heilsam ist, erfahre ich auch jeden Tag. Es hätte auch ganz anders kommen können. Ich bin an einem guten Ort. Wenn ich eine Bitte äußern dürfte, dann die, daß wir uns ein wenig Zeit nehmen, für Menschen, die allein sind, niemanden haben. Ich glaube es hilft so viel mehr, als wir uns vorstellen können.
How beautiful WE are!
Mit viel Liebe und Gesundheit
Eure Astrid North
Lasst uns gemeinsam dieser wunderbaren Musikerin gedenken und dankbar sein für die noch vorhandene Rest-Weltgesundheit.
Und mit jenen sein, denen es schlecht geht, die krank sind.
Love is all U need – Sgt. Peppers Lovely Jazz Club Band (BD-Beschriftung)
Weiterführend
* Gedenken an Astrid North (von Blackbirds.tv mit eigenen Bordmitteln)
Maybe I’m mistaken expecting you to fight Or maybe I’m just crazy, I don’t know wrong from right But while I am still living, I’ve just got this to say It’s always up to you if you want to be that Want to see that want to see that way – you’re coming along! School (Supertramp, 1974, Album Crime Of The Century) #Mentionings #Divinelyrics #TTT #Supertramp #CrimeOfTheCentury #School – Mentionings is a project of #TTT https://blackbirds.tv with Drumpartpics and Prisma Filters
Supertramp School – Vinyl (via YouTube)
Ich kann Dich jeden Tag sehen, wenn ich zur Schule gehe. Vergiss Deine Bücher nicht.
Schöne Grüße aus der Milchstraße. Aus einer ganz und gar perfekten musikalischen Zeit vor unserer Zeitrechnung.
Ruhe in Frieden, verloren gegangener Pilot über Mecklenburg-Vorpommern, Dein Eurofighter war ein kühner Traum. Doch nun ist es vorbei.
Das Befliegen der interessierten Öffentlichkeit ist keine gute Idee, auch für diejenigen nicht, denen man sagt, sie seien zu unserem Schutz unterwegs.
„Papa, was ist Ironie?“ „Ironie, mein Kind, ist, wenn vor einem Feine Sahne Fischfilet-Video ein Spot der Deutschen Bank läuft.“ YouTube User TillTomorrow auf Youtube zum Video von #FSF
How I wish, how I wish you were here, we’re just two lost souls Swimming in a fish bowl, year after year Running over the same old ground What have we found, the same old fears wish you were here Wish You Were Here (Pink Floyd, 1975, Album Wish You Were Here) #Mentionings #Divinelyrics #TTT #PinkFloyd – Mentionings is a project of #TTT https://blackbirds.tv with Drumpartpics and Prisma Filters
Pink Floyd – Wish You Were Here (Lyricsvideo)
Niemand brannte schöner, als der amerikanische Stuntman Ronnie Rondell (brennend), während Danny Rogers ihm die Hand schüttelt.
Auf Wikipedia heißt es u.a.:
„Während der Aufnahmen von Wish You Were Here erhielten Roger Waters, David Gilmour, Richard Wright und Nick Mason unverhofften Besuch ihres ehemaligen Bandkollegen Syd Barrett. Nach Aussagen der Bandmitglieder erkannten sie Barrett nicht auf Anhieb, da dieser sich stark verändert habe und sehr aufgedunsen war.
„Roger (Waters) war da am Tisch, ich kam herein und sah diesen Kerl hinter ihm sitzen – ein riesiger, kahler, fetter Kerl. Ich dachte: „Er sieht ein bisschen seltsam aus.“ Ich setzte mich mit Roger an den Tisch und wir arbeiteten rund zehn Minuten. Der Kerl stand immer wieder auf, putzte seine Zähne und setzte sich wieder – tat seltsame Dinge, blieb aber ruhig. Ich fragte Roger: „Wer ist das?“ Roger antwortete: „Ich weiß es nicht.“ Ich sagte: „Ich nahm an, dass er ein Freund von dir ist“, und er: „Nein, ich weiß nicht, wer er ist.“ Wie auch immer, ich habe lange gebraucht, aber plötzlich merkte ich, dass es Syd war, vielleicht nach 45 Minuten. Er kam herein, als wir „Shine On You Crazy Diamond“ sangen, bei dem es im Wesentlichen um Syd ging. Aus einem unglaublichen Grund hat er sich gerade den Tag ausgesucht, an dem wir ein Lied über ihn einspielten. Wir hatten ihn zwei Jahre nicht gesehen, glaube ich. Das ist es, was so unglaublich ist… Und verstörend, wenn man einen Mann sieht, den man nicht erkennt. Und dass er sich den Tag aussucht, an dem wir die Songtexte über ihn einspielen. Sehr seltsam.“
– Richard Wright (Pink Floyd, Keyboarder, verstorben)
Roger Waters gab später zu Protokoll, nach dem Abschluss der Aufnahmen habe man erwogen, die Band aufzulösen.“
(Mit Mitteln aus dem deutschsprachigen Artikel in der Wikipedia zu Wish You Were Here)
We All Know That People Are The Same Where Ever We Go There Is Good And Bad In Ev’ryone, We Learn To Live, We Learn To Give Each Other What We Need To Survive Together Alive. Paul McCartney (with Stevie Wonder), Ebony and Ivory – Lyrics, Tug Of War 1982 #Mentionings #Divinelyrics #TTT #PaulMcCartney – Mentionings is a project ot #TTT https://blackbirds.tv with Drumpartpics and Prisma Filters
Ohne große Worte zum Gedenken an große Sternstunden der Popmusik.
Alle werden älter: Deswegen falten wir die Gesichter zum Gebet.
Weiterführend
* Das Superstargeschäft: Wie drei Konzerne die Weltmacht für Konzertevents beanspruchen (Buchtipp)
KÆLLA – Rock am Rhin – 21.06.19 #Tulipstagram #RockamRhin
Wie jedes Jahr ist 2019 eine Veranstaltung Rock am Rhin vernünftigerweise am Start. Aus Gründen. Gestern Abend spielten unter anderem The Exception aus Neuruppin und Kaella aus Rheinsberg. Ein Videosnippet ist oben. Falls der Ausstrahlung widersprochen wird, wird es entfernt.
Während wir Musikgeschichte herbei schreiben, dass niemand vergisst, was zu erwähnen ist, beschweren sich auf Facebook die Anstaltsleiter einer Gruppe für Pedalboard-Besitzer, man hätte ihnen ihr Facebook look a likes Pedalboard abspenstig machen. Um es für die Werbung einer Spezialistengruppe Musikerwitze einzusetzen. Wie schnell könnte ein so einmaliges, ja uniques Pedalboard als Musikerwitz verwechselt werden. Das eine gar das Projekt des Anderen zu werden droht. Ruhig, Admins der Pedalboarder: Eure Community ist kleiner und es handelt sich nicht um Copyright-Diebstahl. Die Erwähnung eines Facebook-Pedalboards ist Reminiszenz. Ausdruck von Verehrung und Würdigung, Namhaftmachung. Doch wie es ist im Gewitter, Ihr Huschen. Aus die Maus.
Hatten wir gedacht, Musiker: Gemeinsame Ziele und Visionen. Irrtum: Schon Helmut Schmidt, ruhe in Frieden, wusste: Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.
Für die Band Kaella (sag jetzt nicht Ka-Ell-Ja) gabs im Catering nicht Paella (sprich: Pa-Ell-Ja): Angenehmst die Neubesetzung am Drumset. Ein echter Gewinn. Weiter so. Heute Abend wird die Veranstaltung in Rheinsberg fortgesetzt. Mit gänzlich anderen Mitteln. Apropos mittel: Spitze war’s gestern.
The Black Strat (Screenhot, Quelle: Christie’s – Link im Artikel)
Mama, ich kann nicht mehr denken
Ich glaub‘, ich hab‘ Fieber, ich glaube, ich will das nicht
Mama, was soll ich jetzt machen?
Ich glaub‘, ich muss sterben –
was, wenn mein Herz zerbricht?
Nein, mein Kind, das wird es nicht
Und bitte glaub mir, Schatz, du stirbst auch nicht
Es ist nur Liebe, und da hilft keine Medizin, oh-oh
Beim ersten Mal tut’s richtig weh
Doch auch das geht vorbei,
du wirst schon seh’n
Es ist nur Liebe,
und da hilft keine Medizin.
Natürlich hätten wir als Musikwissenschaftliche Methodisten auch gern The Black Page, also das Skript von Frank Zappa mit der Partitur jenes Schlagzeugerstücks aus dem Tollhaus, mit dem us Frank seinerzeit Drummer antestete. Wer The Black Page fehlerfrei spielen konnte, war in der engeren Auswahl. Dann musste man nur noch spielen können.
Apropos us best: Also von den Besten zu reden. Von Us and Them, von Syd Barrett, dem Crazy Diamond und dem Danziger Open-Air-Musiker David Gilmour.
Aber seine black Strat, also ich würde sie nehmen, falls sie nicht weg geht. Aber warum sollte sie auch weg gehen? Stratocaster-Gitarren, schwarze zumal, sind nicht darauf aus zu verschwinden. Sie bleiben einem treu ihr ganzes Leben lang. Dabei sind Sachen, die die sagen, eigentlich niemals monoton. Bis zu sechs Töne gleichzeitig oder kurz aufeinander folgend sind denkbar, wer sich streng im Glauben an konventionelle Normen den Spieltechniken hingibt. Wir reden hier nicht von wahren Shredders wie Steve Vai, Yngwie Malmsteen oder Joe Satriani, die auch zwölf, vierzehn oder fünfundzwanzig Töne parallel zu Gehör bringen können. Was schwelge ich in männlichen Größenvergleichen ohnegleichen? Dumm ist das, nicht schlau. Metaphernhaft erinnere ich mich deswegen eher mit der Reinheit meines Herzens an die blonde Sarah Connor mit den grünsten Augen ever: Und was sie über Vincent gerade so singt. Ich denke so über The Black Strat.
Diese Website steht auch in einer sozialen Tradition: Gebt den Schwächsten, was ihnen gebührt.
Damit die dann sagen können: Ich bin mit einer Black Strat liiert.