So.. Sep. 27th, 2026
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(24.01.17) Guckst Du? #TTT #Linktipp #Tulipstagram
(24.01.17) Guckst Du? #TTT #Linktipp #Tulipstagram


Juc Weird

„Ich liebe und schätze elektronische Musik wegen ihrer Struktur und der Möglichkeit, damit zu brechen. Für mich ist wahre Freiheit nur dann möglich, wenn es einen abgesteckten Handlungsrahmen gibt. Ohne ihn gibt es keine (moralische) Orientierung – und nichts, wogegen man sich positionieren kann. Die Abwesenheit von Regeln bedeutet die Abwesenheit von Wahlfreiheit – doch wer sind wir, wenn wir unser eigenes Schicksal nicht wählen können?“ Juc auf ihrer Website, Über mich, Link unten

Ihr ganzes Leben schon haben ihr Menschen Dinge erzählt, die sie versuchte, zu befolgen.
Aber es fühlte sich nie so richtig an, eher falsch.
Geliebt zu werden, nur wenn man sich auf eine bestimmte Art und Weise richtig verhält?
Nö.

Die Sache klingt extrem aufgeräumt, übersichtlich, stringent, so als hätte da jemand eine Art vernünftigen Masterplan, wie man anhörbare Musik macht. Nennen wir das electrobeats? Iss Wurscht, es klingt extrem anhörbar. Schubladenschluss: Ohren auf. – Im zweiten von fünf Stücken (Playlist unten) gehts zu, als swagge sich jemand die drunken beats von der Seele. Mit hohem Handclapfaktor. In Eating Hooks klingen Klänge (bzw. klängen Klinge) an, als hätte Peter Greenaway Michael Nyman beauftragt, weitere Streichquartette für die Cineastik kompositorisch niederzulegen, bzw. neu auf-.

Hört mal rein, das Tageslied ‚Weird‘ auf blackbirds.tv kommt von Juc. Weiterführende Infos sind freundlich verlinkt. Man kann Juc (Julia Bencker, München) über ihre Homepage sogar einen elektronischen Liebesbrief schreiben. Das entscheidet nun jeder selbst, nachdem die virtuelle Vernissage ihren Abschluss gefunden hat.

Move on up.

Weiterführend

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29.01.21 Lisa Eckhardt - Januar 2021 #Denunziant #TTT #Tulipstagram
29.01.21 Lisa Eckhardt – Januar 2021 #Denunziant #TTT #Tulipstagram

Der größte Lump im ganzen Land
das ist und bleibt der Denunziant.

Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874)

Der Bürger stellt direkt in Abrede, Menschen wären heutzutage Denunzianten. Der Bürger dürfe nun in Sorge sein, wenn in Zeiten einer Pandemie Nachbarn gegen Hygienekonzepte verstoßen. Man müsse diese anzeigen. Einen Spießbürger einen Denunzianten zu nennen, verbiete sich aus Gründen der Volksgesundheit. Krass: Die Volksgesundheit, ein Begriff, wie man ihn nicht mehr verwenden darf. Oder gesundes Volksempfinden. Aber Anzeigen geht.

Hat der Denunziant ausgedient und in der Gegenwart keine Bedeutung? Gibt es ihn aus alter Überlieferung? Das müsse voraussetzen, himmelschreiendes Unrecht gäbe es im Jahre 2021 gar nicht mehr. Der Denunziant setze einen Obrigkeitsstaat voraus, aber dieser sei bereits abgeschafft. Eine Entwicklung in einen neuen liege außerhalb seiner Möglichkeiten. Schließlich sei er ein Rechtsstaat.

Im Moment finden nicht wenige Journalisten und Internetaufklärer schick, Satiriker Dieter Nuhr übel zu beleumunden. Alles Mögliche wird ihm an den Hals gestrickt, ein ganz übel agierender, piefig konservativer Kalfaktor der Irrelevanz inzwischen. Das obige Bild, meine Blaubause aus Mitteln des öffentlich rechtlichen Gebühren-Zwangsbezahlfernsehens (…), habe ich klug von vornherein zensiert. War im Entwurf noch stehen: „Lisa Eckhart #nuhrimErsten – Januar 2021“ entschied ich mich den Hass-Trigger „nuhr im Ersten“ sicherheitshalber zu unterlassen. Ich wusste von möglichen Verwerfungen und sofortigen Anfeindungen allein schon wegen des Namens Nuhr, ich wusste von Hass und Angriff von Hatespeechern, Brunnenvergiftern und Übelkrähen (Herbert Wehner, früher). Um überhaupt zu möglichen Lesern vorzustoßen, wusste ich geschickt, den Nuhr zu unterlassen. Das ist vielleicht gewieft. Bzw. schrecklich.

Tommy T. Tulip - The Rotten Interviews #TTT #Tulipstagram Sites: blackbirds.tv xdrum.eu
Tommy T. Tulip – The Rotten Interviews #TTT #Tulipstagram Sites: blackbirds.tv xdrum.eu


Dirk Zöllner über die Gesellschaft, seine Musik, uvm. | Meet Me At The Bar

In der zweiten Folge mit Dirk Zöllner mit Interviewer David Ketel weitet sich das geduldige am Tresensitzen uferlos aus.

Die Beiträge über Dirk Zöllner auf dieser Website sind recht zahlreich und können über die Suchfunktion weiter erschlossen werden.

Gutes Gesprächsformat: Abonniert den Kanal bei Interesse.

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#jandelay #intro #ewf
Jan Delay – Intro (Official Video)

Videocredits:
Produktion: mookwe GmbH
Director: David Aufdembrinke
Director of Photography: Felix Storp
Exec. Producer: Oliver Krupp

Styling: Ulrike Schlüter
Make Up: Milla De Wet
Assistant Producer: Sonja Collison
Production Assistant: David Czarnetzki
1. AC: Matthias Metzger
Gaffer: Stefan Rentel

Post Production: Paul’s Boutique
Post Producer: Felix Paul
Editing: Moritz Krist
Cartoon: Lars Paukstat
Illustrations: Henning Weskamp
Animation & Roto by: Flo Tiphine, Da.Vin, Moritz Krist
Colorgrading by: Kaeptn Post

Thanks to: Groove City, Viva La Bernie, Herr Von Eden

Der König der ernstzunehmenden Wortspiele schickt das Album von Erde, Wind und vom Feiern verspätet in die Öffentlichkeitswirksamkeit?

Oder doch nicht? Nach der Rockplatte, auf die keiner Bock hatte, kommt Jan Delay im Mai 2021 mit einem neuen Album wieder ganz groß raus.
Im Begleittross sind wieder die Kinder von Bahnhof Soul. Wir bleiben gespannt.

Jan Delay war immer am besten als König der Genreübergreifenden und live hat er extrem gepunktet, indem er mit Disco No.1 tourte und Hallen, Arenen und Stadien füllte.

Doch Obacht: Irgendwie wirds kommen, irgendwo wirds live gespielt werden, aber hoffentlich Irgendwann.
Dann fängt für mich die Zukunft an.

Reggae, Ragga muffin, style.

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Melodie & Rhythmus #62 Tonfilmschlager II Notenheft
Melodie & Rhythmus #62 Tonfilmschlager II Notenheft


Ricky Shayne – Mamy Blue (ZDF Hitparade 18.12.1971)

Frage

In der Spezialistengruppe Musikerwitze stellte das Neumitglied Hugo (Name geändert) folgende Frage an 35.000 Mitglieder (Text gekürzt):

Warum haben so viele Musikfreunde (ich eingeschlossen) eine Abneigung gegen „Schlager“? Sind es die eher flachen Texte? Naja, da zieht die Rockmusik durchaus mit, viel übler zuweilen oft. Sind es die eingängigen Melodien? Die mitreißen, die im Grunde den nächsten Ton schon erwartbar vorgeben? Das ist im Blues nicht anders. Und das Getüddel der Singer/Songwriter ist oft keineswegs weniger klischeehaft, weder textlich, noch melodisch. Das komische ist, selbst einer wie ich, der kein Radio hört, nicht auf Volksfeste geht – man kennt trotzdem alle Schlager. Selbst wenn man im psychedelischen Jam ein Schlagermotiv zitiert, dann ist das ein Garant dafür, dass jetzt alle abgehen werden. Das IST witzig. Wann wird Kunst zum Kitsch oder umgekehrt? Was passiert damit in einem selbst? Vllt. auch in dem Zusammenhang: Warum finden wir Punkrocker – wenn nicht immer geil, aber ok – aber eine nur halb so schräg singende Christencombo gruselig? Was macht das mit uns? Was ist das, was da triggert? Ist es, weil den einen dabei der Witz fehlt, die anderen das Unperfekte zum Witz machen, in dem man auf sich knallt, wie in einem psychedelischen Jam? Ist es vllt. diese gekünstelte Perfektionalität? Die Show, die allzusehr offenbart, dass sie eine solche ist? Weil die sich doch gefälligst hinter sich verbergen muss? Bricht ein Schlager mit dieser Regel, ist damit gar „psychedelisch“ – gerade, weil er damit weh tut? Musikalisch gesehen sind Schlager – und auch manch andere Popstücke – eine Aneinanderreihung von sehr eingängigen Motiven. Das „Ta-ta-ta-Daaa!“ aus Beethovens fünfter ist sicher in der Tiefe viel filigraner herausgearbeitet, als das „Atemlos-durch-die-Nacht“ der Helene; wobei letzteres aber auch noch mehr musikalische Tiefe hat, als so mancher herumleiernde Popsong. Vllt. verdichtet sich das sogar auf die witzig-gewitzte Frage: Was ist Musik für euch?