So.. Sep. 27th, 2026
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Buchtipp #QuartierLatin #MarcoSaß #HenrySteinhau #TTT #Tulipstagram (Upload 14.11.23)
Buchtipp #QuartierLatin #MarcoSaß #HenrySteinhau #TTT #Tulipstagram (Upload 14.11.23)

Ein sehr empfehlenswertes Buch über die Jahre 1970 bis 1989 in dem Berliner Livemusik-Club Quartier Latin. Hier probte Nina Hagen das erste Mal die Liveperformance.

Der Rest ist Geschichte.

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Pyrate of the Tulipean - #TommyOrg #PyrateStyle #Hamburg #TTT #Tulipstagram
Pyrate of the Tulipean – #TommyOrg #PyrateStyle #Hamburg #TTT #Tulipstagram

Die Dinge, die wir verwenden, besitzen eine Art Inner Clock. Sie haben ihre Zeit. Irgendwann aber fallen sie aus derselben. Plumps.

So ist es auch mit dem Organizen der Gegenwart. Das Routinegeschäft, die Termine, Besprechungen, Meetings, die wir uns vornehmen, sie gewissenhaft notieren und bei Zeiten darauf zurückkommen. Am besten pünktlich. Dann funktioniert die Absprache mit dem Außen.

Im Inneren ist dabei die Einstellung oft entscheidend. Als Pyrate verfüge ich über eine gewisse Erfahrung im Zeitmanagement. Jedoch ohne Augenklappe links oder rechts.

Anfang Januar 2023 erinnerte ich jedenfalls, ich besäße einen Filofax im Nubuk-Ganzlederformat (Vollleder) der Hamburger Rock’n Roll-Pyraten von Pyrate Style Hamburg. Den Laden gibts heute noch. Früher gab es eine Zweigstelle am Berliner Kurfürstendamm. Das muss so round about 1996/7 gewesen sein. Hier kaufte ich den Kalender mit Filofax-Kalenderblatt-Einsätzen, nachzukaufen im Schreibwarenhandel, jedes Jahr. Heute sind nicht nur die Pyraten in Berlin äußerst selten. Noch seltener trifft man auf einen qualifizierten Schreibwarenhandel, der Filofaxeinsätze verkauft. Hier ist inzwischen Amazon die Wahl der Mittel.

Ich besorgte daher Anfang 2023 einen neuen Filofax-Einsatz für mein Nubuk-Ganzleder-Kalendarium.

Heute kann ich berichten, dass das soziale Experiment gescheitert ist.

Zwar ist das Eintragen von Terminideen mit einem teuren Montblanc-Kolbenfüller mit blutroter Tinte sehr haptisch. Man versaut sich die Finger mit dem Kolbenfüller, weil er undicht und ebenfalls weit mehr als zwanzig Jahre alt ist. Aber es hat keinen Zweck: So schön die Idee, so mangelhaft die tägliche Umsetzung. Man kann klipp und klar konstatieren: Ein Kalender auf dem Smartphone ist wesentlich effizienter. Denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diesen Termin ausdrucken, würde wohl unter jedem Kalenderblatt heute political correct gedruckt stehen müssen, in grün. Steht da aber nicht. Während in jeder Email dergleichen am Ende unterhalb der Signatur steht, um jedem dahergelaufenen Lackaffen eine Corporate Identy zu verpassen, es handele sich um einen grünlackierten Umweltaffen.

Pustekuchen.

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Blackbird singin' in the dead of night - #ByeByeBlackbird #TTT #Tulipstagram
Blackbird singin‘ in the dead of night – #ByeByeBlackbird #TTT #Tulipstagram

Es ist eine schräge Zeit. Die Orientierung leidet.

Die Rolling Stones bringen eine neue Platte heraus.

Die Beatles veröffentlichen ihre letzte Single.

Verwirrend das.

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Es ist eine kurze Geschichte aus der Vergangenheit. Wir schreiben das Jahr 1984.

Ganz exakt weiß ich es gar nicht mehr. Ist egal, so ungefähr stimmts. In Berlin (West) treffen fünf junge Musiker zusammen, um eine Band zu gründen. Beim Festlegen des Gruppennamens herrscht der Westberliner kalte Wind, in den Übungskellern der Mauerstadt (West) schimmelt das Instrumentarium. Wasser läuft von den Wänden und am Paul-Lincke-Ufer üben Morgenrot, die Musiker von Nena, manchmal ist Mitteregger auch da. UKW, Dr. Koch und etliche andere. Egal.

Zur Festlegung des Gruppennamens wird schnell klar: Jeder der fünf Musiker hat Vorstellungen, will irgendetwas anderes, so ist das Ganze keine gemeinsame Linie. Zur guten Demokratie gehört der Kompromiss. Das ist das schnell erreichbare Sujet der Jungboliden im Zeichen der neuen deutschen Zeit. Wer will gerade jetzt nicht „die perfekte Welle“ machen? Ideals „Ich steh auf Berlin“ ist drei Jahre her. Die Band Interzone bezaubert mit dem fälschlich im Nachhinein als „der rote Hugo“ bezeichneten Genievokalist Heiner Pudelko.

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Herbst 1978: Der junge Engländer Mark Reeder landet per Anhalter nachts in Westberlin.  Dieser Podcast erzählt die waghalsige und einzigartige Geschichte eines Musiknerds, der vor über 40 Jahren zufällig in Berlin strandet und zu einer Ikone der Musikszene wird. Reeder und seine vielen Wegbegleiter:innen haben maßgeblich den Sound Berlins und den Ruf als „Stadt der Subkulturen“ mitgeprägt. Journalistin Sophia Wetzke taucht gemeinsam mit Mark Reeder in vier Jahrzehnte Musikgeschichte ein, lässt prominente Namen und bisher ungehörte Stimmen zu Wort kommen. Eine Stadt- und Lebensgeschichte, atmosphärisch erzählt mit dem passenden Soundtrack. Welchen Einfluss hatte die besondere Situation der Mauerstadt auf die alternativen Musikszenen und ihren Sound? Waren die 80er und 90er wirklich nur großartig? Was ist von den Berliner Szenezeiten heute noch übrig? Und warum hat sich die Stasi für Reeder interessiert? „Grenzgänger – Die Geschichte des Berlin-Sounds“ erscheint in 18 Folgen. Ab dem 31. August 2023 immer wöchentlich und exklusiv in der ARD-Audiothek.

Text: ARD

Linktipp Die Folgen sind hier abrufbar