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Volker Hauptvogel - Fleischers Blues
Volker Hauptvogel – Fleischers Blues


Franz de Bÿl & His Band #Vinÿl – Need Your Love So Bad (Live at Art Stalker, Berlin 13.06.2020)

Franz de Bÿl – Gesang und Gitarre
Jens Saleh – Bass
Tommy T. Tulip – Schlagzeug und Gesang
Stephan Hoppe – Piano, Harp und Gesang

Wenn Fleischer den Blues hat, erfährt man über ihn und sein Leben, wenn man das gleichnamige Buch von Volker Hauptvogel bestellt und liest. Kategorie: Leseempfehlung ***** Sterne deluxe) – Aber: Worum geht es denn im Blues? Um alte Männer, Rum-Verschnitt, Southern Comfort und die Liebe des Lebens, wenn er ihr einen Kühlschrank gekauft hat? Einen Pink Cadillac? Oder die Big Black Maria? Die Frau ist weg, und er beklagt ihr fern sein. Ein bisserl Lobhudeln auf das, was man verloren hat und nie wieder kriegt. Scheiß-Geschlechterkampf.

Und er beklagt sich, ranseiert, zetert: „Ich brauch Deine Liebe wie blöde.“

Apropos alte Männer: Der ALTAMANN war so freundlich, die Kamera auf dieses Event zu halten und gnadenlos mitzufilmen, was wir hier sehen.

Gut geworden. Die Band sagt Danke schön. Franz de Bÿl and his Band #Vinÿl kann man am Mittwoch, den 01.07.2020 um 20 Uhr wieder im Art Stalker Berlin sehen. Geile Meile!

Läuft.

Gruß vom Blues
Der Berichterstatter

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Was denkst Du? '6' #Sechs
Was denkst Du? ‚6‘ #Sechs
Samstag 13.06.20 - 19 Uhr (Doors Open 18:30 Uhr) Artstalker Rebirth - Tom Waits Horror Picture Show - Franz de Bÿl & his Band #Vinÿl - Sechs Jahre Art Stalker Anniversary 2014-2020 Site: www.art-stalker.de
Samstag 13.06.20 – 19 Uhr (Doors Open 18:30 Uhr) Artstalker Rebirth – Tom Waits Horror Picture Show – Franz de Bÿl & his Band #Vinÿl – Sechs Jahre Art Stalker Anniversary 2014-2020 Site: www.art-stalker.de

They tried to make me go to rebirth
But I said, „No, no, no“
Yes, I’ve been black
But when I come back, you’ll know, know, know
I ain’t got the time
And if my daddy thinks I’m fine
He’s tried to make me go to rebirth
I won’t go, go, go
(Amy Winehouse), so sinngemäß

Termine, Termine und nochmals Termine. Das war früher so. Vor Corona. Jazz ist anders. Wenig Auswahl, noch mürrische, verkaterte Blicke vom Viren beschwören und vom Verschwörungen vermuten. Man ist ja schon froh, wenn man was reißen kann. Endlich bleibt mal der Aluhut zuhaus.

Übrigens: Das Art Stalker in Charlottenburg existiert seit 2014 und feiert am kommenden Samstag, den 13.06.2020 ab 19 Uhr den sechsten Geburtstag. Wir fragten Chefin Jenny, was das für sie bedeutet. Sie überlegt kurz und dann strahlt sie über das ganze Gesicht. Sie sagt: „Weißt Du was?“ – Und nach einer kleinen Pause bricht es richtiggehend aus ihr heraus: „Es ist so aufregend: Ich muss die ganze Zeit an Sechs denken.“

Tja, Sieben Zwerge, das war gestern.
Am Samstag in Charlottenburg: Sechsparty. Bzw. nein auch wieder nicht.
Denn Party ist gerade (noch) out, richtigerweise muss es heißen: Sechs.
Ohne Party, aber mit Livemusik.

Franz de Bÿl & his Band #Vinÿl geben ihre Tom Waits Horror Show.
Und niemand sagt noch No No No…

Band:
Franz de Bÿl (voc, g)
Stephan Hoppe (p, kb, harp, voc)
Jens Saleh (b)
Tommy T. Tulip (dr, voc)

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Kerze #Trauer (gif/ani)
Kerze #Trauer (gif/ani)


Miles Davis – Kind of Blue – Full Album

Miles Davis – Kind of Blue
00:00:00 – So What
00:09:12 – Freddie Freeloader
00:18:47 – Blue in Green
00:24:15 – All Blues
00:35:55 – Flamenco Sketches

Wilbur James „Jimmy“ Cobb (* 20. Januar 1929 in Washington, D.C.; † 24. Mai 2020 in New York) war ein amerikanischer Schlagzeuger des Modern Jazz, der für seinen „gradlinigen schnörkellosen Hardbop-Stil“ bekannt war.

Schmerzlich, geht nun der letzte Überlebende von Bord: Kind Of Blue ist nun vollends im Reich der Toten angekommen. Dabei gibt es eigentlich kein besseres Jazzalbum.

Das Lied des Tages ist das komplette Album, dem großen Schlagzeuger Jimmy Cobb gewidmet.

Ruhe in Frieden, Jimmy – Und grüß bitte Miles. Miles smiles. 🙂

With a deep respect.
Der Berichterstatter

 

Ich hätte diesen Artikel auf www.xdrum.eu veröffentlicht. Technische Gründe ließen mich davon heute Abstand nehmen. Macht nichts.

Silly - Ich sag nicht Ja (Offizielles Promofoto ,mit freundl. Genehmigung
Silly – Ich sag nicht Ja (Offizielles Promofoto ,mit freundl. Genehmigung

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(Von Uwe Hassbecker)

Ich erinnere mich an die Produktion des CITY Albums „Rauchzeichen“, 1996 – 1997 in unserem Danzmusik-Studio, welches sich damals in den Kellerräumen des Kabaretts Kartoon, in der Französischen Strasse in Berlin-Mitte befand. Es war eine der ersten Produktionen nach unserem eigenen Album „Paradies“ 1995 und nach der Zeit von Tamaras Krebserkrankung und der damit zusammenhängenden Odyssee bis zu ihrem Tod im Juli 1996.

Mit etwas Abstand, aber relativ bald, kamen damals Toni und Fritz auf uns zu, ich glaube auch um uns irgendwie wieder aufzufangen und uns aus dem tiefen Tal herauszuhelfen.

Sie fragten Ritchie und mich, ob wir ihr neues Album „Rauchzeichen“ produzieren wollen würden.

Nachdem wir zusammen entschieden, welche Songs für das Album in Frage kämen, machten wir uns ans Werk und erstellten die ersten Strukturen und Arrangements. Da sich die Stücke während der Produktion immer noch veränderten, war es notwendig, die einzelnen Instrumente nacheinander und nicht gemeinsam einzuspielen. Wir wollten es so analog wie möglich haben, also mit „echten“ Instrumenten, keine Samples und Programmierung.

Den Anfang sollte der Drummer, also Klaus Selmke, machen.

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Trauerkerze (ani/gif)
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Traurig! #blackbirdsTV #TTT #Tulipstagram #Banner
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City – Am Fenster (lange Studioversion)

Hildegard Maria Rauchfuß
Am Fenster

Einmal wissen dieses bleibt für immer
Ist nicht Rausch der schon die Nacht verklagt
Ist nicht Farbenschmelz noch Kerzenschimmer
Von dem Grau des Morgens längst verjagt

Einmal fassen tief im Blute fühlen
Dies ist mein und es ist nur durch dich
Nicht die Stirne mehr am Fenster kühlen
Dran ein Nebel schwer vorüber strich

Einmal wirklich fassen und nie wieder
alles geben müssen, was man hält
Klagt ein Vogel? Ach, auch mein Gefieder
Näßt der Regen flieg ich durch die Welt

Einmal fassen tief im Blute fühlen
Dies ist mein und es ist nur durch dich
Klagt ein Vogel? Ach, auch mein Gefieder
Näßt der Regen flieg ich durch die Welt.

 

Klaus Selmke (70) * 21.04.1950 – † 22.05.2020 Schlagzeuger, Mitbegründer von City

Ich stehe am Fenster und schaue zu Dir auf, Du Sitzriese, Schlagzeuger und Musiker-Urgestein

Ruhe in Frieden, Klaus – Liebe & Licht

🖤🖤🖤🌷

Tommy, zugleich für alle Anderen
Spezialistengruppe: Musikerwitze

Nachgedanken zum Nachrufen auf Klaus Selmke

Betroffenheitspresse = Lügenpresse?

Ideal Lyrics "Schwein" - Der Ernst des Lebens #TTT #Tulipstagram
Ideal Lyrics „Schwein“ – Der Ernst des Lebens #TTT #Tulipstagram

Was man sich anlässlich der Todesmeldungen der schreibenden Presse erschreckenderweise ganz klar vor Augen halten muss:

Der Text ist ganz offensichtlich in einem zentralen Schreibbüro der gemeinschaftlichen Betroffenheit entstanden. Nachrufe liegen entweder vorratshalber bereits in der Schublade. Das ist im vorliegenden Fall leider nicht anzunehmen. Dann wären sie nämlich wohl gewählte und gut ausformuliert, mit einem Quantum wahrer Anerkennung für die Lebensleistung des Gestorbenen.

Möglicherweise ist der Vorratsnachruf aber im vorliegenden Fall eher nicht anzunehmen.

Denn die Fragmente der meisten dieser Artikel im Odenwald der schreibenden Zunft seit gestern nennen allerdings nahezu wortgleich dieselben Gedankengänge und Eckpfeiler des Musikerlebens von Klaus Selmke. Was wir dem entnehmen können: Diese ganze jaulende, miauende Betroffenheit ist nur gespielt. Auftragsgemäß. Für die vermeintliche Zielgruppe der Ostzeitungsleser.

Zeit ihres Lebens sind die untergegangen Helden der ostdeutschen Rockmusik heute zu wenig bedeutend und nur noch Fossile einer bereits ausgestorbenen Wesentlichkeit. Leider.

Die Texte der Nachrufe sind unisono Auftragsarbeiten von westdeutsch geprägten Auftragsjournalisten, die zentrale Pressekommuniqués verfassen. Diese werden als Newscontent den zentralen Redaktionsbüros verkauft und nur noch marginal von Blatt zu Blatt abgeändert. Mehr oder minder gekonnt. Das lässt einen die weniger große Ehrlichkeit der Texte geradezu spüren. – Im Fall von Klaus Selmke ist mir das zentral aufgefallen, seit die ersten Meldungen über keinen Äther mehr gingen, sondern viral verteilt wurden.

Wie schade. Und wie liederlich.

Was für den Nachruf nämlich leider gilt: EINMAL wissen, dieses bleibt für immer….

Klaus Selmke hat mehr als das verdient.