615/11: Gigs, Review: Die Kernfrage ist, ab wann soll man sich auf die Bühne trauen?

Wann ist der richtige Zeitpunkt, das erste Mal aufzutreten? Dieser Versuch, das richtig zu erklären, bleibt gewissermaßen unbefriedigend. Wenn wir auch hoffen, dass die kontinuierliche Berichterstattung über Musik und Musikszene dies zusätzlich bzw. geeignet vertiefen würde, … #eigene Einschätzung

Ja, geht es euch nicht auch so? Man bewundert teils den Mut, den Menschen haben, sich auf Bühnen zu stellen und öffentlich aufzutreten. Ohne Schadenfreude, aber wirklich: Man muss auch reflektieren. Sich fragen, wie weit ist man schon? Ist man schon reif aufzutreten?

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614/11: Gigs, Review: Königlicher Besuch von Prinz Rupi im A-Trane: Paul Kuhn Trio „The Girl Next Door“

[iframe_youtube video=“M2V5uHZOLm4″] Paul Kuhn Trio „The Girl Next Door“, Berlin 2011 (via Youtube) Paul Kuhn (p), Gary Todd (b) und Willy Ketzer (dr) spielen den zum Samba umgebauten Walzer „The Girl Next Door“ live im Berliner Club A-Trane am 09. Oktober 2011 (Prinz Rupi, Oktober 2011) Klein, fein und vollständig: Das ist das A-Trane in Sachen … Weiterlesen

611/11: Gigs, Preview: Heute findet der erste Musiker-Stammtisch im Yorkschlösschen statt

 Veranstaltungstipp des Monats

 

Ist ein Musiker-Stammtisch ein „Gig“ und dies hier davon ein „Preview“? Na klar, was denn sonst? Musiker haben gern große Auftritte. Und ein Besuch beim ersten der künftig regelmäßig stattfindenden Stammtische im Yorckschlösschen, das kann man so ein bisschen wie ein „warm up“ zum nächsten Riesengig auffassen! Also da hin! 

Neu aufgelegt hat Olaf Dähmlow vom Yorkschlösschen die Idee vom Musiker-Stammtisch zu regelmäßigen Zeiten und an wiederkehrenden Terminloops (wow, musikalisch ausgedrückt vom Feinsten). Also, das wäre dann der erste Montag im Monat. Womit wir auch schon bei der allerersten Ausnahme hiervon sind: Diesmal ist das allererste Mal und gleich wird die Sinnkette gebrochen: am ersten Montag war dazu keine Zeit. Doch jetzt, also heute.

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609/11: Lied des Tages: Laing hat sich Trude Herrs Klassiker vorgenommen „Morgens immer müde“ (mit #Artikel-Update)

[iframe_youtube video=“lNE2Kf2HbTo“]
Laing – Morgens immer müde (via Youtube)

Der Name ›Laing‹ ist eigentlich mein Familienname mütterlicherseits. Ich finde, er passt gut zu uns, da er zum einen schön und ungewöhnlich klingt – so wie wir! – und zum anderen die Laings für mich schon immer durchgeknallte Bastler und Erfinder waren: Mein Opa hat zweitausend Patente! Nicola Rost, Frontsängerin, im Interview (hier)

Eine offizielle Website haben sie nicht, beim „sterbenden Schwan“ myspace findet man sie und ansonsten bei „blue brother“: facebook. Das war´s auch schon. Ihre Sichtquoten bei den Videos auf youtube sind beeindruckend, so wie die vier Frauen aus Berlin beeindruckend sind. Im vorliegenden, hier vorgestellten Video haben sie ganz schön lange Haare. Am Ende sollen sie, sagt unser Tippgeber, live ein echter Geheimtipp sein. Coole Frauen.

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607/11: Video: The Shevettes „I know what you hide“ #Lied des Tages

Vocal Coach: Das Wort „Firstpfetten“ (siehe unten) eignet sich hervorragend für den Gesangsschüler. Denn es lässt sich ähnlich wie ein unbewohntes Dachgeschoss aus- bzw. umbauen. Beispielsweise zu „Pfirstfetten“, oder mit rollendem „rrr“ also Firrrrsssttpfetten, bzw. Phirrrrstfetten oder, ganz massiv: zu Pfirrrstttpfetten. Das Wort ist wie geschaffen zum Poppen: als Sänger bzw. Sängerin muss man Poppgeräusche erarbeiten und gleichzeitig wegarbeiten. Als beat box braucht man sie, als SängerIn vermeidet man sie öfter als man sie benutzt. Womit wir jetzt beim unausgebauten Dachgeschoss themenfest sind. Dort erscheinen chimärenhaft vier Frauen aus dem Nichts und singen sich einen: The Shevettes. I know, what they hide! 

Es ist irgendein (absichtlich unausgebauter?) Dachboden im bewohnten Mehrfamilienhaus, anywhere just around the corner in Berlin, aber wo nur? Grummel, grummel. Denn hätten wir´s gewusst, hätten wir uns dazugesellt. Einmal auf einem unbewohnten Dachboden Musik machen, sicherheitshalber mit Cajon, wie Ilka Posin, die die leisen Töne klopft. Zwischen den Firstpfetten, Dachbalken und direkt beim Dachverbandsholz.

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#604/11 – Historie – In den Achtzigern lebte John Thomas in Berlin & führte „Johnny & The Drivers“

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 (auf den Link klicken)

The Drivers (2008) – Banjo the Band of the Bush (CD) – Hörauschnitt ca. 1:30 Minute

John Thomas, geboren in Sydney, Australien, geht 1963 nach Melbourne. Dort gründet er die Band The Telstars. 1964 formiert er die „Flies“, die schon bald als „enfant terrible“ der dortigen Musikszene gelten. 1965 supported die Band die Rolling Stones und Roy Orbison bei ihren dortigen Konzerten. Nach einigen wilden, weiteren Experimenten verzieht es John Thomas nach London. In London gründet er die Band „Rust“ und spricht mit der EMI in Köln und nimmt ein Album namens „Underground“ auf. Nachdem Rust sich trennt, nimmt er mit der RCA in London weitere Alben auf als „Creepy John Thomas“ (Name des Erstlings) und „Brother Bat Bone“, daraus die Singleauskopplung „Ride a Rainbow“. Der inzwischen verstorbene Conny Plank nimmt die Alben mit John Thomas auf.

Das war zum Teil schon die Geschichte, jedenfalls bis dahin: Der Australier John Thomas kam auf Umwegen nach Berlin und blieb gleich hier. Für eine ganze Weile. Hier war er eine feste Institution, hier gründete er die Band „Johnny & The Drivers“. Das war in den Achtzigern und ist jetzt Geschichte. Inzwischen lebt John Thomas in London und macht immer noch Musik. Johnny Driver heißt er da, immer noch, und das letzte Album von 2008 heißt „Runnin´, Jumpin´, Standin´, Still. Aber damals, da hörte sich Johnny & The Drivers noch ganz anders an.

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603/11: Video: Was daraus wird, wenn Zig Zag in Wandlitz die Bühne rocken #Lied des Tages

[iframe_youtube video=“PXC_YXqt20w“] Exodus à la ZigZag (via Youtube)  Ille: „Willst du mal da reinsehen? Willst Du mal da reinsehen?“ Sie: „Yeah!“ (Zicke Zacke-Dialog in Wandlitz, 2011) – Und Hendrix lässt grüßen: Sascha bumsfidelt die Westerngitarre dazu, Exodus, movement of the people…. I Jah, Gott Jah We, sei seiner Seele gnädig: Bob Marley ist der Übervater des … Weiterlesen

602/11: Video: Was auch immer Dir passiert: Don´t Worry, Be Happy #Lied des Tages

Biedermann & die Brandstifter #Denkbare Bandnamen für Bands mit böser Aura!

Was auch immer Dir passiert: Sorge Dich nicht, lebe! So lautet sinngemäß der Buchtitel eines Verkaufsschlagers des amerikanischen Autoren Dale Carnegie. Und um es gleich klar zu sagen, ich habe dieses Buch nie gelesen. Einzig und allein der Titel reicht mir aus: gefällt mir.

Denn das ist auch richtig, gewissermaßen. Was auch immer Dir passiert: Don´t Worry, Be Happy. So hatte es auch Bobby McFerrin sinngemäß gesungen. Mit Spaß, Kleinteiligkeit und einer überzeugenden Hybris. Groß muss so ein Song nicht sein, wenn er die Welt erobern und dann beherrschen will. Einzig und allein die „hookline“ entscheidet. So wie in diesem Song.

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601/11: Video: Franz de Byl empfahl 1985: „Let Us Dope The Pope“, das ist aktuell #Lied des Tages

Franz de Byl – Let Us Dope The Pope (via Youtube) Franz de Byl – Solo / 1985 live at JazzBühne der DDR, Friedrichstadtpalast Berlin, Fernsehen der DDR „The Art Of Solo Guitar Canons“ http://www.franz-de-byl.com Wir sind Papst! Unseres eigenen Musikgeschmacks! #Szenecredo Na dann, herzlich willkommen in Deutschland: Benedikt, äh Benedetto! Häufigkeitscluster: Franz de Byl in … Weiterlesen

600/11: Video: „55 Fifty Five“ performed „Fly Away“ #Lied des Tages

[iframe_youtube video=“0z5t4ti51gY“] 55 Fifty Five – FLY AWAY – Live in Berlin (via Youtube) Großartiger Song! „Fly Away“ Dieser Song hat etwas so „Umwerfendes“, dass man sich seiner Magie kaum entziehen kann. Am Keyboard Andreas Hommelheim. Am Gesang Ille Ilgner, kurz: Onkel Ille! Über die Band „55 Fifty Five“ verlieren wir hier nicht mehr weitere Worte. … Weiterlesen

599/11: Video: „Raus aus dieser Stadt“ performed by Tommy Finke #Lied des Tages

[iframe_youtube video=“Nvu-1khNRS0″] Tommy Finke – Raus aus dieser Stadt – Offizielles Musikvideo (via Youtube) Regie – Anja Hartmann Kamera – Tobias Jall Bei Amazon: http://www.amazon.de/Poet-Affen-Apes/dp/B0034FXXH0/ Bei iTunes: http://itunes.apple.com/de/album/poet-der-affen-poet-of-the-apes/id347544747 Tommy Finke als Tommy Finke im Smash-Hit „Raus aus dieser Stadt“ vom Album „Poet der Affen“ Stadtaufnahmen – Christian Schwarzendahl Schnitt – Anja Hartmann & Christian Schwarzendahl Crew … Weiterlesen

594/11: Szenetalk: Musikerstammtisch – meet´n talk, Termine für neue Begegnungsrunde 2011 stehen!

Titel: Musikerstammtisch – meet´n talk
Ort: Yorckschlösschen
Link out: Click here

Beschreibung: monday
10.10.
07.11.
05.12.
starts with chicken wings for free

Startzeit: 19:30
Date: 2011-10-10

Musiker-Stammtisch? Bitte was? Genau: Bekannt ist, dass Musiker gerne viel trinken. Das hält fit. Gegen den drohenden Flüssigkeitsverlust bei der Bandprobe. Gegen die Einsamkeit zunehmend vereinsamender Einzelmusiker hat sich jetzt Olaf Dähmlow vom Yorckschlösschen etwas Altes, Neues ausgedacht: Den Musiker-Stammtisch.

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593/11: Personen & Porträts: Anoushka Shankar ist sowas wie der Jimi Hendrix der indischen Sitar

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[iframe_youtube video=“VCdL-UD0x3g“]
Betörende Schwestern: Anoushka Shankar & Norah Jones – Easy (via Youtube)

 (dieses Artikels): Zu diesem Artikel und dem Auftritt von Anoushka Shankar ist auch ein Interview erschienen, dass „Prinz Rupi“ mit der zartbesaiteteten, indischen Sitar-Göttin führte, der Link ist unten als erster, weiterführender Link angefügt.)

In Gedanken befinden wir uns häufig auch in Südamerika (Latin, Bossa Nova, Cha Cha u.v.a.) oder in Indien (speziell bei Anoushka Shankar, die vieles mit Jimi Hendrix gemein hat, nur auf anderen Instrumenten). – Aus den Redaktionsstatuten dieser Website unter „About“

Ich sah diese kleine, hübsche und an Intensität kaum zu überbietende Musikerin namens Anoushka Shankar zum ersten Mal, als ich den Livemitschnitt des „Concert for George“ auf DVD sah. Es hatten sich einige, nicht gerade wenige Berühmtheiten der Pop- und Rockgeschichte zusammengetan für ein zu Ehren von George Harrison in der Royal Albert Hall (London) stattfindendes Memorial-Konzert. Konzert- und Veranstaltungsleiter im Nebenberuf: Eric Clapton.  Das Konzert fand am 29. November 2002 statt. Im ersten Teil des Konzerts war eigentlich auch schon alles wie immer.

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587/11: Lied des Tages: Das Robert Reckin Imperium findet, es geht ihm „Ziemlich dreckig“

[iframe_vimeo video=“28525346″]
Robert Reckin Imperium – Ziemlich dreckig (via Vimeo)

Natürlich hat Gunter vom Berg persönliche Vorlieben. Das sind groovende Nummern mit jazzigem und funkigem Einschlag und einer Portion Soul und Latino. Wobei nicht nur retrospektiv, sondern auch gegenwartsbezogen vorgegangen wird. (Selbstdarstellung Gunter vom Berg, DJ, Entertainer, Harsardeur)

Oral ist die Zahnbürste der Versuchung. Floral ist das blümerant Gesagte. Togal ist der Schmerz der am Kopfe Übergewichtigen. Vokal ist der Gesang. Nasal manchmal der Sound von letzterem. Brachial: ist das Robert Reckin Imperium, es schlägt zurück! Rache für die erlittenen Wetter-Unbilden. Wir danken dem Herrn „vom Berg namens Gunter“, der liegt jetzt drunter. Unter dieser Geschichte, die in Layertechnik kurz aufgeschrieben wurde: Als maßgeblicher Referenzgeber! 

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584/11: Lied des Tages: Eberhard Klunker aus Berlin interpretiert „Moon River“

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Mit den zufällig daherkommenden Videos aus irgendeinem anderen Zusammenhang ist es wie mit Nomaden. Sie kommen auf dich zu, wenn du nie mit ihnen gerechnet hast. Die besten Wandernomaden sind diejenigen, die sich sogleich in deinem Kopf festfressen und dann für immer da bleiben. Wo auch sonst?

Ich kenne nur den lax dahingeworfenen Spruch: „Eckehardt! Die Russen sind da.“ Und dieser Spruch liegt entstehungsgeschichtlich schon ein bisschen zurück, wenn ich überlege. Nein, Eberhard Klunker kann schon wegen der unterschiedlichen Schreibweise mit Heinz Kluncker, Gewerkschaftsboss, nicht verwandt sein. Und übrigens ist ÖTV jedenfalls auch lautmalerisch nicht sehr verwandt mit ÖPNV. Aber es gibt ihn: den öffentlichen Personennahverkehr. Z.B. bei facebook, also im Internet. Da streift dich ein Amboss, und sei es rein zufällig. 

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583/11: FotoPodcast: Das „Foto des Tages“ betrifft den alten Mythos des umhertourenden Rockmusikers

Rockband on tour! (Foto des Tages)
Rockband on tour! (Foto des Tages)

Das vorstehende Schild ist im Wesentlichen für richtige Rockgruppen gedruckt worden. Ob auch Jazz-, Gospel-, American Tabdance- oder sogar klassische Musikergruppen auf ähnliche Schilder zurückgreifen können, war bei Redaktionsschluss noch unbekannt. Wir bleiben dran: Sollten wir was Neues erfahren, erfahrt ihr es als erstes. Allerdings könnt ihr auch gern passende Beschriftungsvorschläge für ähnliche Schilder wie diese hier einreichen. Die besten könnten wir dann veröffentlichen. Möglicherweise derzeit noch eine echte Marktlücke.

Ihr wollt nicht in die steuerberatenden Berufe? Und dann am Freitagabend mal ein Bier trinken und das Rockmusik machen nennen? Ja, das ärgert euch! Lieber Rockstar werden? Alles klar. Allerdings: Den Rockstars heftet man gedanklich eine teutonische Art und Weise an den Bart, wonach sie sich in Hotelzimmern nicht immer gut benehmen sollen. Fragt doch mal Bill Kaulitz. Oder Mick Jagger, der es viel früher schlimm trieb.

Im Ernst: Diese Art Schild an der Hoteltür kann vieles richten. Eins gleich glasklar: Ohne einen schönen Bandbus nutzt die beste Absicht nichts, reich und berühmt zu werden. Der Bandbus muss ein Eyecatcher sein. Silly beispielsweise tourte „Ton in Ton“ in einem knallroten Tourbus. Sehr schön und passend zu „Alles rot“, der sagenhaften Wiedergeburt dieser tollen Band. Auch Olaf Maske hatte früher einen knackigen Bandbus, schaut:

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582/11: Lied des Tages: Tom Blacksmith & The Soulminers „Sledgehammer Slam“

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Das ist schön: ein Segeltörn! Als wir uns am Telefon voneinander verabschieden, rufe ich etwas floskulös, das sind Floskeln mit Muskeln, zu: Na, dann „gut Wind“, so sagt man das doch, oder? Na ja, entgegnet sie mir, ich habe gehört, wir rufen dann gemeinsam „Nie wieder Flaute“. Und wenn Blues Leidenschaft bedeutet, bedeutet dementsprechend „Nie wieder Flaute“ den größten anzunehmenden Spaß für die Haute Volaute. #eigene Schlussfolgerungen des Tages zum #Segeln #Blues

Als ich soeben mit Dr. Barbara Emden (*) aus Berlin-Kreuzberg telefoniere, erzählt sie mir von ihrem Vorhaben. Sie fährt jetzt nach Hannover, um ihre Eltern abzuholen. Zwar ist Mutti schon 81 Jahre alt und fährt bei Bedarf auch gern selbst noch Auto, doch dabei habe sie als Tochter kein gutes Gefühl. Es soll nach Kühlungsborn gehen, an die Ostsee. Da bringt sie ihre alten Eltern mit dem Auto hin und da dürfen die Eltern dann einen Urlaub verleben. Niemand hat wegen dieser Geschichte „den Blues“. Alle sind guter Dinge.

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579/11: Lied des Tages: n´Käfer auf´m Blatt – Dirk Zöllner & Chicorée

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n‘ Käfer auf’m Blatt – Version1 (via youtube)

n´Käfer auf´Blatt, was ist das schon? Das Blatt haut man ab, den Käfer latscht man platt….. #Chicorée – Video oben: Lied aus dem Theaterstück „Wunschkonzert“
von Franz Kaver Kroetz am Theaterkahn Dresden 2009. Regie: Jan Böde Musikalische Produktion: Thomas Bloch- Bonhoff -Gesang und Filmidee: Ahmad Mesgarha

Es  ist wie mit der Vergangenheit verschmelzen, das Lied vom „Käfer auf´m Blatt“ anzusehen und anzuhören. Und auch irgendwie „vegetarisch“: Die Rede ist von einer etwas in die Jahre gekommenen DDR-Band namens Chicorée. Jedermann weiß, der hat einen leicht bitteren Beigeschmack. So wie auch der Songtext selbst.

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577/11: Lied des Tages: Olaf Maske und „Wenn der Himmel weint“, im Sommer 2011 keine Seltenheit

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Olaf Maske - Der vor dem Wind wohnt!
Olaf Maske - Der vor dem Wind wohnt!

Doch jetzt wo es regnet, wenn der Himmel weint….wäre ich doch so gern -ganz nahe- bei dir! – Olaf Maske, solo, eine „vor dem Wind“-Produktion, aufgenommen im Juni 2008 im Studio „vor dem Wind“, alle Instrumente, Text und Musik von Olaf Maske

Olaf Maske war hier schon Gast, auf dieser Website und wir haben ihn auch schon durchleuchtet. Bzw. beschrieben: Rudimentär! Hör mal, Rudi, hör mal….

Da berichteten wir mehrfach über ihn. Heute widmen wir ihm das „Lied des Tages“ und das geht so…wie oben eingerückt steht. Passt zum Sommer 2011.

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575/11: News: Von der Notwendigkeit, Bericht zu erstatten über die Supergroup „SuperHeavy“

icon NEWS news

Spezialistengruppe:Beatles oder Stones (facebook)

Sie waren doch immer die großen Erotomanen, Verführer und Weltstars: die Rockstars von gestern. Sie bekamen alles, was uns, den Fans,  zum blühenden Kopfkino serviert wurde, das wir selbst gern gehabt hätten, aber nicht hatten: Sex, Drugs & Rock´n Roll.  Jetzt sind die ersten Superstars schon im Altersheim, weitere sind verblichen. Mit genug Geld kann auch das Altersheim angenehm sein. Man bekommt einmal im Jahr „Ausgang“, in die Studios dieser Welt: SuperHeavy – die neue Supergroup von Mick Jagger, Joss Stone, Dave Stewart, A. R. Rahman und Damian Marley. Das gleichnamige Album „SuperHeavy“ erscheint am 16.09.2011. Also bald!

Ich muss zugeben, Mick Jagger, den fand ich zwar immer toll, aber die Stones konnten den Beatles nie das Wasser reichen. Das war meine subjektive Meinung. Und daran wird sich auch weiterhin definitiv nichts ändern, basta, Schluss der Diskussion, psssttt…..

Und nun kommt „Abba“ ins Spiel, also „Aber“:

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563/11: Legenden: Was bedeutet eigentlich das Wort „Ummagumma“? #Pink Floyd #Popwissen

[iframe_youtube video=“XE0ea5RqSSg“] Astronomy Domine aus dem Album „Ummagumma“- Pink Floyd [WITH LYRICS] (via youtube) Ummagumma ist die vierte Langspielplatte der englischen Rockband Pink Floyd. Das Doppelalbum wurde am 25. Oktober 1969 veröffentlicht, wenige Monate nach dem Soundtrack von More. „Ummagumma“ ist ein Slangwort aus Cambridge für Geschlechtsverkehr. (sagt Wikipedia hier)

556/11: Audio-Papparazzi: Wohin geht der letzte Tropfen? Schüttel das! #RKO

[iframe_youtube video=“LEXg303W1JI“] Rupert’s Kitchen Orchestra – Schüttel das (via youtube) Alle sagen: Schüttel das! – Vorsicht: die RKOliker kommen! Wohin der letzte Tropfen geht, wenn du abschüttelst, versucht Rupert´s Kitchen Orchestra zu beantworten. Auszug aus der CD „Wir wollen keine Party“ der besten Funkband der Welt Berlins.   Am 11.12.2010 feierten RKO „record release party“ – … Weiterlesen

554/11: Nachruf: Amy Winehouse starb mit 27 den vorhersehbaren Heldentod! Sie hat gute Chancen auf Aufnahme in den Club!

[iframe_youtube video=“C4Yoa4cjw4o“]
Amy Winehouse & Pete Doherty spielen mit kleinen Mäusen (via youtube)

Als sie ihr Album „Back to Black“ herausbrachte, ging ein Raunen durch die musikalische Welt. Die Plattenindustrie verstand infolgedessen, was man tun müsste, um Platten zu verkaufen, hier mehr als 10 Millionen: gute, einzigartige Musik zelebrieren. Wow! Sie hatte der Welt die Authentizität der Musik wiedergegeben, sie stand für den schwärzesten Soul, hatte die rauchigste Stimme und sie intonierte, wie wir nun wissen, schon seit ehedem ihren eigenen persönlichen Untergang.

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551/11: Lied des Tages: Sir Gusche Band „On The Sunny Side“

[iframe_youtube video=“7IL2UE5JtuY“] Sir Gusche Band in der „EIERSCHALE“ Berlin-Dahlem 2008 playing “ On The Sunny Side…“ (via youtube)  Die „SIR GUSCHE BAND “ spielte 2008 zur Neueröffnung der „EIERSCHALE“ in Berlin-Dahlem in der Besetzung Klaus „Gusche“ Beyersdorff (clar) Joachim König (tp) Sören Pehrs (tb) Lothar Brendel (bjo) Tilo Wedell (b) Reiner Ahrens (dr) – Klappentext zum … Weiterlesen

550/11: Notizen aus der Provinz: Was Christopher sagt, wie es ist als Musiker „draußen vor den Toren“

Applaus, Applaus, Applaus - Kermit, der Redaktionsfrosch

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Banner Notizen aus der Provinz
 

Berliner sind überheblich: Sie bezeichnen alles, was außerhalb Berlins aufhältig ist, entweder als Berliner Speckgürtel. Z.B. New York oder Los Angeles. Oder Nordrhein-Westfalen, Bayern und Rheinland-Pfalz. Notizen aus der Provinz greift das auf, auf dieselbe arrogante und überhebliche Weise, aber mit Herz. Denn in Wirklichkeit ist das nicht mehr als ein „running gag“. Notizen aus der Provinz war im übrigen eine Fernsehsendung unter der Ägide des proppersten aller deutschen Satiriker, Dieter Hildebrandt, und insofern ist es eine Remineszenz an „uns Dieter“. Wohlgemerkt: Das Prinzip „Bohlen“ bleibt uns insofern gestohlen!

Er sagt: Ich wohne mitten in Rheinland-Pfalz, mitten im Nirgendwo, Anzahl der Musikclubs 0, davon 3 geschlossen.

Dementsprechend sieht es auch mit der Musikersuche aus. Seit 10 Jahren suche ich nun schon Musiker die Lust auf eigene Musik haben, motiviert genug sind da Zeit rein zu stecken und dazu auch noch spielen können ! Es haben sich immer mal wieder Leute gefunden, aber jedes mal wurde eine der Kriterien nicht erfüllt.

Ja, wir erinnern uns als Berliner an diese Zustandsbeschreibung und denken, das könnte durchaus ähnlich gestrickt sein in Berlin. Zunehmend in den letzten Jahren. Leute, die bei der Stange bleiben möchten, die an eine gemeinsame große Zeit, angefüllt mit überirdischer, eigener Musik, das wäre doch reizvoll.

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548/11: Interview: Ralph VALENTEANO macht Musik, sagt er – über #Stilfragen und #Duftmarken

Ralph Valenteano (© Ralph Valenteano)
Ralph Valenteano (© Ralph Valenteano)

 Kerntheorie, nichtnuklear: Es sind nicht Stilfragen, die das obere Ende eines Besenstiels betreffen, wiewohl auch das untere nicht. Über Musik zu sprechen, anstatt sie zu hören bzw. zu machen, ein schwieriges Feld. Exemplarisch dafür berichten wir in der Tradition von Miles Davis heute über Versuche der „Journaille“, Musiker zu Bekenntnissen herauszufordern. Miles Davis beantwortete das mit mit dem Rücken zum Publikum stehen und eigenbrötlerisch zu musizieren. Interviewern gab er gern zu verstehen, er beabsichtige nicht über seine Musik zu reden, denn die „spricht für sich selbst“ – Literaturtipp: Miles Davis – Die Autobiographie, Heyne Verlag, hier

Ralph VALENTEANO macht Musik. Die Frage ist nur, welche?

Einst führte er ein Interview, eins wie viele dieser Interviews. Rotten Interviews! Das Wesentliche eines solchen Interviews ist der Fragesteller und ob seine Fragen „fruchtbar“ verfangen, ob sie Antworten zeitigen, mit deren Lektüre der Leser hinterher etwas anfangen kann. Der Interviewte soll vielleicht zunächst über sich selbst reden, das ist praktisch. Wer er ist, warum er das tut, was er tut und dann kommt man -jedenfalls in dieser Fachrubrik namens Musik- zur Sache selbst: der Musik. Das kann ganz unerwartete Bahnen nehmen, wie der Nachdruck jenes beispielhaften Interviews uns zeigen wird.

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547/11: Personen & Porträts: Karl Johannes Schindler im extrem diskreten Dialog mit Steve Van Velvet

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Karl Johannes Schindler
Karl Johannes Schindler

Wir leben in bemerkenswerten Zeiten. Revolutionen sind angesagt, Politiker leiden unter akuter Glaubwürdigkeitsschwindsucht, und Ende 2012 geht die Welt sowieso unter. Tomaten und Gurken sind allerdings rehabilitiert. Was gehört in eine zeitgenössische Oper? (Karl Johannes Schindler im Interview, Fangfragen)

Seine Fragen sind direkt, sein Scharfsinn gefürchtet, Karl Johannes Schindler´s extrem diskrete Dialoge berühmt. Heute im Gespräch mit: Steve Van Velvet, ein Mann, der Falco, Catterfeld, die Prinzen und einge andere bediente bzw. an deren Erfolgsgeschichten mitarbeitete. Joachim Witt, der „goldener Reiter, führt in in seiner Menschenkartei relevanter Menschen. In den schweizerischen Sourmash-Studios besitzt er Credits.

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546/11: Video: Jutta Weinhold widmete 1992 Greenpeace den Song „Modern Knights“ – und wer merkte es?

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Jutta Weinhold (© Jutta Weinhold, autorisiert)
Jutta Weinhold (© Jutta Weinhold, autorisiert)

Motto: Nur laute Musik vertreibt die bösen Geister. (sagt Krautrockseite.de, hier) – Wir fügen hinzu: Das mag stimmen! Also los…

Jutta Weinhold gehört schon lange zum gesamtdeutschen sängerischen Inventar der „bunten Republik Deutschland“, die Udo Lindenberg einst besang: u.a. mit Jutta Weinhold zusammen. Doch das ist wirklich sehr, sehr lange her. Etwas weniger lang her ist es, dass 1992 Jutta Weinhold, die einzige, vernünftige Rockröhre Deutschlands, den Song „Modern Knights“ veröffentlichte, ihn Greenpeace widmete, und wer hat´s bemerkt?

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541/11: Personen & Porträts: Nik Archer aus Erfurt ist sein eigenes, universelles Radio (via Youtube)

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[iframe_youtube video=“QeH5tS3PssY“]
Nik – World behind my wall (Tokio Hotel cover) try1 (User:NikArcherTH) (via youtube)  

Das Wissen um die spirituelle Beziehung zum gesamten Universum ist ohne Bedeutung, denn Bewusstsein von irgend etwas ist nicht die Wirklichkeit jener Sache. Dass man von der Existenz der Liebe weiß, bedeutet nicht zu lieben. – John Mohawk Sotsisowah, Seneca-Indianer

„Nichts ist unmöglich“ oder alles: Nik Archer ist ein Gernsänger, Baujahr 1980, und hat sich das zweite Album von Tokio Hotel gekauft. Da beschloss er, seinen eigenen Gesang unter vorhandene Musikstücke zu mischen.  Er kaufte sich Hardware, um seinen Gesang aufzunehmen und inzwischen hat sein Youtube-Channel sich auf aktuell „etliche Videos“ gemausert. Die nennt er gern man „Try #1“, wobei der Versuch schon das Ergebnis ist.

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540/11: Video: Martin Grubinger spielte perkussive Traumkadenzen, das Ganze „lost in percussions“

Ein Paradiddle ist keine Diddlemaus auf Drogen! Martin Grubinger erst recht nicht: bekennender Nichtraucher, Nichttrinker und „Ich hab noch nie Drogen ausprobiert.“ Denn Schlagwerk ist sein Pläsier. Der Mann hat einen messerscharfen, ganz klaren Sachverstand: er teilt die Zeit in beats per minute ein, ohne dafür eine Stoppuhr zu benötigen. Sein Credo lautet: „Alles, nur nicht Mezzoforte“. Womit Martin Grubinger sich gegen jede Art von musikalischer Mittelmäßigkeit verwahrt. #Erkenntnisse

Was kann man dem uneingeweihten Musikliebhaber erklären, um Martin Grubinger gut zu beschreiben? Erstens: Er ist jung, 28 Jahre alt. Zweitens: Er ist Österreicher. Drittens: Er hat Schlagzeug in Linz studiert, klassisches Schlagzeug. Also die Batterie vom Klöppeln mit Klöppels, dem Präkeln mit Präkeln, dem Rascheln mit Besen, den derwischhaften Trommelläufen und Blitzlichtgewitter-Kaskaden über Marimba, Djembe, Conga, kurz: die ganze bunte Welt der Perkussionsinstrumente. Viertens: Sein Vater heißt Martin Grubinger senior und spielt auf der Bühne mit, von einer „Mehrgenerationenbühne“ zu sprechen, erscheint nicht völlig verfehlt. Martin, allein unterwegs, das gibt es nicht. Jedenfalls nicht am Pfingstmontag, den 13.06.2011 in der Berliner Philharmonie.

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539/11: Video: Wenn Rupert´s Kitchen Orchestra den „öffentlichen Raum“ betritt, ….

[iframe_youtube video=“aThk5naOhnc“] Rupert’s Kitchen Orchestra – Ich brauch mehr – Busking Preview Version (via Youtube)   Man sieht sie hier, man sieht sie da. Ob am Potsdamer Platz oder im Mauerpark. Immer in der Nähe: die „Volkspolizei“, die keinen Spaß versteht und Versuche unternimmt, das gelungene Musizieren zu unterbinden. Doch Eile mit Weile: sind die Bullizisten weg, … Weiterlesen

537/11: Lied des Tages: Blue Sway von Paul McCartney

[iframe_youtube video=“cFRHgk6niIc“]
Blue Sway | Paul McCartney (via Youtube)  

Ich gebe zu, bei diesem Herrn bin ich nicht ganz unparteiisch. Ich liebe den Mann und sein Lebenswerk. Und deshalb greife ich es gern auf und promote es weiter, ohne jeden Gewissensbiss. „Blue Sway“ ist ungefähr 20 Jahre alt. wurde aber erst im Juni 2011 so richtig bekannt. Der Film heisst: „A Deeper Shade of Blue“. Die Website zu dem Film ist angehängt. Einen Song gibt es noch: Da geht mir das Herz auf.

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534/11: Video: Nach einem eintägigen Serverausfall wünscht man sich, ein Schmetterling zu sein!

Der war ja mal Schwergewichtsboxer, ich hab ihn erlebt, im Kampf mit fünf Rockern. Jetzt ist er nicht mehr Boxer, Schwergewicht ist er geblieben. (Telefonat mit Stefan, über Berliner Unterwelten)

Siehste: Die einen wähnen, du bist „in einer Scheinwelt des Internets“ zuhause, wenn du dich im Netz aktiv betätigst. Also z.B. Blogger. Wieder andere sagen, dass sei auch okay und weiter so, Daumen hoch. Fakt ist: Geht der Server mal vorübergehend in die Knie, fällt diese „Scheinwelt“ in sich zusammen und ist weg.

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521/11: Personen & Porträts: Torsten Schack ist u.a. Grönemeyer-Rezitator und das kann er!

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Schack - Grönemeyer Coverband (Logo) - bearbeitet blackbirds.tv
Schack - Grönemeyer Coverband (Logo) - bearbeitet blackbirds.tv

Besonders die zu spät erschienene Bassistin (hüpf hüpf) hatte es uns angetan. Da sie ihr Instrument nicht mehr in die Hand nahm, beließen wir es beim Staunen über ihre gesanglichen Darbietungen, Gott, sie kann röhren wie ein Hirsch… #Concert Reviews

Herbert Grönemeyer ist inzwischen gesamtdeutsches Nachkriegs-Inventar. Und, was viele nicht wissen: Grönemeyer ist halb Londoner und halb Berliner, wohnt -wenn, dann…- in Zehlendorf. Ansonsten blickt Herr Grönemeyer aus Bochum auf seinen „eigenen Arsch voll Geschichte“ zurück und viele Menschen mögen ihn sehr. Manche nicht. Ob es mehr Menschen gibt, die Grönemeyer mögen, als solche, die ich nicht mögen, können wir hier nicht abschliessend aufrechnen. Uns fehlt die Zeit und Sinn macht das auch nicht.

Torsten Schack ist Sänger, Gesangslehrer, ungefähr nen Kopf kleiner als der Berichterstatter selbst, bzw. „nen Kopf größer als ein Setzei“ (berolinische Umschreibung für 1,64 m)ein Energiebündel, tänzerisch, verspielt und der Namensgeber von „Schack“, einer Grönemeyer-Coverband, eine Art Verwalter des Gesamt-Kulturwerks von Herbert Grönemeyer. Torsten, Jahrgang 1974, geboren in Berlin, aktuell als „Single“ selbstkategorisiert, beherrscht die Art „zu knödeln“, wie sie für Grönemeyer´s Gesang als „Alleinstellungsmerkmal“ geschichtlich verbucht wurde. Torsten Schack ist Kulturgutverwalter, das Gegenteil von Gutsherr nach Gutsherrenart.

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510/11: Video: Max Raabe führt durch sein Programm „Heute nacht oder nie!“

Das Programm stammt aus dem Jahre 2009 und aufgezeichnet hat die Show im Berliner Admiralspalast der RBB, in sehr guter Qualität ist das Video bei Youtube seit dem Jahreswechsel 2010/11 verfügbar. Bis heute haben sich 6.100 Leute den Konzertmitschnitt angesehen und es gibt eigentlich nur gute Kommentare. Kein Wunder. Max Raabe ist ein Sänger, der ein Alleinstellungsmerkmal besitzt: Er besingt die heutige Zeit mit Melodien aus den guten alten Zeiten. Das machen außer ihm noch einige Wenige, aber keiner macht es vergleichsweise souverän, wie Herr Raabe.

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509/11: Gigs, Review: Musikabend der Neuntklässler vom Droste-Hülshoff-Gymnasium #Musikklasse

In der musikalischen Formel 1 ist der Musikabend eine Art Boxenstopp, zu zeigen, was geht! Die Rennfahrer und Rennfahrerinnen von der Überholspur halten kurz an, eine Erfrischung zu geben, gute Musik. Aber es sind auch Boxenluder zu sehen. Es liegt am Zwischenstopp inmitten dieses Lebensalters: einige haben schon ganz tolle Entwicklungen gemacht. Andere sind gefangen in ihrer Zeit, veranstalten einen großen Bohei, Fanfimmel und „den schönen Schein“. Sein oder nicht bleiben: das ist hier die Frage. Eine kritisch bleibende Berichterstattung. Erlaubt ist erlaubt.

Was soll man sagen: Am 19.05.2011 führten die Neuntklässler vom Droste-Hülshoff-Gymnasium einen (weiteren) Musikabend vor und das hier ist ein (weiterer) Bericht aus eigenem Erleben. Ein Konzert von etwas über einer Zeitstunde, angefüllt mit einem prallen Blumenstrauß verschiedenster Musikstücke und Aufführungen, das Ganze als Gig zu bezeichnen, nun ja? Als Kulturkorrespondent von „der schreibenden Zunft“ hatten wir es nicht leicht. Am Abend noch Sonne, es ist hell und -leider- gegenlichtig. Davon Videos aufzuzeichnen? Schwierig, schwierig. Also rauf auf Stühle und Tische, weit über´s Publikum geschwenkt und hoch den Arm, dann wird das Video schon werden. 

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504/11: Trendbarometer: Der Trend geht eindeutig in Richtung Gemüse, Fleisch, Holz, Metall ist out!

Worldwide one of a kind, the Vegetable Orchestra performs on instruments made of fresh vegetables. The utilization of various ever refined vegetable instruments creates a musically and aesthetically unique sound universe. The Vegetable Orchestra was founded in 1998. Based in Vienna, the Vegetable Orchestra plays concerts in all over the world. #Selbstdarstellung des Vegetable Orchestra auf Website, Link unten

Eingekauft wird zur Probenvorbereitung nicht mehr bei just-music, Thomann & Konsorten. Denn denen fehlt die lebensmittelrechtliche Erfahrung, ihnen fehlt es an Frischhaltemöglichkeiten, Einlagerung und Kühl-know-how. Was die Frauen und Männer dieses Orchesters bespielen, um Musik darzubieten, stammt vom Wochenmarkt. Das Gemüse wird vorher ordentlich selektiert, braune und Quetschstellen sind verpönt. Ob die Klassifizierung „Bio“ erforderlich ist, haben sie nicht verraten. Aber sie können Takte halten, wenn sie auf Kürbissen, Salatköpfen, Gurkenhöhlen und Möhren und sogar Paprikaschoten herumpräkeln, drauf blasen oder sie schlicht schütteln. Damit unterscheiden sie sich schon vom talentlosen Percussionisten. Der Weg ist das Ziel und die Vorbereitung ist fürs Gelingen entscheidend.

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503/11: Video: Jan-Josef Liefers lieferte „Soundtrack seiner Kindheit“ ab und sang sich eins! Nein, mehrere!

Jegliches hat seine Zeit, Steine sammeln, Steine zerstreun…. (Puhdys, Wenn ein Mensch)

Jan-Josef Liefers, so scheint es, ist ein netter Mensch. Das muss er auch sein: denn er hat eine mehr als nette Frau namens Anna Loos, die wiederum ist eine Art „german frolleinwunder“ und beide sind Schauspieler. Dass das schon häufiger so anerzählt wurde, mag daher ermüden, nur wie soll man eine „kurze Geschichte“ zweier Königskinder angemessen „narrativ“ verarbeiten. Ohne gleich in Therapie zu kommen? Eingewiesen, womöglich nach Münster zum Gerichtsmediziner Liefers mit einer zwergenwüchsigen Assistentin? Oder bringe ich da was durcheinander? Egal.

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495/11: Lied des Tages: The Crazy World of Arthur Brown #Fire

[iframe_youtube video=“WLMjHy12eWo“] The Crazy World of Arthur Brown (1975)- via Youtube  Und es gibt sie doch, diese zu kurz Gekommenen! Bei denen was aus dem Ruder gelaufen ist. Kommen aus einer halbwegs guten Kindheit und dann läufts im Erwachsenenalter alles permanent gegen die Wand. Sozial auffällig, ansonsten unauffällig und auf dem Strom des Lebens mitschwimmend und … Weiterlesen

494/11: Lied des Tages: Keith Tynes und „You are so beautiful“

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Keith Tynes ist mehr als nur ein Sänger, er ist vor allem Mensch, ein Entertainer, ein Freund, ein Ratgeber… er ist ein Mann, der in seiner Musik lebt und dabei nie die Bodenhaftung verliert. Ihn zeichnet aus, dass er auf der Bühne – wie im Leben – Teil des Ganzen ist: Für das Wesentliche – sein Publikum. (Vorwort der Homepage von Keith Tynes, Link unten)

Man kann über das Nachsingen bekannter Welthits denken, was man will. Es spricht für zu wenig an Lebenserfahrung, wenn sich Musiker bemühen, einen weltbekannten Song nachzusingen und es ihnen dann nicht gelingt, ihr eigenes Timbre zu entwickeln. Denn es ist die musikalische Stimme eines jeden Individualisten, wenn er einem weltbekannten Song seinen ganz eigenen, unvergleichlichen Stempel aufzudrücken in der Lage ist. Ein solcher großartiger Sänger ist zweifelsohne Keith Tynes.

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492/11: Lied des Tages: Malajube – Fille Á Plume

[iframe_youtube video=“aoG2WHurnpU“] Malajube – Fille Á Plume (2007)-  via Youtube Nein, es ist keine Berliner Band. Malajube und ihr Video zu dem Song „Fille Á Plume“ kommt von anderswo, genauer aus Montreal in Kanada. So wie einiges, was der Berliner Labelboss Christoph Ellinghaus von seinem Berlin-Kreuzberger Büro aus anstößt. Über das Label CITYSLANG haben wir … Weiterlesen

490/11: Gigs, Review: Nach USB 2.0 ist ein Update fällig: USP ermöglicht das Stalken auf facebook!

Ein Hardware-Update, und was für eins: Wirf das in die Jahre gekommene USB 2.0 weg und wage ein Update: USP ist die neue Zauberformel für uneingeschränktes Fan sein. Rockfan bleibt Rockfan, Popfan bleibt Popfan, und wir? Zählen nicht zu den nicht Unterstützern von echten Persönlichkeiten! Genau das ist das Magma des Lebens! Und noch viele Vulkanausbrüche…

Wenn das so weiter geht, werden wir alle fett und unansehnlich. Denn die Livemusik-Szene verlagert sich zunehmend ins Internet. Man bewegt sich kaum noch. Das, sagt Sängerin Livia Burmeister, ist nicht vernünftig. Sich an den Rechner zu hängen, mit Chips und Tomatensalsa, das ist nur vernünftig, nachdem das Konzert gelaufen ist. Und dann den Konzertmitschnitt betrachten, post concertem.

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487/11: Video: Die Berliner „Berkaim & Partner“ zelebrieren westfälische Schinken + unendliche Freiheit

[iframe_youtube video=“E-OwuDqON5U“] Unendliche Freiheit – Berkaim & Partner – via Youtube Lasst Euch nicht verarschen. Das Leben ist schön, viel zu schön, um zu schlafen. Wie oft willst Du sterben? Nur alle nach Dir mit Klugheit beerben? Willst ein Held sein. Deinem Lande dienen. Schaust den Kindern, sterbend in die Mienen.  #Textzeile aus „Unendliche Freiheit“ Berkaim … Weiterlesen

486/11: Video: Der Club der toten Dichter widmet sich Rainer Maria Rilke „Zum Einschlafen zu sagen“

[iframe_youtube video=“_scId2YM_dY“] Club der toten Dichter – Rilke neu vertont „Zum Einschlafen zu sagen“ – via Youtube Club der toten Dichter – Rilke neu vertont „Zum Einschlafen zu sagen“ aus der CD „eines wunders melodie“ (VÖ Herbst 2010) mit Katharina Franck, Andreas Sperling, Markus Runzheimer, Tim Lorenz, Reinhardt Repke Ach, sagten wir schon, dass Katharina … Weiterlesen

478/11: Historie: Der letzte Auftritt von Jimi Hendrix, Beate Uhse und die Erinnerung an Fehmarn


Fehmarn Love & Peace Open Air 1970 silent 8mm (diff. source) w/ Jimi Hendrix

Merke: Wenn einer was bloggt, das dich an was erinnert, was du selbst erlebt hast, dann spricht man nicht von Bockmist, sondern von Experience, vom Lesen aus Erfahrung. Auch nicht vom Bloggmist. Die Experience lässt sich nun teilen, man lebt vom Gesagten! #Experiences – Aus der Filmdokumentation wird deutlich, dass die Godmother des „german porno“ Beate Uhse ihre Hände tief drin hatte: Das Festival war in finanziellen Schwierigkeiten und die Flensburgerin half mit, dass das Desaster nicht grenzenlos wurde. Zurück bleiben „romantische Erinnerungen“.

Es ist wirklich lange her: Jimi Hendrix trat am 06. September 1970 auf Fehmarn auf, und dann starb er uns einfach so weg: es war einer der schmerzlichsten Verluste aller Zeiten. Weitere wie dieser sind im „Club of 27“ vereinigt: Janis Joplin, Jim Morrison…. Aber auch die Berliner Band Ton, Steine, Scherben unter der Ägide des späteren Königs von Deutschland, Rio Reiser, trat dort auf, noch unter dem Namen Rote Steine. Das ist jetzt Geschichte und gleichwohl bleibende Erinnerung. So wie bei Mark Eins, der sich heute daran erinnerte. Weil Hollow Skai was bloggte.

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477/11: Video: Zig Zag waren im Ratskeller Spandau und rockten „Born To Be Alive“ und einiges mehr!

Bitte eintreten: ZIG ZAG macht Livemucke! Bis zum Abwinken!
Bitte eintreten: ZIG ZAG macht Livemucke! Bis zum Abwinken!

Der Schlachtruf der Zig-Zag-Fans lautet: „Broiler, Broiler“ und erinnert damit an Deutschland´s einzige Goldknusperchen aller Zeiten!  Oder Boila Boila? Na, ist egal!

Es ist schon eine besondere Art, Musik zu machen: Auftragsmucke. Gute Laune-Musik, Posen für das Seelenheil der zu kurz Gekommenen oder auch für die, die gerade noch zur rechten Zeit Einlaß begehrten. Zig Zag, das ist das Projekt von Ille Ilgner und Sascha und sie machen ihre Sache so gut, dass man den Wiederholungsfaktor, gleicher Ort, ein Quäntchen Zeit später, förmlich in der Luft riechen kann. Sie werden gern wieder gebucht. Was das Publikum erwartet?

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476/11: Kleinanzeigen: Die Menschen bauen viele Zäune auf, die man dann erst wieder niederreißen muss!

Wer auf Kleinanzeigen antwortet, dem kann theoretisch alles passieren. Komplette Anfänger können dich kontakten oder gewiefte, begnadete Könner. Deswegen gilt es herauszufinden, mit wem du es eigentlich zu tun hast? Ist das ein fortgeschrittener Teamplayer, der super spielt oder hast du es mit einem autokratischen Führer zu tun, der dich lediglich benutzen will, musikalisch aber keine Einmischung erlaubt? Oder weiß derjenige nicht einmal, wo er wirklich steht? Besonders bescheuert ist ein zu schriftlicher, alles verkomplifizierender Frage, Antwort, Frage-Kontakt via Email, der zu nichts als Worten führt und zwischen den Zeilen ergibt sich nichts anderes als Abneigung, Entfremdung und trennende Worte. Musik spricht für sich selbst: auch ohne viel verbales Trallala. Allerdings muss man dann auch Audiomaterial vorweisen….

Natürlich kann ich schief liegen, aber es stört mich. Was wir tun, wenn wir nach Musikern für ein neues Projekt suchen, das sind unheimlich viele Worte. Doch Daliah Lavi, die alte Dame des deutschen Schlagers sang doch schon: „Worte zerstören, wie sie nicht hingehören“. Es war ihre Art, Liebe zu zeigen. Meine Art, Liebe zu zeigen, ist betreffend das Musizieren inzwischen immer wieder grenzgängerisch. Ich unterscheide nur noch zwischen guten und schlechten Musikern. Erst wenn diese Barriere überwunden ist, befasse ich mich näher mit weiteren Fragen, wie z.B. Stilfragen. Stilfragen per Email oder am Telefon aufzuwerfen, ist unklug. Es reicht zu erfahren, ob jemand sein Instrument beherrscht.

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474/11: Video: flashmob auf Berliner Hauptbahnhof brachte die gesamte Contenance zum Einstürzen

Berlin, 4. März 2011 – Über 200 Tanzbegeisterte, darunter das gesamte Ensemble des Staatsballetts Berlin, Ballettschüler der Stadt und Berliner Ballettfans, überraschten gestern Abend die Reisenden am Berliner Hauptbahnhof mit einer Tanzperformance. Mit dabei auch der Intendant des Staatsballetts Berlin, Vladimir Malakhov. Er wird in der neuen Produktion „OZ — The Wonderful Wizard“ den wunderbaren Zauberer von OZ verkörpern, die Uraufführung ist am 12. März 2011 in der Komischen Oper Berlin.

 

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