1421/16: Video: Zeit, dass sich was dreht. Berlin erschafft sich „NEU“ #DinATestbild #LiedDesTages

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DIN A TESTBILD Neu Berlin/Nutty Mix – Video by Anke Wolff

Veröffentlicht am 15.10.2012
DIN A TESTBILD – Neu Berlin / Nutty Mix – Video by Anke Wolff
http://www.testbild-music.com
https://www.facebook.com/FerrumX (Anke Wolff)

Vom Verkehr keine Ahnung in Berlin. Ständig Stau. Das macht leicht klugscheißern und beckzumessern. Das ist Pop. Ganz zu schweigen von Flughäfen. Brian Eno hat AIRPORT geschaffen, viele Stunden lang. Es ist für ein kurzes Reinhören zu lang. Gegenüber üblichen Pop- und Rockschmonzetten ist AIRPORT überlebenslang. So lang wie die vermeintlich erfolgreich abschließbaren Klima- und Brandschutzkonzepte am Flughafen NEU in Berlin. Und zu elegisch gegenüber der hektischen Nichtbetriebsamkeit am Berlin Großfluchhafen. Das waren Zeiten, als McCartney Fluchhäfen in Back In USSR einfach ins Studiomikrofon hinein imitierte. McCartney pfoff sie einfach, also früher, als er sie pfüff: Pffffff……..

Berlin, Nutte des Tourismusmarketing mit brav ordentlichem, biederem Bürgermeister nach dem Wegfall der Wowereitschen Partymeile, hört vermutlich Jazz „Miles & more“ und wird in der Version des Nutty Mix von DIN A TESTBILD zum Zeugnis des öffentlichen Willens: Es muss was geschehen. Das Brot von Nutty (Nutty Bread) und Bahnhofshalle, Zug, bitte einsteigen. Berlin macht sich zum Karlshorst, in Schönefeld aussteigen, sinnlos, wozu denn? Es ist ein Ausstieg auf Rezept. Ein paar Durchgeknallte salbern vom Konzept Tegel. Irre das.

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1420/16: Personen & Porträts: Eliot Sumner, ihr Album ‚Information‘ #Opferamoebe #blackbirdsTV

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#Opferamoebe #blackbirdsTV


Eliot Sumner – Information (Full Album Player)

„Ich wollte immer Musikerin werden. Musik macht mich glücklich und gibt meinem Leben eine Art Sinn. Ich glaube, es war schon immer vorher bestimmt, dass ich meinen Lebensunterhalt mit Musik verdiene“ – Eliot Sumner

Eliot Paulina „Coco“ Sumner (* 30. Juli 1990 in Pisa, Italien) ist eine englische Musikerin.

Ihr Debüt-Album veröffentlichte sie 2010 unter dem Bandnamen „I Blame Coco“. Eins vor diesem Beitrag hier befassten wir uns streiflichtartig mit Gordon Matthew Thomas Sumner, der einigen wenigen als ‚Sting‘ besser bekannt ist. Stings Tochter Eliot hat Anfang ’16 ihre zweite Platte herausgebracht und bezeichnet ‚Information‘ (Titel CD) als ihr erstes richtiges Album.

In der Zeit vom 28. Juni bis 1. Juli 2016 weilt Eliot in Berlin. Sie ist Bestandteil der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin, gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Lucy von Alten, einem Model.

Weitere Infos
* Die Tumblr-Seite von Eliot Sumner
* Du Opfer: Mercedes Benz Fashion Week ’16 in Berlin

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1419/16: Artist Spotlight: Die Nürnberger ‚Los Blanquitos‘ interpretieren bspw. Sting-Sachen wie ‚Shape Of My Heart‘

 

Artist Spotlight


Los Blanquitos – Shape of my heart (Salsa Version)

Eine gutgemachte Salsa weist Spuren von Tomaten auf. Das ist genau der richtige Zeitpunkt jetzt. Die Tomaten schmecken dieser Tage richtig tomatig. Was weitere gut gemachten Salsen angeht, gibt es diesen Plural überhaupt?, gilt: Es muss grooven. Los Blanquitos hat ein fine costuming auf der Bühne: Die Herren sind rot beschlipst (nicht beschwipst) und die Dame drapiert sich als Lady in red hübsch dazwischen. Anlass für diesen kurzen Quälgeist hier ist eine gut gelungene Salsa-Version von ‚Shape Of My Heart‘ (Sting). Kuhle Kapelle, 11 MusikerInnen.

Covern kann jeder.

Eine eigene Handschrift reinbringen können nicht viele. Zur Sorte dieser hochgeschätzten Musiker gehören offenbar auch Los Blanquitos aus Nürnberg. Klasse interpretiert, wir wissen als Musiker, was Sting uns für Hausaufgaben aufgibt, wollen wir uns mit seinem Material als der Krone der Schöpfung eingehender befassen.

Ach ja, und Spaß verstehen sie auch. Seit heute.

Weiterführend
* Bandwebsite Los Blanquitos
* Facebookseite Los Blanquitos (Account benötigt)
* Facebookuser aufgepasst: Bitte diese Datei auf gar keinen Fall ansehen und weiter verbreiten! Das wird in Amerika gelöscht.

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1418/16: Lied des Tages: ‚Wolkenbruch‘ – performed by Ille Hamma

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Regen - (Quelle: www.jazzbirds.tv)

Regen – (Quelle: www.jazzbirds.tv)

Du bist jetzt im Nebel die Kerze. Es ist das erste Mal: Nach all den Jahren bist Du jetzt so gut wie allein und auf Dich zurückgeworfen. Du bist ein Leuchtturm. Lass uns Lichterketten bilden, Lichtensembles mit großer Strahlkraft, ausschlaggebende Orientierungsmarken. Ich reiche Dir Zündhölzer.

Draußen fällt der Regen.

Ille Hamma, Co-Partner in Sachen Zig Zag (Schlachtruf: Broila, Broila), hat den Regen gesehen. It´s raining, Man!

Halleluja.

Zig Zag, derzeit auf Tournee, Sommertour 2016. Zack Zack. Mit Sascha, The Pascha. Lasst es nicht sein. Lasst es geschehen.

Let Love Rule: Lasst Euch von Liebe leiten. Und schützt weiterhin die Rechte von Minderheiten.

Weiterführend
* Let Love Rule: Es sind die Tage zu weinen und von Rosen

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1417/16: Video: ‚The Darkest Light‘ – by Bonsai Kitten #LiedDesTages

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Bonsai Kitten (Logo)


BONSAI KITTEN – The Darkest Light (official Video)

Tiger Lilly Marleen – vor der Laterne, bei dem großen Tor (voc)
Highko Strom (g)
Alexx DeLarge (dr)
Spoxx (b)

Diese Gesamtwebsite gewissenhaft gecheckt, vor lauter Schreck festzustellen, dass sie sich noch nicht ein einziges Mal mit der Aufzucht und Pflege von Minibäumen nach japanischer Art befasst hat, fiel erst mal die Yucca-Palme um. Palmlilien oder Yuccas (Yucca) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Dunkles Licht zog auf. Heute wird diese Berichts- und Gedankengrenze weggesprengt. Die Berliner Band BONSAI KITTEN kommt gewachsen rüber. Und er-. Bonsai? (jap. 盆栽), japanische Variante einer alten fernöstlichen Art von Gartenkunst, bei der Sträucher und Bäume in kleinen Gefäßen oder im Freiland zur Wuchsbegrenzung gezogen und ästhetisch durchgeformt werden. Wahrscheinlich aus China, wo es Penjing genannt wird.

bonsaikitten.com war eine Website, die behauptete, Bonsai-Katzen zu verkaufen. Die Seite gab vor, Kätzchen mehrere Monate in Glasbehälter zu sperren, wodurch die Tiere die Form der Behälter annähmen. Das FBI untersuchte den Fall, fand jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass tatsächlich Tiere zu Schaden gekommen sind. Vielmehr handelte es sich um einen Scherz von Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Und, Leute, bitte. Über diese Band müsst Ihr Euch bitte selbst ein Bild machen.

Weiterführend:
* Große Website Bonsai Kitten Version 2.0 (Bandwebsite)
* Nicht Muttis Pudding, sondern Muttis Booking (Booking Agentur)
* Schaut auch, wie die Katze geguckt hat
* Pink purple: Esst mehr Gemüse und Fisch
* Nachlese: Dass Gitarristen mal das Zeitliche segnen

Video Credits & more
Produced by Franz Plasa (H.O.M.E. Studios Hamburg, Germany)
iTunes http://tinyurl.com/jolpow4
Amazon.com: http://tinyurl.com/jljhwzf
Google Play: http://tinyurl.com/gpqo6jp
YouTube channel: https://www.youtube.com/user/BonsaiKittenBand

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1416/16: Breaking News: Die Berliner Straßenmusikern Elen muss 1.000 EUR Strafe zahlen. Die Musikszene ist verärgert.

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An einem guten Tag verdient die Sängerin mit ihrer rauen, tiefen Stimme 30 bis 40 Euro. An einem schlechten sind es nur ein paar Cent. Viel Geld ist das zwar nicht, sagt Elen, aber dafür sei sie schon auf so viele andere Weisen belohnt worden. Da ist zum Beispiel das vierjährige Mädchen, das immer ganz vergnügt mit ihren kurzen Beinchen zum Takt wippt – und die Sängerin am Ende umarmt. Da ist die Frau, die ihrem autistischen Sohn eine CD der 24-Jährigen mit Cover-Stücken vorgespielt und Begeisterung in seinen Augen gesehen habe. Als sie Elen davon erzählt hat, hat sie aus Dank geweint. (Quelle: Tagesspiegel, hier)

Hier geht es um eine Eilmeldung und um Solidarität. Für eine sachliche Stellungnahme war die Redaktion dieser Website gerade nicht zu gebrauchen. Wir bitten um Entschuldigung. Eine Polemik.

Dass Elen Wendt vortrefflich Straßenmusik macht und bei Bedarf Marius Müller-Westernhagen ein Vorprogramm gibt, hat sich herumgesprochen. Ebenso sehr hat sich das ärgerliche, rechthaberische Verhalten des Ordnungsamts Berlin-Mitte herumgesprochen, mit dem Wendt in der Art einer widerlichen Indiefada (neues Wort) gejagt und gehetzt wird: Mit Bußgeldverfahren. Es geht um deutsche (Kultur)Peinlichkeit pardon Reinlichkeit. Vorschrift ist Vorschrift und Gesetz ist Gesetz. Drei Bußgeldbescheide waren angefochten. Wir haben hier darüber berichtet.

Jetzt hat das Gericht entschieden und im Ergebnis 1.000 EUR Bußgeld festgesetzt. Uns geht es hier nicht um haarkleine therapeutische Aufarbeitung von Behördenbullshit. Wie wir heute aktuell aus der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook hören, haben sich deren rund 17.000 Mitglieder zur Solidarität mit Elen Wendt entschieden. Vorgeschlagen wird, dass das Urteil mit der Bankverbindung als pdf ins Netz gestellt wird und dass jeder einen Mikrogeldbetrag an die Landeskasse überweist. Dann gibt es rund 17.000 Kleinstüberweisungen (vorsichtig noch schnell nachrechnen) und die Verwaltung darf wochenlang die Beträge auf die Strafe verbuchen und verrechnen.

Es würden auch gleich ein paar zusätzliche Mitarbeiter in der Buchhaltung benötigt. Was für ein Scheiß. Schämt euch, Elens Musik im öffentlichen Interesse oder im Namen des Volkes zu verurteilen. Wir sind das Volk, und ist der Spruch auch noch so abgenutzt. Wir hören uns noch. Und weint ruhig: Wie die oben angesprochene Mutter des autistischen Kindes. Euren Autismus kann man behördlich nennen. Oder menschenverachtend. Pfui.

Weiterführend
Indiefada Flyer

(Die nachfolgenden Interaktionen werden sich noch organisieren.)

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1415/16: Video: Bock auf ne Session? – perfomed by Sunday Session #LiedDesTages

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Bock auf ne Session? – Sunday Session #1

Veröffentlicht am 29.11.2015
Sunday Session #1: HipHop Track with Motown feeling.

Credits:
Mr. Miagi (Florian Schindler) – Lyrics, Vocals
Josua Niklas – Alt-, Tenor- & Bari-Saxophon
Simon Fischer – Bass
Johannes Niklas – Drums
Dennis Keil – Guitar, Keys, Production

Holy shit, Nummer groovt. So was von. Was macht die Popakademie Mannheim aus? Richtig: Dort trifft man Frauen, viele Herren, aber auch regelmäßig Dahmen. #Kalaueratitsbest

Sunday Session nennt sich ein Projekt zweier Musiker. Jenuff: Bock auf ne Session. Sonntag buchen Musiker Bandbesetzungen in geräuschvollen Rooms, checkt die Lage. Chillt nicht mit Hatern, macht gute Musik!

Johannes Niklas kommt aus Neustadt an der Weinstraße, bei  ‚Monnheim‘ (Popakadamie), wo Florian Alexandru-Zorn und Marco Besler die deutschsprachige Vorzeige-Onlineakademie für Musikerbrachialtraining – mental, spiritual, mit Fruchtkörper – Onlinelessons.tv durchziehen: Klavier, Gitarre, Bass, Schlagzeug, alles da. Kamera – Karma – Karmäleon. Nicht Opel, sondern Mantra, jede Menge Mantra.

Sunday Session Regeln: „Einmal im Monat laden Johannes Niklas (Schlagzeug) und Dennis Keil (Gitarre) junge Musiker ins Studio ein, um spontan zusammen einen Song zu schreiben, arrangieren, produzieren und aufzunehmen. Die einzige Regel: Das Genre muss für alle Beteiligten neu sein. Die Sessions könnt ihr euch jeden vierten Sonntag im Monat auf dem Sunday Session Blog und auf Facebook anhören!“

Man hörts raus: Die sind alle hoch multiviert. Oder wie das heißt! Do da fonky beatz, Boys! Erinnerungen: Früher „Smoking in the boysroom“ cool, sind heute funky bro beats der Generation Porno (Zu wild – zu hart – zu laut || Erläuterung hier) hip hop bzw. hipp hopp hopp und fonky in a tamla motown style. Triple Hip: Geborgtes Beatsbiest.

Weiterführend
Website Johannes Niklas hat ne Website
You Are What U Like, BrotherSister: Das Projekt Sunday Session hat ne Facebook-Seite

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1414/16: Positionen: Vom Komponieren und dem einen fehlenden Ton – ‚Sehnsuchtslied‘ von #MeerbaumEisinger #ZfZ

ZfZ_Ikone #ZeitfürZärtlichkeit #ZeitfürZartes
Selma Meerbaum-Eisinger "Sehnsuchtslied" #ZfZ

Sehnsuchtslied

Leise schlägst in deinem Lied du einen Ton an –
und dir ist, als fehlte noch etwas.
Und du suchst verwirrt bei allen Tönen,
ob sie dir nicht sagen können,
wo’s zu finden, wo und wie und wann…
Doch der eine ist zu blaß
und zu lüstern ist der zweite
und der dritte ist so voll mit Weite –
viel zu voll.

Du suchst lange – Moll und Dur und Moll
werden lebend unter deinen Händen.
Und dann schlägst du plötzlich eine Taste an,
und – es kommt kein Ton.
Und das Schweigen ist dir wie ein dumpfer Hohn,
denn du weißt es plötzlich ganz genau:
Dieser fehlt dir. Wenn ihn deine Hände fänden,
fiele ab von deinem Lied der Bann,
war‘ das Ende nicht mehr leer und grau.

Und du rührst und rührst die Taste –
fragst dich, wo hier wohl die Hemmung liegt,
suchst, ob nicht doch deiner Hände Weiche siegt,
deine Augen betteln voll Verlangen.
Kein Ton kommt. Einsamkeit bleibt nun zu Gaste
in dem Lied, das dir so schwer und süß gereift.

Um den ungespielten Ton wirst du nun ewig bangen,
bangen um das Glück, das dich nur leicht gestreift
in den leisen Nächten, wenn der Mond dich wiegt
und die Stille deine Tränen nicht begreift.

Selma Meerbaum-Eisinger – 9.1.1941

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1413/16: Legenden: Heute feiert ein kleiner Gigant Geburtstag, bzw. besser diejenigen, die er übrig ließ… #Princeday

Prince - He loved Love. (Hannah Ford-Welton)


Prince- If I was your girlfriend (Original Music Video) Sign O‘ The Times 1987

Die weltweite Fangemeinde des verstorbenen Prinzen begeht heute unter dem Hashtag #Princeday den ersten Geburtstag des kleinen Königstigers aus Minneapolis nach seinem Tod.

Als fehlte es jetzt einem postmortalen Willen des Urhebers, verbreitet sich nach dem jäh eingetretenen Tod des Sängers und Musikers Prince dessen digitaler Aderlass weltweit über das Internet aus. Mit der Folge andauernder Verehrung durch Göttergatten. Und Gattinnen. ‚If I Was Your Boyfriend,‘ möchte man frei erfinden zu sagen und sich an den unwiderstehlichsten aller menschlichen Prinzen seit Menschengedenken anschmiegen und sagen: Fürchtet Euch nicht. Denn seine Botschaft ist Liebe. Zeichen der Zeit, Sign o‘ the Times, zeitlos, androgyn, nicht sexuell gemeint, sondern spirituell.

Die Firma De Beukelaer muss die Produktionsstraße noch umkonfigurieren. Mit der zeitgemäßen Auffrischung ihres best life/best liftetime-products, der Princenrolle, ließ sich das Traditionsunternehmen Princeverehrern zufolge zu viel Zeit. Zeit wird’s. Setzt Zeichen: Sign O‘ The Times. Someday my Prince I´ll come.

Weiterführend
Die Prinzenrolle (Entwurf, Studie)
Die Sterbeurkunde via tmz.com

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1412/16: Video: „Flugzeuge im Bauch“ – performed by Dirk + Rubini Zöllner

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Flugzeuge? Schmetterlinge... im Bauch!


Flugzeuge im Bauch – Cover von Dirk & Rubini Zöllner

Hab Sonne im Herzen, im Koffer die Kerzen. Kann nichts mehr essen, kann´s nicht vergessen, aber auch das gelingt mir noch…

Sie haben das Lied schon früher gecovert, im Zöllnerschen Paralleluniversum Café Größenwahn. Jetzt haben sie den Song nochmals hergenommen und unter einer kundigen Programmierung nochmal gänzlich ausgedünnt und reduziert auf das Wesentliche.

Großer Wurf. Vater und Tochter singen sich an der Tafel der Verzweiflung warm und steigern den Wurf zu einer Art Überwurf. Gefällt. Bitte mehr so was.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.  Thank You for the music. – Update 07.06.: Flugzeuge im Bauch und Schmetterlinge, beides ähnlich und doch vom System her total unterschiedlich angelegt. Besser jedenfalls als Mahl- bzw. Mühlsteine. Es musste ein Beitragsbild her, das ist erledigt. Radio Zöllner meldet schon hohe Zugriffszahlen auf YouTube: Hat sich die Proklamierung als Lied des Tages gelohnt.

Weiterführend
Café Größenwahn 2011: Flugzeuge im Bauch
Apropos: Flugzeuge im Bauch – Artwork

 

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1411/16: Rechtsprechung: Zum Bundesverfassungsgericht, Moses Pelham + Kraftwerk – Urteil 31. Mai 16 – 1 BvR 1585/13 #Sampling

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Steht der künstlerischen Entfaltungsfreiheit ein Eingriff in das Tonträgerherstellerrecht gegenüber, der die Verwertungsmöglichkeiten nur geringfügig beschränkt, können die Verwertungsinteressen des Tonträgerherstellers zugunsten der Freiheit der künstlerischen Auseinandersetzung zurückzutreten haben. Dies hat das Bundesverfassungsgerichts mit heute verkündetem Urteil entschieden. Er hat damit einer Verfassungsbeschwerde stattgegeben, die sich gegen die Feststellung wendete, dass die Übernahme einer zweisekündigen Rhythmussequenz aus der Tonspur des Musikstücks „Metall auf Metall“ der Band „Kraftwerk“ in den Titel „Nur mir“ im Wege des sogenannten Sampling einen Eingriff in das Tonträgerherstellerrecht darstelle, der nicht durch das Recht auf freie Benutzung (§ 24 Abs. 1 UrhG) gerechtfertigt sei. Das vom Bundesgerichtshof für die Anwendbarkeit des § 24 Abs. 1 UrhG auf Eingriffe in das Tonträgerherstellerrecht eingeführte zusätzliche Kriterium der fehlenden gleichwertigen Nachspielbarkeit der übernommenen Sequenz ist nicht geeignet, einen verhältnismäßigen Ausgleich zwischen dem Interesse an einer ungehinderten künstlerischen Fortentwicklung und den Eigentumsinteressen der Tonträgerproduzenten herzustellen.

Letztlich ist vielverbreitet moderner Journalismus, auch wie er in Blogs betrieben wird, Sampling. Die zeitgenössische, sekundenhafte Wiedergabe von vorgekautem Tobak. Bzw. vorgeschnupftem. Der nur geringfügig veränderte Einleitungssatz dieses Artikels ist ein Zitat aus einer Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts heute morgen. Der Musiker Moses Pelham hat gegenüber der Düsseldorfer Band Kraftwerk (nicht Kraftclub) obsiegt. Das Urteil wird Bedeutung haben für die gesamte Branche. Die BGH-Richter hatten zuvor entschieden, dass ein fremder Beat – und sei er noch so kurz – nur dann einfach kopiert werden darf, wenn er nicht gleichwertig nachgespielt werden kann. Für die kurze Zeit von vier Jahren hätten also äußerst gute Schlagzeuger mit weitreichenden Instrumentenkenntnissen einen klaren beruflichen Vorsprung gehabt, weil der BGH das Nachspielen extrem guter, bisweilen schwieriger Beats für prioritär hielt. Die BVG-Entscheidung schiebt da einen Riegel vor. Nachaffen, also Drummer, die erfolgsverwöhnte Beats hammerhart exakt nachzimmern, haben heute morgen einen Auftragsstopp bekommen. Schade für Drummer wie Jan „Stix“ Pfennig oder Ralf Gustke bzw. Felix Lehrmann, die für gute, gekonnte Grooves und „Groove wie Sau“ in diesem Genre herausragend stehen.

Heute nehmen wir das Bundesverfassungsgericht zur Kenntnis und sampleln das juristische Substrat. Schon morgen wird weiter abgekupfert: Wie im obigen Journalismus ist Musik heutzutage vielfach und verallgemeinernd mit oder ohne Bedauern feststellend, ein Sampling des bereits Gewesenen. So richtig originale Musik täte vielfach besser. Allerdings ist es auch nicht die Aufgabe des tulipanischen Berichterstatters aus Schwarzvogelstan, die allgemeine Verbesserung von Musik zu fordern, indem jedes Sampling unterlassen werde. Nein, es sind auch viele gute Musikstückchen, Tortenstückchen der Popmusikindustrie durchs Gerühr und Gequirle mit Sampling-Apparaten herausgekommen.

Wohl bekomms. Wir bleiben auf Beobachtungskurs. Ein Foto, für das wir keine Nutzungsrechte besitzen, ist heute in der Spezialistengruppe:Musikerrwitze auf facebook aufgetaucht und trägt eventuell durchaus die Bezeichnung „Das Foto des Tages“, doch schaut selbst….

Weiterführend
Gelinkt: Die Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichs im kompletten Wortlaut
Empfohlen: Dokumentarfilmer antwortet Niggemeier auf einen Schmierenjournalismusvorwurf zum Thema Xavier Naidoo #Lesetipps

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1410/16: AudioPaparazzi: Revelation Extended Version – performed by Prince #RIP

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Purple.Heart_Prince

Recording Sessions
Date Studio Additional info
Summer 2014 (assumed) Paisley Park Studios, Chanhassen, MN, USA Initial tracking
Recording Personnel
Prince – lead vocals and all instruments, except where noted
John Blackwell – drums
Andrew Gouché – bass guitar
Xavier Taplin – keyboards
Marcus Anderson – saxophone, flute

Ohne Worte.

Anhörtipp Ort: Badewanne – Quietscheentchen mitnehmen

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1409/16: Geburtstag: Udo Lindenberg (70), geboren am 17. Mai 1946 in Gronau (Westfalen)

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Udo Lindenberg – Durch die schweren Zeiten (offizielles Video)

Es gilt als schwierige, große Sache, Menschen Ehrungen zu erweisen oder Nachrufe auf sie zu verfassen. The German Udo, das ist ein anderer, deutlich sympathischerer Gegenentwurf zum deutschen Michel. Udo hat den Hut auf, nach wie vor, für den deutschen Michel gilt: Sein auffallendstes Attribut ist seine Schlaf- bzw. Zipfelmütze. Siehste.

Das ist ein Gerücht. Es ist ganz einfach. Du musst zur Würdigung nur bereit sein.

Udo Lindenberg wird siebzig Jahre alt. Es ist das Einfache an dieser Tatsache, dass nun niemand sich noch künstlichen bzw. künstlerischen Honig aus den schreibenden Fingern zu saugen hätte. Udo Lindenberg ist eine deutsche Legende.

Lassen wir also den Tintenpissern den Vortritt, dass sie rumorvolle Räuden auftischen und hanebüchene Halbwahrheiten. Was Udo Lindenberg betrifft, gilt das Gesetz des Highländers: Es kann nur einen geben.

Udo, danke für alles und herzlichen Glückwunsch. Mach bitte weiter so.

Dein Fan
Tommy, Tulpe

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1408/16: Video: ‚All Of Me“ – performed by Ulrike Haller & Loomis Green (John Legend) #LiedDesTages

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Erzählt - ein Mikrofon aus Bulgarien


Ulrike Haller & Loomis Green Duo „All Of Me“(Legend)

Klasse, Ulrike und Loomis.

Thank You for the music. Who can live without it?

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1407/16: Video: ‚Kampflos‘ von Silly aus ‚Wutfänger‘ – Lied und Leid des Tages liegen häufig nahe beieinander

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Silly – Kampflos (Official Video)

Veröffentlicht am 12.04.2016
Video zur Single von SILLY „Kampflos“ (VÖ 22.04.2016) aus „Wutfänger“ (VÖ 06.05.2016)
Album bestellen:
iTunes http://www.umgt.de/9vZlUL
Amazon: http://www.umgt.de/1hf3wJ
Saturn: http://www.umgt.de/HR0Xjm
Mehr Infos:
http://www.universal-music.de/silly/home
https://www.facebook.com/Silly
http://www.silly.de

Gestern Abend, nach dem ESC in Stockholm ließ ich noch kurz die Glotze an. Es wurde blau gemacht: Uwe Hassbecker hielt seine blaue Semiakustikgitarre Richtung Reeperbahn, geile Meile. Schöne Stadt. (Udo Lindenberg).

Der größte Krieger muss nie kämpfen. Der größte Streiter muss nie streiten. Erst recht nicht über die Qualität von Texten. Viele verbinden mit Silly Texte des DDR-Liedtextgotts Werner Karma. Es gibt auch Menschen, die die Übernahme der Texte durch Anna Loos kritisch begleiten. Ist das Umdenken auch schwer, ist der Selbstversuch zweifelsohne geglückt. Hier gilt dies Fragment: ‚Angstlos, lass die Angst los. Im Labyrinth steckt der Frieden, Liebe wird Hass besiegen. Liebe, die ist überall, ein freier Fall.‘

Nein, ganz ehrlich. Den Karma liebt man. Er sendet Musik häufig gutes Karma. Seine Bilder und Kopfcinematographien sind unerreicht. Es gibt auch andere Arten Jazz. Noch haben wir nicht alle Texte auf der neuen CD von Silly seziert: Die Übernahme der Texthoheit durch Silly ist zweifelsohne geglückt. Auch was das hier gezeigte Video angeht, ist es gut wie es ist. Hohe Qualität. Das war von denen ja zu erwarten, gehören doch Silly zu denen, denen Dänen gar nichts vormachen können.

Tja, die Skandinavier scannen Songtexte ein: Scan Din A Vier. Wir aber lassen uns gewiss nicht verrückt machen, nicht silly. Vorwärts immer, rückwärts nimmer: Klasse Video. Hier und heute das Lied des Tages, nach dem gestrigen Leid des Tages in Stockholm. Thank You for the music, Silly.

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1406/16: Positionen: Zwei Dinge stören mich am #ESC und noch paar andere

Atemlos.Geschichte

Deutschland mit elf Punkten letzter. Aber schön war´s doch, unsere kleine Mangaprinzessin Jamie Lee. Sie hat ganz sicher nichts falsch gemacht.

Der jährliche Liedwettbewerb #ESC ist ein weiteres Mal geflogen.

Rausgekommen ist wieder das gleiche. Zwei Dinge stören mich am ESC, wie er jährlich veranstaltet wird.

Das Voting freundschaftlicher Länder im Geiste für- und übereinander. Gut ist eine neue Art und Weise auszuzählen, indem eine sachverständige Jury pro Land 12 Points vergibt und damit schon mal eine grobe Richtung vorgibt. Was allerdings im weiteren Verlauf des Auszählens auch nichts nutzt, wie man merkt. Deutschlands Jury hat Israel 12 Punkte gegeben. Eine nette Geste. Im weiteren Verlauf des Auszählens war Israel nicht weiter von Bedeutung.

Zweitens: Die Länderauswahl ist inzwischen bescheuert. Australien hat auf einem ESC nichts zu suchen, war auch das Liedchen hübsch und erfolgreich. Es geht hier nicht um Neid. Es geht hier um Europa. Da sollten noch viele weitere Länder rausgeworfen werden. Europa hat seine Grenzen. Schon allein beim Liedgut der europäischen Länder merkt man ja, dass nur selten hörenswertes Liedgut dargeboten wird. Vieles ist richtiggehend Schrott.

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1405/16: HIStory: Ein paar Hörbeispiele aus dem Fundus eines 19-jährigen Musikers aus Minnesota – Nicht 1999, sondern 1977

Tommy "Prince" Tulip, Profilbild

Tommy „Prince“ Tulip, Profilbild

Prince - ♪♫♪ Purple Notes ♪♫♪

Coveridee

Funk Sessions in einer improvisierten Art und Weise, man hört einen 19 Jahre alten Prince on keys/guitar, Andre Cymone on bass, and Bobby Z on drums, aufgenommen im Loring Park Proberaum von Prince erstem Manager Owen Husney. Prince ist auch on drums und bass zu hören.

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1404/16: Historie: Als Dan Lucas am 28.08.1994 mit Jürgen Jürgens die Sache mit den USA besprach

Heavy Metal Pommes Gabel

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Dan Lucas at „Hey Music on TV“ 28.08.1994 Sender Freies Berlin

Lutz Salzwedel war früher Sänger bei Passion und Karussell. Dann kam er nach West-Berlin, gründete Karo mit, eine der damals großen Hoffnungen, um später als Dan Lucas nach Amerika auszuwandern und dort einige Zeit zu leben und zu musizieren. Über diese Zeit spricht er mit Jürgen Jürgens bei Gelegenheit seines Besuchs am 28.08.1994. Eine Stimme, die man nicht vergisst, schließt blackbirds.tv damit die Lücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Wir haben über Dan Lucas auf dieser Website schon früher berichtet. Vor kurzem tauchte auf YouTube ein altes, neues Video über ihn auf, dessen Ausstrahlung unbedingt auch auf diese Website gehört. Versteht sich diese Website doch bei Bedarf auch als Geschichte bewahrende Institution.

Weiterführend
Historische Schmachtfetzen: Die Berliner Band Karo zog große Hoffnungen auf sich…
Eine Coole-Covers-Band Na klar, Helter Skelter (Süddeutschland)
Dan Lucas performed mit Helter Skelter „Wanna Be Loved“ live am 20.02.16 in Königsbrunn
Lutz Salzwedel: Als Rockstar aus der DDR geflohen

Korrektur: Die Geschichte „Als Rockstar aus der DDR geflohen“ enthält folgenden Fehler, „der Familienvater konnte im Westen unter anderem mit der Band „Meat Loaf“ und „Karo“ Erfolge feiern“. Unrichtig: Richtig ist, Lutz und die Westberliner Band Karo tourte mit Meat Loaf, Fleischklops, als Opener. Einmal spielten Karo Vorband in der Berliner Deutschlandhalle für Nena.

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1403/15: Lied für einen Moment: I Love Your Smile

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Ich liebe Dein Lächeln.

Für ein Lied des Tages reicht es nicht. Es geht eher um einen flüchtigen Augenblick. Um Morgengedanken. Eine Radiosendung heißt „Der schöne Morgen“.

Mir schwirrt im Kopf die gestrige Fernsehberichterstattung über Flüchtlinge herum, die eine Zwei-Zimmer-Wohnung zu ortsunüblichen Bedingungen zur Verfügung gestellt bekommen über „soziale“ Hilfsorganisationen und dafür 5.800,- EUR hingelegt bekommen.

Den Kriegs-Flüchtlingen ist das peinlich, sie würden gern Deutschland nicht zur Last fallen, sagen sie im Interview, und eine ganz gewöhnliche Wohnung beziehen. Ein Syrer rechnet vor, dass für diesen Mietpreis fünf Familien untergebracht werden könnten. Die Gemeinde von Oldenburg ist relativ schlau und hebt sich wohltuend von den anderen Orts handelnden Stadtkämmerern ab, die gleich kontingentweise das Geld zum Fenster rauswerfen, weil der Markt eben so sei.

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1402/16: Fotogalerie: Foto-Serie: B3 Live @A-Trane 06.05.16

Diese Galerie enthält 20 Fotos.

„B3“ 07.05.2016 a-trane (Danke, Wolfgang Wagner!) Weiterführend Auf yelp.com erschien zum Abend eine review

Weitere Galerien | Hinterlasse einen Kommentar

1401/16: Lied des Tages: „The Long & Winding Road“ – performed by Jimmy Gee (Original: The Beatles)

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Stairway To Heaven (gif)


Jimmy Gee: vocals, guitars, bass, keys and drums – The long and winding road – via YouTube

Man darf die Treppe nach oben als Stairway To Heaven interpretieren. I Wish U Heaven: Dort John Lennon, Jimi Hendrix, Elvis, Miles Davis und viele, viele andere, veranstalten Paradise Sessions, ein verloren gegangenes Paradies auf Erden, vom dem lediglich nur Tonträger geblieben sind. Ob Paradise Park aus aktuellem Anlass in Paisley Park umbenannt wird, ist zur Stunde ungeklärt. Grund genug gäbe es. Das heutige Lied des Tages hat eine positive Energiebilanz: Nicht weniger als eine gesamtgesellschaftliche Energiewende steht unmittelbar bevor. Die Dienststelle für Positivismus, Hoch-Kommissariat, hat erkannt: Das obige Video muss ausgezeichnet werden. #Award

Die Abteilung Positivismusforschung am Blackbird-Institute Berlin teilt offiziell mit: Muttertag ist vorbei.

Jimmy Gee erinnert sich an seine Mutter, die verstorben ist. Er sagt, dies Stück sei ihr Liebling gewesen. Man kann es ja verstehen. Es gehört auch hier zu den Lieblingsstücken der gesammelten Erinnerungen. Damals am Klavier für das Album Let It Be aufgenommen, von den bereits im Siechen befindlichen Beatles (Federführung: McCartney), kurz bevor Abbey Road aufgenommen wurde. Let It Be erschien nach Abbey Road und wurde als Trennungszeugnis aufgefasst. Phil Spector mischte eine „Wall Of Sound“ mit ordentlich Streichersätzen drüber. Paul forderte: „Never do things like that again.“ Viel später erschien die Originalfassung neu: auf Let It Be … Naked. Das Brimborium hatte ein Ende. Let It Be hatte zwei, mit und ohne Spector, Naked war Re-spectort.

Jimmy Gee greift damit ein Stück auf, das ganz sicher zur Rock- und Popgeschichte gehört. Das ist ein Lied des Tages nach unserem Geschmack.

Während wir noch immer nicht den zu frühen Abgang des energetischen Prinzen aus Minneapolis verwunden haben. Jimmy! Du hast den Song klasse aufgenommen.

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1400/16: Video: Prince R. Nelsons Beautiful Experience

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Prince Nelson ~ Paisley Park 1994-02-13 – Beautiful Experience

Veröffentlicht am 23.04.2016 auf Youtube (extern): The Beautiful Experience….A very underrated project created by Prince. Killer show captured at Paisley Park 2/13/1994. Prince & NPG are full of passion, raw energy, & presence. Interspersed throughout the live footage are storyline scenes similar to the SOTT movie. These are actually fairly enjoyable and not too obtrusive. They convey some ideas that were well ahead of their time such as the notion of internet addiction, not going out, loneliness, virtual reality, downloads, online concerts etc. A part of that classic 1993-1994 period that almost rivaled the late 80s for all the great music prince was cracking out in an alarming rate. Enjoy yet another nugget from His Royal Badness‘ immense musical canon. You will be forever in our life, forever in our hearts, forever on our stereos. I wish u heaven.
Prince…Welcome 2 The Dawn

Es ist wahrlich unrealistisch zu vermuten, dies Video ließe sich sonderlich auf Dauer ansehen. Dafür ist das Gesamtkunstwerk Prince zu gut geschützt gewesen und rascher als man erwartet droht stets eine Löschung.

Zur Ehre des kleinen Funkprinzen aus Minneapolis, der aktuell bereits auf der falschen Seite des Mondes (Under the Cherry Moon) auf der von der Erde abgewendeten Seite (Beweis hier) verweilt, um über sein dahin gegangenes Leben nochmals nachzudenken, zeigt blackbirds.tv für kurze Zeit das Video. Überlegt sich Prince die Sache nochmal anders, könnte die zweite Reinkarnation und Wiederauferstehung als musikalischer Messias folgen. Doch momentan sind das wilde, unqualifizierte Spekulationen.

Schaut.

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1399/16: Lied des Tages: Samy Deluxe – Weck mich auf

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Tommy.Deluxe (Banner)


Samy Deluxe – Weck mich auf (Official Video)

Auf facebook steht viel Schrott. Soweit zum Nachrichtenwert dieses hier nun folgenden Artikels.

Xavier Naidoo hat den Song für Sing meinen Song (Vox) mit Billigung des Urhebers gecovert. Und zu Tränen berührt. Apropos Urheber: Die Mediengruppe RTL hat das Video bei Youtube sperren lassen, aus Urheberrechtsgründen. Womit wir beim doppelten Lottchen namens Moral sind: Man möchte die RTL-Server auslasten, anstatt die Coverversion via YouTube zu streuen. Was auch immer als hanebüchener Quark hierüber geschrieben wird, geht es in dem Lied um eine Art persönlicher Abrechnung mit dem Deutschland, in dem wir uns befanden. Es ist Vergangenheit deluxe: Samy D. hatte den Text erstveröffentlicht am 10. September 2001. It was A day after.

Also eine (d)olle Kamelle. Der Text ist wirklich brandaktuell, gerade heute. War Samy Deluxe eine Art Prophet der Jetztzeit? Immerhin deckt sich die Veröffentlichung datumsexakt mit dem Beginn der neuen Zeitrechnung, um die namentlich zu nennen man nicht als Weltverschwörer gelten kann. Einen Tag vorher, am Ground Zero und zu Nine Eleven, war die Zündschnur bereits erfolgreich angezündet. Kurze Zeit später explodierte Afghanistan und ein ums andere Land folgten dem Weltkrieg gegen den Terror mit den Mitteln eines globalen Gegenterrors nach. Alles was folgte, ist in dem Liedtext zutreffend beschrieben. Lakonisch, wortgewendet, gehört Deluxe zu den Nüchtlingen. 2015/6 gehört den Flüchtlingen.

Ein Text deluxe, der es in sich hat. Nena kämpfte mit Xaviers Darbietung und ihren Tränen, von der Couch aus. Zurecht. Das ist ein Lied des Tages.

Weiterführend
Brennpunkt Bayern: Die rassistischen Statisten von Deutschland

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1398/16: Lied des Tages: Joy Denalane „Keine Religion“

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Joy Denalane – “Keine Religion“ Lyric Video

Veröffentlicht am 02.02.2015
Joy Denalane – “Keine Religion“ Lyric Video
Die neue Single ab 20.02.2015
Offizielles Musikvideo: http://youtu.be/Ab-zi_dxDJA
Der Titelsong zum Kinofilm “Traumfrauen“ von der Autorin von “Keinohrhasen“ und “Zweiohrküken“

Das ist die Hoffnung, die sagt, dass auch die tiefsten Wunden heilen. Im Filmklassiker Casablanca befindet sich die ein Meilenstein gewordene Textzeile: The World Will Always Welcome Lovers. Keine schlechte Idee, Joy, es nicht Religion, sondern Liebe zu nennen.

Wir können den dargebotenen Song mitlesen im Erklärbär-Video von Joy Denalane. Heute das Lied des Tages.

Ein Preview fürs Seelenheil? Drei Auftrittstipps (Swing Crusaders, B3, The Xtraordinary JazzBirds) für heute, Freitag und Samstag am Berichtstandort Berlin findest Du bei Interesse hier….

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1397/16: Gigs, Preview: Die Swing Crusaders veranstalten Swing gegen Rechts #cool – Termin: 04.05.16 um 20 Uhr @Kulturfabrik

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Ich geh schaukeln! #Hirn

Swing-Musik, das ist wie Schaukeln fürs Gehirn.

Mit der Leichtigkeit und der verspielten Frechheit des Swing gegen Angst, Enge und Verbote! In der KULTURFABRIK Moabit – im Brennpunkt der Gegensätze setzen sie ein Zeichen!

Die Swing Crusaders:
Rudy Redl (p)
Katy Kay (voc)
Toby Schiller (cl)
Sherry Bertram (dr)
Der Reinerlös des Konzerts geht an Laut gegen Nazis
Eintritt: 18,- | 12,-
Es kann und darf getanzt werden.
(Bus M27 und 123)

Weiterführend
Account benötigt: Auf facebook ist die Veranstaltung erstellt
Vorgemerkt: Hier entsteht die Website der Swing-Crusaders

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1396/16: Reingehört: The Abstract Earth – CD „On Top Of The World“ #TonträgerDesTages – plus 2 Auftrittstipps in #Berlin

The.Abstract.Earth_Electronic.Jazz

Die analogen Bläserlinien zeigen den Weg, die Bläsersätze stehen wie Wegmarken in der mal treibenden, mal schlendernden elektronischen Polyphonie. All is one! Und gleichzeitig bleibt alles offen, hin zu einer neuen Variation einer scheinbar unendlichen Kombinatorik, großstädtisch und weit. Hier ist ein Ausdrucksstrom zu hören, in dem tatsächlich analoges und digitales zu einer Form schmilzt und der sich weder um Breite noch Weite seines Maßes kümmert, denn: Ausdruck lässt sich nicht in gängigen Parametern wie Songstruktur, Wiederholung oder gar Eingängigkeit messen. Das fühlt sich mal nach New Yorker Freejazz auf dunklem Ambient an, dann wieder nach House mit nordischem Horn …. (Quelle: Attia auf regiomusic.de hier)

Der Berliner Charles Matuschewski legt die CD „On Top Of The World“ vor. Das Cover hat eine Architektin entworfen, das sieht man ihm an. Die CD ist heute der Tonträger des Tages auf blackbirds.tv.

Ansonsten handelt es sich um eine elektronische, flirrende, pumpende, verträumte, hier und da elegische Techno-Nu-Jazz-Platte mit Wohlfühlcharakter. Währen da nicht die eingesetzten Bläser, ginge das Ganze auch als Ambient durch. Eine sehr verrückte Platte, wie gemacht um zu chillen. Unbedingt mal reinhören.

Zwei Besuchstipps Livemusik fürs kommende Wochenende in Berlin.
Am Freitag und Samstag, am 06. + 07. Mai.2016 gastiert die Fusion-Combo B3 (Andreas Hommelsheim (keys/hammond b3) Ron Spielman (g/voc) Christian Krauss (b) Lutz Halfter (dr)) jeweils ab 21 Uhr im A-Trane. Hier die Website von B3… – über die Band wurde hier verschiedentlich berichtet. Rechtzeitig Karten sichern, die Auftritte der Ausnahmemusiker sind gefragt.

Am Samstag, den 07.Mai 2016 gibt es ein Debüt. Das um die schwedische Sängerin Siri drapierte Herren-Quartett namens The Xtraordinary JazzBirds (Andreas Gäbel (g), Stefan Brandenburg (p.), Randy Scott (b.), Tommy T. Tulip (dr.)) tritt im Charlottenburger Leonhardt (am Stuttgarter Platz) auf. Hier gibt es die wunderbaren Songs aus dem Great American Realbook auf Ohren und zum schauen. Nähere Infos über die Band findest du auf einer neuen Website…

Weiterführend
Die Website von The Abstract Earth
Ein QR Code zum Eventfinder The Xtraordinary JazzBirds

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1395/16: Lied des Tages: Sometimes It Snows In April – performed by D´Angelo ft. Princess – Mit Anordnung von ganz oben!

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D’Angelo ft. Princess: Sometimes It Snows in April

Veröffentlicht am 26.04.2016: Music guest D’Angelo pays a moving tribute to Prince by covering his classic „Sometimes It Snows in April“ with help from Maya Rudolph and Gretchen Lieberum’s cover band, Princess, for the Tonight Show audience.

Liebe, Respekt und viel Gefühl. In dieser Darbietung wurde der Text aus Anlass des Ablebens von Prince nur geringfügig geändert. Ja, und es schneite tatsächlich. Zufall war das nicht: Die Anordnung kam mit Sicherheit ganz von oben…

Die Version gehört allerdings zu den äußerst gelungenen Covers und ist damit eine nochmalige Verneigung vor dem größten aller kleinen Prinzen ever. Geht zu Herzen. So geht Liebe. Was Prince beim Gedanken an Liebe empfand, sagte seine Schlagzeugerin Hannah Ford-Welton in ein paar sehr persönlichen Zeilen auf facebook. Der Berichterstatter fand es wichtig, es übersichtlich sichtbar zu machen.

Bei Bedarf bitte hier entlang….

Weiterführend
Purple Plane, Purple Plane

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1394/16: Video: Ein Rundflug über Paisley Park oder: The Power Of Trauer!

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Veröffentlicht am 21.04.2016
A beautiful Flight Round Prince’s Paisley Park in Chanhassen Minnesota.

Bei Interesse
Wallpaper zur Erinnerung an einen Helden der Musik (1920 Pixel)

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1393/16: Lied des Tages: Can I Play With U – performed by Prince & Miles Davis

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Prince - Under My Skin

Den Song hat Prince für das Album Tutu (1986) zugesteuert. Und dann die Notbremse gezogen: Er mochte das fertige Album von Miles Davis nicht. Der Saxophonist Eric Leeds kolportierte die große Verehrung, die Prince für Miles Davis empfand. Seinen Charakter, seine Mystik und alles, was Miles Davis als Person kennzeichnet. Nicht zuletzt auch sein bereits vorgelebtes Modell von künstlerischer Unabhängigkeit gegenüber der Sklavenindustrie, dem Musikbiz.

Die Wertschätzung war durchaus gegenseitig. Miles Davis sah in Prince eine Art eigener Reinkarnation.

Weiterführend
Miles Davis & Friends: Penetration – live in Paris (komponiert von Prince für Miles Davis, letztes Konzert von Miles Davis am 10. Juli 91 in Europa, bevor er 2 Monate später verstarb)

 

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1392/16: Gastkommentar: Zu Prince – Und: Die Welt, die Prince schuf – ein #Roughmix

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Muse Sign o’the times legendado

Prince ist tot. Die Medien titulieren ihn als bedeutenden Popstar oder Sänger.

Was vergessen geht ist, dass er vielmehr ein Künstler war. Ein Musiker und ein ausgesprochen versierter Multiinstrumentalist, der einen Grossteil der Instrumente auf seinen Platten selbst einspielen konnte. Ein extrovertierter, unermüdlicher Liveperformer wenn auch ein zurückgezogener und medienscheuer Privatmensch. Ein innovativer Songschreiber. Einer, der mit sicherer Feder und scheinbar mühelosem Strich Stilrichtungen zusammenmalte und Neues erschuf. Ein Urheber, der sich gegen unfaire Musikverleger behauptete. Der nicht nur Statements abgab, sondern sie vorlebte, selbst wenn es den eigenen Geldbeutel schmälerte. Einfach um ein Zeichen zu setzen. Um selbst ein (Love) Symbol zu werden, nein, eines aus sich zu machen. Um neue Wege zu ergründen, wie man die Musikindustrie revolutionieren müsste und er hatte die ihm eigene Bestimmtheit, diese Pläne auch umzusetzen. Auf eigene Kosten und Verantwortung. Ein Textautor, der sprichwörtlich mit Lust am Text arbeitete. Der Lustvoll Liebesbotschaften vertonte und wusste, wie man den Funk ordentlich fi*kt und im nächsten Song die Seele streichelt oder um einen Track später den Blick auf die Schatten im Herzen zu lenken.

ER hat dies erschaffen. Er hat sich, so wie die Musikwelt ihn sehen sollte selbst und aus eigener Kraft erschaffen.

Er war kein Sänger, wie wir das heute verstehen, oder wurde in einer TV Staffel zum Popstar gevotet.

Für den Nachfolger eines Königs gäbe es den Spruch: „Der König ist tot, lang lebe der König.“ Für Prince fällt mir nichts Gebührendes ein ausser vielleicht „Danke für die Inspiration.“

Kürzlich hatte ich auf Facebook gepostet „Ich schmeiss alles hin und werde Prince.“

Nicht in diesem Leben.

(von Wolfgang Nipp, Mitglied der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook – mit herzlichem Dank dafür)

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