Ohne Worte. Ausgelöst durch folgenden Text: “Klaus ist jetzt ein Fan von QUASIMODO Berlin auf Facebook und möchte, dass du auch ein Fan wirst.” Okay, nun bin ich es auch offiziell. Via Mausklick bei facebook.
Felix Lehrmann, Andy Timmons, Felix Lehrmann – Musikmesse 2008 – Beat It – via Youtube
Aus aktuellem Anlass: Diesen Beitrag widmen wir dem unvergesslichen Michael Jackson, dessen Lebenswerk und der Erinnerung an den “King of Pop”
Das Video: Harte Kost für frühmorgendliche Ohren: Ein paar Leute aus Berlin und Umgebung mischen noch nicht mal so lange, wenn man in Dekaden denkt, das Berliner Musikgeschehen auf. Dazu gehört auf jeden Fall der Halberstadter Berliner Felix Lehrmann (Jahrgang 1984). Felix Lehrmann ist Schlagzeuger, Linkshänder, he do it the other way round, hat immer noch keine eigene Homepage und braucht vermutlich solchen Schnickschnack nicht, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das tut er mit dem Kern seiner Interessen. Auch Felix Lehrmann will offenbar nur spielen.
Video: DJ Size Ft. L. Lourenco & Big Steve – In my eyes (Official Video) – via youtube
Was ist denn das? Na, DJ Size, so heißt der Mann das Projekt und es kommt aus Berlins Studios. Ach so: da gibt es jetzt dieses neue offizielle Video: “In my eyes”. Mitgewirkt haben noch zwei weitere Sänger: Ein gewisser Herr Lourenzo, den wir hier und da schon anderswo sichteten, und beispielsweise in Kürze in anderer Mission nochmals sichten dürfen. Damit ist am 21.03.10 absolut Schluss: Dann ist’s Plusquamperfekt, bis zum nächsten Mal.
But, who the *u*k isBig Steve? Die Geschichte spielt wohl komplett in Berlin. Mr. DJ Size ist ein Danceprojekt, und offenbar ein gekonntes mit dem Hang zum Chartbreaken. So jedenfalls könnte der gemeinsame Masterplan der drei Projektanten lauten. Das Video sieht aus, als wenn da welche ganz nach oben wollen! Projekttanten hat nichts mit Verwandtschaftsgraden zu tun, von wegen …tanten…oder Böhse Onkelz! Abwegig, das zu denken.
Zweite Strophe… Aussetzer. Na gut, kann vorkommen. Textfiasko im Refrain. Mir wird schwarz vor Augen. Absolute Textmisere in der dritten Strophe und nun fortfolgend! Anlass und Titel sind zu ernst, um in der üblichen Art und Weise Stehgreif-Reime zu verwenden. Der Albtraum. Ich will im Erdboden versinken, zumal es sich um eine DVD-Aufzeichnung handelt. Für einen Tonmitschnitt kann man ja noch Overdubs machen. Nur wie kriege ich Jörg Stempel dazu, meinen Auftritt noch mal nachzufilmen?! Aber nun mal ganz im Ernst. Vitaminmangel, facebook, Muttermuse, Hundewetter und Programmgemetzel ist nur das Eine. Das Wesentliche ist die Not des Älterwerdens, da kann man sich selbst und andere täuschen, soviel man will. Ich gehöre zu den jüngsten Protagonisten einer Szene, die sich über den Begriff Ostrock definiert. Zur letzten Generation, noch nicht mal ganz 50! Die Verluste häufen sich, die alte Ostgemeinschaft trifft sich immer öfter zum Abschiednehmen. Das schlägt auf die Seele, selbst wenn man darüber hinweg feiert!” (Dirk Zöllner, Blog auf myspace – hier)
Lieber Dirk, das muss nicht sein. Denn es gibt, nicht nur im Westen, eine sinnvolle Strategie gegen das typisch deutsche Vergessen: Den Teleprompter. Denn: Vergesslichkeit ist keine Zier, besser lebt sich’s ohne ihr.
Nicht direkt mit Musik und der Szene hier in Berlin hat wohl Susi Schlinger zu tun. Sie haust unter einer Domain namens phuket-urlaub.com (nein, nicht verlinkt!), na dann schönen Urlaub, Susi. Und der Text, den Susi hinterlässt, der bringt mich allerdings ins Schlingern, gut gemacht, Susi.
Soll ich jetzt schnell mal anklicken, von wo du kommst? Mitnichten. Das werde ich nicht tun. Aber Susi beherrscht das emphatische Schreiben. Klaus Kinski sagte, als er den Nosferatu in der Verfilmung von Werner Herzog spielte, die denkwürdigen Worte zu Jonathan Helsing:
In seinem Atelier, unter dem Dach des Hamburger Hotels Atlantic, illustriert Udo alte Lieder wie „Andrea Doria“ oder „Rudi Ratlos“. Manchmal mischt er Farben mit Likör („den kannste von der Leinwand lutschen“), stellt in Kirchen oder im Erotikmuseum aus. Gelegentlich setzt sich Udo an ein Schlagzeug, das Farbe verspritzt, den Ejakulator. „Leicht over the edge wird Künstlertum ideenreicher.“ (Artikel “Geile Hängung”, Süddeutsche Zeitung, 10.02.05, hier)
Das Foto vom Goldschild wurde am 19.02.10 aufgenommen. An diesem Tag präsentierte Twana Rhodes ihre neue CD im Kammermusiksaal, der als Auftrittsort in Berlin relevant ist.