1056/14: Nachruf: Eberhard Sengpiel ist am 29.08.14 verstorben

Kerze (animiert)

Eine Schlager-LP dauerte damals normalerweise etwa eine Woche. Die Herangehensweise von Udo Lindenberg war aber, an den Titeln noch während der Aufnahmen zu basteln und zum Teil Texte über Nacht komplett zu ändern. Dafür wollte er Zeit haben und diese wollte ihm die Teldec nicht gewähren. (Interview mit Eberhard Sengpiel, verlinkt)

Der Tonmeister  und UDK-Lehrer Eberhard Sengpiel ist verstorben. Er ist in seiner Branche ein Riese gewesen, wohlbekannt und mit einem weltweiten Renomée.

Der vielfältig prämierte Toningenieur, der mit einer illustren Schar bekannter Musiker zusammengearbeitet hat, ist am 29.08.14 verstorben. Er hinterläßt bei vielen seines Fachs jede Menge guter, warmer Gedanken und wird als unermüdlicher Sucher nach dem “heiligen Gral” der Tonaufnahme wertgeschätzt. Wieviel Arbeit damit verbunden ist, macht eine auch nach seiner eigenen Einschätzung durchaus etwas chaotische Website deutlich. Diese findest Du hier.

Nein, das Design der Homepage ist sicherlich ein “Unikat”, ganz wie Eberhard Sengpiel offenbar eins war.

 

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1055/14: Video: The Doors “Wild Child” – under construction


The Doors (Wild Child) – rare version

Das Stück kam später auf die Platte “The Soft Parade” (Seite 2, 1. Stück), dessen Veröffentlichung im Juli 1969 erfolgte.

Nähere Informationen zum Album hier.

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1054/14: Video: Das “Concert for George” (2003) in London

George Harrison’s friends, family, and bandmates unite for a tribute concert on the one-year anniversary of his death.

1. Eric Clapton & Ravi Shakar — Intro / Itroduction [0:00]
2. Anoushka Shankar — Your Eyes [6:30]
3. Jeff Lynne — The Inner Light [15:14]
4. Anoushka Sankar & Ravi Shakar’s Orchestra — Arpan [18:19]
5. The Monty Python — Sit On My Face [42:28]
6. The Monty Python — The Lumberjack Song [45:12]
7. Jeff Lynne — I Want To Tell You [49:15]
8. Eric Clapton — If I Needed Someone [51:57]
9. Eric Clapton — Old Brown Shoe [54:31]
10. Jeff Lynne — Give Me Love [58:52]
11. Eric Clapton — Beware Of Darkness [1:01:55]
12. Joe Brown — Here Comes The Sun [1:06:06]
13. Joe Brown — That’s The Way It Goes [1:09:21]
14. Jools Holland and Sam Brown — Horse To The Water [1:13:22]
15. Tom Petty and The Heartbreakers — Taxman [1:19:19]
16. Tom Petty and The Heartbreakers — I Need You [1:2242]
17. Tom Petty and The Heartbreakers — Handle With Care[1:26:05]
18. Eric Clapton & Billy Preston — Isn’t It A Pity [1:29:51]
19. Ringo Starr — Photograph [1:37:24]
20. Ringo Starr — Honey Don’t [1:41:28]
21. Paul McCartney — For You Blue [1:45:00]
22. Paul McCartney — Something [1:48:12]
23. Paul McCartney — All Things Must Pass [1:52:48]
24. Eric Clapton — While My Guitar Gently Weeps [1:56:41]
25. Billy Preston — My Sweet Lord [2:02:55]
26. Jeff Lynne & George’s Band — Wah-Wah [2:08:12]
27. Joe Brown — I’ll See You In My Dreams [2:15:13]

Das Konzert George Harrison zu Ehren wurde auf dieser Website schon öfter angesprochen.

Es gehört sicherlich zu den Highlights der Rockgeschichte und fand 2003 zu Ehren des verstorbenen “stillen Beatle” George Harrison statt.

Im ersten Teil ist eine indische Oper dargeboten, die ihresgleichen sucht. Tiefe Spiritualität, eine wunderschöne, zentrale Protagonistin, Anoushka Shankar, die Tochter des berühmten (siebten) Beatles Ravi Shankar. Dass das Konzert auf Youtube in kompletter Länge abrufbar ist, ist ein glücklicher Umstand, über den sich offenbar niemand mit der GEMA erst noch einigen mochte. Vielleicht gibt es ja doch Dinge, die heiliger sind, als Rechtsfragen: Zum Beispiel eine dermaßen geglückte Erinnerung, eine Art “total recall” zu Ehren eines der großartigsten Mitmusiker eines britischen Quartetts namens Beatles.

Es macht zwar keinen Sinn, dies Konzert gezielt an bestimmten Stellen anzusteuern. Vielmehr ist es ein Gesamtkunstwerk. Für ganz eilige Anseher sind jedoch die “Timecodes” oben angegeben, an denen sich die einzelnen Stücke befinden.

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1053/14: Literatur: Nina Hagen “Bekenntnisse”

Nina Hagen Bekenntnisse

Erstmal Ufo, dann Shiva, und nach noch jetzt Jesus. Also, was ich so nicht gewußt habe, das Nina ein unglaublich liebenswürdiger Mensch ist, ein Mensch, der so voller Liebe ist, wie ich das im Grunde genommen eigentlich selbst erlebt habe. (Bernhard Meuser, Verleger ihres Buchs “Bekenntnisse”) – Nina Hagen ist bekennende Christin. Die Sängerin und Schauspielerin ist berühmt für schrille Outfits, markante TV-Auftritte und ihre imposante Stimme. Sie hat viel erlebt, auch viel probiert und legt nun in ihrer Autobiographie ganz persönliche “Bekenntnisse” nieder. Auf dem Ökumenischen Kirchentag in München und bei ihrer Lesung in Friedberg begleitete Bibel TV-Redakteurin Anna Dressel die frischgetaufte Nina Hagen.

Ausgerechnet “bibel.tv”, das sagt ja schon alles, ist man schnell daher mit irgendeinem krassen Schnellurteil. Doch der Film ist sehr gut gelungen und ziemlich nahe dran an einer  liebenswerten, charismatischen und geschichtsträchtigen Frau der deutschen Zeitgeschichte: an Nina Hagen dran bleiben, kein leichtes Unterfangen.

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1052/14: Video: “Safari” von #Laing

_icon.Tageslied


Laing “Safari” (via Youtube)

Veröffentlicht am 29.08.2014

Laing – Safari. Aus dem kommenden Album “Wechselt die Beleuchtung” (12.09.14) Single & Album jetzt vorbestellen: iTunes: http://bit.ly/Um8ylM | Single Amazon MP3: http://amzn.to/1vf9I2P
Amazon CD: http://amzn.to/1nYcAfV | Amazon LP: http://amzn.to/1tnn8c4
JPC CD: http://bitly.com/1kkQPaT | JPC LP: http://bitly.com/1nR3gfc

Sie sind morgens immer müde.

Das brachte ihnen einen beachtlichen Erfolg. Die Damen von LAING haben den Erfolg verarbeitet. Und machen jetzt “SAFARI”.

Witzig, schnell, eloquent und mit viel Wortwitz. Sehr schön. Weiter so. Und Erfolg, viel Erfolg. Dann wird gefeiert die ganze Nacht. Und dann: Sind sie morgens wieder müde….

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1051/14: Nachruf: Michael Wahler aka “Käptn Suurbier” (1962-2014) – Von H.P. Daniels

Kerze (animiert)

“Danke, H.p.! Wenn ich mal dran bin, wünsche ich mir auch einen Nachruf von Dir!” (Norbert Hähnel aka “Der Wahre Heino” auf facebook in der Gruppe “Die Suuhrbiers” zur Veröffentlichung des Nachrufs)

Er war “Käptn Suurbier”. Sein Verhalten verbuchte man unter “Punk”

Fußball oder Rock ‘n’ Roll – als die einzigen Wege um rauszukommen? Aus Enge und Beklemmung. So jedenfalls wird es manchmal gesagt. Von einer bestimmten Art von Romantikern, wie auch Michael Wahler einer war. Fußball und Rock ‘n’ Roll als Ausweg aus unglücklichen Verhältnissen. Frust und Ängste wegballern. Rausballern.

Michael Wahler war ein guter Fußballer und ein hübscher Junge. Sportlich, drahtig, wendig, schnell. Er stammte aus wohlhabenden Verhältnissen. Vater Wahler, der “Herr Doktor”, hatte eine erfolgreiche Firma für Fahrzeugbau, die Familie lebte nobel im gediegenen Frohnau – gleich um die Ecke von Reinhard Mey, den Micha verehrte, dessen Lieder er mochte. Micha ging aufs Gymnasium in Hermsdorf, machte Abitur. An Geld hat es nicht gefehlt. An etwas anderem vielleicht. Wärme? Liebe? Anerkennung?

Der patriarchalische und jähzornige “Herr Doktor”, der Rilke und Mörike schätzte, schrieb in seinen ruhigen Momenten selber Gedichte und sorgte sich um das Fortkommen seiner Söhne. Auf seine eigene strenge unerbittliche Weise, wie das ein Patriarch so tut. Er hätte seine Jungens gerne in seine Firma eingebunden, zu seinen Nachfolgern gemacht. Aber die waren ja mehr dem Künstlerischen zugeneigt. Wie er mit dem jovialen Unterton einer gewissen Anerkennung, aber auch ein wenig resigniert konstatierte.

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1050/14: Video: Nashi Young Cho “Vanillounge” Und Klaus Wowereits Rücktrittserklärung im Schatten eines #Lied des Tages

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# Wowereit ist #Makulatur

Nashi Young Cho – Vanillounge – Tiki Boy Music Video from sebastian pfeifer on Vimeo.

#Wowereit ist #Makulatur

Wir kennen nicht ihren Namen, aber er klingt zunächst nach japanischen Birnen und dann bei nochmaligem Überlegen nach einer tendenziell chinesischen Blüte des Lebens. Und genau so kommt ihr zuckersüßes Video rüber. Nashi Young Cho hat “Vanillounge” veröffentlicht. Und nun?

Tritt Wowereit einfach zurück. Das war´s. Im Dezember ist´s aus.

Auf den dritten Blick merken wir: Moment. Beides hat miteinander aber auch wirklich gar nichts zu tun. Na, Gott sei Dank.

Das Video zu diesem Song kann man sich machen lassen von diesem Herrn. Everfresh! – Und malt Euch mal aus, wie hätte wohl Wowereits Rücktrittspressekonferenz ausgesehen mit einem solchen Video….schnalz! Nein wirklich, Gott sei Dank, Nashi Young Cho und Klaus Wowereit, das gehört auch einfach gar nicht zusammen…

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1049/14: Video: Joachim Witt “Der Goldene Reiter”

goldener.Reiter


Der Goldene Reiter – Joachim Witt (live 07.05.14 Seilerei, Mannheim)

Veröffentlicht am 08.05.2014
http://www.joachimwitt.de -facebook: www.facebook.com/joachimwittmusik -

Next concerts:
01.-03.08.2014 Hannover – Fährmannsfest http://www.faehrmannsfest.de/
29.-31.08.2014 Eisenhüttenstadt – Stadtfest
05.-07.09.2014 Deutzen — NCN Festival / Kulturpark Deutzen (Nähe Leipzig)

http://www.nocturnal-culture-night.de/

Via facebook meldet Joachim Witt
Aufgrund der tollen Resonanzen wird die Neumond Tour fortgesetzt. Wir freuen uns auf weitere Shows mit Euch im November.
20.11.2014 Rostock – Mau Club
22.11.2014 Gera – Clubcentrum Comma

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1048/14: Lied des Tages: Sign Your Name Across My Heart von Terence Trent d´Arby – performed by Deja Nova Trio

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Drumgott John-Henry Bonham

Drumgott John-Henry Bonham


SYN3

The DEJA NOVA TRIO (DN3) performs S.Y.N. by Mr. TTD
DN3 are: Shota (7stringBass), Marco (Beats) , Hauptstadtharfe (harp)
Booking via www.hauptstadtharfe.de

Die Erfolgsgeschichte von Terence Trent d`Arby liegt zurück. Man hatte damals Hoffnung, dass sich dieser Mann am Popfirmament behaupten könne. Inzwischen hat er sich selbst abgeschafft: Unter anderem Namen reüssiert er weiter, wird aber weniger wahrgenommen. Von wegen “Sign Your name”…, leider nein.

Anders Simonetta Ginelli (nicht “Vermicelli”), genannt “Die Hauptstadtharfe” (nicht “Sirene”). Sie kommt einzeln und spielt Harfe. Sie kann auch Trio, beispielsweise. Als Trio zu sehen mit einem neuen Schlagzeuger namens Marco Rivagli (Autostadt Turin, Autalien), der das Harfenspiel liebt, so lange es rhythmisch erfolgt. Bassist und Berklee-Absolvent Shota Higashikawa (aus Osaka, Japan) nimmt den Siebensaiter. Rechnet man Harfe und Bass zusammen, so hat die Musik auf diese Art schon zweifelsohne viele, viele Saiten, nämlich 54. Ergänzt um einen metallraschelnden Snareteppich mit mindestens 20 Spanndrähten.

Mal sehen, wann wir “Stairway To Heaven” (LZ) auf die Ohren bekommen? Und wie Marco, der neue Mann mit Besen und Crosstick auf dem Rim die John-Henry-Bonham-Attitüde des Drummers drummer aufzulösen beabsichtigt? – Remember: Ihr allerletztes Livekonzert als Quartett gaben LZ in der Berliner Eissporthalle am 07. August 1980 in der Jafféstr.. Wer war damals schon geboren? By the way: Nun sind sie auserkoren…hier noch “In The Evening”, ein Livemitschnitt von damals… aus der Eissporthalle!

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1047/14: Lied des Tages: “Gebrannte Kinder” von SIX aus Jüterbog #Video

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Banner_SIX_Musik


Gebrannte Kinder – SIX (via Youtube)

Veröffentlicht am 23.07.2014

Das aktuelle Album ab sofort erhältlich bei
Amazon http://bit.ly/SixGebrannteKinder
Hörproben unter http://bit.ly/HoerprobenSix

Trackliste:
1. Alter
2. Mein Herz Mein Blut Mein Fleisch
3. Gebrannte Kinder
4. Ein Mann Ein Wort
5. Mein wildes Herz
6. Lied für einen Freund
7. Härter
8. XXL
9. Leb Deine Träume
10. Einfach nur nach Hause
11. Zum Leben zu wenig
12. Sieger im Licht

Video directed by Nino Zuunami
http://www.zuunami.de
Homepage: http://six-band.de
“Narben und Souvenirs” bei Amazon http://amzn.to/1qKzCWG
“Gefallene Engel” bei Amazon http://amzn.to/1rtWk6H

Alles deutet auf Industrie hin. Oder Landwirtschaft. Auch das Ambiente. SIX haben wir schon vorgestellt. Ok, fast jeder kennt SIX schon. Von jetzt auf gleich haben die Herren ein feines Stückchen Rockmusik fertig gestellt und es mit Posen vorgetragen, nicht Posnan. Damit man es ihnen glaubt, wurde die Kulisse gestellt. Das Set ist clean, irgendwo hinten ein, zwei Scheinwerfer, nichts ist verstaubt.

Das Album ist in einer solch großen Anzahl hergestellt und vorproduziert worden, außerhalb vom Spreewald, dass käuflich zu erwerbende Privatkopien erhältlich sind. Wer sie vor der Liebsten verstecken will, erwirbt digital. Wo, ist oben verlinkt. Weil´s mir stinkt. SIXpack, ein Stück vom Bauch oder ein Stück Tonträger mit mehreren Stücken ernsthaft anhörbarer Musik vom Muschik. Für gerade mal 16 Komma fünf Kopeken.

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1046/14: Lied des Tages: Niemand weiß so genau, wie lange man Prince hören kann, auf einer öffentlichen Ebene

Tommy "Prince" Tulip, Profilbild

Tommy “Prince” Tulip, Profilbild

Upload Audio – Download Music – Prince – Adonis & Bathsheba

Aber dieser Song erschien uns heute als “unreleased” und wurde uns heimlich zugeflüstert. Das Stück heißt Adonis & Bathsheba und ist schmusiger als Perwoll.

Als Überzeugungstäter lieben wir, was Prince, der Herr über Gut und Böse, treibt, und sei es heimlich. Dieses Miststück.

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1045/14: Goldene Worte: Rockmusik ist tot, vermutet Richard Gleim (aus Düsseldorf) #aufgeschnappt

Goldene Schallplatte: PAINT IT BLACK - Rolling Stones

Goldene Schallplatte: PAINT IT BLACK – Rolling Stones

Werden wir nicht mit Rockmusik überfüttert? Ist Musik generell überhaupt noch das Ding? Ich würde heute als Finanzier in kein Rockkonzert mehr investieren. Die Zeiten sind andere. Musik ist Geschichte. (Richard Gleim, 17.07.14, auf facebook)

Schluck.

Hat er recht? Wozu dann “all die Mühe”, für atomverstrahlte Kühe? Atom Heart Mother, muh! Raus bist Du. Does he painted it black? Richard Gleim war lange Zeit seines Lebens als Musiker und Fotograf unterwegs. Jahrgang 1941 war er lange Zeit “Punkhoffotograf”.

Sagen wir´s mal so: Die Frage ist durchaus nachdenkenswert. Weshalb sie hier steht.

_link Lotse

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1044/14: Linktipp: 200,- DM druff, sonst gibt´s Kloppe, Geschichten über Ton, Steine, Scherben u.a.

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Winnetou´s Garage - Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Winnetou´s Garage – Rio Reiser Haus, Fresenhagen

Als sie nach einem furiosen Konzert die Betreiber des Ladens schwer unter Druck gesetzt haben: Dass die gefälligst noch zweihundert Mark auf die Gage drauflegen sollten … als Spende für die politischen Gefangenen. Oder sie würden ihnen die Bude zu Scherben kloppen. Dass er das toll gefunden hätte. Und wie die Typen vom Sinkkasten dann zornig murrend, aber kleinlaut, bezahlt hätten. Eine Spende für die politischen Gefangenen. Toll! (H.P. Daniels im unten verlinkten Artikel, Auszug)

Gestern postete ein schlagzeugender Dödel (nicht ich!) auf Musikersuche auf facebook giftgeifernd: “Wenn Du nichts zu sagen hast, halt doch einfach die Klappe.” Woraufhin ich zurück biesterte: “I habe doch was gesagt, und nun?” Richtig bleibt folgendes: Es gibt zu wenige, die etwas zu sagen haben.  Die nicht Katzen, Wohnwagen und Funvideos verposten. Richtig interessant sind diejenigen, die “eigenen Content” bieten, vollkommen app- und vorfertigungsfrei, mit Geist geboren (‘Hui Buh’) und klugem Erleben bzw. Nachdenken. Womit wir bei Herrn Kluge sind.

Marcus Kluge betreibt ein lesenswertes, schönes Bloghaus direkt am See und nennt es “Berlinische Leben“, womit er uns an eine Versicherungsgesellschaft erinnert. Vielleicht ist das Aufschreiben von Erinnerungen so eine Art Lebensversicherung? H.P. Daniels ist den meisten und zumindest den Lesern dieser Website wohlbekannt. In einem Gastbeitrag erinnert Daniels an die wilden Siebziger.

Und wie er es tut. Das Zitat entstammt dem unten verlinkten Artikel. Dieser wurde soeben für würdig befunden, hier empfohlen zu werden. Und das will was heißen. Heißa. Youngster aufgepasst: So führt man Gagenverhandlungen!

_link Lotse

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1043/14: Nachruf: Johnny Winter ist tot – “True to the Blues”

Kerze (animiert)


Johnny Winter (1970) im dänischen Fernsehen: “Be Careful With A Fool”

Michael Kroeher auf facebook: “Ein Musikerkollege spielt die Gitarre, die Johnny vor Jahrzehnten in Hamburg tatsächlich beim whiskeydurchtränkten Karten- und Würfelspielen versetzt hat.” (zum Ableben von Johnny Winter)

Ich fuhr kürzlich Richtung Neuruppin. An den Laternenmasten prangten lauter Vergangenheitsgrößen. CITY wolle hier spielen, hieß es, vermutlich nicht “Am Fenster”. Aber das natürlich auch. Pflicht. Dirk Michaelis, der als er fortging, Neuruppin nicht vergaß. Edle Vorhaben, Territorien, wo hin man geht, weil man sich kennt. Das Ostrocksujet funktioniert auch in Brandenburg. Zwischen all den Laternenwimpeln mit Konzertankündigungen stieß trotzig ein ganz Großer aus dieser Reihe: Es hieß, Johnny Winter werde in Neuruppin am 15.11.14 spielen, das Konzert ist u.a. hier angekündigt.

Daraus wird nichts. “Weißt Du eigentlich, wer Johnny Winter ist?” und mein Sohn (13) so “Nö!”, vermutlich nervte es ihn. Einer von zweien, die wir früher “Die Albinos” nannten, mit seinem Bruder Edgar war Johnny für uns “ein großer Musiker” und obwohl blond einer, der mächtig was drauf hatte. Johnny, Woodstock-Legende. Ich hatte ein paar Sachen von ihm gesehen, so alte Rockpalast-Auftritte und anderswo, wo er erst kürzlich spielte. Er wirkte am Ende reichlich gebrochen gesundheitlich, spielte längere Passagen von Konzerten nur noch sitzend auf einem Stuhl.

Dem Blues hatte er immer nur genützt. Johnny war immer eine bluesige Puseratze aus Amerika, eins der ganz wenigen Originale. Heute verneigen wir uns vor einem Großen der Rock- und Bluesmusik und halten einen Moment inne, um ihm zu gedenken. Goodbye, Johnny. Und nimm bei Gott doch die Pfeife aus dem Mund.

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1042/14: Video: Die Abteilung Volksbildung über die wichtigsten Musik-Unterkategorisierungen zu “Heavy Metal”

Horst Schlämmer liebt Musikerwitze!


Harald Schmidt Heavy Metal

Songliste:
Black Metal = Cradle Of Filth – Haunted Shores
Death Metal = Amon Amarth – Bastards Of A Lying Breed
Speed Metal = Megadeth – Take No Prisoners
Melodic Death Metal = Dark Tranquillity – Single Part of Two
Nu Metal = Linkin Park – With You
Gothic = Lacuna Coil – When a Dead Man Walks
Thrash Metal = Overkill – What I’m Missin

Harald Schmidt erklärt den Unterschied zwischen den verschiedenen Metal Sorten

Das wurde uns über die Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook zugespült.

Und kein Zweifel: Es gehört auf diese Seite. Nu wisst Ihr Bescheid. Es ist nicht alles “Nu”, was metalled! Klar eigentlich, oder?

(Danke, Holger Hendel!)

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1041/14: Video: “Alles Stricher außer Papa” – Keiner kommt an Papa ran, weil keiner so gut Bass spielen kann. (Celina Bostic)

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“Papa” (Official Video)

Celina Bostic (* 7. November 1979 in Berlin-Charlottenburg) ist eine deutsche Soul- und Contemporary R&B-Sängerin und Songwriterin. Bostic wurde in Berlin-Charlottenburg geboren. Ihre Mutter ist als Ergotherapeutin tätig und ihr Vater, der ebenfalls Musik macht, als Jazzbassist. Bostic hat eine Schwester. Im Jahre 1999 absolvierte sie ihr Abitur und Ende der 1990er trat sie als Background-Sängerin für Farin Urlaub, Udo Lindenberg und Max Herre auf. Ab 2000 war sie Frontfrau der Band Sedoussa, mit der sie 2004 ein Album herausbrachte. 2001 war sie Gesangsgast bei der Band Soulounge. Seit 2002 ist sie Mitglied im Farin Urlaub Racing Team, wo sie als Background-Sängerin und Perkussionistin auftritt. (Aus der deutschen Wikipedia, bei Interesse hier mehr)

Alles Stricher außer Papa. Papa ist Jazzbassist.

Vergnügt reüssiert Celina Bostic über Papa. Alles Arschgeigen: Außer Papa.

Sie zeigt den Mittelfinger, niemand kann so gut Bass spielen wie Papa.

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1040/14: Video: Coverversion von “Somebody That I Used To Know”

Icon Coole Covers

Das ist eine Interpretation des Gotye-Hits “Somebody That I Used To Know”.
Vielen Dank an Hagen und Kornelius Rautmann.
Fuchs: http://youtube.com/jesusvonlichtenberg
Kamera: http://youtube.com/Computerion
Alex’ Spreadshirt-Shop:

http://computerion.spreadshirt.de

Aus der hiesigen Serie “Coole Covers”.

Deutsches und englischsprachiges Liedgut und was draus wird….

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1039/14: Video: 2 Old Friends, Carl Perkins & Paul McCartney

Paul McCartney war sehr früh ein glühender Bewunderer von Carl Perkins. In dieser Dokumentation sind beide zusammen zu sehen. Und das ist interessehalber hier abgelegt. Wunderbar.

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1038/14: Video: Zig Zag am Ostseestrand und Chan Chan

Wo sie auftreten, ist gute Laune im Preis inbegriffen.

Dass sie sich hier aus dem Buena Vista Sozialklub das erste Stück rausgegriffen haben, um mit ergänzendem Personal am Cajon und an der Trompete zu sessionieren, ist, wenn man das Video auswertet, gerade noch zu verknusen. Nein, Quatsch, das war gut so. Und hat ihnen Spaß gemacht. Zig zag. Das gibt nen hashtag.

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1037/14: Video: Reinhardt Repkes`Club der toten Dichter “Zum Einschlafen zu sagen”

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Reinhardt Repkes’ Club der toten Dichter – Zum Einschlafen zu sagen

Video zum “CLUB DER TOTEN DICHTERs” und “Zum Einschlafen zu sagen”. Reinhardt Repke hatte 2010 neue Musik für Poesie von RAINER MARIA RILKE geschrieben. Er lud Katharina Franck ein, Gesang und Gitarrenarbeit mit ihm zu teilen. Tim Lorenz am Schlagzeug, piano und keyboards von Andreas “Spatz” Sperling (KEIMZEIT), und Markus Runzheimer am Bass. Das ganze Album “Eines Wunders Melodie” erschien am 29.Oktober 2010. Dies Video stammt von www.schumevision.de in Zusammenarbeit mit Reinhardt Repke. (c) und (p) ZuG-Records & Musikverlag. Kontact: reyk(at)club-der-toten-dichter.de.

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1036/14: Lied des Tages: Rudy Nielson “Dass du das kannst”

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Rudy Nielson “Dass Du das kannst”

“Rudy Nielson ist zweifellos einer der renommiertesten deutschen Musiker und Sänger. Als professioneller Studiomusiker hat er seit dem Start seiner Karriere mit zahllosen Bands zusammengearbeitet. 1978 begann der gebürtige Hamburger als Sänger und Gitarrist in Deutschlands erster Punk-Band “Big Balls And The Great White Idiot”, 1983 kam er nach Berlin, wurde Sänger bei “Bel Ami”. Dann stieg er ein in die “Fabrik Rakete”. Er arbeitete für “Cosa Rosa”, „Nena”, “Spliff” und “Die Ärzte”, textete und komponierte für “Alphaville” und „Ulla Meinecke”. Mit “Alphaville” stand er bei deren Revival-Tour 2004 mit auf der Bühne. Und in Nenas Band spielte Nielson so häufig mit, dass man ihn zur Stammbesetzung zählt.” (Berliner Morgenpost)

Gerüchteweise gehört er zu denjenigen “Altmusikern”, mit denen der Umgang nicht immer leicht sein soll. Ich würde ihm allerdings sofort bedenkenlos meine Tatoos zeigen. Denn seine sind natürlich platzgreifender, eindrücklicher und konsequenter. So wie vieles in seinem Leben, von dem wir alle viel wissen, weil er gern Geschichten erzählt.

Alles wissen wir nicht. Denn nur was er uns freiwillig erzählt, ist bekannt. Unbekannt bleiben jene geheimnisvollen Seiten seinerseits, die er uns verschweigt, indem er uns einfach andere Stationen seines Lebens wie warme Schlagsahne auf frischem Kuchen auftischt. Wohl bekomms: Der soziale Kontakt zu ihm gehört zu den süßesten, klebrigsten und herzallerliebsten. Auf facebook lieben es die Menschen, immer hübsche, kleine, in sich abgeschlossene Kurzgeschichten zu lesen, das bedient er. Es hagelt Herzchen, Komplimente und Rückversicherung, Liebe, Zuneigung und eigentlich weiß der Mann, dass er das alles kann. Manche sagen “tragisch”, aber das stimmt nicht.

Herrschaften, seine Reden sind voll Schwung und Sinnlichkeit, werden auf facebook gern gelesen und wenn er selbst wen doof findet, blockiert er den. Ich gehöre in dieser Funktion nicht zu seinem Freundeskreis im sozialen Netzwerk. Herrschaften, wir sind nicht kleinlich: Hört mal hin. Schöner Song. In diesem Sinne, Herrschaften, best!

_link Lotse

(Der obige Text ist eine Widmung ihm zu Ehren! Soll es ihm noch lange gut gehen.)

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1035/14: Gigs, Preview: Richard & Ele Howell: This is what it sounds like with Son´s drive! im #Artenschutztheater Berlin 19.07.14

_icon.Gigs.Preview

this.is.what.it.sounds.like


Kurzes Drummerportrait eines heute 15-jährigens Sohns mit großen Vorbildern!

Richard Howell (saxes, vocals)
Ele Howell (drums):
Motto: Father & Son: This Is What Love Sounds Like…

Aus San Francisco angereist für dieses Konzert als Teil ihrer Europa- Reise wird Richard Howell, dessen vorzügliche Beherrschung der Saxophone (Tenor-und Sopran) schon einige Größen des Jazz und Pop veranlasst hat, ihn zu engagieren (DonCherry, Cecil Taylor, Etta James, Chaka Khan, Billy Higgins, Willie Bobo, Pete Escovedo, Carlos Santana, Christian Scott u.v.a.), diesmal mit seinem Sohn Ele auftreten.

Dieser spielt seit seinem dritten Lebensjahr verschiedene Perkussionsinstrumente und ist mit seinen nunmehr 15 Jahren ein echtes Ausnahmetalent als Drummer, der seinerseits bereits mit Saleif Keita, Steve Toure, Hilton Ruiz u.a. sein Können unter Beweis stellen konnte. Musikalisch werden sich die beiden auf eine Reise begeben und lebendigen Jazz liefern, der im wahrsten Sinne des Wortes die Kontinente umspannt: Music for your body and your soul that will definitely lift your spirits, nach dem Vorbild von John Coltrane and Elvin Jones…

Einlass: 20.30 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr

Ort: Artenschutztheater Berlin e.V.

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1034/14: Die Wunderbare Welt der Musiker-Kleinanzeigen: Erfahrungen aus der Zwischenwelt

Header Wunderbare Welt der Kleinanzeigen

Meine Fresse, eine schwierige Geburt.

Schlagzeuger sucht standhafte Persönlichkeiten für verfestigte, gut funktionierende Bandstruktur. Ernsthaftigkeit, ein gewisses Quantum Erfolg in der Probearbeit und dergleichen sind wichtig.

Und nun melden sich Hinz und Kunz. Aber auch Müller-Lüdenscheid und Herr von Bodelschwingh, all ihre Namen sind frei erfunden. Ich tauche ein im Kontakttunnel mit vollkommen unbekannten Menschen, deren Erwartungen ich treffen kann. Oder die ich enttäusche, indem ich ihnen ihre Zeit stehle, für nicht erfüllbare Erwartungen.

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1033/14: Lied des Tages: CLOUDS StudioVersion by “New on earth project” by Frank Bredow

_icon.Tageslied

_Jazz.Ikone

Keyboards: Frank Bredow
Piano: Jörn Gross
Drums: Yatziv Caspi
Bass: Thomas Hoppe
Gitarre: Waldeck Labanovicz
Sax: Nhat Tyuen Vo Dieu

Und weil´s so schön ist, ist der Player auch gleich ein Multicore, eine App mit weiteren Stücken. Von denen wir zunächst das erste Stück vorstellen wollten. Wie der Zufall so spielt: Es reiht sich Stück an Stück und schon fängt es einen ein bisschen ein. Gute Mucke! Sehr schön. Deswegen ist dieser Soundcloud-Player heute unser #Lied des Tages, auch wenn es Euch auf den ersten Blick merkwürdig vorkommen wird. Und noch was: JAZZ genießt hier ARTENSCHUTZ. Das #nurmalso in die Runde geworfen.

Ungespülte Bremsfreude nennen wir das gern, anders herum ungebremste Spielfreude. Hach, na endlich. Dig A Pony und losjeritten! In ein neues, fernes Land schöner Musik.

Schaut Euch doch mal dieses Video von einem Gig 2010 aus dem Quasimodo an… Der an diesem Projekt federführende Pianist Jörn Gross ist hier mediatorisch erreichbar, viel Spaß.

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1031/14: Video: “The Spirit Of Jazz”

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The Spirit Of Jazz

Sehr schön kurzweilig. All that JAZZ.

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1032/14: Lied des Tages: “Billie Jean” – Und die Forderung unsererseits: “Rettet die interprekuläre Gruppenpropogenität” – jetzt!

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Im Rahmen des hier üblichen, immer vergnüglichen bildet die Dynamik einer Gruppe Musiksuppe die wohl erstaunlichsten Mannigfaltigkeiten seit Einführung des Küchenrührstabs. Bzw. Trotz. Später kam die Grooveknetmaschine, ausnahmsweise hatte kitchen aid die Finger (noch) nicht drin. “But, bullshit, this song is not from bad parents or fingers, these musicians are cosmopolitan groove gangstas. I’ m missing the left words for it”.

blackbirds.tv ist berühmt-berüchtigt für jede Art guerilla-soziologisch, kritische Durchleuchtung von Gruppenphänomenen (Serie hier: “Der BandSoziologe”), hat die Wortfindungsstörung überwunden: Jener von Emotionen durchfeuchtete Zustand absoluter Bandergebenheit wird von uns heute erstmals weltweit nachgugelbar als ‘interprekuläre Gruppenpropogenität’ bezeichnet. Nun ist es raus, eine Flasche Schampus werfen später gegen die Firewall. Soviel steht fest: Google muss den Begriff updaten. Und am besten gleich das ganze Internet.

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1030/14: Der Band-Soziologe: Vom “Arsenal der Waffen” eines Musikers und ihrem angemessenen Einsatz

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Steve Gadd zeigt den Mozambique-Drumgroove

“Wir sind für vieles offen. Alles was in Richtung Rolling Stones geht, ist gut.” (Antwort eines 60 Jahre alten Rockmusikers auf eine Kleinanzeige)

In der Band von Jimi Hendrix waren die Verhältnisse geklärt. Er war der Chef vom ganzen. Die mitspielen durften, waren für eine Zeit gesegnet und standen in seinem Schatten, Jimi aber war das Maß aller Dinge. Von ihm ging aus, was den Weltruhm begründete. Nichts anderes gilt für Prince.

Anders sieht es aus in jeder piefigen, schmierigen Hobbyband in Berlin-Brandenburg. Oder in Zossen an der Knatter. Hier kommt vielfach “Teamgeist” zum tragen und in den allermeisten der unzähligen Bands favorisieren vier bis fünf Bandmitglieder echte griechische Werte wie die Demokratie.

Bzw. die Mitbestimmung. Jeder darf zu allem alles sagen. Oder auch nicht. Es gibt wie in anderen gesellschaftlichen Zusammenhängen durchaus die Diktatur der Mehrheit, die die unterlegene Minderheit zu unterjochen versucht. Demokratie ist eine feine Sache.

Bei bestimmten Gelegenheiten nervt sie gar regelrecht.

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1029/14: Video: “Come Together” – performed by GERMANIACS #Lied des Tages

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95% der Musiker nehmen keine Drogen mehr!

95% der Musiker nehmen keine Drogen mehr!

Veröffentlicht am 09.03.2014: ‘Come together’ taken from the album HÖRE SPRICH ÖFFNE by the Germaniacs. Check it out on https://itunes.apple.com/de/album/hor… or at thegermaniacs.com – Catacombs of Paris footage by James L. Frachon/mygale films

Tja, das Video ist ein Statement. Ein künstlerisches. Ein großer, traditionsbeladener Song ist es. Featured by Simone Reifegerste und Tom Dams. Kölle alaaf!

Das ist GERMANIACS. Eine Art Klingel-/Gegensprechanlage ist das Album “höre, sprich, öffne”, jedenfalls sieht es so aus. Und performant ist es auch, offenbar. Wenn wir auch nicht reingehört haben, bislang. COME TOGETHER jedenfalls hörten wir und dachten spontan, ja, da wäre die Queen of England wahrlich “sehr amused”. Allerdings sind wir nun auch wirklich nicht gerade dafür bekannt, hier eine Art von Hofberichterstattung vom Zaune zu brechen. Sicherheitshalber helfen wir beim suchen nach Simone Reifegerste…, aber bitte wartet noch einen Moment, sie ist gerade auf´m Topp, der Besuch der Homepage verrät noch was anderes: Die Frau hat Eier, was reden wir hier dumm rum, geht einfach schwoofen dort… ;-)

_link Lotse

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1028/14: Video: Es ist eine Art #HowTo oder nennen wir es ein #Tutorial und es geht um “Purple Rain” von #Prince

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Tommy "Prince" Tulip, Profilbild

Tommy “Prince” Tulip, Profilbild

Okay, das Stück ist kein Neuling, der mit unserer Hilfe zu anderen Ehren kommen würde. Zu alt. Pardon, ein Schinken. Aber was für einer. Ein historischer Prachtschinken allererster Kajüte. We love it. Wer nicht? Ach, iss egal. Ne?

Genau, ist egal. Was Little Princy nicht lernte, lernt Groß-Prince eh nicht mehr. Schon damals konnte er viel. Wie viel genau, davon ist in dem Video nicht die Rede. Sondern davon, wie das Stück historisch-empirisch korrekt entstand. Und das macht Spaß anzusehen. Prince zu einer anderen Zeit und mit schönen Erklärungen, Stück für Stück, wie es damals zum Evergreen “Purple Rain” kam. Der Rest ist Geschichte.

Und natürlich ist es auch preiswerter, sich dieses Video anzusehen und keine Eintrittskarten zu kaufen, wenn der Altmeister Deutschland streift. Da sagt er auch schon lieber mal ab.

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1027/14: Video: Standing In The Shadow of Motown

“Denn wenn man was liebt, was man eigentlich kaum bekommen kann, was unerreichbar fern erscheint, wird man ein Stück traurig. Wird man ein Träumer. Oder man wird ein Radikaler. Oder ein radikaler Verwirklicher seiner Träume.” (Susanne Zühlke)

Vielleicht ist dieser Film kein ‘must have’, denn wer ihn mal gesehen hat, weiß ihn nach Jahren noch zu erinnern. Er ist gewissermaßen ein ‘must have seen’. Gut geradebrecht, was? Voraussetzung hierfür ist vielleicht, dass man für Musik an sich ‘glüht’, sozusagen frei ist von szenetauglicher Attitüde. Es ist die Musik selbst, die aus sich spricht, meinte Miles Davis. Wenn ich dieser Tage darüber nachdenke, was es wohl ausmacht, Musiker im bzw. von ganzem Herzen zu sein, dann ist es dieses Glühen für die Musik selbst.

Egal ob man älter wird oder einen der Alltag zu sehr gefangen nimmt. Vielleicht ist Musik zu machen sogar eine der letzten Rückzugsgebiete persönlicher Freiheit. Nur wer diese Freiheit in sich spürt und sie wach hält, darf dabei bleiben.

Alle anderen fliegen raus. Weil sie in einem üblen Zusammenspiel von langweiliger Lebensroutine feststecken, die Musik zum Wochenend-Dartclub der Xbeliebigkeit machen. Von ungefähr diesem Credo zehrt der alte Filmplot vom alten ‘Motownmann’, dem dieser tolle Streifen gewidmet ist. Sehr gute Doku, ansehen.

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