1761/18: Gigs, Preview: Lightnin‘ Tom Waits – X-Mas Impressions ‚bout A Giant Musician staged + played by: Franz de Bÿl + Vinÿl #SaveTheDate

Lightnin' Tom Waits - Franz de Bÿl & Vinÿl 20.12.2018 at Art Stalkers, Berlin

Lightnin‘ Tom Waits – Franz de Bÿl & Vinÿl 20.12.2018 at Art Stalkers, Berlin

Franz de Bÿl (g, voc)
Stephan Hoppe (keys, voc)
Tommy T. Tulip (dr)
Jens Saleh (bass)

Veranstaltung: 20. Dezember 2018 um 20 Uhr
Art Stalker – Kunst + Bar + Events
Kaiser-Friedrich-Str. 67, 10627 Berlin-Charlottenburg

 

Weiterführend

1763/18: Video: Weihnachtsgeschenke von Freddie Mercury, Benni Jud, Martin Miller, Nico Schliemann und Felix Lehrmann – Damn it’s hot!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


The Ultimate Queen Medley (Bohemian Rhapsody, Don’t Stop Me Now, We Are the Champions, etc.)

Die Musikusse:
https://www.bennijud.com
http://www.martinmillerguitar.com
http://www.nicoschliemann.de
https://felixlehrmann.de
Location: https://www.facebook.com/Weltklangton…

Es ist schon zu lange her, das Freddie Mercury gegangen ist. Freddie † am 24. November 1991 in Kensington, London. Es ist dieses Unwiederbringliche. Er ist weg. Freddie ist Geschichte.

Jetzt gibt es schwachen Trost in saustarker Besetzung: Es liebte ein Mann ein Mädchen in Plauen, da ist er bald abgehauen. Was nun diese Männer angeht, so kann sich niemand beklagen, denn sie fügen dem Queenhaften Ovulen (Eier?) – pardon Obulusse – (Plural von Obolus) hinzu, kleinste Weihnachtsleckereien, Tortenstückchen und alles ist an und für sich gut, wie es ist.

Der Berichterstatter konnte sich die Berichterstattung nicht verkneifen.

Und warum sollte er auch?

 

1762/18: HIStory: The Making Of Imagine – John Lennon (1971)

Echter Blackbird: Phil Spector

Echter Blackbird: Phil Spector

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Erst mit zunehmendem Alter wird das Lebenswerk John Winston Lennons wichtiger (für mich, nicht für Andere). Wir sehen eine ausgelassene, eine gelassene Version vom Leben in Tittenhurst Park, Ascot, England, und Yoko plaudert aus ihrem handwerklichen Nähkästchen. Out of the sewcase, das ganze Opus vivendi, welches wir hier sehen.

„Woman I can hardly express my mixed emotions at my thoughtlessness. After all I’m forever in your debt and woman I will try to express my inner feelings and thankfulness for showing me the meaning of success.“ (John Lennon, später)

So ist es: John Lennon macht Aufnahmen mit Musikern.

Am Ende erscheint die Platte.

Ohne den Titelsong wäre die Gestaltung des Central Parks wohl anders ausgefallen. Oder sogar ganz und gar ausgefallen? Wer weiß?

Weiterführend

1760/18: Video: Runaway (Polydeluxe) – Von meiner Lieblingsilka, Kartoncahons, Backoffice, schwarzlosem Getrommel und Spätikauf mit Folgen

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Runaway (Polydeluxe)

Video zu „Runaway“ (Musik: Karl Neukauf, Text: Ilka Posin) POLYDELUXE Album „Behind the Backdoor“ * ANNA TANKE: Künstlerische Oberleitung & Zeichnungen * MAX ZORN: Filmhersteller & Kamera – The Musicians * KARL NEUKAUF: Gesang, Bass, Wurlitzer, Synthesizer, Clavinet * ILKA POSIN: Gesang, Cajon, Percussion * MAX SCHWARZLOSE: Schlagzeug

Das ist meine Lieblingsilka. Sie sitzt immer rittlings auf einem Kartoncahon und semmelt wie wild mit ihren Innenhandflächen. Immer drauf: Schnauf. Karl ist Keyboarder, fürs Betasten zuständig, nicht im Späti, eher so Neukauf oder Groß-. Ganz groß. Mit Blackdoor, alles inklusive: Behind backdoor. Es ist dies Programm der Gegensätze: Max Schwarzlose (engl. ca. „blackless“) trommelt wie das Tier (The Animal) und kann – was wir hier nicht sehen, aber dort – prima Klasse-Fotos machen. Für oder gegen den Klassenerhalt. Hier und heute war kalt, es wäre doch auf ein elendiges Fotografrieren hinaus gelaufen. Was wollen wir trinken, sieben Tage lang? Und wo holen wir uns was? Anna Tanke. Dafür danke.

Ich wollte nicht umhin, das Video zu erklären (Begriffsklärung) und es nicht nur bieder und welsch vorzuzeigen. Man schmückt sich nicht mit fremden Rädern.

Toller Song, danke Polydeluxe.

Standardedition geht anders, das hier ist „deluxe“ glitza Sonder-Goldedition.

Bleibt noch die Frage: Warum Lieblings-Ilka? Nun: Die weitere heißt Ilka Bessin, war rosafarbene Edel-Ehrenbürgerin, adlig, eine „aus Marzahn“ – mal sehr sehr up to date, doch ist ihr Schnaps – Rum – verblichen, wie kubanischer Zuckerberg. Wohingegen Ilka Posin auch weiterhin posintioniert, auftritt, Gigs macht, tourt. Und das ist….? An den Festtagen gibt es Feuerzangenbowle.

Schnafte. – So, nun habt Ihr genug Gelegenheit, die Bedeutung der deutschen Sprache insgesamt aufzuklären. Bitte beckmessert deswegen nicht über mich. Ich will Euch nur ein Spiegel sein. Viel Spaß dabei.

1759/18: Video: In dieser Stadt kenn ich mich aus. Ich erinner mich an früher. Wie es früher einmal war. #Berlin

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Hildegard Knef – In dieser Stadt (1966)

Hildegard Knef – In dieser Stadt 1966

Leere, bunte Zigarettenschachteln und zerknülltes Butterbrotpapier auf dem Schulweg,
den wir täglich machten, seh‘ ich, als ob’s heute wär‘, vor mir;
und wir klauten auf dem Beet vorm Bahnhof für die Mutter den Geburtstagsstrauss:

In dieser Stadt kenn‘ ich mich aus, in dieser Stadt war ich mal zuhaus;
Wie sieht die Stadt wohl heute aus ? In dieser Stadt war ich mal zuhaus.

Zwischen zwei verdunkelten Laternen
stand ’ne Bank, mein Erster, der hiess Fritz
ich wollt? gern von ihm das Küssen lernen
aber seine Küsse waren ein Witz

Morgens grübelnd hinter blinden Scheiben
wusste ich nur eines:
ich will raus!

In dieser Stadt kenn‘ ich mich aus,
in dieser Stadt war ich mal zuhaus;
Wie sieht die Stadt wohl heute aus?
In dieser Stadt war ich mal zuhaus.

Eines Morgens stand ich dann am Bahnsteig,
an dem Schienenstrang zur grossen Welt,
und ich wusste plötzlich auf dem Bahnsteig,
dass mich nichts in dieser Stadt mehr hält.
Heute, nach allein durchweinten Nächten,
halt‘ ich es vor Heimweh nicht mehr aus:

In dieser Stadt kenn‘ ich mich aus,
in dieser Stadt war ich mal zuhaus;
Wie sieht die Stadt wohl heute aus?
In dieser Stadt war ich mal zuhaus.

Machen wir uns bitte gleich zu Anfang unmissverständlich klar, dass die wilde Hilde(gard Knef) nicht verwechselt werden darf von der Geschichtsschreibung Unkundigen, die sie schnell für die wilde Mathilde (Tamara Danz) hielten. Mitnichten, Ihr Geschichtsfichten: Dem Songtext der wilden Hilde ist aus heutiger Sicht allerdings nichts hinzufügen. Es handelt sich um ein lebendig gebliebenes Stückchen Stadtgeschichte von Berlin. Wir haben hier nur die Rolle des Perlentauchers übernommen: Gefischt wurde im Hei-Fisch-Becken.

Hei, wie gehts?
Hei – Fisch.
Was wollen wir thun, Fisch?
Du hast die Wal, Fisch.

Vor ein paar Jahren hat eine andere Große des Schaugeschäfts, die Schauspielerin Heike Makatsch, die verblichene Knef gespielt. Es war zum Mäuseken melken. Alles an Hilde war zu jener Zeit in jenem Film „Hilde“ auch die Grandezza der Makatsch und wer wurde im Angesicht ihrer schauspülerischen Leistrung nicht zu ihrem Fan, zum Jünger dieser Frau, runter auf die Knie und gebetet wie noch nie?

K. Lauer Concerts proudly presents: Hilde Knef 1966 mit „In dieser Stadt“ – Das Lied des Tages heute auf blackbirds.tv – Dabei denken wir aus Gründen der historischen Solidität auch an unsere viel zu früh gestorbene, die ganz und gar göttliche Sängerin und Anbeterin des musikalischen Morgenlands Tamara Danz aus Münchehofe bei Berlin. Tamara: Du fehlst, weiß Gott. Ich auch. Also ich weiß….nicht ich bin. Eine Ehrentulpe für Dich und eine Träne im Knopfloch. Lassma schnell an beide denken, Freunde, Leser, in Unschuld gebliebene…

Alle anderen, das weiß heute jeder, stehen in Berlin zur Zeit im Stau. Baustelle. Und wegfliegen ist nicht. Gründe sind verlinkt.

Weiterführend

1758/18: Personen: Zum 66. Geburtstag von Lüül – Von H.P. Daniels (Gastbeitrag) #Reissue (Original: 30.11.18)

Banner Personen

H.P. Daniels

H.P. Daniels

Heute, am 30. November 2018, ist der Berliner Musiker Lüül 66 Jahre alt geworden.
Und schon ist man wieder geneigt, auf den alten, ausgelutschten Spruch zurückzugreifen:
“Kinder, wie die Zeit vergeht …”

Hatten Lüül und ich uns nicht gerade noch an der Wurstbude der Taxihalte Trautenau getroffen? – Jahrzehnte her.

Und hatte ich nicht gerade erst ein kleines Porträt über Lüül für den tip geschrieben? – Das liegt zwölf Jahre zurück.

Haben wir nicht kürzlich erst Lüüls Sechzigsten ganz groß in der Wabe gefeiert? – Auch schon wieder sechs Jahre her.
Und die große Sause zu Lüüls Fünfundsechzigstem im Ballhaus Berlin? – Schon wieder ein Jahr vergangen …

Doch trotz der schnellen Jahre ist Lüül niemals stehen geblieben.

Auch im letzten Jahr war er ständig in Bewegung, ständig unterwegs … als Banjospieler der 17 Hippies … und in eigener Sache: Mit seinem neuen Album Fremdenzimmer oder mit Lesungen aus seiner Autobiografie: “ … und ich folge meiner Spur” … oder dem Buch über seine einstige musikalische Partnerin und Lebensgefährtin: “Nico — Im Schatten der Mondgöttin.”

Heute, zu seinem Sechsundsechzigsten, wünsche ich Lüül alles Gute, und erlaube mir, das oben erwähnte Porträt für das tip Magazin (Februar 2006) noch einmal zu veröffentlichen.
Wenn sich seitdem auch manches verändert hat (Lüüls Eltern sind im Jahr 2009 gestorben, Edgar Froese von Tangerine Dream 2015 … und Lüül wohnt schon lange nicht mehr in Kreuzberg) … so ist er doch eigentlich immer der Alte geblieben … voller Energie und voller ständig sprühender neuer Ideen …

Weiterlesen

1757/18: Video: Der Wind hat mir ein Lied erzählt, Randy spielt Jimi, Ufo die Prinzenrolle, während ein von und zu Bohr rhythmischt mitmischt

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


RANDY HANSEN – The Wind Cries Mary (Jimi Hendrix) – Live in Karlsruhe 2018

live in karlsruhe @ substage, randy hansen (guit./voc), ufo walter (bass), manni von bohr (drums) soundmix: ufo walter camera operators: thierry miguet, florian jokisch, jonathan kirchgeßner, joerg reinicke video-editing: thierry miguet @ wahwah.tv http://www.randyhansen.com http://www.ufowalter.de a wahwah.tv-production (c) 2018

Wir fragen uns ja bereits seit längerem, in welcher Verfassung ist diese früher so schön bunte Republik Deutschland. So geht das doch nicht weiter. In Karlsruhe gehen wir heute der Sache auf dem Grund und rufen das Bundesverfassungsgesicht an. Und immer in die Fresse rein.

Dieser Randy Hansen aus Seattle, USA, gibt uns den Jimi, ein Bassist Ufo hat die Prinzenrolle, aber Manni von Bohr nicht die Arschkarte. Wer hier rhythmisch mitmischt, ist zur Fraternisierung des Morgenlands geeignet: Jimi lebt. Übrigens: Helge auch. Der spielt da jetzt manchmal mit. Das ist eine gute Idee: Sauber konzeptioniert.

Danke, Randy, danke, Manni, danke Ufo. – Und danke, Thierry.

Weiterführend

1756/18: Video: Bitter Sweet – The Bryan Ferry Orchestra – Eine Bandbreite von Schwermut über niedlichen Charleston bis hin zur romantischen Ballade

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Bitter Sweet · The Bryan Ferry Orchestra Babylon Berlin ℗ 2017 X Filme Creative Pool Entertainment GmbH under exclusive license to BMG Rights Management GmbH Clarinet, Saxophone: Alan Barnes Vocals: Bobbie Gordon Piano, Producer: Colin Good Viola: Emma Owens Violin: Emma Parker Trumpet: Enrico Tomasso Percussion: Frank Ricotti Trombone: Ian Bateman Drums: John Sutton Accordion: Karen Street Cello: Katy Cox Violin: Lucy Wilkins Trombone: Malcolm Earle-Smith Tuba: Marc Easner Violin: Marina Moore Banjo, Guitar: Martin Wheatley Mixing Engineer: Rhett Davies Producer: Rhett Davies Clarinet, Saxophone: Richard White Clarinet, Saxophone: Robert Fowler Viola: Sarah Chapman Mixing Engineer: Simon Willey Double Bass: Tom Wheatley Violin: Victoria Sutherland Orchestral Arranger: Colin Good Composer: The Bryan Ferry Orchestra

Hart an der Grenze des Erträglichen ist all jene Pestilenz und Verderbtheit, vermutlich, die in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ihren Schabernack spielte mit der großstädtischen Boheme jener Zeit. Sie war anders, als wir sie heute als digitale Boheme kennen, aus den unzähligen Kneipen und Cafés, wo die Menschen deren Daseinsberechtigung allein aus dem Breitbandnetz des WLANs herleiten. Der digitalen Ödnis bleichgesichtiger Internetmuggel entgegen setzen sollte man die röhrenden Zwanziger Jahre von Heinrich Zille, dem biedermännschen Beobachter: In Miezkasernen Muschis von Haushälterinnen kraulen, solange sie uns ihre Katze leihen, und im Innenhof wachsbleiche Kinderchen, oh kommet. Es ist bald Weihnachten. Irgendwo bellt ein Kettenhund. Auf dem Trottoir beklaut uns ein Jungspund. Wo ist nur die Anständigkeit abgeblieben? – Lola ist mit einem Müllmann verheiratet und singt: „My Baby just kehrs for me“ ♪♫♪ Zu Asche, zu Staub.

Phil Manzanera hat als Gitarrist von Roxy Music ausgedient und sich als Produzent der Berliner Band Poems for Laila mit dem Album I Shot The Moon einen Namen gemacht, aber am besten ist noch das Plattencover, das den Sänger der Band nackt im blauen Licht zeigt. Nein, das heißt nicht „Ich schieß Dich zum Mond!“ – Was haben die Weiber mit den Fingern geschnalzt. Babylon und Mysterium Berlin, Nähe Rotes Rathaus und Bryan Ferry taucht im Moka Efti auf und versucht sein süßes Haschen nach dem Wind. Das Lied des Tages ist der Song Bitter Sweet vom Bryan Ferry Orchestra. Und das nur noch für wenige Stunden bis Mitternacht. Es ist die Zeit dafür.

Ja, ich weiß, es war ne geile Zeit.

Weiterführend

1755/18: Video: Was mich glücklich macht (Schuhe) – Retroschuhwochen bei blackbirds.tv – bzw. Black Monday! Kauft mehr Schuhe!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Was mich glücklich macht (Schuhe) – Nina Ernst

Am 29.10.2008 veröffentlicht
The legendary band „Familie Ackermann“

Nina Ernst (vocals), Ralf Goldkind (guitar), Peer Neumann (keyboard), Florian Galow (bass), Gabriel Serra (drums)
Music and Lyrics composed and written by Nina Ernst
Arrangement by Ralf Goldkind
Music produced by Ralf Goldkind
Video produced by Christoph Mangler

Ich so: Geboren um zu gucken. #TTT #tripletT #born2guck #Pictuality

Schönstes Vorurteil: Frauen und Schuhe. Dargebracht in einer Art Gossenfalsett. Das Video ist komplett durchgeknallt. Da waren doch wieder Drogen im Spiel. Ralf Goldkind auf Droge? Das ist der wahrscheinlich langweiligste Wortwitz der Welt. Germany 100 points: Nina machte Ernst. Vielleicht war es umgekehrt. Ich seh gelb. Seit bei Stiller die Schuhe Leiser sind. Oder umgekehrt? Schuhe, Schuhe, ich brauch Schuhe…♪♫♪

Der Rest ist die Camouflage des Unmöglichen aus dem Jahre 2008. Heut feiern wir Zehnjähriges. Wir haben ja sonst kaum was zum Feiern.

Leute, kauft bitte wieder mehr Schuhe. Wir haben doch jetzt das Weihnachtsgeschäft 2018: Zuschlagen! Piff. Paff. Poff.

Weiterführend

1754/18: Video: Titel, Thesen, Temperamente (TTT)-Beitrag über Alice Phoebe Lou

Banner Personen

Alice Phoebe Lou (Screenworx)

ttt – titel thesen temperamente vom 11. November 2018 Ihre Stimme hat Alice Phoebe Lou mehr Erfolg gebracht, als sie zu träumen wagte. Bis heute hat sie bei keinem Label unterschrieben. Mainstream und kommerzieller Pop interessieren sie nicht. Bild: alicephoebelou.com Bericht: Katja Deiss

Ich muss gestehen, dass ich ihr vollkommen verfallen bin, indem ich an ihren Lippen hänge, ihrem Wesen nachsehe und interessiert auf Stärkste bin, immer wenn ich auch nur andeutungsweise ihren Namen höre. Im obigen Bericht kommt zum Ausdruck, dass irgend ein Verrückter ihr nachstellt. Sie kämpft vor Gericht. Wenn ich wüsste, wer es ist, würde er damit sofort aufhören. Versprochen. Alice Phoebe Lou ist für mich kein Mensch, wie er im Buch steht. Sie ist wirklich in jeder Hinsicht ungewöhnlich, ja außergewöhnlich. In Alice Phoebe Lou ist ihre ganz eigene Musik. Eine ganz und gar feengleiche Erscheinung.

Schönen Sonntag mit Alice Phoebe Lou. Danke für die Musik, und toi toi toi für alles Weitere. Lass Dich bloß nicht vereinnahmen, von der Musikindustrie.

Weiterführend

* Alice Phoebe Lou in der NDR Kultur Session

1753/18: Personen: To The Honor Of Freddie – Freddie Mercury starb am 24.11.1991 – Never the great Pretender.

Banner Personen

Am 16.11.2018 veröffentlicht
Queen Rehearsing We Are The Champions In The Studio
Queen in the studio rehearsing the News Of The World Album
Quite an insightful look at the band playing.
Brian May playing the solo and Freddie Mercury At The Piano And Sound desk mixing tracks.

He had a vision and he was driven by it.

Freddie Mercury starb 1991 und ging als einer der größten Rocksänger aller Zeiten in die Geschichte ein. Im September 2011 wurde das Lied von einem Team von Wissenschaftlern aus London zum „eingängigsten Popsong aller Zeiten“ gekürt. Dazu wurden mehrere Tausend Probanden beobachtet.

Wenigstens das. Donald Trump durfte den Song nicht benutzen: Brian May (g., Queen) untersagte ihm das.

Er fehlt. Freddie – never the great Pretender! Post mortem: Chapeau.

Weiterführend

1752/18: Personen: Roger Radatz, Drummer, Ehrengast im Yorckschlösschen

Banner Personen

Yorckschlösschen Logo

Yorckschlösschen Logo

Roger Radatz, Drummer, Ehrengast im Yorckschlösschen Berlin-Kreuzberg


22.11.2018 @Yorckschlösschen Berlin Kreuzberg

Roger Radatz (Schlagzeuger, Kapellmeister, New Orleans-Kenner) – 23.11.18 – Olaf Dähmlow, Inhaber vom Yorckschlösschen, Berlin, schreibt über Roger: „Kraft meines Amtes ernenne ich hiermit Roger Radatz zum Ehrengast. Dies bedeutet frei essen und trinken sowie freies Geleit auf Lebenszeit. Gewürdigt wird er für seine herausragenden Verdienste um erstklassige Musik und Entertainment im Yorckschlösschen und prägenden Einfluss auf meine Programmarbeit, seit ca. fünfunddreißig Jahren. Ich bin mit diesen Würdigungen sehr sparsam. Ehrengäste für ähnliche und andere besonderen Verdienste sind bisher: Jürgen Grage, Peter Blaar, Wolfgang Rügner, Rudy Stevenson, Wim Wenders und Ruprecht Polenz. – Olaf Dähmlow“ #Tulipstagram #TTT #tripletT #Pictuality #Yorckschlösschen #Berlin #Kreuzberg #RettetdieLivemusik #rogerradatz #drumsmakewumms

Du kommst rein, an der Tür vorn rechts auf der Bühne, hinter Geländertraljen (hölzerne Wurzeln, Vollpfosten, die die Bühne absperren gegen Mädchen, die ihre Unterwäsche auf die Bühne werfen würden) sitzt Roger Radatz im Move und groovt im Tempo verblichener Zeiten auf einem schönen Sakkae-Schlagzeug im Beatles-Blueoyster-Finish und grüßt freundlich: „Mensch, Tommy!“ Und wippt und wuppt und die Band, die hier zur Session im Stile New Orleans musiziert, wippt und wuppt mit Roger R., Drummer. Heiliger Bürstenbinder.

Gut, nun ist er raus aus dem Geschehen. Gerade noch saß er auf der Bühne. Olaf Dähmlow weiß: „Es gibt nicht viele Musiker, die das richtige Tempo haben, also erwischen. Viele spielen zu schnell. Die Dinge müssen sich entwickeln können. Artikulieren.“ Wir vertiefen das nicht weiter in dieser Nacht von Donnerstag zum Black Friday, einem Shopping-Kaufrausch weltweit sondergleichen. Dähmlow entschuldigt sich, er müsse nur schnell das Kartoffelwasser abgießen, während wir mit Roger Radatz im Sauerstoffzelt zur Straße hin sitzen und ein paar Worte andere ergeben. Jürgen Grage hat ein tolles Buch geschrieben, hören wir und lassen uns von ihm eins mit Widmung geben. Roger hatte das Tempo, halten wir nochmal fest und auf der Bühne war ebenfalls alles Roger. Auch die Frau mit dem Banjo und – Ihr werdet es nicht glauben – Carlos Santana. Doch das ist eine andere Geschichte, die bereits erzählt ist. Die Sache ist unten gelinkt.

Alle waren an dem Abend sehr glücklich, auch Olaf Dähmlow, der dem Erschienenen, Roger Radatz, zum Erscheinen sehr dankte. Wie wir selbst. Alles Roger, noch ein langes Leben, der Herr, und Liebesgrüße aus der Schreibstube.

Weiterführend

* Sensation: Wie Carlos Santana das Yorckschlösschen von hinten und vorne nahm
* Pssst: Es war alles Roger in der Nacht von Donnerstag zu Freitag im Yorckschlösschen
* Kreuzberger Chronik: Was man über Jürgen Grage, den Seemann, wissen müsste

1751/18: Positionen: Von heißen Mietsen, großem Kino, Seen links und Schlössern rechts #Gigfinder – Wo ist überhaupt noch Livemusik?


JOHNNY HASCHKEKS & DIE SUPERBAND – EISIGER MONTAG und BONUSLIED

Das Programmheft vom Yorckschlösschen in Kreuzberg wird jeden Monat aufs Neue liebevoll zusammengestellt und verdient lobende Erwähnung. Das hat mit Streichern nichts zu tun: Wer mit soviel Stringenz und Power Programmrahmen strickt, ist ein Guter unter den Völkern der Welt. Zum Völkerball ins Schlösschen! Das Dezemberheft ist da. – Am „Eisigen Montag plus Bonus“ sind folgende Musiker beteiligt: Johnny Haschkeks, Nina Grötschel, Christof Stein-Schneider, Jimi Haase, Karsten Kniep, Michael Chymchak, Ralle v.d. Blumen, Wolfgang Rügner, Krösus König, Klaus Bergs u.v.a. …

Leute, reißt Euch am Riemen. Das war früher, das mit dem Livestreamen.

Es gibt Kulturcafés und Einrichtungen, die wie Jahrhunderte daher kommen. Ich will häufig gar nicht wissen, wie etwas gemacht wird. Also auf welchem Weg Unternehmer zum Ziel kommen. Für mich ist entscheidend, was hinten rauskommt. Die Enten sind am Ende fett. Punkt.

Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie. Die Kanzlei Hoenig, Liebling aus Kreuzberg, fragt in die Runde, wie man einen Hauseigentümer dazu bringt, vom Bäumchen fällen abzulassen? Tri-Tra-Trommelfell und wo die Liebe hinfellt. Gebt ihm eine heiße Mietse, zur Mitte, zur Fritte, zur Hand, meow (englisch für Miau). Freut sich der Hauswirt, freut sich der Mensch. Irgendwo dritter Hinterhof, neben mir wohnt ein Philosoph. Im Affenzahn die Rolltreppe rauf, zwei Türken halten die Beamten auf. Ich fühl mich gut, ich steh auf Berlin.

Morgen ist auch so ein Tag im Yorckschlösschen: Jamsession nennt sich der Abend. Ich werde wohl an diesem Abend auch mal wieder dort vorbeigucken. Also nicht ganz vorbei, sondern mittenrein.  Hier und heute möchte ich aber in aller Kürze mal programmatisch sein. Bitte klickt auf den weiterführenden Link.

Eisiger Montag ist nicht: Cooler Donnerstag ist angesagt. Wir sehen uns im Yorckschlösschen.

Weiterführend

(Danke, Johnny, für die Musik.)

1750/18: Video: Spielman in Bad Company – Money To Be Made (Official Musicvideo)

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)

Spielman In Bad Company – Money To Be Made (official musicvideo)

Ron Spielman / Gitarre & Gesang Joh Weisgerber / Bass Uwe Breunig / Schlagzeug Werner Goldbach / Keyboards VIDEO CREDITS Ron Spielman – Priester Werner Goldbach – Messdiener Uwe Breunig – Handlanger, Sargträger Joh Weisberger – Handlanger, Sargträger Darsteller Trauergemeinde: Martin Kirsten Christian Krille Sandra Greta Fanny Jens P. Kathleen Kolja Buchan Yasmin Berthold Marika Gabi Videoproduktion: Urban Tree Media media@urbantreemusic.de https://media.urbantreemusic.de/ Luftaufnahmen: SkyscreamArts https://skyscreamarts.de/ Sounddesign: Jon Flames & Abel Schotter http://www.jon-flames.de Outfit | Requisite: Vintage Berlin https://www.facebook.com/vintagebln/ Theaterkunst https://theaterkunst.de/ Ganz spezieller Dank an Familie Müller für die kompetente Hilfe beim Locationscouting, die Gastfreundschaft, die großartige Verpflegung und Unterbringung vor Ort. FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY @ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba… @ Website: http://www.sibc.band

Das hat die Welt noch nicht gesehen.

Das ist nicht Im Grunewald ist Holzaktion. Das ist zutiefst amerikanisch, hat was mit Quäkern zu tun und mit satanischen Messen.

Das ist unverschämt, unverfroren, nah dran an Rockeslästerung und geil: Das kann ich nur empfehlen.

 

1749/18: Videos: Der Bucklige aus der Kantstr. ist weg, Quasimodo hat seinen Schrecken verloren! Jetzt geht man wieder gern hin.

Quasimodo Verfilmung - Livemusik sieht besser aus!

Quasimodo Verfilmung – Livemusik sieht besser aus!

 

Glöckner-Darsteller David Jakobs singt den Musical-Song „Licht des Himmels unplugged mit seiner unverwechselbaren Stimme. Das Musical nach der weltberühmten Romanvorlage Victor Hugos und dem Animationsfilm von Disney wird getragen von der kraftvollen Musik aus der Feder der Oscar-Preisträger Alan Menken und Stephen Schwartz. STAGE SOCIAL: Offizielle Website & Tickets: http://www.musicals.de/gloeckner Facebook: https://www.facebook.com/disneysdergl… Twitter: https://twitter.com/@StageGermany Instagram: https://www.instagram.com/gloecknervo…

Jetzt wird es musisch: Das macht er doch schön, der David Jakobs. Er nimmt dem Quasimodo seinen Schrecken. Jenem Monster, das noch vor kurzem dort an der Kantstr. sein Unwesen trieb.

Er ermuntert uns, unsere alten Vorbehalte aufzugeben und wieder hinzugehen. So wie früher.

Es muss das Geschenk des Himmels sein. Burn Baby burn: Und sogar Disco Inferno Berlin ausverkauft den Club wieder. Es scheint, es ist alles Schlechte gegangen, damit das Gute weiterbestehen kann. Endlich.

Hach. Das waren aber auch Zeiten. Das Lied des Tages ist „Licht des Himmels“ (unplugged). Großartiger Gesang.

Gewürzgurke gegessen. (Heinz Erhardt hat nicht den Heinz-Ketchup erfunden.)

Weiterführend

1748/18: Video: Vom Berliner Konnakol als Gebrauchsschlagzeuger erzählt Ulf Fischbeck im Auftrag von Mikel John Winter, der in Frieden ruht

Banner Personen

In Fortführung der konsequent bei der Sache bleibenden Berichterstattung über Persönlichkeiten der Berliner Musikszene zeigen wir hier rund 23 Minuten aus dem Rickenbacker-Mikel-John Winter-Gedächtnisevent ihm zu Ehren. Das Wort hinter den Tama Superstar-Töpfen und Deckeln (Schlagzeug) führt Ulf Fischbeck vom früheren Büro Fischbeck, Schlagzeugschüler von Mikel-John und früher auch Manager des Berliner Bass Balletts.

Am 13.11.2018 veröffentlicht

EmWe (Mikel) Winter ist gegangen. Am 4. Oktober 20918 haben einige Weggefährten, Freunde, Familie mit einer Rock’n‘ Roll Trauerfeier, einen für jede(n) TeilnehmerIn nochmal sehr persönlichen Abschied gefeiert, so wie es EmWe würdig war.

Friend4EmWe hatten Anfang April einen „Mut-mach-Song“ produziert, den Mikel noch gehört hat, das Video hat er auch gesehen. Das war der letzte Song, den er gehört hat. Das ist das Live-Video zu diesem und noch zwei anderen Songs, Ain’t no sunshine und Knockin‘ on heaven’s door.
RIP Mikel

(Ulf Fischbeck, Sprecher hinter Schlagzeug)

Wumms. Klatsch. Bumm bumm tschak, so geht das Berliner Konnakol für Drummies: „Wenn ich was nicht sagen kann, kann ich es auch nicht spielen.“ – Klopf klopf an die Himmelstür. Gedächtnismoment.

Weiterführend

1747/18: Personen: Wie aus einem ungarischen Husaren ein pornöser Gitarrenbauer wurde – Vom Unterschied von Fiesta und Siesta!

Banner Personen

I shot the Moon (Mercury Records, Release 28.02.1994) Poems For Laila

I shot the Moon (Mercury Records, Release 28.02.1994) Poems For Laila

Poems for Laila – Mexican Fiesta, taken from the album „I shot the moon“, Photos: tour sept. 1995, feat.: Nikolai Tomas, Wiebke Wiedeck, Haymo Doerk, Christian Podratzky, Phillipe Kayser

Ehrlich gesagt weiß ich es nicht wirklich. Denn ich begleitete seine ungarischen Wege nicht sonderlich aufmerksam. Doch er war immer da. Omnipräsent. Nikolai Tomas

Ich weiß noch, dass Roma Casley die Band betreute und sich ausbat, im Proberaum nicht zu rauchen. Nichtraucher, das war wichtig.

Zum Proberaum-Untermietvertrag ist es damals nicht gekommen. Abgesprungen. So wie die Cigarettes from outer space längst Geschichte sind. Verlinkt. Keine linke Geschichte.

Die Poems for Laila haben mal das allerbeste Berliner Nachkriegsalbum aller Zeiten fabriziert: I shot the Moon. Oder war es nur Nachkriegsdeutschlands bestes Westberliner Album? Phil Manzanera hatte seine Finger dran und den Berlinern beim Produzieren geholfen. Alter, produzier misch net.

Wir hören Mexican Fiesta von eben diesem Album. Falls Ihr es irgendwo findet: jetzt kann ich es ja sagen. Man muss es haben. Wirklich ganz dringend.

Heute und hier im Jahre 2018 ist jener große Barista ungarisch-europäischer Popmusik auch als Gitarrenbauer unterwegs. Seine Gitarren im Stil der Fender Telecaster und in anderen Stilen werden von ausgesuchten Läden gehandelt, Hardware zum Hingucken. So wie beispielsweise die Porncaster, eigentlich Bondagecaster, von der ich ein Bild ergattert und verlinkt habe. Seid verdattert und singt, Freunde! Mexican Fiesta! Halleluja, heißer Hobel. Nobel Hobel.

Weiterführend

1746/18: News: Vom Haschen nach dem Wind und dem mokanten Kaffeegeruch im Moka Efti in Berlin! Ganz ausgezeichnete Musiker!

icon NEWS news

Denn alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. (Prediger, 2,17) Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit! (Prediger 12,1)

Denn alles ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. (Prediger, 2,17) Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit! (Prediger 12,1)


(Das Stück Black Coffee, auf- und nicht abgeführt von The Xtraordinary Jazzbirds – Jazzvögeln –  widmen wir Nikko Weidemann und Mario Kamien.)

Sie bekommen das Vertrauen der Regisseure Tom Tykwer, Henk Handloetgen und Achim von Borries, vom Blues und Klavier-Ragtime über Chansons bis zur opulenten Big Band Charleston-Nummer alle Arten von Stücken zu komponieren. Besonders im Titelsong “Zu Asche, Zu Staub” soll es aber eher um ein lebendiges, auf heute übertragbares Gefühl gehen als um historische Genauigkeit. Weidemann, seit den 80er Jahren verwurzelt in der internationalen musikalischen Subkultur, und Kamien, der sich als Teil des Duos dZihan & Kamien in den 90er Jahren einen Namen machte, bekommen den Auftrag, nicht nur die Musik zu produzieren sondern auch Musiker sowohl für den Filmdreh als auch für die Soundtrack-Aufnahmen zu casten. Zusammen mit Sebastian Borkowski stellen sie das MOKA EFTI ORCHESTRA zusammen. (Begründung zum Preis, Link unten)

Tom Waits hat es gesungen: Clap Hands. Just another cup of coffee in the dust. So wie das heutige Lied des Tages: Black Coffee. Moka Efti. 🙂

Julius Meinl hat in Wien Kaffeehauskultur geschrieben. Roland Meinl hat in Gutenstetten in Oberfranken weltweite Musikinstrumentengeschichte geschrieben. Es hat fast an jedem Becken angefasst: Das Moka Efti in Berlin wuchs aus einer generösen Zeit und verschwand in vollkommener Bedeutungslosigkeit. Pola Roy, der Schlagzeuger der 2012 stillgelegten Band Wir sind Helden hat einen Instagram-Account und teilt seine Fotos, Polaroyts, farbig, mit Gott, mit mir und der Welt. Denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit (Prediger 12,1), so lange es nicht zu spät ist. Ich habe es getan um eine erste gebrauchte Stereoanlage geschenkt zu bekommen zur Affirmation. Pardon, Konfirmation.

Gesegnet mit Einfluss und künstlerischem Ausdruck ist in diesen Tagen der Musiker Nikko Weidemann und sein Konsortium der ungespülten Bremsfreude, pardon seiner Komparserie ungebremster Spielfreude, einem Kammerkemenatenorchester (sprich: Orchesta! mit weichem „chhh“), dem ein Schattenakt der Verbindung von Gegenwart und Ursehnsucht vollkommener Zügellosigkeit in den Sexbunkern jener Roaring Twenties gelang, der in der Filmserie Babylon Berlin Höhepunkt an Höhepunkt reiht. Der Gebrauch des Wortes „Serie“ hat etwas Anrüchiges, ist zu billig und trifft die Heldenmoritat auf Bert Brecht & Co. nicht. Kein Zweifel: Jene 16 Dreh- und Angelpunktbücher waren aufgeschrieben in berauschendem Sütterlin für eine Räuber-Jenny namens Liv Lisa Fries und ihrem köllschen Companhero Volker Bruch. Unaussprechlichst dient Severija Janušauskaitė dem Film als Maitresse de la Comtesse in diesem Festival della Noche.

Herzlichen Glückwunsch, Nikko Weidemann & Mario Kamien. Der Preis ist mehr als verdient. Auch wenn wir mit österreichischen Fluglinienbesitzern und vormaligen „Formel Eins“-Helden (im Fernsehen Peter Illmann, am Nürburgring Niki – nicht Nikko – Lauda) keine gemeinsame Sache machen: Die Laudatio fiel einseitig aus und wie es für diese Zeit der Weimarer Republik so tüpisch war, parteiisch. Der Listen to Berlin 2018 Award für Nikko Weidemann und Mario Kamien ist praktisch schon eine Vorstufe zum Bundesverdienstkreuz für eine ganze Bande äußerst gewissenloser Hitfabrikanten. Zu Asche, zu Staub! Setzen.

Abführen

1745/18: Linktipp: Kein Linktipp zu Spiegels gesponserten Links, warum? – Von Blindfischverkostungen, Dead Ends und Hangman, Teil 25.

Jimmy Somerville ex-Bronski-Beatle - stern.de - Interview 4.9.14 #Linktipp

Jimmy Somerville ex-Bronski-Beatle – stern.de – Interview 4.9.14 #Linktipp


Kraftklub – Das Interview zu „Keine Nacht für Niemand“ | DIFFUS

I’m starting with the man in the mirror
(Ooh!)
I’m asking him to change his ways
(Ooh!)

Es ist schwierig mit der Butter bei die Fische.

Mich interessierte die Frage, ob Jimmy Sommerville (ex-Bronski-Beatle aus Glasgow, Jahrgang 1961) noch in Berlin wohnt? Denn das hatte ich mal gerüchteweise aufgeschnappt. Schni-Schna-Schnappi schnappi schnappi schnapp. Der witzigste Straßenstrich für Straßenmusik war dem Vernehmen nach irgendwo in Berlin im Ungenannt und Jimmy kam vorbei, seinen Hund spazieren zu führen. Tell me why?

Selbst Kraftklub aus Chemnitz (nicht Kemnitz) mogelt in seinen Songs Material von Bronski Beat unter. Wenn das kein Grund wäre?

Deswegen müsste es wohl heißen: Jimmy Jimmy ja, Jimmy yeah. Nicht? Keine Nacht für Niemand! Rio, Du wirst etwig leben: Keine Macht für Niemand! Auch nicht für Spiegel Online.

Weiterlesen

1744/18: Linktipp: Mal sehen, was im Dschungel läuft? – Ich hatte in den siebziger Jahren ein Lokal in Berlin. Ich in zerrissenen Kleidern als Punk extrem blond, immer Titten draußen.

Seitentrenner: Interview

Nina Hagen Goldpunk (gif)

Nina Hagen Goldpunk (gif)

Ich hatte schon in den siebziger Jahren ein Lokal in Berlin, gemeinsam mit Romy Haag. Dann hatte ich das „Roxy“ an der Hauptstraße in Schöneberg. Das war die Zeit, als David Bowie in Berlin war, 1976. Da kamen sie alle in mein Lokal, ich wurde als Königin der Nacht gekrönt. In den Achtzigern wurde ich ab und zu am Telefon gefragt, ob der Kommandant Soundso irgendwo auf dem Nollendorfplatz wäre, Bar „Café Central“. Damals lief ich in zerrissenen Kleidern als Punk herum, extrem blond, immer mit den Titten draußen. (Zazie de Paris, Link unten)

Lets talk about Sex, Baby.

Oder alles andere. Marianne Rosenberg, Rio Reiser, Inga Humpe, Zazie de Paris, Jürgen Vogel.

Alle waren sie da im Dschungel. Ein Lesezeichen. Unbedingt lesen.

 

Weiterführend

* Mal sehen was im Dschungel läuft?

1743/18: Video: Der Colin hat den Satriani rausgeholt – „Summer Song“

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Joe Satriani – Summer Song / Cover by Colin Vierheller (14)

Jetzt sagen alle so Ach nö und der Satriani ist doch keinen Heller wert. Freunde des tschirpenden Cry Babys: Wah wah was? Der Satriani, das ist ein ganz Großer. Vielleicht der Größte aller Hellebarden? Apropos: Heller! Colin Vierheller hat uns den Joe gegeben: Hey Joe! Man möchte fast den Wind erhaschen wie einst Jimi! Mutter Maria!

Die Welt ist ein Fachwerkhaus der Erstaunlichkeiten.

Colin hat den Satriani rausgeholt und das geht ab wie Sau. Schrecklich.

Toll. Colin ist 14. Ich freue mich nen Kullerkeks. Chapeau! Alter Schwede!

Weiterführend

  • Ich war gestern bei den TwoDays von JustMusic in Berlin: Wie wars?

1742/18: Cineasmus: Zu Asche, zu Staub


Severija Janušauskaitė „Zu Asche, Zu Staub“

Severija

Zu Asche, zu Staub
Zu Asche, zu Staub
dem Licht geraubt
doch noch nicht jetzt
Wunder warten bis zuletzt
Ozean der Zeit
ewiges Gesetz
zu Asche, zu Staub
zu Asche
doch noch nicht jetzt

Zu Asche, zu Staub
dem Licht geraubt
doch noch nicht jetzt
Wunder warten
doch noch nicht jetzt
Wunder warten bis zuletzt

Es ist wohl nur ein Traum
das bloße Haschen nach dem Wind
Wer weiß es schon genau?
Die Uhr an deiner Wand
sie ist gefüllt mit Sand
leg deine Hand in mein'
und lass uns ewig sein

Du triffst nun deine Wahl
und wirfst uns zwischen Glück und Qual
doch kann ich dir verzeih'n
Du bist dem Tod so nah
und doch dein Blick so klar
erkenne mich
ich bin bereit
und such mir die Unsterblichkeit

Es ist wohl nur ein Traum, aber mit dem Epos „Zu Asche, zu Staub“ ist da ein ganz großer, schräger Faltenwurf über die deutsche Vor-Weltkriegsgeschichte geworfen worden. Als weißer Ritter der Kokosnuss agiert dabei Nikko Weidemann, auf dessen Wirken die Sache zurückzuführen ist. Wie man hier auch in diesem kurzen Video der deutschen Nachkriegsweltgeschichte schnell erfassen kann. Hammerstück.

Der Mann fiel uns schon mal positiv auf. Da hat er den Schmachtfetzen Merci, Cherie von Udo Jürgens neu gegeben und das war so „Uhhhhhh.“ Nun ist auch gut, mit dem schwärmerischen Schmachten.

„Dieses Lied und die Filmszenen gehören zum besten, das ich je gesehen habe: Das Lied baut eine unglaubliche Spannung auf, es ist gleichsam herrlich düster und süß melancholisch. Eine großartige Komposition, sehr emotional auch sehr dynamisch durch den tollen Rhythmus und das Schlagzeug Solo. Die Filmszene ist unfassbar gut gestaltet: wie das Publikum in dem Tanzlokal langsam zu einer Einheit verschmilzt im hypnotischen Rhythmus des Liedes und genau wie der Zuschauer so stark angezogen wird von der Melodie. Wie der Zuschauer ist das Publikum in der Szene fasziniert von der Musik. Wenn das Lied dann beendet ist, geht die Filmhandlung weiter , aber dieses wunderbare Element bleibt für sich alleine strahlend als bleibender Eindruck bestehen!!!!. Cinematographisch einfach der Wahnsinn, ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper als ich diese Filmszene genießen durfte. Ein wirklicher Stern am Filmhimmel!“ schreibt die YouTube-Userin Susy Stellar unter das Video. Dem ist kaum etwas vernünftig hinzuzufügen.

Weiterführend

1741/18: Personen: Von Hansi Wallbaum, dem Schlagzeuger der Berliner Band Escalatorz #HIStory

Tibor Kneif, Tagesspiegel über #Escalatorz

Tibor Kneif, Tagesspiegel über #Escalatorz (für größere Ansicht aufs Bild klicken)

Was machst Du so? – Irgendwas mit Intelligenz, sagt Prof. Tibor Kneif. Ich bin Erfinder und Farbentwickler. – Was? Na ich entwerfe rhythmisch wie farbig abwechslungsreiche und intelligente Schlagmuster. – Sag das doch gleich: Du bist Drummer. (Der abgeschlossene Internet-Groschenroman, inzwischen Cent)

Lied des Tages

Goin Bananas von The Escalatorz (1981)

… this is track 2 of the A-side of the Escalatorz 10-inch EP „… at 45 RPM“ (1981)

H.P. Daniels – voc/guit
Mario „Bibi“ Schulz – ld. guit.
Dieter Bauer – bss.
Hans Wallbaum – dr. (Intelligent-Schlagmuster-Entwickler) 🙂

 

1740/18: Nachruf: Ingo Insterburg eigentlich Ingo Wetzker (* 6. April 1934 in Insterburg in Ostpreußen; † 27. Oktober 2018 in Berlin)


Raucherhusten Blues – Insterburg & Co

Ich liebte ein Mädchen in Lichterfelde,
die lebte zu lange von meinem Gelde,
ich liebte ein Mädchen in Jungfernheide,
wir liebten uns täglich alle beide!
Ich liebte ein Mädchen in Grunewald,
bei der war immer die Bude kalt.
Ich liebte ein Mädchen in Wannsee,
die konnt‘ kein‘ nackten Mann sehn.
Ich liebte ein Mädchen in Wedding,
die wollte immer nur Petting.
Ich liebte ein Mädchen in Tempelhof,
die war sehr lieb, doch ’n bisschen doof.
Ich liebte ein Mädchen in Neukölln,
die wollte es niemals im Hell’n.
Ich liebte ein Mädchen in Heiligensee,
da gabs zwischendurch Gebäck und Tee.
Ich liebte ein Mädchen in Spandau,
von der war immer der Mann blau.
Ich liebte ein Mädchen in Tegel,
die hatte Ohren wie Segel.
Ich liebte ein Mädchen in Tiergarten,
da musste ich immer bis vier warten.
Ich liebte ein Mädchen in Charlottenburg,
die liebte Ingo Insterburg.

Doch dann wurd‘ es ihm in Berlin zu klein, drum zog er in ganz Deutschland ein: 1973 hatte das noch grenzüberschreitenden Charakter. Während Ostberlin unerwähnt blieb, trieb sich Anarcho-Ingo in ganz DDR-Deutschland herum, in Meißen tat sie ihm die Hose zerreißen. Es war eine gesamtdeutsche Freude. Er liebte die Mädchen, aber sie nicht ihn, hieß die Botschaft, im Video unten präsentiert sie passenderweise Manfred Sexauer. Die Happy Aua der Schlüpfrigkeit

In gewisser Weise hat sich Humor inzwischen internationalisiert.

Wir sollen über die Sachen lachen, die anderswo produziert werden. Global Players of Humor produzieren ganze Serien mit xbeliebigem Humor. Richtig beliebig ist er geworden. Der Humor. Dafür gibt es auch Gagschreiber. Die vorn an der Bühne stehen und auftragsgemäße Witze erzählen, sind eben witzige Storyteller.

Weiterlesen

1738/18: Lied des Tages: The Escalatorz: Back On The Road (1989)

… unreleased demo by The Escalatorz from 1989:
H.P. Daniels (Voc., guit.)
Andreas Römer (guit.)
Hans Wallbaum (dr.)
Jürgen Bleckwehl (bg)
Chris Ashburn (as)
Danny Dziuk (p)
Skip Reinhard (tp)

Sänger + Gitarrist H.P. Daniels kennen viele in Berlin und im Speckgürtel Berlins, in Restdeutschland, als großen Writer, als Autor, der gute Geschichten schreibt, vom Rock’n Roll des Lebens. Einmal hat er vor B.B. King gekniet, als hätte der Lucille vor dem Bauch. Als Bibi noch lebte und zu einem Konzertbesuch in Berlin war, hat Hape ihn interviewt. Davon gibt es ein Foto. Auch sonst ist „Hape“, wie er von einigen genannt wird, ein Stück Berliner Rock’n Roll-Geschichte. Dies hier ist ein Webschmuckfundstück ohne Schmauchspuren und wer es ihm entnehmen mag, kann Geschichte denken und verstehen. Wer sich was traut. Großartig.

Die Besetzung der Band mit lauter alten, namhaften Recken der Berliner Musikszene entfaltet ihren Zauber sondergleichen. Alle Namen sind verschlagwortet, trotz DSGVO, und ihre Zugehörigkeit aber nicht. Wer die Namen gugelt, kriegt Antworten. Noch so’n Spruch und ich gugele Deinen Namen, Freund.

Viel Spaß dabei, „Back On The Road“ aus dem Maueröffnungsjahr 1989 ist heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv – Wie hatte damals Erich Honnecker gesagt? „Eines Tages wird die Lage im Internet escalatotieren und wir werden eine Kultur- und Roggnroll-Revoluzzion kriegen.“ (Im saarländischen Dachdeckerjargon). Das mit dem Yeah Yeah Yeah hatte schon der Genosse Ulbricht für abwegig erklärt. Erich H., Visionär des Internets, sollte recht behalten. Heute kommt die Band im Internet zu Ähren. Rettet die Roggenernte! Dies Ding geht jetzt viral. Freunde?

 

1737/18: Lied des Tages: Nach John Cages kongenialem 4’33 legt eine Berliner Band jetzt nach und veröffentlicht 4’34

Es ist das Ereignis dieses Tages.

John Cage: 4’33
„Wherever we are,
what we hear is mostly noise.
When we ignore it,
it disturbs us.
When we listen to it,
we find it fascinating.“

With their masterpiece 4’34 the Berlin based extremely genius Band Vinÿl published the original follow attack answer to John Cages Masterpiece 4’33 – as more as one try to answer with questions of 21st century. Recorded in proberaum-stundenweise.de-Studios at Warschauer Str. – Trust me, I am an engineer.

Aus der Veröffentlichung 4’34 hier die Originalaufnahmen aus dem Proberaum in der Warschauer Str. in Friedrichshain.

Hammer, oder?

Ihr versteht den Anspruch? Von dieser Band wird man noch hören.

Auf Facebook gibt es eine Spezialistengruppe für und mit Musikerwitzen. Dieser Gruppe ist dieser Artikel gewidmet.

Weiterführend

1736/18: Video: ‚New Master‘ released – Und wieder hat ein Spielman die Finger drin.

„New Master“ taken from the new album „Tip of My Tongue“ by Ron Spielman Ron Spielman: guitar Werner Goldbach: keys Thomas Stieger: bass Julian Kuelpmann: drums Film by Daniel Spissak & Sebastian Staeblein © 2018 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

Nicht verlieren wir groß Worte über das Vorhaben von Blackbird-Music Berlin, am 26.10.2018 eine neue, silbrig glänzende Scheibe namens Tip Of My Tongue (Zungenspitze) des Instrumentalkünstlers Ron Spielman zu veröffentlichen. Denn der kann auch singen und tut es trotzdem diesmal nicht.

So reihen sich Musikstücke aneinander, dass eine Gesamtspiellänge von 78:15 Minuten herauskommt. Genug für den genialen Fick des Jahrhunderts. Ihr erinnert Euch?

Nein, es ist kein Rezessionsexemplar: Wir haben hier ein Rezensions-Exemplar vorliegen. Spielmans Treiben ist auf dieser Website immer wieder Gegenstand der Berichterstattung gewesen.

Aus Gründen. Spielman, in letzter Zeit häufiger in schlechter Gesellschaft (Spielman in Bad Company) ist hier mit teils anderem Personal unterwegs, die Berliner Musikszene zu retten. Ich sag Euch was: Das mutt, das gelingt und da können wir uns eine Schneide abschneiden. Autsch.

Heute gibt es als Vorabauskopplung das Stück Nr. 1 des mit 15 Stücken umfassenden Silberlings, ein Stück namens „New Master“.

Weiterführend

1735/18: Video: No More 521 (Live at Blackbird-Studio) #B3

iTunes: https://itunes.apple.com/de/artist/b3… Spotify: https://sptfy.com/2nQF Facebook: https://www.facebook.com/B3Berlin/ Website: https://b3-berlin.com/ b3 is: Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys); Ron Spielman (voc, g); Gérard Batrya (b); Lutz Halfter (dr) Film by GoodBY Production http://www.facebook.com/goodbyproduction © 2018 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

1734/18: Profi Profi – Die Berliner Band CAT im Porträt #HIStory 1980

C.A.T. waren eine der wenigen Funk Rock Bands der 80er in Berlin. In diesem Beitrag ging es zunächst um eine Deutsch-Lyrikerin und ihren Wunsch in Berlin eine Deutschrock-Band zu gründen. Letztlich wurde es aber ein Beitrag fast nur über C.A.T. und so sieht auch dieser Zusammenschnitt aus. (Ulf Fischbeck über das Video)

Mutter, der Mann mit den Drums ist tot. Michael „Mikel“ John Winter wurde 2018 zu Grabe getragen. Wir berichteten hier umfänglich. Jetzt hat Ulf Fischbeck (früher Büro Fischbeck, Berliner Bass Ballett) wertvolle historische Quellen aufgetan und die Archive geöffnet.

In der Art nachrichtendienstlicher Geheimdienste öffnet Fischbeck die Konsortien verfügbarer Drummer und Drummerinnen, zeigt Unterrichtssituationen (Zähl doch mal eins, zwei, drei…) und outet auf kongeniale Art und Weise, was es 1980 in West-Berlin hieß, Musiker sein zu wollen. Karriere kann kommen. Eventuell. Und falls nicht: Auch egal. Hauptsache, Musik machen. Wir sehen viele von früher, die wir von früher kennen. So, Onkel Tommy hat uns jetzt eine Geschichte erzählt. Den Rest übernimmt dieser wunderbare Film von Anno Zwirn.

Thank You, Ulf, for this pixology magnifique…