964/14: Lied des Tages: Alice Phoebe Lou aus Kapstadt, Südafrika, singt “On The Edge”

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Erzählt - ein Mikrofon aus Bulgarien

Sie lebt in Berlin und hat schon einige Fans auf facebook. Auf soundcloud kannst du mehr von ihr hören. Dass die Gehörgänge mit Wohlklang betören ist besser, als das Ernten von Möhren. Auf dem Land. Im märkischen Sand.

Das wird seinen Grund haben. Heute das #Lied des Tages.

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963/14: Lied des Tages: Roland Scull macht gerade Aufnahmen, und liefert´s uns amtlich ab.

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In den Achtzigern sagte der Berliner Volksmund: “LOT, was heißt das?” Und die richtige Antwort lautete: “LANDET OOCH Tempelhof.” Gemeint war die polnische Fluglinie, gemeint war der “polnische Abgang” der Landsleute von drüben, die sich mit einem Flugzeug Richtung Westen aufmachten. Dieses Lied heißt “Parking LOT”. Allerdings wird “lot” klein geschrieben. Und hat nichts mit dem polnischen Abgang an sich zu tun. Wirklich nicht. Ob es daher anders heißen sollte? Unwichtig. Eine audiophone Perlatta. Eine Morgenlatta von Roland Scull. Beam me up, Scully…..

Roland Scull war vor einiger Zeit auch da, als wir gemeinsam einen der Comoderatoren der Spezialistengruppe: Musikerwitze beerdigten. Keine witzige Angelegenheit. Hinterher ging es noch ins Yorckschlösschen. Einige der Musiker spielten dem Toten zu Ehren noch ein bisschen auf. Auch Roland, er spielte Gitarre. Er ist virulent, ästhetisch und auch ätherisch, besitzt einen sagen wir “musikalischen Grundgroove”, der mir gefällt. Seit diesem Tag mag ich ihn. Und seine Musik sowieso. In diesem Fall übrigens ein Song von Joni Mitchell. Ein guter, schöner und in sich runder Song. Mein persönliches Lied des Tages, das ich für heute in meinem Herzen tragen werde. Und Ihr?

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962/14: Video: Im Artenschutztheater in Moabeat sind die Abende klein, fein und kontinuierlich possierlich!

Moa-Beat_Banner

Eine Frage der Zeit: Wann kartographiert Google Maps die Neu- Entstehung des vielleicht musikalischsten aller Stadtbezirke Berlins? Die Berichterstattung als Netzrauschen für eine Umbenennung des Arbeiterbezirks in Moabeat wurde längst schon deutlich wahr genommen. Wenn auch verschwommen.

Das Artenschutztheater besteht nun ca. fünf Jahre. Ich bin gerade im Gespräch mit Chris Krauss, Vorstand des Vereins. Räsonieren wir über richtige Philosophie. Das Publikum bahnt sich seinen Weg, ganz von selbst. Mehr wäre gar nicht gut. Über mangelnden Zuspruch oder ausbleibendes Publikum mag man sich nicht beklagen. Das Konzept wird gut angenommen. Manchmal müssen welche draußen bleiben. Schade, eigentlich.

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961/14: Lied des Tages: Tommy Krappweis singt “While My Guitar Gently Weeps”

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Ausschnitt aus dem ersten Gig von “Wohnzimmerkonzert” im Stragula in München mit der “Love-Version” von George Harrisons “While My Guitar Gently Weeps”, feat. Tommy Krappweis am Gesang nach einem Original-Arrangement von Sir George Martin, bearbeitet für Quartett von Andreas Lenz v. Ungern-Sternberg

Sehr schön, Tommy Krappweis. Mit großem Zimmer-Orchester, mit Schraubstock und Geige und ohne Brot. Schön dargeboten. Kompliment.

Daher heute das #Lied des Tages

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960/14: Foto des Tages: Ein sehr smarter Berliner Rockmusiker, früher wohnhaft Hauptstr.,Schöneberg

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Er war der smarteste Schöneberger aller Zeiten  und einer der berühmtesten war er auch. Was war er nicht? In Berlin hatte er eine Liaison mit Romy Haag, wohnte hier mit Iggy Pop zusammen und produzierte “Helden”. Dabei war er selbst einer. Eine Stilikone. Nicht wie heute Silikone. Stilikon Alley, Hauptstr., Schöneberg, Café Anderes Ufer. Und er.

Kürzlich erinnerte er sich an diese Zeit, das Video dazu gab es hier. Heute kommt er uns taufrisch vor die Linse. Anders als in Amerika, wo er shoppend in Asia-Supermärkten herumsucht, ist er hier nicht Ruheständler mit ab und zu auftretenden Fieberschüben von “Ich mach mal Musik.” – David Bowie, verdienter Held von und um Berlin. Nicht nur “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo” hast Du angemessen mit Musik untermalt. Du warst sehr häufig die allerbeste Hauptsache. Wie schön, die kleinen zappelnden Bildchen aus einer frühen Epoche des Internetzeitalters, als man noch gif-Bildchen ins Netz stellte. Hach.

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959/14: Lied des Tages: Warum bist Du nicht hässlich?

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KAMERA:
Digital Diary http://on.fb.me/1fGtRGd

BAND:
Max Meißner – Sänger
Sven Mathes – Saxophon
Jan Wildeck – Schlagzeug
Steffan Henschke – Bass
Congas – Max Krüger

KESH YOUTUBE http://bit.ly/1eM9EKJ
KESH FACEBOOK http://bit.ly/LGyEMH

Aufgeführt von Kesh & Band.

Proberaum.

 

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958/14: Video: Dirk Zöllner und IC Falkenberg geben ‘Als ich wie ein Vogel war’

Das war 2009 in Dresden.

Das Lied gehört zu ganz großen Mythen des Ostrock. Es ist fast unsterblich. Irgendjemand hält immer eine Kamera hoch und raus kommen diese Kulturreports: cantatis interruptus. Ihr kennt das.

Aber schee wars doch.

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957/14: Video: Ein dreifach Tusch, für Wilhelm Busch und Günter Grass, Peter Behrens und Großenkneten

Ortsschild Großenkneten

Quelle: Peter Behrens Homepage

Quelle: Peter Behrens Homepage

Wären die Menschen so ehrlich wie Peter Behrens es ist, dann wäre diese Welt gnadenlos besser. Gnadenlos. – Ob sich Ehrlichkeit gut verkauft, müssen wir abwarten.

Peter Behrens ist auf seine alten Tage jemand, den man einfach gerne haben möchte. Gezeichnet vom Leben, dessen Anstrengungen ihm buchstäblich ins Gesicht geschrieben stehen. Diese Schönheit muss man sehen. Dieses in aller Einfachheit aufzuschreiben, eine umso größere Herausforderung.

Mixt man den schrägen Kopfsalat des Verlags Schwarzkopf & Schwarzkopf (hier) mit Peter, dem Herrn an den Stöcken bei Trio, der ein großer Gewinner in seinem Leben war und auch häufig genug ein Verlierer, dann kommt dabei dies Projekt heraus: Wir machen ein Buch. Peter Behrens von TRIO hat jetzt seine Geschichte aufgeschrieben, pardon, aufschreiben lassen.

So gnadenlos ehrlich ist Peter Behrens. Weiterlesen

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956/14: Foto des Tages: Worauf sich Musiker einen runterholen….

_icon.Foto.Podcast Stratocaster.Gitarre

Das Foto ist perfekt, von lasziver, erotischer Schönheit und “geil”. Es wurde von Markus Winninghoff angefertigt. Markus ist Berliner und “bekennender Musiker”. Seine Band heißt “Big As Funk”, wir haben hier schon mal ein “Lied des Tages” gehabt. Das Foto des Tages wurde aufgenommen mit einer Leica M9-P, die technischen Daten: Elmarit-M 90 mm, ƒ 5,6 1/12 sec, ISO 800.

Sexmaniacs holen sich im Internet einen runter, indem sie die lustförderlichtsen Seiten anklicken. Diese differieren geschmacklich. Sie versuchen, in Bewegung geratene Bildchen als Lustgewinn einzusetzen. Gitarristen holen sich auf der Gitarre einen runter.

Das alles tut nichts zur Sache. Von Bedeutung ist die großartige Schönheit dieses Fotos, die Perspektive, das Licht. Fasst Du es an (klick), schwillt es an, wird groß. Mindestens drei dicke Daumen auf Markus Winninhoff, der folgendes sehenswertes Blog “da draußen” mit Content bestückt. Und noch andere. Hört euch obiges Lied des Tages “Puppeteer” an, ein Ohrwurm. Seht euch das Foto an: ein Augenwurm. Mich wurmt:: Er kann auch fotografieren. ;-)

(Danke für die Bildgenehmigung)

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955/14: Musikerwitze: Treffen sich zwei boarische Musikproduzenten beim Stanglwirt!

Liedl lohnt sich

Der Redaktion wurde heute folgender vollkommen neuer Musikerwitz zugespielt. Der Witzeerfinder hat darum gebeten, ihn vorsichtig vor der ganzen Welt auszutesten, um seine Gefährlichkeit besser einschätzen zu können.

“Treffen sich bayerische Volksmusik-Produzenten beim Stanglwirt auf “oa Maas”. Und während sie so trinken und flunkern, fragt der eine: “Soag, wie geht´s denn Dir eigentlich so?” – “Oach, sauguad,” meint der Andere. “Ich hab grad oa Charterfolg. S´Liedl lohnt sich.”

(Der Witz wurde daher als Witzerätsel in die Spezialistengruppe: Musikerwitze soeben eingestellt. Von Interesse wird sein, ob die ausgesuchten Fachleute dieser Gruppe den Witz aufklären können. Wir lesen uns noch.)

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954/14: Video: Konrad von Knorkator

Konrad (Daumenlutscher) von Knorkator

Vor dieser Art, Märchen zu erzählen, haben uns immer alle gewarnt. Aber nun, Buben und Mädels, ran an die Daumenschrauben, Schraubzwingen und Sargverschlüsse.

Knorkator auf Tournee. Das ist ein Grund, ganz sicher aber kein Hindernis. Klares Votum: Hingehen. FSK? Pustelkuchen. Freude, Freude. Knorkator’s Reise, Reise…..huuuuhhh!

We want Mohr, sagen http://www.knorkator.de – vermutlich weder Dieter, noch Max. Doch das ist spekulativ.

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953/14: Lied des Tages: “Waffen niederlegen” von Cäthe

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Cäthe "Verschollenes Tier"

Cäthe “Verschollenes Tier”

Ich wäre so gern berührt von irgendwas wie Leben. Dann könnte ich endlich die “Waffen niederlegen” und Paukenschläge zelebrieren, wie sie der Schlagzeuger von Cäthe zelebriert in dem gleichnamigen Video. Cäthe, nicht aus Dahme-Spreewald, Märkisch Oderland oder vom Kreuz Kremmen: “Waffen Niederlegen” Live. Aus CÄTHEs Album “Verschollenes Tier”. VÖ 14.06.13 – Regie Sebastian Steffens, Kamera Benedikt Schnermann. YouTube Kanal: http://bit.ly/1mrLBVR Infos: www.caethe.com oder www.facebook.com/caethe.de

Der gewöhnliche Mensch hat Informationszuträger. Das sind jene, die Informationen an die Hand geben, von denen wir zu existieren versuchen. Waffen sollten wir sie nicht nennen, Informationen. In Sachen Musik ist es Weiterempfehlung eines Gewährträgers, der ist wie ein Flugzeugträger voll Mensch. Einer von dem man meint, er sei berücksichtigungsfähig. Dessen Urteil man vertraut. Der Mensch, dem ich offenen Ohres zuhöre, weil ich seiner Glaubwürdigkeit Tribut zolle. Weil der Mensch doch nicht nur vom Brot allein lebt, sondern auch von der Kultur. Falls er welche hat.- Der Trend geht weg vom Hyperlink? Ist denn Hyperlinks auf bestimmte Texte zu legen, schon scharfe Waffengewalt? Mithin auf sich selbst zu verweisen marktschreierisch?
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952/14: Video: Anna Depenbusch “Heimat” #Lied des Tages

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Erzählt - ein Mikrofon aus Bulgarien

Anna Depenbusch — Heimat

Ziemliche gefährliche Angelegenheit, Anna Depenbusch nur so probeweise mal kurz ein Ohr leihen zu wollen. Denn unversehens steckt man rettungslos mittendrin in ihrer Musik und ihren Texten. Mehr noch: man geht auch nur allzu gern und bereitwillig komplett darin unter. …

Ihre Homepage ist hier. Ja, und der Augenblick, dies zu hören, kann betören. Wir werden uns ganz einfach für gute Musik schon mal weltweit hier verschwören. Huhu…. Das obige Zitat ist von Artur Schulz, er schrieb: “Mit Verlaub, Sie haben da etwas Sternenstaub…” und das schrieb er ganz schön laut…

(Danke, Ralph Valenteano!)

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951/14: Legenden: Eberhard Schoener “Trans Am Rainbow” – eine Zeitreise

Eberhard Schoener – & “The Police” Trans Am Rainbow Medley 1978

1978, nach, nicht vor Christi Geburt. Das waren noch Zeiten.

Police kannte noch niemand, aber hier war irgendwie der Urschleim dieser mal historisch werdenden Band um den Ausnahmemusiker, Sänger und Bassisten Sting. Reichlich abgefahrenes Stück Musik, das Herr Schoener aus München mit den Polizisten da veranstaltete. Und noch mehr davon ….

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950/14: Foto: Komisch, beim Aufräumen tauchen unbenutzte Fotos auf! Das muss man ändern.

Intellektuelle.Flachzange

In redlicher Absicht erarbeitet sich der Redakteur sein Textmaterial. Um damit die Welt ein Stück zu verbessern oder mindestens gegen alles Schlechte dieser Welt anzuschreiben. Trotz aller Mühen treten jedoch auch Auslassungen auf, die schlichtweg nicht erklärlich sind. Ob am Ende der Redakteur eine intellektuelle Flachzange war? Oder unkonzentriert? Für diesen Fall war allerdings vorgesorgt.

Die Gefahr ist gebannt. Das Bild (siehe oben) wurde erstmals in Verwendung genommen. Es liegt schon eine Weile herum. Nutzlos, ohne Gebrauch und eventuell sieht man die Patina bereits. Abgegriffenes Material zu verwenden ist wie die Wurst nicht rechtzeitig zu wenden. Ähnlich sieht es aus auf den Flughäfen der Welt. Wie dumm, das Bildmaterial nicht rechtzeitig zu vermarkten. Jetzt hat Snowdon die Gates genossen, über die wir unterlassen haben zu berichten. Hätten wir früher drüber berichtet?

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949/14: Video: GENERAT “Schwarzes Papier” #Lied des Tages

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GENERAT – Schwarzes Papier

Schwarzes Papier. Auftakt des GENERAT-Programms “exodem” Musik: GENERAT – Mix & Master: Jordi Kuragari und Mike Nuhn – Kamera: Katja “Kathy” Kreuzberg, Thomas Bröse
Schnitt: Kathy Kreuzberg – Mit Bildmaterial aus dem Privatarchiv Helmut Schwickeraths.

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948/14: Positionen: Als Sting den Regenwald retten mochte, war er noch nicht so abgebrüht. Was auch für andere gilt…. #Linktipp

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Ikonen ihrer Zeit: Jimi Hendrix und Uschi Obermaier

Ende August letzten Jahres hatte der Rapper Kanye West einen recht exklusiven Auftritt im Hotel Royal Tulip in Almaty, Kasachstan. Anlass war die Hochzeit des Enkels von Präsident Nursultan Nasarbajew. Im selben Jahr hatte Jennifer Lopez Happy Birthday, Mr. President gesungen – für den turkmenischen Diktator Gurbanguli Berdimuhamedow. (Zitat Die Zeit, Link unten)

Sing sing sing, Sting: Diktatoren sind ein Türöffner. Aber auch hinter verschlossenen Türen versoffen Diktatoren schon Kredit. Am oberen Ixel der Hoftür angebracht, sorgen sie mit strenger Schere (mit Scherenhänden) fürs Zudrücken der Hoftür, der schweren. Als Sting den tropischen Regenwald retten wollte, war er noch nicht so abgebrüht. Ist er´s heute? Jedenfalls treibt er sich auch konzertmäßig bei reichen, schönen Frauen herum, u.a. in Usbekistan. Genauer wissen wir es mit Sicherheit nicht. Die Zeit hat´s mal übersichtlich zusammen gestellt. Hübsch anzusehen, hübsch zu lesen.

Da es u.E. Erwähnung verdient, ist es hier auch verlinkt. Keineswegs in der Absicht, jemanden zu linken. Höchstens zu ver-….

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947/14: Linktipp: Ein Gehöft, wo der Hirtenhund kläfft: Das Rio-Reiser-Haus steht in der Zwangsversteigerung!

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Rio.Reiser

Es ist wahr, es ist wahr, das Hamburg nicht die Hauptstadt von McDonalds ist. Es ist wahr….., aber sonst, aber sonst: Alles Lüge! (Rio, der Erste)

Das Rio-Reiser-Haus steht zum Verkauf im Rahmen einer Zwangsversteigerung: Den Gehöften aufm Land geht´s an den Kragen, sie sterben ein weiteres Mal aus. “Jeder 2te hat ‘ne Galerie. Jeder 2te macht ‘ne Therapie. Viele machen beides.” sagt Rainald Grebe in “aufs Land” (“Zurück zur Natur). Besingt zu viele Möglichkeiten: “Ich kann mich nicht entscheiden. Ich kann mich nicht entscheiden. Entscheidung ist ein Massenmord, ein Massenmord an Möglichkeiten.”

Nach Großenkneten jetzt Fresenhagen! Die Provinz lebt fort in Horrornachrichten wie diesen. “Die Straße ist gesperrt für die Rollschuhdemo.” Nein, wir sind an geschäftlicher Mäklerei nicht beteiligt. Eine alte Bauernregel: “Schon mit einer Immobilie nährt der Makler die Familie.” Nein, kein provisionspflichtiges Angebot von blackbirds.tv. Ja, wir fletschen die Szene. Zappa, “Joes Garage”, Bad Segeberg, die Winnetou-Festspiele, wir schließen die Augen. Winnetou lebte mal in Fresenhagen!

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946/14: Video: Jim Rakete, sein Leben

Jim Rakete – mein Leben (via Youtube)

Heute erinnerte mich jemand daran, dass vor 30 Jahren die Band ‘Nena’ in England die englisch betextete Aufnahme von 99 Luftballons auf Nummer 1 hatte, eine absolute Ausnahme, diese Aufnahme. Von dort aus schwippie de schwappte das German Frolleinwunder (Roter Lederrock, nicht Kadett) rüber nach Amiland. Im Video waberte der Trockeneisnebel nur so. Manager: Jim Rakete.

Jim Rakete war ziemlich lange hier in Berlin der gewaltigste Strippenzieher. In dieser -zu kurzen- Doku kommt Jim zu Wort.

Ein verdienter Berliner, Super-Fotograf, ein glasklarer Mensch, ein netter zumal, ohne Allüren, ehrlich, präzise und sehr ergebnisorientiert. Ich traf ihn am Tag nach der Explosion von Challenger über Amerika in seinem Büro am Ku’damm, Seitenstraße. Fabrikartig Rakete. Bekam früher regelmäßig Fotos und Infos von ihm, über Bands aus Raketes Stall. Spliff-Promo zu ’85555′, schwarzweiß auf Karton, Nina Hagen mit Gitarren-Schleudertrauma am Ruinenbahnhof, Anhalter in der Galaxie. Heiner Pudelko in Makrofusion, Herwig Mitteregger mit Dreitagebart und Rita rückte Lindenberg raus, Interconti. Rakete hat sehr viel getan für die Berliner Musikszene, für die Fotografie schlechthin. Er besitzt in dem, was er tut ‘Handschrift’ und ‘Allein- bzw. Sonderstellung’, Unverwechselbarkeit.

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945/14: Positionen: Was Christoph Schneider (Drummer, Rammstein) über lange Haare zu sagen hat! Rock´n Roll-Revolution!

Christoph.Schneider_Lange.Haare

Christoph Schneider, wo sind Ihre langen Haare geblieben? Ich habe mich damit sehr wohlgefühlt, aber meine Band leider nicht. Ich bin eigentlich eher Hippie, aber die Frisur hatte anscheinend Einfluss auf meine Spielweise, deswegen bin ich öfters bei den Kollegen angeeckt. Lange Haare haben einen Einfluss auf die Spielweise? Ja, ich hab dann zu metallastig gespielt­. Die anderen meinten: “Das sind die langen Haare. Mit kurzen hast du viel besser gespielt.” Das stimmte zum Teil, die Haare hängen einem immer im Gesicht,  man versucht, das zu vermeiden,und spielt nicht mehr so intensiv. Seitdem sie ab sind, spiele ich wieder befreiter.

Das ganze Interview hat Christoph Drummer dem deutsche Rolling Stone gegeben und du kannst es hier finden…. – Wenn dir das für den Sonntag nicht reicht, schau dir ein Konzert von Rammstein in Nimes (Frankreich) in voller Länge an und lass dich beeindrucken.  Dieser Artikel wäre nicht geschrieben worden, gäbe es sie nicht, die Spezialistengruppe: Musikerwitze…auf facebook! Reise, Reise!

“An allen Fronten so dick wie möglich auftragen,”, sagt Christoph Schneider in einem ganz anderen Interview. Schön daher auch dieses Interview in Wacken!

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944/14: Video: Flake – Mein Leben (Doku) #Personen & Porträts

Banner Personen

Christian.Flake.Lorenz

Flake – Mein Leben (Doku Arte – via Youtube)

“Ich hab in dem Land gelebt. Nicht in dem Staat.” Flake über das Leben früher in der DDR

Flake hatte als Kind Angst, der Fernsehturm könnte umfallen. Hier herrscht Beinfreiheit.

Musiker Flake, Rammstein, erzählt. 43 Minuten interessante Dokumentation.

Viel Spaß.

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943/14: Video: Sie ist Weltmeisterin und ich würd gern ne Band mit ihr gründen!

Wenn wir covers, Phil Collins: In the Air tonight.

Das ist jetzt schon wissenschaftlich gesichert, aber sie ist ganz nebenbei auch ‘Königstigerin an der Luftgitarre’.

Hab mir gerade vorgestellt, sie Gitarre. Ich Schlagzeug. Ihre Rot, meins auch. Genau so machen wir das. Und eines Tages, Baby, sind wir alt, oh Baby, sind wir alt, und dann….gucken wir Punkbands im Wild alt Heart an. In Strümpfen. Wat?

Alter Poser.

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942/14: Historischer Schmachtfetzen: Pete Wyoming Bender & Martine Felton ” The Two Of Us” (1984)

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Banner Legenden: Historische Schmachtfetzen

The two of us – Pete Wyoming Bender & Martine Felton

Der Film “Die Wolfsbraut” (1984, Regie: Dagmar Beiersdorf) bediente sich musikalisch an der Stimme von Pete Wyoming Bender. Und Albert Heins wusste lt. TAZ in “Die Wolfsbraut” die wenn auch kurze Erklärung zu liefern: “”Frauenfilme sind in, Engelchen!” – Loriot hätte gesagt: “Ach was!”

Früher war immer viel Hall drauf. Als wär das Tonstudio von Arabern besetzt gewesen. “Ali, machmahallda” – “Ja,” sagt Ali, “machichmalschnellhallda”. Und Pete Wyoming Bender trägt einen Schnäuzer. Es sind die Achtziger. Wer diesen Schmachtfetzen ins Netz gestellt hat? Christopher Auer auf Youtube am 20. Februar. Na klar, er hatte seine Gründe dafür. Ebenso sehr, wie wir jetzt einen Grund sehen, dies Video hier zu veröffentlichen.

Pete Wyoming Bender hat bessere Stücke gesungen. Diese Website hier hat u.a. diese Beiträge über ihn verfasst..

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941/14: Video: Im Silly Cover Wettbewerb hat Lisa Wetzel “Flieg” gesungen

Silly_Ich.sag.nicht.Ja

Silly Cover-Wettbewerb – Flieg – Lisa Wetzel

Eins steht fest: Musik machen ist einfach nur geil.

Und dieser Wettbewerb ist es auch. Wir haben hier schon einmal so ein Video vorgestellt.

Dies hier ist das zweite. Sehr gut, Lisa Wetzel! Mit Hilfe aus dem Off, von Maik Wetzel. Genau, fassen wir zusammen: Musik machen ist einfach viel geiler als Musik nur zu konsumieren! In diesem Sinne ist, was Silly sich ausgedacht hat, großartig. Wie all die Einsendungen es auch sind.

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940/14: Gigs, Review: Die “Healthy Junkies” aus London traten im “Wild At Heart” in Kreuzberg auf. On this night I went away!

_Icon.Gigs.Review

Ortsausgang Großenkneten

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On the day I went away
Was all I had to say
I want to come again and stay
Smile, and that will mean I may

‘Cause I’ve seen blue skies
Through the tears in my eyes
And I realize I’m going home

Everywhere, it’s been the same
Like I’m outside in the rain
Free to try and find a game
Cards for sorrow
Cards for pain
‘Cause I’ve seen blue skies
Through the tears in my eyes
And I realize I’m going home

Dr. Franknfurter “I´m Going Home” – Rocky Horror Picture Show

Soviel passiert. Jetzt, wo es sich nicht mehr lohnt, großartig Großenkneten abzuwarten, habe ich mir die Frage gestellt: Was dann, was dann? Wenn Herz Trumpf ist. Kralle Krawinkel ist tot, ich berichtete. Leider. Auch Familie Suurbier ist praktisch zum erliegen gekommen. Ich berichtete nicht tiefer. Tragisch. Paco de Lucia ist tot. Pete Wyoming Bender ist gegangen, für immer. Alle haben sie zwei Dinge gemeinsam: Sie lebten und jetzt sind sie tot. Und noch zwei Dinge: Sie bleiben.

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939/14: Lied des Tages: ‘Teenage Rebell’ von den Suurbiers

Banner Black Sabbath - Nachruf, Aufruf, Rückruf - Berlin erinnert seine Szene!

Teenage Rebell – Die Suurbiers

Warum dies Stück?

Wer’s weiß, der weiß Bescheid. Und schweigt bzw. gedenkt.

Pop- und Rockrebellen der Achtziger Jahre wissen Bescheid. Jemand, der ihm näher stand als ich, hat einen Nachruf verfasst. Der ist verlinkt.

_link Lotse

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938/14: Breaking News: ‘Dans le dunkle c´est bon munkle’ Berlin braucht neuen Kulturstaatssekretär. Hat jetzt einen!

icon NEWS news Tim.Renner.Bearbeitung

Es ist kolportiert, dass Klaus Wowereit sich mit dem Gedanken trägt, als Nachfolger von André Schmitz den Berliner Musikmanager Tim Renner ins Boot zu holen. Da geht was.

Heute um 12 Uhr gibt es eine Pressekonferenz, berichtet der Tagesspiegel. Keine schlechte Wahl. Wowereit hat sich schon früher positiv über Renner geäußert. Und Party-Wowi weiß, was geht. Berlin soll -allen Unkenrufen zum Trotze- eine Weltstadt-Kulturmetropole bleiben äh werden. Schon heute wissen wir mehr. Helau! Alaaf! Und moin…

_icon.Update Fünf Stunden nach der Morgenmeldung (hier oben) ist nun in trocknen Tüchern, was morgens noch vermeldet wurde. Tim Renner wird´s. Herzlichen Glückwunsch, eine gute Besetzung, kein Zweifel.

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937/14: Historie: Erinnerungen an eine Rockband namens “Anyone´s Daughter” und das Hesse-Stück “Piktors Verwandlungen”

Hermann.Hesses.Verwandlungen

Teil 1: Piktors Verwandlungen – Anyone´s Daughter (via Youtube)
- 01 Piktor
- 02 Erstes Vorspiel
- 03 Erster Teil der Erzaehlung
- 04 Purpur
- 05 Zweites Vorspiel

Hesse: “Piktors Verwandlungen”

Einst besaß ich eine Platte dieses Namens. Damals waren Platten schwarz. Heute spielt man Musik in einer Grauzone mit irreführenden Warnhinweistafeln ab: Die GEMA! Doch das ist eine andere Geschichte.

Die deutsche Band “Anyone´s Daughter” berührte mich ein-, zweimal in meinem Leben, weil ich ihre Aufführung dessen live erleben konnte. Und die Band war saugut. Hammer.

Die Geschichte auch. Ich erwarb sie für schmale Taler.

Und dann kam das CD-Abspielgerät. Die Platte verschimmelte irgendwo im Keller, wie so vieles, im Orkus meiner Geschichte. Heute fiel mir die Geschichte wieder ein. Ich hab einfach die Verwandtschaft gefragt: Tante Gugel war relativ auskunftswillig. Die Geschichte geht so, man muss allerdings bisschen Zeit mitbringen, sie zu lesen:

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936/14: Nachruf: Kein Nachruf für Paco de Lucia, aber eine Gedenkkerze!

Kerze (animiert)

Paco de Lucia, Al di Meola, John McLaughlin (Mediterranean Sundance)

Paco de Lucía (* 21. Dezember 1947 in Algeciras, Provinz Cádiz als Francisco Sánchez Gómez; † 25. Februar 2014 in Cancún, Mexiko), war ein spanischer Gitarrist und galt als Großmeister der Flamenco-Gitarre. Er pflegte den traditionellen Flamenco und bereicherte diesen um neue Elemente, vorrangig um Klassik oder Jazz. Seine Brüder Ramón de Algeciras und Pepe de Lucía waren bzw. sind ebenfalls Flamenco-Musiker. (Deutsche Wikipedia, wie immer sofort akkurat gepflegt)

Meldungen vom 26.02. bestätigen übereinstimmend: Paco de Lucia ist tot. Das ist traurig. In stillem Gedenken für einen Großmeister des Gitarrespiels, einen wie keinen zweiten.

Der österreichische Kurier schreibt es. BBC News meldet es auch. Was lernen wir daraus: Nur weil einer begnadet Gitarre spielt, heißt das noch lange nicht, dass er auch hundealt wird. Ach nee, das wussten wir ja schon. “Friday Night In San Francisco”? Nö, Tears in Heaven vielleicht oder Vodoo Chile, neue Überarbeitung: “Spanish Caravan” mit Jim Morrison und Jimi. Wow, gar nicht mal so schlecht.

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935/14: Linktipp: Was die GEMA schon mal im Sack hat: Youtube-Praxis nicht koscher

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Dazu ist dieser Artikel verlinkt mit Leseempfehlung.

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