1693/18: Video: Nina Simone und das Jahr 1976


NINA SIMONE on DAVID BOWIE, JANIS JOPLIN and singing STARS( Live at Montreux, 1976)

Simply one of the best video on youtube!! If you like it, buy the DVD Nina Simone live at Montreux 1976! The great Nina (1933-2003) here plays a song composed by her, the music is superb, sad, it says about her, the loneliness, the stars, Janis Joplin, Billie Holliday.

Die ersten 2.30 Minuten sind es schon wert, angesehen zu werden. Sie sagen viel über die Künstlerin aus. Danach können wir uns Richtung Cindy aus Haifa wenden, wieder ablenken und daran denken, dass der ESC gestern Abend von Israel gewonnen wurde. Gut, der Song ist mir nicht so eingängig, aber das muss ja auch nicht. Ich freue mich trotzdem für Israel.

Der Rest des Videos hier oben ist die klassische Nina Simon. Wie sie einem zu Herzen geht, diese spröde, einzigartige Sängerin.

Die, die man unter Hunderten erkennt. Die sich David Bowie herauszieht oder Janis Joplin. Aber doch sie selbst ist. Und bleibt.

Wunderbar.

Weiterführend

1692/18: Video: Die Hamburger Incantatem haben sich „Das Leben“ vorgenommen. Es ist das Leben, das man leben will. The Yellow from the Egg.

Das Gelbe vom Ei #DasGelbeVomEi - http://blackbirds.tv - Berlin fletscht seine Szene


Incantatem – Das Leben (7hard/7us)

Incantatem, Heavy Folk-Rock / Folk-Metal aus Hamburg, mit ihrer Singleauskopplung „Das Leben“ aus ihrem Debütalbum „Animus et Anima“ – seit 09.03.2018 überall im Handel erhältlich!

Wenn ich es nicht bereits gelesen hätte: Es gibt Musikrichtungen, da wird der Kombinationsgeist doch beansprucht. Heavy Folkrock zum Beispiel. Oder Folk-Metal. Das Album „Animus et Anima“ der Band Incantatem erschien am 09.03.2018 http://amzn.to/2FiaXGI oder https://apple.co/2I64gcB 

Die Band hat vordergründig eine hammerharte Attitüde. Wir überlassen dem Besucher dieser Website das Urteil. Die Texte sind tiefgründigst, das Zusammenspiel ist energetisch, enervierend. Wir stellen uns eine Fokussierung auf sinnvolle Lebensziele vor, und die Band ist dazu ein Entwurf, was man darin am liebsten macht. Wenn wir uns in das Machwerk der Hamburger versenken. Es ist ihr Leben, das sie leben wollen. Na, bitte schön. Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Das Leben.

Berühmt ist die Aktionskünstlerin Barbara. Praxistipp: Tut Euch zusammen, Incantatem mit Barbara, klebt weltweit Konzertplakate und schreibt drunter: „Das Kleben ist schön.“ – Incantatem – moderner Folkmetal mit Dudelsack und Cello aus Hamburg. Unbedingt tiefer reinhören.

Weiterführend

1691/18: Linktipp: Berhard „Potsch“ Potschka ist mit einer neuen Website online – Kinners, mir ist heiß. Leute, ick dreh duarsch!

Grebfruit2 - Frontcover (Foto: Gerhard Kühne, kongenial)

Grebfruit2 – Frontcover (Foto: Gerhard Kühne, kongenial)


Nina Hagen-Heiss

Mir ist heiß. Ich bin heiß. Ach, warum sind denn nicht alle so heiß? Ja, ist es denn ein Wunder? (Potschens Gitarre) und dann Nina: „Spliff Spliff pfliff fliff liff…. ♪♫♪ (Enzyklopädischer Nachweis über den Namen „Spliff“ – Steuert 3:06 im obigen Song an)

Das hier oben vorgeschaltete Bild hat nur für Insider mit dem Thema des Artikels zu tun, und das auf Umwegen. Gitarrist Bernhard „Potsch“ Potschka ist der frühere Gitarrist der Nina-Hagen-Band, war zuvor Mitglied der Lokomotive Kreuzberg (nicht zu verwechseln Jethro Tull. die mit Locomotive Bress vom Flötenderwisch Ian Anderson gesungen wurde) und hat hinterher mit Spliff die Welt verbessert und deutsche Musikgeschichte insofern dreimal geschrieben. Herzlichen Glückwunsch. Dämmerts wieder? Na dann: Alles Gute, toi toi toi.

Ich kenn dies Land, wo alte Männer regieren, da darf man nicht bleiben, da darf nichts passieren. Die Welt ist so klein und diese Dinge sind groß.

Der Mensch ganz oben heißt Benjamin „Benny“ Greb, kommt aus Augsburg, ist erheblich jünger als Potsch und hat kürzlich „Grebfruit2“ veröffentlicht. Was die beiden zeitweise einte, war der frühere, erfolglose Versuch, Song-, Lied- und Werkgut der Band Spliff wieder auf Bühnen zu bringen. Das Spliff reloaded genannte Projekt scheiterte an gar fürchterlichen Klippen eines unfunktionierenden Managements und Streit um Rechte, auch unter Altlinken. Es sollte mehr als weitere 10 Jahre dauern, bis Potsch Potschka Musiker zusammenstellen würde, um dieses Projekt auf Bühnen zu geben. Das ist ihm gelungen. Benny Greb ist leider nicht mehr dabei, hat aber sowieso eher viel zu viel zu tun.

Seine neue Website ist jetzt online. Wir nehmen deswegen diese Worte in den Mund, weil diese Website bekanntlich ihre Szene regelmäßig fletscht. Kinners, mir ist heiß. Ick dreh duarsch! Aber richteeh!

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1690/18: Aufruf: Nimm Dir das Leben. – Neuer Destruktivismus macht Hoffnung: Heute ist was uns gehört, das kann uns niemand nehmen!


MDK // Nimm Dir Das Leben

Das Schöne an Geschmack ist, er ist verschieden. Life isn’t A rollercoaster. But serious: Life is nevertheless A skydriver kommandöh!

Die Platte Manifestation gehört zum besten audiophonen Output der letzten fünf Jahre im Berliner Massenware-Zirkus und hebt sich wohltuend davon ab. Wenn Du dies nun weißt und Dir das Leben nehmen möchtest, heute ist Herrentag. Heute ist, was uns gehört, das kann uns niemand nehmen. Ein paar Songs sind da upgeloadet auf YouTube, aber in Deutschland sind sie gesperrt. Ist das nicht vollkommen irre? Da schoss der Volker den Hauptvogel ab.

Frauen sterben an einem anderen Tag. Ach, es ist eine Agonie. Wie schreiben die Zeitungen seit kurzem immer in solche Artikel? Ich darf einmal wörtlich aus einer Zeitung zitieren und es ist keine Petitesse. Nicht einmal eine Politesse. Es heißt zum Beispiel: „Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Auch eine Beratung per E-Mail ist möglich.“ Ein solcher Absatz liest sich wie eine neue Normregel für angewandte Sterbensplanung. Der Spinat macht Blubb Blubb und die europäische Datenschutz-Grundverordnung regelt den Rest. Mit einer Tatenschutzerklärung. Viele wollen ihre Websites jetzt für immer schließen. Aus Frustgründen, am 25.05. ist Schluss aus Fristgründen, aber die obige CD kann man weiter kaufen aus Lustgründen.

Nehmt Euch nicht das Leben. Männers! Heute ist was uns gehört, das kann uns niemand nehmen. Pater Neger! Back to black, Black is Black, I want my Babyspeck back. Life isn’t political correct, Ness!

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1689/18: Video: Ich bin nicht verliebt. – Ich fasse die wesentlichen Fakten nochmal kurz zusammen. (1975)

Let Love Rule! Sending hearts! (gif)


The Making of 10cc’s „I’m Not in Love“


10cc – I’m not in love (complete version) (video/audio edited & restored) HQ/HD

Gründungsmitglieder
Gesang, Gitarre Eric Stewart (bis 1995)
Bass Graham Gouldman
Gitarre, Keyboard Lol Creme (bis 1976)
Schlagzeug Kevin Godley (bis 1976)

Ein wirklich weltbewegender Song, der nicht über das Verliebt sein handelt, das hatte es bis dahin noch nicht gegeben. Erst John Lydon (Johnny Rotten) hat später mit PIL noch „This is not A Love Song“ getextet. Hier aber flüsterte nun eine Frauenstimme aus dem Off „Big Boys don’t cry“. Dabei war der Song zum Weinen so schön, vielleicht zu schön. Und er weckte bis dahin unbekannte Gefühle bei mir als jugendlichen 13-jährigen, meine Angebetete fest vor Augen. Sie, die Angebetete, lange braune Haare, grüne Augen, große, feststehende Brüste. Sie aber tanzte immer mit dem Detlef. Dabei waren die ersten nassen Zungenküsse so aufregend gewesen. Wie gern hätte man an diesem Stückchen Torte weitergeleckt. Hannibal, leckt er? Sooooo wahnsinnig aufregend, wie der Song.

Der Band 10 Cc zu Ehren heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Ich geh jetzt weinen. Schönen Herrentag, Ihr Torten.

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1687/18: Lied des Tages: Prince – Nothing compares 2 U


Prince – Nothing Compares 2 U [OFFICIAL VIDEO]

The following is previously unseen rehearsal footage of Prince & The Revolution from the summer of 1984. It was in this very room at Flying Cloud Drive Warehouse in Eden Prairie, Minnesota that Prince created and committed to tape one of his most beloved and iconic compositions, which six years later would become a worldwide hit for Sinead O’Connor. Prince’s original studio version of ‘Nothing Compares 2 U’ is presented here for the first time. Video directed by Andrea Gelardin and Ruth Hogben. Listen now on all streaming services: https://lnk.to/NC2UMP Who is Prince to You?: https://www.Prince2Me.com Annotated Prince Discography: https://www.princeestate.com Limited Edition NC2U Picture Disc Vinyl & Exclusive Merchandise (Available Apr 19-25): https://www.PrinceHitNRun.com

 

Richtig.

Nichts kann mit ihm verglichen werden.

Nichts.

 

1686/18: Video: Grey von Alice Phoebe Lou

Alice Phoebe Lou (Screenworx)


Alice Phoebe Lou – Grey

Zitat
„Berlin hat eine besondere Balance. Einerseits funktionieren die Dinge, die Bahn fährt, es ist einigermaßen sicher. Gleichzeitig ist nicht alles so überreguliert wie in Australien oder den USA. Man hat hier mehr Chancen, seinen Weg zu finden ohne diese imaginären Strukturen, die einem weismachen wollen, wo man mit 25 zu sein hat. In Berlin wirst du nicht schräg angeguckt, wenn dein Lebensinhalt mit 40 darin besteht, Collagen an die Zimmerdecke zu kleben. Hier heißt es eher: Toll! Zeig mal!“

(Alice Phoebe-Lou, im Interview, anderswo)

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  • Alice Phoebe Lou „Mama

1685/18: Hitlertag: In der Spezialistengruppe Musikerwitze trieb Axel sein Unwesen noch heute – Des Wahnsinns fette Beute #einFeiertag

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(Aufs Bild klicken)

(Aufs Bild klicken) Mit freundlicher Genehmigung von Arghxsel (2018) #verlinkt


Walter Moers, Thomas Pigor – Ich hock in meinem Bonker (Video)

Ah, yeah, ha, ha
Ah, yeah
Ich komm‘ umsonst in den Club, denn ich bin Adolf Hitler
Seitenscheitel-Swag, ja, ich bin ein Hipster
Häng‘ grad im Ritz mit Karl Lagerfeld rum
Wer mich disst, ist entartete Kunst
Check mein Sextape, Gina Lisa von hinten – bam
Von mir gibt’s nur schwarz-weiß Fotos – Instagram
Ich bin im P1, bade in Kristall
Denn ich bin Adolf Hitler
„Oh mein Gott, das ist er“, „Nein“
„Doch, doch! Ich schwöre, das ist er“
„Der sieht ihm übelst ähnlich“
„Oh mein Gott, er guckt rüber“
„Ey, er guckt hier rüber! Er guckt hier rüber“
„Eh, oh mein Gott“
„Oh mein Gott, er hat dich angelächelt, ich hab’s genau gesehen“
Ja, ich bin’s, ich bin Adolf Hitler
„Guck mal, ey, was macht er denn im 2BE Club?“
„Im Fernsehen sieht er immer größer aus“
„Vielleicht treffen wir ihn Backstage“
„Oh mein Gott, lass ihn antanzen“, „Nein“
„Traust du dich?“, „Na klar“
Ich koch‘ auch nur mit Wasser, ich bin Adolf Hitler
Der Starfrisör kämmt die Spinnenweben aus mein’m Hitler-Bart (Swag)
Damit ich schick ausseh‘ nach 70 Jahren Mittagsschlaf
Ich leg‘ ’ne Hakenkreuz-Line aus purem Speed
Hitler! Ich ziehe was, was du nicht ziehst
Baby, du weißt, wenn ich mit meinem Finger schnipse
Stehst du plus zwei auf Schindlers Liste, yeah, scurr
Mädchen, ich bin es wirklich
Nach der Party sieht der Club aus wie Dresden ’45
Guck, wie ich den Porsche mit Menschenblut volltanke
Die deutsche Antwort auf die Playboy Mansion? Wolfsschanze
I got bitches suckin‘ on my lollipop
Ich werde angebetet – Nazi-Gott
Wer fährt im neuesten Ferrari vor?
Snapback, Jacke aus dem Army-Store
Sonnenbrille, Ray Ban, Schal, Dior
Buttoned up, tatted up
Adolf Hitler
Tanz den Adolf Hitler, hey
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler, hey
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler
Ein deutscher Bad Boy
Ein deutscher Bad Boy
Nummer Eins, Parteimitgliedsnumber
Der erste Österreicher auf dem Spiegel-Cover
Bis eben war die Party das letzte wie dieses Einhorn
Alle wollen gehen, doch plötzlich fliege ich durch das Zeittor
Ladys finden meinen Quadrat-Bart perfekt
Sie lieben Adolf Hitler, nenn‘ es AH-Effekt
Denn die Jeans sind so eng, dass man sieht, was ich denk‘
Spann‘ die Muskeln an und die Knöpfe fliegen vom Hemd
Deine Großeltern kennen mich – frag sie, wer ich bin
Und jetzt hätt‘ ich gern ’ne Nase wie die Sphinx
Judenfrage? Gute Frage! Yeah, yeah, yeah, yeah
Hm, nächste Frage
Wer fährt im neuesten Ferrari vor?
Snapback, Jacke aus dem Army-Store
Sonnenbrille, Ray Ban, Schal, Dior
Buttoned up, tatted up
Adolf Hitler
Tanz den Adolf Hitler, hey
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler, hey
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler
Ein deutscher Bad Boy
Adolf Hitler
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler, hey
Tanz den Adolf Hitler
Tanz, tanz den Adolf Hitler
Ein deutscher Bad Boy
Ein deutscher Bad Boy
Ich stehe auf der Liste, ich bin Adolf Hitler
Guck mal nochmal nach! „Adolf Hitler“
Songwriter: Berkan Akbiyik / Maxim Druener / Tarek Ebene / Nico Seyfried / Kevin Thomas / Gerrit Wessendorf
Songtext von Ich bin Adolf Hitler © Budde Music Publishing GmbH

Berlin, 30 April 1945 – Im Führerbunker brennt noch Licht. Ain’t no sunshine when he’s gone. Wir ziehen dieser Tage vorbei an den gelben Feldern in der deutschen Countryside, hier entsteht schönster Battle Raps, ölige Schmiere fürs Wortgerenkel und -gerichte, da muss doch was  zusammen reimen…

Adolf H. aus Braunau trifft eine wegweisende, auch später von vielen als richtig gepriesene Entscheidung: Er bringt sich um. Dass der Tag kein deutscher Nationalfeiertag geworden ist verwundert. Ein freier Firetag: Burn, baby burn, der Führer verbrannte im Erdloch mit Eva. Und im Grunde genommen ist die ganze Sache so hundsmiserabel, dass sie sich für Spott und Gags nicht eignet, ehrlich gesagt. Der deutsche Michel, als Prinzipienreiter, lässt nur wenige Ausnahmen zu und bleibt ansonsten hart und unnachgiebig: Der deutsche Führer ist kein Humorobjekt.

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1684/18: Positionen: Nach dem Echo-Aus: Quo vadis? – Nach dem Aus täte eine Fusion mit dem Preis für Popkultur nicht schlecht

Gut, das war jetzt auch wirklich richtig. Der Echo ist totgemacht worden.

Ich habe Sympathie mit der deutschen Musikwirtschaft und glaube, es tut dort vielen Menschen leid, wie es gelaufen ist. Das ist so hundselendig, so peinlich, so schlecht, perfide, grottig und darf sich so nicht wiederholen.

Ich habe einen ganz einfachen Vorschlag, der mir heute seltsam deutlich vor die eigenen Füße fällt:

the Deutsche Musikwirtschaft goes to Preis für Popkultur!

Bitte – einigt Euch! – der Preis für Popkultur, ursprünglich sollte er Tonio heißen, ist bereits einigermaßen gut eingeölt. Setzt Euch mit dem Vorstand zusammen, deutsche Musikwirtschaft, und baut diesen Preis zum richtigen, neuen aus, der den Echo endgültig ersetzt. Das ergibt auch ganz klare Zeitvorteile. – Die Frage dürfte sein: Kann man da Schnittmengen bilden und ist man bereit aufeinander zu hören. Der Preis für Popkultur verstand und versteht sich ja als Gegenveranstaltung zum Echo. Das war schon visionär, diesen Preis kürzlich gegründet zu haben. Weitblick.

Noch einmal: Großer Respekt. Dass der Echo jetzt getötet wurde, um neu anzufangen, ist gut und verdient Respekt, nicht Schadenfreude.

Wir haben heute auf facebook in der Spezialistengruppe Musikerwitze Kippa getragen, aber nicht Kippe geraucht:
Denn Deutschland ist und bleibt anständig, selbst wenn es ein paar Dummköpfe nicht schaffen nachzudenken und AfD wählen, weil sie vollkommen verhuscht sind. Selbst wenn Battel-Rapper wie Kollegah und Farid Bang Stuss rappen, dass es einem weh tut. Weiter gehts, die Demokratie, die kann sich wehren.

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1683/18: Positionen: Der deutsche Musikpreis ECHO ist abgelaufen, es wird ihn so nicht mehr geben. #BreakingNews

An Stelle einer eigenen Berichterstattung hier eins zu eins, was dazu als Stellungnahme zu bekommen gewesen ist. Bis dato. Also sprach die Musikwirtschaft. Kategorie Breaking news.

NEUANFANG FÜR DEN DEUTSCHEN MUSIKPREIS

Den „ECHO“ wird es nicht mehr geben. Das hat der Vorstand des Bundesverbandes Musikindustrie gestern in einer außerordentlichen Sitzung in Berlin beschlossen. Der ECHO sei viele Jahre ein großartiger Preis und zugleich zentrales Branchenevent mit vielen bewegenden Momenten und herausragenden Künstlerinnen und Künstlern gewesen. Auch steht für den Vorstand außer Frage, dass Deutschland als drittgrößter Musikmarkt der Welt zur genre- und generationsübergreifenden Auszeichnung von Künstlerinnen und Künstlern weiterhin Musikpreise mit Leuchtturm-Charakter braucht. Man wolle jedoch keinesfalls, dass dieser Musikpreis als Plattform für Antisemitismus, Frauenverachtung, Homophobie oder Gewaltverharmlosung wahrgenommen wird. Das um den diesjährigen ECHO herum Geschehene, wofür der Vorstand sich entschuldigt habe, könne zwar nicht mehr rückgängig gemacht werden, man werde aber dafür sorgen, dass sich ein solcher Fehler in Zukunft nicht wiederhole.

Die Marke ECHO sei so stark beschädigt worden, dass ein vollständiger Neuanfang notwendig sei, der auch eine Neuaufstellung bei ECHO KLASSIK und ECHO JAZZ nach sich ziehe. In dieser Überzeugung nennt der Vorstand bereits erste konkrete Schritte: Er wird die drei Preise in eine eigene Struktur überführen. Im Zuge dessen werden auch die bisher involvierten Gremien ihre Tätigkeit einstellen. Die Kriterien der Nominierung und Preisvergabe werden dabei vollständig verändert. Wie beim ECHO KLASSIK und ECHO JAZZ, die von Anfang an reine Jury-Preise waren, soll beim neuen Musikpreis auch für den Pop-Bereich die Jury stärker in den Vordergrund rücken.

Für die Konkretisierung der Änderungen wird sich der Vorstand die erforderliche Zeit nehmen. Mit dem erklärten Ziel, den neuen Preis im Sinne aller Künstler sowie der gesamten Branche zu gestalten, soll es im Juni einen Workshop geben, um möglichst viele Ideen und Erwartungen aus der Branche beim Prozess der Neugestaltung einzubeziehen. Gleichzeitig ist der BVMI bereits an Institutionen herangetreten, um die gesellschaftlich notwendige Debatte über die Kunstfreiheit und ihre Grenzen mitzugestalten.

Ausführliche Informationen zu den Verleihungen in den Bereichen Jazz und Klassik folgen in Kürze. Die Jazz-Preise werden am 31. Mai in Hamburg in kleinerem Kreis ohne TV-Inszenierung verliehen. Im Fokus stehen die Künstlerinnen und Künstler und ihre Musik.

Quelle

1682/18: Video: Der Mussolini – Analog Pussy, Cholerika, Cillit Bang, Adolf H., die Deutsch Amerikanische Freundschaft und Heinz-Rudolf K., der Deutschlehrer


Analog Pussy – Der Mussolini

Geh‘ in die Knie
Und klatsch‘ in die Hände
Beweg‘ deine Hüften
Und tanz‘ den Mussolini
Tanz‘ den Mussolini
Tanz‘ den Mussolini

Dreh‘ dich nach rechts
Und klatsch‘ in die Hände
Und mach‘ den Adolf Hitler
Tanz‘ den Adolf Hitler
Tanz‘ den Adolf Hitler
Tanz‘ den Adolf Hitler
Und jetzt den Mussolini

Beweg‘ deinen Hintern
Beweg‘ deinen Hintern
Klatsch‘ in die Hände
Tanz‘ den Jesus Christus
Tanz‘ den Jesus Christus
Tanz‘ den Jesus Christus

Geh‘ in die Knie
Und dreh‘ dich nach rechts
Und dreh‘ dich nach links
Klatsch‘ in die Hände

Und tanz‘ den Adolf Hitler
Und tanz‘ den Mussolini
Und jetzt den Jesus Christus
Und jetzt den Jesus Christus

Und klatsch‘ in die Hände
Und tanz‘ den Kommunismus
Und jetzt den Mussolini
Und jetzt nach rechts
Und jetzt nach links

Und tanz‘ den Adolf Hitler
Tanz‘ den Adolf Hitler
Und jetzt den Mussolini
Und jetzt den Mussolini
Tanz‘ den Jesus Christus

Beweg‘ deinen Hintern
Und wackel‘ mit den Hüften
Klatsch‘ in die Hände
Und tanz‘ den Jesus Christus
Und tanz‘ den Jesus Christus
Und jetzt den Mussolini
Und tanz‘ den Adolf Hitler

Gib mir deine Hand
Gib mir deine Hand
Und tanz‘ den Mussolini
Tanz‘ den Kommunismus
Tanz‘ den Kommunismus

Und jetzt den Mussolini
Und jetzt den Adolf Hitler
Und jetzt den Adolf Hitler
Und jetzt den Jesus Christus

Und jetzt den Mussolini
Und jetzt den Kommunismus
Und jetzt den Adolf Hitler
Und jetzt den Mussolini

Und jetzt den Mussolini
Tu‘ den Mussolini
Tanz‘ mit mir den Hitler
Tanz‘ mit mir den Hitler

Und geh‘ in die Knie
Beweg‘ deine Hüften
Klatsch‘ in die Hände
Und tanz‘ den Jesus Christus
Und tanz‘ den Jesus Christus
Und jetzt den Mussolini

Das müssen wir uns mal klar machen: Vieles von dem, was führer Angst und Schräckn verbreitet hat, wird heute milde belächelt und ist in die Jahre gekommen. Oder sogar banalisiert, obwohl es so böse war wie nichts anderes. Von Deutschrappern wie Cholerika (früher: Kollegah) und Cillit Bang (früher: Farid Bang). Dann sagen sie, es sei Kunst. Lächerlich. – Früher wussten wir woran festhalten: Deutsch amerikanische Freundschaft, seit Trump undenkbar. Aber Mitgefühl: Arme Amis. Analog Pussy hier, wunderbar, sogar der Vorzeigedeutschlehrer Heinz-Rudolf Kunze (Dein ist mein ganzes Herz) hat „Der Mussolini“ schon gegeben. Ist auch egal. Cholerika und Cillit Bang, der Geschirrspülermodus der deutschen Musikwirtschaft, es ist zum Heulen:

No no never: Und abscheulich. Und jetzt den Adolf Hitler.

Und alle so: HEIL! – Geht in die Knie.

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(D.A.F. zur Ehre!)

1681/18: Video: Ein paar ganz, ganz einfache Kurzkonzerte, denn im Weniger liegt das Mehr. Oder war es umgekehrt?


Brushy One String: NPR Music Tiny Desk Concert

Wunderbarer Wolfgang – to hang around with beautiful jazz xperiences & Wolfgang Haffner #wolfhang

Ich bin eigentlich nur drauf gekommen, weil bereits seit längerem der Song Chicken In The Corn meine uneingeschränkte Bewunderung erfährt. Klasse: Einsaitig. Ja, subjektiv. Und grundgut. Das reicht. Mehr muss nicht.

Ich stoße auf einen Videoschnipsel von Onlinelessons.tv in Neustadt an der Weinstraße. Dort heißt es, präsentiert durch den deutschen Ausnahmeschlagzeuger Wolfgang Haffner summa summarum: Es ist wichtig, welche Noten Du nicht spielst. Im Grunde ist das alter Musikertalk, denn Miles Davis hat es schon so gesagt und Miles lässt immer prima zitieren. Nix neues, aber ein Supertyp, der Wolfgang Haffner.

Kannste glauben. Viel Spaß, auch wenn die Musik heute etwas einsilbig daherkommt.

Weiterführend

1680/18: Update: Was wurde aus unserem Artikel 1652/18, indem es um #Crowdfunding für Bene Aperdannier und Lily Dahab ging?

Alder? Ick dreh dorsch! Abba richdick...

Alder? Ick dreh dorsch! Abba richdick…

Tourtermine 2018/19

24. Mai Berlin, A-Trane
25. Mai Berlin, A-Trane 
26. Mai Berlin, A-Trane
07. Juni Kaunas (LIT), Babtynas-Žemaitkiemis
08. Juni Vilnius (LIT), St.Catherine´s Church
09. Juni Palanga (LIT), Ramybe Club
12. Juni Hamburg, Stage Club
13. Juni Schwerin, Speicher
19. Juli Halle, Cultoursommer
20. Juli Straubing, Rivertone Festival
18. Oktober Kleinmachnow, KultRaum
19. Oktober Bad Homburg, Speicher
27. Oktober Dessau, Marienkirche
23. November Kassel, Theaterstübchen
24. November Dresden, Jazztage
07. Dezember Heidenheim, Duale Hochschule
19. Januar 2019 Minden, Jazzclub

Kurzgefasst: Das Crowdfunding-Ziel wurde erreicht. Besser: übertroffen.

Beide gehen jetzt auch auf Tournee, übrigens. Die Termine stehen oben. Bestens.

Weiterführend

1679/18: Nachruf: Michael-John „Bonzo“ Winter ist Jammen mit Prince, John-Henry Bonham, Jimi ist beim Regenbogen und überhaupt – Big as Funk!


BIG as FUNK -Reach the Sky (2015)

BIG as FUNK waren 2015: Sylvie (Vocals) Ines (Gitarre/Vocals) Udo (Gitarre/Recording) Mikel (Drums & More) DeeJay (Bass) Kamil (Saxophon) Sebastian (Posaune) Wilfried (Trompete)

Wir sind mit unseren Gedanken bei den Angehörigen und Freunden und der Frau von Mikel-John Bonzo Winter, Berlin, Schlagzeuger, dem unsere allerbesten Wünsche bei den letzten lebensbedrohlichen Operationen nicht ausgereicht haben. Mikel ist fortgegangen. Liebe, Respekt, Trauer und Mitgefühl.

Engste Freunde von MJ Winter teilen heute Morgen sichtbar via Facebook mit, dass Mikel es nicht geschafft hat.

Auch unsere besten Wünsche, Stoßgebete in den Rock’n-Roll-Heaven habe nichts genützt. Der Rock’n Roll hat sich diesen Schlagzeuger geholt. EmWe, wie er von engen Freunden genannt wurde, has „reached the sky“ – aus diesem Anlass ist der Song Reach The Sky“ von Big As Funk das Lied des Tages auf blackbirds.tv – Wir verneigen uns vor dem Verstorbenen.

Ruhe in Frieden, Mikel.

Eine Tulpe

Weiterführend

1678/18: Positionen: Jesus kennt mich und er weiß, ich liege immer richtig – Aber nicht neben ihm. Der Europäische Gerichtshof liegt richtig. #BennyGreb

Grebfruit2 - Frontcover (Foto: Gerhard Kühne, kongenial)

Grebfruit2 – Frontcover (Foto: Gerhard Kühne, kongenial)


Meinl Cymbals – Benny Greb “STRINGS (Auskopplung aus dem Tonträger Grebfruit2)

Der Ton macht die Musik: Hätten die Regensburger Spatzen den Platz des Domorganisten neu zu besetzen und würde sich Ille Hamma (ZigZag) dort um die Stelle bewerben, wäre die Sache binnen Sekunden klar. No discuss: Ille Hamma bahnt sich den Weg zu Kirchenorgel mit den Worten: „Alta! Ick dreh duarsch! Aber richtee!“ (unten verlinkt)

Ich hab sie alle gehabt. Unter meiner Fuchtel war Gott, Jesus, John Lennon, Jimi Hendrix, Phil Collins und …Benny Greb. Mein schlechter Ruf, Geschreibsel betreffend, hat sich rumgesprochen. Vorgestern Nacht lag ich mit Benny Greb im Bett, er direkt auf meinen Ohren, ich unter ihm, mit weißen Kopfhörern. Ich hatte sein Album Grebfruit2 am Kräuterwickel.  Die Waden wippten. Ich hätte es gern einmal vorgespielt. Ich hab ins Internet und zur Uhr geschaut: Das Uhrheberrecht hat keine Gnade mit mir, es begleitet mich in diesem Falle leider nicht, zwar habe ich das Stück auf einem gekauften Tonträger, aber ich habe Respekt vor dem Willen und Wunsch eines mich berührenden Künstlers. Ich will Benny Greb nicht schwarzvöglerisch unterwandern.

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden. Die Kirchen dürfen als Arbeitgeber die konfessionelle Bindung von Mitarbeiterbewerbern nicht mehr ganz und gar zum Maßstab ihres Handelns machen, künftig kann der Arbeitnehmer/Bewerber mit treuherzigem Augenaufschlag versichern: Halts Maul, Herr Domvikar, Jesus, he knows me and he knows I’m right. Genau so hat Phil Collins ganz insgesamt einen gehörigen Schalk im Nacken. So ist auch Benny Greb: Immer auch witzig. – Dies Stück von Genesis befindet sich kongenial interpretiert auf der CD Grebfruit 2. Als Schadenersatz für das nicht auffindbare Stück in der Version von Benny Greb erhaltet Ihr Naturalausgleich in Form des Stücks „String“ aus demselben Album. Fußball interessiert mich nicht, ich habe Menschen nicht auf dem Kicker.

Musik ist mein Wurzelgemüse: Kieker heißt das.

Weiterführendes

1677/18: Tageslied: Valenteano – „Monolith“ (Auskopplung aus „Devachan“) – Klaus Voormann, #Echo2018 – Bang, Bang: Is it A Boomerang?

Monolith

Über die Klippen
im freien Fall,
Hör ich die Möwen,
überall.
Seh ich mir zu,
was für ein Turn.
Kurz vor dem Aufprall,
kann ich dich spürn

Und ich tauch ein, versink in deiner Liebe wie ein Stein.
Ich sink bis auf den Grund und grab mich ein,
versink in deiner Liebe wie ein Stein.

Ich bin hart vom Leben,
hart am Rand
Nicht mehr Fels,
und noch nicht Sand.
Doch unbehauen,
aus Fels gebrochen.
Werd ich nur weich,
bei deinem Lachen.

Und ich tauch ein, versink in deiner Liebe wie ein Stein
Ich sink bis auf den Grund und grab mich ein,
versink in deiner Liebe wie ein Stein.

Ich bin Stein, du bist Meer
wasch mich rein, wirf mich hin und her.
Als Monolith geschaffen von dir,
steh ich in 1000 Jahren noch hier

wie ein Stein..

Und ich tauch ein, versink in deiner Liebe wie ein Stein
Ich sink bis auf den Grund und grab mich ein,
versink in deiner Liebe wie ein
Stein., du ein Meer
wasch mich rein, wirf mich hin und her
Als Monolith geschaffen von dir,
steh ich in 1000 Jahren noch hier

 

Ich habe mich viel mit allen Formen der Mystik beschäftigt, am intensivsten aber mit der christlichen Sufi-Mystik. Sicherlich ein Grund dafür, warum ich mich Mystikern wie Hafez, Rumi, El- Arabi und Ghasali (um nur einige zu nennen) und ihrer mystischen Poesie der Liebe zutiefst verbunden fühle. (sagt Valenteano, Link unten)

Eine wunderbare Offenbarung aus Wiesbaden gibt uns der Künstler und Weltmusiker Ralph Valenteano auf seinem aktuellen Album Devachan. Texte von außergewöhnlicher Tiefe und spiritueller Weisheit. Jede Menge großartige Musiker, durchaus von Weltruhm, haben am Kleinod mitgewirkt, dessen Größe wächst, während man dran lauscht. So in der Art einer gegen das Ohr gehaltenen Muschel. Klare Kaufempfehlung für eine Ausnahmeaufnahme, das Album Devachan von Valenteano. Es trägt viel Schönheit in sich und ist irgendwie auch Fels in der Brandung, in stürmischen Zeiten, bei starker See, tösendem Gedonner. Bei sich bleiben, sich noch fühlen oder wieder. Trotz allem, trotz Echo 2018 und all den rhabarbernden Relativitätstheoretikern, die sagen, man muss im Interesse der Kunstfreiheit….einen feuchten Kehricht sollte man…

Eine Freude, es zu hören. Das Stück Monolith steht für den Stein, der auch in 1.000 Jahren noch fest da steht. Wie ein Monolith steht Klaus Voormann heute für uns im Fokus unserer bewunderungswürdigen Berichterstattung, schöner Formulierungsfauxpas. Klaus Voormann, ich mochte ihn nie besonders. Aber ich mag ihn jetzt doch, ich hatte mich schon ein Stück in seine Nähe gearbeitet. Immer mit gemischten Gefühlen. Jetzt ist er ein Held. Er hat seinen Echo für das Lebenswerk zurückgegeben. Nun, Klaus, bist Du für mich unsterblich geworden. Meine Liebe und Zuneigung ist dir gewiss. Ich ziehe den Hut, bin vollgefüllt mit guten Gefühlen.

Ralph Valenteano: Vortreten! Danke für dieses Album.

Klaus Voormann: Es ist alles gesagt. Mein persönliches Menschenvorbild ist schon lange Paul McCartney, den ich liebe und verehre. Allein weil er in Dein Buch im Vorwort reingeschrieben hat, Du bist ein Arschloch, werde ich es glauben. Persönlich weiß ich es natürlich nicht. Und nach diesem wohldurchdachten Schritt, der Rückgabe des Echo, werde ich Paul anrufen und ihm sagen, der Klaus, der hat an sich gearbeitet und ob er das nochmal durchdenken… Liebe Grüße aus Berlin an Euch beide.

Weiterführend

1676/18: Video: Fleisch ist ihr Gemüse – ENGL TV – „InZENity“ by Jen Majura / Evanescence

Mann und Frau (gif)

Mann und Frau im Bullshitbingo (gif)


ENGL TV – „InZENity“ by Jen Majura / Evanescence

Jetzt kommen Sammelsurien von dummen Sprüchen über Frauen in der Rockmusik. Am abgegriffensten ist Heavy Mädl, ätschebätsche: Sie ist die vielleicht energetisch positivste Musikerfrau, die ich weltweit in Deutschland (…) kenne. Also auf der Suche nach Superlativen. Wenns schee iss…? – Jemand postete auf Facebook: Wenn ich mir die Welt so ansehe, dann muss ich immer an Grönemeyer früher denken: Kinder an die Macht! Und dann wird mir klar: Die hören jetzt Kollegah & Co. und das geht ja mal gar nicht.

Aus historischen Gründen oben noch ein Bewegtbildchen, aus dem Ihr die Rollenverteilung klar erkennen könnt. So war es mal gewesen. Plusquamperfekt. Präsens: Als sie mir zuerst auffiel mit Präsenz, es war auf einer Bühne, da war sie als Sideman – pardon – Sidewoman gebucht, offenbar. Linda Elektrogitarrista, so in etwa: War es in Wacken, Ihr Spacken? Es war Knorkator. Geile Meile. Klasse Weib, dachte ich, so soll man öffentlich nicht reden, das gibt Minuspunkte. Sie selbst sagt von sich, Fleisch sei ihr Gemüse. Also habe ich mal nachgeschaut, stimmt. Schaut am besten selbst. Fruchtfliege, Fruchtfleisch …oder Frankreich, funkreich bzw. Fluchtfleisch? Summserum. Roaaarrrr……den Engl voll auf und sie so voll drauf.

Eine atemberaubende Frau: Wow superwow, und ich kann hinzufügen, dass ich diese Art Musik nicht schätze. Sie ist eine Ausnahme, aus Gründen. Bisserl ergebnisromantisch verklärt: Die Sache hat sich geändert. Inzwischen gang und gäbe, sind Frauen fester Bestandteil der Musikszene. Ich kann versichern, ich glaube fest daran: Es sind noch zu wenige. So wie Grönemeyer, nur anders: Frauen an die Macht. Die jedenfalls hören nach meiner persönlichen Kenntnis keine „Ich hab aber einen dicken Oberarm“-Battle-Raps wie den von Kollegah und Co. Und auch wenn der Raps jedes Jahr aufs neue ins Kraut schießt: Am Ende wird gemäht. Mähdelz?

Das Lied des Tages heißt InZENity und ist von der amerikanischen Band Evanescence, der Jen Majura aus Stuttgart inzwischen seit längerem angehört. Unglaublicher Vorgang. Weiter so, Jen, Du heller Stern am Musikerfirmament! Meine Verneigung. 

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1675/18: Video: Der deutschen Musikwirtschaft das Lied des Tages #Echoes #Echo2018


Provided to YouTube by Pink Floyd

Overhead the albatross
Hangs motionless upon the air
And deep beneath the rolling waves
In labyrinths of coral caves
An echo of a distant time
Comes willowing across the sand
And everything is green and submarine
And no one called us to the land
And no one knows the where’s or why’s
Something stirs and something tries
Starts to climb toward the light
Strangers passing in the street
By chance two separate glances meet
And I am you and what I see is me
And do I take you by the hand
And lead you through the land
And help me understand
The best I can
And no one called us to the land
And no one crosses there alive
No one speaks and no one tries
No one flies around the sun
Almost everyday you fall
Upon my waking eyes
Inviting and inciting me
To rise
And through the window in the wall
Come streaming in on sunlight wings
A million bright ambassadors of morning
And no one sings me lullabys
And no one makes me close my eyes
So I throw the windows wide
And call to you across the sky

Das heutige Lied des Tages widmen wir dem gescheiterten #Echo2018 und erinnern damit an eine Zeit, in der das Wort noch abgewogen wurde, bevor man es auf schwarze Rohlinge presste, die dann die Welt ein Stück verbesserten. Atom Heart Mother, this one is fucking psychedelic: Sing man tau, sing man tau, von Herrn Pastor sein Kaujaujau….

Ihr erinnert Euch noch? Das Lied des Tages auf blackbirds.tv – Bitte entschuldigt: Schöne Musikstücke, das war damals länger als 2:45. Wer sich so lange nicht mehr konzentrieren kann, kann inzwischen ja das Privatfernsehen anschalten und sich Werbeunterbrechungen ansehen. Wen interessiert schon, was gerade in Syrien läuft?`Leute! Läuft! Liebe Grüße.

Songwriter: Dave Gilmour / Nick Mason / Rick Wright
Songtext von Echoes © Warner/Chappell Music, Inc
Veröffentlicht: 05.11.1971

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1674/18: Kritik: Ich mag Kritik nur wenn sie laut ist. Das gilt auch für den #Echo, einen Musikpreis, der m.E. abgeschafft gehört. #Echo2018

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!


VALENTEANO – Ein und Alles

Das wesentliche Kriterium dafür, einen Echo für das Album oder den Hit des Jahres zu erhalten, ist nicht eine herausragende künstlerische Leistung, sondern die nackten Verkaufszahlen. Der Echo prämiert den kommerziellen Erfolg eines Werkes, nicht jedoch künstlerische Qualität. (aus Wikipedia, deutsch, über den Echo) – Und bitte seid vorsichtig: Das Lesen dieses Artikels kann Ätzspuren verursachen.

Wir müssten den Echo abschaffen oder seine Kriterien wert- und nachhaltig ändern oder die Gesellschaft abschaffen oder ihr Kaufverhalten betreffend die Musik wert- und nachhaltig ändern. Welches von beiden ist egal: Was zählt, ist nur das Ergebnis.

Ich heute Morgen am frühen Morgen, mit nachhängenden Nachtgedanken bzw. nachthängenden Nachgedanken, wie herum ist auch hier egal. Allein das Ergebnis zählt. Hier nun noch eine Aufzählung von Für und Wider zu diesen einleitenden Gedanken, eine Art Zusammenfassung meinerseits vorgenommener Stellungnahmen, nachgeordneter Kommentare und aufgeschnappter Widerworte von Menschen, im Wesentlichen auf Facebook.

Danke an alle, die sich beteiligt haben.

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1673/18: Video: Campinos Rede auf dem #Echo2018 – Kollegah und Farid Bang behaupten: Der Drops ist gelutscht.


Campino Ansage an Kollegah und Farid Bang Echo 2018

Als Zeichen des Friedens malt Kollegah ein Porträt von Campino und versteigert es für einen guten Zweck. Für einen so großen Musiker wie Campino, sagt Kollegah, ist was er gesagt hat, nicht Stil. Dann reitet er lärmend auf seinem unmotorisierten Besenstiel von der Bühne: Der Drops namens Campino ist gelutscht. Campino, der alte Punkrocker, beschwert sich über Toleranzverschiebungen „Games without frontiers“. Die Youngster-Gangsta verstehen ihn nicht. Stil, Benehmen, ja Verstehen oder gar die Kraft richtig gesetzter Worte können mit dem Lebensalter wachsen.

Ich habe ja hier schon gefragt: Gibt es eigentlich die Musikmesse Frankfurt noch? Ich habe auch schon gefragt: Ist der Echo als Preis überhaupt noch zeitgemäß? Fragen kostet nüscht. Jetzt hat Campino nachgefragt: Ist das nicht wirklich zu ätzend, was die Hiphopper so texten und wie die sich benehmen? Ein elder statesman wie ein Lutschbonobono?

Der Echo HipHop Urban National geht an Kollegah und Farid Bang: Jung, brutal, gutaussehend. Es ist wichtig, jüngeren Menschen zu sagen: Das mit dem Hiphop ist ein richtig gut laufendes Geschäft. Das gründet Existenzen und zeichnet Lebenswege. Wer damit viel Geld verdient, hat natürlich Spaß und möchte das auch nicht mehr an andere abgeben. Diese Art, es als Kunst zu verkaufen, ist auch eine riesige Möglichkeit, nicht in der Gosse zu bleiben, sondern aufzusteigen, Eigentumswohnung, schöne Frauen, schicker Sportwagen. Ferrari in Carrara-Marmor: Der muss weiter austeilen. Wenn er damit sogar gut Geld verdient, immer noch aggressiver, noch flamboyanter, noch hysterischer – ja mit Verve in Feindbildern rühren, bis alle nur noch Schaum vorm Mund haben. Es ist ein Spiel: Das ist gut fürs Geschäft. Verallgemeinern wir Rap bzw. Hiphop nicht komplett: Neben bösen Onkels gibt es auch großartige, text- und stilsichere Künstler in diesem Genre, deren Texte einen berühren und aufhorchen lassen. Alter, was geht?

 

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1672/18: Video: Die Übersetzung von Attitüden aus genreübergreifender Sicht.

Zeitung lesen (gif)


Swedish Metal Aid – Give A Helpin‘ Hand (1985)

Aber ist es nicht auch erschreckend anzusehen, wie uniform diese Menschen alle sind und dabei doch denken, sie wären jetzt was Besonderes. Null Individualität. Hätte gern unterschiedliche Frisuren. Wenigstens das. Wenn es schon für metallartige Großartigkeit offensichtlich nicht ausreicht.

Ein Verriss folgt.  Together we can change the world: Die spinnen, die Schweden. Jedenfalls 1985.

Und machen mit beim weltumspannenden Einheitsbrei. Statt im Metal für etwas zu stehen, die Masse der schwedischen Langhaarträger wohltuend aus der klebrigen Sänger- und Sängerinnenriege eines Quincy Jones und von Michael Jackson herauszuheben, erfolgt eine helfende Hand metallerseits aus Schweden, die es einem gruselig werden lässt. Der Haarlack ist ab.

Alles fein säuberlich entlarvt, im Jahre 2018. Siehste, das habt Ihr falsch gemacht. Hat sich niemand an Euch erinnert.
Nur Youtube: Die haben es säuberlich verwaltet. Es wird einen Grund haben, warum nur so wenig Klicks drauf sind.

Sowas kriegt man anzusehen, wenn man auf Facebook in die Spezialistengruppe: Musikerwitze beitritt. Ich möchte Euch nicht linken. Ver-.

Viel Spaß.

1671/18: Presseecho: In eigener Sache berichtet heute das Musikernetzwerk „backstagepro“ über tulpenartige Frühlingstriebe! Let it grow!

Beatles Pressekonferenz (gif)

Ich sehe das Ganze so: Eigentlich gibt es nur gute und schlechte Musik, egal welchem Genre sie entspringt. (Tommy T. Tulip, Interview in 04.18 auf backstagepro)

Das Musikernetzwerk backstagepro hat den Berichterstatter für das tulpenartig Zwiebelhafte, den Gründer dieser Website interviewt.

Aus gegebenem Anlass empfehlen wir dem geneigten Leser den Besuch im Interview des Tages.

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1670/18: Video: In Erinnerungen graben. Mit Jim Morrison, Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore, alles coole Typen

The Doors Are Open - Feast Of Friends


Three Hours For Magic The Jim Morrison Special

Three Hours For Magic The Jim Morrison special (documentary) unknown radio studio recording

Im Grunde befinde ich mich gerade bei Vollzeitarbeit in einer Art Badeurlaub.

Ich suhle mich in Erinnerungen an früher. So wie ich einstmals Bücher über die Geschichte der Doors las. Ich meine, die Sache ist von grundlegender Bedeutung. Bill Gates, der Nachäffer, hat später Microsofts Kernprodukt Windows genannt, aber das war bereits am Ansatz her geklaut. Jetzt haben alle Fenster. Die Sache ging zurück auf die Firma Apple Computer, die man als Erfinder von Windows durchaus zuerst nennen muss. Und jetzt kommts.

Steve Jobs hat sich damals mit Apple Records von den Beatles geeinigt, er werde nicht in Musikbereiche vordringen, denn da genösse Apple sozusagen Markenschutz. Hat alles nicht geklappt, Steve Jobs war nun wirklich alles andere als ein Verlierer. Apple Records wurde bezahlt und finanziell entschädigt. Damit blieben alle Türen für die Nachwelt offen, apropos Türen: Die Türen der Wahrnehmung funktionieren auch weiterhin gut. Wie Ihr an diesem Beispiel sehen werdet: 3 Stunden wunderschöne Kontemplation mit Jim, Ray & Co.. Ich kann nicht anders: Ich muss es weiterempfehlen. So ist nun mal das Internet.

Viel Spaß.

1669/18: Positionen: Mikel – Standing for EmWe – Liebe Gesundungsgrüße für Michael John Winter – Let Love Rain!

Let Love Rule! Sending hearts! (gif)


Standing for EmWe

Am 09.04.2018 veröffentlicht: Mikel viel Kraft und Mut und Rocknroll. Du bist wunderbar. (Ulf Fischbeck, via YouTube)

Mikel-John Bonzo, Schlagzeuger, Musiker, liegt derzeit unter lebensbedrohlichen Umständen im Krankenhaus. Lassen wir es Liebe regnen, Aufmerksamkeit, Zuwendung. Red Rain.

Ein paar seiner wichtigsten Freunde haben sich nun zusammengetan, um für Mikel-John einen Song zur Verfügung zu stellen, der ihm helfen und sagen soll: Du bist nicht allein. Du bist wunderbar. Du wirst es schaffen. Ich nenne an dieser Stelle nicht die Namen der hier sichtbaren Protagonisten. Manche werdet Ihr als Berliner Szenetiere ohnehin erkennen. Immerhin geht es hier um einen Altvorderen, Mikel war schon in den Siebziger Jahren in Berlins Musikszene proaktiv und hat demzufolge auch genau so alte Freunde.

Auch von dieser Website mit Liebe, Zuversicht und vielen, vielen guten Gedanken:
Mikel: Werde gesund!

Liebe und Kraft.

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1668/18: HIStory: Von den Endsiebzigern im Ashram in Poona – Zu Gast bei Bhagwan

Orangenscheibe mit Rosmarin

Orangenscheibe mit Rosmarin

Scenes from the Bhagwan Shree Rajneesh Ashram and Poona around 1979.
Filming & editing by Swami Ananda Siddhartha from Germany.
Music by Prem Joshua

Lauter ausgebeulte, orangefarbene Sanyasins aus Wuppertal, Köln, Liverpool und Oslo. Gitarre spielen, Bärte wachsen. Alles ist so frei. Wir finden hier zu uns selbst. Die Revolution frisst ihre Kinder. Was nur aus all den Menschen geworden ist? – Give Yourself over to absolut pleasure.

Fakt ist: Ein bedeutender Teil der Hippiekultur basiert auf indischen Selbsterfahrungsmantren, Transzentaler Meditation und freiem Sex. Das hat sich keiner ausgedacht. Maharishi Mahesh Yogi war heimlich geil, lebte sexuelle Repressionen heimlich aus, und er fasste immer seine populären Gästinnen an. „Maharishi, what have You done? You made A fool of everyone,“ das war George Harrison zu hart und offen, so wurde Sexie Sadie draus, John Lennon und Paul McCartney durchschauten die indische Gewürz- und Erotikmühle, während Ringo Starr die Gewürze  der Küche nicht bekam.  Er sehnte sich nach Baked Beans von Heinz. Beim Baghwan, der sich später Osho nannte, hatte freier Sex schließlich die ausschlaggebende Befreiungswirkung. Wenn auch die BILD-Zeitung und die BZ Berlin die Liebeshölle der Schauspielerin Eva Renzi in den Liebeskellern als Vergewaltigungen beschrieben.

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1667/18: Video: 1. West-Auftritt der Puhdys im Bremer Musikladen von Manfred Sexauer und die Zuschauer flippen total aus


Puhdys 1977 1. West-TV Auftritt ML M.Sexauer

Am 19.02.2013 veröffentlicht – Geladen von Hubert Bayer
Der erste West-TV Auftritt der Puhdys am 12.Februar 1977 im Musikladen bei Manfred Sexauer. Es wurde die LP Puhdys 1 vorgestellt und das Publikum war total begeistert
Songs: Wenn ein Mensch lebt und Reise zum Mittelpunkt der Erde, 2 Wochen später kam dann die Sondersendung `Puhdys Musikladen Extra`, die auch als Kaufvideo erhältlich ist. Es ist hier die original Videoaufnahme von 1977 (einer der ersten Videorecorder)

Im Rahmen der regelmäßigen, geschichtlich fundierten Berichterstattung dieser Website muss dieser Beitrag als Lese- und Anguckzeichen verschlagwortet werden. Denn er rührt. Die Werbetrommel für die Idee, Wessis dürften 1977 auch ein bisserl Deutschrock verstehen. Die Menschen zu Tränen. Den Geschichtsteig der deutschen Wiedervereinigung als mürrischer Teig aus deutsch deutscher Myrrhe. Imagine – there’s no wall around us, no soldiers around us, above us only skies. Ja, Udo Lindenberg hatte es zwar früher schon den Wessis gezeigt. Gleichwohl war die Welt im Anglizismus und in der amerikanischen Götzenverehrung erstarrt. Wohltuend verständlich, hinsichtlich einer klaren deutschen Sprache, wenngleich man von den Puhdys durchaus ganz starke Anleihen bei angelsächsischen Vorbildern wahrnehmen konnte.

Meine Haare trug ich ganz genau wie Du. Sehnsucht, die ich nie gekannt. Ich sang es mit, mal laut mal still. Der Rest ist Geschichte. Inzwischen sind alle Puhdys selbst alt wie ein Baum. Weg zwischen Wirklichkeit und Traum. – Genau so ist es.

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Rechercheempfehlung: Durchsuche diese Website im Suchfenster nach Puhdys. Viel Spaß, Du Ostrocker! 😉

Diesen Beitrag widme ich dem Bassisten Harry Jeske, der auf den Philippinen lebt.

1666/18: Dokumentation: Paul McCartney and Wings: Band On The Run


Paul McCartney and Wings: Band On The Run – ITV Special – Dermot O’Leary

In this one hour documentary Dermot O’Leary meets Sir Paul McCartney to hear about the making of the 1973 Wings album Band on the Run. Dermot hears how McCartney flew out to Lagos in Nigeria to make the record — even though two members of his band resigned before the flight Arriving there, the former Beatle found the recording studio half finished. McCartney was mugged, lost his demo tapes – and could have lost his life.. But out of this chaos — alongside band members Denny Laine and wife Linda McCartney -Sir Paul went on to create one of the greatest albums of the Seventies. The title track Band on The Run and Jet both went on to be massive hit singles while the album became a Grammy winner. (Auszug aus BeatlesArchivesHQ auf YouTube)

Meine erste Langspielplatte, einen ehemaligen Beatles betreffend, war Band On The Run von Paul McCartney.
Die Dokumentation trifft insofern meinen Nerv. Auch wenn ich vieles schon weiß. Ich möchte sie hier bereitstellen.
Interessehalber. Auch für Leser. Guxtu?

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1665/18: HIStory: 1981 wiedereröffnete das Quartier Latin an der Potse – Im September 2018 kommt ein Buch übers Quartier Latin


Rock City Berlin, SFB 1981

SFB-Reportage: Wiedereröffnung des mit Senatsmitteln sanierten Quartier Latin 1981. Musik: Neonbabies („Eingebrochen“) und Artischock („Rock ’n‘ Roll Ausverkauf“) – Und genau genommen erinnert man sich so, auch wenn es ein bisserl romantisch verklärt wirkt: Bezeichneten wir nicht damals den Veranstaltungsort eher als Quartier Latent, ausgehend von der Anwesenheit dort in Pirmasens, pardon Permanenz? Latent dagewesen? Oder notorisch? Naja, notorische Reflexe. Ist auch wieder lange her und eine ganz andere Geschichte.

Das Quartier Latin im Jahre 1981 ist im Zustand der Wiedereröffnung, weil der Senat Mittel bereitstellt, es umfassend zu renovieren und mit den Bewohneranliegen in Übereinstimmung zu bringen. Wir sehen die Neonbabies mit Inga Humpe am Gesang und die Band Artischock. Dann heftet sich Kultursenator Dr. Dieter Sauberzweig (SPD) Verdienste ans Revers, indem er erklärt, warum in Berlin sinnvollerweise nicht nur Bands gefördert werden, sondern auch Auftrittsorte. Im Filmbeitrag fehlen die damals wesentlichen zwei Protagonisten der Berliner Freie-Gruppen-Förderungen, the Men behind the Scenes: Bernd Mehlitz, der Rockbeauftragte, und dessen Mitarbeiter Uwe ‚Sandy Hobbs‘ Sandhop, ein nebenbei brillanter Musiker jener Tage (The Beatitudes, Les Black Carnations u.v.a.). Der zuvor tätige Rockbeauftragte Lutz Manthe war als erster seines Amts bereits behördlich verschlissen. Eigentlich hätte auch die Sendung nicht „Rock City Berlin“ heißen dürfen, denn darauf gab es einen Titelschutz: Unter diesem Namen veröffentlichte Rudolf O. Böhne, genannt Rudi, das Gespenst, in der Gustav-Müller-Str. in Schöneberg ein Jahrbuch der Berliner Musikszene, das später der Verlag Frieling & Partner übernahm.

Letztlich hat das Quartier Latin (damals unter Leitung von Manfred Manne Sass) später seine Pforten endgültig geschlossen. Dessen Sohn Marco und der Berliner Musik- und Kulturjournalist Henry Steinhau arbeiten derzeit an einem umfassenden Buch über das Quartier Latin. Nach gegenwärtigem Stand ist die Veröffentlichung des Buchs für den September 2018 geplant. Weiterführende Informationen sind verlinkt. Ich selbst habe einmal in meinem Leben im Quartier Latin gespielt. Ein paar Mitschnitte des ausverkauften Konzerts damals (der große Varta-Musikpreis) ist unten ebenfalls verlinkt.

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Rechercheidee: Suche nach Rock City Berlin, nach Les Black Carnations, nach Neonbabies und weiteren Suchbegriffen auf dieser Website

1664/18: Video: Robert Gläser – Weißt du was du bist? – Gezielte Abrüstungsverhandlungen

Ich glaub es hackt - Zeichnung. Lo Graf von Blickensdorf (mit freundl. Genehmigung)

Ich glaub es hackt – Zeichnung. Lo Graf von Blickensdorf (mit freundl. Genehmigung)


Robert Gläser – Weißt du was du bist? (Offizielles Video)

Robert Gläser stromert auf der Frankfurter Allee entlang, die Axt hat er dabei. Verdammte Axt.

Mir geht es mit Robert Gläser häufig so, dass ich auf die Drumtracks von seiner Audio-, nicht Apfelträume besonders gründlich höre. Robert – JA, das gefällt mir sehr – nimmt immer wieder mit dem für mich großartigsten Berliner Drummer der Welt Felix Lehrmann auf. Und dann groovt das Zeug wie Schwein. Oder Sau? Oink oink: Robert Gläser hat als Bassist den Bass 2008 auf einem Zöllner-Album gespielt, auf dem Stück „Rot“. Und auf allen anderen. Der Bass auf „Rot“ (wir berichteten) ist das härteste, hammerharteste Stück Funk, dessen ich in Spreenähe gewahr werden konnte, seit jetzt nicht mehr als exakt 10 Jahren. Oder auch noch länger. Nun ist Robert Sänger.

Ich hätte längst in die linke Hand von Felix Lehrmann verliebt getätschelt. Der Linkshänder bedient die HiHat und noch ein zwei andere Perkussionswerkzeuge des Vertrauens mit einer wirklich unvergleichlichen Fortüne. Als Vorbild dafür gibt es den französischen Drummer Paco Sery an. Freunde, keine Sorge, es bleibt bei rein platonischem Fahneneid for Felix (Hashtag #fff – steht ferner auch für vollkommene Fremdenfeindfreiheit einer Sache, die vom Tulip angeleitet wird). Felix (Drum Workshop) und Robert (Bass), das groovt schönst. Das könnte man auch Groove Workshop nennen. Aber das soll eben nicht sein.

Ein schönes Lied des Tages ist das Stück Weißt Du was du bist? Dieses Stück hat der amerikanische Schlagzeuger Ryan Hoyle getrommelt.  Ich habe bewusst sooooo transparent geschrieben, so könnt Ihr alles nachvollziehen. Richtig, gläsern.

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Recherchevorschlag: Nach Robert Gläser auf dieser Website suchen.