1624/17: Video: Investigatives Geheimvideo vom Making of von Anna-Marlenes Tagträumen #behindthescenes

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Anna-Marlene Tagtraum MAKING OF 2 von 5

 

Am 10.12.2017 veröffentlicht

Jeden Sonntag eine neue Folge vom Making of des Debütalbums Tagtraum
Das ganze Album gibt es hier zu hören/streamen/kaufen:
itunes: https://itunes.apple.com/de/album/tag…
Spotify: http://bit.ly/tagtraumspotify
Und für alle, die dazu gerne was in der Hand haben:
http://bit.ly/tagtraumamazon

Folgt mir hier:
https://www.facebook.com/anna.marlene…
http://anna-marlene.de/
http://www.instagram.com/kunstpop_anna_m

(Freiwillige Pflichtangaben eines höflichen Berichterstatters. Quelle: The One & Only AnnaMarlene, auf Youtube)

Wenn diese drei Kammerzofen des guten Gesangs mit Anna-Marlene an den Tagträumen der Sängerin arbeiten, kommt dabei das hier heraus.

Ein lustiges, quirliges behind the scenes, wie Tonträger entstehen. Oft hört man während des Prozesses der Musikwerdung ja gar nicht gleich, dass dabei was Großartiges herauskommt.

Stu-Stu-Studio, ohohhh! Viel Spaß.

(Danke, Ulrike Weidemüller)

1623/17: Video: Robert Gläser plaudert aus dem Nähkästchen seiner musikalischen Genesis

Banner Personen


Robert Gläser – Pressemappe virtuell

Infos & Tourdaten www.robertglaeser.de

Robert Gläser, Bassist, Songreiter, musikalischer Tausendsassa, plaudert aus dem Nähkästchen.

Er kann sich keine bessere Band wünschen.

Seine Phase bei der Münchener Autovermietung Six hat er nach 19 Jahren abgeschlossen, und das war Absicht.

Robert hat mal den besten Berliner Funkbass der Welt gespielt, auf dem Stück Rot von Die Zöllner.

1622/17: Video: Erdmöbel feat. Judith Holofernes – Von der „Hoffnungsmaschine“

This Machine Kills Fascists

This Machine Kills Fascists. (Quelle: Wikipedia, Gitarre von Woodie Guthrie Foto: 08.03.1943)

Gastbeitrag

Autor: Björn Casapietra

Etwas seltsames passiert gerade.

Bin durch Zufall auf diesen neuen Song, auf dieses Video gestoßen.

Eigentlich haben FB-Freunde von mir es gepostet um sich darüber lustig zu machen. „Fremdschämen“, „peinlich“, „wenn ZEIT-Redakteure singen“, „Gutmenschenlied“, „Lied der Dinkeldeutschen“ – all das war zu lesen.

Nun, da ist auf jedenfall was dran. Die Jungs von der Band Erdmöbel hätten ihre Pulloverauswahl bestimmt überdenken sollen.

Aber etwas anderes passiert mit mir. Nachdem ich zuerst auch so dachte, hat mich dieser Song so dermaßen in seinen Bann gezogen… ich weiß nicht, wann mir das zum letzten mal passiert ist. In den vergangenen Tagen hab ich dieses YouTube-Video unzählige Male aufgerufen. Gestern im Tourbus auf der Rückfahrt von unserem Konzert bestimmt alleine 8 mal. Und das erste was ich heute morgen nach dem Aufwachen tat, war nach diesem Video zu suchen und es anzuschauen.

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1621/17: Video: Chick Corea Trio @Tchaikovsky Hall „Spain“ 15.05.17 Moskau – Chinesen, Griechen, Spanier ….und 1.500 Moskowitzen!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Chick Corea Trio @Tchaikovsky Hall „Spain“

Die Redewendung „Das kommt mir spanisch vor“ besagt, dass jemandem ein Sachverhalt unverständlich oder seltsam erscheint. Möglicherweise stammt sie aus der Zeit, als Karl V., der seit 1516 spanischer König war, 1519 auch deutscher Kaiser wurde. Das spanische Hofzeremoniell war bis dahin in Deutschland bzw. am deutschen Hof wenig bekannt und wurde zum Teil als unerhört empfunden. Im Simplicissimus findet sich folgender literarischer Beleg: »Bei diesem Herrn kam mir alles widerwärtig und fast spanisch vor …« Das spanische Gegenstück zu dieser Redewendung lautet »esto me suena a chino« – „das kommt mir chinesisch vor“, was aber seltener gebraucht wird als die deutsche Version. Zu finden ist auch die Variante »es como si me hablaran en chino«. Auf Englisch lautet der Spruch „That’s Greek to Me“ – „das kommt mir griechisch vor“. Allerdings meint man damit nicht, dass einem etwas eigenartig vorkommt, sondern, dass man gar nichts versteht (was eher dem deutschen „Ich versteh nur Bahnhof“ entspricht). Die englische Version stammt aus dem Mittelalter und wurde von William Shakespeare in The Tragedy of Julius Caesar verwendet: but those that understood him smiled at one another and shook their heads; but, for mine own part, it was Greek to me. (Auszug aus der Deutschen Wikipedia)

Ungespielte Bremsfreude.

Bzw. ungebremste Spielfreude.

Chick Corea bringt 1.500 Moskowitzen das orale Chorale bei. Niemandem kommt das spanisch vor. Bei der Gelegenheit räumen wir mit einem Fakebegriff auf: Bei Vegetariern handelt es sich nämlich nicht um Mooskauer, wie widerliche Fleischkäuer gern argwöhnen. Handelt es sich um Moskowitzen, so ist dies hingegen ein Kofferwort aus Moskauern und Musikerwitzen. Gute findet man übrigens hier auf facebook.

Wie man sieht, haben alle ihren Spaß. Ein Praliné der modernen Jazzmusik, hochästhetisch.

Ungeklärt indes bleibt folgendes:

Wie kommt es eigentlich den Russen vor, wenn es uns Deutschen spanisch….?

1620/17: Video: Hannes Wader nimmt Abschied von der Bühne – blackbirds.tv sagt ihm, mein Herz lässt ihn grüßen!

Lehrer Schülerin (gif)

 

Wader sagt Adieu. Hannes Wader, der wohl nachhaltigste deutsche Liedermacher, hat sich nach 50 erfolgreichen Bühnenjahren entschlossen, der Bühne Adieu zu sagen. Im Herbst 2017 tritt der dann 75-jährige zu seiner letzten großen Tournee an, die am 30. November im Berliner Tempodrom endet. (schreibt Prinz Rupi hier)

Der beginnende, bewegende Ruhm jener Ursprungs-Jahre 1965, 1966 und allem was folgte findet seinen Abschluss im Abschiedskonzert am 30.11.17 im Berliner Tempodrom, mit dem Hannes Wader nach 50 Jahren Bühnenpräsenz Abschied von den die Welt bedeutenden Brettern nimmt. Aus Anlass dieses Abschieds sagt blackbirds.tv Hannes Wader nochmals ausdrücklich Danke für alles. Das Eingangsbildchen dieses Artikels symbolisiert das schicksal- und zauberhaft Geahnte der Bedeutung des Waderschen Liedguts. Ziviler Ungehorsam gegen das Establishment, damals noch mit Strumpfhosen, Zöpfen und kleinkariertem bundesrepublikanischem Anstrich.

2013 hat Hannes Wader den Echo Lebenswerk erhalten. Die Laudatio auf ihn hielt Reinhard Mey, hier der Wortlaut der Rede:

„Guten Abend. Ich freue mich, hier zu sein, und dass es darum geht, einen lieben Freund und guten Weggefährten mit einem Echo für sein Lebenswerk zu ehren.

Unsere Weg beginnt in grauer Vorzeit, im vorigen Jahrhundert, wir schreiben das Jahr 1965. Ganz Deutschland stöhnt unter dem Joch amerikanischer Schlager, deutscher Schnulzen und lähmender Tanzmusik. Ganz Deutschland? Nein, ein kleines Häuflein unbeugsamer, zorniger junger Leute lehnt sich dagegen auf. Sie rotten sich zusammen auf einer grünen Wiese vor einer Burg mit Namen Waldeck, singen widerborstige Lieder, die sie selber schreiben und mit denen sie dem Stumpfsinn speienden Drachen der Volksverdummung den Gar ausmachen wollen.

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1619/17: Video: Alex Sebastian – Is it gone?

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alex Sebastian – Is it gone

In Kooperation mit dem Pfälzer Comiczeichner Dennis Hauck, der auch für die fantastischen Sting Illustrated Comics verantwortlich war, entstand ein Comicvideo zum Thema des fortwährenden Suchens und Selbstverlierens in einer immer hektischer werdenden Welt. (schreibt Alex Sebastian hier)

Wir haben kürzlich bereits ein anderes Stück von Alex Sebastian hier veröffentlicht und dazu eine kleine Geschichte aus Übersee (Amerika) erzählt. Der Song ist wahrlich kein Whataboutism. Aber mal genauer: Was ist eigentlich ein Whataboutism? Das Wort hat seinen Ursprung in den Zeiten des Kalten Krieges und wird im Zusammenhang mit sowjetischen Paraphrasen bei der Verhandlungsführung über die wichtigsten Systemvergleiche zwischen Kommunismus und Kapitalismus bemüht. „Wenn der Papst den Syrer Assad kritisiert, könnte Assad einfach sagen: ‚Und was ist mit den pädophilen Priestern?‘ Als Oskar Lafontaine auf die Mauertoten angesprochen wurde, stellte er die Gegenfrage: ‚Was ist mit den Toten im Mittelmeer‘?“ – Und ne, nämlich nicht: Der klingt eben nicht wie Sting, Peter Gabriel oder Van Morrison, der Mann, der heißt Alex Sebastian, kommt aus München und hat eine eigene Handschrift.

Dem Narrativ über eine Liga außergewöhnlicher Gentlemen von neulich (siehe unten) fügen wir heute eine Episode vorzüglich produzierter (und gespielter) Musik hinzu. Das Stück heißt Is it gone? und der Song erscheint am 1. Dezember 2017 im gutsortierten Handel. Ischo Weihnachten?

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1618/17: Video: Spielman In Bad Company – I’ll Fly Away – Live im Mojo Club Hamburg


Spielman In Bad Company – I’ll Fly Away (Live im Mojo Club, Hamburg)

Im November 2017 hat unser Freund Andreas Kümmert Spielman In Bad Company als Support Act mit auf seine Tour genommen. Im Mojo Club in Hamburg haben wir dieses Video gedreht. Viel Spaß damit! Sweet Songs For The Dying! Label: contact@urbantreemusic.de Press: daniela.siemon@der-promotor.de Artwork: Arne Teubel (Die Kommune) Booking: Felix Hackmann – felix@fourartists.com Supported by: Audio Technica (Urban Tree Music / Believe Digital) Ron Spielman / Gitarre & Gesang Joh Weisgerber / Bass Uwe Breunig / Schlagzeug Werner Goldbach / Keyboards Video: Urban Tree Media Grafik: Arne Teubel von Die Kommune FOLLOW SPIELMAN IN BAD COMPANY @ FaceBook: https://www.facebook.com/spielmaninba… @ Website: http://www.sibc.band

Ohne Worte.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

1617/17: Video: Wir sind eins (Sagt ihr) – Moses Pelham + Michael Patrick Kelly – Eine Zeitendefinition im #hierundjetzt


Moses Pelham mit Michael Patrick Kelly – Wir sind eins (Sagt ihr) (Band-Mix) (Official 3pTV)

„Wir sind eins (Sagt ihr) (Band-Mix)“ ist hier erhältlich: https://MosesPelham.lnk.to/WirSindEins „Herz“ ist hier erhältlich: https://MosesPelham.lnk.to/Herz Die Limited Deluxe Box von „Herz“ gibt es hier: https://MosesPelham.lnk.to/HerzBox „Moses Pelham ♥ Tour“ im April 2018 05.04.: Dortmund, FZW 06.04.: Köln, Gloria-Theater 07.04.: Berlin, Heimathafen 09.04.: Stuttgart, Im Wizemann 10.04.: Frankfurt/M., Batschkapp (ausverkauft) 12.04.: München, Technikum 13.04.: Nürnberg, Hirsch 14.04.: Dresden, Reithalle 16.04.: Frankfurt/M., Batschkapp (ausverkauft) 18.04.: Bremen, Modernes 19.04.: Hamburg, Mojo-Club 20.04.: Hannover, Capitol 26.04.: Frankfurt/M., Batschkapp 27.04.: CH-Zürich, Härterei Club

Die gute Musik wurde bereits gemacht. Sie ist und bleibt Vorbild. Was nun folgt, baut auf bereits Gewesenem auf. Nicht auf Verwesenem drauf.

Das Zentrum zur Überwindung von Einfalt, Langeweile und Ödnis ist lange schon in Frankfurt am Main, Rödelheim. Dort residiert ein Pate namens Pelham, dem einst mit Sabrina Setlur, in eigenem Namen und Ausnahmesängern wie Xavier Naidoo viele, viele Sahneschnitten gelungen, durchaus laktosefrei durchdrungen. Wer mochte nicht ihr Badewasser saufen? Du liebst mich nicht.

Die deutsche Popmusik ist 2017 in der Reflektionsphase angekommen. Sänger und Sängerinnen treffen sich jetzt bei „Sing meinen Song“, einem Fernsehformat. Hier trifft zusammen, was in unserem Kopf nicht zusammengehört, das Unvereinbare: Mittendrin sitzt der Global Buddha aus dem Zentrum der Veränderung, Moses Pelham. Die Ewiggestrigen, die Skeptiker, die die sich nicht verändern können, hadern mit dem neuen deutschen Popzustand. Und weil Lena, Paddy, Tim, Yvonne am Kamin sich räkeln, auf einem musikalischen Tigerfell. Kritiker, aufgepasst. Diese Skeptiker sollen wissen: Sing meinen Song, das ist ganz anders vom Anspruch und vom Zuschnitt her als das Dschungelfernsehen von RTL. Go down, Moses.

Jeder hat gesagt, das ginge nicht. Und dann haben sie es einfach gemacht: Für „Wir sind eins“ sind Michael Patrick Kelly und Moses Pelham, ein unvereinbares musikalisches Pärchen, in die Alpen gezogen. So wie Bushido Karel Gott zu „Für immer jung“ lud, ist es nun gang und gäbe, dass Kellyfamily-Wonneproppen und radikale Weltmusik-Kulturveränderer wie Moses Pelham gemeinsame Sache machen. Lasst uns aufbrechen, Zäune im Kopf zu clashen, lasst uns draufrechnen, dass wir all die Claims trashen. Lasst uns jetzt endlich die Musik mashen.

Und im Grund ist es ganz, ganz einfach: es gibt nur gute und schlechte Musik, der Rest ist Papperlapapp. Danke, Michael Patrick Kelly und Moses Pelham, dass Ihr Euch über Denk- und Singverbote hinwegsetzt. Genau: Das geht ganz wunderbar. Denn: Wir sind eins.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1616/17: Video: Andy Robson & Urban Fox – Get Rid of the Fear (Full Song Edit) 4K #Tageslied

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Andy Robson & Urban Fox – Get Rid of the Fear (Full Song Edit) 4K

The official music video clip of Andy Robson & Urban Fox´s atmospheric song „Get Rid of the Fear“. An independent whole production by ooRay creation. Shot in March of 2017 on Panasonic GH4/H-X025 in Cine4K. Edited & graded in Avid Media Composer Symphony. Visual effects created in Blender. Andy Robson & Urban Fox GET RID OF THE FEAR clip by Matthias Rochow ooRay creation | audiovisual design music written by Andy Robson recorded by Sebastian Kleinloh with Andy Robson (guitar,vocals) Lars Sauthoff (bass) Sebastian Müller (drums) Jonas Hauer (keys) *** additional content by courtesy of Compass GmbH @ http://www.compassgmbh.de (Andy Robson & Urban Fox concert poster, Urban Fox logo) lotsalote @ https://www.reddit.com/user/lotsalote (Default Cube movie poster)

Was Andy Robson aus Berlin hier vorlegt, hört sich sehr, sehr hörenswert an. Er hat aber auch gute Mitwirkende dafür gehabt.

What does the fox say? Schluss mit der Angst, genug davon: Das Lied des Tages auf blackbirds.tv

1615/17: Video: You’ve got to hide your Love away – Heinz + Angelo Huth #Tageslied

Nighttrain "zuhause" - vlnr: Wolfgang Fritsch, Jürgen Huth, Horst Lippok, Heinz Huth

Nighttrain „zuhause“ – vlnr: Wolfgang Fritsch, Jürgen Huth, Horst Lippok, Heinz Huth


You´ve Got To Hide Your Love Away – Cover by Angelo und Heinz Huth

Angelo Huth sagt, es sei sehr traurig, wenn Menschen wie John Lennon nicht mehr unter uns weilen. Dies veranlasse ihn, diese Musik auch weiterhin zu zelebrieren.

Angelo Huth ist der Sohn von Heinz Huth. Dessen bekanntestes Uhuhhhhuuuuh…. hatte es einst als Hallo Bimmelbahn und mit der Berliner Band Nighttrain in den Siebzigern mehr als achtsam nach chartsoben geschafft. Später fanden sich die Fragmente von Uhuhhhhuhhh…. in einem Song von Boney M. wieder, bevor sie erneut wieder in einem weltweiten Smashhit von Duckface – Barbra Streisand – erneut verwurstet wurden. Es war die Epoche der maschinengetriebenen Samples angebrochen.

Angelo und Heinz Huth haben den Beatles-Song, den eigentlich John Lennon singt, sehr schön aufgenommen. Fast hätten wir uns verschrieben: You’ve got to hide your life away, aber das wäre natürlich Unsinn. Die beiden Musiker – Vater und Sohn – haben genügend musikalische DNA, sodass niemand auf die Idee kommen müsste, dies musikalische Wirken verstecken zu sollen.

Danke, Heinz, danke Angelo. Gefällt.

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  • Heinz Huth gibt uns „Imagine

1614/17: Video: Alex Sebastian hat eine Liga außergewöhnlicher Gentlemen am Start. Über einen Woodstock ‚freak of nature‘ aus München

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alex Sebastian: Why are you still here? [official video]

Am 27.10.2017 veröffentlicht
New song by alex sebastian, IN STORES NOW! Featuring Jerry Marotta (drums) and Tony Levin (bass).
A Walter White and Breaking Bad tribute videos created by an amazing team of enthusiasts with a very small budget! Thank you all!

So ist dieses ganze Stück Musik in der Kürze der Zeit gestrickt: Du verstehst das business und ich die Chemie guter Allianzen. Dies alles Ingredienzien eines mutmaßlichen Achtungserfolgs. Was ist denn nun das besondere Hui dieses Songs?

Es ist eine außergewöhnliche Allianz über zwei Kontinente hinweg. Auf Alex Sebastian wurde ich aufmerksam, weil ich mich via facebook und Instagram mit dem amerikanischen Schlagzeuger Jerry Marotta verfreundete. Ich kenne Jerrys Arbeit schon sehr lange. Zuallererst sicherlich seine Zusammenarbeit mit Peter Gabriel Ende der Siebziger Jahre des letzten Jahrtausends. Mir ist weiteres namedropping eher lästig, man kennt Marotta, dessen größte Marotte das Drummen ist. Daneben besitzt er ein Studio in der Nähe von Woodstock, eine ehemalige kleine Kirche.

Ähnlich muss man einen der weiteren, größten Namen des Musikbusiness aller Zeiten anfassen: Tony Levin, den ich vor Jahren mit Terry Bozzio, Pat Mastelotto und – Gott sei ihm gnädig – Allan Holdsworth in Berlin live spielen sehen durfte. Tony Levin hat auch schon mit John Lennon Platten aufgenommen. Auch hier überlasse ich das namedropping Wikipedia.

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1613/17: Video: Rainbirds – Tom Waits

Die Rainbirds on Tour, im Vorprogramm: The Doors

Die Rainbirds on Tour, im Vorprogramm: The Doors

 


Tom Waits-Rainbirds (1983)

yes i have got so much to give
and to learn what it takes to give love
i have got so much to give
and to learn what it takes honey yeah to give
i have got so much to give
and to learn what it takes, shoobidooh

Love was already there to be found – Rainbirds (1989)

Wie bringt man eine Berliner Band dazu, sich Rainbirds zu nennen? Nun: Den Songtext des Stücks aus dem Jahre 1983 halte ich geheim. Manchmal sind es nicht die Lyrics, die die Welt bewegen.

Die Antwort gibt Tom Waits 1983 mit diesem Stück gleichen Namens.

Über die Berliner Rainbirds früherer Tage erfährt der Leser hier im Suchen-Modus weiteres. Aus gegebenem Anlass das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

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1612/17: Personen: Zu Katharina Franck – Blueprint macht glücklich. Vieles andere aber auch. Eine Werkschau.


Rainbirds. Boy On The Beach

Zum Remix, der sogenannten „rock-a-way“ Version von Boy On The Beach, der zweiten Singleauskopplung des Rainbirds-Debutalbums, sind Live-Bilder von einem Auftritt in München im Frühling 1988 geschnitten. Mit Wolfgang Glum, Beckmann, Rodrigo Gonzalez und Katharina Franck. Regie: Roman Kuhn. Produktion: ARRI Film. Erschienen 21.06.1988.

Die Berliner Band Rainbirds wurde von Katharina Franck (g, voc) angeführt. So war es immer.

Sie war und ist das Quantum unverzichtbarer Bestandteil eines europaweiten Erfolgs deutscher Musikgeschichte. Die Rainbirds waren eine absolute Ausnahmeerscheinung. Dass es mit der ersten Rainbirds-Formation von Katharina Franck mit Michael Beckmann am Bass, Wolfgang Glum an den Drums und Rodrigo González (später, Gitarre) irgendwann vorbei war, ist Geschichte. Und bedauerlich. Eins der besten, deutschen Gitarrenriffs aller Zeiten steuerte der unglaublich versierte Hamburger Gitarrenprofessor Peter Weihe für den Song ‚Blueprint‘ bei. Es braucht nur ganz kurz angespielt zu werden. Unkundigste Musikfans erkennen diesen Song am Anfang des zweiten Takts. Katharina Franck, Rainbirds? Nie gehört. (Das Riff setzt ein) Ach, doch, warte mal, klar. Peter Weihe veredelte den Song mit einem Alleinstellungsmerkmal. Der Rest ist „the voice“, die glockenhelle Stimme von Katharina Franck ist erkennbar unter Tausenden von Sängerinnen.

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1611/17: Video: Conexão Berlin – Yatra Ta (Tania Maria) – Droht ein EchoJAZZ? Anna-Lena Schnabel weiss, wie’s läuft.

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Conexão Berlin – Yatra Ta (Tania Maria)

Tino Derado: piano, Thomy Jordi: Bass, Matthias Trippner: drums, Christian Magnusson: trumpet, Andreas Weiser: percussion

Ave Maria: Musik die wie eine gut angerichtete Tomatensalsa ist.

Groove, Drive, eine lateinamerikanische Anmutung von Netzwerk, eine Connection.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Wenden wir uns nun einem sehr ernsten Thema zu und einem Programmtipp heute auf 3sat. Es geht um die Veranstaltung für Menschen, die gerne seicht baden und dafür 70 Euro Eintritt zahlen, um neben ihrer Schwester, der Echo Jazz-Preisträgerin zu sitzen. Ist verlinkt. EchoJAZZ-Preisträger sein: Wie schön, wie toll. Und wie unglaublich mies, zeigt die Dokumentation auf 3SAT, die heute Abend läuft und nachdrücklich und hintergründig – aufwühlend – berührend die tiefen Abgründe einer vordergründig darbenden Jazzmusikszene, die 5% des Gesamtumsatzes macht und in der immer die Musiker gefickt sind, also zuletzt kommen. Anreise selbst zahlen, damit sich die Branche feiern kann, Hotelzimmer sowieso. Die Promoveranstaltung, die sich über eine Querfinanzierung über alle Teilnehmenden, die Preisträger finanziert? Brrrr…kalt isses am Hamburger Harfen.

Da kommt einem Erdbeer-Maguerita gerade recht, brrr kalt. Oder eine Tomatensalsa, um beim Thema zu bleiben, aber packt bitte ein paar Jalapenos rein. It’s so hot.

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1610/17: Video: ‚Blueprint‘ – performed by Big Fat Shakin‘ – Eine Ode an eine musikalische Freundin.

Icon Coole Covers

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


BIG FAT SHAKIN´ – BLUEPRINT (OFFICIAL VIDEO 2015)

„Blueprint“ (Rainbirds Cover) from the Single „Razzle Dazzle“ iTunes: http://itun.es/de/rnGM9 Amazon: http://amzn.to/1WA78PP Spotify: http://spoti.fi/1P7yx9S https://www.facebook.com/Bigfatshakin

Man kann über die tödliche Zwangsläufigkeit eines europaweiten, lebenslangen Hitgefängnisses mit Häme und Missgunst nachdenken. Über den im Zweifel teuflischen Fluch, ein Lied verfolgt dich als Künstler ein Leben lang. Gehst du auf die Bühne, kommt gleich die Forderung: Los, spiel mal Blueprint. Aber ist man Blueprint, sein Leben lang? Mitnichten.

Oder man sieht das Gute darin: Dass er einen im Zweifel auch künftig ernährt, wenn der Erfolg mal nicht mehr so groß ist. So muss man den Song „Blueprint“ von Katharina ‚Katja‘ Franck (Rainbirds) Blueprint sehen, meines Erachtens. Und davon ab: Es ist einfach ein unglaublich guter Song, vielleicht sogar einer der Besten aller Zeiten. Ein Evergreen. Dass mir die wunderbare Ausnahmestimme der Rainbirds-Frontfrau hier im gezeigten Cover nicht fehlt, liegt am Rockabilly-Style von Big Fat Shakin‘. Shakin‘ All Over: Das haben Big Fat Shakin‘ prima gelöst. In jeder Hinsicht hörens- und sehenswert.

Möge der Song die wunderbare Inspirationsquelle dieses Videos noch lange gebührlich ernähren. Interessiert euch weiterhin für Katharina ‚Katja‘ Francks musikalisches Machen. Im Zweifel zieht sie das Ding auch ganz allein durch, hörte ich mal. Eine durch und durch Musikerin, die nicht an bestimmte Personen, Bandzusammensetzungen oder Konstruktionen gebunden zu sein scheint. Am I in Love with an Alien – better an idea of an alien? Miles Davis wusste: Über Musik muss man nichts schreiben. Sie steht für sich selbst. Sie ereignet sich: Miles stand häufig mit dem Rücken zum Publikum. Ich halte mal die Klappe.

Blueprint als Rockabilly – Likt ruhig die Facebookseite der Rock-A-Billies (link oben). Das Lied des Tages auf blackbirds.tv. Liebe & Licht.

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1609/17: Lyrik: ‚Rote Nelken‘ – Von Selma Meerbaum-Eisinger – gelesen von Iris Berben – Nie wieder Nationalsozialismus!

Rote Nelken

Ich habe Angst. Es drückt auf mich das Dunkel
jeder schwülen Nacht.

Es ist so still, und mich erstickt des großen
Schweigens schwere Pracht.

Warum, warum bist du nicht da? Ich hab‘
gespielt, ich weiß – verzeih.

Ich hab‘ mit meinem Glück gespielt – es ging
entzwei – verzeih.

Es tut so weh, allein zu sein. Drum komm, ich
warte ja.

Wir lachen uns ein neues Glück, so glaub es doch
und komm zurück – es ist ja so viel Lachen da.

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1608/17: Video: „Stepping stones“ – Ittai Rosenbaum, Hugo Reydet, Tom Dayan – Und überhaupt: Macht doch mal ne Pause!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Stepping stones – Ittai Rosenbaum, Hugo Reydet, Tom Dayan

Ittai Rosenbaum trio, Berlin Hugo Reydet – bass Tom Dayan – drums Ittai Rosenbaum – piano Composed by Ittai Rosenbaum

Wir hatten schon eins dieser gerade veröffentlichten Videos ein paar Artikel vorher. Macht nichts. Doppelt hält besser.

Onkel Fonk kommentiert auf facebook dazu: „Auch die Pause gehört zur Musik.“ Richtig: Ein paar Artikel lang Pause, denn sonst droht die Gefahr der feindlichen Jazz-Übernahme. Jazz ist nur ein Gesichtspunkt und gehört wie Rockmusik, Reggae und vieles andere mehr zum Aspekt audiophoner Verführung. Aber dann, aber dann: Dann gibt uns das Trio wieder diesen Jazz, den anzuhören dem Berichterstatter Spaß macht. Gut, die Buchhaltung beschwert sich, sie könne sich nicht auf Zahlen konzentrieren. Und hat damit bereits vollumfänglich erfasst, worum es in diesem Stück Jazzmusik nämlich geht: Um Meilensteine, Milesstones, Fragmente von Musik und allem, was zwischen zwei Noten passieren kann oder auch gezielt unterlassen wird. Dass man das Pausieren zwischen zwei Tönen spüren kann. Und nicht Soll und Haben, Storno und Belegaufzeichnungspflicht. Schnöder Mammon oder schierer Jazz, es ist dem Zuhörer geboten, sich dem Ereignis auszuliefern.

Der Berichterstatter aber findet das überhaupt nicht schlimm. Denn wer mag schon Buchhaltung? Argh.

Nein, nein, ganz fein und spirituell. Muss nicht jeder mögen. Wir schon.

Stepping stones, das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Thank You for the music, Ittai Rosenbaum.

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1607/17: Nachruf: Joy Fleming (* 15.11.1944 Rockenhausen; † 27. 09.2017 Sinsheim-Hilsbach)


Joy Fleming – Neckarbruecken-Blues (ZDF Drehscheibe 09.03.1973)

Joy Fleming, bürgerlich Erna Liebenow geb. Raad, in erster Ehe Strube (* 15. November 1944 in Rockenhausen, Nordpfalz; † 27. September 2017 in Sinsheim-Hilsbach), war eine deutsche Jazz-, Blues- und Schlagersängerin. – Als Joy Fleming am Mittwoch in ihrem Haus starb, war sie allein zu Hause. Ihr Lebensgefährte war wie fast jeden Mittwoch in Frankreich, um dort zu unterrichten. Ihr Manager telefonierte noch kurz vor Joys Tod mit der Soul-Ikone: „Wir alberten am Telefon. Sie ließ meine Mutter lieb grüßen und regte sich noch über ihren frechen Papagei auf, der beim Telefonat ständig dazwischen kreischte.“ Nur wenig später war sie tot. „Sie ist auf der Couch friedlich eingeschlafen“, sagte Exmann Bernd Liebenow der Deutschen Presse-Agentur.  Joys Lebenspartner Bruno kam Mittwoch gegen 20 Uhr nach Hause zurück von seinem Frankreich-Aufenthalt. Da lag Joy im Wohnzimmer auf der Couch und atmete nicht. Sie war noch warm, aber Bruno fühlte bei ihr keinen Puls mehr. Er rief den Notarzt, doch der konnte nur noch Joys Tod feststellen. Ein Wiederbelebungsversuch schlug leider fehl. (Quelle: Abendzeitung)

Erinnerungen

Als ich kleiner Junge war und die Hitparade als erste veritable Musiksendung nach dem Geschmack meiner Eltern ansehen durfte, tauchte bereits Joy Fleming auf. Ein Lied kann eine Brücke sein, das sang sie auch für den Grand Prix D’Eurovision. Und eine deutsche Version des Songs „Halbblut“ (Cher). Mir fiel sehr schnell auf, dass in dieser kleinen Sängerin mehr steckte, als in den üblichen Schlagerinterpreten. Wie diese Frau sang, das war frei. Freier von allen Konventionen wohlgefälligen Gesangs.

Ein paar Jahre später gastierte Joy Fleming mit einer kleinen Band in der Berlin-Dahlemer Eierschale, damals noch am Breitenbachplatz. Ich ging hin. Mir ist vor allem noch in Erinnerung, dass sie Stevie Wonders Superstition sang. Gänsehaut. Was für ein Charisma- und Charmebolzen, eine Menschenfängerin. Nicht auf der großen, breiten Ebene des Mainstreams. Sie kam, nahm einen gefangen und lies einen nicht mehr los. Unvergessliche Frau, große Sängerin, eine unvergleichliche Stimme. Hochtalentiert. Wunderbar.

Ich habe Joy Fleming gleich nach ihrem Lied, das sie für mich sang, nie wieder vergessen. Mein Nachruf fällt eher persönlich aus: Ich werde sie immer in meinem Herzen tragen. Selbstredend.

Weiterführend

1606/17: Video: Quartessenz – For Some Reason – Von Quarten, Quintolen und Balkonhazienden!

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Quartessenz – “for some reason” (Official Music Video)

Eva Swiderski Oskar Bayertz Created by Thomas Kuhn Camera Operator #2 Jonathan Kirchgeßner Created in Berlin Quartessenz on Facebook – https://www.facebook.com/Quartessenz/ My Vimeo – https://vimeo.com/thomaskuhn Quartessenz d – Leonard Weber b – Ivan Scholz p/comp – Oskar Bayertz g – Eva Swiderski

Was ist die Quintessenz von allem?

Die Quarte?

Antworten suchen vier junge Musiker aus Berlin.

Ein schönes Stück Videotie. Das Flying „V“ vor dem Wort ist wichtig. Würde es fehlen, käme man auf diese komische Geschichte einer Bundesvorsitzenden, die ihre Partei verlässt, nachdem sie gewählt worden ist als Frontfrau derselben. Doch trennen wir das: Was hat gute Musik schon mit schlechtem Politikstil zu tun? Jedenfalls nennen wir den Namen dieser Politikerin nicht, da dieser Website frei sein soll von allem, was ein schlechtes Karma in sich trägt.  Anders hingegen der Name dieser Band: Quartessenz.

Für Schlagzeuger hat ein Mann die Quintessence sauber herausgearbeitet: Domenico Russo Antunez (Fb-Profil hier)

Weiterführend

1605/17: Video: Benni Freibott Trio ‚Who I Am‘ – Thunderweather! Das Ding läuft…

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BENNI FREIBOTT TRIO plays WHO I AM – live in the studio

BENNI FREIBOTT – Kind Of Invisible: AMAZON: http://hyperurl.co/KOI_AZN ITUNES: http://hyperurl.co/KOI_ITNS GOOGLE: http://hyperurl.co/KOI_GGLE Facebook: – BENNI FREIBOTT TRIO: https://facebook.com/BenniFreibottTrio – Benni Freibott: https://facebook.com/BenniFreibott – Andrew „The Bullet“ Lauer: https://facebook.com/AndrewTheBulletL… – Tommy Fischer: https://facebook.com/tommy.fischer – Hendrik Holnäck: https://facebook.com/IAMOPTEC – OP-TEC Entertainment: https://facebook.com/OPTECENT BOOKING & CONTACT: http://www.op-tec.de // info@op-tec.de

Ein glockenheller Klang, ein gutgehendes Timbre, hat dieser kleine, dicke Mann namens Benni Freibott. Für das „dicke“ entschuldige ich mich auch gleich. Aber es gehört für mich dazu, Ross und Reiter zu nennen, wenn ich das Musikgeschehen kommentiere. Nein, ich bekomme einfach immer wieder gern Gänsehaut, wenn mich saugute Musik anmacht. Das ganze Trio weiß genau, was es tut, die Musik kann sich schöpferisch entfalten, sie entlädt sich orgiastisch.

Für mich ein absoluter Ausnahmemusiker: Benni Freibott.

Begleitet von zwei kongenialen Mitmusikern an den Drums (Tommy Fischer) und am Bass (Andrew Lauer).

Großer Stil, sich mit Musik zu befassen. Zu Herzen gehend.

Weiterführend

1604/17: Video: Edom – Ittai Rosenbaum. Hugo Reydet, Tom Dayan – Das Lied des Tages auf blackbirds.tv


Edom – Ittai Rosenbaum. Hugo Reydet, Tom Dayan

Ittai Rosenbaum trio, Berlin Hugo Reydet – bass Tom Dayan – drums Ittai Rosenbaum – piano Composed by Ittai Rosenbaum Gregor Schweiger – sound engineer Amir Steklov – camera Jacob Lingesleben – camera, video editor Recorded at Schweiger Studios, Berlin September 8, 2017

Wine is fine, jazzy is quicker: Jazz kann schrecklich sein. Zu free. Free Jazz. Oder Jazz kann herzensschön sein. In der Ruhe liegt die Kraft.

Elegisch. Verträumt. Aufgeräumt. Der klare Klang. Das Trio des Tages mit dem Jazzstück des Tages auf blackbirds.tv

Thank You for the music.

1603/17: Video: Der Zaun muss weg. In Köpenick fordern Musiker und Kulturschaffende die Beseitigung eines Zauns vom Bezirksamt.

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Der Zaun muss weg

Von der Kulturförderung Berlins kommen ganze 0,4 Prozent in Köpenick an. Der Ausweg: Kunst und Kultur sowie Gewerbetreibende verbünden sich, so wie der KunstHofKöpenick e.V. und SchliwasWeinkulturhaus. Jeden Sonntag 11:30 Uhr organisieren wir bei freiem Eintritt Konzerte und Lesungen in Alt-Köpenick Nr. 12. Doch das Köpenicker Rathaus hat unseren Gästen den Zugang zum Luisenhain mit einem hässlichen Zaun versperrt. Der muss weg. Aufstehen und Widersetzen.

Propaganda gegen einen Zaun. Gedanken an andere Ordnungsämter in Berlin, die Straßenmusikerinnen zu Geldstrafen verdonnern, wir berichteten. Der Zaun – oder die Mauer – muss weg. Weg.

Hier führt Dirk Zöllner ein Gespräch. Und es gibt Informationen zum Sachverhalt. Ansonsten einfach mal auf den weiterführenden Link klicken. Klickadiklackklack!

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1602/17: Video: Beyond Turbines:Cobra Rings twice (But Bites only once) – #Tageslied

Philosophisches Sujet: „Der Bass muss ficken!“


Beyond Turbines:Cobra Rings twice (But Bites only once)

the new video from Beyond Turbines, featuring the amazing: Virgil Donati-drums, Steve Hunt-keys, Bjössi Klutsch-guitar, Roberto Badoglio on bass obviously 🙂 Album available on Spice Rack Records and cd baby!Video edited by Pablo De Biasi

Die beiden Wahlberliner Roberto Badoglio (b) und Bjössi Klütsch (g) im Zusammenwirken mit dem australischen Ausnahme-Weltklasseschlagzeuger Virgil Donati und dem Amerikaner Steve Hunt.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv – Viel Spaß.

1601/17: Lied des Tages: Sandman von Dana Shanti

Es muss nicht perfekt sein, um perfekt zu sein. Auf diesem Weg reicht zu lieben ganz allein. (Ralph Valenteano: Perfekt sein)

Waiting for the Sandman: Bundestagswahl. Der Sandmann hat versucht, uns Sand in die Augen zu streuen. Dass wir falsch wählen. Der Blick in die Zukunft: körnig, Sand im Auge, Parteien wie Sand im Getriebe. Dana Shanti: Sie hat das Lied des Tages auf blackbirds.tv eingeheimst.

Schuld daran das ausgesprochene Langsamtempo, eine Snareschlagtechnik mit einem Rimshot, bestehend aus zwei „Flams“. Das Herz steht direkt in Flammen. Diese Dopplung macht den Song zu etwas Besonderem. Mein Dank gilt dem kenntnisreichen Drummer, wer immer es war, fand ich auf die Schnelle nicht heraus. Dass es so richtig ist, Dinge wie diese zu spielen, weiß ich aus eigener Erfahrung. Mein Stück hieß letzten Samstag „I Can’t Cry Anymore“ von Sheryl Crow (hier) und ich habe es als Schlagzeuger so begleitet in der Hafenbar in Tegel, wohlwissend, dass diese Dopplung erst den Thrill gibt, den Kick.

Umso überraschter war ich von Dana Shanti, die den Sandman entert. I love it. Thank You for the music, Dana.

Eins noch, bitte, bitte: Geht wählen!

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Heavy Metal Pommes Gabel

1600/17: Positionen: Was der in Berlin lebende Musiker Jim Voxx über die Situation kurz vor den Wahlen subsumiert. #Lesezeichen

Text: Jim Voxx – via Facebook 21.09.17

DER ABSOLUTE WAHNSINN TOBT SICH AUS . . .

Bei dem ganzen Wahlkampfgetöse ging mir so einiges durch den Kopf:

Todesursachen 2016 in Deutschland:

Verkehrstote ………………………..3206
Alkoholtote ………………………..74000
Drogentote…………………………..1333
Tote durch verpestete Luft …..37000
Tote durch Rauchen ………….110000
Tote durch Junkfood………… 550000
Tote durch Islamterror………………14

WAAASSSSS !!!!!!! ………… !!!!!!……… 14 !!!!!! TOTE DURCH ISLAMTERROR !!!!!!

HIIIIILLLFEE, PANIK, ANGST, EIN TSUNAMI DES TERRORS ROLLT AUF UNS ZU, DEUTSCHLAND RAST UNGEBREMST DEM ABGRUND ZU. Usw usw usw

Leute, Zu RAF Zeiten gab es mal eine Serie wo 14 Tage lang jeden Tag eine Bombe in irgendeinem Kaufhaus explodierte. Was wäre DAS heutzutage für eine Internetorgie gewesen. Aber heute kann sich kaum einer noch daran erinnern.

Migranten, Flüchtlinge, Migranten, Flüchtlinge … ich muss sofort nach Hause rennen und 4 Panzer um meine Wohnung postieren und Schützengräben anlegen um mich zu verteidigen.

Angst, Angst, Angst, Angst …… sind jetzt alle verrückt geworden?

Ehe ihr anfangt eure Stimme zu erheben … ich weiss selbst, dass auch diese 14 Tote 14 zu viel sind. Das ist ja wohl klar …. aber …. was ist mit den anderen paar Hunderttausend Toten? Jedes Jahr!

Was passiert gerade?

Nichts Geringeres als der grösste, wahnsinnigste und cleverste Publicity-Stunt des Universums durch die AFD.

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1599/17: Video: Wege zum Glück sind selten kürzer als 5 Minuten… – Alexander Hoetzingers mondo Undo Orchestra

Video/Foto (Antonioni, Blow Up)


Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra live at the 50th Beate Heymann Fashion Show

The Liverecording of Alexander Hoetzinger´s mondo Undo Orchestra at the 50th Beate Heymann Fashion Show in Berlin, Germany on July, 4th, 2017. This had never been done before and though it was quite a challenge to write and orchestrate all the music in only 3 weeks and to place the orchestra along the catwalk, it turned out pretty marvellous and was a huge success. I want to thank all my wonderful musicians and Peter Hofmann of Beate Heymann Streetcouture for this crazy idea and his faith in me.

Am Anfang erinnern wir uns an „Time“ aus dem Album „The Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd. Kurz. Denn wir erfahren etwas, das noch weit darüber hinausgeht: Wie Kasachen auf Steppenritten, ungarische Viola und mit Schlagzeugsequenzen, für die Tama Octobans eingesetzt werden müssen. – Zwischendrin drückt Hoetzinger immer wieder auf „Undo“, mit seinem gleichnamigen Orchestra, das so herrlich vielschichtig die Töne kalibriert. Und dann alle so „Hej!“

Am Ende haben wir 23 Minuten in positiven Überraschungen Stück für Stück nacheinander gebadet und, überschwänglich gesagt, zwischendrin nicht abschalten können. Spannung. Dramaturgie und letztlich eine großartige Ute Freudenberg mit einem Belcanto, das sich gewaschen hat. Wenn Ute Freudenberg anfängt, den Moment zu zelebrieren, sind wir wieder bei „The Great Gig At The Sky“ von PF, wie oben bereits kurz angerissen. Zwischendrin sehen wir Herrn Meier und Skip Reinhardt, alles alte Bekannte, die auf dieser Website immer wieder Gegenstand von Berichterstattung wurden. Der Berliner Schlagzeuger, Komponist und Studiosus Alexander Hoetzinger hat diese musikalische Vernissage gegeben, welche uns auch an große Filmmusiken erinnert.

Nur der Lagerfeld hat gefehlt, der meint, wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Das heutige Lied des Tages auf blackbirds.tv ist in Wirklichkeit eine fein inszenierte Modenschau mit allem, was Rang und Namen hat. Wir sind tief beeindruckt: Das Lied des Tages auf blackbirds.tv ist ein 23 Minuten umfassendes Gesamtkunstwerk mit sinnlichem Erleben mit Augen, Ohren und einem Schmollmund. Under my thumb: Wir sind verliebt. Großartiger. Bitte mehr davon.

1598/17: Video: Für immer jung. – Jimmy Gee hat an seiner Unsterblichkeit gearbeitet. #Tageslied

String get Wings - Gitarre


Jimmy Gee -Forever Young (Alphaville Cover)

Am 13.09.2017 veröffentlicht: Forever Young: written by Alphaville Jimmy Gee all vocals, guitars, keys, bass and drums. Produced and mixed by Jimmy Gee Pic by André Artfiction Gehrmann

Bushido und Karel Gott haben den Song auch schon gecovert. Und einige andere.

Der Song ist ja auch unsterblich geworden. Was Alphaville in den frühen Achtzigern in Sachen Weltpopmusik so produziert haben, lässt sich auch heute noch wunderbar anhören. Im Lunapark in Berlin entstanden Welthits, die Jahrzehnte weiter gespielt werden. Das ist ja irgendwie auch ein großes Rätsel: Menschen haben so Schaffensphasen, da gelingt ihnen einfach alles. Sie werden groß und bedeutend. Und irgendwann hört man nicht mehr viel von ihnen. Obwohl beispielsweise, was heute noch als Alphaville auftritt, durchaus noch größere Gigs macht, z.B. in Russland.

Jimmy Gee hat sich den Song mal durch die Brille von schwerem Heart-Rock (Schreibfehler absichtlich) vorgenommen. Und es knödelt auch wunderschön.

Heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv.

Über Jimmy Gee könnt Ihr mehr auf dieser Website erfahren mit dem Suchen-Fenster.

 

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1597/17: Video: ‚Let The Good Times Flow‘ – performed by B3 aus Berlin #Tageslied

Solitude - A Song of #B3

(aufs Bild klicken)


B3 – Let The Good Times Flow (Official Music Video)

New album „Get Up! Live at the A-Trane“ coming soon! http://www.facebook.com/B3Berlin http://www.b3-berlin.com b3 is: Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys) Ron Spielman (voc, g) Chris Krauss (b) Lutz Halfter (dr) Film by GoodBY Production http://www.facebook.com/goodbyproduction © 2017 Blackbird Music http://www.blackbird-music.de

Kennst Du Alice Weidel? – Nicht wirklich. Nur flüchtig. – Ganz anders Solitude: Die blieb hängen.

Dass man auf YouTube ein Video anwirft und automatisch ein nächstes präsentiert bekommt, ist Sache keiner Zufälligkeit. Das Leben kann schön sein. Und überraschend. Dass ich das Video hier eins drüber anwarf, hatte guten Grund: es heißt „Let The Good Times Flow“. Gerade wollte ich Beschwerde führen und sagen, es muss „roll“ heißen. Da übersprang das Video mit Übersprung, eine Übersprungshandlung: Steppenwolf – Born To Be Wild (1969). Das ist Arsch auf Eimer. Kein Zufall.

So wenig es Zufall ist, dass jetzt von dieser blonden AfD-Zicke hässlichste Emails aus dem Jahre 2013 ans Tageslicht kommen, wie die Welt unter Berufung auf eine eidesstattliche Versicherung über die Echtheit des Pamphlets berichtet. Das Netz ist in Aufruhr. Ja, wir brauchen sie ganz, ganz dringend, diese guten Zeiten. Alles fließt. Panta Rhei.

Eins ist sicher: In Kürze wird es eine neue Platte von B3 aus Berlin geben, die man in Erinnerung an Ten Years After „Recorded live“ nennen könnte. Wir haben Steppenwolf gehört, sind geschüttelt. Die Platte von B3 kommt. Wir sind gerührt.

Diese Bundestagswahl muss uns veranlassen, wählen zu gehen. Jeder Nichtwähler ist ein Gewinn für diese Alternative, die keine darstellt. Nolens volens: Leser können wir uns nicht aussuchen, aber dass  AfD-Wähler diese Seite meiden sollten, ist kein Geheimnis. Hier soll gelten: Let the good times flow – heute das Lied des Tages auf blackbirds.tv

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1596/17: Gigs, Preview: Am Samstag, den 16.09. gibt es in der Hafenbar Tegel (Berlin) ein „Tribute To A Revolution“ #Preview


#Vinÿl Video Snippet ‚Broken Heart ‚ – Samstag, 16.09.17 @Hafenbar @Tegel @Berlin

Franz de Bÿl (g., voc.)
Mike Watts (b)
Tommy T. Tulip (dr., voc.)
Special Guest top secret

Tribute to A Revolution- The modern Soul of #hendrix, #clapton, #knopfler and many more on Saturday, 16th, 2017 #Vinÿl

Die Rolling Stones, alt, touren durch Deutschland: Sie brauchen das Geld. Der Spiegel titelt: „Schatz, lös den Bausparvertrag auf, die Stones kommen.“ Um sich einzuschwingen zum Artikelthema unten weiterlesen.

Und kann sein, es wird laut in Berlin-Tegel in der Hafenbar (Link: Facebook) am kommenden Samstag. So ist die gute alte Schule des Rock’n Roll gestrickt. Als Musik noch nicht kostenlose Dreingabe war, Placebo als Berieselung für prachtvolle Einkaufsevents mit immer gleichen Markenmix aus Schuhen, Parfüms und Asia-Imbiss. Als die Haare wuchsen und mit ihnen Sehnsucht nach Freiheit, Einigkeit in den Zielen (Weltfrieden) aufkam und der kalte Krieg voll im Gange war.

Er ist es wieder. Beängstigende Zeit technischer Perfektion, globale Überwachung und das Wissen um technischen Fortschritt, der einen 3. Weltkrieg sehr, sehr kurz und äußerst präzise macht. Als die Musik entstand, die als Weltrevolution überall Platz griff. Und das ist der Anlass, Tribut zu zollen. Jimi Hendrix, Eric Clapton, Mark Knopfler, Walter Trout, und und und… – keine Kopie, sondern ein bekanntes Original spielt, nein besser: interpretiert diese ganzen Helden.

Es wird auch leisere Töne geben. Kommet in Scharen, bringt Feuerzeuge mit. In einem Stück wird einem äußerst bedeutenden, im Jahre 2016 gestorbenen Helden der arbeitenden Musiker-Supersonderklasse aus Minneapolis gedacht werden. In einem anderen einem zeitweiligen Berliner Super-Weltstar, der früher in Schöneberg lebte und im Hansa-Studio Platten aufnahm. Es darf der Mensch sich rühren und schwelgen in Erinnerungen.

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1595/17: Nachruf: Holger Czukay (* 24. März 1938 als Holger Schüring in Danzig; † vor oder am 5. September 2017 in Weilerswist)


Can(band) – Documentary

The full documentary for the band Can ,( 1h 27′ 07“) Compiled by Rudi Dolezl & Hannes Rossacher Produced by DoRo Production , Vienna , Austria

Holger Czukay (* 24. März 1938 als Holger Schüring in Danzig; † vor oder am 5. September 2017 in Weilerswist) war ein deutscher Bassist, der als Bandmitglied von Can auch international bekannt wurde.

Aus Anlass des Todes dieses deutschen Ausnahmemusikers zeigen wir die obige Dokumentation, ihm zu Ehren.

Mach’s gut, Holger! Du wirst fehlen.