1410/16: AudioPaparazzi: Revelation Extended Version – performed by Prince #RIP

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Purple.Heart_Prince

Recording Sessions
Date Studio Additional info
Summer 2014 (assumed) Paisley Park Studios, Chanhassen, MN, USA Initial tracking
Recording Personnel
Prince – lead vocals and all instruments, except where noted
John Blackwell – drums
Andrew Gouché – bass guitar
Xavier Taplin – keyboards
Marcus Anderson – saxophone, flute

Ohne Worte.

Anhörtipp Ort: Badewanne – Quietscheentchen mitnehmen

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1409/16: Geburtstag: Udo Lindenberg (70), geboren am 17. Mai 1946 in Gronau (Westfalen)

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Udo Lindenberg – Durch die schweren Zeiten (offizielles Video)

Es gilt als schwierige, große Sache, Menschen Ehrungen zu erweisen oder Nachrufe auf sie zu verfassen. The German Udo, das ist ein anderer, deutlich sympathischerer Gegenentwurf zum deutschen Michel. Udo hat den Hut auf, nach wie vor, für den deutschen Michel gilt: Sein auffallendstes Attribut ist seine Schlaf- bzw. Zipfelmütze. Siehste.

Das ist ein Gerücht. Es ist ganz einfach. Du musst zur Würdigung nur bereit sein.

Udo Lindenberg wird siebzig Jahre alt. Es ist das Einfache an dieser Tatsache, dass nun niemand sich noch künstlichen bzw. künstlerischen Honig aus den schreibenden Fingern zu saugen hätte. Udo Lindenberg ist eine deutsche Legende.

Lassen wir also den Tintenpissern den Vortritt, dass sie rumorvolle Räuden auftischen und hanebüchene Halbwahrheiten. Was Udo Lindenberg betrifft, gilt das Gesetz des Highländers: Es kann nur einen geben.

Udo, danke für alles und herzlichen Glückwunsch. Mach bitte weiter so.

Dein Fan
Tommy, Tulpe

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1408/16: Video: ‚All Of Me“ – performed by Ulrike Haller & Loomis Green (John Legend) #LiedDesTages

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Erzählt - ein Mikrofon aus Bulgarien


Ulrike Haller & Loomis Green Duo „All Of Me“(Legend)

Klasse, Ulrike und Loomis.

Thank You for the music. Who can live without it?

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1407/16: Video: ‚Kampflos‘ von Silly aus ‚Wutfänger‘ – Lied und Leid des Tages liegen häufig nahe beieinander

Silly-Logo-03


Silly – Kampflos (Official Video)

Veröffentlicht am 12.04.2016
Video zur Single von SILLY „Kampflos“ (VÖ 22.04.2016) aus „Wutfänger“ (VÖ 06.05.2016)
Album bestellen:
iTunes http://www.umgt.de/9vZlUL
Amazon: http://www.umgt.de/1hf3wJ
Saturn: http://www.umgt.de/HR0Xjm
Mehr Infos:
http://www.universal-music.de/silly/home
https://www.facebook.com/Silly
http://www.silly.de

Gestern Abend, nach dem ESC in Stockholm ließ ich noch kurz die Glotze an. Es wurde blau gemacht: Uwe Hassbecker hielt seine blaue Semiakustikgitarre Richtung Reeperbahn, geile Meile. Schöne Stadt. (Udo Lindenberg).

Der größte Krieger muss nie kämpfen. Der größte Streiter muss nie streiten. Erst recht nicht über die Qualität von Texten. Viele verbinden mit Silly Texte des DDR-Liedtextgotts Werner Karma. Es gibt auch Menschen, die die Übernahme der Texte durch Anna Loos kritisch begleiten. Ist das Umdenken auch schwer, ist der Selbstversuch zweifelsohne geglückt. Hier gilt dies Fragment: ‚Angstlos, lass die Angst los. Im Labyrinth steckt der Frieden, Liebe wird Hass besiegen. Liebe, die ist überall, ein freier Fall.‘

Nein, ganz ehrlich. Den Karma liebt man. Er sendet Musik häufig gutes Karma. Seine Bilder und Kopfcinematographien sind unerreicht. Es gibt auch andere Arten Jazz. Noch haben wir nicht alle Texte auf der neuen CD von Silly seziert: Die Übernahme der Texthoheit durch Silly ist zweifelsohne geglückt. Auch was das hier gezeigte Video angeht, ist es gut wie es ist. Hohe Qualität. Das war von denen ja zu erwarten, gehören doch Silly zu denen, denen Dänen gar nichts vormachen können.

Tja, die Skandinavier scannen Songtexte ein: Scan Din A Vier. Wir aber lassen uns gewiss nicht verrückt machen, nicht silly. Vorwärts immer, rückwärts nimmer: Klasse Video. Hier und heute das Lied des Tages, nach dem gestrigen Leid des Tages in Stockholm. Thank You for the music, Silly.

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1406/16: Positionen: Zwei Dinge stören mich am #ESC und noch paar andere

Atemlos.Geschichte

Deutschland mit elf Punkten letzter. Aber schön war´s doch, unsere kleine Mangaprinzessin Jamie Lee. Sie hat ganz sicher nichts falsch gemacht.

Der jährliche Liedwettbewerb #ESC ist ein weiteres Mal geflogen.

Rausgekommen ist wieder das gleiche. Zwei Dinge stören mich am ESC, wie er jährlich veranstaltet wird.

Das Voting freundschaftlicher Länder im Geiste für- und übereinander. Gut ist eine neue Art und Weise auszuzählen, indem eine sachverständige Jury pro Land 12 Points vergibt und damit schon mal eine grobe Richtung vorgibt. Was allerdings im weiteren Verlauf des Auszählens auch nichts nutzt, wie man merkt. Deutschlands Jury hat Israel 12 Punkte gegeben. Eine nette Geste. Im weiteren Verlauf des Auszählens war Israel nicht weiter von Bedeutung.

Zweitens: Die Länderauswahl ist inzwischen bescheuert. Australien hat auf einem ESC nichts zu suchen, war auch das Liedchen hübsch und erfolgreich. Es geht hier nicht um Neid. Es geht hier um Europa. Da sollten noch viele weitere Länder rausgeworfen werden. Europa hat seine Grenzen. Schon allein beim Liedgut der europäischen Länder merkt man ja, dass nur selten hörenswertes Liedgut dargeboten wird. Vieles ist richtiggehend Schrott.

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1405/16: HIStory: Ein paar Hörbeispiele aus dem Fundus eines 19-jährigen Musikers aus Minnesota – Nicht 1999, sondern 1977

Tommy "Prince" Tulip, Profilbild

Tommy „Prince“ Tulip, Profilbild

Prince - ♪♫♪ Purple Notes ♪♫♪

Coveridee

Funk Sessions in einer improvisierten Art und Weise, man hört einen 19 Jahre alten Prince on keys/guitar, Andre Cymone on bass, and Bobby Z on drums, aufgenommen im Loring Park Proberaum von Prince erstem Manager Owen Husney. Prince ist auch on drums und bass zu hören.

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1404/16: Historie: Als Dan Lucas am 28.08.1994 mit Jürgen Jürgens die Sache mit den USA besprach

Heavy Metal Pommes Gabel

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Dan Lucas at „Hey Music on TV“ 28.08.1994 Sender Freies Berlin

Lutz Salzwedel war früher Sänger bei Passion und Karussell. Dann kam er nach West-Berlin, gründete Karo mit, eine der damals großen Hoffnungen, um später als Dan Lucas nach Amerika auszuwandern und dort einige Zeit zu leben und zu musizieren. Über diese Zeit spricht er mit Jürgen Jürgens bei Gelegenheit seines Besuchs am 28.08.1994. Eine Stimme, die man nicht vergisst, schließt blackbirds.tv damit die Lücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Wir haben über Dan Lucas auf dieser Website schon früher berichtet. Vor kurzem tauchte auf YouTube ein altes, neues Video über ihn auf, dessen Ausstrahlung unbedingt auch auf diese Website gehört. Versteht sich diese Website doch bei Bedarf auch als Geschichte bewahrende Institution.

Weiterführend
Historische Schmachtfetzen: Die Berliner Band Karo zog große Hoffnungen auf sich…
Eine Coole-Covers-Band Na klar, Helter Skelter (Süddeutschland)
Dan Lucas performed mit Helter Skelter „Wanna Be Loved“ live am 20.02.16 in Königsbrunn
Lutz Salzwedel: Als Rockstar aus der DDR geflohen

Korrektur: Die Geschichte „Als Rockstar aus der DDR geflohen“ enthält folgenden Fehler, „der Familienvater konnte im Westen unter anderem mit der Band „Meat Loaf“ und „Karo“ Erfolge feiern“. Unrichtig: Richtig ist, Lutz und die Westberliner Band Karo tourte mit Meat Loaf, Fleischklops, als Opener. Einmal spielten Karo Vorband in der Berliner Deutschlandhalle für Nena.

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1403/15: Lied für einen Moment: I Love Your Smile

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

Ich liebe Dein Lächeln.

Für ein Lied des Tages reicht es nicht. Es geht eher um einen flüchtigen Augenblick. Um Morgengedanken. Eine Radiosendung heißt „Der schöne Morgen“.

Mir schwirrt im Kopf die gestrige Fernsehberichterstattung über Flüchtlinge herum, die eine Zwei-Zimmer-Wohnung zu ortsunüblichen Bedingungen zur Verfügung gestellt bekommen über „soziale“ Hilfsorganisationen und dafür 5.800,- EUR hingelegt bekommen.

Den Kriegs-Flüchtlingen ist das peinlich, sie würden gern Deutschland nicht zur Last fallen, sagen sie im Interview, und eine ganz gewöhnliche Wohnung beziehen. Ein Syrer rechnet vor, dass für diesen Mietpreis fünf Familien untergebracht werden könnten. Die Gemeinde von Oldenburg ist relativ schlau und hebt sich wohltuend von den anderen Orts handelnden Stadtkämmerern ab, die gleich kontingentweise das Geld zum Fenster rauswerfen, weil der Markt eben so sei.

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1402/16: Fotogalerie: Foto-Serie: B3 Live @A-Trane 06.05.16

Diese Galerie enthält 20 Fotos.

„B3“ 07.05.2016 a-trane (Danke, Wolfgang Wagner!) Weiterführend Auf yelp.com erschien zum Abend eine review

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1401/16: Lied des Tages: „The Long & Winding Road“ – performed by Jimmy Gee (Original: The Beatles)

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Stairway To Heaven (gif)


Jimmy Gee: vocals, guitars, bass, keys and drums – The long and winding road – via YouTube

Man darf die Treppe nach oben als Stairway To Heaven interpretieren. I Wish U Heaven: Dort John Lennon, Jimi Hendrix, Elvis, Miles Davis und viele, viele andere, veranstalten Paradise Sessions, ein verloren gegangenes Paradies auf Erden, vom dem lediglich nur Tonträger geblieben sind. Ob Paradise Park aus aktuellem Anlass in Paisley Park umbenannt wird, ist zur Stunde ungeklärt. Grund genug gäbe es. Das heutige Lied des Tages hat eine positive Energiebilanz: Nicht weniger als eine gesamtgesellschaftliche Energiewende steht unmittelbar bevor. Die Dienststelle für Positivismus, Hoch-Kommissariat, hat erkannt: Das obige Video muss ausgezeichnet werden. #Award

Die Abteilung Positivismusforschung am Blackbird-Institute Berlin teilt offiziell mit: Muttertag ist vorbei.

Jimmy Gee erinnert sich an seine Mutter, die verstorben ist. Er sagt, dies Stück sei ihr Liebling gewesen. Man kann es ja verstehen. Es gehört auch hier zu den Lieblingsstücken der gesammelten Erinnerungen. Damals am Klavier für das Album Let It Be aufgenommen, von den bereits im Siechen befindlichen Beatles (Federführung: McCartney), kurz bevor Abbey Road aufgenommen wurde. Let It Be erschien nach Abbey Road und wurde als Trennungszeugnis aufgefasst. Phil Spector mischte eine „Wall Of Sound“ mit ordentlich Streichersätzen drüber. Paul forderte: „Never do things like that again.“ Viel später erschien die Originalfassung neu: auf Let It Be … Naked. Das Brimborium hatte ein Ende. Let It Be hatte zwei, mit und ohne Spector, Naked war Re-spectort.

Jimmy Gee greift damit ein Stück auf, das ganz sicher zur Rock- und Popgeschichte gehört. Das ist ein Lied des Tages nach unserem Geschmack.

Während wir noch immer nicht den zu frühen Abgang des energetischen Prinzen aus Minneapolis verwunden haben. Jimmy! Du hast den Song klasse aufgenommen.

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1400/16: Video: Prince R. Nelsons Beautiful Experience

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Prince Nelson ~ Paisley Park 1994-02-13 – Beautiful Experience

Veröffentlicht am 23.04.2016 auf Youtube (extern): The Beautiful Experience….A very underrated project created by Prince. Killer show captured at Paisley Park 2/13/1994. Prince & NPG are full of passion, raw energy, & presence. Interspersed throughout the live footage are storyline scenes similar to the SOTT movie. These are actually fairly enjoyable and not too obtrusive. They convey some ideas that were well ahead of their time such as the notion of internet addiction, not going out, loneliness, virtual reality, downloads, online concerts etc. A part of that classic 1993-1994 period that almost rivaled the late 80s for all the great music prince was cracking out in an alarming rate. Enjoy yet another nugget from His Royal Badness‘ immense musical canon. You will be forever in our life, forever in our hearts, forever on our stereos. I wish u heaven.
Prince…Welcome 2 The Dawn

Es ist wahrlich unrealistisch zu vermuten, dies Video ließe sich sonderlich auf Dauer ansehen. Dafür ist das Gesamtkunstwerk Prince zu gut geschützt gewesen und rascher als man erwartet droht stets eine Löschung.

Zur Ehre des kleinen Funkprinzen aus Minneapolis, der aktuell bereits auf der falschen Seite des Mondes (Under the Cherry Moon) auf der von der Erde abgewendeten Seite (Beweis hier) verweilt, um über sein dahin gegangenes Leben nochmals nachzudenken, zeigt blackbirds.tv für kurze Zeit das Video. Überlegt sich Prince die Sache nochmal anders, könnte die zweite Reinkarnation und Wiederauferstehung als musikalischer Messias folgen. Doch momentan sind das wilde, unqualifizierte Spekulationen.

Schaut.

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1399/16: Lied des Tages: Samy Deluxe – Weck mich auf

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Tommy.Deluxe (Banner)


Samy Deluxe – Weck mich auf (Official Video)

Auf facebook steht viel Schrott. Soweit zum Nachrichtenwert dieses hier nun folgenden Artikels.

Xavier Naidoo hat den Song für Sing meinen Song (Vox) mit Billigung des Urhebers gecovert. Und zu Tränen berührt. Apropos Urheber: Die Mediengruppe RTL hat das Video bei Youtube sperren lassen, aus Urheberrechtsgründen. Womit wir beim doppelten Lottchen namens Moral sind: Man möchte die RTL-Server auslasten, anstatt die Coverversion via YouTube zu streuen. Was auch immer als hanebüchener Quark hierüber geschrieben wird, geht es in dem Lied um eine Art persönlicher Abrechnung mit dem Deutschland, in dem wir uns befanden. Es ist Vergangenheit deluxe: Samy D. hatte den Text erstveröffentlicht am 10. September 2001. It was A day after.

Also eine (d)olle Kamelle. Der Text ist wirklich brandaktuell, gerade heute. War Samy Deluxe eine Art Prophet der Jetztzeit? Immerhin deckt sich die Veröffentlichung datumsexakt mit dem Beginn der neuen Zeitrechnung, um die namentlich zu nennen man nicht als Weltverschwörer gelten kann. Einen Tag vorher, am Ground Zero und zu Nine Eleven, war die Zündschnur bereits erfolgreich angezündet. Kurze Zeit später explodierte Afghanistan und ein ums andere Land folgten dem Weltkrieg gegen den Terror mit den Mitteln eines globalen Gegenterrors nach. Alles was folgte, ist in dem Liedtext zutreffend beschrieben. Lakonisch, wortgewendet, gehört Deluxe zu den Nüchtlingen. 2015/6 gehört den Flüchtlingen.

Ein Text deluxe, der es in sich hat. Nena kämpfte mit Xaviers Darbietung und ihren Tränen, von der Couch aus. Zurecht. Das ist ein Lied des Tages.

Weiterführend
Brennpunkt Bayern: Die rassistischen Statisten von Deutschland

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1398/16: Lied des Tages: Joy Denalane „Keine Religion“

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Joy Denalane – “Keine Religion“ Lyric Video

Veröffentlicht am 02.02.2015
Joy Denalane – “Keine Religion“ Lyric Video
Die neue Single ab 20.02.2015
Offizielles Musikvideo: http://youtu.be/Ab-zi_dxDJA
Der Titelsong zum Kinofilm “Traumfrauen“ von der Autorin von “Keinohrhasen“ und “Zweiohrküken“

Das ist die Hoffnung, die sagt, dass auch die tiefsten Wunden heilen. Im Filmklassiker Casablanca befindet sich die ein Meilenstein gewordene Textzeile: The World Will Always Welcome Lovers. Keine schlechte Idee, Joy, es nicht Religion, sondern Liebe zu nennen.

Wir können den dargebotenen Song mitlesen im Erklärbär-Video von Joy Denalane. Heute das Lied des Tages.

Ein Preview fürs Seelenheil? Drei Auftrittstipps (Swing Crusaders, B3, The Xtraordinary JazzBirds) für heute, Freitag und Samstag am Berichtstandort Berlin findest Du bei Interesse hier….

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1397/16: Gigs, Preview: Die Swing Crusaders veranstalten Swing gegen Rechts #cool – Termin: 04.05.16 um 20 Uhr @Kulturfabrik

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Ich geh schaukeln! #Hirn

Swing-Musik, das ist wie Schaukeln fürs Gehirn.

Mit der Leichtigkeit und der verspielten Frechheit des Swing gegen Angst, Enge und Verbote! In der KULTURFABRIK Moabit – im Brennpunkt der Gegensätze setzen sie ein Zeichen!

Die Swing Crusaders:
Rudy Redl (p)
Katy Kay (voc)
Toby Schiller (cl)
Sherry Bertram (dr)
Der Reinerlös des Konzerts geht an Laut gegen Nazis
Eintritt: 18,- | 12,-
Es kann und darf getanzt werden.
(Bus M27 und 123)

Weiterführend
Account benötigt: Auf facebook ist die Veranstaltung erstellt
Vorgemerkt: Hier entsteht die Website der Swing-Crusaders

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1396/16: Reingehört: The Abstract Earth – CD „On Top Of The World“ #TonträgerDesTages – plus 2 Auftrittstipps in #Berlin

The.Abstract.Earth_Electronic.Jazz

Die analogen Bläserlinien zeigen den Weg, die Bläsersätze stehen wie Wegmarken in der mal treibenden, mal schlendernden elektronischen Polyphonie. All is one! Und gleichzeitig bleibt alles offen, hin zu einer neuen Variation einer scheinbar unendlichen Kombinatorik, großstädtisch und weit. Hier ist ein Ausdrucksstrom zu hören, in dem tatsächlich analoges und digitales zu einer Form schmilzt und der sich weder um Breite noch Weite seines Maßes kümmert, denn: Ausdruck lässt sich nicht in gängigen Parametern wie Songstruktur, Wiederholung oder gar Eingängigkeit messen. Das fühlt sich mal nach New Yorker Freejazz auf dunklem Ambient an, dann wieder nach House mit nordischem Horn …. (Quelle: Attia auf regiomusic.de hier)

Der Berliner Charles Matuschewski legt die CD „On Top Of The World“ vor. Das Cover hat eine Architektin entworfen, das sieht man ihm an. Die CD ist heute der Tonträger des Tages auf blackbirds.tv.

Ansonsten handelt es sich um eine elektronische, flirrende, pumpende, verträumte, hier und da elegische Techno-Nu-Jazz-Platte mit Wohlfühlcharakter. Währen da nicht die eingesetzten Bläser, ginge das Ganze auch als Ambient durch. Eine sehr verrückte Platte, wie gemacht um zu chillen. Unbedingt mal reinhören.

Zwei Besuchstipps Livemusik fürs kommende Wochenende in Berlin.
Am Freitag und Samstag, am 06. + 07. Mai.2016 gastiert die Fusion-Combo B3 (Andreas Hommelsheim (keys/hammond b3) Ron Spielman (g/voc) Christian Krauss (b) Lutz Halfter (dr)) jeweils ab 21 Uhr im A-Trane. Hier die Website von B3… – über die Band wurde hier verschiedentlich berichtet. Rechtzeitig Karten sichern, die Auftritte der Ausnahmemusiker sind gefragt.

Am Samstag, den 07.Mai 2016 gibt es ein Debüt. Das um die schwedische Sängerin Siri drapierte Herren-Quartett namens The Xtraordinary JazzBirds (Andreas Gäbel (g), Stefan Brandenburg (p.), Randy Scott (b.), Tommy T. Tulip (dr.)) tritt im Charlottenburger Leonhardt (am Stuttgarter Platz) auf. Hier gibt es die wunderbaren Songs aus dem Great American Realbook auf Ohren und zum schauen. Nähere Infos über die Band findest du auf einer neuen Website…

Weiterführend
Die Website von The Abstract Earth
Ein QR Code zum Eventfinder The Xtraordinary JazzBirds

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1395/16: Lied des Tages: Sometimes It Snows In April – performed by D´Angelo ft. Princess – Mit Anordnung von ganz oben!

Prince - Lovesymbol

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D’Angelo ft. Princess: Sometimes It Snows in April

Veröffentlicht am 26.04.2016: Music guest D’Angelo pays a moving tribute to Prince by covering his classic „Sometimes It Snows in April“ with help from Maya Rudolph and Gretchen Lieberum’s cover band, Princess, for the Tonight Show audience.

Liebe, Respekt und viel Gefühl. In dieser Darbietung wurde der Text aus Anlass des Ablebens von Prince nur geringfügig geändert. Ja, und es schneite tatsächlich. Zufall war das nicht: Die Anordnung kam mit Sicherheit ganz von oben…

Die Version gehört allerdings zu den äußerst gelungenen Covers und ist damit eine nochmalige Verneigung vor dem größten aller kleinen Prinzen ever. Geht zu Herzen. So geht Liebe. Was Prince beim Gedanken an Liebe empfand, sagte seine Schlagzeugerin Hannah Ford-Welton in ein paar sehr persönlichen Zeilen auf facebook. Der Berichterstatter fand es wichtig, es übersichtlich sichtbar zu machen.

Bei Bedarf bitte hier entlang….

Weiterführend
Purple Plane, Purple Plane

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1394/16: Video: Ein Rundflug über Paisley Park oder: The Power Of Trauer!

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Veröffentlicht am 21.04.2016
A beautiful Flight Round Prince’s Paisley Park in Chanhassen Minnesota.

Bei Interesse
Wallpaper zur Erinnerung an einen Helden der Musik (1920 Pixel)

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1393/16: Lied des Tages: Can I Play With U – performed by Prince & Miles Davis

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Prince - Under My Skin

Den Song hat Prince für das Album Tutu (1986) zugesteuert. Und dann die Notbremse gezogen: Er mochte das fertige Album von Miles Davis nicht. Der Saxophonist Eric Leeds kolportierte die große Verehrung, die Prince für Miles Davis empfand. Seinen Charakter, seine Mystik und alles, was Miles Davis als Person kennzeichnet. Nicht zuletzt auch sein bereits vorgelebtes Modell von künstlerischer Unabhängigkeit gegenüber der Sklavenindustrie, dem Musikbiz.

Die Wertschätzung war durchaus gegenseitig. Miles Davis sah in Prince eine Art eigener Reinkarnation.

Weiterführend
Miles Davis & Friends: Penetration – live in Paris (komponiert von Prince für Miles Davis, letztes Konzert von Miles Davis am 10. Juli 91 in Europa, bevor er 2 Monate später verstarb)

 

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1392/16: Gastkommentar: Zu Prince – Und: Die Welt, die Prince schuf – ein #Roughmix

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Muse Sign o’the times legendado

Prince ist tot. Die Medien titulieren ihn als bedeutenden Popstar oder Sänger.

Was vergessen geht ist, dass er vielmehr ein Künstler war. Ein Musiker und ein ausgesprochen versierter Multiinstrumentalist, der einen Grossteil der Instrumente auf seinen Platten selbst einspielen konnte. Ein extrovertierter, unermüdlicher Liveperformer wenn auch ein zurückgezogener und medienscheuer Privatmensch. Ein innovativer Songschreiber. Einer, der mit sicherer Feder und scheinbar mühelosem Strich Stilrichtungen zusammenmalte und Neues erschuf. Ein Urheber, der sich gegen unfaire Musikverleger behauptete. Der nicht nur Statements abgab, sondern sie vorlebte, selbst wenn es den eigenen Geldbeutel schmälerte. Einfach um ein Zeichen zu setzen. Um selbst ein (Love) Symbol zu werden, nein, eines aus sich zu machen. Um neue Wege zu ergründen, wie man die Musikindustrie revolutionieren müsste und er hatte die ihm eigene Bestimmtheit, diese Pläne auch umzusetzen. Auf eigene Kosten und Verantwortung. Ein Textautor, der sprichwörtlich mit Lust am Text arbeitete. Der Lustvoll Liebesbotschaften vertonte und wusste, wie man den Funk ordentlich fi*kt und im nächsten Song die Seele streichelt oder um einen Track später den Blick auf die Schatten im Herzen zu lenken.

ER hat dies erschaffen. Er hat sich, so wie die Musikwelt ihn sehen sollte selbst und aus eigener Kraft erschaffen.

Er war kein Sänger, wie wir das heute verstehen, oder wurde in einer TV Staffel zum Popstar gevotet.

Für den Nachfolger eines Königs gäbe es den Spruch: „Der König ist tot, lang lebe der König.“ Für Prince fällt mir nichts Gebührendes ein ausser vielleicht „Danke für die Inspiration.“

Kürzlich hatte ich auf Facebook gepostet „Ich schmeiss alles hin und werde Prince.“

Nicht in diesem Leben.

(von Wolfgang Nipp, Mitglied der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf facebook – mit herzlichem Dank dafür)

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1391/16: Lied des Tages: Someday My #Prince Will Come (Miles Davis)

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Prince.Tatoo.Tommy.Tulip


Miles Davis / Someday My Prince Will Come

Liebe und Respekt, someday my Prince has gone.
Someday we´ll meet again, my musical friend! My musical icon!

Wir befragten post mortem Miles Davis (gestern, hier), was er von Prince hält und erfuhren, falls wir es nicht in dessen Biografie gelesen hatten , die hohe Wertschätzung seinerseits. Irgendein Klugscheißer auf facebook entblödet sich nicht zu sagen: „Den Namen und das Symbol gleichzeitig zu verwenden, zeigt deutlich, wie wenig man sich zu Lebzeiten für Prince interessiert hat. Aber Hauptsache, fleißig die Nachrufe teilen.“ Ein Kommentar wie Hammer und Sichel und böse Energie. Das kann man grottig nennen. Oder abwegig.

Heute das Lied des Tages: Someday My Prince Will Come. Klingt nach dem Prinzip Hoffnung. Wie traurig. Wie schade: Am Ende war es im Fahrstuhl von Paisley Park. Obwohl? Ist das nicht sozusagen die Vollführung vom Richtigen? Wir sind noch unschlüssig. Erst nochmal kurz ernsthaft drüber nachdenken. Sonst wird´s durch bloßes Hinschreiben schon zum Fakt. Und irgendjemand kommentiert was Böses. Die Welt ist nicht gerecht. Zeichen der Zeit: Sign O´The Times.

 

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1390/15: Nachruf: Prince (* 7. Juni 58 in Minneapolis, Minnesota als Prince Rogers Nelson; † 21. April 16 in Chanhassen, Minnesota)

Kerze (animiert)

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Das mit dem Tätowieren war nie so richtig meins. In meinem Leben habe ich für zwei wichtige Anlässe eine Ausnahme gemacht. Auf einem Oberarm trage ich das chinesische Zeichen für Gleichheit von Mann und Frau und von Menschen aller Rassen, Zugehörigkeiten und Religionen. Auf dem anderen Arm trage ich das Lovesymbol meines großen musikalischen Idols, Vorbilds und gedanklichen Übervaters Prince, den ich verehre, wie kaum einen anderen Musiker. Ich werde das zweite Tatoo ab heute mit besonderen Stolz tragen.

Einer der tiefst intensiven Schmerzen durchzieht meinen Körper und Trauer schüttelt mich. Der Musiker Prince Rogers Nelson ist übereinstimmenden Medienberichten aus Amerika zufolge verstorben. Ersten genaueren Informationen zufolge wurde er im Reich seiner Mitte aufgefunden: Auf dem Anwesen Paisley Park, eine unbekannte Person spricht auf einem Band davon, was sie im Haus vorfand: „einen Mann am Boden, der nicht atmet.” Der Anruf ging gegen 9:30 Uhr Ortszeit ein. (tmz)

Tmz berichtet: 12:25 PM PT — The Sheriff’s department says Prince was found in an elevator at Paisley Park. They performed CPR, but were unable to revive him. He was pronounced dead on the scene at 10:07 AM Central Time. Link: http://www.tmz.com/#ixzz46UfPPZ7h

Der musikalische Zwerg aus Minneapolis hat sich schon früh in mein musikalisches Leben gemischt und als ich ihn die ersten Male wahrnahm, hatte er bereits das Zeug zum absoluten Superstar. Es hat zwar nie einen Sinn ergeben, aber dennoch wurde er stets mit Michael Jackson und als dessen Konkurrent gehandelt. Bullshit.

Wie vieles, was über ihn zu lesen war, Bullshit war.

Der Mann war einfach nur ein musikalischer Gigant, vielleicht sogar ohne Übertreibung zu vergleichen mit klassischen Meistern wie Ludwig von Beethoven oder Mozart. Der kleine Mann an der Gitarre, der so himmelhochjauchzendes Falsett beherrschte und vollgefüllt mit Zärtlichkeit und Einfühlsamkeit singen konnte, um sogleich als Meister des Heart`n Heavy Pfunk zu reüssieren. Er gab einer ganzen Generation den Beat, all den Motherfuckern draußen und er war stolz. Er war der sexy MF. Damn. Und verdammt stolz.

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1389/16: Geburtstag: David Klein, Basel – * 19. April 1961

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Herzlichen Glückwunsch, David Klein.

Unter anderem: Vermusikalischter bekannter Vertoner mit Klezmer-Konotationen und  weltbewegendster Gedichte einer zu jung verstorbenen Hardcore-Lyrikerin von Gottes Gnaden Selma Meerbaum-Eisinger. Nie wieder Nationalsozialismus!

Wir bedanken uns für alles, was Du anhörbar gemacht hast.

Weiterführend

David Klein auf blackbirds.tv

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1388/16: Positionen: Love, Respect and Understanding – Leider die Ausnahme! #Linktipp

icon Positionen


Bembers will Meddl

Bembers ist im Planet, holt sich ein Seidele Bier – ein Häferl – und spricht den DJ an. Spiel doch mal Meddl. Den Rest erzählt er selbst.

Liebe, Respekt, Toleranz, Verständnis: Alles Fremdworte.

Dissen, Rumhacken, Stil- und Richtungskämpfe. Dabei wies Bembers bereits 2011 darauf hin, wie sich Neid, Zwietracht, Hass und Intoleranz überwinden lassen. Der DJ hätte doch nur Meddl spielen müssen.

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1387/16: Linktipp: Am 13.04.16 gibt der Ukulelenprediger ein Online-Konzert. Schaut! #Tipps #Gigs #Preview

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Do.Not.Disturb_Bitte.nicht.stoeren


Ukulelenprediger – Optimal – The Open Stage Berlin

Am 13. April gibt der Ukulelenprediger aus Berlin sein zweites Live-Online-Konzert im Rahmen des What´s Live MusicAwards. Mit dabei Jana Wachholz (Bass) und Sinclair (kb). Ab 21 Uhr und für 45-60 Minuten ist er online im Konzert, und deswegen schreibt bitte in diesem Zeitfenster in Euren Onlinestatus bei facebook: „Bitte stört mich jetzt nicht. Ich bin ONLINE.“ Was?

Die Zeiten werden verrückter. Der Mensch geht noch mehr online, aufgesaugt vom Internetz. Wie in dem Splattermovie Das Geisterhaus: Aus dem Bildschirm kommen teuflische Stimmen, nach den wir uns richten. Du bist auf facebook unterwegs, schaust gerade noch Videos auf YouTube und gehst, wie es sich heutzutage gehört, in eine Onlinelesson namens TV. zum Onlineunterricht. Jetzt darf definitiv nicht gestört werden. Maul halten. „Stört mich jetzt bitte nicht,“ schreibe ich seit einiger Zeit in einen Facebook-Status, „ich bin jetzt online.“ Ein Running Gag. Ich kann nicht gucken, denn ich bin jetzt online. Damit teile ich das Unteilbare, den Unterricht, mit meinen Sozialverfolgern.

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1386/16: Trends: Geht es den Bach runter mit der Musikmesse Frankfurt? Verschaukelt die Messe ihre Besucher?

trendbarometer

Schaukeln (gif)

Willkommen in der Gemeinschaft! from Uwe Hassbecker on Vimeo.

Die Musikmesse für Percussion dieses Jahr ist so interessant, wie einen Stick den ganzen Tag zu lutschen. Ich glaube, da ist mehr Inhalt… – José Cortijo, Prof. für Percussion, über die Musikmesse Frankfurt (via facebook)

Niemand hat die Absicht, einen Trend herbeizuschreiben. Wirklich rein zufällig fasste Silly-Gitarrist Uwe Hassbecker die Stimmung zusammen, als er im Studio über die Gesamtsituation nachdachte. Sehr gelungen.

Doch es ist unüberhörbar. Galt die Messe über Jahrzehnte als wichtiger melting point der Musikinstrumentenindustrie, sind immer mehr Musiker und Instrumentenhändler von der Messe enttäuscht und wenden sich von ihr ab. Zu hohe Standplatzmieten, ein immer beliebiges in Zeiten digitaler Weltumbrüche austauschbares 19″-Equipment, das keine sonderlich großen Präsentationsflächen mehr benötigt („Das geht doch auch über Internet.“) und der Rückzug großer Traditionsmarken (Stichwort: Sonor veranstaltet inzwischen eine eigene Hausmesse). Es sieht alles andere als gut aus für die Frankfurter Musikmesse. Zitat eines kundigen Messebesuchers: „Bin auf dem Rückweg von der Musikmesse. Die Schlagzeugausstellung ist derweil leider deutlich geschrumpft.“

Stirbt jetzt erst der ECHO oder wird gegen den TONIO ausgetauscht und müssen künftig alle anstatt nach Frankfurt/Main nach Anaheim, California, zur NAMM fahren, aber das wäre in der Tat aufwändiger bis hin zum Erbrechen der gesamtem Musikindustrie. Quo vadis, Musikmesse Frankfurt? – Im Unterschied zur NAMM sei die Musikmesse eine Veranstaltung von Organisatoren, die heute auch mal eine Musikmesse machen, aber schon morgen Autos, Boote und Tulpen aus Amsterdam messetechnisch bewerben.

Die Stimmen aus dem messemusikalischen Untergrund wurden via facebook als erkennbarer Trend zur Haltung eingefangen und in persönlichen Kontakten bestätigt. Klar wird: Man nützt auch gern die Zeit, um endlich einmal ausgiebig schaukeln zu gehen.

 

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1385/16: News: Die Gegenveranstaltung, die den Echo überflüssig macht? Oder ihn überlebt? It´s Time for A #Tonio

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Presseecho - Medienecho

Beat Gottwald (Manager und Musikunternehmer, Inhaber von Beat The Rich, Landstreicher Booking, Check Your Head und Krasser Stoff)
Mark Löscher (General Manager bei der Hörstmann Unternehmensgruppe, u.a. INTRO, FESTIVALGUIDE und Festivals wie MELT! und SPLASH! )
Anne Haffmanns (Geschäftsführerin und Labelmanagerin Domino Recording Company Deutschland GmbH)
Willy Ehmann (Senior Vice President Sony Music / Domestic Division GSA)
Götz Gottschalk (Manager und Musikunternehmer, Inhaber & Gesellschafter von NESOLA, Premium Blend, Jackmode und Merchstore
Eric Landmann (Aufsichtsrat Zentralrat Mitte: Events, Markenkommunikation; Gastronom; Management bei Landmann-Dohm GbR, u.a. Beatsteaks)
Daniel Fiedler (ZDF, Leitung Kultur Berlin)
Stephan Velten (Inhaber und Geschäftsführer Check Your Head, Musik-PR; Management Beat The Rich)
Torsten Groß (freier Kulturjournalist, Autor und Producer Arte Tracks, Autor)

(Vorstand des Vereins, Zusammensetzung)

Die zunehmende Zahl der Kritiker am deutschen ECHO wird stärker und formiert sich. Zuviel Küsschen, Küsschen, Heitschi dei und Wir haben uns alle lieb-Gestus, aber keine Innovation und echte Förderung guter, bester Musik. Das Vorhaben ist edel, die Idee aber schwierig umzusetzen. Wir gehen auf Beobachtung und bleiben gespannt.

Praktisch zeitgleich zum gestrigen Echo erscheint heute die erste Stellungnahme, die auf einen großen ganzen Plan hinweist. Der Echo, an sich sei eine gute Sache gewesen, doch er habe sich überlebt. Einen neuen, echten Jurypreis für herausragende Leistungen möchten sie zimmern, die Initiatoren des TONIO. Praktisch seit heute wird auf den Plan auch offiziell hingewiesen. Der TONIO wird erstmals im Herbst 2016 verliehen. Man darf gespannt bleiben.

Wir verlinken die neue Website: hier entlang bitte

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1384/16: Positionen: Als Frau auf Session, erlebt Michi Hartmann krassen Scheiß! Krasser Scheiß, krasse Session, krasse Gitarren!

Michi Hartmann (Foto: Privatarchiv)

HOLY SHIT oder warum ich zur Emanze wurde
2. April 2016 – Text: Michi Hartmann

Samstag nacht: Ich bin auf eine Jamsession gegangen. Eigentlich sollte ein Konzert stattfinden, ich war eingeladen, aber die Band kreuzt nur teilweise auf. Ich werde den Leuten vorgestellt als Gitarristin, spiele ein bisschen auf dem vorhandenen Instrument, alle Jungs sind erst mal megageflasht, vor allem weil es afrikanische Musik ist und ich weiss bin. Ich sage, Musik hat keine Farbe und jeder Mensch kann alles lernen.

Der Sänger sagt, es ist das erste Mal in seinem Leben, dass eine Frau für ihn Gitarre spielt und er ist nicht mehr jung. Naja, denke ich, geh mal woandershin, da findest du auch Musikerinnen, aber stimmt ja, es gibt nicht so viele. Wir spielen. Die Leute sind begeistert, die Session rockt, die Leute sind voll baff, weil ich spielen kann und locker mithalte obwohl ich auch noch blond bin.

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1383/16: Video: Der Haftbefehl von Haftbefehl – eine Dokumentation

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Der Haftbefehl von Haftbefehl (Die komplette Doku)

Veröffentlicht am 23.03.2016
Der Haftbefehl von Haftbefehl begleitet Aykut Anhan in Istanbul, spricht mit ihm, Weggefährten von früher und heute, über die Geschichte eines Jungen auf der schiefen Bahn, der die Kurve kriegt und es binnen weniger Jahre zu einem der relevantesten Rap-Künstler des Landes geschafft hat.
HaftbefehlTV abonnieren: http://bitly.com/haftbefehltv
Eine EASYdoesit Produktion
Regie: Chehad Abdallah
Creative Producer: Sebastian von Gumpert
DOP: Clemens Krueger
Redakteur: Sascha Ehlert

Haftbefehl (* 16. Dezember 1985 in Offenbach; bürgerlich Aykut Anhan ist ein deutscher Rapper türkisch-zazaisch-kurdischer Abstammung, der zurzeit bei Urban/Universal Music unter Vertrag steht.

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1382/16: Video: Anoushka Shankar „Land Of Gold“ (ft. Alev Lenz)

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Land Of Gold – Anoushka Shankar ft. Alev Lenz

“I’m so beyond excited to finally share this video with you all. The song ‘Land of Gold’ means a lot to me, and was written in response to the humanitarian trauma of refugees, especially children. I’m happy we were able to feature the song’s amazing collaborators Manu Delago and Alev Lenz in the video.” – Anoushka Shankar

Der 1. April ist vorbei.

Heute sieht niemand die Veröffentlichung dieses Beitrags als Scherz an. Aber eventuell als Bereicherung.

Heute das Lied des Tages.

Bei Interesse besuche meine Herzensdame Anoushka Shankar im Weltweitnetz..keine Angst, dass ich´s petz’…

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1381/16: Video: Eugen Ciceros Version von „Sunny“ (last recording)

Roger Marcel Cicero Ciceu (* 6. Juli 1970 in Berlin; ­† 24. März 2016 in Hamburg)


Sunny – Eugen Cicero’s last recording

Swinging Piano Classics
Eugen Cicero’s last recording
Eugen Cicero – Piano
Decebal Badila – Bajo Eléctrico .
Recorded in concert at the Kursaal in Uberlingen am Bodensee in December 1996,
IN+OUT Records , 2002

Aus, die Maus. Angereichert mit allerhand Zitaten und musikalischen Versatzstücken nimmt sich die Aufnahme von Sunny als buntes Blumensträußchen musikalischer Vernunft und Sachkenntnis aus. Es wird gehüpft durch alle musikalischen Stile und Stil ist nicht das Ende des Jazzbesens.

Fulminant, die Situation beherrschend und leider sehr in der Nähe seines baldigen Todes aufgenommen, es wird hier gesagt, es sei seine letzte Aufnahme überhaupt gewesen. So nennt man einen Zenit, dem der allzu rasche Absturz in die Sterblichkeit der körperlichen Überreste folgt. Während 2016 sich jemand an diesen Mann erinnert und bedrückt ist über die Parallelen von Vater und Sohn und das unausweichliche Schicksal beider.

Sunny, in dieser Version sicherlich ein angemessenes, wahnwitziges Stück Musikgeschichte, aber auch ein aktuelles Lied des Tages auf blackbirds.tv – Roger Cicero zu Ehren.

Bleibt bitte bescheiden und dem Glück gegenüber aufgeschlossen.

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