1138/14: Video: “Sand” – Dirk Zöllner (aus: “Uferlos”) #Lied des Tages

_icon.Tageslied

CD Die Zöllner - Uferlos

CD Die Zöllner – Uferlos


Die Zöllner mit “Sand”

Die Zöllner mit “Sand” vom Album UFERLOS (edel 2012).
www.dirk-zoellner.de

Musik: Dirk Zoellner & Thomas Maser
Text: Werner Karma
Gesang: Dirk Zöllner, Tasten & Chor: André Gensicke,
Gitarre: Andreas Bayless, Schlagzeug: Ralf Gustke,
Bass: Jenne Brüssow, Cello: Sonny Thet,
Posaune & Euphonium: Gerald Meier, Flügelhorn: Skip Reinhart, Saxophon: Frank Fritsch
Gemischt von Marcus Gorstein
Kamera & Schnitt: Johanna Bergmann

Auf Amazon schreibt jemand über diese CD “Uferlos” 2012: “Mehr habe ich auf meiner Website […] über Dirk Zöllner, Die Zöllner und insbesondere auch das Album “Uferlos” geschrieben. Ich hoffe, ich konnte Euch helfen. Uneingeschränkte Kaufempfehlung, fünf Sterne “deluxe”. Für mich ist das Album mein persönliches “Album des Jahres 2012″. Wer noch weitere Fragen dazu hat, mag sich an mich wenden.” (Rezension insgesamt hier)

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1137/14: Video: Der Ukulelenprediger im Wohnzimmertalk

Banner Personen


LIEDERLICH 04 mit dem Ukulelenprediger

“Liederlich” mit Samuel, dem Ukulelenprediger
David Wonschewski und Thomas Manegold präsentieren “Liederlich”, eine Talkshow mit Musik im Periplaneta Literaturcafé Berlin. Die Show filmte Marion Alexa Müller im September 2014. Präsentiert von Periplaneta und Ein Achtel Lorbeerblatt.

Der Ukulelenprediger feiert bald Weihnachten. Er schreibt keine Liebeslieder, über Politik zu schreiben ist irgendwie “Kinderkram”, sagt er im ausführlichen Wohnzimmertalk.

Im neuen Jahr wird am 15.1. in Berlin-Pankow auftreten mit Trio (Ukulele, Kb, Bass), am 21.2. in Köln.

15.1. Zimmer 16 in Berlin-Pankow erstmalig in der Trio-Besetzung: Ukulele, Keyboard, E-Bass
21.2. Stollwerck in Köln (solo)

Es werden natürlich noch viele weitere hinzukommen. Infos auf www.ukulelenprediger.de

Ein sehr, sehr schön gemachtes, weiteres Video könnt Ihr Euch hier ansehen…

Veröffentlicht unter EP, Personen & Porträts | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

1136/14: Video: Im Gespräch mit Bobbye Hall, Percussionlegende von Tamla Motown #LinerNoteLegends

_Interview

Seitentrenner: Interview


Liner Note Legends #4: Ms. Bobbye Hall [HD]

As one of the house percussionists with Motown Records in Detroit, Ms. Bobbye Hall accomplished more as a teenager than most musicians do in a lifetime. Though she largely remained uncredited due to her age, she is nevertheless present on many classic Motown tracks. After moving to Los Angeles, Bobbye remained a part of the west coast Motown sound by continuing to appear on records by Stevie Wonder and Marvin Gaye, among others. However, her presence and reputation continued to grow and she quickly became a first-call session musician for all kinds of sessions: rock, r&b, funk, singer-songwriter, movie soundtrack, commercial work, etc. Her playing can be heard on record with: Bill Withers, Bob Dylan, Pink Floyd, Joni Mitchell, Stevie Nicks, Aretha Franklin, David Byrne, The Doors, Smokey Robinson, Sarah Vaughan, and many, many more. It was a true pleasure to get to film this episode with Ms. Hall in the windy desert outside of Los Angeles.(Klappentext auf Youtube zum Video)

Sie hat mit vielen ganz Großen im Studio zusammengearbeitet, sie ist eine “living legend”.

In diesem Video erzählt sie (englisch) von ihrer großen Zeit der Zusammenarbeit.

Sie gehört zu denjenigen, über die ein anderer sehenswerter Film sagt: “Standing in the shadow of Motown“.

Sehr schön diese historische Aufnahme aus dem Jahre 1967 mit The Temptations: “Sorry Is A Sorry Word

Veröffentlicht unter AudioPodcast, EP, Interview, Legenden | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1135/14: Video: Eineinhalb Stunden Gespräch: Prof. Udo Dahmen mit Klaus Voormann (Sendedauer: 1:23 Stunde)

_Interview

Seitentrenner: Interview


onlinelessons.tv / Popakademie “Open House” Event: Klaus Voormann

“Die hatten einen Druck….” (Klaus Voormann über die aufgekommenen Beatles, Anfang der Sechziger)

Klaus Voormann, Plattencoverarchitekt, bspw. von “Revolver” von den Beatles, Bassist von Manfred Mann, Carly Simon und vielen, vielen anderen, Künstler und fälschlicherweise oft als “fünfter Beatle” bezeichnet im Gespräch mit Prof. Udo Dahmen, Popakademie Mannheim. – Seit einiger Zeit baut Florian Alexandru-Zorn zusammen mit anderen Onlinelessons auf, dort Schlagzeugunterricht, auch andere Instrumente werden geboten. Der Markt “education”: Wachsend. – Dass Florian Alexandru-Zorn Prof. Udo Dahmen kennt, liegt auf der Hand. Denn der “Popprofessor von Mannheim”, auch Schlagzeugpapst, Mentor und Motivator, ist in der Pop- und Rockmusik wohlgelitten. Ein feinsinniger, ätherischer, netter und sehr verbindlicher Mann. Ich lernte ihn 2013 auf einer Berliner Veranstaltung “Berlin Drum Week” in der Schlagzeugschule von Dirk Erchinger -drumtrainer Berlin- kennen. (Mehrere Artikel: hier)

Klaus Voormann ist allseits wohlbekannt und ein historischer Kotzbrocken. Das jedenfalls sagt Paul McCartney über ihn, weswegen er ihn gern hat. Das ist McCartneys Schalk im Nacken. Wir sehen ein sehr gut und auf hohem Niveau geführtes face to face-Gespräch. Wir bedanken uns herzlich bei onlinelessons.tv für dieses digitale Schätzchen. Sehr schön.

Veröffentlicht unter EP, Legenden | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1134/14: Foto des Tages: Die Sonne der Kultur steht niedrig in Greifswald. Aber es gibt eine Götterdämmerung!

_icon.Foto.Podcast

Foto: Chris Krauss (2014), in Greifswald

Foto: Chris Krauss (2014), in Greifswald

Die einen stöhnen. Sie befürchten den Ausverkauf des Abendlandes. Caspar David Friedrich, Romancier aus Greifswald (Infos hier), und ob er zum Concierge des Wagniskapitals verkommt. Bzw. seine Werke. Nicht weniger steht auf dem Spiel.

Darunter ein Stück Auffrischung, das Prinzip Hoffnung. Noch ist es nicht zu spät. Heute Abend spielt B3 aus Berlin in Greifswald. Es war plakatiert. Ein offizielles Plakat hing da. Das darunter war unangemeldet rausgehangen worden, das weiß-schwarze vom Caspar David Friedrich. Prognose: Weitere zwei Jahrzehnte wird es dort verrotten, vermutlich.

B3 ist längst wieder weg dann. Macht gepflegten Phusion-Phunk und die Stadtguerilla von Greifswald? Schauen sich B3 an? Was wird sein in zwanzig Jahren? Sind alle Familienväter bürgerlich eingefangen im Künftigen, das wir Zukunft nennen? Wohl bekomms mit Phusionphunk. Versucht bloß nicht, dieses unaussprechliche Wort auszusprechen, Greifswälder Romanciers, Phusionphunkphans…

Veröffentlicht unter FotoPodcast | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1133/14: Video: Liebe ist nicht wie Du.

Jan.Josef.Liefers_Banner


Radio Doria – Liebe Ist Nicht Wie Du (Lyric Video)

Radio Doria – Liebe ist nicht wie Du (Lyric Video). Aus dem Album „Radio Doria – Die freie Stimme der Schlaflosigkeit“
Das Album erhältlich bei: iTunes http://bit.ly/1qhfgq3 | Deluxe CD& DVD http://amzn.to/1qPUjCC | Standard CD http://amzn.to/1kKD0gc | 2LP inkl. Downloadcode http://amzn.to/1vfdmtt
Kanal abonnieren http://bitly.com/UniversalMusicDE

Mit diesem gutgemachten Lyricvideo startet “Liebe ist nicht wie Du” als zweite Auskopplung aus dem Album “Radio Doria” in den Rock´n Roll-Ausverkauf. Das LineUp:

Jan Josef Liefers – Gesang, Gitarre – Christian Adameit – Bass Timon Fenner – Schlagzeug Jens Nickel – Gitarre – Gunter Papperitz – Orgel, Piano – Johann Weiß – Gitarre

Die Aufnahme eines Konzerts vom “Soundtrack seiner Kindheit” durfte auf dieser Website 2011 nicht mehr gezeigt werden. Johann Weiß (Gitarre) meldete Urheberrechtsansprüche an, hier der Artikel,  damals vielgeklickt…. – mag sein, dass sich die Veröffentlichungsstrategie jetzt verbessert hat. Schwertfisch: So kann “Radio Doria” unbeschwert Weltkarriere machen, erst recht mit unserer Hilfe…. – Eins ist klar: Gegen eine ordentliche Kulturberichterstattung können vernünftige Rockmusiker nichts vernünftiges einwenden. Man lernt nie aus.

Weitere Infos:
http://www.facebook.com/radiodoria
http://www.universal-music.de/radio-d…

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1132/14: Video: Das Ende der Kernenergie in Deutschland ist noch nicht das letzte Wort. Ein Hoffnungsfunkenfeuer dagegen…

McKern_Banner


McKern: MC KERN Hoffnungsfunkenfeuer

Digitaler Platzverweis: Wenn jemand in einer streng themenbezogenen Fachidiotengruppe (eins weiter) Dinge postet, die off topic sind, kann das mit einem digitalen Platzverweis des Administrators enden. Oder mit einer Empfehlung, das Zeug anzuhören. Oder das bleiben, was es als Posting in der Witzegruppe darstellt: Einen Witzversuch.  #Erklärungsversuche

McKern ist Mitglied der Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook. – Seine Texte laufen gutgeölt, die Musik ist schlüpfrig, aber nicht wie Schlamm auf dem Campus von Woodstock. Make love, not war, aber bitte im Keller. Paar Kerzen an. Liebe, Kraft und Mut. Hoffnung stirbt zuletzt.

Keine Frage: Das mit dem Ende der Kernenergie in Deutschland ist noch nicht das letzte Wort. McKern, das ist wie Traubenkernöl auf grünem, samtigen Salat. Dass die Musikerwitze-Gruppe allerdings feste Regeln hat, nach denen Eigenwerbung dort “verpönt” ist, wird McKern erfahren. Sein Video ist toll und macht Mut, Hoffnung stirbt zuletzt. Mit musikalisch gerappten Grüßen. Schicksalshaft mit eingeschlafenen Füßen.

Hoffnungsfunkenfeuer auf Youtube abonnieren und abwarten… – ja bitte mehr Hoffnungsfunkenfeuer…

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

1131/14: Video: Elen Wendt und “Nobody else” #Lied des Tages – Eine Kurzvorstellung

_icon.Tageslied

Banner Personen

Elen.Wendt_Banner


Elen – Nobody Else

Wieder ist blackbirds.tv auf die Straße gegangen. Kürzlich haben wir die musikalische Arbeit der südafrikanischen Sängerin und Berliner Straßenmusikerin Alice Phoebe Lou vorgestellt. Mit Elen Wendt stellen wir eine weitere Berliner Straßenmusikerin vor.

“Sie hat eine Ausnahmestimme”, sagt Fred Sauer, der schon mit Nina Hagen und Peter Fox zusammengearbeitet hat. Er sei “ein Gott an den Tasten und hat seinen Sternenstaub über das ganze Album verteilt”, sagt sie über ihn. Auch der Kanon der beteiligten Musiker (Video Nr. 2, drunter) ist positiv: Die hat was. Was andere nämlich nicht haben.

“Jeden Tag geht sie raus und macht Musik”, sagt Andreas de Jong, ihr Freund und Unterstützer seit fast sieben Jahren. “Und das ist heute ganz schön selten geworden.” Das Spielen auf der Straße hat ihr viel Selbstvertrauen gegeben. Wenn sie als bekennende Frostbeule “mit 15 Schichten Kleidung” alle fünf Minuten ihre Finger an den heißen Tee hält, kann sie es aushalten, sagt sie. Das immerhin wärmt.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Personen & Porträts | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1130/14: Video: Altbewährtes aus Dinkelsbühl, bzw. aus Berlin, vom Genfer See, aus Montreux. – Und: Neulich am West-Harfen

_icon.Tageslied


Smoke On The Water – Deja Nova Trio

Beachte den Unterschied: Wenn Simonetta Ginelli in Hamburg am Harfen ist und mit der Barkasse durchbrennt, so liegt hierin kein krimineller Akt. Die Tageseinnahmen sind behütet, also ist niemand betroffen. Sie hat einfach nur die Flucht ergriffen. Bzw. eine der berühmt-berüchtigten Harfenrundfahrenten. So schnell fährt es sich allerdings auch dort nicht, als dass infolgedessen Rauchschwaden aufsteigen. Das Phantom der Oper, die Neue Flora oder gar die Elbphilharmonie? Pah, der Schellfischposten ist die Stätte der Begegnung.

Es handelt sich um keinen so komplizierten Sachverhalt: Am Hamburger Harfen moderiert die beste Background-Sängerin Deutschlands Ina Müller (Beweis hier) in einer Kneipe namens Schellfischposten “Ina´s Nacht”. Worüber sich viele das Maul zerreißen, einige aus Neid, andere aus Häme. Oder aus heimlicher Bewunderung für eine knallhart erfolgreiche Frau: Das zu ergründen ist die Aufgabe dieser Website nicht. Smoke On The Water ist erschlossen als Thema hier.

Das Hamburger Harfengebiet ist von hieraus unerschlossen. Anders der Genfer See, in Montreux. Dort spielten Deep Purple, es wurden Aufnahmen angefertigt, sie hatten das Rolling Stones-Recording Mobile gemietet, Frank Zappa & The Mothers of Invention waren da: Plötzlich brannte es lichterloh. Der Rauch lag lange nach den Löscharbeiten über dem Genfer See. Das war der Ausgangspunkt für das wohl berühmteste Gitarrenriff der Rockmusikgeschichte: Simonette Ginelli aka “Die Hauptstadtharfe” hat das Stück mit ihrem Trio aufgenommen, es mit einem Reggaerhythmus unterlegt und  die abgebildete Kurzfassung aufgenommen.

Was hat das nun mit Ina Müller zu tun? Ganz einfach: Ina soll sich auch mal schonen. Einfach das Deja Nova-Trio zu Ina´s Nacht einladen und zurücklehnen: Gesungen wird in dieser Version nichts. Rastaman, make Zaster, Mann!

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1129/14: Video: Janus und “Anita spielt Cello”, der Musiklehrerberuf an sich und die Last unerfüllbarer Kulturaufträge


Janus – Anita spielt Cello

“Anita spielt barfuß Cello vorm Tor…lebende Tote ziehen vorbei.” – Das müssen wir uns mal klar machen: Eine polnische Musiklehrerin namens Zofia Czajkowska wird von der SS beauftragt, das Orchester des Todes zusammenzustellen. Ja, den Anschein von Kultur hat man herbeigeholt. Karl Kraus hat philosophiert: “Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.”

Janus hat die Geschichte der Cellistin Anita Lasker-Wallfisch (Jahrgang 1925), einer der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz, zum Anlass genommen, ihr dies Lied zu widmen.

Das Mädchenorchester von Auschwitz wurde von Alma Rosé, so gut eben ging geleitet und spielte “Wiegenlieder für viele Leichen” und wenn es sein musste, auch mal Sonaten für ein unverlinkt bleibendes Scheusal namens Mengele. “Schumanns Träumerei”, wünsch Dir was, Josef!

Anita Lasker-Wallfisch lebt heute in London. Manchmal muss persönliche Verdienstwürdigung und “Neuen, deutsche Härte” einen Moment zurückstehen, um die Würdigung eines Musikstücks hervorzuheben, das ganz zweifelsohne mit “Anita spielt Cello” großartig gelungen ist. Chapeau, Janus.

Es ist leichter geworden, vom Herzen her Musik anzufassen, ihre Entwicklung zu betreiben und sich fortzubilden. Das letzte “Spiel mir das Lied vom Tod” (Once upon in the West) war eine fiktive Erzählung aus dem Jahre 1968 und an Banalität im Vergleich hiergegen kaum zu überbieten. Don´t forget, dry your tears: Once upon in the East, remember!

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1128/14: Video: Jetzt kommt der Bi-Ba-Bollermann, wir fahren Bi-Ba-Bummelbahn!

_icon.Tageslied

Bollermann_Promofoto


bollermann- schick den bub

Schöne Grüße vom Bi-Ba-Butzelmann, aktuelles LineUp:
stulle: singt – keyboard – juju-gitarre
belando belandini: schlagwerk und wild- bzw. footlocker, manchmal foodlocker (Hält Essen fest!)
uegszel yazmen – gitarre (manchmal bass) computer
Immer wieder “mit Gästen”, die rasseln und tuten!
Ausgeschieden, in bleierner Erinnerung: victor vibrator

Apropos: S´schneit schon. Zeit für die S-Bahn, den Zugverkehr wieder einzustellen. Warten auf die Ewigkeit auf kalten Bahnsteigen. Bis die Bundesbahn wieder fährt. Konzerngeschicklichkeiten.

Apropos Ewigkeit: Es ist eine Ewigkeit her, da wurde die Band “Bollermann” gegründet (1983). Wenn du heute gugelst, bekommst du -allen Ernstes- seriöse Suchergebnisse ausgeworfen: U.a. bietet Dr. Bollermann Dienste an. Es hieß früher immer: Mit dem Gesicht kann man sich nur verstecken.

Mit dem Namen aber auch, oder? Es sei denn, man hat so ein Jahrhundertprojekt am Start, wie die immer noch existente Berliner Band Bollermann. Cooles Video, coole Musik, sehr abgefahren. Tropft wie fettes Öl aus zu lauten Stereolautsprechern am PC, Youtube lässt grüßen, dazu Frappé. Schön, Daumen rauf, von wegen Daumenschrauben, nix da. Ein Plusplus für das Video. Gefällt. Daher #Lied des Tages

Eines Tages haben die (wieder) ´ne richtige Homepage. Früher gab´s ja noch kein Internet, schaut, ist auf Rockinberlin.de erwähnt, das Feld gar nicht bestellt. Der Vernunftbauer vertraut seiner Ratiofarm, Bollermann aber schiebt mit Bollerwagen Richtung Musikgestirne. Avanti, Populo! – Bis dahin hören wir in die Soundcloud! Was gips Neues?

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1127/14: Historie: Der Berliner Senatsrockwettbewerb, die Band “Artischock” und die Behauptung “Die Wüste lebt”

ROCK CITY Berlin: Band "Artischock" Ausgabe 1983/84

ROCK CITY Berlin: Band “Artischock” Ausgabe 1983/84


Berlin Rock News, Artischock Teil 1

Die Bilder sind verrauscht und im Format 4:3, und passen nicht so richtig in die neue, digitale Welt von 16:9 oder 16:10. Ansonsten kommt die Berliner Band “Artischock” erfrischend normal rüber. Ein kurzer Ausflug in die Vergangenheit. In die Zeit, als Senator für Kulturelle Angelegenheit im Rahmen der Freie-Gruppen-Förderung hier und in “Fehlbedarfsfinanzierung” investierte, was für ein Unwort. Bezahlt wurden Plattenproduktionen, Studiozeiten, Tourneen und “Saure Gürkchen Sans Souci”, die der junge Veranstalter Peter Schwenkow als Organisator des “1. Berliner Rocktopfs” in der Berliner Waldbühne korrekt abrechnete.

Das Quartier Latin war latent. Systemimmanent. Eine bekannte Band wie IDEAL, macht dreimal das Kantkino (an der Kantstr. 54, Charlottenburg) voll, weiß Wolfgang Hagen, Journalist, den Titelsong “Rock´n Roll Ausverkauf” niederzuschmettern, im obigen Video, Teil 1. “Dazu müsste doch der Verkauf erst einmal anfangen.” Olaf (RIAS) Leitner sitzt dabei.

Alles, was da auftrat, auch. Die Berliner Band “Artischock” war konsequent da. Achim Schmidt, Schlagzeuger, ein Apologet der wirtschaftlichen Vernunft, weiß genau abzuwägen: Als ungelernter Zahntechniker verdient er Geld, ansonsten war er als Musiker im unbezahlten Urlaub auf Tournee unterwegs, weiß der kundige Interviewer Flöhe aus dem Bauch zu fragen. Oder ist der Traum als Rockstar ausgeträumt?

Martin Deuker arbeitet(e) als Klavierstimmer und ist der Bruder einer deutschen Musiklegende, die ihr ganz alltägliches Copyright kaum zu verteidigen braucht. Denn IDEAL´s (Bassist Ulrich Deuker) Rechte werden finanziell immer noch in vernünftigen Dimensionen jährlich abgerechnet. Bruder Martin Deuker (Gitarrist bei Artischock) selbst hatte jahrelang ein eigenes Copyright. So hieß jedenfalls eine spätere Band von ihm.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Historische Schinken, Legenden | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1126/14: AudioPodcast: Christoph Rinnert, Nähkästchen-Talk und das ‘Auge des Tigers': Wovon leben Musiker heute? #Erfahrungen

Audiotipp

Frank Zeller, Autor des Audiopodcasts (mit Dank)

Frank Zeller, Autor des Audiopodcasts (mit Dank)

F.O.X. 'Das Auge des Tigers' - Single von Christoph Rinnert, früher

F.O.X. ‘Das Auge des Tigers’ – Single von Christoph Rinnert, früher (via rockinberlin.de)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


Musiker in den Zeiten der Piraterie – Ein AudioPodcast mit Frank Zeller und Christoph Rinnert (Bitte den Player einschalten! – Sendedauer: 36 Minuten)

(Zu) Anspruchsvolle musikalische Früherziehung 2.0: Papa, was ist ein ‘download’? – Das, mein Sohn, ist ‘Du holst Dir einen runter und musst dafür bezahlen’. – Papa? – Ja, mein Sohn? – Muss man denn bezahlen? Kann man sich einen runterholen, ohne dafür zu bezahlen? Oh Sohn, das eben nicht. Das ist das ‘Purgatorio’ von Dantes Göttlicher Komödie, im Läuterungsbereich der Musikindustrie, dem Vorhof zur Hölle – Papa? Könnte man das eigentlich auch mit ganz einfachen Worten…., Papa? (Witzeentwurf für Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook, Abteilung Weltkulturbeflissenes)

Die Sprache des anzuhörenden Beitrags ist uneitel und zielorientiert. Es geht um die Klärung unscharfer Verhältnisse, um Vergleiche früher zu heute, Amerika zu Deutschland, um Selbstmord, “Kulturflatrate” oder “fairplay”-Experimente und fairen Handel mit Musikalischem. Um die verbesserungswürdige Selbstdarstellung der GEMA, Zukunft und wie es weiter geht, und geht es denn weiter? Ist in fünf Jahren alles vorbei? Christoph Rinnert war bereits Ende der Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts stadtweit bekannt als Gitarrist und Musiker verschiedener, bekannter Bands.

Später ging er von der Bühne “hinter die Kulissen” und widmet sich noch heute erfolgreich den musikalischen Gesichtspunkten des Lebens, hier zum Beispiel oder dort zum Beispiel.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter AudioPodcast | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1125/14: Die wunderbare Welt der Musiker-Kleinanzeigen: Bock auf ein Bandprojekt? Au fein…

Header Wunderbare Welt der Kleinanzeigen


Some old noise grind band

Eine gelungene, wohlformulierte Suchanzeige soll es werden. Strategien für eine vernünftige Vorgehensweise  dabei!

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Schickt uns Kleinanzeigen, die wir lesen und wo wir gleich sagen: “Genau, das isses”.

Ich hab schon seit langem Bock auf ein Bandprojekt mit Großbuchstaben. Aber wer hat wirklich Lust darauf? Mein Anzeigentext muss sorgfältig entworfen sein, denn all meine schlechten Erfahrungen will ich ausschließen. Meine guten sind wie Weihnachtsruten vom Nikolaus. Leider wahr: Wer schlechte Erfahrungen mit Musikeranzeigen textlich verpackt, wird meist missverstanden.

Meine Anzeige wird daher phänomenal, habe ich mir fest vorgenommen. Erst werde ich dran schleifen, am Text und wenn er gut gelungen ist, werde ich ihn einfach “szenisch” umschreiben, also in eine Sprache, die in der Szene besonders häufig anzutreffen ist. Los geht´s.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gags, Musikerwitze | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

1124/14: Video: Carlos Dalelane & Band im Artenschutztheater, vom Niveau und dem Eincremen und Einseifen #Tagestipp

Niveau: Jetzt auch in Musikerwitzen!

Niveau: Jetzt auch in Musikerwitzen!

Carlos Dalelane & Band (Danke, Jörn Gross)

CD Cover „Carlos Dalelane Band“ Titel: „Komamine“

CD Cover „Carlos Dalelane Band“ Titel: „Komamine“ (aufs Bild klicken)

Carlos Dalelane und Band live aus dem Artenschutztheater
Konzertmitschnitt vom 2. März 2012
Carlos Dalelane (b)
Phillip Wagner (key)
Mauro Pandolfino (g)
Andreas Scherer (dr)
Aktuelle CD-Veröffentlichung: “Komanine”

Seit geraumer Zeit ist die blaue Cremedose Niveau Bestandteil der närrischen Betrachtungen von Musikern, die sich auf facebook in der Spezialistengruppe: Musikerwitze zusammenrotten.  Ein guter Witz hat auch Niveau. So isses.

Was Niveau betrifft, so hat die Band von Carlos Dalelane die Creme selbst auch in Benutzung. Vor dem Auftritt wird gecremt: Ein Livemitschnitt aus dem Berlin-Moabiter Artenschutztheater. Oder hat hier nur der Berichterstatter die Leser eingeseift? Na egal: Schönes, kurzweiliges, hochmusikalisches Video. Es gibt in Berlin einige, dennoch nicht wenige Musiker auf hohem musikalischen Niveau. Wovon im Übrigen das intensive, vertrackte solistische Spiel von Andy Scherer (Schlagzeugsolo ab 08:30 Minuten) zeugt. Über Andy als Schlagzeuger ist ohnehin viel zu wenig zu lesen gewesen. Okay, ein Anfang ist gemacht. Man kann ja mal anfangen. Viel Spaß.

Die CD “Komamine” liegt uns zum Anhören vor. Wer weiß, was da noch alles ans Tageslicht kommt, wenn die Bühnenbeleuchtung erst abgeschaltet ist.

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1123/14: Studioszene: Von Werten und ihrem Verfall. Von dem, was bleibt. Blackbird Music Studio am Salzufer eröffnet #wieder

Bilderserie: Blackbird Studios, Wiedereröffnung

Bilderserie: Blackbird Studios, Wiedereröffnung


Guerillacam mit iPhone “Socialcam”: Ron Spielman Trio “I don´t need no Doctor”

Ich wollte ein Studio schaffen, das mehr kann als Musik aufnehmen. Ich wollte einen Platz schaffen, wo Sound und Video aufgenommen werden können auf dem höchsten Qualitätslevel und zur gleichen Zeit. Wo du spielen kannst und Livekonzerte genießt, Filme anschaust in einer kinoähnlichen Atmosphäre. Ein Platz wo Kreative zusammenkommen, um Ideen auszutauschen, wo Musikfans Künstler treffen können. (Andreas Hommelsheim, zur Eröffnung am 13.11.14)

Am 13. November 2014 hat Andreas Hommelsheim, Chef des Blackbird Music Studio am Salzufer nach einer Umbaupause das bereits ca. zwei Jahre bestehende Tonstudio mit einer Veranstaltung recht herzlich wiedereröffnet. Auf der Gästeliste: Rang und Namen! Ein Stelldichein aus ganz Europa.

Seiner Frau hat er es so gesagt: Ob es das letzte Tonstudio seiner Art bleiben wird, ist allerdings ungewiss. Denn wenn er für eine Idee brennt, setzt er sie um. Er ist ein Macher: Hommelsheim hat im Verlaufe seines bisherigen Lebens an rund 20 Tonstudios mitgewirkt, einige davon gebaut. Und man hört, er habe einiges davon ganz erfolgreich wegverkauft. An Menschen, die weltweite Studiolocations betreiben, mehr als siebzig davon überall auf der Welt. Das ist Geschichte. – Und jetzt ein nennen wir es “äußerst hipper”, pittoresker Platz der musikalischen Begegnung. Ein Hommelshome.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter FotoPodcast, News, Video | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1122/14: Video: Krautrock Night

Die Geschichte des Krautrock

Täglich fit mit 2 g Shit… (Guru Guru, Der Elektrolurch, früher: Losungsversuche für ein besseres Leben)

Die Geschichte des Krautrock ist inzwischen verbrieft. Berichtet wurde über diese “zeitgenössische Musik” hier des Öfteren und bei passender Gelegenheit immer wieder. Das ist auch der Grund, warum wir die Sache fortsetzen dürfen.

Vieles hat seinen Ursprung in jenen “deutschen Jahren”, die im Vergleich zu früheren die besseren Jahren waren, historisch platt betrachtet.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Historische Schinken, Legenden, Video | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1121/14: Video: “Tulpen von Bui” von “Die Gruppe Liebe” #Lied des Tages

_icon.Tageslied


(Ich schenk Dir) Tulpen von Bui von Die Gruppe Liebe

Das Album “love” ist das “ideale Geschenk!”, behaupten die Macher. Denn “love” verschenken heißt: Liebe verschenken… verstehste?! unter http://www.liebeverlag.de “can`t by me love” stimmt nicht mehr ganz. Denn “love” von Die Gruppe Liebe mit seinen 16 Titeln und dem Sound der Dresdner Neustadt gibts jetzt für 8,- bei Bui! oder unter www.fischbild.de
— all you need is love! — Der bekannte Dresdner Kartoffeldruck-Künstler Preibisch und Tommy di Solina besingen ihren Lieblings-Vietnamesen “Bui” aus dem Herzen der Dresdner Neustadt. Auch wollen die beiden Dresdner Künstler ein Vorbild sein und hoffen, dass viele ihrem Beispiel folgen und ihrer Frau oder Freundin auch einfach mal so, ein paar Blümchen mitbringen ;-) Vielleicht ja sogar von Bui :-) Der Song und das Video sind Kunstwerke der Neuen Sympathischen Moderne.

Es geht um die Würdigung der großartigsten Schnittblume Hollands und um nicht viel weniger. Die Tulpen von Bui, ein ergreifendes Dokument der Weltmusikgeschichte. Heute hier als #Lied des Tages.

(Das Video wurde in der Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook gepostet.)

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

1120/14: Video: The Time – Original 7ven, the Movie

Stilrichtung? na Funk, nicht Nu Funk!

The Time – Original 7ven, the Movie

The Original 7ven, früher als The Time bekannt, ist eine US-amerikanische Funk-Band, die im Jahr 1981 von dem Sänger Prince gegründet wurde. Zu den Band-Mitgliedern gehören die kommerziell erfolgreichen R&B-Produzenten Jimmy Jam und Terry Lewis. Im Jahr 2011 änderte The Time ihren Namen in The Original 7ven. ..Prince übernahm für die Band die Aufgaben eines Songwriters und Produzenten, dessen inhaltliche Ausrichtungen meistens Themen wie Sex, Party und Geld umschlossen. Dies war eine deutliche Abkehr von den mitunter spirituellen und sozialkritischen Inhalten, die er auf seinen Solo-Platten aus dieser Zeit behandelte…(Aus Wikipedia)

Ein schöner Film. Es ist Fernseh-Sonntag. Bitte schön. Etwas funky…

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

1119/14: Proberaum: Wir haben Besucher auf der Bandprobe. Die müssen jetzt immer mitarbeiten.

Icon Proberaum

_banner.Proberaum

Immer wenn Besuch im Proberaum ist, erfolgt die umgehende Einbindung der Besucher in den kreativen Prozess. Die Besucher werden verdonnert, Kameramann zu spielen. Das ansonsten starr aufgestellte “Gerrrääätt”, eine Videokamera, die die Bandproben aufzeichnet, wird “extrem mobil”. Der Besucherkameramann (oder die -frau) läuft zwischen den Musikern hin und her, schwingt sein Fähnchen Fieselschweif, die Kamera. Auf diese Art und Weise entstehen die ersten wirklich bewegenden Bilder der jungfräulich unerfahrenen, neuen Band. Es sind bessere Videos, dank unserer Besucher.

Es geht um Bandsoziologie. Die regelmäßigen Bandproben werden seit dem es technisches Gerät gibt dafür mitgefilmt. Nicht komplett. Aber ansatzweise. Die neuen Musikstücke werden geprobt und wenn sie erst einmal einigermaßen sitzen, verfilmt. Viele kleine Helfershelfer gibt es inzwischen, von Sony, von ZOOM oder auch von GoPro.

Das ist trendy. Was früher der Cassettenrecorder war (hier ca. 1986 wir), der hinter das Mischpult totalverkabelt wurde, ist heute ein kleines Videoaufzeichnungsgerät, wie z.B. das Zoom Q4, für Musiker “der Gerrräätt”. Ja. -Alle 10 Jahre erfolgen aufwändige Datensicherungen, es gilt, die Vermächtnisse seines Lebens umzusichern auf die nächste technische Generation Musikabspielgerät. Hehe.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter BandSoziologie, Video | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1118/14: Linktipp: Was man bei der Vorstellung des neuen Herbert Grönemeyer-Albums zu erwarten hat…

icon_linktipp

Groenemeyer_Banner


Herbert Grönemeyer “Morgen” offizielles Video

Das Video zur Single “Morgen” aus dem Album “Dauernd Jetzt” von Herbert Grönemeyer. Mehr Infos: http://www.groenemeyer.de

“Fingerfood isnu gut.” Der musikalische Ruhrgebietskosmopolit Herbert Grönemeyer versteht seinen Erfolg selbst nicht. Dies hier ist keine Website über die Bochumer Musikszene. London ist interessanter als Bottrop und Berlin kann zumindest ähnliche, interessante Facts in musikalischer Hinsicht vorweisen wie Paris bzw. New York. Soviel zur “default”-Einstellung dieser Website.

Allerdings wohnt Herbert “Bochum” Grönemeyer seit vielen Jahren mit einem Ohr in Berlin-Zehlendorf, wird damit zum Zielobjekt unserer Berliner Musikszenebetrachtungen und geht ansonsten …

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Kritik, Linktipp | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1117/14: Video: Prince “Funknroll” – Bitte überlegt genau, ob Ihr das Video auch wirklich sehen möchtet!

_icon.Tageslied

Prince_Musikerwitz

Prince: “Mit dem Dritten sieht man besser” (aus facebook: Spezialistengruppe: Musikerwitze)


Prince – FUNKNROLL [Official Lyric Video]

Hochgeladen am 14.11.2014
DOWNLOAD ‘ART OFFICIAL AGE': http://artofficialage.com/
DOWNLOAD ON ITUNES: http://bit.ly/1rpmJFt
DOWNLOAD ON AMAZON: http://bit.ly/1rpmR7S
(Upload by Warner Brothers)

Wir wissen: Der Genuss derartiger Videos des Großmeisters aus Minneapolis hat eine begrenzte Halbwertzeit. Prince ist rigide und behält sich jederzeit vor, seine Veröffentlichungen wieder rückgängig zu machen. So warnt auf Youtube ein eingeblendetes Banner wie folgt:
“Dieses Video ist nicht gelistet. Daher solltest du dir genau überlegen, ob du es teilen möchtest.”

Und richtig: Es wurde sorgfältig überlegt. Das Ergebnis ist hier zu sehen. Passt bitte auf und überlegt, ob Ihr Euch dies Video wirklich ansehen möchtet. Do da funk! In a funky way, U like it!

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1116/14: Video: Alice Phoebe Lou erklärt uns ihren Ansatz, wofür Berlin eigentlich da ist und wie für sie alles begann

Banner Personen

Alice Phoebe Lou

Alice Phoebe Lou


Berlin Alice Phoebe Lou: “The people run this city”

Eine kurze englischsprachige Dokumentation über Alice Phoebe Lou, eine singende “Buskerin” auf den Straßen von Berlin. Alice kam in Berlin an mit 500 Euros in der Tasche. Ferner wusste sie, “ein paar Akkorde” auf der Gitarre zu greifen. Sie teilt mit uns ihre Geschichte, wie sie vom Spiel in den U-Bahn-Stationen zum Mauerpark-Konzert kam, wie sich gelegentlich ihres Vortrags Trauben von Hunderten von Menschen bilden. Im übrigen spricht sie von ihren Problemen als “street performer” in Berlin und wie sie mit den Restriktionen im öffentlichen Straßenraum umgeht, wenn die Polizei ihr Spiel unterbricht.

Wir haben über Alice Phoebe-Lou hier schon bei dieser Gelegenheit berichtet und ihr drittes “Lied des Tages” in Erwähnung gebracht. Das zweite Lied des Tages ist hier zu finden. Übrigens: Ganz ähnlich wie ihr erstes…

Veröffentlicht unter AudioPodcast, Interview, Personen & Porträts, Video | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1115/14: News: Aus der Marketingabteilung des Hauses “We Can Do It” #FotoPodcast

We.can.do.it_Berlin.Musicianscene

Natürlich können wir arbeiten wie die BILD-Zeitung. Ob das Sinn macht, ist eine ganz andere Frage. In diesem Fall allerdings ist die Vorlage vermutlich aus der amerikanischen Kriegswirtschaft und bläut den Frauen ein, gemeinsam mit anzufassen. Ein art déco  besonderer Art.

Es für friedliche Zwecke zu nutzen, gefällt uns weit besser.

Es gefiel so gut, da konnte man nicht widerstehen. Es ist sozusagen “Aus dem Innern des Wals”…

Veröffentlicht unter FotoPodcast | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

1114/14: Video: Enervierend: “DIN A Testbild” und “Neu”

Testbildtest_Banner


DIN A TESTBILD Programm 6 / Neu Berlin Video by Axel Brand”>DIN A TESTBILD Programm 6 / Neu Berlin Video by Axel Brand

Über Edgar Froese wohnte in Wilmersdorf der Schlagzeuger und Schlagzeuglehrer Lutz. Was für ein Haus. Egal, Edgar war schon immer Kosmopolit. Zog dann gen Japan, wenn´s ihm zu bunt wurde. Weil Lutz rumgekoffert hat auf Übungspads…, shit.

Erinnerst Du Dich noch an die Schulzeit? – Ja, genau, ich war in der “Berliner Schule”. Einige waren da. Irgendwann haben wir Edgar Froese gehört, Tangerine Dream. Und Klaus Schulze. Und so “Zeugs”. Haha. Hatte damals -der Erinnerung halber- so mit Ingredienzien zu tun, mit der Einnahme von Leuchtmitteln, damit unser Leben endlich …ja, was?

Egal. Das hier ist “NEU”. Von “DIN A TESTBILD” aus Berlin, bookMARK it! Besser iss…, denn es iss “NEU”… – Was für eine RAVE! Fantastic!

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1113/14: Lied des Tages: Es ist ein zutiefst spiritueller Moment, ein “Improvisation moment for Syria” von #AmrHammour

_icon.Tageslied

Amr Hammour, born in Damascus, starts to play Piano at age 8 and switches to guitar at 12. He graduates from the Higher Institute of Music in Damascus with a degree in Guitar in 2009. Since 1998 Hammour regularly performs as a sideman as well as leading his own groups throughout Europe and the Middle East, among others: Barry Harris, Manfred Leuchter, Oli Hayhurst, Gene Calderazzo, Juliet Kelly, Chris Byars, Amadis Dunkel, Zoë Al Rahman, Bruno Paoli, Frank Carlberg, Jan Ackermann, Michael Timbales, Daniel Blanc, Charles Davis, Zaid Naser and Ziad Rahbani. Hammour was also one of the original members of the Syrian Swiss Jazz Orchestra, the first full size big band in the Middle East in 2004. (Aus dem Soundcloud-Profil von Amr Hammour)

Abgesehen von allem übrigen: Hört doch mal in die Soundcloud von ihm hinein. Lohnt sich bestimmt. Kommen wir zum Thema dieses Artikels, einem weiteren Lied des Tages. Der in Berlin lebende Jazz-Gitarrist Amr Hammour (mehr hier) widmet seine Gedanken, seine Kraft und seine Musik einem spirituellen Moment für Syrien, seine Heimat, wo er herkommt.

Sein Gitarrenspiel geht zu Herzen, ist luftig, ätherisch, kommt ganz clean, unverzerrt daher. Man fühlt sich wohl und denkt einen Moment: Ja, der Lärm der Welt ist ausgeschaltet.

Heute das #Lied des Tages auf blackbirds.tv – Morgen die Beruhigung der Welt? Wer weiß.

Veröffentlicht unter Personen & Porträts | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1112/14: Lied des Tages: “One More Mile To The Border” von “The John Vaughan Band” (Westberlin) – Das ist “sooo Siebziger”

_icon.Tageslied


THE JOHN VAUGHAN BAND – One More Mile To The Border

“One More Mile To The Border” was recorded 37 years ago on November 14, 1977 in Berlin, Germany
THE JOHNVAUGHAN BAND:
John Vaughan – lead vocal, acoustic guitar
Chris Deschner – acoustic lead guitar
Hans-Dieter Lorenz – bass
Christian Evans – drums

Das Lied ist im berühmt-berüchtigten Stil der Siebziger verfasst und dargeboten, den wir von Leuten wie James Taylor und Carly Simon kennen: Großes amerikanisches Songwriting. Mitgespielt haben Berliner, z.B. Hinzugezogene, auch aus Amiland. Und Ungezogene, aus Westberlin, der Enklave mit der einzigen, funktionierenden Stadtmauer rundum und Passierscheinkontrolle. Es war schon ein paar Jahre her, als sich Heiner Pudelko und seine Band Interzone an der Mauer gegen selbige lehnten, sich dabei von Jim Rakete fotografieren ließen, und versuchten, sie flach zu legen. Sie haben es nicht geschafft.

Die Ungezogenen, das waren die Langhaarigen, z.B. die aus der Hagelberger Str., die dort auch eine Wohngemeinschaft gründeten, die man als “einen Ausbund an Kulturbeflissenheit” bezeichnen könnte. Wenn man nur wollte. Sehr schönes Machwerk. Jetzt auch angekommen im Digitalismus des Jahres 2014. Daumen hoch.

(Mit John Vaughan. Und mit Dank.)

Veröffentlicht unter Video | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1111/14: Rekord: Die Schnapszahl des Artikels, Fernet Branca, Pannach & Kunert und das Sozialgeschnatter auf facebook

fernet_branca


Pannach und Kunert: Fluche, Seele, Fluche Fluche (1980, erschienen 1981 auf “Fluche, Seele, fluche!”) – Musik: Sallmann/Kunert, Text: Mühsam/Pannach (nach Erich Mühsams Gedicht: “Weiter, weiter unermüdlich”)

Pannach und Kunert waren und sind meine besten Freunde. Wir hatten immer viel Spass zusammen. Im Flöz gab es spezielle Biergläser für die beiden, während sie ihr “Totenschiff” versucht haben, zu vertonen. Legendär sind ihre “Heiliger Strohsack” immer um Weihnachten rum. U.a. mit Manfred Maurenbrecher und so … (Susanne Lämmerhirt auf facebook)

Das ist der 1.111te-Artikel hier, eine Schnapszahl, darum geht es also. Und um “Sozialgeschnatter 2.0″: Wenn Christoph Rinnert zu einem guten Abendessen eingeladen wird, “Es gab Gänsebraten, legga”, freuen sich diejenigen gleich mit, die Christoph für einen guten Musiker und Produzenten handeln. Das ist berechtigt. Zweitens nennt man das sozial netzwerken. Aus Solidarität. Oder aus Hunger. Oder wegen beidem. Ist ja auch egal. Freiheit, Freibier & Frieden! – Damit kommen wir zum zweiten Teil dieser Sache an sich.

Aus dem “Haus Lämmerhirt” erfahren wir, ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen: Die guten Freunde und Musiker Gerulf Pannach und Christian Kunert hätten Fernet Branca gern getrunken. Das sei ihr Lieblingsgetränk gewesen. Wir halten dieses Detail fest, danken im übrigen Franz de Byl (nicht: debil!, darauf legt er Wert) fürs Flöz früher und für alles, was Franz gemacht hat und erinnern, welch wichtiges Lokal es damals in der Nassauischen Str. in Berlin-Wilmersdorf war. Tja, wer die Gastro ehrt. Darauf einen Fernet!

(Nak! Nak! Den Begriff “Sozialgeschnatter” habe ich von Peter Jebsen aus Hamburg und finde ihn klasse.)

Veröffentlicht unter Legenden | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1110/14: Foto des Tages: Aufgeschnappt, was Till Brönner über Karl Schloz schreibt

Till.Broenner_ueber_Karl.Schloz

Was Till Brönner über Karl Schloz sagt: Gut, der Till hat Ahnung.

Ohne weitere Worte.

Veröffentlicht unter FotoPodcast | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

1109/14: Lied des Tages: “Africa” von Tal Bashai feat. Djatou Torré

_icon.Tageslied

Africa_Kontinent

Balshai studierte klassisches und Jazz-Klavier in Jerusalem, Tel-Aviv, Berlin und New-York. Seit 1992 lebt er in Berlin, wo er ein Tonmeisterstudium begann. Bereits während des Studiums trat er in der Berliner Clubszene auf und gründete 1995 sein Trio, mit dem er seine Kompositionen aufführt und einspielt. In den folgenden Jahren arbeitete er als Musiker und Tonmeister. Dabei führte ihn die Tätigkeit als Tonmeister zurück in seine Heimat Israel, wo er mehrere CDs zeitgenössischer israelischer Komponisten produzierte. Nach und nach nahm die Arbeit als Musiker immer mehr Raum ein, so dass er seit 1998 nicht mehr als Tonmeister tätig ist. (Quelle: Deutsche Wikipedia zu Tal Bashai)

Israel scheint musikalisch ein heißes Pflaster zu sein. Von dort kommen viele Musiker, die sich teils in Berlin und teils in der restlichen Welthemisphäre erfolgreich aufhalten. Aber es gibt auch Musiker, die aus Argentinien kommen, aber in Jerusalem einen Bachelor of Arts erwerben, so wie der zugereiste Bassist, Dirigent und Musiker Gabi Safron.

Tal Bashai, Jahrgang 1969, lebt schon eine ganze Weile in Berlin. Er ist Pianist, veröffentlicht regelmäßig eigene Tonträger und ist von vielen weiteren Musikern Berlins als hochgeschätzter Begleitmusiker sehr gefragt.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Personen & Porträts | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar