So.. Sep. 27th, 2026

#49 ist das neue #19 – Wie Jahre die Sicht verändern, aber nicht die Liebe zur Musik

Streng gibt es ein Begeisterungsverbot im Rezitieren alter Herrlichkeit. Wegen Urheberrechtsschutz ist fragwürdig, ob es sich um eine Verletzung der Rechte Dritter handelt, wenn man eine Plattenhülle öffentlich herzeigt. Dass man sich mit einer von John Lennons und Yoko Onos Album Plattenhüllen (Two Virgins z.B.) Ärger einfangen konnte, war früher weltweit bekannt. Das Cover wurde dann in Packpapier neutralisiert. Paul und Linda McCartney, schwarze Sträflingskleidung, Suchspot(t) der Wachtürme. James Coburn und Christopher Lee, zwei Schauspieler sind dabei und unten links Denny Laine, ein gerade noch verbliebenes Mitglied von Paul McCartney & The Wings. Über frühere Alben und ihre Entstehung kann man heute noch blühende, fantasievolle Geschichten erzählen. Ganz anders später. Als ich im Tränenpalast an der Friedrichstr. in Berlin bei einer Gelegenheit den Weltkasse-Drummer Terry Bozzio zu seiner Zusammenarbeit mit Steve Vai (1993) beim Kultalbums „Sex & Religion“ befragte, wie denn die Zusammenarbeit konkret ausgesehen habe, sagte er nur und kürzte damit das Storytelling brüsk ab: „Wir haben uns gar nicht gesehen. Wir haben uns die Bänder hin- und hergeschickt.“ Wie langweilig. 🙂 – In Vietnam it was #19 – Hä?

Band on the Run war meine allererste Paul McCartney. Ich saß als Jungspund im Kino und schaute Leben & Sterben lassen (James Bond), mit Roger Moore. Mein erster James Bond im Kino. Mann, war das geil. Was nun die Musik im Vor- und im Abspann des Films anging, darf ich der Einfachheit auf den obigen Herrn und George Martin verweisen, die diesen Filmtitel ausbaldowerten. Der Song war gar nicht auf dem Album Band On The Run. Ich wusste 1973 (Ich war 11) noch nicht viel, ich wusste, „Der Typ war früher bei den Beatles gewesen?“ – Nachdem ich diese Platte hatte, gehörte sie zu meinen Meistgehörten. Ich hatte auch noch nicht so viele, so war das gar nicht so schwer. Dafür kannte ich alle Songs total auswendig und auch die Reihenfolge der Songs prägte sich für immer ein. Wie oft hörte ich die Platte.

Das war früher so, man hörte ein ganzes Album, aber nicht nebenbei, sondern das Hören war die Hauptsache. Dazu konnte man sich hinsetzen, hinlegen undsoweiter. Später hörte ich noch (sehr viel später), Paul war mit Linda in der Karibik im Urlaub und sie trafen während ihres Urlaubs u.a. Dustin Hoffmann, der dort gerade drehte. Und da lag eine Zeitung herum und sie berichtete von Picassos Tod und welche seine letzten Worte gewesen waren. „Drink to me drink to my health, You know I can’t drink anymore.“ Der Song „Picassos last words“ ist auf dem Album. Dustin Hoffmann lernte an diesem Tag, es ist wahr: McCartney kann jeden Tag einen Song schreiben, allein aus dem Studium der Tagespresse. So wie auch das ganze Album hieß: Wahrer Fakt. Die gesamte Band Wings hatte Paul verlassen, sodass er das Album fast allein aufnahm in Afrika, mit Linda zusammen und mit Denny Laine. Hach, das Album geht mir so sehr zu Herzen. Kann ich mir mit einem aktuellen gar nicht mehr vorstellen. Schade, eigentlich.

Weiterführend

Icon #Positionen
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#Zirbeldrüse (gif/ani)
#Zirbeldrüse (gif/ani)

Die Verfilmung Alice hat mich tief berührt und mir vieles über Alice Schwarzer nahegebracht. Im Grunde genommen ist der Mensch männlicherseits kaum in der Lage, die Schwarzer zu lieben. Die Verfilmung der Wahrheit: Man kann sie ruhig lieben, es ist nicht gefährlich, denn alles was geschieht, ist Teil eines unterbewussten, großen Vorgangs, in dem Männer selbst auch Opfer der gesellschaftlichen Verhältnisse sind. So wie Esther Vilar im Film als Täter die Frau ins Visier nimmt, wird Schwarzer nicht müde, die Männer vom Thron zu reißen. Ach, es ist schwierig und unergiebig und man bleibt ein Stück ratlos zurück. Das Wirken der Schwarzer kann jedenfalls zusammengefasst nicht zu niedrig wertgeschätzt werden. Es hat zu beträchtlichem Anteil zum Fortkommen der bundesrepublikanischen Gesellschaft beigetragen. Davon zeugen auch die etlichen Einstreuungen historischen Filmmaterials. Nina Gummich: Ganz dicker Daumen nach oben! Goldene Tulpe von mir. (Website: blackbirds.tv)

Nichts in unendlich, so sieh das doch ein.

Als Allerletztes die Vernunft: Ist die Vernunft unendlich? – Das müsste sie wohl sein, wenn wir insgeheim auf einen Sieg der Vernunft hoffen. Doch ist die Vernunft überhaupt in der Zirbeldrüse angesiedelt, wie uns der hiesige Berichterstatter wohl weis machen möchte? Die Samstagsfrage dieses Artikels kommt nicht aus der Hüfte geschossen.

Aber mit Verve.

#Icon #netzgefischt 300 Pixel
#Icon #netzgefischt 300 Pixel

Casper ist selbst Stammhörer und outet sich als Fan. Der schlimmste anzunehmende internettechnische Supergau ist geschehen: Elon Musk hat den Account von Donald Trump wiederherstellen lassen. Schlimmer gehts nimmer.

Dann geht es unmittelbar zu Gaumenzäpfchen und zur Stimm-OP, Zauberer von Oz, Holztisch, Wohnzimmer und Podcaststudio.

Nachdem sich die Gesprächspartner im Organisatorischen verstecken, geht es dann wirklich zur Sache. Einfach anhören.

Sonst würde ich es hier nicht widerspiegeln. Karl-Heinz ist der Opa von Casper und in den USA ist es Kermit. Es ist nämlich umgekehrt: Zuerst gab es in den USA Menschen, die Kermit hießen und erst dann schuf Henderson die berühmte grüne Püppi.

Der Amendt nimmt allerdings Freundanfragen auf Facebook nicht adäquat an, das ist vielleicht sein Dilemma. Wenn der mich kennen würde. Dafür hat ein vorzeigbares Profilbild dort, mit einem „Zett“ als Nase.

Ich hab geträumt, der Winter wär vorbei…

17.11.22 #Microsoft #Office365 #Editor 'Rechtschreibung
17.11.22 #Microsoft #Office365 #Editor ‚Rechtschreibung

Es ist wie verrückt zu sein: Dass die öffentliche Verwaltung in Berlin nicht mehr funktioniert, und das seit Jahren, weiß ja nun jeder. Es ist ein öffentlicher Bankrott. Auch im Verkehr klappt es nicht. Wie als wären alle verrückt, schafft Berlin stadtweit Verbotszonen und Baustellen, Fahrradrettungswege in doppelt so großer Breite, neben Hauptverkehrsadern. Und ganz klar: Der öffentliche Verkehrskollaps ist ja kurz vor der gelungenen Realisierung. – Nur der Senat ist hier nicht der Problemlöser, mit den zutreffenden Mitteln angewandten Rechts und der gelungenen Rechtsreformen. Stümperhaft arbeitet er: Und der Verkehrskollaps geht immer weiter und die Gerichte kassieren diese öffentlichen Entscheidungen. Was das alles den Steuerzahler kostet: Insgeheim wünschen sich viele inzwischen eine richtiggehende Revolution mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Da platzt auch noch das Wahlergebnis. Be Berlin.

Das weiß doch jedes Kind: Man lügt, wenn man schreibt wie gedruckt.

Rechtschreibung ist so eine Sache. Eine andere sind weitere Gesichtspunkte unverblümter Wortkunst: Ist die Sprache formell? Ich hab inzwischen den Kanal gestrichen voll davon. Auch von Monika Giffey und den Problemen der SPD, wie dieser Tage zu lesen ist. Ich kann mich sehr gewählt ausdrücken. Das kann Monika Giffey dieser Tage gerade nicht. Die ganze Berliner Wahl muss erst wiederholt werden. Die Wahl ist nur eine Art Schlaglicht.

In Wirklichkeit widerspiegelt das Urteil des Berliner Verfassungsgerichtshof das Zeugnis von Genosse Jedermann, in Berlin steht einfach kein einzelner Ziegel auf dem anderen und rien ne va plus: Nix geht mehr. Oder weniger. Hand aufs Hartz IV: Mehr wäre hier mehr, nicht weniger, das mehr wäre. Man versteht dieses Berlin sowieso nicht mehr so richtig.

Als ich kürzlich von Microsoft Office 2013 notwendigerweise auf Office 365 updaten musste, um überhaupt Schritt zu halten, wurde mir ganz klar vor Augen geführt: Rechtschreibung, das sind viel mehr Facetten des Lebens. Diese habe ich hier als Resultatfenster einmal kurz für die Öffentlichkeit abgebildet.

Man wünscht sich insgeheim, böse frotzelnd und leise nur fröstelnd: Hätte doch die Giffey doch einen Pakt mit dem Businessteufel Microschrott. Nach einiger Zeit müsste sie dann immer wieder (kostenpflichtig) updaten auf neueste Version und das brächte Schwung in die lahme Verwaltungsbude, das Unternehmen Berlin. Be Berlin, ach Du heilige Scheiße, bloß nicht.

Tröstlich am obigen Resultfenster ist:
0% meines Textes ähnelt Online-Quellen, versichert mit Microsoft schriftlich.

Ich lehne mich entspannt zurück und denke:
Ich kann mich wohl sehr gewählt ausdrücken, siehe oben. Die Giffey gerade nicht.
Und meine geistigen Elaborate ähneln 0% anderen Quellen. Auch das kann man der Giffey ja nicht bescheinigen, jedenfalls von früher her gedacht, also vom Kopf des Kropfs.
Nun ist wieder alles in Ordnung.

Weitermachen…wir müssen noch die ganzen Livemusik-Clubs schließen, wegen der direkt daneben errichteten Neubau-Wohnkomplexe für zuziehende Schwaben und Württemberger. Chrrrrrr….

Weiterführend

Jimi Hendrix: "Knowledge speaks, but wisdom listens"
Jimi Hendrix: „Knowledge speaks, but wisdom listens“

Wenn du für diese eine Sache brennst, ist es ganz allein dein Ding.
Du willst proben.
Du freust dich auf die Anderen.
Die Anderen, das sind wir.
Zusammen sind wir Deutschland, so pünktlich.

Wir treffen uns jetzt einmal die Woche, haben wir gesagt. Ich buche einen Proberaum. Proberäume, das sind Kosten. Das ist rechtzeitig planen. Ein Anruf. Am Ende schicke ich uns dreien einen Flyer für alle Fälle, Tommymanie.

Am Donnerstag (gestern) um 17 Uhr, Lietzenburger Str., Proberäume Music Box. Francisca Urio betreibt das, die Deutsch-Afrikanerin hat mal nen DSDS prof. gewuppt. Die kann was. Alle die mit Francisca zu tun haben, können was.

Die Anderen, das sind wir.

„Ich sitze und ich fahre hier, in meinem Automobil. Immer in Richtung Ewigkeit, immer mit demselben Ziel. Ich rede mit mir selbst, ich rede mit mir selbst. Ich rede mit mir selbst. Ich bin mein Radio. Mein Radio. Miss Univers Universelles Radio.“ (Nina Hagen)

Stefan (Piano) ist auch schon da, wir sind jetzt als Jazztrio zu zweit. Mit einem Soloprogramm. Wortspielhölle.
Aber Pedro kommt nicht und spielt Kontra B, dickes B, draußen an der Spree, wir lieben das Geräusch, wenn wir um die Häuser ziehn.
(SEEED, früher)