875/13: Lied des Tages: Ein Stück Trauerarbeit, der Tod des eigenen Vaters und wir sind immer noch da!

Nikko Weidemann – live @ radioeins mit einem neuen Song „Singer Songwriter Nikko Weidemann mit einer neuen Songidee live auf radioeins. Die beiden Kameras (Blackmagic Pocket und Olympus OMD haben leider von der Farbe nicht gematcht deshalb alles in schwarz weiss)“ – sagt der Klappentext auf Youtube. Wir fügen hinzu: Gott sein Dank, schwarzweiß ist … Weiterlesen

874/13: Video: Kapelle Weyerer und „Hamburg(Frühling im Herz)“

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  • Stefan Weyerer
  • Professor Alexander „Alex“ Hoetzinger
  • Nick Flade

sind die „Kapelle Weyerer“.

My daily little routine: Als viel zu viel beschäftigter Mensch kurz entspannungshalber im Netz rumsurfen und Schnappschüsse fürs Hirn einfangen. Eindrücke, Menschen, Musik, Literatur. Und selbst noch schnell was schreiben, so eben mal schnell und aus der Hüfte geschossen. Wozu das alles?

Richtig. Weil´s sein muss. Der Mensch muss bloggen, was der Mensch bloggen muss. So schwer ist das ja auch gar nicht. Expressis verbis die „Kapelle Weyerer“ mit angehängtem Featuring hat es mir gerade angetan und ich bin geflasht. Positiv. Ich bin positiv.

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873/13: Nachruf: Lou Reed ist tot

„One chord is fine. Two chords are pushing it. Three chords and you´re into jazz.“ (Lou Reed) Wie aber würde man das wilde Leben finden? Ganz einfach: Geh auf blackbirds.tv, dort ins Suchfenster rechts und gib ein „wild side“. Schwupps, ist das vielleicht ein Leben? – Der amerikanische Rolling Stone meldete zuerst den Tod von … Weiterlesen

872/13: Video: Eine Dokumentation über Plan B aus Berlin: „This Is Not A Movie“

Die Dokumentation „This Is Not A Movie 1986 – 1992“ zeigt das Schaffen von Plan B aus Berlin in den ersten Jahren mit vielen Live-Mitschnitten, Videoclips und einigen Interviews. 2012 formierte sich die Band wieder neu und ist 2013 live zu erleben. Die Band hat in den Achtzigern eine ansehnliche Fanschar um sich scharen können. … Weiterlesen

871/13: Linktipp: „Deutschland, Deine Künstler“ – Ein gutgemachtes Porträt über Xavier Naidoo

„Da war einfach jemand, der hatte von Gott so ein Geschenk bekommen.“ Nena über die Stimme von Xavier Naidoo Ein paar seiner persönlichen Vorurteile kann jeder abbauen, der keinen Bock auf den Schmacht- und Gurkensänger Xavier Naidoo hat. „Der jammert immer nur“, ist eine oft gehörte Redewendung über diesen souligsten aller souligen, deutschen Sänger. Die … Weiterlesen

870/13: Video: Andreas Kümmert, Woodstock und die „guten, alten Zeiten“

Andreas Kümmert live in Berlin – With A Little Help From My Friends In einer Berliner Kneipe gibt Andreas Kümmert „Woodstock“, bzw. eine ganz eigene Version des Beatles-Stücks „With A Little Help From My Friends“, jenes Songs, mit dem Joe Cocker einst weltberühmt wurde. Bei Voice Of Germany erinnert sich Nena  an das, was Andreas … Weiterlesen

868/13: Video: Ideal „Eiszeit“ #Tageslied

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Ernst Ulrich Deuker gab dem Reporter des NEW MUSICAL EXPRESS auf die Frage zum Ideal-Stil zu Protokoll: „Wir bringen die gute Tradition des deutschen Fünfziger-Jahre-Schlagers auf den Stand der Achtziger.“ (Ernst-Ulrich Deuker, Bassist, beim Erklärungsversuch ggü. der Presse, Link unten)

Ideal mit Eiszeit im Jahre 1982. Deutschland 1982 in der Eiszeit. Und? Ist´s schon wieder wärmer geworden? Erderwärmung? Oder nur warme Gedanken beim Erinnern an Ideal?

Diese Band überraschte Deutschland. Annette Humpe machte sich später als erfolgreiche Produzentin einen Namen und ist bis heute lieber in der unsichtbaren 2. Reihe aktiv, aber wie. Drummer Hansi Behrendt beeinflusste mit seinem Schlagzeugspiel halb Deutschland und galt als schlagzeugerisches Vorbild für straightes, tightes Drumming der Spitzenklasse.

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867/13: Historie: Hallo Miles -Fusion bei der Jazzbühne Berlin – DDR 1986 – Historische Videos aufgetaucht!

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(Stück: Hallo Miles)

Wolfgang Fiedler – keyb, komp, arr
Thomas Schmidt – keyb
Volker Schlott – sax
Iven Hausmann – tb
Wolfgang Schmiedt – guit
Max Hughes – bass
Peter Michailow – dr
Mario Würzebesser – perc

Da taucht was aus der Versenkung auf. Wolfgang Fiedler hat das „uralte Material“ zur Verfügung gestellt und ehrlich: So alt sind die Jungs nun auch wieder nicht, die da 1987 quietschfidel fusionieren. Macht Spaß, das anzusehen.

Peter Michailow ist uns immer noch als Drummer ein Begriff. Er begleitet u.a. Pascal von Wroblewsky, wenn sie Konzerte gibt. Volker Schlott ist regelmäßig mit Jocelyn B. Smith im Studio oder unterwegs. Fusion hat übrigens mit Konfusion nichts zu tun. Die DDR war übrigens auch kein „Land Of Confusion“, das war nämlich Amerika, wie Genesis bewies. Anderes Thema. Erection ist keine dsyfunktionale Erektionsstörung, nur weil Jazz dabei ist.

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866/13: Lied des Tages: Nikolai Tomas „Baby Berlin“

Die so schön dramatisch volltönende Stimme ist immer noch da, genauso wie die großen, weitschweifenden Melodien, die regennass schimmernde Nachtvogel-Atmosphäre, die Melancholie, das Sentiment, die großen Gefühle, der Griff nach den Sternen, der trotzige Traum vom besseren, wahrhaftigeren Leben.  (bongartz-musik.de, Ausgabe 2013/40, Link unten) Nikolai Tomas hat´s nicht so mit Verzerrungen. Nicht mehr. Das ist … Weiterlesen

865/13: Lied des Tages: „Geliebt und verletzt“ von Six

Die brandenburgische Band Six ist ein Phänomen. „The Sixth Sense“. So in etwa. Die Fans sagen, sie seien sixsüchtig. Wenn sich mehrere zu Konzertbesuchen treffen, nennst du das Gruppensix. Is klar, oder? Robert am Bass ist ein ausgesprochener Spaßvogel. Ihn anzusehen, allein das macht schon Freude. Großartiger Komiker. Guter Bassist, kann brummen. Robert Gläser geht … Weiterlesen

864/13: Positionen: „To Love Somebody The Way I do“…… – Zum öffentlichen Streit von Sinead O´Connor & Miley Cyrus

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MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Hast du schon mal die Frau von Stevie Wonder gesehen? Nö.  Na ja, er eben auch nicht. So lautet der Witz über die Blindheit eines der hervorragendsten Musiker zweier Jahrhunderte, in denen uns doch Musik so sehr angeht. Man spottet darüber. Seine Nachrichten läse er beim Bäcker: Auf Mohnbrötchen. Haha, sehr lustig.

Es sind die Blinden, die die Großartigsten sind im Musikgewerbe. Zwei Sehende, Sinead O´Connor und Miley Cyrus, die eine so alt wie eine denkbare Tochter der Ersteren, streiten dieser Tage miteinander. Und übereinander. Es wird geschimpft, gezetert und Gegenstellungnahmen lösen Stellungnahmen in der Öffentlichkeit ab.                               Am Ende: Was soll´s?

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863/13: Positionen: „Wenn man sagt, die achtziger Jahre sind ein Reinfall gewesen, ist das noch ziemlich geschmeichelt.“

Von Laabs Kowalski

Header Legenden - Früher war´s  und besser...?

(Auszug aus dem Buch: „Rock Around The Clock – Die Wahrheit über 60 Jahre Pop & Rock und nichts als die Wahrheit“.)

Wenn man sagt, die achtziger Jahre sind ein Reinfall gewesen, ist das noch ziemlich geschmeichelt. Sie stellen vielmehr ein Jahrzehnt der Verfehlungen dar, gelenkt und ruiniert von Figuren wie Reagan, Thatcher und Kohl. Was zählte, war das Durchsetzen eigener Interessen, und das bedeutete: Geld machen, in möglichst kurzer Zeit so viel Kohle abgreifen wie möglich. Auf der anderen Seite waren die Achtziger rücksichtslos albern. Die Frauen staffierten sich wie Nutten aus und trugen Ohrgehänge aus grellfarbigem Plastik. Männer zwängten sich in Anzüge und Bundfaltenhosen und fielen in Ohnmacht, sobald ihre Bügelfalte an Schärfe verlor.

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862/13: Positionen: Was W.R. Frieling zu den „Lords“ erinnert #Linktipp

»The Lords« spielten als Vorgruppe großer Bands wie »The Who« und »Casey Jones« und hoben – in hellblaue Anzüge gewandet – im Gleichschritt stets das linke, dann das echte Bein. (Prinz Rupi, Zitat des Tages) – via Amazon, Link unten Eigentlich, so besagt es die Legende, müsste „Prinz Rupi“ Ehrenvorsitzender auf Leidenszeit werden, nur fehlt … Weiterlesen

861/13: Nachruf: Paul „Paulchen“ Kuhn ist tot

Trauerkerze

BbbB 01.2013: Paul "Paulchen" Kuhn
BbbB 01.2013: Paul „Paulchen“ Kuhn

In dem Anliegen, jemandem einen auch nur halbwegs angemessenen Nachruf zu schreiben, der ihm gerecht werden würde, muss alles Nachschauen schweigen. Denn alle schreiben voneinander ab und fassen -summa summarum- Lebenslinien zusammen, wie mainstream. Am besten erscheinen einem noch diejenigen Nachrufe, die sich an gar nichts anderem orientieren und nur der inneren, eigenen Stimme des Herzens zu folgen beabsichtigen. Die Trauer zu Gehör bringen mit wenigen, zutreffenden Worten.

Es stimmt nicht, dass immer die Besten zuerst sterben. Paul „Paulchen“ Kuhn war so einer. Einer der Besten seines Genres. Und er wurde steinalt, am Ende war er fast blind. Seine letzte CD hat er mit den Musikern eingespielt, indem er ihnen auf dem Tisch, eine Klaviertastatur imitierend, die Chords und Phrases zeigte.

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860/13: Lied des Tages: Janine Villforth und „Your Own“ – Das gips doch gar nicht!

Apropos Gips: Mehr von Janine Villforth gips unten auf die Ohren, ist verlinkt! Hatte ich Janine Villforth schon mal erwähnt? Wenn ja, macht ja nüscht. Wenn nein, schade. Die Frau ist echt knorke. Gefällt mir saugut. Wer würde ihr nicht ohne Bedenken ein Kachelchen aus seinem Ofen schenken? Oder sein Gehör. Eine Sünde der besonderen … Weiterlesen

859/13: Nachruf: Gedanken an Michael Scherer

Tribute for Michael Scherer Videolink, zur Verfügung gestellt von Thorsten Scherer, dem ‚kleinen‘ Bruder von Michael und Andreas Scherer, Thorsten ist Schlagzeuger. Michael Scherer starb am 31.08. vor zwanzig Jahren. Micha war großartig. Ungefähr 1984 gab es im HdJ Anne Frank in Wilmersdorf einen Rockwettbewerb. Ich erinnere noch Sleepin Beauty und die Cockroaches als Teilnehmer. … Weiterlesen

858/13: Positionen: Wem ich die besten Jahre meines Lebens gab? Vielleicht dem Rock´n Roll? Eine Standortbestimmung

Header Legenden - Früher war´s  und besser...?

„I Gave You The Best Years of My Life“ – Von Laabs Kowalski

Laabs Kowalski, Jahrgang 1963, lebt als freier Autor in Köln und fällt uns auf mit starken Texten. Einer davon erzählt von früher und was davon noch übrig blieb. Wie geschaffen für einen Blick durch die historische Brille. Chapeau!

Leute, die früher von Musik besessen waren und nach Fehmarn fuhren, um Jimi Hendrix live zu erleben, fahren heute einen Fiat Loser und verbringen ihr Dasein damit, Alimente zu zahlen. Das Leben war nicht gut zu ihnen, und manchmal fragen sie sich heimlich, warum. Etwas später in ihrer bereits ausklingenden Jugend trugen sie Platten von Tangerine Dream und Ash Ra Tempel mit sich herum und gaben sich intellektuell und verwegen. Hin und wieder trifft man sie heute, und sie wähnen sich lässig, weil sie das Haar um ihre Glatze herum langwachsen lassen und zu einem dünnen Pferdeschwanz binden.

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857/13: Progammtipp: „It´s Wayne´s World“: Zu Wayne Shorter´s 80igsten Geburtstag kommt auf Arte.TV eine schöne Sendung

Words Of Wisdom: Wayne Shorter

Im Unterschied zum programmatischen Einübungsteil lassen manche, wenige, Musiker die Dinge einfach geschehen, wie sie sich eben ereignen, wenn bspw. vier Musiker auf die Bühne gehen. Das als eingeübtes Programm des Nichteinübens zu bezeichnen, ist gar nicht mal so falsch. Allerdings kommt dabei bei wenigen viel Gutes raus. Wayne Shorter gehört mit Sicherheit zu den … Weiterlesen

856/13: Lied des Tages: No one´s fault – von „triosence“

[iframe_youtube video=“1NPrrwhX9Zk“] triosence – no one’s fault (official music video) (via youtube) Ein Film von Sven Kalvelage and Crozonfilm Musik by Bernhard Rainer Schüler „triosence“ Piano Bernhard Schüler Bass Matthias Nowak Drums Stephan Emig Tänzerin im Video Alica Bjerke Wie er zur Musik gekommen ist, erzählte mir Stephan Emig kürzlich während einer Schlagzeugerveranstaltung in Berlin. … Weiterlesen

855/13: Die Wunderbare Welt der Kleinanzeigen: Er ist abends immer müde, doch am Morgen gibt er Gas

Header Wunderbare Welt der Kleinanzeigen

Jeder trägt einen anderen inneren Hund mit sich herum. Hier beschreibe ich einige davon. Und auch meine…

Trude Herr sang „Ich bin morgens immer müde“. Der Song ist jetzt auch Jüngeren bekannt, weil Laing aus Berlin den Song neu aufgenommen haben. Damit wurde er zu einem (neuen) Hit. Die Frauen machen das mit Klasse.

Ein richtiger Ohrwurm.

Bei Musikern kann es aber auch anders rum sein. Z.B. wenn sie sagen: „Ich bin abends immer müde“.

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854/13: Wunderbare Welt der Musiker-Kleinanzeigen: Anonymus schlägt zurück

Header Wunderbare Welt der Kleinanzeigen

Der Berichterstatter sucht additiv nach Musikern für ein Bandprojekt ‚under construction‘. Interessant: Nachdem das Stichwort ‚Kleinanzeigen‘ oft bereits zu schrägen Anzeigentexten führt (wir berichteten), ergeben nun weitere Stöbereien auch regelrecht ‚menschliche Abgründe‘. Ein Versteckpeter verschweigt nahezu jede persönliche Information. Im Verlauf des Telefonkontakts verweigert er auch jede Offenbarung, was ihn als Musiker adeln könnte zum gemeinschaftlichen Gruppenpiez mit anfassen.

Die Erkenntnis, die muss ich notieren.

Er inseriert sympathisierend. Es menschelt. Will andere Gleichgesinnte finden, quatschen und sehen, wo sind Übereinstimmungen? Er sagt in der Anzeige, er hält nicht viel von facebook. Na und? Emails wechseln. Schau doch bitte mal meine Anzeige an und melde dich bei Interesse. Sein Name Paul ist geändert. Täterschutz.

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853/13: Audio-Paparazzi: Die Berliner Formation „snooze on“ macht Jazz vom Feinsten #Lied des Tages

. Tschuggnall’s compositions are a melodic, but full of tasty rhythmic interplay that makes them perfect for this type of new music. No grandstanding or ego trips are present. Just exciting music filled with surprises, meaning and groove.“ – Greg Cohen, Berlin 2012 (Zitat von Website, unten verlinkt) Thomas Stieger – Electric Bass Markus Ehrlich … Weiterlesen

852/13: Video: Rund 6 Minuten Video-Piraterie mit #Prince in #Stockholm

Die größten Fans vom „Kleinen Prinz“ sind auch zugleich die Hartnäckigsten. Hier lässt sich sehen, warum. Das nennt man einen gelungenen Bootleg in Videoform. Ton beschissen, Bildqualität unter aller Sau. Aber der Göttliche spielt uns auf, wie Göttliche aufspielen. Er und „seine drei Weibsens“, halleluja. Stockholm? Friedensnobelpreis? So´nen Quatsch. Prince kam. Ansonsten wird das Video … Weiterlesen

851/13: Nachruf: J.J. Cale & Leon Russell at the Paradise Studios

Trauerkerze (gif/Ani)

[iframe_youtube video=“IaHxPi9dM7o“] JJ Cale & Leon Russell at the Paradise Studios, LA 1979 (via youtube) Weil es John Cale gab, musste sich J.J. Cale ein Initial einverleiben, das ihn einzigartig machte. John Cale, das war Velvet Underground und J.J. Cale, das war eben nicht Velvet Underground. Sondern J.J. Cale. In erster Linie etwas einzigartiges. Bluegrass, … Weiterlesen

850/13: Positionen: Was Wolfgang Dauner von der Jazzförderung hält: „IN STUTTGART WIRD DER JAZZ VERBRANNT“ #MSP

#Jazz #Icon (4.5.10)

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Wolfgang Dauner, der „Frank Zappa des Schwabenlandes“ (* 30. Dezember 1935 in Stuttgart), ist ein deutscher Keyboarder, Jazzpianist und Filmkomponist. Sein Sohn, Florian „Flo“ Dauner (* 3. Januar 1971 in Stuttgart) ist ein deutscher Schlagzeuger und Musikproduzent. Dauner Jr. arbeitet regelmäßig mit der deutschen Hip-Hop-Band Die Fantastischen Vier zusammen, trommelt bei Paul van Dyk und bei vielen anderen „Acts“. Wenn so aus Jazz Rock, Pop und populärste Musik wird, liegt´s in der Familie…, mit anderen Worten. (mit Mitteln der deutschen Wikipedia)

Wolfgang Dauner teilt auf seiner facebook-Seite mit:

IN STUTTGART WIRD DER JAZZ VERBRANNT

Die Landesregierung: Der Studiengang für Jazz und Pop wird abgeschafft.

Jazz ist DAS musikalische Phänomen unseres Jahrhunderts-viel mehr noch als moderne Konzertmusik, 12 Tonmusik, Rock und all das andere, ja, man kann sagen , er ist überhaupt DAS hervorstechende künstlerische Phänomen des 20.und 21.Jhdts.

Der Jazz bedarf deshalb der gleichen Sorgfalt, Pflege, Förderung, auch natürlich Subventionen wie alle die anderen Künste – und wir wissen: Die bekommt er nicht. Die erstaunliche Kraft des Jazz liegt darin, dass er Rap, Disco, Techno, Blues und all das andere genährt hat. Wir können hören: Ernährt sie noch immer, er wird sie auch im kommenden Jhdt. nähren.

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849/13: Video: „Im Gewerbegebiet“ von Wigald Boning & Roberto Di Gioia #Lied des Tages

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Wigald Boning und Roberto Di Gioia machen ihren Beruf zum HOBBY. „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu“ – ….im Gewerbegebiet! Nicht Mord, Musik ist ihr Hobby.

Nach DAF (Deutsch Amerikanische Freundschaft) nun „DIF“, eine deutsch-italienische Freundschaft? Man rät, indem man den  oldenburgischen Kleinkunstpapst Wigald Boning (Delikatesse: Oldenburger Pinkel mit Grünkohl, Wintergericht) mit seinem italienisch anmutenden Kunstpartner Roberto Di Gioia addiert und die Wurzel aus zwei zieht. Boning (oldenburgisch: „Bonich“), das ist deutsch und klingt nach Honig. Tiefer geht die „Reise, Reise“, wenn wir weiter hinter die Kulissen schauen.

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848/13: Video: Karl Schloz „Henry Street“ #Lied des Tages

[iframe_youtube video=“-4IjXsu2fjQ“] Karl Schloz – Henry Street (via youtube) „Henry Street“ Text/Music by Karl Schloz Music produced and recorded by Guy Sternberg/LowSwing Tonstudio Berlin Karl Schloz guitars Michael Kersting drums Ralph Graessler bass Christian von der Goltz hammond organ Film by Ben Schloz: www.youtube.com/benschloz www.reverbnation.com/karlschloz Karl Schloz ist ein Gitarrist in Berlin, den ich aus … Weiterlesen

847/13: Player: Ille Hamma stellt Stücke vor, reinhören

Oh, shit. I don´t know how to dance! Cause I´m movin´movin´movin`like a zombie! #Tanztalent Das ist unter anderem „ambient“! Nicht unbedingt „transluzent“. Eventuell „virulent“? Who knows exactly. Um diese Musik zu hören, müsst Ihr nicht Kokablätter kauen. Vielleicht „gallettas“. Wat? Ist verlinkt. Einfach mal reinhören. Operation earworm: Movin´like a zombie war hier schon #Lied des … Weiterlesen

846/13: Video: Es ist kalt im warmen Deutschland, die Welttournee steht unmittelbar bevor und nun? #Lied des Tages

Wigald Boning und Robert di Gioia geben uns die „Neueste Deutsche Welle“, noch neuer als alle vergeblichen Versuche 1981, Deutschland Ideen von neuerer, sinnvoller Musik zu geben! Höchstens 30 Watt für die Instrumente. Früher war es Dadaismus. Jetzt ist es vielleicht die Fortentwicklung dessen. Wir könnten es Gagaismus nennen. Für die Welttournee übend entsteht dieses … Weiterlesen

845/13: Video: Ein Schmankerl von 1 Stunde Zeit, das Wohnzimmerkonzert im Aufsturz als Livemitschnitt #unplugged

[iframe_youtube video=“OMEvFu7k2I4″] FUGALO Wohnzimmerkonzert im Aufsturz (via youtube) Ein intimer, hochqualitativer Konzertmitschnitt, direkt aus einem imaginären Wohnzimmer. Nicht verzerrt, sondern glasklar, gute Beweisführung, wie Musik funktioniert. – Klappentext der Band Fugalo: Akustisch, nah, emotional. Am 14.April 2012 spielten wir im Aufsturz Berlin unser „Wohnzimmerkonzert“. Hier nun als Bonbon das knapp 1 stündige Konzert.“ Losgelutscht! Die … Weiterlesen

844/13: Proberaum: Interessantes „maklerfreies“ Angebot für Musiker in Berlin-Tempelhof via facebook

Wer möchte, aber hat noch nicht. Einen coolen Wohnungsproberaum in Sicht. So wie z.B. dieses Angebot hier, Zitat: Ich möchte Euch eine preiswerte Wohnung am Flughafen Tempelhof (Burgherrenstraße) vorstellen. Sie hat 2, 5 Zimmer mit 62 qm im Erdgeschoß sowie zusätzlich einen 20 qm großen Keller mit schallisoliertem Studio (gut geeignet für Musiker). Das Untergeschoß … Weiterlesen

843/13: Positionen: Innensenator Frank Henkel (CDU) hat Ahnung von Musik #Zitate

„Weil er musikalisch und künstlerisch nicht viel drauf hat, ist er immer darauf angewiesen, sich durch Aufmerksamkeitserzeugung ins Gespräch zu bringen.“ (über Bushido) Ohnehin überlegen wir seit ein paar Tagen, wie wir dem Ausfall des als „Rüpel-Rapper“ bezeichneten Herrn Bushido hier musikalisch entgegnen? Im Grunde mit Ignoranz. Nicht beachten, was der Mann so macht. Und dann … Weiterlesen

842/13: Video: Neues vom Frizz Feick aus Bückeburg, von Lindgren, George Kochbeck und den Produktionsbedingungen für CDs

[iframe_youtube video=“FFIm3k_Q6fA“] Die neue Produktionsassistentin (via youtube) Musik: Frizz Feick / George Kochbeck – Kamera / Schnitt: Hannes Lambert – Produktion: Natozucker So ist es: Die einen setzen sich gegenüber YouTube und den harschen, nämlich nicht geregelten Bezahlinhalten des größten Videoanbieters des Internets zur Wehr und verlangen bei Nichtbezahlung der Veröffentlichung die Sperrung des Videos. … Weiterlesen

841/13: Video-Paparazzi: Direkt vom Montreux Jazz Festival 2013 Damn! #Prince

[iframe_youtube video=“Nd6uXYDJPyM“] Prince @ Montreux Jazz Festival 2013 – 13.07.2013 – Montreux (via youtube) Sexy MF! Do the Housequake! C´mon, do the twist…already, shut up! Dance! #Kasernenton in der Cafeteria „Princeteria“ (Quelle: Prince @ Montreux Jazz Festival 2013 – 13.07.2013 – Montreux auf youtube) Mal sehen, wie lange das Video bei Youtube steht. Heute und … Weiterlesen

840/13: Historie: Bevorzugt Musik vom lebenden Orchester! #Foto des Tages

Berufsmusiker als Opfer der Technik
Berufsmusiker als Opfer der Technik
Berufsmusiker als Opfer der Technik

Musik vom lebenden Orchester, schön!!! Wenn ich da aber an das „rallentando“ eines ehemaligen Bassisten denk.. *böse grins* (sagt Spezialist Olaf Bender, Fachjuror der Expertenkommission Musikerwitze auf facebook in den Kommentaren zum gezeigten Bild)

Kann mechanische Musik und Musik-Übertragung die lebendige Musik vollwertig ersetzen? Nein! Niemals! Nicht Tonfilm… Nicht Rundfunk… Nicht Grammophon… bieten wirkliche Musik mit natürlichem Ton. Darum fordere man im Kino…im Café…im Restaurant…Musik vom lebenden Orchester, nur sie hat guten Klang.

Das Foto ist derzeit Gegenstand eines Like-Storms (Gegenteil von Shitstorm) in der Spezialistengruppe: Musikerwitze.“

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839/13: Historie: Seht mich an, ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst

Look At Me Now, The Shadow Of The Man, I Used To Be #Alan Parsons
Look At Me Now, The Shadow Of The Man, I Used To Be #Alan Parsons

Da sind sie nun dahin, die guten alten Zeiten. Wir sind in der Moderne gelandet. Unsere Helden sind alt geworden, ganz grau. Und wir? Manche jedenfalls auch schon. Seht her, ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst. Vielleicht ist das die beste Art von guter, ja überwältigender Musik, an die wir uns nach Jahrzehnten nochmals kurz erinnern, nur weil wir zum Spaß an der Uferböschung des Badesees ein Foto von unserem eigenen Schatten geschossen haben. Wir fliegen auf die Melodie ♪♫♪ von Alan Parson´s (Project) und die lyrische Zeile dessen: „Look At Me Now, The Shadow Of The Man, I Used To Be“

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838/13: Linktipp: Was H.P. Daniels weiß über den kleinen Unterschied zwischen Quartier Latin und Quartier Latent

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Trauerkerze

[iframe_youtube video=“upWjTd0bOSo“]
NINA HAGEN BAND – 1. Live Gig (Quartier Latin, Berlin | 28.2.1978) and …(via youtube)

Das Quartier Latin war mehr als nur ein Wintermärchen, damals, und als es in Wintergarten umbenannt wurde, hatte es seine Hochzeiten schon verwirkt. So z.B. die Premiere der großartigen Nina-Hagen-Band, die hier stattfand. Und nirgendwo anders. Die Chefs des Hauses waren Christa und Manfred Saß.

Im selben Haus, in dem das Stadtmagazin TIP einst saß an der Potsdamer Str. 96 in Berlin-Schöneberg, saß auch das Ehepaar Manfred „Manne“ Saß und seine Frau Christa Saß. Am 28.06.2013 veröffentlicht H.P. Daniels aktuell im Berliner Tagesspiegel einen Nachruf auf die vormalige Göttergattin Christa.

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837/13: Video: „Pass uff! Morgen am Mittwoch um fünf Uhr früh brennt Deine Tochter durch, mit Eberhard!“ #Lied des Tages

[iframe_youtube video=“6WJWFEO2gL8″] She`s Leaving Home – Eberhard Klunker (Acoustic guitar) (via youtube) Bei David Gilmour (Pink Floyd) hat man das schon gehört und gesehen in „Wish You Were here“. Ursprünglich, entstehungsgeschichtlich, ist es das besondere A-Signal, eine Duftmarke, etwas ganz und gar wieder erkennbares von Ausnahmegitarrist George Benson. Das Scat-Falsett „unisono“ oder drüber gelegt, in … Weiterlesen

836/13: Positionen: In den Besenkammern der eigenen Möglichkeiten, von Dirk Zöllner und einer neuen CD „under construction“

Dirk Zöllner (Foto: © Rubini Zöllner)
Dirk Zöllner (Foto: © Rubini Zöllner) – mit Dank


Komm, wir setzen die Segel! (by Dirk Zöllner, CD-Ausschnitt aus „Uferlos“, nachbearbeitet)

Ab heute ziehen wir uns ins Studio zurück und die Geburt eines neuen Zöllneralbums wird eingeleitet. Mit André Gensicke, Marcus Gorstein, Andreas Bayless, Oliver Klemp, Heiko Jung und Marcel All Orange Music. Ich bin aufgeregt. (sagt Dirk Zöllner auf facebook, aktuell, und leitet damit eine nichtöffentliche Kloster- bzw. Werkstattphase ein) – Wir fragen uns: ..kann´s noch besser werden…? „Uferlos“ war schon ein Meilenstein, finde ich. Und nach „7 Sünden“ ein ziemlicher Schwenk…. – Dirk Zöllner sagt: „Ich weiß es nicht.“ Genau. So ist es.

Während der Sommer im Monat Juno des Jahres 2013 in die Vollen geht, meldet Dirk Zöllner, sich dieser Tage einschließen zu wollen. Nicht im Kloster Andechs wie Horst Seehofer oder den Südtiroler Bergen, wie Adson von Melk, der junge Novize in „Der Name der Rose“, der seine persönliche, erstmalige „Klosterfrau Melissengeist“ kennenlernt, sie besteigt und mit ihr (körperliche) Liebe macht. Der graue, altehrwürdige William von Baskerville (Sean Connery) kommentiert süffisant: „Ich verfüge zwar nicht über den Vorzug Deiner Erfahrung“, zu den fleischlichen Gelüsterfahrungen seines blutjungen Novizen. So sieht Altersweisheit aus, jawoll.

Dirk Zöllner ist eher so „wie Sand“, der Wind trägt ihn umher. „Ich bin die Spur.“

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835/13: Historie: Was Wilhelm Busch schon über Musik wusste #FotoPodcast

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Schnarräng!! – Da tönt ihm in das Ohr ein Bettelmusikantenchor. Musik wird oft nicht schön gefunden, Weil sie stets mit Geräusch verbunden.“ Aus: ‚Der Maulwurf‘ von Wilhelm Busch (1874)

Das Zitat stammt aus „Der Maulwurf“ von Wilhelm Busch und wurde zum geflügelten Bonmot der Literaturgeschichte. Zugleich ist es das Aphrodisiakum beflügelter Musikerseelen und die Begründung dafür, dass 1976 in London Punk geschaffen werden musste. Es ging eben nicht anders. Oder so ähnlich.

Malcom McLaren, der Erfinder von Punkmusik? Muhaaaa……das ist alles nur geklaut, hey ho hey ho…. (Die Prinzen) – Doch noch weiter zurück. In ein kleines Dorf in Gallien….

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834/13: News: Der „FlagshipStore“ von #JustMusic am Moritzplatz in Kreuzberg hat eröffnet #Video via #Musotalk

[iframe_youtube video=“YSdTwA_nxjU“] Hausbesuch – Just Musiv Megastore in Berlin-Kreuzberg (via youtube) Begriffswirrwarr: Während sich JustMusic einen Flagshipstore gebaut hat, berichten die Medien über einen MegaStore. Und: Was ist nun richtig? Okay, denkt selbst nach…über Sinn und Unsinn von Megalonismenprismen (The Dark Side Of The Huhn, hier) oder: „Ein ziemlich altes, quietschfideles Huhn zieht nochmal etwas … Weiterlesen

833/13: AudioPaparazzi: „Old Friends 4 Sale“ – Prince & The NPG Rehearsals 2012 #Proberaum

Tommy "Prince" Tulip, Profilbild

Wow. While rehearsing for his „Welcome 2 Chicago“ tour dates, Prince & The NPG along with his horn section, Prince sent in this beautiful and powerful rendition of „Old Friends 4 Sale“ that is stunning to the ears…. …sagt Dr. Funkenberry, jemand, der sich als Princekenner bereits einen Namen gemacht hat. Und in der Tat … Weiterlesen

832/13: Positionen: Hilfe, ich höre fremde Stimmen! – Covers spielen oder eigene Stücke? #MSP

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MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

Freiheit ist auch das Recht, dem anderen etwas zu sagen, was der nicht hören will. (Überarbeitung des Luxemburgischen Prinzips von #Freiheit)

Zur hiesigen Überschrift ist von Anfang an eins klarzustellen: Es gibt zu dieser Überschrift keine Idealmeinung und kein Überwiegendes, das allein richtig ist. Für diese Frage kommt es vielmehr auf eine Gesamtgemengelage an. Die Zusammensetzung der Band spielt eine Rolle. Wie auch das kreative Potenzial der Bandmitglieder.

Ich selbst habe in chaotischen, dilettantischen Bands gewirkt, in denen die Covers, die wir spielten, auf eine großartige Art und Weise zweckentfremdet und verwurstet wurden. Und in anderen, in denen ich dachte: Diese Band hat das Talent für mehr als das, was wir machen. Wir könnten Karriere machen. Dazu kam es aber nicht. Warum?

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831/13: Positionen: Die „verdammte Presse“ schreibt, die Musikwelt sei vergiftet. Dabei stimmt´s. #Linktipp

Diepresse.com schreibt am 07.  Juni 2013 auszugsweise folgendes: „Persönlichkeiten unter Künstlern sind heutzutage viel seltener als Menschen ohne Handy“, schreibt Kremer. „All das Getue, das darauf abzielt, einen großen Namen zu kreieren“, bestärke Künstler in dem Gedanken, dass der eigene Weg etwas Besonderes sei. Dabei sei es „im Grunde Imitation oder eine Variante, die auf … Weiterlesen

830/13: Video: „I´m sexy and I know it“ #via facebook #Lied des Tages – „branding news“ aus South Carolina

Hätte ähnliches nicht auch über Van Morrison gesagt werden können? Dessen Stimme, Habitus und Gesamtausstrahlung ja durchaus „sexy“ ist, was ‚we knowen‘? In diesem Sinne sind Brüche im Begreifen, Sehen und Wahrnehmen von Künstlern übrigens durchaus nicht unüblich. Woody Allen spielt auch Klarinette, yes. Outfit, Aussehen und Ergebnis müssen nicht insgesamt übereinstimmen. Das steht nirgends so geschrieben. Einzige Ausnahme vielleicht: Justin Bieber, an dem einfach alles stimmt. 🙂 – Ach ja, und….(bitte eintragen)…

Vielleicht doch besser mal den Kopf nach hinten, Lautsprecher schon aufdrehen und dann zuhören. Der da von sich behauptet: „I´m sexy and I know it“ ist ein toller Sänger. Ansonsten hat er viel vom Rockstar in spe. Wie nun aber vollständig zum Weltstar wachsen? Wir wissen es nicht. Das Video ist jedenfalls schon mal ein guter Anfang. Wir haben hier schon über die Verwicklungen aller zulässigen (und unzulässigen) Gedanken berichtet, zuletzt über Stefans MusikWorkshops und was das mit YouPorn gemein hat.

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829/13: Linktipp: Was YouPorn, Der Postillon und StefansMusikworkshop gemeinsam haben

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Fields Of Gold, zusammengerolled!
Fields Of Gold, zusammengerolled!

Im Gegensatz zu YouPorn ist Stefans MusikWorkshop weitgehend barrierefrei gehalten. Wenn auch der POSTILLON darin den besonderen Reiz des Portals der fleischlichen Lust sieht: „Sogar um überhaupt auf die Seite gelangen zu können, muss der Nutzer ein kleines englisches Rätsel lösen („WARNING: This website contains explicit adult material.“), bei dem er entscheiden muss, ob er auf „Enter“ oder „Exit“ klickt.“ (Aus: YouPorn gewinnt Grimme Online Award, verlinkt)

Am 21. Juni 2012 verdächtigt „DER POSTILLON“ die Videoplattform YouPorn, den Grimme OnlineAward erhalten zu haben, hier. Das war Spaß, ach so, und tatsächlich kam es anders. Aber es war ein gar luschdiges Gedankenspiel. Vielleicht in etwa so:

Zuallererst musst du für eine gute Atmo sorgen, dabei hilft gute, einfühlsame Musik. Dann gehört dir die Welt und nur kurze Zeit später liegt dir die Angebetete nicht nur zu Füßen. Für Andersgeschlechtliche bitte stets anders herum denken. Dann wird gepoppt für den Weltfrieden. Wie aber, und das ist die entscheidende Frage, kommen wir als Rock- und Sonstmusiker überhaupt dahin? Von Sting ist bekannt, dass er tantrischen Sex mag und sich auch nicht scheut, Tempel der Lust hierfür aufzusuchen. Ob immer noch, darüber liegen allerdings keine Updates vor, es ist „älteres Wissen“, vermeintliches Wissen, sozusagen Gerüchteköfte. Wie man da hingelangt? Nun, ganz ganz einfach. Sagt Stefan Malzew, Generalmusikdirektor bei der Philharmonie Neubrandenburg. Er arbeitet dort als Dirigent. Stefan Malzew, soviel steht allerdings fest ist musikalische eine „ganz coole Sau“ und, Stefan, Entschuldigung dafür.

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828/13: Video „Puppeteer“ von „Big As Funk“ – Die beste Ölung erfolgt direkt in Tempelhof! #Lied des Tages

Big.As.Funk

_icon.Tageslied


Big as Funk – Puppeteer

Statistik:
07.06.13 bis 24.02.14: rund 1.100 Zugriffe
24.02.14 bis ……..: Millionenfache Zugriffe „under construction“ (will be reported! siehe ganz unten)

Viele Musiker sagen, ach nö, ich hab jetzt mit dem Musik machen aufgehört. Man käme so in die Jahre. Der Fokus verändert sich. Ob das stimmt? Ist man nicht, wenn man Musik mit „offenem Herzen“ macht, im Grunde lebenslang Musiker? Was hält einen davon ab, dabei zu bleiben? Ist es vielleicht ähnlich wie mit Liebesdingen: Die besten halten ein Leben lang. Alle anderen lassen sich scheiden. Bzw. werden „Singles“, wie Couchpotatoes, futtern „Pringles“ und können sich partout nicht mehr auf Neues einlassen. Leute, ran an die Inschtrumente! Ein Play do jeh, herrjehmineh!

Jetzt mal was ganz anderes: „Big As Funk“ ist ein komischer Bandname. Das Logo ist wie eine Siebziger-Jahre-Tapete, quietschebunt farben verfärbt, dahinter „braun“, alleine durch Zeit schon gegerbt.  Zellulosehaltigem Kleister rücklings von vorne an die Wand genagelt, wie Raufaser „Erfurt“, nur bunter. Das ist orientierungshalber was drinne ist in „Big As Funk“.  Skunk! Dann wär gelungen. Captain? I said „Wat“? Hibbe di happ happ….Morgenstunt hat Gold in Mund…Zähne!

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827/13: Video: „You are so beautiful“ – performed by Johnny Rockinger aka Haschkeks #Lied des Tages

[iframe_youtube video=“A8n7uFFd7qw“] You are so beautiful – Johnny Rockinger aka Haschkeks (via youtube) Als „Trompeter“ (oder Botschafter) des „guten Geschmacks“ tätig werden zu wollen erfordert nur wenige Stunden Anblastechnik zu studieren. Es reicht, die Ohren zu öffnen und mit dem reinen Herzen zu sprechen. Dabei heraus kommt eine Welle guter Eröffnungen. Dass die Welt damit … Weiterlesen

826/13: Video: „Smoke On The Water“ – performed by Marko Scholz, Sänger der Berliner Band „The Doors Of Perception“

[iframe_youtube video=“nzWlrP3hK3M“] Marko Scholz performed „Smoke On The Water“ custom made (via youtube) Nicht wenige begreifen sich und ihre Arbeit am lebendigen Kulturobjekt auch als Schamanismus, als heilsbringender Zugewinn mit Mehrwert. Denn es geht um Berichterstattung über Nischen, über die der mainstream eben nicht berichtet. Das ist in etwa auch das unerfüllte Credo dieser Website. … Weiterlesen