Ich war allein in meinen Träumen
In meinem Kopf hab‘ ich geküsst
Eintausend Mal
Heut‘ sah‘ ich dich vor meiner Türe stehen
Frag‘ mich, suchst etwa du nach mir
Ich kann’s in deinen Augen sehen
Nur ich kann diesen Blick verstehen
Du bist alles, was ich will
Du bist alles, was ich will
Komm und trag‘ mich durch die Welt
Komm und nimm mein ganzes Leben
Du bist alles, was ich will
Du bist alles
Uns bleibt nicht lange
Unsere Zeit verrinnt
Siehst du nicht, wie die Welt zerbricht?
Eintausend Mal
Mein Herz es füllt sich und zerfließt
Weißt du denn nicht, was du mir bist?
Ich hab‘ dich viel zu lang‘ ersehnt
Ich hab‘ dir das nur nie erwähnt
Du bist alles, was ich will
Du bist alles
Dieser Stern verglüht im Nu
Unser Glück hängt jetzt am Morgen
Du bist alles, was ich will
Du bist alles
Komm und trag‘ mich durch die Welt
Komm und nimm mein ganzes Leben
Du bist alles, was ich will
Du bist alles
Auf diese Idee kommt kein vernünftiger Mensch. Er ist ein irgendwie chancenloser, verlorener Charakter. Ein Nullum, ein Verlierer. Doch seine Geschichte ist berührend. Er genießt das Protektorat seines Dienstherrn. Der liest ihn auf der Straße auf und macht ihn zu dem, was er voll Dankbarkeit ist: er ist der dem Erkennungsdienst verbundene Haus- und Hoffotograf in der roten Burg, dem Dienstgebäude der Polizei in Berlin-Mitte. Hier gibt er sich im Verlaufe der mehrschichtigen Ermittlungen niemals unterbelichtet, genauer nur ein einziges Mal. Dafür gebietet ihm sein Ziehvater Schelte, doch das weiß er zu nehmen.
Dann feiert er seinen Vierzigsten. Und alle kommen sie, die Kollegen, in jenem Börsencrash behafteten Jahr 1929. Sie singen ihm ihr Ständchen, aber dann bitten sie ihn, auch etwas zu singen. Und dann das. Dieser Monolith der schönen Sangeskunst. Selten ein schöneres Poem an die Liebe genossen, selten die Tränen so weggedrückt, wie in diesem kleinen, vollkommen überraschenden Moment, in dem der offenbar schwule Hausfotograf zu einem besonderen Ausnahmekünstler avanciert, indem er das durchgängig linkische, unsympathische hinter sich lässt, um begleitet von seinem Ziehvater am Akkordeon diese anrührende Liebeserklärung zu zelebrieren. Man glaubt in diesem Moment, Gott nahe zu sein.
Das Lied des Tages auf Blackbirds.tv. Was für ein Song, was für eine Tragweite. Ich geh weinen.
Der Schauspieler, den ich meine, heißt Christian Friedel. Der Akkordeonist ist Tobias Morgenstern. Beide sind als musikalische Brüder auf meiner Annahmeliste. Besser isses.
Icon #Tageslied17.09.20 – Tommy T. Tulip #TTT #Tulipstagram
#RobertGläser #Kopfhoch #Brichaus
Robert Gläser – Kopf hoch (Offizielles Video)
David gegen Goliath. Rocky gegen Apollo Creed. Drehbuchschreiber Stallone gegen das etablierte Hollywood. Ja, da muss Mann sich wirklich frischmachen. Und sich mit Kopf und Muskeln durchboxen. Trainieren bis zum Umfallen, um wieder aufzustehen. Robert Gläser tut das. Und hat für das Video zu seiner neuen Single wie einst Robert De Niro in „Wie ein wilder Stier“ extra ein bisschen zugelegt. Das Ergebnis von „Kopf hoch – Brust raus“ kann man dann in Real sehen. Die Popnummer mit Kämpferherz ist eine Motivationspille par excellence. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Melodiös und groovig – Robert Gläser in gewohnter Manier. Und doch anders. Wie alles im Moment anders ist. „Kopf Hoch – Brust raus“ – wahrscheinlich der Lucky Punch aus Gläsers aktuellem Album „Brich aus“.
(Videobeschreibung)
Robert bedankt sich herzlich bei: Nino Zuunami, Steve van Velvet, Ali’s Iron Box Gym, Wolfgang Haring, Kirsten Meisel, Elisabeth Koeppe Gläser, Sven Sievers, Frank Uhle (SPV), Felix Lehrmann, Marcus Gorstein, Benjamin Gläser, Johannes Göckeritz, Hannes Funke, HP Mastering, Trixx Studios und allen Fans und Freunden/innen.
Silvester Stallone ist nicht Forrest Gump. Beide laufen um ihr Leben, Stallone um die Nummer Eins zu werden und um gegen den Unbezwingbaren zu gewinnen und ihn entscheidend zu schlagen. Forrest Gump hingegen läuft und läuft und läuft…und am Ende des Tages: Ja, wohin?
Robert Gläser hat offenbar die Stallone-Variante gefressen und nimmt uns mit an die entscheidenden Plätze der Stadt. Kopf hoch, nicht Rübe ab. Seine Empfehlungen:
Ich zieh den Karren wieder aus dem Dreck.
Ich stell mich den Problemen in den Weg.
Ich box mich durch, egal wie weh es tut.
In meinen Adern fließt noch Kämpferblut.
Ich weiß, wie schnell und hart es kommen kann.
Ich fange wieder ganz von vorne an!
Kopf hoch! Brust raus!
So lange Du kämpfst, geht Dein Feuer nicht aus.
Kopf hoch! Brust raus!
Nur wenn Du brennst, hört die Hoffnung nicht auf.
Kopf hoch! Brust raus!
So lange Du kämpfst, geht Dein Feuer nicht aus.
Kopf hoch! Brust raus!
Suchst Du lang genug im Scheitern nach dem Sinn,
gibt jeder Rückschlag auch die Kraft zum Neubeginn.
Dass man Fehler macht, gehört einfach dazu,
keiner geht perfekt durchs Leben, nicht mal Du.
Ich weiß, wie schnell und hart es kommen kann.
Schon fang ich wieder ganz von vorne an.
Kopf hoch! Brust raus!
So lange Du kämpfst, geht Dein Feuer nicht aus.
Kopf hoch! Brust raus!
Nur wenn Du brennst, hört die Hoffnung nicht auf.
Kopf hoch! Brust raus!
So lange Du kämpfst, geht Dein Feuer nicht aus.
Kopf hoch! Brust raus!
Ich weiß, wie schnell und hart es kommen kann.
Schon fang ich wieder ganz von vorne an.
Ich zieh den Karren wieder aus dem Dreck.
Ich gehe einfach weiter meinen Weg.
Kopf hoch! Brust raus! …..
Hier und heute – am 25. September 2020 das #Tageslied – das Lied des Tages auf blackbirds.tv
Trotz Läsionen, Interruption und Klimaerwärmung, noch: Die Welt dreht sich im Kreis. Finessen und Schwierigkeiten des Musikerlebens von Marcus Gorstein: „Heutzutage brauchst du als Produzent eigentlich nur noch einen Laptop, was mir sehr entgegenkommt. Du kannst quasi überall arbeiten. Wenn ich nicht mit irgendwem auf Tour bin, reise ich sehr gern. Und dabei kann ich meine Produktionen mitnehmen, also unterwegs arbeiten. Früher war das technisch viel komplizierter. Wenn ich es zusammenzähle, habe ich allein Wochen darauf gewartet, dass die Rechner hochfuhren. Bei „Peterchens Mondfahrt“, meiner ersten Platte vor 20 Jahren, stürzte der Rechner ab, eine Woche Arbeit war für die Katz. Jetzt macht der Computer automatisch ständig Back-ups.“ (via saechsiche.de, hier)
Im neuesten Gläserprojekt wird allerdings weniger auf dem Laptop gearbeitet, als in den ehrwürdigen Hallen des Klaus Knapp. Vorbei ist´s mit dem Saufen und Rumhuren: Aus dem Barträger Gläser wird der mit Sport in sich suchende und erfolgreiche Robert. Aus dem Barträger der Achtziger wird heuer der Bartträger Klaus Knapp. Felix Lehrmann trommelt dazu wie Visconti Filme machte. All das sind ätherische Öle fröhlichen Schaffens. Kopf hoch!
Robert „Rocky“ Balboa weiß: Es wird ein guter Tag. Aber es regnet. Kopf hoch! Brust raus! Das wird schon wieder…
Wenn wir in Zeiten wie in diesen unterwegs sind, um in Berlin im Moos ein Bett zu bauen, darf ein Riesen-Saxophon nicht fehlen (Nina Hagen). Und Flöten. Flöten, wat auf der Wiesen wachsen, hrrrrhhhhhh. Die alten Herren bezahlen mit Kleingeld. Und warten auf den nächsten Zug. – Nur bei Schupkes heißt die Jazzscheune auch mal Rock/Blues-Scheune und bei Bedarf auch Schlagerscheune.
In Wittenau ist´s Brotbacken knapp geworden wie anderswo, aber in Sachen Livemusik lässt sich Schupkes Scheune nicht lumpen. Direkt an der Straßenecke, drapiert sich das Gasthaus auf einem Kieselgrund, und davor ist Gehweg ausgelegt. Im Hof zu Stuhl und Tisch und nach hinten hin zur rückwärts liegenden Scheune.
Hier war immer Livemusik, sagt der Mensch, der mir die Geschichte erzählt und es sind immer noch Stammgäste da. Die ewig gleichen Verdächtigen. Bei den Jazzern (Donnerstag jede Woche) ist es immer ansehnlich voll, erklärt mir mein Gesprächspartner, der einer der Betreiber von Schupkes Jazzschuppen ist. Die Rock- und Bluesfraktion, seit kurzem hier in house, von Franz de Bÿl (Superhost) angeleitet, pardon gehostet, ist es im Moment wechselwarm. „Mal ist es ganz gut voll hier“, sagt mein Gesprächspartner, „und manchmal kommt keiner.“ So wie heute, am Mittwoch, den 16.09.20. Kamen dann aber später doch noch welche. Und es wurde gejammt. Was für Gejamme. 😉
Icon #GigpreviewArt Stalker (Logo/Quelle Homepage Art Stalker) mit freundlicher GenehmigungNext: Mittwoch, 07. Oktober 2020 #savethedate Tom Waits á la carte – Mr. Knickerbocker Concerts #TTT #Tulipstagram
„Blind Love“ – Franz de Bÿl & Vinÿl – performed live
Mittwoch, 07. Oktober 2020 um 20 Uhr
Art Stalker Berlin www.art-stalker.de
Franz de Bÿl & his Band #Vinÿl
„An Evening with Tom Waits á la carte“
Franz de Bÿl (voc, g)
Stephan Hoppe (voc, p, harp)
Jens Saleh (doublebass)
Tommy T. Tulip (voc, d)
Icon #HIStoryToot Whistle Plunk and Boom – That´s where the Music comes from. #01 – www.xdrum.eu – Love The Drums You´re with #TTT #Tulipstagram
Disney ’53 – Toot Whistle Plunk and Boom
Die Musikstunde (1953)
Quelle/Text in: Deutsche Wikipedia (hier)
Die Musikstunde ist ein US-amerikanischer animierter Kurzfilm von Ward Kimball und Charles A. Nichols aus dem Jahr 1953.
Eine Eule kommt in ein Klassenzimmer und beginnt vor zahlreichen Vogelkindern eine Schulstunde. Thema sind die Musikinstrumente. Jede Musik einer Band geht auf vier Grundtöne zurück: Das Tuten (=Blechbläser, toot), das Flöten (=Holzbläser, whistle), das Zupfen (=Streichinstrumente, plunk) und das Schlaggeräusch (=Schlaginstrumente, boom). Die Entwicklung der einzelnen Geräusche wird vorgestellt:
Die Geschichte des Tutens beginnt wie die der anderen Instrumente beim „Höhlenmenschen“. Er hat ein primitives Horn, in das dieser bläst. Das Horn wird bei den Ägyptern verfeinert und später zu einem immer längeren Blechblasinstrument entwickelt, das von mehreren Pferden getragen werden muss und schließlich nach einem Reitunfall verbogen und verbeult ist und trotzdem noch gespielt werden kann. Die verschieden geformten Blechblasinstrumente entstanden und daraus schließlich die modernen Trompeten und ähnliche Instrumente, deren Krümmung durch Ventile geregelt wird.
Die Flöte des Höhlenmenschen, der sie noch nutzte, um dem Höhlenweibchen zu imponieren, wurde durch Löcher erweitert, die bei modernen Blasinstrumenten auch mechanisch durch Klappen geschlossen werden können – der Höhlenmensch, der das System noch nicht kannte, spielte zum Teil mit seinen Zehen.
Die Streich- und Zupfinstrumente wandelten sich vom Bogen des Höhlenmenschen zur aufwändigeren Harfe. Die Instrumente konnten wiederum gezupft oder mit einem Bogen gespielt werden. Es erscheinen in rascher Reihenfolge die verschiedensten Saiteninstrumente, darunter auch ein Klavier.
Während der Höhlenmensch noch auf seinen Bauch geschlagen hat, um ein Trommelgeräusch zu fabrizieren, erklärt die Eule, dass aus diesem einfachen Prinzip alle Instrumente entstanden, die klappern, rasseln oder Schlaggeräusche produzieren. Der Teil endet mit dem Einzug einer Marschkapelle.
Zusammengefasst wird erklärt, dass alle Musik, sei es japanische, lateinamerikanische, afroamerikanische oder orientalische, auf den vier Hauptgeräuschen beruht.
Die Musikstunde erschien am 10. November 1953 als Teil der Disney-Trickfilmserie Adventures in Music. Es war der erste Trickfilm, der in Cinemascope veröffentlicht wurde.
Die Musikstunde gewann 1954 den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“. Auf dem Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián erhielt der Film die Silbernde Muschel als „Bester Kurzfilm (Farbe)“.
JustMusic schließt die Standorte Hamburg, München und Dortmund – Geschäftsführerin Lilli Stock: „Wir bedauern die Filialschließungen, sehen hierin aber auch die Chance, mit einer neuen Marktstrategie die langjährige JustMusic-Marktpräsenz erfolgreich fortsetzen zu können.“ – meldet Das Musikinstrument hier am 03.09.20
Und Achtung: Dieser kurze Beitrag kann Anteile von Meinungen enthalten. Der Berichterstatter (das bin ich) sieht es mit äußerst gemischten Gefühlen.
Anfang der Achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war da mal ein sehr inspirierter, großartiger Musiker und Unternehmer namens Jochen Stock. In der Pariser Str. in Berlin-Wilmersdorf schlawenzelte der Berliner Musiker inspiriert herum und nicht uninspiriert. Hardware gab es dort zum Kaufen, mit Brainware und der Kraft guter Gedanken mussten Musiker dann nur noch Musik machen. Stock half der Musikszene, auf die Füße zu kommen.
Dann setzte eine Zeit großer Veränderungen ein und die Branchenprimusse Deutschlands konkurrierten immer härter, das Internet verschmolz die Kundenströme auf die Onlineverbindungen. Stock expandierte auch wie wild und die Standorte Hamburg, München und Dortmund entstanden. Gleichzeitig wurde ein großer Flagship-Store in Kreuzberg aufgezäumt und die vormalige Berlinzentrale, das Gründerlokus des Geschäftsinhabers, aus der Pariser Str. wegverlegt.
Icon #TagesliedGeh hassen! Komm in Liebe wieder #resocialized #wirsindmehr #TTT #Tulipstagram
Herr Svenson singt Liebeslieder – Sieben Lieben
Kamera und Schnitt: Tobi Schneider
Regie: Angelino Wagener
Assistenz: Klara Steinke
Maske: Anja Landwehr
Pianistin/Video: Victoria Semel
Vielen Dank an Tom Heise und Lennart Larkin von der Lagerhalle Osnabrück und den Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück für die Unterstützung bei diesem Projekt.
Musik: Herr Svenson, Text: Wolfgang Niemeyer, Piano: Andreas Müller
Ich sag nur „Sieben“.
Herr Svenson ist ein Mann, der in Abgeschiedenheit gut gedeiht. Viele Jahre lang lebte der eingefleischte Musiker in einem behaglichen Iglu in der Arktis, mit zwei Katzen und einem Bernhardiner als einzige Gesellschaft.
Aber dann kam der Klimawandel. Das Iglu begann zu schmelzen, und Herr Svenson schaffte es gerade noch, seine 40 Gitarren vor dem Wasser zu retten, das von der Decke tropfte. Aber die Bude war hin.
Schweren Herzens zog er zurück nach Osnabrück, Germany. Pech für ihn, aber großes Glück für die Musikfans. Denn in der eisigen Isolation sind Songs entstanden – eigentlich nur Eigenbedarf, aber da er schon mal da ist, teilt er sie mit uns. Danke, Herr Svenson!
Icon #GigpreviewAn Evening with Tom Waits á la carte – Franz de Bÿl (voc/g), Stephan Hoppe (kb,, p, harp, voc) – Jens Saleh (Doublebass) – Tommy T Tulip (voc, dr) ** 05.08.20 – 20 Uhr
Franz de Bÿl & Band play „Blind Love“ by Tom Waits
This tune was recorded live during a rehearsal session at the Castalian Spring Studios in Berlin on 31st of October, 2019 and is part of the show:
»TOM WAITS à la Carte« that can be seen each 1st wednesday a month at the »ART-Stalker« Berlin-Charlottenburg (https://www.art-stalker.de/). You might as well take a look inside Franz de Bÿl’s homepage: http://franz-de-byl.com
Franz de Bÿl — The Art Of Solo Guitar Canons
Live At New Jazz Festival Moers 1984
Sound: Eckhard Fuß & Eberhard Bingel
Music & Lyrics : Franz de Bÿl
Wir schreiben 1984: Es ist das Orwell-Jahr. Aber alles ist schön. Eigentlich gehört ein Osborne dazu, das ist der Schnaps aus Spanien mit dem Stier, der als Pappkartusche mehr oder minder auf jeder Anhöhung in Ufernähe am Mittelmeer herumsteht. Oder ein Campari auf Eis? Castagnetten klappern, irgendwo ist Jim Morrison angestellt: „Spanish Caravan“. – All diese Getränke haben folgenden Fehler: Da ist Alkohol drin.
Seit vielen Jahren ist Franz de Bÿl nun allerdings bekennender Antialkoholiker. Und Ennio Morricone (†) hat bereits Spiel mir das Lied vom Tod komponiert, Charles Bronson in die Sonne gekneistert und für eine Hand voll Dollar hätte selbst Clint Eastwood nicht vom Pferd auf einen Wohnwagen umgesattelt. Wir reiten nach Western, die Sonne brennt.
Das nächste Mal tritt Franz de Bÿl am Mittwoch, den 5. August 2020 um 20 Uhr wieder im Art Stalker in Berlin (Charlottenburg) auf, wenn er mit seinem Bandquartett zu viert nach Lars Vegas reitet, die Sonne putzen. Am Bühnenrand belauschte letztens ein weiblicher Fan folgendes Gruppengespräch: „Wieviel seid Ihr denn?“ „Na, wir drei.“ „Wer Du und wer noch?“ „Naja, wir beide.“ „Ihr spielt zu zweit?“ „Nee, nur Franz.“
So in etwa geht ein Musikerwitz. Allerdings ist das zu berichten. Das Quartett besteht aus vier Männern: Franz de Bÿl (g/voc), Jens Saleh (b), Stephan Hoppe (p, kb, voc, harp) und Tommy T. Tulip (voc, drums, whistleblower).
Maria, Maria….erinnerte Carlos Santana einstmals an die Westside-Story. Insofern ist die Geschichte verbrieft.
Ron Spielman (g/voc) erinnert Maria, Maria an die Tapas und den Wein, aber auch an seinen im französisch unfreiwilligen Exil gefangenen Bassisten Gérard Batrya, der gerade nicht weg kommt, um nach Berlin zu eilen und mit seinen Lieblingsmusikern Andreas Hommelsheim, Ron Spielman und Lutz Halfter zu tun, was ein Bassist tun muss. B3, das ist ein Quartett ohne den Vierten im Bunde, derzeit, es sind nun einmal ganz andere Zeiten.
Das Tageslied Maria, Maria heute auf blackbirds.tv: Das #Tageslied
Er sagte, er hätte jetzt Blut geleckt: Rolf Brendel, Schlagzeuger von Nena während der Achtziger Jahre, hat den Song Vergessene Helden veröffentlicht. Sagt man das überhaupt noch: Im Oktober gibt es eine ganze Platte, wir warten also gespannt auf die Plattitüden. Sagt man das überhaupt noch: „Platten“?
Egal, oder? Dabei sind im Video Jürgen Dehmel (b) und Uwe Fahrenkrog-Petersen (Kb) von der damaligen Band NENA.
Paar Freunde und Familie machten mit, Lutz Fahrenkrog-Petersen und Highko Strom, Familienangehörige aus dem Brendel-Clan.
Wie man hört, stimmt der Beat von Rolf Brendel immer noch, ist straight wie nichts anderes. Sehr schön gerade gespielt: Schnörkellos. One Man, one Beat. Einer fehlt.
Icon #TagesliedRubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)
Zum Sterben schön – Rubini Zöllner
Provided to YouTube by Zebralution GmbH
Zum Sterben schön · Rubini Zöllner
Zum Sterben schön
℗ 2020 Focus
Released on: 2020-07-03
Music Publisher: Edition Uhle
Lyricist: Helga Dost
Composer: Rüdiger Gleisberg, Gerold Kukulenz
Nennt es Zufall, die Nummer dieses Beitrags lautet 1948. Vertauschen wir (nur einmal) die letzten zwei Zahlen, wird daraus 1984. George Orwell verfuhr 1948 mit seinem visionären Zukunftskrimi 1984 auf der Suche nach einem passenden Buchtitel so. Seine Horroranleitung, wie es einmal sein könnte bekam umgedrehte Jahreszahlen. Damit legte Orwell den Anfang vom Ende der Menschheit in das ziemlich frühe Jahr 1984. Beängstigend. Und Gott sei Dank, wer es noch rechtzeitig gelesen hatte. Das zeitigte später eine gewisse Gelassenheit. Bzw. Überheblichkeit: Das Ende der Menschen so nah? Lachhaft.
Täte ich heute dasselbe, so würde mein Enthüllungsbuch zweiundachtzig Jahre nach vorn schauen und 2102 heißen. Aber ich habe nie Nummern geschoben, nur um erfolgreich zu sein. Es ist auch wenig verlockend. 1948, 1984 – lange bevor das Universum Rubini Zöllner gebar, Tochter des Berliner Musikers Dirk und seiner damaligen Frau Abini Zöllner, Journalistin, die u.a. für die Berliner Zeitung schreibt, Bücher (‚Schokoladenkind‘) verfasst. Rubini geriet perfekt, wunderschön, man kann gar nichts anderes denken. Hand aufs Herz: Wie hätte es anders sein können? Bei den Eltern? Und überhaupt: Bereits als kleines Erdbeerkind hüpfte Rubini durch den Friedrichsstadtpalast.
Jahre vorher, 1984 noch in der alten Zeitrechnung, es war noch nicht wahr, diese Fiktion aus dem Jahr 1948, der Kommunist und alleinerziehende, liebevolle Adoptiv-Vater George Orwell und was er nach seinen Erlebnissen im spanischen Bürgerkrieg aufschrieb. Damit die Vision vom Orwell nicht Realität wird, Obacht! Wir müssen zur Schönheit vorstoßen, wir müssen darauf achten, dass uns die Filterbubbles nicht zu sehr beherrschen, dass wir uns den großen Sechs aus dem Silicon Valley zu sehr übereignen in der Art von Digitalsklaven, nur damit wir Sternenstaub des sozialen Netzwerks bleiben dürfen. Digitaler Arrest, Haftlager, als Klebmasse im Sumpf, damit die Hater, Rassisten und Holocaust-Leugner, die diesen Plattformbetreibern so egal wie wachstumsförderlich sind, nicht zu sehr auffallen, während wir Durchschnitt sein spielen. Wir sind doch nur noch revolutionär, wenn wir Mausklicken. Die Revolution ist furchtbar anstrengend, wenn man sie nur für bare Münze nimmt.
Eine gute, sehr schöne Idee ist, wir sind jetzt einfach nur zum Sterben schön. Nennt es Zufall, nennt es Vorsehung. Dass ich das Lied heute suche, war kein Zufall, ich wusste, wohin ich wollte. Dass der Song offenbar kurz ins Netz gestellt wurde, bereits einen Abruf hatte, so blieb ich nur Zweitbester. Ich fertigte einen Sekundärklick, schnell, präzise, radikal. Ich werde an mir arbeiten müssen, nächstens bin ich der Erste und dann….. Tut Ihr das Heurige, klickt den Song wie wild auf diese Sängerin wie ein schönes Bild, um zur Schönheit an und pfirsich vorzustoßen. Ich wollte Euch helfen.
Das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Zum Sterben schön – Rubini Zöllner, Chantreuse, Schöne, Herzensbeste.
Icon #TagesliedLied gut kommt von #Liedgut #TTT #Tulipstagram (Foto: Sala Thai, Potsdam, Juni 20)
Folks: This is the DNA of dancing! And it´s a beautymountain-thing from Hauptstr., where the Groove is. Damn! Bam!
Listen to this song, don´t forget to play it loud, it´s so weird, we are proud: Lied gut kommt von #Liedgut
Der amerikanische Schlagzeuger und Onlinemixer (bekannt aus dem Film „Der Mixxer“) Di Carlo hat Schwester Janis neu geremixed und was ganz anderes draus gemacht. Schwer beeindruckt. Phat Grooves, phat Layers, phat sounds und phat Janis. Gott hab sie selig. Di Carlo war mal der Drummer von Johnny & The Drivers. Doch das war eine andere Zeit.
Und Di Carlo auch. Gut gemacht, hey Man.
Say it isn´t so? This is it.
Heute das #Tageslied auf blackbirds.tv: Move Over – Thank You for the Music.
Henry Steinhau kenne ich seit ca. 1983 (geschätzt) aus journalistischen Texten, die Mensch gern liest. Seine Texte waren Die Wahrheit. So hieß die Zeitung. Wunderbares Labeling, wenn einer Dinge aufzuschreiben beginnt, die sich alsbald einen gewissen Ruf erarbeiteten. Marco Saß lernte ich meiner Erinnerung nach im selben Jahr unabhängig davon kennen, da er Sohn von Manfred Manne Saß ist, jenem Mann mit dem Papagei. Marco hatte damals schon immer eine Kamera am Mann. Steinhau und Marco Saß gehören in die DNA der Kultur-Enklave West-Berlin.
Heute ist an der Potsdamer Str. (96) der Wintergarten der Baufirma Kuthe (Freymuth, Spandau). In Westberliner Zeiten der Jahre 1970 bis 1989 betrieb Manfred Manne Saß mit Frau Christa das Quartier Latin, einen Livemusikclub, der auch Sprungbrett war für Musiker, vor einem größeren, relevanten Publikum aufzutreten. Nationale und internationale Künstler fanden hierher. Einer der emsigsten der amerikanische Bluesmusiker Champion Jack Dupree. Hausherr Manne Saß verstand sich mit Champion Jack Dupree blendend, beide waren Smutjes gewesen, Schiffsköche. Eine Art frühere Rote Gourmet Fraktion? Lecker Zeiten.
Dagegen heute alles anders: Wir befinden uns mitten in einer weltweiten Pandemie, ein paar Clubs werden den Löffel abgegeben haben. Die jetzt noch wieder aufmachen, kommen nicht ohne Blessuren aus tiefroten Zahlen. Wäre der Niedergang nur noch mit Komasaufen für die Gastwirte aufzuhalten? Es wird was hängen geblieben sein, bei den Gastwirten, mindestens blaue Flecke. Zum Beispiel die gestundeten Mietzahlungen, ein Erlass war nicht Teil des Nicht-Spielprogramms. Noch liegt eine Bilanz nicht vor, wir werden sicher bis zum Jahresende genaues wissen. Nachrichten über die an Corona gestorbene Berliner Lokalszene sind bis dato unbewiesen: Fake News. Die große Plapper: Szene-Gerede.
Populismus: Weltweit pandemisch wie Corona, zerzauste britische, wirre Premiers, amerikanische Orange Utahs, die ihre Berater fragen, ob Norwegen ein Teil von Russland ist – und via Twitter immer schön populistisch, flach Zange. Es muss dem Volk gefallen. Wie werden wir diese Geißel je wieder los? „Wir fahren jetzt nach West-Berlin, Wahnsinn.“ (Lilli Berlin) Oder ganz zurück, in die Zeit bevor es begann. Fake News konnten sich damals nicht so schnell verbreiten, es gab viel weniger Parallelwahrheit.
Vorwärts hinein in die Vergangenheit: An die Potse, Potsdamer Str., vom Potsdamer Platz, gedachte Verlängerung Richtung Kleistpark. Quer durch. Paar 100 Meter weiter links wohnte David Bowie über dem Schwulenclub Anderes Ufer. Iggy Pop war oft zu Besuch bei Bowie. Berlin: Großstadt-Dschungel, aber doch klein, funktionierend umzäunt und an der Nürnberger Str. der Club gleichen Namens. Mal sehen, was im Dschungel läuft? (Ideal)
Karrieren wurden im Quartier Latin angezündelt. Udo Lindenberg spielte bereits 1974 hier. Sein Schlagzeuger Bertram Berte Engel trat mit seinem Bruder als Gebrüder Engel auf. Spektakuläre große Erstauftritte lieferte 1978 die aus Musikern der Lokomotive Kreuzberg als Nina Hagen Band der Ausnahmesängerin und Godmother of Punk Nina „Farbfilm“ Hagen ab. Apropos Nena Hagen: 1982 debütierte die Band NENA, unter den Fittichen des Fotografen und gewieften Musikmanagers Günter Jim Rakete (hier). 1983 nahm der Berichterstatter als Mitglied der Jury des Berliner Senatsrockwettbewerbs ROCK NEWS den Ärzten ihren Gassenhauer Anneliese Schmidt ab, die Ärzte blieben Sieger des Wettbewerbs. Der Rest ist Musikgeschichte.
Icon #TagesliedLied gut kommt von #Liedgut #TTT #Tulipstagram (Foto: Sala Thai, Potsdam, Juni 20)
ISSO – Manfred Maurenbrecher (via YouTube)
Sein Song ist eine Litanei namens ISSO. Eine Bestandsaufnahme zur Zeit.
Die CD INNERES AUSLAND kann direkt bestellt werden über post@maurenbrecher.com, 17 € inkl. Versand.
Maurenbrechers kleiner Laden: https://maurenbrecher.com/produkte/
Damit es weitergeht…
Manfred Maurenbrecher
IBAN DE63100100100148510104
oder
paypal.me/maurenbrecher
Manfred Maurenbrecher fasst 2020 zusammen, wie es wirklich ist.
Im Grunde genommen laufen wir mit ihm gemeinsam eine Treppe runter in den Garten Fatalia.
Nichts ist mehr, wie es mal war. Man macht um alles einen Bogen und schaut sich kaum mehr ins Gesicht.
Gruß von den Kurzzeitphilosophen mit ihrem Endzeitphilosophengrooves.
Everybodies Blues,
Manne Maurenbrecher findet seine Empfindungen, er subsummiert.
Man kann anderer Meinung sein. Der Berichterstatter ist es nicht.
Denn das bin ich.
Danke, Manfred Maurenbrecher. Es isso. Now for something completely different.
Elens neues Album „Blind Über Rot“ hier vorbestellen: https://umg.lnk.to/blindueberrot
Elens YouTube Kanal kostenlos abonnieren: https://bit.ly/ElenYouTube
Folge Elen im Netz unter:
Instagram: https://www.instagram.com/elenofficial/
Facebook: https://www.facebook.com/elenofficial/
Webseite: http://www.elenofficial.com/
Elen hat jahrelang ihren Lebensunterhalt mit Straßenmusik verdient. Viele Berliner haben Elen auf dem Alex erlebt. Nach einem ersten Crowd Funding veröffentlichtem Album aus dem Jahr 2015, erscheint 2020 ihr erstes deutschsprachiges Album „Blind Über Rot“.
Elen singt mit und von ganzem Herzen. Sie besitzt wie keine zweite eine sehr eigene, durchsetzungsfähige Stimme.
Elen steht für „Wahrhaftigkeit“. Eine Eigenschaft, eine Haltung, ein Lebensprinzip. Sie trägt diese Ehrlichkeit in sich – als Person und als Künstlerin in ihren Songs.
(Sagt der Promotext auf YouTube)
Wir haben uns zu Elen schon genügend geäußert. Man mag dieses Video nun als Update hinzufügen, wenn man mag. Wir tun das.
Das Lied des Tages auf blackbirds.tv, in Wirklichkeit ein Konvolut eingängiger, schöner Musik.
Und Kollege Dirk Erchinger am Schlagzeug.
Grüße aus Formosa vom Stangenspargel.
Franz de Bÿl & His Band #Vinÿl – Need Your Love So Bad (Live at Art Stalker, Berlin 13.06.2020)
Franz de Bÿl – Gesang und Gitarre
Jens Saleh – Bass
Tommy T. Tulip – Schlagzeug und Gesang
Stephan Hoppe – Piano, Harp und Gesang
Wenn Fleischer den Blues hat, erfährt man über ihn und sein Leben, wenn man das gleichnamige Buch von Volker Hauptvogel bestellt und liest. Kategorie: Leseempfehlung ***** Sterne deluxe) – Aber: Worum geht es denn im Blues? Um alte Männer, Rum-Verschnitt, Southern Comfort und die Liebe des Lebens, wenn er ihr einen Kühlschrank gekauft hat? Einen Pink Cadillac? Oder die Big Black Maria? Die Frau ist weg, und er beklagt ihr fern sein. Ein bisserl Lobhudeln auf das, was man verloren hat und nie wieder kriegt. Scheiß-Geschlechterkampf.
Und er beklagt sich, ranseiert, zetert: „Ich brauch Deine Liebe wie blöde.“
Apropos alte Männer: Der ALTAMANN war so freundlich, die Kamera auf dieses Event zu halten und gnadenlos mitzufilmen, was wir hier sehen.
Gut geworden. Die Band sagt Danke schön. Franz de Bÿl and his Band #Vinÿl kann man am Mittwoch, den 01.07.2020 um 20 Uhr wieder im Art Stalker Berlin sehen. Geile Meile!
Icon #GigpreviewWas denkst Du? ‚6‘ #SechsSamstag 13.06.20 – 19 Uhr (Doors Open 18:30 Uhr) Artstalker Rebirth – Tom Waits Horror Picture Show – Franz de Bÿl & his Band #Vinÿl – Sechs Jahre Art Stalker Anniversary 2014-2020 Site: www.art-stalker.de
They tried to make me go to rebirth
But I said, „No, no, no“
Yes, I’ve been black
But when I come back, you’ll know, know, know
I ain’t got the time
And if my daddy thinks I’m fine
He’s tried to make me go to rebirth
I won’t go, go, go
(Amy Winehouse), so sinngemäß
Termine, Termine und nochmals Termine. Das war früher so. Vor Corona. Jazz ist anders. Wenig Auswahl, noch mürrische, verkaterte Blicke vom Viren beschwören und vom Verschwörungen vermuten. Man ist ja schon froh, wenn man was reißen kann. Endlich bleibt mal der Aluhut zuhaus.
Übrigens: Das Art Stalker in Charlottenburg existiert seit 2014 und feiert am kommenden Samstag, den 13.06.2020 ab 19 Uhr den sechsten Geburtstag. Wir fragten Chefin Jenny, was das für sie bedeutet. Sie überlegt kurz und dann strahlt sie über das ganze Gesicht. Sie sagt: „Weißt Du was?“ – Und nach einer kleinen Pause bricht es richtiggehend aus ihr heraus: „Es ist so aufregend: Ich muss die ganze Zeit an Sechs denken.“
Tja, Sieben Zwerge, das war gestern.
Am Samstag in Charlottenburg: Sechsparty. Bzw. nein auch wieder nicht.
Denn Party ist gerade (noch) out, richtigerweise muss es heißen: Sechs.
Ohne Party, aber mit Livemusik.
Franz de Bÿl & his Band #Vinÿl geben ihre Tom Waits Horror Show.
Und niemand sagt noch No No No…
Band:
Franz de Bÿl (voc, g)
Stephan Hoppe (p, kb, harp, voc)
Jens Saleh (b)
Tommy T. Tulip (dr, voc)
Miles Davis – Kind of Blue
00:00:00 – So What
00:09:12 – Freddie Freeloader
00:18:47 – Blue in Green
00:24:15 – All Blues
00:35:55 – Flamenco Sketches
Wilbur James „Jimmy“ Cobb (* 20. Januar 1929 in Washington, D.C.; † 24. Mai 2020 in New York) war ein amerikanischer Schlagzeuger des Modern Jazz, der für seinen „gradlinigen schnörkellosen Hardbop-Stil“ bekannt war.
Schmerzlich, geht nun der letzte Überlebende von Bord: Kind Of Blue ist nun vollends im Reich der Toten angekommen. Dabei gibt es eigentlich kein besseres Jazzalbum.
Das Lied des Tages ist das komplette Album, dem großen Schlagzeuger Jimmy Cobb gewidmet.
Ruhe in Frieden, Jimmy – Und grüß bitte Miles. Miles smiles. 🙂
With a deep respect.
Der Berichterstatter
Ich hätte diesen Artikel auf www.xdrum.eu veröffentlicht. Technische Gründe ließen mich davon heute Abstand nehmen. Macht nichts.
Silly – Ich sag nicht Ja (Offizielles Promofoto ,mit freundl. Genehmigung
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(Von Uwe Hassbecker)
Ich erinnere mich an die Produktion des CITY Albums „Rauchzeichen“, 1996 – 1997 in unserem Danzmusik-Studio, welches sich damals in den Kellerräumen des Kabaretts Kartoon, in der Französischen Strasse in Berlin-Mitte befand. Es war eine der ersten Produktionen nach unserem eigenen Album „Paradies“ 1995 und nach der Zeit von Tamaras Krebserkrankung und der damit zusammenhängenden Odyssee bis zu ihrem Tod im Juli 1996.
Mit etwas Abstand, aber relativ bald, kamen damals Toni und Fritz auf uns zu, ich glaube auch um uns irgendwie wieder aufzufangen und uns aus dem tiefen Tal herauszuhelfen.
Sie fragten Ritchie und mich, ob wir ihr neues Album „Rauchzeichen“ produzieren wollen würden.
Nachdem wir zusammen entschieden, welche Songs für das Album in Frage kämen, machten wir uns ans Werk und erstellten die ersten Strukturen und Arrangements. Da sich die Stücke während der Produktion immer noch veränderten, war es notwendig, die einzelnen Instrumente nacheinander und nicht gemeinsam einzuspielen. Wir wollten es so analog wie möglich haben, also mit „echten“ Instrumenten, keine Samples und Programmierung.
Den Anfang sollte der Drummer, also Klaus Selmke, machen.
Einmal wissen dieses bleibt für immer
Ist nicht Rausch der schon die Nacht verklagt
Ist nicht Farbenschmelz noch Kerzenschimmer
Von dem Grau des Morgens längst verjagt
Einmal fassen tief im Blute fühlen
Dies ist mein und es ist nur durch dich
Nicht die Stirne mehr am Fenster kühlen
Dran ein Nebel schwer vorüber strich
Einmal wirklich fassen und nie wieder
alles geben müssen, was man hält
Klagt ein Vogel? Ach, auch mein Gefieder
Näßt der Regen flieg ich durch die Welt
Einmal fassen tief im Blute fühlen
Dies ist mein und es ist nur durch dich
Klagt ein Vogel? Ach, auch mein Gefieder
Näßt der Regen flieg ich durch die Welt.
Klaus Selmke (70) * 21.04.1950 – † 22.05.2020 Schlagzeuger, Mitbegründer von City
Ich stehe am Fenster und schaue zu Dir auf, Du Sitzriese, Schlagzeuger und Musiker-Urgestein
Ideal Lyrics „Schwein“ – Der Ernst des Lebens #TTT #Tulipstagram
Was man sich anlässlich der Todesmeldungen der schreibenden Presse erschreckenderweise ganz klar vor Augen halten muss:
Der Text ist ganz offensichtlich in einem zentralen Schreibbüro der gemeinschaftlichen Betroffenheit entstanden. Nachrufe liegen entweder vorratshalber bereits in der Schublade. Das ist im vorliegenden Fall leider nicht anzunehmen. Dann wären sie nämlich wohl gewählte und gut ausformuliert, mit einem Quantum wahrer Anerkennung für die Lebensleistung des Gestorbenen.
Möglicherweise ist der Vorratsnachruf aber im vorliegenden Fall eher nicht anzunehmen.
Denn die Fragmente der meisten dieser Artikel im Odenwald der schreibenden Zunft seit gestern nennen allerdings nahezu wortgleich dieselben Gedankengänge und Eckpfeiler des Musikerlebens von Klaus Selmke. Was wir dem entnehmen können: Diese ganze jaulende, miauende Betroffenheit ist nur gespielt. Auftragsgemäß. Für die vermeintliche Zielgruppe der Ostzeitungsleser.
Zeit ihres Lebens sind die untergegangen Helden der ostdeutschen Rockmusik heute zu wenig bedeutend und nur noch Fossile einer bereits ausgestorbenen Wesentlichkeit. Leider.
Die Texte der Nachrufe sind unisono Auftragsarbeiten von westdeutsch geprägten Auftragsjournalisten, die zentrale Pressekommuniqués verfassen. Diese werden als Newscontent den zentralen Redaktionsbüros verkauft und nur noch marginal von Blatt zu Blatt abgeändert. Mehr oder minder gekonnt. Das lässt einen die weniger große Ehrlichkeit der Texte geradezu spüren. – Im Fall von Klaus Selmke ist mir das zentral aufgefallen, seit die ersten Meldungen über keinen Äther mehr gingen, sondern viral verteilt wurden.
Wie schade. Und wie liederlich.
Was für den Nachruf nämlich leider gilt: EINMAL wissen, dieses bleibt für immer….
Die Redaktion unserer Internetpolizei-Eingreiftruppe ermittelt, das hier oben abgebildete Video des Berliner Musikers Robert Gläser hat zu wenig Klicks eingefahren. Also erhöhen wir die Klickzahlen. Robert kocht auch gern im Internet mit Public Viewing. Halten wir die lange Geschichte kurz.
Und nun sag: Hast Du das Video schon geklickt?
Und dass die Antwort: „Nööö“ ist, ist in diesem Fall ausnahmsweise in Ordnung. Warum ist verlinkt.
Edgar Froese an der Gitarre völlig von Sinnen. Klaus Schulze (drums) kriegt sich nicht mehr ein. Am Bass Dieter: Aber niemand wusste, wer Dieter eigentlich war? Es war ja auch egal: Tangerine Dream 1969 im Badehaus. Wovon Peter heute lebt, ist verlinkt oben.
Das hat die Welt noch nicht gesehen. Auflauf? Mein Lieblingsgericht: Menschenaufläufe ohne ein Bit Corona. Give A little bit of Your love to me…♪♫
Gott, waren das glückliche Zeiten 1969. Die Weltkriegsschäden waren noch nicht weggeräumt, aber die Hosen schon orange. Edgar Froese wohnte jahrzehntelang in der Schwäbischen Str. in Schöneberg und ist bereits zu Jimi, Janis, Elvis, Jim, Kurt, Amy und all den anderen gegangen: Rock´n-Roll-Party, seit gestern mit Little Richard, dem Erfinder des Rock´n Roll. Was für ein Berlin, was für eine Welt hinterlassen wir Keith Richards?
Noch mal ganz kurz zurück: Was dann noch folgte, waren der 11. September 2001 und die Umkrempelung der Welt.
Danny Dziuk: Der strahlendblaue Himmel dieser Tage (Es wird „Vollbildmodus“ empfohlen, um den Song Würdigung angedeihen zu lassen)
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was damit nicht stimmt?
Während ein unsichtbarer Riese ohne Frage
der Welt den Atem raubt und ihr die Party nimmt
die Wissenschaft, an die wir alle händeringend glauben
sagt im Moment nur: wir sind auch noch nicht so weit
während Verschwörungstheorien wie überreife Trauben
in offne Mäuler fallen, wo sich der Teufel freut!
die einen können sich den Shutdown locker leisten
die andren komm´ aus ihren Schulden kaum noch raus
und die, die sich den Arsch aufreißen für die meisten
zahln ihre Miete auch nicht einfach mit Applaus
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was damit nicht stimmt?
Während ein unsichtbarer Riese ohne Frage
der Welt den Atem raubt und ihr die Party nimmt
die Luft wird wieder saubrer und die Flüsse klarer
als würd die Erde sagen: seht ihr, so geht´s auch!
Und auch die Leute scheinen plötzlich solidarer
während erstaunt ich eine nach der andern rauch
selbst manche Rechtsextreme halten erstmal ihre böse Fresse
auf zu solide Fakten kommen sie nicht klar
das Volk will leben und so steht die sogenannte Lügenpresse
dann plötzlich doch noch als die bessre Info da
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
Und plötzlich geht so vieles unter einen Hut
dass ich mich deshalb gleich vor Freude überschlage
wär aber trotzdem, glaub ich, doch wohl nicht so gut
mit diesem Feind, da gibt´s auch gar nichts zu verhandeln
den scheren weder Marktgesetze noch Kommerz
auch wird der sich nicht plötzlich wundersam verwandeln
und sagen „Sorry, Freunde, war nur´n schlechter Scherz“
der lässt sich weder wegerklärn noch diskutieren
und hält man ihn nicht jederzeit und fest im Blick
und wurschtelt weiter, kann´s nur allzu leicht passieren
und er schlägt hinterrücks und doppelt hart zurück
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was damit nicht stimmt?
Während ein unsichtbarer Riese ohne Frage
der Welt die Masten kappt und mir die Kneipe nimmt
und all die Fehlentscheidungen der letzten Jahre
die man so schmerzhaft offensichtlich grade spürt
wie: ach, Gesundheit war wohl doch eher keine Ware
ob man die später dann auch wirklich revidiert?
und ja, auch ich würd´s ja nur allzu gerne so verstehen
dass sich da wirklich grad was ändert, Herr Kaplan
nur steigt der Goldpreis grad in nie geahnte Höhen
und mancher Banker wettet sogar auf den nächsten schwarzen Schwan
von rigorosen Polizeikontrollen in Neu Dehli
zu Militäreinsätzen in Südafrika
in manchen Townships könn´ die Leute beinah nur noch wählen
zwischen Verhungern oder doppelter Lebensgefahr
da fliegt man Tausende schnell ein aus Osteuropa
zur Spargelernte, sowas hat dann Relevanz
und selbst für elternlose Kinder aus Camp Moria
da reichen die Kapazitäten dann nicht mehr so ganz
Der strahlend blaue Himmel dieser Tage
was ist es, was ein` daran irritiert
derweil ein Riese uns – wie auf ne offne Frage –
diesen moralischen Bankrott vor Augen führt
und ich lieg auf mei´m Balkon und les John Burnside
die Vögel zwitschern durch die Sonne wie nur im April
man könnt an Urlaub denken und an Unbeschwertheit
wär nur die Strasse weiter unten nicht n` Hauch zu still
Danny Dziuk (* 31. August 1956 in Walsum, Kreis Dinslaken, heute Ortsteil von Duisburg) ist ein deutschsprachiger Songschreiber und Musiker. Er lebt seit 1980 vorwiegend in Berlin. Neben Veröffentlichungen unter eigenem Namen existieren bislang sechs Alben unter dem Bandnamen Dziuks Küche. Dziuk verfasste zudem Songs und Chansons für andere Künstler wie Annett Louisan, Stefan Stoppok, Wiglaf Droste und Ulla Meinecke. Als Komponist schreibt Dziuk Filmmusik u. a. für den Münsteraner und Kölner Tatort. (Aus Wikipedia)
Er selbst schreibt darüber:
„Noch n Coronasong? Das ist es, was die Welt jetzt ganz sicher braucht…“ – so dröhnt es natürlich auch mir unüberhörbar durch die Birne. Trotzdem: ich hatte das Ding angefangen und konnte einfach nicht mehr aufhören. „Kann´s ja auch für mich behalten“, so meine Arbeitshypothese. Was soll´s, hier isser.
Vielleicht sollte man das Stück so hören, als wären´s ein paar Tagebuchnotizen von Anfang bis Mitte April, oder auch eine Momentaufnahme verschiedener, oft ambivalenter Stimmungen und tagespolitischer Meldungen oder Zeitungsartikel in diesem Zeitraum, in dem der Text entstand. Ob davon was übrigbleibt? We´ll see.
Den Anstoß lieferte ein Interview mit Alexander Kluge, in dem er den merkwürdigen Satz sagte: „Die Viren koexistieren in diesen Tagen mit einem ähnlich blauen Frühlingshimmel, wie er für den Frühling 1945 charakteristisch war.“ Etwa um dieselbe Zeit hörte ich Dylans 17-Minuten-Predigt „Murder Most Foul“. Und eines Morgens wachte ich auf und dachte an „Spirit of Eden“ von Talk Talk. Und mit diesen 3 Sachen im Gepäck war ich schon mal ziemlich weit…
Wie auch immer: Der Kinderpsychiater Jakob Hein schrieb neulich was über „Bewältigungsmechanismen“ abseits von Wut oder Aggression: So sähe dann halt meine Version davon aus.
Dazu merke ich als Berichterstatter bzw. Leidschaf des Artikels vorsichtig an:
Ganz so häufig passiert es auf dieser Website nicht, dass wir gleich zwei Tageslieder haben. Also Lieder des Tages. Aber man soll die Lieder nehmen, wie sie fallen. Manchmal wie sie ausfallen. Denn nicht jeder Tag birgt zugleich auch einen Song, der er es wert wäre: Einen Gedanken wert, beispielsweise. Der hier mitveröffentlichte Song hat jedoch vieles, und manches davon gleich mehrfach zu bieten. Viel vom Text stimmt mit den Wahrnehmungen des Szene-Berichterstatters (das bin ich) sehr überein, wie wir das Leben in Zeiten der Isolation via Facebook wahrnehmen: Dazu gehören die Polizeikontrollen in Neu Dehli, die ruhig gewordenen rechten, aber nicht freien Radikalen, aber gleichzeitig ist der Himmel immer wieder blau wie nie zuvor. Der Mensch hat lang schon auf ihr rumgehurt: Es tut ihr gut, wenn Mother Earth jetzt kurt.
Das zweite Lied des Tages vom 9. Mai 2020 heißt: Der strahlendblaue Himmel dieser Tage.
Ry Cooder wäre gewiss stolz. Und wir auch: Coole Mucke. Danke Danny!
Icon #TagesliedSchwarze Tulpe – The black tulip. To The Honor of…
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„Heute vor 75 Jahren begannen die Nachkriegskarrieren der Nazis.“ Michael Schroeder, via Facebook, Post – Antwort weiter unten
Der Mund ist aufgegangen. Die goldnen Jahre prangen im Nachkriegsdeutschland wunderbar. – Drum steht nicht auf und schweiget, und aus den Wiesen steiget der Mammon kalt und sonderbar. – Weiter dichten könnte Teile meiner Vorstellungskraft übersteigen. Bei Weitem.
Die gesamte Szenerie ist unheimlich. Ja, verschwörerisch. Während viele auf der Welt gerade Bill und Melinda Gates bezichtigen, sich gegen die Weltbevölkerung zu verschwören, obwohl sie eigentlich am Gegenteil arbeiten, ohne gesetzlich vorgeschriebene Zwangsimpfung, nummeriert diese Website locker vom Hocker ihre Artikel seit Errichtung dieser Website weiter und weiter und weiter. Nr. 1 ist der erste Artikel, Nr. 1933 heute bei weitem nicht der letzte. Die Jahreszahl steht hinter dem „/“ (Slash, Gitarrist von Guns´n´Roses). Ich glaube, früher hieß dies Nummernsystem hinzufügen Paginieren.
Hat nichts mit Paganini zu tun, dem Teufelssaitling und Lichtillluminaten der Geige. Und auch nicht mit Panini. Der Geist hüpft Sprünge jetzt nachzuverfolgen was ich schreib. Ganz bei der Sache bleiben: Verschwörerisch erscheint auf den ersten Klick die fortlaufende Nummer 1933 (Jahreszahl 20 – Hach! Da isses schon wieder.). Kein Zufall, keine Mädchen! Lassen wir Revue passieren: Die Golden Twenties des letzten Jahrhunderts waren gar nicht golden, „Silence is golden“ wurde später gesungen, so Großartige, wie immer behauptet wird, waren die Zwanziger nicht. Sondern verderbt. Am Ende dieser Dekade war Deutschland praktisch fast den Bach runter. Da klapperten die Mühlen an etlichen rauschenden Bächen. Babylon Deutschland, Babylon Berlin, Schrei-Einheiten skandieren auf den Straßen statt Freiheit zu leben, ist es ein Leben, sterben und Leben nehmen. Ein Gemorde. Am Ende muss es so kommen: 1933 ist nur der Anfang vom Ende, und ist „dass man nichts vergisst“ (Lyricauszug Nena, früher). Im Artikel 1933/20 der tulipanischen Mentionsrechtscharta (Das Kartenhaus der Meinungsfreiheit) gibt der Berichterstatter seiner Befriedigung Ausdruck, dass am 8. Mai 1945 alles zu Ende war. Endgültig aus, aus die Maus. Nie wieder so ein verschissenes Deutschland. Wer das heute nicht versteht, gefährdet unsere Erkenntnisse. Was Schlagzeuger rufen hier!
Gestern schrieb Michael Schroeder obige eingangs zitierten Worte auf Facebook. Ich musste kurz nachdenken und antwortete, richtiger wie folgt: „Danke für den etwas zu pauschalen Hinweis. Aber gedenken wir ruhig Fritz Bauer (* 16. Juli 1903 in Stuttgart; † 1. Juli 1968 in Frankfurt am Main) und erinnern wir auch die APO und all ihre auch tiefgehenden Wirkungen im Anschluss an ihre Gründung und die Vorkommnisse um den 2. Juni 1967 – Machen wir es uns nicht zu leicht. Bitte. Danke.“
Das Fazit von Michael Schroeder lässt hoffen: „An jeden aufrechten Kampf und Widerstand gegen die autoritäre Entwicklung erinnern wir zu Recht gern und mit Liebe.“ – Lasst uns alle so schnell wie möglich hier wegkommen: mit dem bedingungslosen Grundwegekommen.
Die Erinnerung an den Anteil der Sowjetunion zum Sieg über Nazi-Deutschland verblasst seit vielen Jahren. In den westlichen Bundesländern ist das sicherlich der weltpolitischen Lage nach dem Krieg geschuldet, dort waren die Befreier eben andere. Im Osten war die Zeit der sowjetischen Besatzung auch nicht nur unkompliziert und konfliktfrei.
Im Privaten sieht es anders aus.
Ich bin in der Stadt Brandenburg aufgewachsen – anfangs direkt neben dem „Russenviertel“; meine Eltern waren eng befreundet mit einer ukrainischen Familie. Wadim – Sohn der Familie – war mein kleiner Freund. Der damals aus der Heimat unserer Nachbarn mitgebrachte Original-Samowar schmückt immer noch das Wohnzimmer meines Vaters, russische Melodien liebte ich von klein auf. Ich hatte in Russisch immer eine Eins, mochte die Sprache schon damals sehr, habe noch vor 89 Lenin im Mausoleum bewundert und überhaupt unvergessliche Tage in Moskau erlebt…
Schaue und höre ich in mich, fühle ich mich mit den Menschen der ehemaligen Sowjetunion verbunden!
Bis und gerade heute empfinde ich – und das vereint uns auch – die große Sehnsucht nach Frieden.
Im Kleinen. Und im Großen.
Ebenso wenig werde ich vergessen, dass die Menschen in der Sowjetunion mit am schwersten unter dem 2. Weltkrieg gelitten haben; überhaupt wie viele Menschen dem Krieg zum Opfer gefallen sind. Heute vor 75 Jahren war der Krieg zu Ende. Das ist ein historisch großer Tag! Einer, den auch ich gedenke.
Im Kleinen heißt das für mich: -zig Jahre Freundschaft zu/mit unseren damaligen Nachbarn aus der Ukraine, 30 Jahre Freundschaft mit Anna aus Moldawien, der späteren Frau meines Vaters, 10 Jahre Freundschaft mit Jelena aus Lettland, einer in Berlin lebenden Kindergärtnerin, die mich liebevoll „Illitschka“ nennt.
Und ja: die Russen sind oft laut, polternd, überaus emotional und… trinken Wodka bis zum Umfallen. Oder eben bis ich umfalle!
На здоровье! Auf 75 Jahre!
***
Danke, Ilka, dass ich diesen Beitrag von Dir hier verwenden darf.
K.I.Z. – Ich bin Adolf Hitler (Live Rock am Ring 2015)
Mein Leben fühlt sich seit einiger Zeit an wie eine Fermate, habe ich herausgefunden. Während ich so Fisherman´s Friend lutschend (Beeren-Mix) das Homeoffice mit meinen satanischen Sentenzen besorge, um der Welt irgendwas von Bedeutung zu hinterlassen, finde ich im musikalischen Kontext heraus, wie es sich mit der Fermate verhält. Lauter Verschwörungen rund ums Thema.
Wir leben im „lock down“? Pustekuchen: Wir leben fermatös! #Fermate
„Die Fermate (italienisch fermare ‚anhalten‘) ist in der Musik ein Ruhezeichen in Form einer nach unten offenen Parabel mit Punkt in der Mitte über einer Note oder Pause, das auch als Aushaltezeichen verwendet wird, Innehalten in der Bewegung anzeigt oder dem Solisten signalisiert, diese Stelle nach seinem individuellen Bedürfnis zu verzieren. Frühere Benennungen des Zeichens waren „Point d’Orgue“ und Corona (👀) oder Coronata.“
(aus Wikipedia)
Allen anders lautenden Theoretikern der Verschwörung: Ihr könnt aufhören zu mutmaßen. Ich habe das Rätsel decodiert. Es ist aus!
Das eindeutige Akronym „A.H.“ hat dieser Tage überraschend schnell komplett geswitcht: Aus Adolf Hitler († 30. April 1945, Suizid, na Gott sei Dank!) wurde im Internet jetzt Attila Hildmann. Hitler war Vegetarier, Hildmann ist Veganer und Unternehmer und unternimmt ständig neues, isst nicht einmal Tütensuppe, aber fährt Porsche mit Ledersitzen. Das hört man immer von den Hatern Hildmann betreffend. Ihm ist es nicht wurst, aber derartige Angriffe gegen ihn sind zum Seitan verurteilt. Was Attila Hildmann these Days of Corona so von sich gibt und wo er dafür bzw. gegen was dagegen er demonstriert, hat den Sprachgebrauch in Deutschland verändert. Überzeugte Veganer und Anhänger seiner Lehren fühlen sich von Hildmann in die Irre geführt. Oder ist Hildmann einfach nur irre geworden, fragen sich viele. Man schreibt sich in vegangen Kreisen längst täglich via WhatsApp oder Telegram die „Hildmann-News“, die mit A.H. abgekürzt werden und „Oooopps, das geht ja gar nicht.“ Corona fickt den Kopf, beeilen sich Jünger der reinen Leere schnell hinzuzufügen, wenn sie ihren fauxpas verstehen. Der Bogen von KIZ zu A.H. ist damit berichtskongruent verschlagwortet und bewiesen, Ihr Miesen!
In tiefer Dankbarkeit,
– den Befreiern Deutschlands und der Welt des Jahres 1945!
Und wenn ich eine Bitte äußern dürfte,
– setzt diese Linie des Friedens fort und beendet alle Krisenherde auf der Welt. Frieden sieht 2020 beileibe anders aus, gravierend anders.
Tröstlich: Es ist also noch genug zu tun.
Voran. Und nicht vergessen…
Sie trinkt in Nachtclubs immer Sekt. Korrekt! #Kraftwerk #TTT #Tulipstagram
Kraftwerk – Pop Art
Die ganze Geschichte von Kraftwerk, erzählt wie im Kraftklub. Kraftwerk, größer als die Beatles?
Naja, mal langsam. Kling Klang fällt zeitlich in die KEIMZEIT der Düsseldorfer Elektronik-Horserider Kraftwerk, Mintropstr. 16, Düsseldorf, die Straße entlang. Kling Klang: Dieses zu wissen, ist keine deutsch-deutsche Insbesonderheit. Oder handelt es sich dabei um die parellele Molltonart? Kling Klang, Du und ich, ich und Du…, die Straße entlang. ♪♫ Hach, meine Erinnerungen spielen noch verrückt, wie soll ich mir das alles merkeln? <3 #FlorianSchneider #Kraftwerk #Klingklang #Keimzeit
Icon #NachrufSie trinkt in Nachtclubs immer Sekt. Korrekt! #Kraftwerk #TTT #Tulipstagram
RADIOACTIVITY – KRAFTWERK – HD Live
Radioactivity
.-. .- -.. .. — .- -.-. – .. …- .. – -..–
Tschernobyl, Harrisburgh, Sellafield, Hiroshima
Tschernobyl, Harrisburgh, Sellafield, Hiroshima
Stop radioactivity
Is in the air for you and me
Stop radioactivity
Discovered by Madame Curie
Chain reaction and mutation
Contaminated population
[Note: Kraftwerk in Morse Code is -.- .-. .- ..-. – .– . .-. -.-]
Florian Schneider (* 7. April 1947 in Öhningen-Kattenhorn, nach anderen Quellen Düsseldorf; † Mai 2020) war ein deutscher Musiker. Zusammen mit Ralf Hütter gründete er 1968 die Musikgruppe Organisation. Aus ihr ging 1970 die Band Kraftwerk hervor. Zu dieser Zeit nannte sich Schneider noch Schneider-Esleben; nach der Veröffentlichung des zweiten Kraftwerk-Albums legte er auf die Verwendung des Nachnamenszusatzes keinen Wert mehr.
Florian Schneider und Ralf Hütter haben ein ganz eigenes Genre geschaffen: Music nonstop! Wir trauern um einen echten Visionär der populären Musik. In Liebe.
🖤🖤🖤🌷
In tiefer Dankbarkeit, Florian Schneider!
Der Berichterstatter
Icon #TagesliedBonjour Tristesse – Guten Tag, guten Tag, ich will mein Leben zurück. #TTT #Tulipstagram
Corona Kurt – Kalkowski
Direkt aus Neukölln:
Kalle Kalkowski fordert „Macht die Kneipen auf, wir sind zum Umtrunk bereit.“
Na, Prost Mahlzeit.
Guten Tag, guten Tag: Ich will mein Leben zurück. – Wir als Helden: Leben ohne #Abfuckprämie – Judith Holofernes wurde benachteiligt. Pardon, benachrichtigt: Die Autorkorrektur. Ihr kennt das. Mad World: Ist das nicht total verrückt? Man verschwendet Tränen, weil es kein Bier gibt derzeit? Tears for Beers? Trost: In Kanada wären es Bären. Die man einander aufbindet.
What went viral? Neukölln? Kneipen öffnen, wir sind zum Getränk nehmen bereit! Oder Los Angeles? Verrückte Welt: Antwortideen sind verlinkt. Nichts wird versprochen. Alles bleibt offen. Am Ende. Nur die Wurst….
Weiterführend
Curt Smith (Tears for Beers) und Tochter finden, es ist eine Mad World
Der letzte Song vom letzten Konzert in der Konzertreihe „Körperklänge“ am 11.01. 2020. R.I.P. One After 909 (Beatles)
Kamera: Norbert Lindner, Uwe Zeleber – Ton: Frank Scholz
John Lennon sagte 1980 im berühmten Playboy Interview über diesen Song: „That was something I wrote when I was about seventeen. I lived at 9 Newcastle Road. I was born on the ninth of October. It’s just a number that follows me around, but, numerologically, apparently I’m a number six or a three or something, but it’s all part of nine.“ Heute Mittag um 12 Uhr wird John Vaughan (Nachruf H.P. Daniels hier) zu Grabe getragen. Mit einem Video von einem von John Vaughans mutmaßlich letzten Auftritten und dem Song von John Lennon from Liverpool (Nein, nicht Rolling Stones) namens „One After 909“ beteiligt sich blackbirds.tv virtuell am Begräbnis eines trotz Corona sehr geschätzten Musikers mit jahrzehntelangem Berlin-Fokus. Rest in Peace, Ruhe in Frieden, John! Thank You for the Music.
Wie oben zu sehen ist, geben wir unsere Blumensträuße etwas trotzig trotzdem ab. Für John soll´s bunte Blumen regnen!
Icon #Tageslied25.04.20 Alice Phoebe Lou #TTT #Tulipstagram
#staythefuckhome #enjoytheshow
Berlin Culture Cast – Alice Phoebe Lou [LIVE]
Playlist (Player ansteuern) 10:00 Minuten: Einleitung, Grundlageninterview (ohne Alice Phoebe Lou) 29:30: Alice Phoebe Lou, Interview 53:45: Alice Phoebe Lou, The Concert
Heaven is A Little Peace on Earth – Xin Tao Tulipius (2020 – Ti Ming Dynastie) @ Lhasa, Tibet (via #Tulipstagram, 7 Years in Tibet
Wer schreibt schon gern Verrisse?
Verrisse sind wie Rächtschreibung. Deswegen gelten manche Schlechtschriftler als Hasardeure, als verklemmte Tintenpisser. Was nützt es? Gesagt ist gesagt. Wird nicht mehr hinterfragt. Am Ende der Welt, im Himalaya, gibt es ein besseres Stück Erde, näher dran am Himmel, das hängt mit der Lage zusammen. Immobilienmakler wissen: Was zählt ist Lage, Lage, Lage. Die Beatles wollten ihr Abbey Road-Album (mit dem Zebrastreifen) Everest nennen. Aus Gründen. Später wurde aus Mount Everest Monty Python und George Harrison unterstützte die Ritter der Krokusnuss. Krokant, krokant: Die Weltgeschichte nahm ihren Lauf. Unweigerlich, unabänderlich.
Apropos Tibet, Kaschmir, Indien: Viele Inder zogen nach Südafrika, in die Gegend um Capetown. Und viele Andere auch, sonst wäre die hier aufgeschriebene Geschichte auch schon zu Ende. Wie ein Wind der Weltgeschichte. Südafrika, das ist da, wo der große Weiße vor der Küste herumschwimmt und sich deswegen nur ausgesprochen Ortskundige ins kühle Nass trauern, mit den Beinen im Wasser zu baumeln und saumselig zu sein. Zu den diesbezüglich Ortskundigen gehört Alice Phoebe Lou, die da aufwuchs. Aber der Löwe schläft heut Nacht. Geht im Moment im Internet viral: „The liar tweets tonight“. Wer einmal nicht die Wahrheit spricht…
Doch nun zu etwas Anderem: Ich hätte mich zwangsläufig nun, hier textlich angekommen, aufmachen müssen nach Capetown, um nach Alice zu suchen und mit ihr zusammen die Seele baumeln zu lassen. Doch dazu kam es nicht und man kann es Pech nennen: Alice zog nach Berlin, da ist vom großen Weißen nichts. An der Spree kann man wenigstens chanten: „I Live By The River“. So isses, Missus.
Aus Anlass seines dritten Todestags zeigt Blackbirds.tv das Souleyman Touré Gedächtniskonzert, das am 28. Mai 2017 in Berlin stattfand und würdigt den langjährigen Berliner mit diesem Beitrag auch über den Tag hinaus.
Souleymane Touré († 20.04.2017 in Berlin) war Meisterpercussionist, Schlagzeuger und Songwriter.
Er kommt aus einer Griot-Familie. Die Griots sind Musiker und Überlieferer ihrer Geschichte und Kultur, von Lebensweisheiten und Traditionen. Von Kindheit an spielt Souleymane afrikanische Schlaginstrumente, u.a. Talking Drum und Djembé.
1975 wurde er Mitglied des in Afrika legendären Radio- und TV Orchester (RTI) in Abidjan/ Elfenbeinküste unter der Leitung von Boncana Maiga. Hier begann u.a. die Zusammenarbeit mit Manu Dibango, Saxofonist aus Kamerun. Er entwickelte den durch die Verbindung von Jazz mit traditioneller kamerunischer Musik und der populären kamerunischen Tanzmusik Makossa einen eigenen Musikstil: den Afrobeat.
1982 gründete Souleymane mit Alpha Blondy die Band „Natty Rebels“. Mit ihrem Hit „Brigadier Sabari“ landeten sie einen Hit in den Top 10 der Charts.
Danach folgten Tourneen in den U.S.A. und Europa.
Icon #Tageslied(28.03.20) Tommy T. Tulip (the Indian) (gif/ani) 850 Pixel
We had a blast playing this awesome song by The Black Crowes
Stefan Kahne – guitars/bass/mix
Michael Germer – drums
Philipp Hahn – video edit
frank motnik – master
me – vocals
save the new record!!!! : Link
Coole Covers sind was anderes als gut bzw. artig nachgespielte: Nimmt sich der Kümmert mal eben ein Stück von den Black Crowes und verwurschtet es zu was Eigenem. So geht’s.
Und wie: Andreas Kümmert ist eine geile Sau, im besten Sinne des Wortes.
Steht auch für Widerstand gegen die Mediengewalt der Privat Trivialty-Formate namens Castingfernsehen.
Auf Tour des Öfteren sein Sideman: Ron Spielman aus Berlin. Geiler Typ. Also beide. 🙂
Großartig und keinen Deut schlechter als ein David Coverdale.
Und das ist praktisch schon eine Art Ritterschlag.
Für mich als schwarze Krähe gilt: Ich zieh erst wieder was anderes an, wenn sie eine dunklere Farbe als schwarz erfinden.
Ein dicker Fan.
Joe Kučera – Ethnic Picnic (Instrumental) [Offizielles Video]
Joe Kučera (Saxophon) und Carlos Mieres (Gitarre) mit der tschechischen Schauspielerin Petra Bučková.
Aufgenommen in Speiches Rock & Blueskneipe, Berlin
Label: Q-era / Bluebird Cafe Berlin Records
Idee & Regie: Nataša von Kopp
(Gastbeitrag von Joe Kučera)
Ich habe nie gedacht, dass ich in meinem Lebenslauf noch so etwas wie „Das Leben (und hoffentlich nicht sterben)“ in einer Corona-Pandemie aufschreiben müsste.
Die Welt ist irgendwie unheimlich geworden. Statt nur ab und zu einen Alptraum zu haben, aus dem man dann aufwacht und ihn beim Frühstück erzählen kann, wacht man auf und liest, hört und sieht in allen Zeitungen, Radios und TV nur Horror Nachrichten. Welche Assoziation auch immer es war, heute ist mir plötzlich eingefallen, in wie vielen lebensgefährlichen Situationen ich schon irgendwann war. Und es ist, gerade in dieser heutigen, bedrohlichen Lage, interessant, sich an einige Situationen noch einmal zu erinnern. Die Liste ist bestimmt nicht vollständig.
Im Jahr 1943 bin ich, während des Krieges, in Prag geboren – es gab Bomben – es hätte auch unser Haus treffen können.
Am 1. April verbreitete sich, die Bundesregierung erarbeite eine gesetzliche Grundlage, um soziale Netzwerke verantwortlicher als bisher in ihrem Handeln zu machen. Ich weiß nun leider nicht, ob es sich dabei um einen Aprilscherz handelte. Eines Tages, wenn ich mal groß bin und erwachsen, werde ich diese Nachricht nochmal nachrecherchieren. Bei ein, zwei Bieren. In der Zwischenzeit ist Leland Sklar digital weggeschlossen und meldet sich jetzt via YouTube angepisst zu Wort. Well, it´s A fine wording und es trifft: Auf den Punkt.
Dieser Beitrag gehört garantiert nicht in den Bereich Fake News, einer Art Amerikanismusmodell, das ähnlich anderen Gestaltformen (Viren) zutage tritt. Es äußert sich in Belanglosigkeit und flat speech, Flachreden. Der schlechte Scherz im System von Anerkennung und Bestrafung heißt nicht Zuckerberg & Peitsche, sondern Facebook-Sperre, wie jetzt im Fall Leland Sklar, Bassist, Jahrhundertmusiker, mit einer Sperrfrist von 30 Tagen, in Corona-Echtzeit. Dies ist eine Zeit der Wegfahr-, Urlaubs-, Auftritts-, Ausgehsperren, des Zuhausbleibens. Wir sammeln jetzt nicht Dosenpfand, sondern Herdenimmunität. Sozialer Herdentrieb der kritischen Massen Mensch dieser Tage heißt Netzwerken. Ansonsten empfiehlt sie nichts anderes, sie die klarste aller Kanzlerinnen weltweit Angela Merkel, charismatische, unauffällige und pflichtschuldige Führungspersönlichkeit. Arbeit wo Arbeit noch möglich ist, im Home Office.
Der Berichterstatter (das bin ich) kann mehrfach bezeugen, dass das Wegsperren von engagierten, nützlichen, ja wesentlichen Inhalten immer wieder zu Facebook-Sperren des Berichterstatters, (ebenfalls ich) geführt hatte. Der drakonische Schutz- und Strafrahmen gegen öffentlichen Aufruhr ist eskalierend gestrickt und wird von Programmen gesteuert, die auch nach Jahren nichts vergessen und die soziale Reputation des Netzwerksmitglieds strafverschärfend einwerten. Meine nächste Sperre beträgt ebenfalls 31 Tage, wurde mir schon angekündigt, während ich zuletzt 7 Tage weg von der Bildschirmoberfläche (TFT) gewesen bin. Meine Virulenz auf Facebook beträgt sicherlich ca. 40.000 Menschen. Auf diese Weise verhindert die Weltnetzgesundheitsorganisation Facebook eine weltweite tulipanische Pandemie. Dabei gilt:
Ich bin Songwriterin, Sängerin und Filmkomponistin aus Berlin und nutze die erzwungene „Corona“-Pause #wirbleibenzuhause, um alte Songs auszugraben , die ich für andere geschrieben habe, jedoch sich noch kein Künstler gefunden hat, um sie zu singen. Songs aus der Schublade sozusagen… Songs, die noch nicht veröffentlicht wurden, die noch „homeless“ sind. Die Musik in den SONGPITCHES ist immer im Demo-Status. Alle Rechte liegen bei mir. Musik, Text, Vocal-Recording, Arrangement & Video: Anna-Marlene Bicking – Wer mich als Künstlerin in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit unterstützen möchte, kann hier meine beiden CDs käuflich erwerben – mein Debüt-Album mit dem Filmorchester Babelsberg z.B. Da ich den Großteil meines Geldes als Livemusikerin verdiene, freue ich mich derzeit besonders über jede verkaufte CD: (Link)
Die Sängerin, Songwriterin und Filmkomponistin Anna-Marlene Bicking aus Berlin veranstaltet jetzt wiederkehrende Onlineevents, die sie Songpitches nennt.
Wir stellen Songpitch Nr. 1, den Song „Me, Myself & I“ vor und verweisen auf Weiterführendes am Ende dieses Kurzartikels. Wir kennen Anna-Marlene aus ihrer regelmäßigen Zusammenarbeit mit der Berliner Band Die Zöllner von Dirk Zöllner. Gucken gern zu, wenn Anna-Marlene uns Audioquietschvergnügen zelebriert. Die Nachbarn hätten`s so gewollt. Wir merken uns als Lehrsatz aber: „Was ich nicht kann auf einer Bühne, das mach ich inna Soundkabine.“ Bekanntlich kann diese Frau auch große Bühnen mühelos beschallen. Corona World lässt unliebsam grüßen, wir bringen ein: „Karamba, karacho“ auf die Künstlerin aus und verweisen das Onlinepublikum auf diesen Ear- & Eyecatch. Matched.
Wir danken für die Musik, Anna-Marlene Bicking. Das hast Du sehr schön gesungen. Me, Myself & I – das #Tageslied auf blackbirds.tv. Have good vibes, Folks.
DIE ZÖLLNER feat. Regy Clasen, Edo Zanki & Xavier Naidoo | Neue Wege
Regy Clasen (eigentlich Regine Clasen; * 26. Juli 1971 in Hamburg; † 28. März 2020 ebenda) war eine deutsche Chanson-, Pop- und Soulsängerin und Liedermacherin. Sie erlag am 28. März 2020 einer langen Erkrankung in Hamburg.
Dass wir als Kunst- und Kulturschaffende für das schöne, richtige streiten und darin aufgehen, ist selbstverständlich. »Wir leben gerade in einer Zeit, in der wieder etwas Wind aufkommt und es im Gebälk des alten Kahnes zu knirschen und zu knacken beginnt. Kommt er jetzt noch mal in Fahrt oder fällt er auseinander? Ich bin auf jeden Fall dabei, ganz egal wo es hingeht. Wie sieht es bei euch aus? Kommt, lasst uns die Segel setzen – es geht um die Liebe!« – Aus dem Buch »Affenzahn« von Dirk Zöllner
Es ist nicht richtig, dass das Leben manchmal ein Arschloch ist. Also es ist schon richtig, also es ist so. Aber richtig ist es nicht.
Auf diese Art und Weise beklagen wir in zutreffendem Umfang den zu früh eintretenden Tod von Regy Clasen, von wegen, Gevatter. Sie erlag einer langen Erkrankung.
Paul Coelan hat gesagt: „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ Tod? Du Mistkerl.
Ruht in Frieden: Edo Zanki †
Regy Clasen †
Garantieren wir – bitte – die Zukunftsträchtigkeit der schönen Künste, auch im Angesicht des Todes von Regy Clasen: Musiker, präsentiert das Gewähr.
#Watch #TTT #TulipstagramInterzone CD „Letzte Ausfahrt“
Spielzeit: 12 Songs, 36 Minuten
Aufgenommen: viel früher
Erschienen: Frühjahr 2019
Gegenstand: Wolf Wondratscheks Texte, in Rhythm`n Blues gegossen von Interzone (1979)
Hansi Wallbaum, Kurt Herkenberg und Leo Lehr kamen 1978 auf Heiner Pudelko zu, der begonnen hatte, mit deutschen Texten zu arbeiten. Anfang 1979 gründeten die vier die Gruppe Interzone, zu der kurz danach Ralf „Trotter“ Schmidt, „Bibi“ Schulz und Axel Fuhrmann von der Berlin Bar Band stießen. Pudelko schrieb anfangs keine eigenen Texte, war aber fasziniert von den Gedichten Wolf Wondratscheks. Nach dem Erfolg ihrer Single Kinderlieder aus Beton wollten Pudelko und Interzone 1980 die Musik ihres ersten Albums komplett mit vertonten Wondratschek-Texten veröffentlichen, doch der Lyriker zog sein Einverständnis hierzu zurück. Das Album mit dem Titel Chucks Zimmer ist bis heute unveröffentlicht.
40 Jahre nach der Aufnahme der Platte mit den Wondratschek-Texten gab es eine Freigabe der Rechte, die Masterbänder wurden überarbeitet und die Platte wurde unter dem Titel Letzte Ausfahrt am 15. März 2019 veröffentlicht
Reinhören.
Ruht in Frieden:
Heiner Pudelko (voc)
Leo Lehr (g)
Kurt Herkenberg (b)
Hansi Wallbaum (dr)
Jim Rakete (* 1. Januar 1951 in Berlin; eigentlich Günther Rakete) ist ein deutscher Fotograf und Fotojournalist. Bekannt wurde Rakete durch seine meist in Schwarz-Weiß gehaltenen Porträtfotografien von Prominenten. Er ist der Bruder der Berliner Rechtsanwältin Ingeborg Rakete-Dombek.
Am 29. Januar 1986 war ich mit Jim Rakete in dessen Fabrik in Berlin (Charlottenburg) verabredet, wo er nach seiner Kreuzberger Zeit ein Büro unterhielt. Jim fuhr mit dem Fahrrad durch die Stadt und nahm es mit hoch, damit es im öffentlichen Straßenland nicht gemopst wird.
Ich arbeitete zu jener Zeit an der Veröffentlichung des Jahrbuchs 1986 des Rock City (Berlin), in Kooperation und im Verlag Frieling & Partner, damals in der Liliencronstr. 8, Steglitz, unweit von Krasselt´s am Park.
Jim hatte zu jener Zeit immer gute Fotos von allen in Berlin wichtigen und maßgeblichen Musikern. Kein Wunder: Er war der Musikmanager schlechthin. Alles fing an 1977/8 mit der Nina Hagen Band (vormals Lok Kreuzberg). Das nannte sich nach Ninas Erstlingswerk (Nina Hagen Band) und einer kurzen, aber separaten Studioaufnahme von „Unbehagen“, bei der die Band schon nicht mehr gut mit Sängerin Nina zusammenarbeiten konnte und die Parts größtenteils vollkommen separiert aufgenommen wurden, dann Spliff, und schrieb ein zweites Mal deutsche Musikgeschichte. Ich hatte auch über Rita Kontakt dorthin, eine Erzieherin, die für Jim später arbeitete, die ich aus dem Haus der Jugend in der Argentinischen Allee in Berlin Zehlendorf kannte.
Jim Rakete galt und gilt vielleicht immer noch als der analoge Poet. Soweit zutreffend kolportiert wird, sind ihm die digitalisierten Fotoapparate der Gegenwart ein Gräuel und er bevorzugt nach wie vor konventionelles Filmmaterial für seine Ausnahmefotografien. Das ist im Zeitpunkt meiner geistigen Ergüsse nicht überprüft. Dazu kann ich nur mit Loriot sagen: „Na wartet.“ Und mit Martin Sonneborn (Die Piraten) **zwinkersmiley**
Jim tat auch für Interzone Wesentliches. In einem Bunker in Berlin-Kreuzberg nahm Interzone mit der Vier-Spur-Bandmaschine des damals noch kaum bekannten Tonmeisters Udo Arndt die erste Interzone-Platte auf: eine Single, die später den Titel Kinderlieder aus Beton erhielt. Beim Verpacken half ihnen damals der Fotograf und Musikenthusiast Jim Rakete, der auch das Posterbild der Debütsingle aufgenommen hatte.
Später machte Jim Rakete für Nenas Welterfolg die Basisarbeit mit eigener Handschrift und Fortüne. Alle Maßgeblichen fotografierte Jim mit seinem eigenen Appeal. Stilbildend hervorstechend: Seine Fotos erkannte man unter Tausenden. Berühmt ist die Coverarbeit für das Nina Hagen Band-Erstlingscover sowie für Sillys „Batallion d´Amour“. Aber auch vieles, vieles mehr. Immer ganz eigene Handschrift. Großartig.
Sting and Herbie Hancock – from ‘Possibilities’ (2005)
Titel Sister Moon (feat. Sting)
Künstler Herbie Hancock
Album Possibilities (U.S. Version)
Writers Sting
Lizenziert an YouTube durch
WMG (im Auftrag von Warner Records P&D); CMRRA, UNIAO BRASILEIRA DE EDITORAS DE MUSICA – UBEM, LatinAutor, SOLAR Music Rights Management, BMI – Broadcast Music Inc., EMI Music Publishing, LatinAutor – SonyATV und 2 musikalische Verwertungsgesellschaften
Begeben wir uns ruhig ein bisserl in den Paparazzi-Modus. All these elements can´t survive without this tone. And it it A great tune, isn´t it? Naja, wer Sting mag. Die Sache stingt. The Way he make me feel… 🙂
Wenn wir Sting lieben, brauchen wir keine weiteren Beweise für sein kurz gesagt frappantes Können.
Irgendwann mittendrin in diesem Video kommen dann so versuchsweise hingehauchte Blue Notes. Sting jammert, zetert, klagt.
Und es ist ihm schlicht zu glauben.
Eine schwierige Geburt ist im Gange: Sister Moon. Mit Herbie Hancock, auch so ein Großer im Bluenote-Gewerbe.
Jeder einzelne Ton muss kommen. Alles ist unglaublich lauernd, zäh und schwer schleppend. Bis es sich wieder auflöst in Wohlgefallen.
Nothing like the Sun… – Der Mond hat mir ein Lied erzählt.
Lied: „Licht“ – Nena – VÖ 23.03.2020
Licht · Nena
℗ 2020 Laugh+Peas Entertainment+Lifestyle GmbH distributed by Sony Music Entertainment
Released on: 2020-03-24
Composer, Lyricist: Nena Kerner
Composer, Lyricist: Mirko Schaffer
Composer: Robin Grubert
Composer: Marcel Heyn
Lyricist: Philipp Palm
Licht
Fühlst du dich gerade schlecht?
Willst du wissen wie’s mir geht?
Kann ich dir nicht sagen
Und weißt du wo du hin willst?
Weißt du wer du bist?
Willst du dein Leben ändern?
Ist alles gut so wie es ist?
Es geht um dich, um mich, um uns und alle
Um dich, um mich, um uns und alle
Um dich, um mich, um uns
Es geht um dich
Wir kommen aus der Liebe
Wir kommen aus dem Nichts
Und wer will uns besiegen
Wir schicken Licht, Licht, Licht
Wir kommen aus der Liebe
Wir kommen aus dem nichts
Und du bist nicht alleine
Wir schicken Licht, Licht, Licht
Es geht um alles, es geht um alles
Ein Freitag für die Zukunft
Es ist nicht zu spät
Wir drehen das Rudler rum
Weil wir wissen, dass es geht
Kannst du dich erinnern?
Du warst mal ein Kind
Und jetzt bist du gewachsen
Nur glaubst du, dass das stimmt?
Wir kommen aus der Liebe
Wir kommen aus dem Nichts
Uns könnt ihr nicht besiegen
Wir schicken Licht, Licht, Licht
Wir kommen aus der Liebe
Wir kommen aus dem Nichts
Und wer will uns besiegen
Wir schicken Licht, Licht, Licht
Wir kommen aus der Liebe
Wir kommen aus dem Nichts
Und du bist nicht alleine
Wir schicken Licht, Licht, Licht
Stehst du auf, und glaubst an dich
Alles hier verändert sich
Es geht um alles, es geht um alles, alles
Stehst du auf, und glaubst an dich
Alles hier verändert sich
Es geht um alles, es geht um alles, alles
Stehst du auf, und glaubst an dich (es geht um alles)
Alles hier verändert sich (es geht um alles)
Alles, alles
Wir kommen aus der Liebe, wir kommen aus dem Nichts
* * *
Nena (* 24. März 1960 als Gabriele Susanne Kerner in Hagen) ist eine deutsche Popsängerin. Mit dem Hit 99 Luftballons ihrer Band Nena wurde sie 1983 im Zuge der Neuen Deutschen Welle bekannt. Mit weltweit 25 Millionen verkauften Tonträgern zählt sie zu den erfolgreichsten Künstlern der deutschen Musikgeschichte. (aus: Wikipedia)
Wir gratulieren einer umwerfenden deutschen Langzeitkünstlerin, eine absolute Ausnahme, NENA, du bist einfach wunderbar. Und sechzig Jahre alt.
🖤🖤🖤🌷
Danke ebenso an Uwe Fahrenkrog-Petersen, Rolf Brendel, Jürgen Dehmel und (RIP) Carlo Karges. Ihr wart einfach umwerfend. ❤️🌷
Soweit zur Würdigung der Band Nena einschl. ihrer Sängerin NENA die absichtsvolle Würdigung einer deutschen Ausnahmeerscheinung.
In diesem Zusammenhang soll Schmutz und Dreck im Internet nicht unerwähnt bleiben, nicht um ihm eine deutsche Bühne der Hässlichkeit zu bieten, sondern um ihn proaktiv anzusprechen und zu sagen: Geht hassen, Internettrolle und kommt in Liebe wieder. Love The One You´re With.
Hinweis für Vollhonks: Eine Würdigung ist kein Platz für selbstverliebte öffentliche Verrisse von Personen. Wer von Euch würde auf einer Geburtstagsfeier zum 60igsten vortreten und über das Geburtstagskind laut Schwachsinn erzählen? Mann, geht kacken. Solche Sprüche gehören aufs Klo. Und Tür zu. Grrrr…
Würdigungen in den Dreck treten! Nochmal drauftreten! (Hinweise des Admins der Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook)
Es beleidigt die Gefühle. Jemand wird aufgrund seiner besonderen Positionen in der Kunst gewürdigt, bspw. zum Sechzigsten. Und dann sagt einer:
Sie ist eine eingebildete Zicke.
Ein anderer schreibt über sie
2) Da wird Dir der Samen flockig.
Ein Dritter schreibt:
3) Ich kenn sie aber. Sie ist backstage voll eklig.
Ganz klar: Geht aus dieser Gruppe heraus, Widerlinge. Wie kann man nur so unreflektiert sein? Es geht nicht um Euch zu klein geratene Wetterleuchten. Wir brauchen diese Art von Wahrheit nicht, wenn wir Menschen herzlich gratulieren oder sie ehren. Dann geht es mal nicht um Euch. Shut up. Fck.
Wir lassen das nicht als zulässige Meinungsäußerungen durchgehen. Wir werden gegen solchen unlauteren Wettbewerb (um Liebe) entschieden vorgehen. Äußert Euch angemessen und so, wie Ihr es gern über Euch ebenfalls lesen würdet. Wir schulden uns allen äußersten Respekt.
P.S. Ich habe zwei Männer aus der Gruppe entfernt und sie blockiert. Einen Dritten, dessen Beiträge ich seit Jahren kenne und schätze, habe ich persönlich verwarnt. Entehrende Beiträge wurden gelöscht.
Wir sind zwei Öltanks. Die kritisierte Vorgehensweise einer Verächtlichmachung von rundgeborenen Geburtstagskindern der Liebe widerspricht Gruppenregeln und jedem vernünftigen Umgang miteinander in all ihren in 10 Jahren gewachsenen Regeln einer Netznetiquette (auf Facbeook) und führt zum Ausschluss (aus der Gruppe). Ganz egal, ob jemand aus einem dunklen Augenblick heraus etwa glaubt, der Rest, also alle sonstigen Mitglieder, hätten sie wohl nicht mehr alle. Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Sind Menschen Schweine? Nein. Männer. Sagten die Ärzte. Ist aber auch egal, das muss hier nicht vertieft werden.
So, ich gehe jetzt den Song „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten hören. Liebe & Licht, schönes Tagewerk, liebe Freunde und Freundinnen! Mein Herz ist sehr bewegt. Ich werde um die Liebe weinen.
Und außerdem war ich Ordner (Ordnungskraft) beim 1983iger-Konzert von David Bowie in der Berliner Waldbühne. Oben im Eingangsbereich. Plötzlich stolperten zwei Damen auf mich zu, beide hübsch. Die eine fragte mich: „Ey, sag mal, wo issen hier das Klo?“ Ich war perplex. „Da hinten links hinter den Verkaufshütten.“ Sie bedankten sich und verschwanden. Die eine von den zwei Beiden, die brachte mich nun ins Grübeln. Als sie wegliefen, sah ich ihnen nach. Richtig: Das war Nena. Nena hatte mich gefragt, wo es hier zum Klo geht. (Eine göttliche, wahre Komödie.) – Udo Lindenberg: Beim Konzert von Udo Lindenberg in derselben Waldbühne machte ich den Bühnenschutz, seitlich. Ein schlanker, blonder junger Mann drängte auf die Bühne. Ich hielt ihn fest: „Du kommst hier net nei.“ – Er widersprach mir: „Aber ich bin doch der Bassist.“ Es gab ein kurzes Gerangel. „Das kann ja jeder“ und „ich bin der Kaiser von China“ – Ein Ordnerkollege schubste nun mich: „Halts Maul, das ist Steffi Stephan.“ (Ich erzähl das jetzt zum wiederholten Male. Jahrzehnte später (es war auf Facebook) hab ich mich bei Steffi entschuldigt und er hat die Entschuldigung angenommen. – Kurz gesagt: Shit happens.
Es war die Zeit, wo die Punks David Bowie-Konzerte besuchten. Viele der angereisten Punks kamen mit Ratte auf der Schulter, aber ohne Eintrittskarte – und lungerten vor den Toren herum und warteten auf kostenlosen Einlass. Wie niedlich: Die Ratten.
Aber ich liebe Euch doch alle.
(Beiträge und Kommentare aus zwei Postings in Spezialistengruppe: Musikerwitze auf Facebook)
Lasst uns in Liebe miteinander umgehen. Ich musste das loswerden.
Nena: Wir lieben Dich! Stay strong. Und bleib wie Du bist. Wir gehen mit Dir, wohin Du willst. Auch bis ans Ende dieser Welt.
Liebe & Licht
Der Berichterstatter
Geh hassen! Komm in Liebe wieder #resocialized #wirsindmehr #TTT #Tulipstagram
Icon @Cancelled #AbgesagtDays Of Future Passed #MoodyBlues #March2020Challenge #TTT #Tulipstagram
Denn immer, immer wieder geht die Sonne auf Und wieder bringt ein Tag für uns ein Licht Ja, immer, immer wieder geht die Sonne auf Denn Dunkelheit für immer gibt es nicht Die gibt es nicht, die gibt es nicht
(Udo Jürgens)
Doch wann?
Das Yorckschlösschen in Berlin (Kreuzberg) braucht unsere Hilfe, sagt Chef Olaf Dähmlow: „Uns fehlen die liquiden Mittel um langfristig die Schließung zu überstehen, ohne unser Team zu verlieren. Kein Schlösschen, keine Musik, keine Arbeit für uns und die Musiker, kein Spaß. Wir bitte um Unterstützung, damit die Welt anschließend wenigstens noch teilweise so schön ist wie sie mal war…Dankeschön!!“
Möglicherweise wird schon dies Wochenende das Gegenteil der Wegfahrsperre beschlossen: Die Ausgehsperre. Ob flexibel, wie die Bayern? Oder streng preußisch: Mit Kettenhemd. Das Kind scheint gastrotechnisch in den Brunnen gefallen und kurz vorm Ertrinken zu sein. Viele Unternehmer, Künstler, Musiker sind äußerst prekär betroffen. Kompletter Abbruch aller Einnahmen. Das ganze Personal muss zum Arbeitsamt und Spargel stechen auf den Feldern. Wie soll das alles enden?
Bitte sucht die weiterführenden Links unbedingt auf.