#2009/21 #Gigpreview: Am Samstag, 17.07.2021 um 18 Uhr ist die Fleether Mühle in Meck Pommes livebespielt – Es gibt ein Tom Waits-Special auf die Ohren.

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17.07.2021 - An Evening with Tom Waits á la carte #fleethermühle #tomwaitsalacarte #liveonstage #Tulipstagram #TTT
17.07.2021 – An Evening with Tom Waits á la carte #fleethermühle #tomwaitsalacarte #liveonstage #Tulipstagram #TTT

17.07.2021
18-22 Uhr (Samstag)
17 Uhr Doors Open

Musicians/Musiker
Franz de Bÿl (voc,g)
Stephan Hoppe (voc, P)
Jens Saleh (B)
Tommy T. Tulip (Voc, Dr)

An Evening with Tom Waits à la carte
Fleether Mühle 1, 17252 Mirow (Mecklenburg Vorpommern)
Telefon 039833-277286 und 01515-7611210 – Homepage www.fleether-muehle.de

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2008/21 #Gigpreview – Am 10.07.2021 um 20 Uhr geben Franz de Bÿl & his damn Band das Stelldichein eines Tom Waits á la Carte

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10.07.2021 - An Evening with Tom Waits á la carte #Artstalkerberlin #tomwaitsalacarte #liveonstage #Tulipstagram #TTT
10.07.2021 – An Evening with Tom Waits á la carte #Artstalkerberlin #tomwaitsalacarte #liveonstage #Tulipstagram #TTT

10.07.2021
20 Uhr (Samstag)
19:30 Uhr Doors Open

Musicians/Musiker
Franz de Bÿl (voc,g)
Stephan Hoppe (voc, P)
Jens Saleh (B)
Tommy T. Tulip (Voc, Dr)

An Evening with Tom Waits à la carte
Art Stalker Berlin Kaiser-Friedrich-Straße 67, 10627 Berlin
Telefon (030) 22052960 Homepage www.art-stalker.de (Karten)

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2007/21 #Nachruf – Peter Hollinger (* 1954 in Zweibrücken – † 31.05.2021 in Berlin) ist tot

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Trauerkerze (ani/gif)
Trauerkerze (ani/gif)
Traurig! - #Trauerbanner #Gestorben #blacktulip #TTT #Tulipstagram
Traurig! – #Trauerbanner #Gestorben #blacktulip #TTT #Tulipstagram

Uludag_MauMau from werner cee on Vimeo.

Die erste und einzige Liveperformance einer Band: ULUDAG MAU MAU 1987 – Darüber schreibt der beteiligte Werner Cee (Bass, saz) folgendes: The original Uludag was formed in Berlin circa 1980, as an improvising band playing „anarchistisch-experimentelle-rock-musik“, with one foot in the new-wave and the other in the arts. By 1983 they’d gone through a lot of changes, and settled down as the trio of Werner Cee, Peter Hollinger and Lothar Reitz, with a new musical focus, blending art-rock and jazz elements with ethnic textures. In 1985 this trio recorded their first major work „7 Für Nichts“, however only an extract ever made it onto record. In parallel to all this, the duo of Sabine Schäfer and Helmut Bieler-Wendt had been working as Panta Rhei, scoring theatre and ballet works. After both bands became involved in the same project, Uludag was reborn as a quartet of Cee, Hollinger, Schäfer and Bieler-Wendt. Uludag’s album MAU MAU saw the creation of an original fusion of Oriental musics, Embryo and Missus Beastly type jazz-fusion, with diversions to Henry Cow (also Fred Frith and Massacre) type realms, in an album spanned by a single thematic suite. Peter’s rhythmic structures had a kind of punk-jazz energy to them, embellished with lots of complexities, and in cohesion with Sabine’s keyboards they conjured up a Chinese cum Gamelan hybrid, given even more oriental flavour by Helmut’s violin work. A fascinating and complex suite from start to end, MAU MAU is one of those unique unclassifiable albums born out of the Krautrock scene. It’s a great shame that they never made a sequel.

Werner Cee (bass, saz), Peter Hollinger (drums, jews-harp, objects), Sabine Schäfer (keyboards), Helmut Bieler-Wendt (violin, violectra)

Die klangliche Infernale jener Jahre bietet sich uns heute zu Erinnerungszwecken an Peter Hollinger, den Drummer in diesem Video, an und ist seiner würdig.

Hollinger, der zunächst auch im Punkbereich tätig war (etwa mit Hans Platzgumer als „Platzlinger“), ist vor allem durch seine Soloperformance „Koffersuite“ bekannt geworden, die er seit mehr als 15 Jahren aufführt. Mit Jon Rose, Dietmar Diesner und Hannes Bauer spielte er während der 1990er Jahre im Improvisations-Ensemble Slawterhaus; die Jazzzeitung nannte ihn in diesem Zusammenhang einen „Irrwisch auf seinem minimalen Drum-Set“. Weiterhin arbeitete er genreübergreifend mit Wädi Gysi, Tom Cora, Elliott Sharp, Fred Frith, David Moss, Steve Beresford, Conrad Bauer, Ned Rothenberg, Alexander von Schlippenbach, Heiner Goebbels und Alfred Harth. Er ist zunehmend dazu übergegangen, auf Alltagsgegenständen wie Kochtöpfen, Schrottmaterialien oder Spielzeuge zu trommeln.[2] Außerdem ist er an Klangskulpturen und Klanglandschaften beteiligt.

Hollinger lebte in Berlin. (Aus Wikipedia)

Volker Hauptvogel sagt: „In der Kreuzberger Adalbertstraße 74 beging er wegen Zwangsräumung (Eigenbedarfs) Suizid. Er wohnte 35 Jahre dort, war 67 und ein zweiter Aufschub wurde vom Gericht nicht gebilligt.“ Man fand Peter Hollinger tot.

Wir verneigen uns vor dem illustren Klangschaffen eines Vollblutmusikers zeitlebens.

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2006/21 #Tageslied – OK Wedding – Fehlerlose Weddinger Kellerkinder

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Vogelhaus - Eigenheim (gif)

ok.wedding – Fehlerlos (Livesession)

Spotify: https://spoti.fi/2vbt1hR​
iTunes: https://apple.co/2mNM26o​
Amazon: https://amzn.to/2mLGQzC​
Deezer: https://bit.ly/2NPA33o​
https://www.facebook.com/ok.wddng​
https://www.instagram.com/ok.wddng​
Label: Urban Tree Music Vertrieb: Believe Germany Anfragen: contact@urbantreemusic.de Text: Naomi Knopf Produktion: Falk von Zadow, Naomi Knopf Master: Sascha „Busy“ Bühren

Hach. Wir Berliner Kellerkinder. Ausem Wedding. Mit Metallverschlägen.

Toller Song. Ausnahme rausgehört.

 

2005/21 #Musikerwitze – Unarrogante Wissensvermittlung im Social Net und schäbiger Opferrollenklau – Ein Erfahrungsbericht

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Illustration: © Miguel Fernandez (2019) - All rights reserved
Illustration: © Miguel Fernandez (2019) – All rights reserved

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Gestern erschien mir bei der Verwaltung unserer rund 36.000 Mitglieder zählenden Spezialistengruppe Musikerwitze auf Facebook das inaktive Profil eines Mitglieds, dass sich zwischenzeitlich als Oliver Beobachter nannte und mit einem Profilbild nach außen hin mit diesem Piktogramm (Symbol- bzw. Profilbild) darstellt (Abbildung)

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01.04.21 "Oliver Beobachter" #Judenstern #Ungeimpft
01.04.21 „Oliver Beobachter“ #Judenstern #Ungeimpft

Ich nahm mir das leitende Wort eines Administrators und verkündete allen Mitgliedern eine neue Regel:

Unvereinbarkeitsklausel
Aus gegebenem Anlass: Mitglieder, die diese Art Symbol- bzw. Profilbild tragen, werden ohne vorherige Ankündigung sofort aus der Gruppe ausgeschlossen und blockiert. Sie können dann dieser Gruppe nicht wieder beitreten.
Begründung: Think about it.
Ich entschuldige mich bei allen Menschen jüdischen Glaubens.
🖤🖤🖤🌷
#TTT #Admin

Erfreuliches zuerst: Es hagelte viele Likes, inzwischen sind es leicht 2.000, eine große Mitgliederbeteiligung.

Weniger erfreuliches: Das Kommentierwesen. Doch, doch, schon gut, viele gute Kommentare. Über die muss ich nicht schwadronieren. Ich will diejenigen in Erwähnung bringen, die mich massiv stören, weil das Thema meines Leitposts an und für sich einfach und kurzgefasst ist. Man muss die Unvereinbarkeitsklausel ja nicht auslegen.  Ihr Ziel ist nämlich kein Gesprächsangebot: Du, lass uns mal drüber reden. Ihr Ziel ist ein klares Bekenntnis der Gruppenleitung. Bei uns dürft Ihr derartig nicht auftreten. Wenn doch, dann geht.

Es entspricht allerdings unserer Erfahrung aus mehr als 10 Jahren Systemarbeit in diese Gruppe, dass Postings der Admins wie diesen immer auch – ja, zwangsläufig – auch Bekennerschreiben folgen. Man hat zwar selbst als Bekenner gar nicht gerade soo stark übers Thema nachgedacht, aber wenn nun schon ein Admin derartiges anspricht: Ist es dann nicht auch die schönste Versuchung, drauf zu antworten, seit es Schokolade gibt? Merci dass es Dich gibt. (Aus der Werbung)

Ich liste nachfolgend nur diejenigen auf, die für diesen Artikel von Bedeutung sind, da die vollständige Spiegelung des Verlaufs hier nicht sinnvoll möglich ist.

Vera ist Jüdin, sagt sie und beschimpft mich sehr stark und verlässt sofort die Gruppe. Leider habe ich ihre Beschimpfungen gelöscht, was noch übrigblieb, war eine andere Anmerkung von ihr, sie sagte: „Das heisst bei allen mit jüdischer Herkunft. Danke.“ (vergl. dazu oben)

Dazu bemerkte ich gestern: „Mit jüdischen Glaubens meine ich den meiner Meinung nach richtigen Fakt, dass es sich beim Juden nicht um eine Ethnie, eine Rasse, eine Herkunft handelt, sondern um eine Religionsgemeinschaft. Deswegen schreibe ich bewusst jüdischen Glaubens und bewusst nicht jüdischer Herkunft. Im Nationalsozialismus war demgegenüber eine jüdische Rasse definiert, die auch generationenübergreifend definiert wurde. Das war dann jüdische Herkunft. – Dieses meine ich aber nicht, weil ich die Nürnberger Rassegesetze bereits für geisteskrank und faktenwidrig halte. – Danke dass ich das nochmal erläutern konnte.“

Vera hat dies nicht mehr erreicht, da sie bereits vorher geflohen ist. Not my 5 cents.

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2004/21 #Musikerwitze – Talentforschung und Aberwitz in der Musikalität von Kindern – Wie die Durchschnittlichen die Großartigen kleinreden

Der soziale Netzzwerg (Ani/gif)
Der soziale Netzzwerg (Ani/gif)

Im Sozialen Netzwerk gang und gäbe: Jemand zeigt ein Video von einem sechsjährigen Jungen aus Portugal, der an der Akustikgitarre zupfend das Stück Hotel California von den Eagles aufführt. Und wie er es tut: Man möchte meinen, das Kind sei nicht von dieser Welt. – Nun wendet ein Gruppenmitglied der Spezialistengruppe Musikerwitze gegen diese Darbietung ein, das sei nicht kindgerecht. Ich greife als Administrator der Gruppe ein und versuche, meine Beobachtungen genauer zu erklären. Ich nenne den Beitrag des sechsjährigen Gitarrista einen #Aberwitz. Aus Erfahrung weiß ich, wie sehr uns solche Videos anmachen, also angreifen. Interessant ist aber, was immer wieder aus ihnen gemacht wird. Hier sind wir bei einem Punkt Usererfahrungen angekommen.

Ich möchte meine Erfahrung als #Admin dazu nochmal zum Besten geben.

Für mich gehört dieser Beitrag in eine funktionierende Kategorie #Aberwitz und ist daher nicht #offtopic.

Übergriffig an der Kritik zu solchen Videos ist für mich persönlich, wenn Menschen zu Videobeiträgen wie diesen, sich Theorien zurecht legen, die sich aus dem Beitrag nicht zwangsläufig ergeben, die also nicht erzählt bzw. detailgenau berichtet werden. Dann handelt es sich um wertkonservative Vorurteile des Betrachters, der seine Erinnerungen an früher undifferenziert auf das Gesehene anwendet.

Klassisch also die Vorstellung vom Klavierunterricht der sechsjährigen Tochter, die bis die Finger bluten üben muss, weil die Eltern an ihren Kindern Übersprunghandlungen begehen. Das kann alles sein, ist aber in dem Video nicht zu sehen. Hier sehen wir nur ein Kind mit äußerst bemerkenswerten Fähigkeiten. Wir sehen nicht, wie das Kind dorthin gelangt ist. Wenn wir uns mit den Lebensläufen bedeutender Musiker von Weltrang eingehender beschäftigen, erfahren wir im Grunde genommen ausnahmslos Geschichten von vier bis sechs Jährigen, die sich frenetisch und mit Verve an die Weltspitze gespielt haben.

Hiergegen verblasst nun das Talent der Anderen, die diese Gabe nicht besitzen und hemdsärmelig über diese „Wunderkinder“ urteilen, ohne dass ihnen eine derartige Geschichte von dem Beitrag selbst überhaupt angeboten wird. Dabei ist diese Einrede und Beschwerde häufig sehr genormt und durchschnittlich. Sie ist in etwa so absehbar, wie die Einrede, jemand sei ein Nazi oder ein Schlagerfan, weil der Inhalt eines Beitrages dieses zwangsläufig assoziiere.

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2003/21 #Tageslied – „Season of Stream Vol. 1 EP 11“ – Performed by Kurt Rosenwinkel Trio – Von Kurt´s Cocaine, Omar Hakim und dem Jazz

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#AllthatJazz #TTT #TommyhatesJazz #Tulipstagram
#AllthatJazz #TTT #TommyhatesJazz #Tulipstagram


Season of Stream Vol 1, Ep 11 | Kurt Rosenwinkel

 

Normal ist das alles nicht. Denn es ist Jazz.

Kurt Rosenwinkel lebt in Berlin.

Allerhand Allianzen gibt es allerdings: Auch drüben, in Amerika, wo er schon mit Omar Hakim (Drummer, New York) zusammengespielt hat, in einem Projekt namens Osmosys.
Klasse Gitarrist von Weltrang, hier im fürchterlichen Düdeldü mit den Kollegen von der Jazzpolizei. Allerdings kam er in Berlin auf die Bühne, als Eric Clapton in Town war. Eric spielte mit Kurt Cocaine (nicht Cobain)

Chapeau – hier kommt Kurt.

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2002/21 #Tageslied – Trio Elf aus Regensburg arbeitete sich erfolgreich ab, ein neues Album „Fram“ erscheint. Wir wundern uns mit „I Wonder“

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25.03.21 #TrioELF Quelle: © press pics www.trioelf.de
25.03.21 #TrioELF Quelle: © press pics www.trioelf.de


I Wonder – Trio Elf

I Wonder · Trio Elf
℗ enja yellowbird
Released on: 2021-03-19
Artist: Trio Elf
Piano, Composer: Walter Lang
Drums: Gerwin Eisenhauer
Bass: Sebastian Gieck
Music Publisher: Copyright Control

So stellen wir uns Trio ELF aus Regensburg vor, indem wir uns an die coronafreie Zeit erinnern. So haben wir sie auch gesehen, lieben und schätzen gelernt. Der Hook ist die Besetzung als Jazztrio, wie wir viele kennen, aber kein einziges, das so klingt wie Trio ELF. Ins Ohr hakt sich zunächst Gerwin Eisenhauer (drums) ein, indem er das Ungewöhnliche, eine Art zauberhaft Geahntes in lockere Schlagfolgen an einem unüblich instrumentierten Schlagzeug drischt. Nein, klöppelt. Bei Bedarf: Hör mal wer da hämmert.

Der Schlagzeugsound ist auch ein bisserl „buzzy“, wir hören auch absichtlich eingestreute Verzerrungen auf dem Bassdrumsound. Ums feste Drumherum von Eisenhauer drapiert sich ein Lieblingspianist namens Walter Lang aus München, dessen melodiereiches, durchaus kontemplatives Tastenspiel in sich bleibt, ohne autistisch zu sein. Das losmarschiert, wenn´s pressiert. Der richtige Faserkit, diese beiden Musiker miteinander ins Spiel zu bringen und alles zu einem Hörbaren zu verschmelzen, ist in der Bassarbeit von Sebastian Gieck in Form einer feinsten Finesse angelegt.

Mit und ohne Bogen. Mit und ohne Drogen.

Paraphernalia first. 🙂

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2001/21 # Tageslied – Jimmy Gee – Und der nasse Asphalt klebt, wie ein Schleier staubt der Regen

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Jimmy Gee – Über den Wolken (Reinhard Mey Cover)

Hier kommt meine Balladenversion des Reinhard Meys Klassikers „Über den Wolken“. Egal welches Genre, wenn ein Song schön ist, ist er schön.
So fühle ich ihn! Habt Spaß beim Hören!! schreibt Jimmy Gee auf YouTube

…und über diese Version des Klassikers von Reinhard Mey kann man nicht streiten: Sie strotzt vor Musikalität. Damit verbindet sich der lyrische Hochgenuss des Ausnahmetexters Reinhard Mey. Diese Studiozeit hat Jimmy definitiv nicht verschwendet. Man möchte ihm nur wenig zurufen, ich rufe dieses:

Mein Chapeau, sehr, sehr gelungen.

Thank You for the Music.

Das Lied des Tages auf blackbirds.TV: Über den Wolken

2000/21 #Tageslied – Robert Gläser – Lebenssinfonie

Robert Gläser - Lebenssinfonie
Robert Gläser – Lebenssinfonie


Robert Gläser – „Lebenssinfonie“ – (Offizielles Video)

„Lebenssinfonie“ von Robert Gläser
Stream & Download:
https://www.robertglaeser.de​
​
„Lebenssinfonie“. Das neue Werk von Robert Gläser – Metapher für ein menschliches Leben. Unser Leben. Sei es kurz oder lang. Voller Harmonien oder dissonant. Sei es Glaube, Liebe, Hoffnung. Oder ein Desaster. „Lebenssinfonie“ setzt mit Pauken und Trompeten Bolero-Akzente. Das schlichte Video enthüllt von Sekunde zu Sekunde mehr die Unberechenbarkeit, Tragik und Melancholie unserer Tage. Die nicht zu Jahren der Verzagt- und Ungewissheit werden sollen. Wir sehen Robert Gläsers Gesicht. Blick und Stimme intensiv. Eine Ballade. Eine zeitgeistige Bestandsaufnahme. Ein Song, der Fragen stellt, der nicht mehr loslässt. Hören und sehen! Jetzt ist das Leben… – Label: Meisel Music

Piano Piano
Lebenssinfonie handelt von Menschen gesetzten
eigenen und aufgezwungenen Grenzen.
Blicke, Schritte, Straßen,
Träume, Zäune, Grenzen, Menschen, hohle Gassen:
Knäuel im Gewimmel
äußerer Umstände und Einflüsse.
Leben ist Mangelhaft im Überfluss
von Signalen, Eingebungen und Maximen,
immer am Stacheldraht entlang.
Zeit verstreicht und im Nu ist sie dahin:
Verschwende sie nicht. Lebe. Liebe. Existiere.
Verschwende nicht Zeit, interpretiere:
Lass Dich nicht anfassen.
Lass Dich berühren. Berühre.
Ein großer Tusch, was bleibt?
Kleines, großes Lied der Lebenszeit.
So isses. Isses!

 

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1999/21 #Tageslied – Spielman in Bad Company feat. Lisa Bassenge – Safe & Sound – Ein Spielmanszug im Safersoundmode

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13.03.21 #SIBC #spielmaninbadcompany #TTT #Tulipstagram
13.03.21 #SIBC #spielmaninbadcompany #TTT #Tulipstagram


SIBC – Safe & Sound feat. Lisa Bassenge (Rummelsburg Session)

SIBC aka Spielman in Bad Company
Am Konzept, am Sound, am Layout arbeiteten wir sehr lange. Hier ist nun unsere erste Singleauskopplung „Safe & Sound“ aus dem kommenden Album „Eureka Road“ – Die Kollaboration mit befreundeten Künstlern hält große Freude und Qualität bereit. Wir hatten das Glück, mit einer sehr feingeistigen, experimentierfreudigen und großartigen Sängerin zusammenzuarbeiten: Lisa Bassenge – Es entsteht ein neuer Raum, ein offener Space, wenn wir mit genreübergreifenden Künstlern zusammenarbeiten. Danach suchten wir bei „Safe & Sound“ und haben ihn gefunden. Lisa hat mit ihrer Stimme „Safe & Sound“ auf eine neue Ebene gehoben. Dafür sind wir sehr dankbar! (schreibt die Band auf YouTube über dieses Machwerk)
Enjoy !

Space against the Machine: Ohne Worte.

Applaus.

1998/21 #Tageslied – Zirkus – Rubini Zöllner

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Rubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)
Rubini Zöllner (Fotograf: Thomas Ernst, mit Dank 02.08.19)


Zirkus – Rubini Zöllner

Hier unter diesem Link den Song „Zirkus“ streamen: http://hyperurl.co/83z4y5​
Sängerin, Schauspielerin & Musicaldarstellerin Rubini Zöllner schreibt ihre Liebeshymne an die Veranstaltungsbranche in Coronazeiten.
Video: Veronika Scheibner (YouTube Channel Nika Nanika: https://www.youtube.com/channel/UCXTL…​)
Musikproduzent: Rychard North (Instagram: https://www.instagram.com/rychardnort…​)
Komposition: Rubini Zöllner (Könnt Ihr hier abonnieren)
Text: Roland Krispin (https://www.krispin-band.de/​) & Rubini Zöllner

Li-La-Lummerland ist abgebrannt.
Wer nicht mitmacht, wird verpetzt.

Zirkus Zöllner ist electrobeat. Dazu stößt die Trompete ins Horn. Welt voll Stolz, voll von Kunst und Magie.

Magic moment: Einfach mal weg von der Pflicht und hier das Lied des Tages auf blackbirds.tv: Zirkus von Rubini Zöllner.

1997/21 #Gedenken – Sophia Magdalena „Sophie“ Scholl (* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München) Studentin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus

Trauerkerze (ani/gif)
Trauerkerze (ani/gif)
Sophie Scholl, Widerstandskämpferin
Sophie Scholl, Widerstandskämpferin
Sophie Scholl 2021 - #neverforget #TTT #Tulipstagram
Sophie Scholl 2021 – #neverforget #TTT #Tulipstagram


FRAUEN DIE GESCHICHTE MACHTEN : SOPHIE SCHOLL (ZDF)

Sophie Scholl besaß weder Macht noch Einfluss. Das unterscheidet sie von den anderen Protagonistinnen der Reihe „Frauen, die Geschichte machten“. Den Platz in den Geschichtsbüchern erhielt sie nicht, weil sie in ihrer Zeit etwas bewegte, sondern weil sie, von der Welt weitgehend unbeachtet, Stellung bezog und für ihre Haltung in den Tod ging. Dadurch wurde sie posthum zum Vorbild und zur moralischen Instanz. (43 min – 17.12.2013 – ZDF Terra X)

Erstausstrahlung ZDF: Dienstag, 17. Dezember 2013, 20.15 Uhr
Buch: Georg Gaffe, Anja Greulich
Regie: Christian Twente, Michael Löseke
Darstellerin: Liv Lisa Fries
Redaktion TV: Stefan Brauburger, Georg Graffe, Anja Greulich
Redaktion Online: Susanne End-Inanc

Sophia Magdalena „Sophie“ Scholl (* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München) war Studentin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Sie wurde aufgrund ihres Engagements in der Widerstandsgruppe Weiße Rose gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Scholl von nationalsozialistischen Richtern zum Tode verurteilt und am selben Tag hingerichtet. (Text aus Wikipedia)

Gedanken an Sophie Scholl

„Man vermeinte das Flügelrauschen der Engel Gottes zu vernehmen“, Gefängnispfarrer Karl Alt, München-Stadelheim über seine letzten Besuche der Geschwister Scholl

Sophie Scholl steht für mich als Identifikationsfigur, junge Frau mit Mut und Entschlossenheit und einer großen Strahlkraft bis heute als Stellvertreterin für alle Hingerichteten der Gruppe Die Weiße Rose und ich widme ihr die Schwarze Tulpe. Meine Liebe und Hingebung für sie wird mich nie verlassen, da ich noch gebildet wurde, kompetent und mit Verantwortung zurückzuschauen.

Davon muss ich erzählen. Ich bin 17 Jahre nach dem besten Datum meiner Kenntnis geboren, dem Tag, als sich der Führer genannte österreichische Gefreite aus Braunau am Inn mit seiner ihm angetrauten Ehefrau Eva in einem Berliner Bunker das Leben nahm. Exakt hierin liegt ein tieferer Sinn eines zu frühen Todes einer so überwältigenden, jungen Frau wie Sophie Scholl und aller weiteren Opfer des schlimmsten deutschen Terrorregimes aller Zeiten.

Meine Verneigung, mein Respekt, meine tief empfundene Dankbarkeit. Ihr Tod liegt 78 Jahre zurück (Fallbeil). Ihre Geburt wird 2021 exakt 100 Jahre zurückliegen.

Mir ist diese Terminlage inneres Bedürfnis, an Sophie Scholl heute zu erinnern und sie nochmals ausdrücklich zu würdigen. Sie gehört zum Besten, das Deutschland je hervorbrachte.

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1996/21 #Filmfilm – Schamoni Filmreihe – Quartett im Bett – Ein wunderbares Gammlerleben im 1968iger Berlin mit den Jakob Schwestern und Insterburg & Co.

Videokamera (gif/ani)
Videokamera (gif/ani)


QUARTETT IM BETT

Quartett im Bett ist eine deutsche Komödie des Regisseurs Ulrich Schamoni aus dem Jahr 1968. „Quartett im Bett“ (Untertitel: Klatsch, Klatsch, Schenkelchen – Opa wünscht sich Enkelchen) spielt in West-Berlin im Sommer 1968. Es wird das Lebensgefühl der Zeit anhand mehrerer musikalischer Quartett-Formationen gezeigt. Die vom Quartett von Insterburg & Co. gespielten Gammler Ingo, Jürgen, Peter und Karl ziehen durch die Hinterhöfe von Kreuzberg, wo sie herumblödeln. Sie vertreiben sich die Zeit mit Ulk-Gedichten und dem Bau von Instrumenten sowie mit ihrer gemeinsamen Freundin.

Ihnen gegenüber repräsentieren die vier sächsischen Schwestern Johanna, Rosemarie, Eva und Hannelore mit ihren Pudeln das glitzernde Showgeschäft. Zu Beginn ihrer Deutschland-Tournee werden sie sogar im Rathaus Schöneberg empfangen. In der Kongresshalle kommt es schließlich zu einem gemeinsamen Auftritt der beiden ungleichen Quartette, bis der Manager der Damen sie wieder von den Männern trennt.

Als drittes Quartett treten, ebenfalls von Insterburg & Co. gespielt, vier arabische Scheichs auf, denen das offizielle Berlin vorgestellt wird. Besonders hat es ihnen jedoch das Sex-Geschäft angetan, wo sie körbeweise einkaufen. Am Ende steigen sie mit Sprechblasen, die verkünden, sie seien Berliner, wieder in ihr Flugzeug.

(Aus der deutschen Wikipedia)

1995/21 #Tageslied – Du bist die Ruh (Franz Schubert) – performed by Julia Sophie Wagner

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Zugfahrt (gif/ani)
Zugfahrt (gif/ani)


Lost – #dubistdieruh​ Franz Schubert „Du bist die Ruh“ D776

Franz Schubert/Friedrich Rückert
„Du bist die Ruh“ op. 59/3 D776
Julia Sophie Wagner, Sopran
Eric Schneider, Klavier
Regie: Marina Mattner
Idee und Konzept: Marina Mattner, Julia Sophie Wagner
Kamera: Johann Christopher, Christiane Maria
Montage: Brigitte Schmidle
Farbkorrektur: Max Reinhold
Tonmeister: Christoph Franke
Haare & Make Up: Maik Meinhardt
Herzlichen Dank an:
Stephan Naether
Familie Nussbaum
Hotel Fregehaus Leipzig

Du bist die Ruh,
Der Friede mild,
Die Sehnsucht du
Und was sie stillt.

Ich weihe dir
Voll Lust und Schmerz
Zur Wohnung hier
Mein Aug und Herz.

Kehr ein bei mir,
Und schließe du
Still hinter dir
Die Pforten zu.

Treib andern Schmerz
Aus dieser Brust!
Voll sei dies Herz
Von deiner Lust.

Dies Augenzelt
Von deinem Glanz
Allein erhellt,
O füll es ganz!

Ausgehend von der Textzeile „Treib‘ andern Schmerz aus meiner Brust“ ist dem auf den ersten Blick rein positiven Liebeslied im Bild eine eher düstere Interpretation hinzugefügt, die von Verlust erzählt. Das kann der Verlust der eigenen Identität in einer ungesunden Beziehung sein, der Verlust eines geliebten Menschen oder einer idealisierten Idee.

Mit vorsichtigen Bildern, die stark sind, aber die Musik nicht überlagern, schön, aber in Kombination mit der großen Schönheit der Musik nicht in den Kitsch abgleiten, und offen in der Deutungsmöglichkeit, um dem Zuhörer und -schauer Raum für eigene Gedanken zu lassen.

…sagt der Descriptor eines auf ungewöhnliche Schönheit und Kraft gebürsteten Liedauftritts der Sopranistin Julia Sophie Wagner. Es erscheint einem auch ein bisschen sophisticated. Und zu Herzen gehend. Es sind wie gemalte Liederbilder in ihrer reinen Form und Anmutung.

Das Lied des Tages auf blackbirds.tv ist Du bist die Ruh in der Interpretation von Julia Sophie Wagner. Und schön ist´s.

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1994/21 #Linktipp – Bhagwan, Backwaren, 400 frische Brötchen jeden Tag und was von Osho übrig blieb – Die Deutschen und ihr Guru

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Der Film erzählt die faszinierende Geschichte von Aufstieg und Fall des indischen Gurus Bhagwan erstmals aus der Perspektive seiner deutschen Anhänger. Was faszinierte sie an dem Mann, den sie Osho nannten und verehrten?

Die Geschichte der Schauspielerin Eva Renzi wurde in der BZ (einer Springer-Bildpostille für breite Schichten der Bevölkerung) groß aufgemacht. Sex, Gesinnungsterror und vieles andere mehr erzählte die Schauspielerin der BZ und schrieb damit Erinnerungsgeschichte.

Die Zeit orangefarben gekleideter Glaubensjünger, Sanyassins, ist nach der Abschaffung des Kleidercodes vorbei. Und doch stellt sich einem die Frage, was ist aus der Bewegung des indischen Sex- und Überlebensgurus geworden? Ewiges Leben hat Osho, wie er später hieß, nicht gewonnen, jedenfalls nach irdischen Maßstäben. Er starb nur 58-jährig im Jahre 1990.

Ein kluger Intellektueller mit stark emotionalem Einschlag war er vielleicht.

Seinem Leben und seinem Nachwirken auf Teile der verzweifelt nach Erleuchtung forschenden Restbevölkerung in Deutschland spürt die interessant, vielschichtige Dokumentation enervierend nach. Ohne anzuklagen erzählt sie von der Struktur der Organisation, von Sitzungsmodi und kontemplativ geführten seelischen Orgien der Bewusstseinserweiterung.

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1993/21 Filmabend im Ersten – Es wird Mitternacht, Luis Trenker – Vom schmallippigen Konformismus, Ziegenficken und dem schmalen Grat totaler Wahrheit

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Märchenonkel Luis Trenker ist auch Geschichtenerzähler – „Es wird Mitternacht, Luis Trenker“ – Er erzählt in auf Schreibmaschine getippten Tagebuchseiten der Eva Braun, versucht den Stoff nach Hollywood zu verkaufen und scheitert an seiner Belanglosigkeit, weil große Filmstoffe nicht vom warmen Fußbad des Führers handeln. Rund sechs Millionen Opfer eines unbegreiflichen Verbrechens entlarven den Tagebuchschwindler, Märchenonkel und ölige Ziegen fickenden, mittelmäßigen Bergsteiger Luis Trenker bis hin zu seinem Gesamtverfall als alpines Gesamtkunstwerk. – Fakteneinschub: Im Frühjahr 1925 besucht sie in Berlin eine Vorstellung des Stummfilms Der Berg des Schicksals (1924)  des Regisseurs und Bergfilm-Pioniers Arnold Fanck. In einem Hotel in den Dolomiten trifft sie auf Luis Trenker, der in Der Berg des Schicksals mitgespielt hatte. Er vermittelte ihr den Kontakt zu Fanck, der sich begeistert von Riefenstahl zeigt: „Als ich Leni Riefenstahl sah, war mein erster Eindruck: Naturkind. Keine Schauspielerin, keine ‚Darstellerin‘. Diese Frau tanzt sich selbst. Man musste ihr also eine Rolle schreiben, die aus ihrem Wesen geboren ward.“ Und so verfasste Fanck das Drehbuch zu dem Film Der heilige Berg, der von einer Tänzerin handelt, in die sich zwei junge Bergsteiger, gespielt von Trenker und Ernst Petersen, verlieben. Im wirklichen Leben hatte Riefenstahl eine kurze Affäre mit Trenker. (Fakteneinschub, Ende)

Von Tobias Moretti sehr schön dicht gewebte, ganz große Geschichte vom Karriere machen, mit Leni Riefenstahl vögeln, von Goebbels Gnaden und auf Parties von Nazis abhängen, Film, Karriere, Krieg und anschließendem Frieden, gefälschten Eva-Braun-Tagebüchern … „Es wird Mitternacht, Luis Trenker“ (Otto W., Emden).

War Luis Trenker ein gnadenloser Konformist wie viele, die in jener nicht ganz 1.000jährigen Zeitepoche dazu gehören mussten und es am Ende doch nicht konnten? Beispielsweise wg. inhaltlicher Verderbtheit und weil die Leibstandarte Adolf Hitler filmisch nicht vor einem vatikanischen Popen auf die Knie der Anbetung fällt. Inhaltlich vermuteten ja nicht wenige, es sei genau anders herum gewesen, damals: Der Papst habe der Naziclique gehuldigt. Tobias Moretti sagt zum Plan der Verfilmung des Trenkerschern Bergwegs: „Das hätte auch ein Grenzgang von Peinlichkeiten werden können, mit diversen Münchhausiaden, in Wirklichkeit aber war Trenker eine starke Persönlichkeit, beseelt von der Hybris dieser Zeit, nämlich: dass man die ganze Welt erobern kann, mit Ausklammern alles Negativen.“

Am Ende ist mir persönlich nur der Märchenonkel außen Fernsehen geblieben, richtig: Es überwiegen die Außenaufnahmen.

Dass er omnipräsent war als Bergsteiger und Märchenerzähler, das ist fester Bestandteil meiner Kindheit.

Ich zeige einen Link zur ARDmediathek, wo man einen kurzen Trailer ansehen kann. Und den Deeplink zum ganzen Film, der zeitbefristet via ARDmediathek abrufbar/verfügbar ist. Der ganze Film ist gewissenhaft durchgesehen meins. Sehr sehr gut gemacht, große Freude, cineastisches Vergnügen im Homeoffice Tulip. „Der schmale Grat der Wahrheit“ ist in dieser kurzen Zusammenfassung nicht verlassen. Die ölige Ziege ist nebenbei bemerkt die Kollegin Leni Riefenstahl, ein weiteres, fragwürdiges großdeutsches Filmwunder, dessen Demontage uns im Grunde genommen heute nicht mehr sonderlich mühen muss.

Weiterführend

1992/21 #Kritik – Was das Internet mit uns macht – es macht uns alle kirre – Der Blues von Weisbrod, Graubrot und Pumpernickel

02.02.2021 - Record Release 1978 #Ninafaktor #TTT #Tulipstagram
02.02.2021 – Record Release 1978 #Ninafaktor #TTT #Tulipstagram – Artwork, Photography: Jim Rakete, Design: Friedhelm Meinaß
02.02.2021 Ninafaktor #Ninafaktor #TTT #Tulipstagram
02.02.2021 Ninafaktor #Ninafaktor #TTT #Tulipstagram


NINA HAGEN 1997 „Tatort“ scenes with Nina GERMAN TV

TV macht süchtig, TV iss ne Droge. (Nina Hagen, Ich glotz TV, 1978)
Das Internet aber auch. (TTT, 2021, im Internet)

Nina Hagen-Band und der Rockpalast 1987 – Als Zeitzeugnis ein Kronjuwel

Alter, gut abgehangener Schinken: Ich fühl mich alt, im Sumpf wie meine Omi. Das Konzert ist 1978 und sattsam aus YouTube bekannt, derzeit parkiert es als kompletter Mitschnitt auf ARD Mediathek: So schlecht sind Lockdowns jetzt auch wieder nicht. Ich habe es gestern Abend das erste Mal komplett in einem Stück durchgesehen, während ich für gewöhnlich Schlagzeug übe in meinem Studio. Ich kann noch berichten, dass ich die Sticks weglegte und mehrmals wirklich große Emotionen hatte, während des Rockpalasts. Auch ein Aussetzfehler von Nina (falsches Einsetzen) wurde sorgfältig registriert, ich kenne kaum eine Platte mehr aus dem Effeff. 2021 wird ein gutes Jahr: Ich hing an Ninas Lippen. – Und ich drückte für Manne ein, zwei Tränen weg. Was für eine unglaubliche Band das doch war. Gott ist tot, the Lord ist fort. (Sagt der Teufel)

 

Die allerbesten Dinge meines Lebens sind hervorragend geeignet, mich an etwas zu erinnern, das ich gern tue. Leider fehlt mir häufig Zeit dafür. Es ist das Nachhängen in Gedanken, wenn ich schreibe. Im Moment ist die Corona-Pandemie mit Ernst bei der Sache. In mir ordnen sich ein paar ganz hervorragende Gedanken. Ich sehe in der letzten Zeit jeden Tag: Viele Menschen (im Internet) haben eine goldene Mitte in sich verloren, sind verwirrt und verschwörerisch unterwegs. Sie schreiben das Internet voll mit Dingen, die keiner näheren Prüfung standhalten würden. Was ich tun muss, ist was ein Typ tun muss: Ich schreibe sowas gern auf. Schreiben ist Balsam für die Seele. Oder?

In Zeiten wie diesen wirft das öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührenfernsehen (Formulierung aus der Sicht anderer) viel Entertainment raus. Wir dürfen uns jetzt verstärkt sogar Konzerte ansehen. Eins davon dürfte zu meinen persönlichen Glücksmomenten des Jahres 2021 gehören. Ich entdecke in der ARD-Mediathek einen ihrer ersten großen Auftritte der Nina Hagen-Band aus dem Jahre 1978 in der Westfalenhalle. Das Konzert ist unten verlinkt.

Mein Leben ist mit Nina Hagen sehr stark verbandelt. Ich erinnere, als ich Nina Hagens Band erstens auf Tonträger wahrnahm (bestens funktionierender Schwarzmarkt: Vinyl wurde überwiegend schwarz gepresst), dass nicht nur das Titelbild der Platte (das Cover) in mir rumorte, der Meisterfotograf Jim Rakete zeichnete verantwortlich. Indem er zeichnete, schuf er ein Bild wie gemalt. Die Band in meiner Wahrnehmung eine absolute Ausnahmeerscheinung von Könnern an allem, was zu einer guten Band gehört, von einer Konzernsprecherin namens Hagen aus Ostberlin geleitet, die ihresgleichen weder suchte noch hatte. Auch weltweit nicht, selbst wenn Nina in der Zeit zwischen 1976 (Übersiedlung) und 1978 (Record Release) häufig in der Ursuppe des Punks in London bei ihrer Freundin Ari (The Slits) aufhältig war.

Punk á la Nina Hagen war niemals hinterhältig, sondern frisch, direkt, ehrlich und gottgewollte Schönheit. Für den Background zu diesem vorzüglichen Defilée sorgten nämlich Musiker, die nicht wie U2 das Jahr 1978 als ein Jahr aufregender Neuentdeckungen auf ihrem Griffbrett fabulierten.

1978 war in der Tat ein richtig aufregendes Jahr für U2. Wir hatten gerade fis-Moll entdeckt. Damit hatten wir den vierten Akkord." Bono (U2) #WoW #WordsOfWisdom #TTT #Tulipstagram
1978 war in der Tat ein richtig aufregendes Jahr für U2. Wir hatten gerade fis-Moll entdeckt. Damit hatten wir den vierten Akkord.“ Bono (U2) #WoW #WordsOfWisdom #TTT #Tulipstagram

Halaschka, Beisenherz und der Gottschalk zeigen rote Karten

„Wo bist Du geboren?“
„Krankenhaus“
„Nein, ich meine vom Ort her!“
„Berlin“
„Nein, ich meine so vom Hintergrund!“
„Keine Ahnung, glaube die Tapeten da waren beige“
„Nein, ich meine woher kamen Deine Eltern?“
„Von zu Hause“
„Nee, ich meine gebürtig!“
„Auch aus einem Krankenhaus“

#Regendelfin Twitter)

Die kühn überspitzte Titulierung „Die letzte Instanz“ ist nun gewissermaßen eine solche. Es kommt zum Shitstorm. Die Sendung ist unten verlinkt. Ansonsten verkommt das Sendeformat zur kühnen Back- und Hackware auf Twitter, Facebook und Co. – gerungen wird von Rettern der Welt gegen jene, die die Sendung gesehen und für zwanglos unmaßgeblich gehalten haben. Ich schaue solche Sendungen nicht an, weil sie mich nicht interessieren. Mit diesem Grundsatz habe ich gebrochen und vorher schon im Internet: Ich erbrach alles Nahrungsmittelartige unverdaut und spie Gift und Galle.

Eine vollkommen langweilige Sendung, doch das sagte ich schon. Was hinterher passierte, erregte allerdings mein öffentliches Ärgernis.

Via Twitter @tuliptommy @MickyBeisenherz #DieletzteInstanz: „Das war kein Fehler, die Zusammensetzung der Gäste. Die dürfen reden. Folgeproblem: Lädt man noch mal „Betroffene“ ein? Kein Verbot: Die Geladenen müssen KEINEM Sprechverbot huldigen. Es muss und darf nicht jede Sendung in sich austariert sein.“

Dieser Tweet meinerseits war eine direkte Antwort auf den Weiße-Kartoffeln-Tweet von Micky Beisenherz

„Eine Sendung, in der vier Kartoffeln sitzen und mittels Karten über Rassismus abstimmen hat ein Problem. Und auch meine Rolle in der Show war keine gute. Ich habe die Kritik aufmerksam gelesen und finde sie auch berechtigt. Ganz klar mein Fehler. Sorry“ #DieletzteInstanz

Ich frage mich bei den meisten Kommentaren zu dieser Sendung, die ich mir ausdrücklich angesehen habe, was vor allem in die Köpfe der Internetmenschen gekommen ist, sich über diese Sendung so zu echauffieren. Es bleibt mir auch mit längerem Nachdenken einfach nur befremdlich. Ich war der, der Micky Beisenherz wohl als Einziger geschrieben hat, einer Entschuldigung bräuchte es nicht. Es dürfe solche belanglosen Sendungen geben.

Dass Sendungen im Öffentlich Rechtlichen immer – je Sendung – inhaltlich und political komplett gerecht austariert sein müssen, steht nirgendwo geschrieben. Es kommt doch nicht auf die Hallaschka-Sendung an. Es kommt darauf an, wie wir alle tatsächlich mit Fragen wie diesen umgehen. Ob Thomas Gottschalk als Jimi Hendrix zu einer Party ging, ist keine Frage von besonderem Wert und beweist auch nichts anderes. Gottschalk sagte aber übrigens auf Twitter mal lange vor dieser Sendung, Zitat (gestern rausgesucht): „Bis ich gecheckt habe ob es missverständlich, übergriffig, unsensibel oder political incorrect ist, habe ich vergessen was ich sagen wollte.“ (via @Herbstblond, #twitter) – Dem ist nichts hinzuzufügen. Alles andere ist ein kranker Machtkampf um Vormachtstellung bei den herrschenden Meinungen. Vollkommen Killefit (Düsseldorf).

Bill Kaulitz und die Hollywood Hills

Bill Kaulitz (Tokio Hotel) hat nach relativ wenigen Lebensjahren bereits seine Memoiren geschrieben. Die Zeit rezensiert das Machwerk schon mal. Lars Weisbrod heißt der Mann, dem dies gelingt. Er schreibt unter anderem über Haare am Sack:

Die Nacherzählung gerät zu einer langen Sexbeichte, so hätte man das damals im Boulevardfachjargon genannt. Die ostdeutsche Jugend trieb es früh und überall, auch im Altpapiercontainer hinterm Supermarkt. „Ich war gerade erst elf Jahre alt und liebte es, mich an Mädchen zu reiben und über Genitalien zu rubbeln, aber ich hatte ja noch nicht mal Haare am Sack“, schreibt Kaulitz. #Lesezeichenohnegleichen

Ein Weißbrot aus dem Internet schreibt und bemerkt dazu:

Weltliteratur auf die wir gewartet haben! Die Verblödung nimmt ihren gewollten Lauf!

Ich denke: „Weiß nicht genau, ob das richtig ist. In erster Linie dürfte es mal ein außergewöhnlicher Lebensweg sein, der mehr oder minder geglückt erzählt zu werden interessieren könnte, durchaus eine größere Menge an Menschen.“

Das Brot reagiert erläuternd: „Es ist für mich nicht unbedingt wichtig. Mich interessieren mehr die Biografien von lebenserfahrenen Menschen, die in ihrer Komplexität interessant sind.“

Ich denke: Die Verblödung nimmt ihren gewollten Lauf! und Weltliteratur auf die wir gewartet haben! ist bei einem Lesetipp zu einer Buchrezension für mich nicht passend oder auch nur ein Spiegelbild des Verfassers selbst. Der fordert nun -nacherklärend- Biografien von lebenserfahrenen Menschen, die in ihrer Komplexität interessant sind. – Das alles ist also Bill Kaulitz nämlich nicht, damit es gleich jeder weiß. Verblödung ist für mich eher so ein sakrosankter Zustand fertiger Weltbilder, die man, um sie festzuhalten, möglichst gar nicht mehr verändert. An denen man lieber nicht rührt, um sie nicht zu erschüttern. So wird aus einem möglicherweise etwas zu selbstgefälligen auf Menschen herabschauen eine Erlebnissackgasse, in der man selbst die Welt für fertig erklärt, sie komplett durchschaut und jede Veränderung seiner eigenen Selbstbeobachtungen mit Verboten belegt. Ich glaube daher, es könnte interessant sein zu lesen, was Bill Kaulitz aufgeschrieben hat, denn in der Tat besitzt er eine Art „unique Lebenslauf“, der in seiner Komplexität interessant ist und wer wenigstens nur ansatzweise mitreden will, müsste davon erst mal ausführlich lesen. Und drüber nachdenken. Denken hilft immer.

Die Lösung: Im Internet weiß immer irgendjemand alles besser.

So wie dieses Graubrot, er meint: „Die Welt…Bildzeitung auf anderem Niveau. Hätten Maurer n Abi würden sie das Schundblatt lesen. Springerpresse bleibt Springerpresse.“

Wenn er schon mal was sagt, dann frisst Du das auch, Mensch, pass bloß auf, sonst wirst´n Allesfresser, Allesfresser, Allesfresser (Nina Hagen, 1978, Superboy)

Und ich: Ein #Lesezeichenohnegleichen stellt nichts anderes als ein Angebot zum Nachlesen dar. Über die Welt, den Springerverlag und die grundsätzlichen Probleme der freien Presse der Völker richten wir in einem anderen Post, erneut auf dieses wichtige Thema zurückkommend.

Empfehlung: lös dich mal ganz locker von Zwängen, immer vom Thema abzuweichen, um enge Grenzen zu ziehen. Das gilt auch für Handwerksberufe. Mit und ohne Abitur, übrigens. Es berührt mich doch einigermaßen vor allem dies: Schreib irgendwas ins Internet, aber erwarte nie eine dazu passende Kommentierung. Mehr oder minder ist es vollkommener Zufall, was Du zu lesen kriegst. Dazu gehört auch der Unsinn von einer vollkommen abwegigen Geisteshaltung, wonach Maurer ohne Abitur hier angesprochen sind. Und überhaupt, alles daran ist vollkommen flapsig und verachtend formuliert: „Die Welt…Bildzeitung auf anderem Niveau. Hätten Maurer ´n Abi würden sie das Schundblatt lesen. Springerpresse bleibt Springerpresse.“

Wer hat aufmerksam bis hierher gelesen? – Dieses Graubrot ist ein Vollkorntrottel. Warum? Oben steht es ganz deutlich, ich wiederhole nochmal: Die Zeit rezensiert das Machwerk schon mal.

Man liest das mehrmals und immer wieder und fragt sich: Was will er uns damit sagen? Und NÖÖ, ich habe eine vollkommen andere Wahrnehmung. Bin ich jetzt uncool? Und JA, der Text oben (Linktipp) ist wirklich nicht schlecht geschrieben. Nur er steht halt zufällig in einem missliebigen Blatt, von dem morgens die Maurer ihre Maurermarmelade beim Frühstück löffeln, also das gemischte Hack mit Zwiebeln. Soviel Denkfallen, wie das nun bietet: Ach Du Scheiße. Du heilige Scheiße.

Geht bloß nicht ins Internet. Es ist der Tod jedes vernünftigen Zeitvertreibs. Und überhaupt: Früher waren alle viel jünger.

Es riecht so gut. Sie sind nämlich hinter Dir her, Du alter Kiffer! Dabei geht ihre Gesellschaft am Alkoholismus zugrunde. Nina Hagen #Unbehagen - Screenshotdesign: © #TTT #tripletT - https://blackbirds.tv
Es riecht so gut. Sie sind nämlich hinter Dir her, Du alter Kiffer! Dabei geht ihre Gesellschaft am Alkoholismus zugrunde. Nina Hagen #Unbehagen – Screenshotdesign: © #TTT #tripletT – https://blackbirds.tv

Seit die erste vollkommen schwarze Nina Hagen-Band-Platte erschienen war, wartete ich dringend auf die nächste. Als sie schließlich erschien, spürte ich bereits ein großes Unbehagen und bekam eine Vorstellung davon, nichts ist auf Dauer, so sieh das doch ein. Ich weiß, Du willst unendlich sein, schwach und klein. Feuer brennt nieder, wenn’s keiner mehr nährt. Kennst ja selber, was dir heut widerfährt. So will ich es für die Nachwelt stehen lassen. Man merkt der zweiten Platte den Zustand ihres Aufnahmeprozesses in einem Zustand von Kabbale deutlich an: Die Mitglieder der Nina Hagen-Band hatten hauptsächlich mit der durch Abwesenheit glänzenden Grandezza von Nina Hagen zu tun und nahmen ihre Tracks im Hansa-Studio weitgehend alleingelassen auf. Feuer brennt nieder, wenn´s keiner mehr nährt. Und so ist heute auch das Internet insgesamt: Abgelenkt, durcheinander und niemand nährt noch das Feuer einer besseren Zukunft. Jetzt sagt im Netz jeder Idiot irgendwas und nennt es sogar Meinung und hat gar keine. Es ist bedauerlich.

Das ist doch das Problem. Ist noch Schwarzbrot da? Die alte Frau bezahlt mit Kleingeld, wir warten auf den nächsten Zug: Oder Pumpernickel.

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1991/21 #Tageslied – Hallo, my Name is Prince and I´m funky. – Hier kommt Juc #Weird #MusicForMisfits – The One & Only

Icon #Tageslied
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(24.01.17) Guckst Du? #TTT #Linktipp #Tulipstagram
(24.01.17) Guckst Du? #TTT #Linktipp #Tulipstagram


Juc Weird

„Ich liebe und schätze elektronische Musik wegen ihrer Struktur und der Möglichkeit, damit zu brechen. Für mich ist wahre Freiheit nur dann möglich, wenn es einen abgesteckten Handlungsrahmen gibt. Ohne ihn gibt es keine (moralische) Orientierung – und nichts, wogegen man sich positionieren kann. Die Abwesenheit von Regeln bedeutet die Abwesenheit von Wahlfreiheit – doch wer sind wir, wenn wir unser eigenes Schicksal nicht wählen können?“ Juc auf ihrer Website, Über mich, Link unten

Ihr ganzes Leben schon haben ihr Menschen Dinge erzählt, die sie versuchte, zu befolgen.
Aber es fühlte sich nie so richtig an, eher falsch.
Geliebt zu werden, nur wenn man sich auf eine bestimmte Art und Weise richtig verhält?
Nö.

Die Sache klingt extrem aufgeräumt, übersichtlich, stringent, so als hätte da jemand eine Art vernünftigen Masterplan, wie man anhörbare Musik macht. Nennen wir das electrobeats? Iss Wurscht, es klingt extrem anhörbar. Schubladenschluss: Ohren auf. – Im zweiten von fünf Stücken (Playlist unten) gehts zu, als swagge sich jemand die drunken beats von der Seele. Mit hohem Handclapfaktor. In Eating Hooks klingen Klänge (bzw. klängen Klinge) an, als hätte Peter Greenaway Michael Nyman beauftragt, weitere Streichquartette für die Cineastik kompositorisch niederzulegen, bzw. neu auf-.

Hört mal rein, das Tageslied ‚Weird‘ auf blackbirds.tv kommt von Juc. Weiterführende Infos sind freundlich verlinkt. Man kann Juc (Julia Bencker, München) über ihre Homepage sogar einen elektronischen Liebesbrief schreiben. Das entscheidet nun jeder selbst, nachdem die virtuelle Vernissage ihren Abschluss gefunden hat.

Move on up.

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1990/21 #Positionen – Schreibts an jede Wand: Es ist der Denunziant – Lisa Eckart, nuhr im Ersten und die Falle der Oberflächlichkeit – Das schrecklich schreckliche Internet

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29.01.21 Lisa Eckhardt - Januar 2021 #Denunziant #TTT #Tulipstagram
29.01.21 Lisa Eckhardt – Januar 2021 #Denunziant #TTT #Tulipstagram

Der größte Lump im ganzen Land
das ist und bleibt der Denunziant.

Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874)

Der Bürger stellt direkt in Abrede, Menschen wären heutzutage Denunzianten. Der Bürger dürfe nun in Sorge sein, wenn in Zeiten einer Pandemie Nachbarn gegen Hygienekonzepte verstoßen. Man müsse diese anzeigen. Einen Spießbürger einen Denunzianten zu nennen, verbiete sich aus Gründen der Volksgesundheit. Krass: Die Volksgesundheit, ein Begriff, wie man ihn nicht mehr verwenden darf. Oder gesundes Volksempfinden. Aber Anzeigen geht.

Hat der Denunziant ausgedient und in der Gegenwart keine Bedeutung? Gibt es ihn aus alter Überlieferung? Das müsse voraussetzen, himmelschreiendes Unrecht gäbe es im Jahre 2021 gar nicht mehr. Der Denunziant setze einen Obrigkeitsstaat voraus, aber dieser sei bereits abgeschafft. Eine Entwicklung in einen neuen liege außerhalb seiner Möglichkeiten. Schließlich sei er ein Rechtsstaat.

Im Moment finden nicht wenige Journalisten und Internetaufklärer schick, Satiriker Dieter Nuhr übel zu beleumunden. Alles Mögliche wird ihm an den Hals gestrickt, ein ganz übel agierender, piefig konservativer Kalfaktor der Irrelevanz inzwischen. Das obige Bild, meine Blaubause aus Mitteln des öffentlich rechtlichen Gebühren-Zwangsbezahlfernsehens (…), habe ich klug von vornherein zensiert. War im Entwurf noch stehen: „Lisa Eckhart #nuhrimErsten – Januar 2021“ entschied ich mich den Hass-Trigger „nuhr im Ersten“ sicherheitshalber zu unterlassen. Ich wusste von möglichen Verwerfungen und sofortigen Anfeindungen allein schon wegen des Namens Nuhr, ich wusste von Hass und Angriff von Hatespeechern, Brunnenvergiftern und Übelkrähen (Herbert Wehner, früher). Um überhaupt zu möglichen Lesern vorzustoßen, wusste ich geschickt, den Nuhr zu unterlassen. Das ist vielleicht gewieft. Bzw. schrecklich.

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1989/21 #Interview – Dirk Zöllner über die Gesellschaft, seine Musik, uvm. | Meet Me At The Bar

Tommy T. Tulip - The Rotten Interviews #TTT #Tulipstagram Sites: blackbirds.tv xdrum.eu
Tommy T. Tulip – The Rotten Interviews #TTT #Tulipstagram Sites: blackbirds.tv xdrum.eu


Dirk Zöllner über die Gesellschaft, seine Musik, uvm. | Meet Me At The Bar

In der zweiten Folge mit Dirk Zöllner mit Interviewer David Ketel weitet sich das geduldige am Tresensitzen uferlos aus.

Die Beiträge über Dirk Zöllner auf dieser Website sind recht zahlreich und können über die Suchfunktion weiter erschlossen werden.

Gutes Gesprächsformat: Abonniert den Kanal bei Interesse.

1988/21 #Tageslied – Jan Delay zelebriert Earth, Wind & Feiern

Icon #Tageslied
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#jandelay #intro #ewf
Jan Delay – Intro (Official Video)

Videocredits:
Produktion: mookwe GmbH
Director: David Aufdembrinke
Director of Photography: Felix Storp
Exec. Producer: Oliver Krupp

Styling: Ulrike Schlüter
Make Up: Milla De Wet
Assistant Producer: Sonja Collison
Production Assistant: David Czarnetzki
1. AC: Matthias Metzger
Gaffer: Stefan Rentel

Post Production: Paul’s Boutique
Post Producer: Felix Paul
Editing: Moritz Krist
Cartoon: Lars Paukstat
Illustrations: Henning Weskamp
Animation & Roto by: Flo Tiphine, Da.Vin, Moritz Krist
Colorgrading by: Kaeptn Post

Thanks to: Groove City, Viva La Bernie, Herr Von Eden

Der König der ernstzunehmenden Wortspiele schickt das Album von Erde, Wind und vom Feiern verspätet in die Öffentlichkeitswirksamkeit?

Oder doch nicht? Nach der Rockplatte, auf die keiner Bock hatte, kommt Jan Delay im Mai 2021 mit einem neuen Album wieder ganz groß raus.
Im Begleittross sind wieder die Kinder von Bahnhof Soul. Wir bleiben gespannt.

Jan Delay war immer am besten als König der Genreübergreifenden und live hat er extrem gepunktet, indem er mit Disco No.1 tourte und Hallen, Arenen und Stadien füllte.

Doch Obacht: Irgendwie wirds kommen, irgendwo wirds live gespielt werden, aber hoffentlich Irgendwann.
Dann fängt für mich die Zukunft an.

Reggae, Ragga muffin, style.

1987/21 #Positionen – Warum war es früher am Rhein so schön? – Und was macht den Schlager so schlecht?

Icon #Positionen
Icon #Positionen
Melodie & Rhythmus #62 Tonfilmschlager II Notenheft
Melodie & Rhythmus #62 Tonfilmschlager II Notenheft


Ricky Shayne – Mamy Blue (ZDF Hitparade 18.12.1971)

Frage

In der Spezialistengruppe Musikerwitze stellte das Neumitglied Hugo (Name geändert) folgende Frage an 35.000 Mitglieder (Text gekürzt):

Warum haben so viele Musikfreunde (ich eingeschlossen) eine Abneigung gegen „Schlager“? Sind es die eher flachen Texte? Naja, da zieht die Rockmusik durchaus mit, viel übler zuweilen oft. Sind es die eingängigen Melodien? Die mitreißen, die im Grunde den nächsten Ton schon erwartbar vorgeben? Das ist im Blues nicht anders. Und das Getüddel der Singer/Songwriter ist oft keineswegs weniger klischeehaft, weder textlich, noch melodisch. Das komische ist, selbst einer wie ich, der kein Radio hört, nicht auf Volksfeste geht – man kennt trotzdem alle Schlager. Selbst wenn man im psychedelischen Jam ein Schlagermotiv zitiert, dann ist das ein Garant dafür, dass jetzt alle abgehen werden. Das IST witzig. Wann wird Kunst zum Kitsch oder umgekehrt? Was passiert damit in einem selbst? Vllt. auch in dem Zusammenhang: Warum finden wir Punkrocker – wenn nicht immer geil, aber ok – aber eine nur halb so schräg singende Christencombo gruselig? Was macht das mit uns? Was ist das, was da triggert? Ist es, weil den einen dabei der Witz fehlt, die anderen das Unperfekte zum Witz machen, in dem man auf sich knallt, wie in einem psychedelischen Jam? Ist es vllt. diese gekünstelte Perfektionalität? Die Show, die allzusehr offenbart, dass sie eine solche ist? Weil die sich doch gefälligst hinter sich verbergen muss? Bricht ein Schlager mit dieser Regel, ist damit gar „psychedelisch“ – gerade, weil er damit weh tut? Musikalisch gesehen sind Schlager – und auch manch andere Popstücke – eine Aneinanderreihung von sehr eingängigen Motiven. Das „Ta-ta-ta-Daaa!“ aus Beethovens fünfter ist sicher in der Tiefe viel filigraner herausgearbeitet, als das „Atemlos-durch-die-Nacht“ der Helene; wobei letzteres aber auch noch mehr musikalische Tiefe hat, als so mancher herumleiernde Popsong. Vllt. verdichtet sich das sogar auf die witzig-gewitzte Frage: Was ist Musik für euch?

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1986/21 #Interview – Christopher Blenkinsop über das Gefühl von Heimat, die 17 Hippies und Covid-19 | Meet me at the Bar

Tommy T. Tulip - The Rotten Interviews #TTT #Tulipstagram Sites: blackbirds.tv xdrum.eu
Tommy T. Tulip – The Rotten Interviews #TTT #Tulipstagram Sites: blackbirds.tv xdrum.eu


Christopher Blenkinsop über das Gefühl von Heimat, die 17 Hippies und Covid-19 | Meet me at the Bar

Erster Part: https://www.youtube.com/watch?v=wU6DB6c1-ro
Dies ist der zweite Part mit Christopher Blenkinsop!
In diesem Interview klärt uns Christopher über seine persönliche Corona-Erkrankung, seine Definition von Heimat und vieles mehr auf!
Wenn euch das Konzept gefällt, lasst dem Format einen Like da.
Abonniert den Kanal, wenn ihr dieses Format nicht verpassen wollt

David Ketel (Gastgeber)
Instagram: https://www.instagram.com/lightwolf69/
Facebook: https://www.facebook.com/lightwolf69

Hier redet Christopher Blenkinsop über seine Mitarbeit bei der Berliner Band 17 Hippies. Gezeigt wird hier der zweite Teil eines zweiteiligen Interviews. Der erste Teil ist bei Interesse oben verlinkt. Wir erfahren etwas über Indonesien, Deep Purple, Covid 19, Herdenimmunität und das Sterben, die Gerüche bestimmter Gegenden, die man bei der Anreise schnell erkennt, so wie der Papst, wenn er Flughafenfußböden küsst.

Vergnügliches Format, das Interview passt zu dieser Website. Deswegen wird die Arbeit des Interview-Gastgebers hier gern weiterempfohlen.

Weiterführend

1985/21 #Gedenktag – Holocaust Memorial Day am 21. Januar 2021 – Ein paar Dinge fragmentarischen Denkens und eine Tageszusammenfassung

Kerze #Trauer (gif/ani)
Kerze #Trauer (gif/ani)

Zunächst eine Kerze für alle die Opfer des Nationalsozialismus. Das ist richtig.

Dann das:


Die Befreiung von Auschwitz – HD – Brutale, verstörende und bedrückende Aufnahmen! from Konstantin von zur Mühlen on Vimeo.

Dieser mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm enthält alle bekannten Filmaufnahmen, die sowjetische Kameramänner nach der Befreiung von Auschwitz zwischen dem 27. Januar und dem 28. Februar 1945 gedreht haben. Um die Authentizität der Dokumente zu wahren, werden selbst grausamste Bilder ohne Kürzungen gezeigt und auf Geräusch- und Musiksynchronisationen verzichtet. Gezeigt werden u.a. Gebiete des Konzentrationslagers Auschwitz unmittelbar nach der Befreiung durch die erste ukrainische Front der Roten Armee. Ergänzt wird der Film durch Interviews mit dem Kameramann Alexander Woronzow, der die Soldaten der Roten Armee begleitete. Gemeinsam mit der Gedenkstätte in Polen (Auschwitz – Birkenau Memorial and Museum) wird die Dokumentation in SD als DVD vertrieben.
Laufzeit: 52 Minuten
Produktionsjahr: 1985
Regie: Irmgard von zur Mühlen
(c) CHRONOS-MEDIA GmbH, Konstantin von zur Mühlen

Heute: „Die streiten wie Kesselflicker, ob der Gedenktag sein darf, hier, dort und wenn ja, wo? So wenig gescheit ist Deutschland.“ (ich, auf Facebook)

Es geht ab wie Schmidts Kazoo. sie hauen und sie stechen sich. Ein absurd wirkender Profilinhaber auf Facebook namens Werner Schünemann beschuldigt das ZDF, eine Art Medien-Holocaust zu betreiben. Es ist, als wäre der Mann geisteskrank. Nicht nur, was er schreibt, sondern auch was er Menschen antwortet, die das kommentieren. Vollkommen irre. Der Blick in sein Profil zeigt: Der Mann hat sie nicht mehr alle. Also, die Argumente.

Deutschland hat keinen Friedensvertrag. Doch das nur am Rande. Covid 19 ist ein Idiotentest und wir sind nur die Kandidaten (nach H.P. Kerkeling). Gerade ist die 3. Staffel Charité abgelaufen und kann noch in der ARD-Mediathek nachgeschaut werden. Mindestens Staffel 1 und 2 (noch abrufbar) zeigen uns, wir können auch demütig dankbar sein, dass die Medizin schon so große Fortschritte gemacht hatte. Beiträge von Werner Schünemann auf Facebook zu melden ist Eulen nach Athen tragen und vollkommen sinnlos. Facebook führt wieder wie immer so Larifari Gebetsmühle, Textbaustein von Facebook:

Heute um 14:23
Wir haben Werner Schünemanns Kommentar nicht entfernt
Tommy, wir haben den von dir gemeldeten Kommentar geprüft und festgestellt, dass er nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstößt. Deshalb haben wir ihn nicht entfernt. Indem wir für die Überprüfung aller Meldungen dieselben Gemeinschaftsstandards anwenden, ist der Prozess für alle Nutzer gleichermaßen fair. Wir haben entschieden, diesen Kommentar nicht zu entfernen, verstehen jedoch, dass er dir nicht gefällt. Du kannst den Kommentar verbergen oder dem Verfasser des Kommentars nicht mehr folgen, ihn oder sie als Freund/in entfernen oder blockieren.

Die Gemeinschaftsstandards sind verlinkt. Sie sind bescheuert formuliert, so dass nie jemand vernünftig versteht, wogegen genau er verstoßen hat? Vor allem eins: Es fehlt ein ländertypischer Bezug in ihnen. Es mag doch einen Unterschied geben, wie man Joseph Stalin, Mao Tse Tung, Pol Pot und Adolf Hitler in den jeweiligen Ländern wie durch ein Brennglas betrachtet und sich redlich um richtige Geschichtsaufarbeitung abmüht. Vergeblich, wenn der Partner Facebook heißt.

Durchgeknallte Keksdosen wie Schünemann dürfen gewähren. Facebook kommt einem immer fragwürdiger vor. Es ist ein ganz großer Haufen Bullshit drin.

Man muss sich fest vor Augen halten: Es sind nicht gerade weniger Loser in diesem Netzwerk. Sie schwingen große Reden und drücken so beachtlich aufs Niveau geführter Kommunikation nach Standards. Wir sind gemeinsam einsam, ein beliebter Rat von Gruppenadministratoren lautet  weiterzublättern, wenn mir was nicht gefällt. Das ist teils unerträglich.

Ich müsste wirklich mal wieder ein bisschen weinen um all die Opfer des Holocaust, denke ich heute, weil ich auf Facebook in einigen passenden Beiträgen versuche, der Erinnerung heute zur richtigen Zeit am richtigen Ort Gedenken entgegen zu bringen.

Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (Foto: Lutz Müller-Bohlen genannt Gramm ® Grenzgänge)
Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (Foto: Lutz Müller-Bohlen genannt Gramm ® Grenzgänge)

AUSCHWITZ: „DAS SCHRECKLICHSTE, WAS ICH JE SAH“
Stand: 27.01.2021 05:00 Uhr

Heute vor 76 Jahren haben Soldaten der Roten Armee die Konzentrationslager von Auschwitz befreit. Mindestens 1,1 Millionen Menschen wurden dort ermordet. Der Tag der Befreiung ist mittlerweile internationaler Holocaust-Gedenktag.

Jetztzeit: Morgendämmerung 5 Uhr, ab 4 Uhr allein auf dem Gelände mit offizieller Genehmigung bewegt sich der Berliner Fotograf Lutz Müller-Bohlen Genannt Gramm auf dem Gelände und schießt dieses Foto. Man muss diesem Ort seine Würde nicht nehmen, um ihn zu erfassen: Er besitzt ja keine. Müller-Bohlen genannt Gramm ist mehrfach in Auschwitz unterwegs und fertigt eine Vielzahl von Fotos an, die die bedrückende Stimmung auf dem Lagergelände zutreffend einfangen.

Mit Dank an den Fotografen (Website: https://muellerbohlen.wordpress.com)

Nie wieder Nationalsozialismus.
Nie wieder totalitäre Herrschaftsformen, Rassenwahn, Minderheitenausschuss (Ausschussmenschen).

All You need is love.

In ehrendem, würdigendem Gedenken für mehr als 1,1 Millionen Opfer allein auf diesem Gelände menschlicher Niedertracht.
🖤🖤🖤🌷

Am Ende dürfen wir alle eines nie vergessen. Facebook ist ein soziales Netzwerk. Selbst wenn wir aus anderen Gründen dort reüssieren, zuweilen. Halten wir fest, auf die Frage: Was machst Du gerade?, mit der Facebook immer auf den nächsten Post giert, um seinen Datenhunger zu befriedigen, bemerken wir heute: Tommy T. Tulip trinkt heißes Knackerwürstchenwasser. Mit einem leichten Raucharoma, einem seidigen Glanz auf der Brühwasseroberfläche und mit Rädern untendran. Ich mag das feine Raucharoma, den seidigen Glanz der Wasseroberfläche und die feine Textur von 1000den Augen, die mich ansehen – so bin ich nicht ganz allein. Dazu gibt es ein kehliges Lachen mit Erbsen: Laugh & Peas.

Vergib uns, was wir und unsere Vorfahren Menschen angetan haben. Wir bitten um Vergebung und Entschuldigung.
Wir haben es nicht getan, aber es geschah auch in unserem Namen.
Dafür, dass sich derartiges niemals wiederholt, sind wir heute und morgen weiter verantwortlich, mindestens indem wir daran deutlich erinnern: So ist das Wesen einer wehrhaften Demokratie. Sie zieht in Demut, mit tiefem Respekt und mit geduldiger Liebe für erlittene Menschenopfer verantwortlich heute jeden Tag demütig gegen eine an und für sich grundfalsche Vorstellung über unsere eigene Klasse zu Felde.
Unsere Verantwortung heute speist sich schon allein aus der richtigen Überzeugung. Auch heute kann sich noch jederzeit Grausamstes erneut ereignen, wenn man Menschen im Mittelmeer ertrinken lässt, große Mauern an der Grenze zu Mexiko errichtet oder menschengeborene Flüchtlingsströme einer notleidenden Welt in Flammen mit Egoismus und Nationalbewusstsein zu unterbinden versucht.
Wir müssen erkennen, dass die Menschheit eins ist so wie die Erde und das alles Trachten nach nationaler Staatlichkeit langfristig zum Verderben der gesamten Menschheit führen wird. Liebe, Erinnerung und Scham sind daher meine Gedanken am 27. Januar 2021 in Deutschland und es wird mir nichts mangeln, dieses auch künftig so lange ich lebe mit nach Tatsachen forschenden Worten gebührend in Erinnerung zu rufen.
Love & Peace,
Tommy

Bildbearbeitung: Ringo Starr, Drummerkarma

Sollte ich etwas noch nicht optimal formuliert haben, werde ich es nachträglich noch anpassen und verändern. Ich will und werde weiter an mir und meiner Kraft, Menschen zu überzeugen, hart arbeiten und versuchen, noch mehr gemeinsam mit Menschen die richtigen Wege zu gehen. Dafür muss ich in Erwägung ziehen, mich von inhaltlichen Filterblasen auch weiterhin möglichst fern zu halten. Sie sind der Tod jeden Miteinanders.

Ringo Starr Bildbearbeitung Love & Peace #TTT #Tulipstagram
Ringo Starr Bildbearbeitung Love & Peace #TTT #Tulipstagram

Social Learning: Jmd. auf FB „Dummkopf“ nennen, ist keine Hassrede, wenn es stimmt.

Es sind dort definitiv nicht wenige kümmerliche, kleine Lichter unterwegs. Viele Menschen, die gar nicht richtig lesen können. Noch schlimmer kommt es einem vor, wenn jene auch noch Kommentare schreiben. Sie schreiben dann Sachen, die mit der Sache selbst nichts zu tun haben. Sie verwechseln ihre eigene Wahrnehmung mit dem Aussage-Kerngehalt von Beiträgen, die sich klar und deutlich sprachlich positionieren.

Unter diesem Post befinden sich wenige Stunden nach der Veröffentlichung insgesamt 23.500 Likes, Dislikes, Herzchen, Wütend-Emotions und insgesamt 2.214 Kommentare und niemand kann behaupten, sie wären der Sache ggü. angemessen und reflektiert. Natürlich gibt es auch hier wieder Profilinhaber, die einem einfach nur weh tun, sobald sie virtuell die Tastatur aufmachen anstatt einen ungehobelten Mund, für einen Sprech, den niemand benötigt. Mit Abstand am widerlichsten ist die Erwiderung des oben bereits erwähnten Maulhelden Werner Schünemann ohne Profilbild (Profil auffindbar hier Stand 21.01.2021) . Er kommentiert den zdf-Beitrag:

Ich kommentierte:

„Ich habe jetzt den ganzen Tag aufgeregte Meldungen über diesen Thread bekommen. Es ist wirklich Verständnisferne in den Kommentaren, vor allem: Wo Zdf-Heute-show draufsteht, ist in einem Moment des Erinnerns an einem Tag wie diesem nicht Entfremdung zu suchen und Distanziertheit. So viel wie 10 m Baguette sollte unser IQ ausreichen, einfach mal „die Fresse zu halten“ und einfach nur zu schweigen. Stattdessen tobt hier ein lächerlicher darwinscher Machtkampf um die meisten Likes. Geht Euch fremdschämen, vielleicht wirds am Ende dann ja wieder Eins.“

27.01.21 Welt-Holocaust-Gedenktag #TTT #SozialeNetzwerke #Tulipstagram

27.01.21 Welt-Holocaust-Gedenktag #TTT #SozialeNetzwerke #Tulipstagram

Facebook, das ist nicht zu verkennen, wird als Auffangbecken vieler gestrandeter, verkrachter Existenzen genau aus diesem Grunde ein soziales Netzwerk genannt. Denn dort werden haltlose Menschen, irrlichternde Idioten und des Lesens und Schreibens unkundige, bedauernswerte Menschen gleichgemacht, mit Gemeinschaftsstandards, die niemand versteht, deren Absicht aber eindeutig die Gleichmeierei von Dumm, Dümmer und vollkommen bekloppt ist. Es gilt als gerecht und sozial, wenn auch talentfreieste Freidenker Reden zur weltpolitischen Lage hält. Das macht den Umgang mit FB so schwierig und FB immer unbenutzbarer. Man zieht sich zurück ins Private.

Nie wieder Nationalsozialismus.

 

 

1984/21 #Tageslied – Einsatz in Sprayhattan: „Faszinierend“ (Lieutenant Theo Kojak) – Loomis Connel Green findets „Fascinating“

Icon #Tageslied
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Theo Kojak #EinsatzinManhattan #TheoKojak #TTT #Tulipastagram
Theo Kojak #EinsatzinManhattan #TheoKojak #TTT #Tulipastagram
Gitarre in grün (ani/gif)
Gitarre in grün (ani/gif)


Fascinating – Loomis Connel Green

Written by Loomis Green
dedicated to the love of a lifetime

Detective Tommy T. Tulip sagt immer stets die Wahrheit (Truelip) und war unterwegs in Spreeathen, am Fluss („I Live By The River“ – The Clash), Einsatz in Spreehattan Sprayhattan. Lieutenant Theo Kojak beschrieb den Einsatz: „Faszinierend.“ – Oder wie Youngsters heute sagen: „LOL“. Während wir antworten: „ROTFL.“ Nun zu etwas ganz anderem.

Fascinating lautet der Titel eines Lockdown-Songs des Gitarristen Loomis Connel Green (USA, lebt in Berlin). Früher hatte Loomis eine Band namens Yulara. Heutzutage tritt Loomis in großen Hallen und Freiluftarenen auf, wenn nicht Missus „C“ wütet, Corona hat die Veranstaltungsbranche im Griff. Wenn nicht, ist Jan Delay sein Hauptaugendings: „Oh, Johnny, nimm doch die Pfeife aus dem Mund, Johnny.“ Er gehört zu den Kindern vom Bahnhof Soul: Disko No. 1 heißt die profunde Stadion-Begleitband, der -nur nebenbei bemerkt- einer der versiertesten, pfiffigsten und geistreichsten Schlagzeuger Deutschlands, Jost Nickel (Hamburg), angehört. A toast, Jost.

Momentan hat Loomis den Bläser- gegen Kaffeesatz eingetauscht und widmet der Liebe seines Lebens „Fascinating“ – und richtig: Das groovt wie Hölle.

Was will man von einem Mann wie Loomis erwarten? Hölle? Hölle, Hölle, Hölle. – Er hat den Move Groove. Wenn ich mal groß bin, will ich auch diese Halskette. Love.

Theo Kojak #EinsatzinManhattan #TheoKojak #TTT #Tulipastagram
Theo Kojak #EinsatzinManhattan #TheoKojak #TTT #Tulipastagram

Faszinierend. Denitief.

1983/21 #Kritik – Das öffentlich finanzierte Gebührenfernsehen, Kapitalverbrechen und Tatortverwerfungen in der Öffentlichkeit

War der Tatort nun gut? Oder war er schlecht?

Die Herangehensweise, dieses Urteil für sich selbst zu fällen oder für die Öffentlichkeit, sollte durchaus unterschiedlich sein. „Mir hat er nicht gefallen,“ ist ein reinfließendes Urteil, dem man sich leicht anschließen kann. Viele andere Werturteile in der Öffentlichkeit tragen jedoch kaum Glaubwürdigkeitsaspekte in sich. Ganz schlimm sind Hinzufügungen wie z.B. „Kein Wunder, das ist eben öffentlich-rechtliches Gebührenfernsehen.“ Sehr schnell ist die Jugend mit dem Wort. Man neigt zum „Idiot“ lesen. Schade eigentlich. Will man gar nicht. Ist aber so! Zwölf Ausrufezeichen.
Wenn er schlecht war, ist der gelungene, nachvollziehbare Verriss am öffentlichkeitswirksamsten. Man braucht nämlich sehr gute Argumente dafür.

Leichter ist das sofortige Lobpreisen der Folge.

Was mir immer wieder auffällt.

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1982/21 #Filmfilm – Als die Kneipen noch auf waren – Leif in Concert – Geile Meile!

Yorckschlösschen Logo
Yorckschlösschen Logo

Leif in Concert – Vol. 2 from missingFILMs on Vimeo.

Kleine Wunder zwischen Bar und Bühne – in einer kleinen Jazzkneipe irgendwo in Deutschland hilft Lene (Luise Heyer) anderen Menschen, ihre Träume zu verwirklichen. An einem Ort, an dem andere Gesetze gelten und jeder Teil der Familie ist. Die Menschen, die diese Welt bevölkern sind vergnügt, verwirrt, verwegen und manchmal verzweifelt und machen jede Nacht zu einer wilden Mischung aus Drama, Komödie und Musik. Lene ist immer irgendwie Teil davon, sie ist Freundin und Verbündete all der skurrilen, zwischen Wasser, Bier und Schnaps umherirrenden Gestalten.
Und während sie immer für alle da ist, muss Lene im Laufe nur eines Tages und einer Nacht ihren eigenen Weg finden. Denn auch sie hat einen Traum, der sie bald vor schwierige Entscheidungen stellt… Neben Luise Heyer sind viele weitere bekannte Gesichter dabei: Klaus Manchen, Michael Klammer, Maryam Zaree, Bela B, Dr. Mark Benecke, Tom Lass, Katharina Matz, Florian Bartholomäi, Gerdy Zint, Godehard Giese, David Wnendt, Monika Anna Wojtyllo, Volker Hauptvogel, Wencke Wollny, Jule Böwe, Tilo Prückner, „Gotti“ Gottschild u.v.m.

Liebe Kinder,

in einem Land vor unserer Zeit gab es weder Sperrstunden noch Totalschließungen. Man war ergebnissoffen, leicht einen in der Krone, ließ das Leben als Parvenü an sich vorüberziehen und pflegte die gute Laune mit System. Ein Zacken in der Krone hinderte uns nicht, zu überleben. Von diesen Zeiten erzählt uns Leif in Concert – Vol. 2 online – derzeit erhältlich als Video on Demand, des Filmemachers Christian Klandt. Reichlich Kulisse, witzige Dialoge, heiteres auf Berlin-Kreuzberg schauen, hier und da etwas abgedreht im Yorckschlösschen an der gleichnamigen Straße.

Da sowieso gerade nichts zu tun ist, nehmen wir uns folgendes fest vor: Yorckschlösschen aufsuchen, weißen und braunen Rum trinken, Livemusik hören und sehen und Klandt, Hauptvogel (Fleischers Blues) und Bela B. Felsenheimer (Die Ärzte) verstehen. Bis dahin virtuelles Vergnügen jetzt hier weiterführend verlinkt.

Wir sehen uns bald…im Yorckschlösschen. Just to let You know.

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1981/21 #Tageslied – Masha Qrella – Blaudunkel – Heringshäckerle: How matsch is the fish?

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#MashaQrella #Blaudunkel #Woanders
Masha Qrella – Blaudunkel (Official Video)

Musik: Masha Qrella
Text: Thomas Brasch, mit freundlicher Genehmigung vom Suhrkamp-Verlag.
Blaudunkel woanders streamen/kaufen: https://lnk.to/MashaQrella_Blaudunkel
Video: Diana Näcke.

Das Album „Woanders“ von Masha Qrella mit Texten von Thomas Brasch erscheint am 19.02.2021 als Doppel-Langspielplatte, CD und digital. Gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

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1980/21 #Kritik – Tatort Stuttgart: Ein schrecklich nette Patchworkfamilie – Das ist unser Haus

der Kritiker: MRR in jungen Jahren!

#Tatort #TTT #Tulipstagram
#Tatort #TTT #Tulipstagram


Theodor Shitstorm – Tanz die soziale Distanz – Official Video: Dietrich Brüggemann – M+T: Theodor Shitstorm. (p) und (c) staatsakt 2020.

Vor vier Wochen sind die Mitglieder der Baugemeinschaft Oase Ostfildern in ihr Gebäude eingezogen und schon muss wegen eines Abdichtungsproblems das Fundament wieder aufgebaggert werden. Zum Vorschein kommt ein noch größeres Problem: eine nicht identifizierbare weibliche Leiche. – schreibt die ARDmediathek (Link unten) – »Menschen an sich sind halt schwierig und nervtötend und fehlerhaft. Aber wer das nicht will, der kann ja in so ein Reihenhaus ziehen – und sich dann am Ende wundern, wenn er stirbt und keiner vermisst ihn. Hier hat man halt die ständige Auseinandersetzung mit Leuten, die sich die Hälfte der Zeit aufführen wie egozentrische Kleinkinder. Aber die finden einen wenigstens, wenn man tot ist.« sagt die Protagonistin Christiane Rösinger gegen Ende des Tatorts Stuttgart, erklärend.

Unter Regie von Dietrich Brüggemann strahlt die ARD die Folge „Das ist unser Haus“ aus. Ein Schelm, wer an Ton, Steine, Scherben denkt. Vielleicht ist die Assoziation von Gott gewollt.  Sischer dat. Ein Dutzend ähnlich interessierter Bauherren stellt einen Neubau hin, um den Altbau nebenan. „Den haben wir gleich mitsaniert“, erklärt Ulrike, Kommune 2020-Bewohner*innen älteren Semesters. Alles ist hier genderneutral, ausführlich detailliert und jeder Moment findet ein gerechtes, ausreichendes ausuferndes Betrachten aller denkbaren Gedanken – nur stets aus allen sämtlichen denkbaren Perspektiven. Sind die Gedanken auch frei, nehmen wir sie als krude wahr. Das Regiespiel gelingt: Christiane Rösinger aka Ulrike wird Fernsehpublikum und Kommissar Leinöl-Richy Müller (aka Thorsten Lannert) die Pole zwischen selbstbestimmt ausgefüllten Leben erzählen und jenem in einer Community of Housemartins, wo jeder von jedem verlangt, jeden Kleinstgedanken denken zu dürfen und diesen aber auch zu gerechtfertigen. Wir verstehen inzwischen, warum in Berlin weit über 50% der Menschen lieber als Singles leben. Schaut auf dies Ostfildern. Wo nie gutes Karma regnet. Am Fundament dringt bei Regen immer Wasser ein. Brüggemann erzählt ergebnistief von fiesen Verwerfungen durchgeknallter Menschen, die spirituell glauben,  hinzugewonnen zu haben. Den Sinn des Lebens sowieso. Baumängel und eine unbekannte Leiche. Und das Vorleben abgelehnter Mitwohnkandidaten*innen.

Fronleichnam als Happy Kadaver in der wiedergeöffneten Baugrube, weil die Bauherren den Rat zum Trotz alternative Abdichtungstechniken am Keller-Außenmauerwerk anwenden. Nun läuft die braune Plörre in die Keller und man steht vor einem Sanierungsproblem. Hier ist die Kritik beißend fassbar: Das ist unser Haus, es ist unser erstes Haus und wir haben ein Recht auf Anfängerfehler. Auf diese Weise verbeißen sich die Bewohner erstmal in der Suche nach Schuldigen. Das gilt für die Baumängelhistorie ausufernder Sitzungsprotokolle genau so wie für die Leiche, und es betrifft die Suche nach dem vermeintlichen Täter. Ein Lehrstück der klassischen Psychologie, mit Projektionen und Schuldzuweisungen der allerbesten Art.

In erster Line war der Stuttgarter Tatort am Sonntag mal eine herausragende Sozialstudie über das Wesen von gemeinschaftlichen Wohnprojekten mit esoterischem Grund-Handwerkszeug, in denen Spekulationen über ein Kapitalverbrechen Tür und Tor geöffnet wird. Mit allen Verwerfungen, Glaubensrichtungen und intersexuellen Neigungen. Am Ende bricht jede Tätertheorie in sich zusammen und der nachweisliche Sexual-Triebtäter Heinz Rudolf (Kunze) wird öffentlichkeitswirksam freigesprochen, indem er nicht mehr zu Wort kommt. Summa summarum sehr gelungen.

Man kann den Tatort im Zugriff der ARD-Mediathek sehr wohl empfehlen. Viel Spaß beim Nachsehen. Die Musik zum Tatort fertigte Regisseur Dietrich Brüggemann selbst an. Wer in dieser Art von Welt leben möchte, muss sich diesen Tatort bitte unbedingt ansehen. Gnade Euch Gott, denn er hat „Hurtz“ gesagt.

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1979/21 #Tageslied – Von nun an gings bergab -The Greatest Singer without A Voice

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Beat.IT - Find #TTT on Instagram: #Tulipstagram - On Twitter: #tuliptommy
Beat.IT – Find #TTT on Instagram: #Tulipstagram – On Twitter: #tuliptommy

► BEATSTEAKS IM WEB
Website: http://www.beatsteaks.com
Facebook: http://www.facebook.com/beatsteaks
Instagram: http://instagram.com/beatsteaks_official
Newsletter: http://beatsteaks.com/newsletter
Shop: http://beatstuff.de

In Erinnerung an einer der größten Nichtsängerinnen Deutschlands und der Welt. Wobei um das wörtlich richtig wiederzugeben, Ella Fitzgerald das wie folgt formulierte: „The greatest Singer without a Voice“.

Geil. Genau so machen wirs. Mit den Beatsteaks. Viel Spaß.

Das Tageslied auf blackbirds.tv: Von nun an ging´s bergab.

Aus gegebenem Anlass. Für Hildegard Knef soll´s schwarze Tulpen regnen. Love You 4ever.

The #blacktulip (new version) - To The Honor Of...
The #blacktulip (new version) – To The Honor Of…

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1978/21 #Facebook – Von der Zugehörigkeit in Gruppen im sozialen Netzwerk – Urlaub fürs Gehirn

Der soziale Netzzwerg (Ani/gif)
Der soziale Netzzwerg (Ani/gif)
10.01.21 #Meinungsfreiheit #Opinioncontrol
10.01.21 #Meinungsfreiheit #Opinioncontrol

Ein harmloser Post wie folgt:

FACEBOOK BILDET (AUS EINER GITARRISTENGRUPPE)

Das dazugehörige Bild:

10.01.21 #Gitarristengruppe #Facebook #DAW
10.01.21 #Gitarristengruppe #Facebook #DAW

Interessant ist nun, was folgt.

Zunächst ein kurzer Ausflug ins Internet: Klick

Weit weg ist die Antwort auf diese Frage: Was ist eine DAW? im Grunde genommen nicht. Der obige Post aus einer Gitarristengruppe auf Facebook entspringt einer Beobachtung meinerseits in den vielen Gruppen, die Sachthemen betreffen. Meine Beschuldigung der Öffentlichkeit im Allgemeinen ist ganz einfach: Hört auf, schwachsinnige Fragen zu stellen und beteiligt Euch in einer Gruppe von Menschen mit übereinstimmenden Interessen nur mit Fragen und Antworten an einer Gruppe, die für die Gruppe von Belang sind. Die einfachste Regel, die man darüber aufstellen könnte, heißt: „Erst recherchieren, eigene Erfahrungen bilden. Dann zum unklaren Rest an die Gruppe wenden. Nicht umgekehrt.“

Deswegen habe ich den Klick hier oben vorangestellt. Dort finden wir die Antwort auf die schwierige Frage Was ist eine DAW ohne weiteres.

Interessant ist aber, was in der anderen Gruppe zum Thema Musikerwitze passiert, bzw. wie der Kontext „FACEBOOK BILDET (AUS EINER GITARRISTENGRUPPE)“ nebst Fragebildchen nun umgedeutet wird zu etwas ganz anderem. Tales of Mystery and Imagination of Edgar Alan Poe. Wir lesen, um hier einige Stimmen einzufangen, zum Beispiel folgende Aussagen über den Verfasser dieses Postings:

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1977/21 #Tageslied – Die Idee ist, einen Virus mit Musik zu killen. (via Soundcloud) – Too much capitolism causes danger! Attention!

Icon #Tageslied
Icon #Tageslied

Echoes: Christof Schlingensief "Kreisende Gedanken"

Die Gedanken sind frei. Aber, horch, was kommt von draußen rein? – „Entstanden im April 2020 Corona-Zeit. Wollte herausfinden, ob Plugin-Gitarren zu einem einigermaßen überzeugenden Ergebnis führen würden.“ schreibt LessLyrics, User auf Soundcloud zu diesem Song

Kanns ja wohl gewesen sein.

Mit dem Account LessLyrics kommen textlich wenig Erklärungen. Dafür geht das Projekt ab wie Hölle. Einmal richtig laut gemacht und durchhören:
Kein Wunder, dass Mexiko jetzt doch eine Mauer bauen will. Der italienische Komponist Carlo di Marxissimo sagte einmal die berühmt gewordenen Worte: „I don´t like too much capitolism. Capito?“ Der italienische Philosophish wirkt in uns allen noch nach.

Das Lied des Tages auf blackbirds.tv: „Virus killed by music“
Bitte dem Verursacher dieser phonetischen Höllenmaschine Likes dalassen.
Ist wichtig fürs Gesamte.

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1976/21 #Shownotes – Alles neu: Die Zeit des zu großen Medieneinflusses ist vorbei.

Icon #Shownotes
Icon #Shownotes
Notizen an und Pfirsich #Banner
Notizen an und Pfirsich #Banner

Notizen sind nach einem Facebook-Relaunch verschwunden. Ärgerlich. Aus diesem Grunde übernehme ich Notizen von Facebook hierher.

[Revision alt: 01.09.20 – Revision neu: 06.01.21 #TTT]

Diese These ist bestimmt nicht falsch:

Der zu große Medieneinfluss ist eher vorbei. Denn die Medien verkommen zu Zwangsformaten. Zapping war ja schon immer state of the art: Die Abstimmung mit der Fernbedienung. Nur hatte man die Wahl nicht. Zwischen drei Fernsehprogrammen zu entscheiden, nimmt man das kleinere Übel.

Jetzt haben wir 4.500 Fernsehsender und 25.000 Radiostationen. Nicht mehr nur 300.000 relevante Musiker, weltweit. Angeblich sind es schon 1,2 Milliarden. Mit Spartenfähnchen dran, jeder Idiot kriegt jeden Bullshit, den er für Musik hält. Hübsch vorsortiert. Und ich?

Ich bin davon zu Tode gelangweilt. Ein Rezept habe ich auch nicht.

Also: Beklagt Euch nicht, was es nicht mehr gibt und dass früher alles viel besser war. Tut was Euch gefällt. Man muss sich auch mal trauen, heiße Eisen anzufassen. Bügelt Eisen!

Die Welt hat viel mehr Pippi-Faktor, als man glaubt, weil ja die Lindgren-Geschichten wieder so alt sind, dass man sich nicht traut, sich auf sie zu berufen. Irgendwann wurde Pippie uncool. Wir wissen viel mehr, weil in Zukunft alles besser würde, wie wir bereits früher wussten. Als wir Utopien hatten. Wir wünschten uns mehr Beachtung unserer Wahrnehmung. Das war Teil des Spiels, erwachsen zu werden. Nicht mehr so zu sein, wie unsere Eltern in ihrer vermeintlich zu engen Welt, in der sie uns mit Regeln und Vorschriften impften, ihre waren nicht unsere. Vielleicht stellen wir jetzt fest, dass Regeln nicht alle verkehrt waren.

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1975/21 #Shownotes – Witze-Häretiker: Wo issen da der Witz? – Soziales Benehmen! | Häufig gestellte Fragen #FAQ

Icon #Shownotes
Icon #Shownotes
Frage nicht, was Dein Sozialnetzwerk für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Sozialnetzwerk tun kannst. - Wir sind das Netz. Sei Du der Sonnenschein. #TTT #Tulipstagram - Ein kostenloser Servicehinweis.
Frage nicht, was Dein Sozialnetzwerk für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Sozialnetzwerk tun kannst. – Wir sind das Netz. Sei Du der Sonnenschein. #TTT #Tulipstagram – Ein kostenloser Servicehinweis.

Die Behandlung des Abschnitts Notizen im Facebook-Profil scheint nach einem Facebook-Relaunch (neues Outfit) im Nirvana verschwunden zu sein. Das ist ärgerlich. Nicht wenige Texte gehen unter, wahrscheinlich vor Helgoland. Es erfolgt im Nachhinein eine Textspiegelung, indem ein Text von drüben nach hüben (hierhin) übertragen wird. Bei der Gelegenheit wird er gleich revisioniert, sprachlich nochmal geschärft. Die Kategorie #Shownotes füge ich neu ein. Texte zum Vorzeigen, um Erklärungen bei Bedarf zu liefern. Dieser Vorzeigebedarf kann anderswo sein, zum Beispiel beim asozialen amerikanischen Netzwerk, dessen Name mir gerade nicht einfällt.

[Revision alt: 29.05.19 – Revision neu: 06.01.21 #TTT]

Ich leite und erfand vor längerem die Spezialistengruppe: Musikerwitze. Momentan hat die Gruppe 36.115 Mitglieder. Erfreulich. Ich habe dem witzig sein daher ständig zu huldigen. Muss immer ich am witzigsten sein? – Nöööö…. – Ich administriere, weswegen ich hier und da transpiriere. Ein Ehrenamt. Witzigkeit kennt keine Grenzen. Dieser Text gilt weltweit auch ohne Gruppe.

Es geht hier im Text nur ums übellaunige Stänkern.

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1974/21 #Gags – Stimmgerät von Jimi Hendrix Conrad ST-1000 bei eBay zur Versteigerung aufgetaucht – Direkt aus der Ostsee

Illustration: © Miguel Fernandez (2019) - All rights reserved
Illustration: © Miguel Fernandez (2019) – All rights reserved

 

Wir wissen um die weltweite Anhängerschar des Ausnahmegitarristen. Sehr schön gesehen. Da das Angebot gelegentlich auslaufen dürfte (nicht die Batterien selbst, vermutlich noch die Originale), habe ich das Angebot gespiegelt.

Als nun die hier ersichtliche Kleinanzeige auf eBay just auftauchte, fackelten wir daher nicht lange. Bitte schlagt zu. Aber nicht auf den Verkäufer ein.

.

Weiterführend

Natürlich distanzieren wir uns von allen Angaben über die Echtheit dieses Angebots, da wir das nicht selbst überprüfen konnten.

1973/21 #Tageslied – Bobo in White Wooden Houses – The Way Of Love

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Icon #Tageslied

Recording #Studio #gif #Ani
Recording #Studio #gif #Ani


Bobo in White Wooden Houses – The Way of Love

Bobo in White Wooden Houses – The Way of Love
Film by Jarek Raczek
Production Assistance: Flora Camille Jung
Recorded live in December 2020
Track mastered by Zafer Kurus
Lyrics: Hohelied der Liebe /Corinthians 13
Music by Bobo

The Way of Love
If I speak in the tongues of men and of angels, but have not love, I am a noisy gong or a clanging cymbal.

Die Wege des Herrn sind unerfindlich.

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1971/20 #Tageslied – When Winter Comes – Paul McCartney (McCartney III) – Some influential stuff of the Man I used to love for more than A day in a life

Icon #Tageslied
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Record Release 12.2020 #McCartneyIII #PaulMcCartney #RecordRelease
Record Release 12.2020 #McCartneyIII #PaulMcCartney #RecordRelease
The 2021 Grassroot Movement Edition - Illustration: © Miguel Fernandez (2019) - All rights reserved
The 2021 Grassroot Movement Edition – Illustration: © Miguel Fernandez (2019) – All rights reserved


#PaulMcCartney #McCartneyIII #WinterBirdWhenWinterComes
Paul McCartney – When Winter Comes (Official Music Video)

Must fix the fence by the acre plot
Two young foxes have been nosing around
The lambs and the chickens won’t feel safe until it’s done

I must dig a drain by the carrot patch
The whole crop spoils if it gets too damp
And where will we be with an empty store
When winter comes

When winter comes
And food is scarce
We’ll warn our toes
To stay indoors
When summer’s gone
We’ll fly away
And find the sun
When winter comes

I must find the time to plant some trees
In the meadow where the river flows
In time to come they’ll make good shade for some poor soul

[Repeat chorus]
[Repeat verse 1]
[Repeat chorus]

And find the sun
When winter comes

Music video by Paul McCartney performing Winter Bird / When Winter Comes. Capitol Records; © 2020 MPL Communications Ltd, under exclusive license to UMG Recordings, Inc.

Wenn 2020 ein Scheißjahr war, wie wird erst 2021 werden? Teile der deutschsprachigen Weltbevölkerung sind zum Trösten Bestandteil einer weltweit einzigartigen Grassroot-Bewegung, an deren Wurzeln niemand ziehen kann, Mitglieder der Spezialistengruppe:Musikerwitze auf Facebook. Allerdings blicken wir harten Zeiten entgegen. Facebook ändert gerade die Technik und Communityregeln für Gruppen und entzieht damit Administratoren und Moderatorinnen teils ihre Steuerungsmöglichkeiten. Die waren erfolgreich und man zog eben doch, wie ein Landwirt, an den Wurzeln, Rüben und Ranunken, um gegen unerwünschte Moves einer Gruppe gegenzusteuern.

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#1970.20 #Positionen – Das Wesen dieser Mediokratie in Zeiten sozialer Netzwerke und ein Besäufnis zu Weinnachten #Hicks

Icon #Positionen
Icon #Positionen
Auf´n Punkt #TTT #Tulipstagram
Auf´n Punkt #TTT #Tulipstagram
Die Menschen heutzutage sind alle so nervös.
Über jede kleine Kleinigkeit da werden sie giftig bös.
Schimpft einer auf den andern,
Dann sing ich voll Humor,
Damit er nicht mehr schimpfen soll,
Mein kleines Liedchen vor:
Wer schmeißt denn da mit Leben,
Der sollte sich was schäm‘!
Der sollte auch was ander’s nehm‘
Als ausgerechnet Leben.
(Claire Waldoff, geändert)

Das Wesen dieser Mediokratie in Zeiten sozialer Netzwerke – Vom sozialen Netzzwerg

Immer mehr verkommen öffentlich geführte Diskussionen im teils erbittert geführten Streit über Senderformate, die sich mit Comedy, Clownerie und komödiantisch geführter Pedanterie befassen. Inzwischen haben wir etliche solcher Formate, die in den letzten zwanzig Jahren aus dem Boden schossen.

Sie heißen Extra3, Nuhr, Böhmermann und haben große Zielgruppen.

Zu beschäftigungslose, selbsternannte Kritiker brüskieren sich am Folgetag ihrer Ausstrahlungen in analytisch klug meinendem Diskurs und sezieren jeden gesagten Satz. „Warum Nuhrs nationalsozialistische Sprüche gefährlich sind,“ weiß einer auszudeuten. Dass Böhmermann die Kinder instrumentalisiert, weil er sie „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ singen lässt.

Schöne, schaurige Weihnachten.

All die geführten Diskussion zeigen uns vor allem eines auf: Nichts.
Sie sind überflüssig wie ein Kropf.

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1969/20 #Tageslied – AKTuelle Fotos von SIBC – Spielman in Bad Company (Album Release) – Monumentale Erektionsmöglichkeiten!!!

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Essentials: Ich will doch nur spielen!
Essentials: Ich will doch nur spielen!


AKTuelle Fotos

SIBC — The Deutsche Album
Guten Tag, ich hoffe, Sie haben jetzt gute Laune……… Die Regierung will niiicht, dass Sie unser NEUES ALBUM hören! Bekannt aus ZDF und RTL, die PLATTENFIRMEN siind außer sich! DABEI IST ES SO EINFACH, SIE WERDEN STAUNEN!
Wir lehnen oft das Recht ab, nehmen aber das Nutzlose. Es ist Zeit, unser neues Projekt offiziell vorzustellen. Sie können die Details auf SPOTIFY und BANDCAMP selbst herausfinden. Alle Ihre Wunsche wurden bisher von uns berucksichtigt!
Auf den ersten Blick scheint Ihnen dieeeeser Vorschlag völliger Unsinn zu sein, da Sie eine erwachsene Frau sind und Manner wie Handschuhe nie gewechselt haben. Seien Sie aber der erste der zustimmt! Löst eine SOFORTIGE (in weniger als 3 Minuten) monumentale Erektion aus, von einer GRÖSSE, einer KRAFT und einem AUSMASS, das nie da gewesen ist!! Und hart wie stahl! Es ist keine Hexerei oder Zauberei, nur kalter, harter gesunder Menschenverstand. Können wir Geld von $15.356.669 überweisen?
SIIE WEERDEN EES NIICHT BEERÄUEEN!
LOL…
SIBC – the Deutsche Album!
#sibc #thedeutschealbum #eidelwyld #hamburg #eidelstedt #coronablues #musik #kunst #leavenoonebehind #happy

Bockwurst und Brötchen: Darf´s auch ein bisserl vom Senf sein? – Süßen? Scharfen? – Egal. Ich erinnere noch, wie Anfang der Achtziger Jahre Schlucki aus Zehlendorf (Band Sky Hook) Gitarre spielte für alle, das Stück: Tamara, die tanzende Fleischwurst. Hier knüpft Bockwurst mit Brötchen direkt an. Und allerdings ist heute alles viel zeitgenössischer.

Weißt Du noch, wer ich bin? Ron Spielman (g, voc), Joh „Monojo“ Weißgerber (b), Uwe Breunig (dr) und Werner Goldbach (kb) haben sich erneut eingeschlossen und in einem neu errichteten Studio neues Material aufgenommen. „The Deutsche Album“ heißt das Machwerk, dass jetzt überall direkt ansteuerbar ist. Es soll ja auch passen. Hör mal, Ronny, hör mal, lass es bloß nicht sein mit der Gitarre. Wie Karnickel geht das los. 

Da kam mal einer an und sagte, Alter, bist Du nicht? Ich sagte Nein. Na endlich erreich ich Dich mal, alter Freund Ron. Jetzt wo die Tage wieder dunkler werden. Und kälter. Mit Autotune, Synth-Arpeggios, Geräuschecluster, Soundklaut. Fest steht vor allem eins: Das The Deutsche Album ist ein schräges Stück Musik. Von wegen Four On The Flour. Vorbei, vergessen, verzeihen. Finger drauf. Auf die Frau, auf die neuen weißen Schuhe. Und so fort.

Heilige Scheiße, ist das geil.

Haltet mal den Finger drauf. Iss heiße Scheiße. Noch 1 Jazz.

Du gehst mir unter die Haut! Schappöchen - https://blackbirds.tv Zur Musikszene im weltweiten Berliner Speckgürtel
Du gehst mir unter die Haut! Schappöchen – https://blackbirds.tv Zur Musikszene im weltweiten Berliner Speckgürtel

 

 

 

 

1968/20 – #Tageslied – Hey Leute, es weihnachtet. Ich habs befürchtet, aber: I´m cool with it – Mit Janine Villforth

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Janine Villforth (Quelle: Privatarchiv)
Janine Villforth (Quelle: Privatarchiv)


VILLFORTH – Cool With It

Stay up to date and follow VILLFORTH on her journey:
http://recordjet.promo.li/CoolWithIt
http://instagram.com/villforthmusic
http://facebook.com/villforthmusic
http://villforthmusic.com

Janine Villforth tut, was sie macht, offenbar sehr gern und gehört für uns zu den absoluten Ausnahmetalenten guter, einprägsamer Popmusik in Berlin, die oft schöne, berührende Texte enthält. Wie Villforth Musik anrührt und zu Ende bringt, was zu tun ist, findet bereits in den ersten Momenten ihrer Beats und Melodien keinen Ausschalter mehr.

Man kann ihre Musik anmachen und dann macht sie uns an, ihre Musik. Wunderbar, weiter so.

Wir bleiben wohl gewogen, aber auch gespannt. Folgt den oben gezeigten Links. Man kann diesen Beitrag auch einen Tagestipp nennen.

Der Berichterstatter

1967/20 #Tageslied: Es ist wirklich nicht sein Tag – der Hund wurde gepfändet

Icon #Tageslied
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Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)
Lindgren (Foto: Frizz Feick, via Instagram)

NICHT MEIN TAG
es ist immer wieder schön zu sehn
dass selbst die doofen tage irgendwann zu ende gehn
denn das war heute, mit verlaub gesagt,
wirklich nicht mein bester tag.

das telefon klingelte um halb sieben
ich bin natürlich noch im bett geblieben
zwei stunden später klopft es an der tür
und ein gerichtsvollzieher steht vor mir

der hund sprang pflichtbewusst vom hundekissen
und hat genussvoll ins gerichtsvollzieherbein gebissen
es tut mir leid, der typ hat´s überlebt
und mir ´nen kuckuck auf den hund geklebt

um 11 kam post, ich hatte schon so böse ahnungen
denn außer werbung, 13 allerlezzte mahnungen
ein böses strafmandat für viel zu schnelle raserei
300€ und 4 punkte waren auch dabei

ich ging dann erstmal, um mich reinzuwaschen
um etwas feuchtigkeit an den gestressten kopf zu lassen
doch für die dusche war es längst zu spät
die hatten mir das warme wasser abgedreht

dann kam ne mail von meiner bank, „sie sind so in den miesen
wir haben 17 überweisungen zurückgewiesen
ihr girokonto ist schon lang die reinste trauerfeier
über ihrem kopf, da schweben insolvente pleitegeier“

ich beschloss dann, mich mal wieder kräftig zu besaufen
und mir vom lezzten geld nen wirklich guten wein zu kaufen
doch das desaster nahm dann seinen lau
die hatten mir den ohne alkohol verkauft

es ist immer wieder schön zu sehn
dass selbst die doofen tage irgendwann zu ende gehn
denn das war heute, mit verlaub gesagt,
wirklich nicht mein bester tag.

Text und Musik: Frizz Feick, Reetpoet, Insel der Glückseligen Pellworm

Weiterführend

* Website Feick
* Spotify Mehr Radio Frizz hören 🎧 10 Meter bis zum Mehr, circa

1966/20 #Video – Das Torsten Zwingenberger 4tet – It must schwing – Schwing doch einfach Dein Ding-A-Linga-Ling?

Videokamera (gif/ani)
Videokamera (gif/ani)


05.10.2020 – 19.00 Uhr – TORSTEN ZWINGENBERGER 4TET

TORSTEN ZWINGENBERGER 4TET
Patrick Braun (sax),
Kenneth Berkel (piano),
Carmelo Leotta (bass),
Torsten Zwingenberger (drums/percussion)

Hinter diesem Bandnamen verbirgt sich ein Quartett, zu dem sich vier exquisite Berliner Jazzmusiker zusammengefunden haben. Der Meister am Schlagzeug ist sowohl im Jazz als auch im Swing zuhause. Bekannt geworden ist er außerdem als Blues- und Boogie- Woogie-Begleiter. Die Prämisse „It must schwing“ des vor den Nazis nach New York geflohenen deutschen Gründers des berühmten Jazzplattenlabels Blue Note, Alfred Lion, ist auch das Motto der Band.

Gespielt wird moderner Swing, Hardbop, Cooljazz oder auch mal brasilianisches und funkiger Souljazz in einer Mischung aus American Songbook Titeln und Eigenkompositionen der Bandmusiker.

Weitere Infos und Fotos auf: www.greve-studio.de

Diesen Beitrag widmen wir dem unvergessenen Nero Brandenburg und seinem Klassiker: Mein Ding-A-Ling.

Der Berichterstatter

1965/20 #Tageslied – Plückhahn & Vogel – Not Systemrelevant

Icon #Tageslied
Icon #Tageslied


Plückhahn & Vogel – Not Systemrelevant

Das Video zur Situation von Plückhahn & Vogel
Musik & Text: Dietrich Plückhahn
Tonaufnahme: Tonmacherei, Martin Anding (www.tonmacherei.de)
Videoaufnahme & Schnitt: Daniel Vogel
Gastauftritt: Andi Bühler
Alle weiteren Infos über Plückhahn & Vogel findet ihr unter:
www.musik-satire.de

Meine Freundin Abby Rot hat mir gerade dieses Video überspielt, direkt aus Londonberry.

Ich hab es mir schnell angeschaut und zu dieser Website die Systemrelevanz hergestellt, sie bejaht und nun kann hier das Lied des Tages sprießen.

Lasst Euch nicht verdrießen!

1964/20 #Positionen – Warum sich ganz Deutschland schämt und wie es richtig ist

The #blacktulip (new version) - To The Honor Of...
The #blacktulip (new version) – To The Honor Of…

Sophia Magdalena „Sophie“ Scholl (* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München) war eine deutsche Studentin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Sie wurde aufgrund ihres Engagements in der Widerstandsgruppe Weiße Rose gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Scholl von nationalsozialistischen Richtern zum Tode verurteilt und am selben Tag hingerichtet.

Die Erwähnung bzw. Würdigung von Sophie als Stellvertreterin einer ganzen Gruppe von Hingerichteten, Opfern des deutschen Nationalsozialismus, erfolgt vor dem Hintergrund einer Banalisierung des Banalismus auf Querdenker-Demonstrationen, auf denen jüngeren Menschen ganze Wissenskontinente wie arktische Eisberge abhanden kommen. Eisberge können doch weinen. In denen diese Menschen kaum noch Wissen und geschichtliche Fakten einzuordnen vermögen, in einem den unverstellten Blick aufs Ganze behindernden Ich und (nochmals) Ich (und …Ich und Ich)-Faktor von Selbstbezogenheit, Selbstüber- und gänzlicher Fehleinschätzung.

Trauerkerze (ani/gif)
Trauerkerze (ani/gif)

Gedenk- und Trauerkerze für Sophie Scholl und alle weiteren Hingerichteten des Prozesses gegen Mitglieder der Weißen Rose (1943) – Wir werden Euch nicht vergessen.

Dem steht ein Gedenken an eine Unbestechliche der Völker gegenüber, eine junge Frau, die weder Angst hatte, für das Richtige einzustehen, noch die Konsequenzen zu tragen. In unserer Tradition des Gedenkens war Mut zur Wahrheit nämlich kein Fehler, sondern das Besondere, das wir uns möglicherweise selbst nicht in ähnlichem Maße zutrauen würden. Insofern ist die Erinnerung an Sophie Scholl voller Liebe und aufrichtiger Bewunderung. Weniger ist nicht denkbar, greifen wir den Kontakt zu unserer Bildung einmal komplett neu auf und gehen wir die geschichtlichen Fakten ihres zu kurzen Lebens durch. In einer Verfilmung spielt dieses Leben eine nachzuvollziehende Rolle, ist recherchierbar und nicht mit ungebildetem, schmerzhaft geschwätzigem Blabla wegzureden. Wir leben nicht in Schwätzingen. Darauf müssen wir beharren. So ist es richtig.

Wir sind es den Geschwistern Scholl, der Weißen Rose als Organisation des Widerstands und als Stellvertreter dieser Gruppe Sophie Scholl schuldig, unseren Respekt auszudrücken, unsere Bewunderung, unser Mitgefühl und Menschen im Jahre 2020 zu vermitteln, dass es das Privileg der Gewürdigten ist, dass wir an Erinnerung an sie nicht ablassen werden. Niemals wieder Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass gegen Diversität der Menschen in sexueller, religiöser oder rassistischer Hinsicht. Wir evaluieren das bessere Deutschland von hieraus.

 

Unvergessen - hingerichtet durch Justizmord - Sophia Magdalena „Sophie“ Scholl (* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München) #TTT #Tulipstagram
Unvergessen – hingerichtet durch Justizmord – Sophia Magdalena „Sophie“ Scholl (* 9. Mai 1921 in Forchtenberg; † 22. Februar 1943 in München) #TTT #Tulipstagram
Ich möchte kein Eisberg sein
am warmen Polar.
Ich möchte auch richtig schreien,
denn nichts ist wunderbar.
#Lyrics aus meiner persönlichen Grauzone, frei erfunden

Liebe, Licht, Respekt – Und ein gemeinsames Gedenken an Sophie Scholl an dieser Stelle.

🖤🖤🖤🌷

 

(Dieser Text erschien am 23. November 2020 auf Facebook als Würdigung in der Spezialistengruppe:Musikerwitze als Antwort/Reaktion auf die furchtbar gedankenlosen Redereien einer Querdenker-Demonstrantin in Kassel.)

Nachgedanken zum Leitartikel (nachträglich hinzugefügt)

Das soziale Netz und der Diskurs

„Gepriesen sei der Mensch, der nichts zu sagen hat und trotzdem schweigt.“ (Frizz Feick, gestern über Redensarten seines Vaters, nachdenklich)

Wir können solche Texte wie diesen ins soziale Netz setzen. Wir müssen allerdings gewärtigen, dass immer da, wo jemand Texte solcher Art hineinstellt, zwangsläufig in kürzester Zeit auch jeder noch etwas dazu zu sagen hat. Viele sagen gute Dinge, manche aber durchaus nicht. Hier sind Kategorien wie Anstand, Respekt und Konsens wichtig.

Immer diese Diskussionen um des Kaisers Bart. Es gab mal eine Band, die hieß: „Notorische Reflexe“.  So liegt die Sache hier, ganz einfach auf der Hand. Ich habe notorische Reflexe. Es sind Impulse, mich zu bestimmten Dingen zu äußern. Klar hat jeder andere Reflexe. Dennoch glaube ich ganz fest daran, dass wir ein ganz bestimmtes Pflichtenheft haben, so eine Art minimalen gesellschaftlichen Konsens der Guten (Demokraten). Für mich gehört dazu, darauf hinzuwirken, dass sich ein Deutschland 1933-1945 oder eine Abwandlung davon nicht mehr wiederholen kann.

Nun kommen wir miteinander darüber ins Gespräch, virtuell, und es wird um Worte, Satzstellungen usw. gerungen. Dabei ist das doch im Kern vollkommen überflüssig.

Man kann eine Würdigung wie die hier oben nicht vernünftig angreifen. Ja, aber! ist nicht. Wenn wir nur in etwa vergleichbare Werte und Vorstellungen haben. Ich schreibe solche Texte nicht auf der Suche nach möglichst viel Dissens. Stark strittige Tagesthemen würde ich gar nicht groß öffentlich anreißen. Der Impuls, der oben von einem Kommentator öffentlich „antriggern“ genannt wurde, ist das Andenken und die Liebe zum Werk der Widerstandskämpferin Sophie Scholl und dass dieses niemand in die Relativität zu ziehen berechtigt ist.

Bzw. dass das banalisiert wird, das Böse mit leichtfertiger Geschwätzigkeit zu banalisieren (Hannah Arendt). Mich ficht an, dass wir es Anderen nicht erlauben, bedeutende Dinge und Sachverhalte allzu leicht daher zu nehmen, um sie sich anzueignen und sie damit zu entwerten. Auch keinem Gauland erlauben wir hier seinen Vogelschiss.

Ich sehe eine große Entwicklung der Verdrängung, des Vergessens und der Geschichtsverfälschung. So lange es mir möglich erscheint, werde ich beherzt dagegen einschreiten. Dabei ist das Thema sogar komfortabel. Hier kann doch kein vernünftiger Mensch etwas dagegen einwenden wollen, wenn wir diese schrägen Vorkommnisse (Jana fühlt sich in Kassel wie Sophie Scholl) vollkommen rechtzeitig geraderücken. Was das mit sich antriggern lassen zu tun haben soll? Ich weiß es nicht.

Wenn es was über mich aussagt, ja bitte, sehr gern sogar: Ich habe mich mit dem Nationalsozialismus seit meiner Schulzeit umfassendst auseinandergesetzt. Ich meine, ganz wirklich umfassendst. Ich kenne fast jeden Gesichtspunkt dieser Zeit. Und ich bin durch Auschwitz gelaufen und habe mit Freunden dort um die Opfer geweint. Das war erst in den 2000er-Jahren.

Ja, ich bin sehr offenporig, wenn es um diese Zeit geht und viele Biographien wie die der Geschwister Scholl verdienen es einfach nur, sie in Ehren zu halten und jeden Versuch einer Beschmutzung ihres Andenkens ganz entschieden zu entgegnen. Dass heute 22-jährige Menschen sich auf Demos hinstellen und „schwafeln“, ertrage ich nicht, selbst wenn wir das unter dem Recht auf freie Meinungsäußerung hinzunehmen haben. Aber es ist keine Meinung. Es ist bullshit, oberflächlich, dämlich, falsch und vom Wohlstand genährt. Das nur ganz kurz zu den Kommentaren. Der Beitrag hier heißt #Würdigung. So ist er verschlagwortet worden und genau so war es mir ein Anliegen.

1963/20 #Positionen – Warum Facebook zeitnah Inhalte entfernt, die nicht den dortigen Standards entsprechen

Icon #Positionen
Icon #Positionen
20.11.2020 Facebook-Sperrung #Muttizettel
20.11.2020 Facebook-Sperrung
#Muttizettel

Zu dieser unverhofften Sperrung für 7 Tage kann auch der abgefeimteste Facebook-User nicht viel Vernünftiges beitragen.

Sollte er es aber tun, so bittet man schon mal -wegen Corona- um Verständnis und bedankt sich auch gleich ganz artig dafür, Beschwerden nicht bearbeiten zu können.

Soviel steht fest:
* Es gibt einen weiteren Programmierversuch, um ohne Einsatz von Personal Systemüberschreitungen von Extremisten, Terroristen und dgl. aufzuspüren und diese zu blockieren.
* Hinzu kommt das bereits getestete, aber nicht funktionierende System der Aussperrung für 7 Tage. Dafür gibt es dann ein digitales Führungszeugnis.
* Und ganz egal, ob der beanstandete Inhalt richtig war, also nach demokratischen Maßstäben hätte gepostet werden dürfen, gibt es einen Eintrag ins Klassenbuch.
* Nächstes Mal sind es dann vierzehn Tage. Oder gleich ein ganzer Monat.

Man kann nichts machen.
Oder ein Gericht bemühen.

Das Facebook-Beaufsichtigungssystem für eine umfassende Content-Kontrolle:
Niemand versteht es.
Jahrelang ist es in Ordnung, etwas Belangloses zu posten.
Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht in fünf Jahren zufällig entdeckt wird.

Um umgehend aus dem Verkehr gezogen zu werden.
Das hindert einen daran, noch vernünftig zu denken.
Und gerecht. Also gerecht zu denken.

Aus der Beschwerdeführung meinerseits

Ich kann mich kurzfassen: Facebook setzt einen Algorithmus ein, um „Selektorenbegriffe“ zu filtern und wenn diese zutreffen, wird die Sperrung automatisiert erledigt. Einspruch dagegen funktioniert nicht. Das Problem ist, dass das Selektorensystem nicht intelligent ist. Es ist weder nach deutschem noch nach internationalem Recht verboten, „Deutschland Deutschland über alles“ als Satzphrase zu gebrauchen. Weder im Zusammenhang mit dem gezeigten „Erziehungsbeauftrags- zettel“, noch aus anderen Gründen kann die Formulierung beanstandet werden. Sie ist und bleibt zulässig und ist von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Soweit Facebook die erste Strophe des Deutschlandlieds sperren will, was man vermuten kann, kann ein zufälliger Textauszug nicht für eine Sperrung für 7 Tage als Begründung herangezogen werden. In Deutschland ist es verboten, die erste Strophe zu singen. Es ist nicht verboten, die erste Strophe komplett zu zitieren, z.B. um zu sagen, diese Strophe solle man in Deutschland nicht singen. Jeder vernünftige Kontext mit Sprache ist immer erlaubt. Facebook muss offenbar noch sehr viel üben, insinuativ komplexe Textfragmente auszudeuten. Hier, in diesem Fall, ist das vollkommen daneben gegangen. Peinlich. Peinlich auch, dass man dagegen nichts unternehmen kann. Geradezu lächerlich ist der Hinweis auf Terrorismus, Diskriminierung und dgl. – Lächerlich ist, etwas seit Juni 2015 unbeanstandet zu lassen, um es im November 2020 plötzlich zu sperren. Schon daran sieht man, dass die Sperrung rein willkürlich erfolgt, weil man jetzt (endlich?) technische Mittel hat, gegen diese kurze Paraphrase vorzugehen.

Warum hast Du diesen Inhalt gepostet? fragt man mich.
Der Zweck des Posts ist unmissverständlich. Gezeigt wird ein so genannter Muttizettel (Erziehungsbeauftragung nach Jugendschutzgesetz, Foto), darüber steht geschrieben: „Deutschland Deutschland über alles!“ Hiermit kommt zum Ausdruck, dass es in Deutschland eine sehr, sehr hohe Regelungsdichte mit Gesetzen und Vorschriften gibt und dass (ich) das beanstandungs- und kritikwürdig finde, es ist eine Entwicklung hin zu einem kleinlichen, bis ins letzte ausformulierten Gerechtigkeitsstaat im Gange, in dem ohne bestimmte Vordrucke und Formulare nichts mehr möglich ist. Dieses drückt der Post für jeden unbefangenen, normal gebildeten Leser aus. Er drückt nichts eins von dem aus, was Facebook programmiert hat als „digitalen Anfangsverdacht“. Ich bin insgesamt dessen komplett unverdächtig. Ich bin im Gegenteil besonders sensibel, was bspw. die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland betrifft und gelte überall als besonders geschichtsdetailkundig, diese Zeit betreffend.

Geht es dabei um wichtige gesellschaftlich relevante Themen, werde ich gefragt.
Das ist Ansichtssache. Ich bin grundsätzlich nicht auf Facebook, um andere Menschen zu agitieren. Der gepostete Inhalt verstößt weder gegen deutsches, noch internationales Recht und ist von der Meinungsfreiheit abgedeckt. Etwas anderes zu sagen ist grundlegend falsch. Dieses wäre auch vor deutschen Gerichten ohne jeden Zweifel durchsetzbar.

Neueste Erfahrungen mit Sperrungen

Im Facebook-System sind Neuerungen zu bemerken.

Das System einer Beanstandung von Sperrungen hat noch nie gut funktioniert. So auch im heutigen Fall einer nicht vorhersehbaren Sperrung. Update: 21:30 Uhr: Facebook hat offenbar wieder einen Schalter umgelegt und die Sperrung beseitigt. Benachrichtigt wurde ich darüber nicht. Im Gegenteil.

Nach der ersten Beschwerde wurde mir mitgeteilt, der Post verstoße gegen Gemeinschaftsstandards und man bleibe bei dieser Ansicht (siehe oben).

Neu ist eine Art übergeordnetes Weltgerechtigkeitsgremium, dessen Website hier zu finden ist.

Die hier eingerückten Fragen und Antworten (oben) sind aus dem Beschwerdevorbringen des Berichterstatters auf der vorstehend genannten und verlinkten Website. Kurze Zeit, nachdem von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wurde (etwa gegen 20:45 Uhr) funktioniert nun Facebook wieder, ohne dass jedoch irgendeine Updatenachricht eingetroffen ist, die dieses updatet. Still ruht der See.

 

1962/20 #HIStory – Flammende Jugend, paraphernalischer Mystizismus und Flower Pauer at its best: „Flaming Youth“ (1970)

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Flaming Youth (with Phil Collins) – Koln, Germany (1970)

Phil Collins with his first band Flaming Youth
Broadcast on December 24th 1970 on WDR Koln Germany
Intro
Earthglow
Weightless
The Planets (Mars – Bringer of War) (Jupiter – Bringer of Jollity)
Changes
The Planets (Venus – Bringer of Peace) (Saturn – Bringer of Old Age)
In The Light of Love
Pulsar
The Planets (Neptune – The Mystic)
Weightless (End titles)

„Arche II – Eine musikalische Pop-Expedition ins All“ – Der äußerst talentierte Herr am Schlagzeug Phil Collins sitzt hinter den Kesseln der Musikgeschichte und spielt sich den Arsch ab. Man sieht ihm seine flammende Jugend nicht an, denn er sitzt vornübergebeugt. Nicht grade aufrecht. Wir schreiben das Jahr 1970. Kurze Zeit später wechselt Collins von der Jugendsünde zu einer Band namens Genesis. Gleichsam außergewöhnlich kommt einem Flaming Youth daher, roh ist der Holzschnitz, wild und frei ist die Attitüde des Musikalischen und immer wieder bricht irgendwie schon das spätere Brand X-Playing des Schlagzeugers Collins durch. Viele haben vergessen, Collins ist ein mehr als nur passabler Schlagzeuger. Nur Jimmy Page (Led Zeppelin) witzelte: „Für Zeppelin ist er nicht geeignet, Phil übt nicht genug.“ (als Ersatz für John Henry Bonham, Aussage ca. 1985 – Live Aid-Zusammenhang). Alles im allem sehens- und hörenswert liefert die Band ein hippieesques Spielvergnügen ab. Phil Collins singt einen Song allein. Geiles Oeuvre. Geile Band.

Digital überarbeitet hat die Sendung vom 24. Dezember 1970 der WDR Köln Billfilm (4.930 Abonennten), der dann auch bittet, ihm einen Kaffee zu kaufen. Der Coffeeshop für Spendierwillige ist verlinkt.

Weiterführend

1961/20 #Tageslied – Songs of Freedom, mentale Sklaverei und der Binzfaktor des Ostens

Icon #Tageslied
Icon #Tageslied
Rote Lippen #Grafix
Rote Lippen #Grafix


Sascha + Maik / Improvisierte Session an der Strandbar 28 / Binz

Sascha „The Pascha Sinisa Licanin und Maik Juch stehen an der Bar, an der Bar, an der Bar,

Mensch, was machen die denn da? – Da fliegt uns doch das Blech weg.

Rastamann, Robert „Nesta“ Marley, spiritueller jamaikanischer Gott, hier dargeboten wie in einer Fugees-Dublette des Songs „Killing me softly“ – und zwar mit this Song.

Holla, der Meerbusen.

Ich schäume schon vor Gischt.

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1960/20 #Recordrelease – Stephan Graf von Bothmer legt vor: Hinter verschlossenen Türen

Icon #Tageslied
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Banner Record Release

„Stephan v. Bothmer gehört zu den angesagtesten Stummfilmmusikern in Deutschland.“ (Komische Oper Berlin) Der Pianist füllt Konzertsäle auf fünf Kontinenten mit seinen spektakulären Stummfilm-Konzerten. Bisher hat er über 600 Stummfilme vor über 110.000 Gästen vertont. Das hätte er sich selbst nie träumen lassen. Es sind einfach immer mehr geworden.“ Aus stummfilmkonzerte.de (Link unten)

Es sind Parforceritte von Stephan Graf von Bothmer auf 88 nebeneinander angeordneten Tasten. Häufig begleiten sie die Stummfilme vergangener Zeiten, womit sich von Bothmer einen Namen erspielt hat. Jetzt legt der Tastengraf einen weiteren Tonträger vor. Daraus koppelt blackbirds.tv den Titel Behind closed Doors als Tageslied aus und bringt den blaublütigen Tastenmann zu Gehör.

Die Liste der geeigneten, zuverlässigen und nachhaltigen Pianisten in Berlin ist nicht zu lang und bleibt damit überschaubar. Wir lassen einige weg, aber viel mehr als Bene Aperdannier, Stephan Graf von Bothmer und Lorenz Kellhuber fallen einem erst einmal nicht gleich, also sofort ein. Schon diese drei Namen wirken auf so unterschiedliche und unvergleichliche Art und Weise. Einer ist ein fleißiger Auftragsarbeiter im Weinberg des Herrn, coacht u.a. The Voice of Germany, wirkt als Professor an den Akademien der musikalisch schönsten Künste, gibt Workshops und reist mit Lily Dahab ins Esperanto Gesamt-Lateinamerikas. Unter anderem. Der Andere gilt als nationale Jazzgröße an den Tasten und bearbeitet seit vielen Jahren beim Label Blackbird Music von Andreas Hommelsheim seine vortrefflichen Tastenkünste, das Zuhören und Besuchen seiner Konzerte gilt als lohnen wollende Investition in einen Zustand seelischer Gesamtzufriedenheit. Von Bothmer, Graf Stephan hingegen steht ständig für Stummfilmkonzerte, wie es bereits oben eingehend beschrieben ist. Nebenbei gefragt: Ist es nicht wunderbar, was hinter verschlossenen Türchen erdacht wurde? Sind jene Türchen nicht auch Himmelspforten des unmittelbar bevorstehenden Adventskalenders? Knock,  Knock, Knockin on heavens door.

Momentan fürchten viele Musiker und ihre Zuschauer in Livekonzerten, dass die Eventskalender der Veranstaltungskalenderbranche auf Dauer zubleiben könnten. Dass es nicht dabei bleibt, einen Lockdown light zu veranstalten. Die Freiheit der künstlerischen Entfaltung steht auf dem Spiel. Auftritte fallen aus, Musiker setzen sich still wie der Weltfrieden vor ihre Homecams und zelebrieren den künstlerischen Gesamtnotstand so wie Jan-Josef Liefers, Tatortkommissar mit recht gut planbarem Einkommen, aber auch Musiker mit vielen ausfallenden Gigs.

Stephan Graf von Bothmer kann einen durchaus glücklich machen, wenn man nur bereit ist, offenporig anzuschwitzen. Und nun fließen die Säfte der Sehnsucht. Schaut Euch das Wirken dieses Manns näher an. Niemand hat die Absicht, derartiges zu bereuen.

Weiterführend