Bobby McFerrin & Chick Corea Duet – Spain – Live Bobby McFerrin & Chick Corea Duet – Spain – Jazz à Vienne 2012 Produced by : Zycopolis Productions Directed by : Patrick Savey #jazzavienne : http://www.jazzavienne.com Denk ich an Spanien, denk ich an Olivenöl, spanische Wurst, Serranoschinken und (leider) auch an Stierkampf. Nein, das ist … Weiterlesen
INGA RUMPF – LOVE HURTS – LIVE IN DER FABRIK Es gibt Duette, die maßgeschneidert sind für manche Interpreten! Wie die Ballade „Love Hurts“ von Felice und Boudleaux Bryant, die Inga Rumpf und Helmut Krumminga mit so viel Hingabe performen, dass man kaum zu atmen wagt. Gänsehaut-Feeling in der Hamburger „Fabrik“, erlebt und aufgezeichnet am … Weiterlesen
Chick Corea acoustic band & Bobby McFerrin „Autumn Leaves“ Chick Corea: piano John Patitucci: bass Tom Brechtlein: drums Bobby McFerrin: vocals Jazz ist am Instrument nicht feige. Jazz traut sich was. Von wegen Kosakenzipfel: Jazzwipfel, bisschen älteres Video: Jazzgipfel, Liederhalle, Stuttgart, Germany 13th July 1988 Das Video bezieht sich direkt auf die im vorherigen … Weiterlesen
Was gibt es nur in Ostfriesland? Ein volles Haus in Leer: „Der reine, ursprüngliche Beat ist Musik. Er ging aus der Jazzmusik hervor. Jazz entstand aus reiner Freude an Rhythmus und Klang, aus den echten Gefühlen der amerikanischen Neger, Schienenarbeiter, Baumwollpflücker, Mississippi-Schiffsleuten oder Hafenarbeitern in New Orleans. Jazz ist fröhliche, aber ernstzunehmende Musik.“ Jürgen Lemke, Schüler, (Zitat des Tages) – Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer 12/1967
In den Arbeiten von Schülern muss man differenzieren zwischen dem, was Schüler Lehrern zum Munde reden, um gute Noten abzustauben. In Plattitüden, Halbwahrheiten und „aufgeschnappten Trivia“ und solchen Gesichtspunkten, die den Heranwachsenden als schon einigermaßen aufgewachsenes Früchtchen auszeichnen. Mit Haken und Ösen. Kann sein, es ist Schleppnetzfischerei. Wir kennen Jürgen Lemke nicht, wissen nicht, ob er heute auf Norderney Krabben puhlt? Das ist unwahrscheinlich, denn dafür werden sie heutzutage mit dem Flugzeug nach Marokko verfrachtet: In ein Billiglohnland. Um dann gepuhlt und frischeverpackt wieder in deutschen Landen zu glänzen, frisch auf dem Tisch.
Ich habe weder Betriebswirtschaft noch Marketing studiert, sondern bin gelernter Feingerätemechaniker. Die Musik ist aber mein Leben und das verbringe ich seit meinem 12. Lebensjahr in der Firma Thomann. Mein Vater hat mir früh die Leitung des Unternehmens übertragen und mir den wertvollen Tipp mit auf den Weg gegeben, immer auf die Kunden zu hören und von ihnen zu lernen. (Hans Thomann, Vorstellung, hier)
Im Grunde ist das Rennen entschieden. Die Sache ist gelaufen.
Gewonnen haben für einen Zeitraum von zehn, zwanzig Jahren die großen Onlineversender.
Das boomende Geschäft mit dem Onlinehandel macht die Menschen nicht insgesamt glücklicher, sondern dümmer und flacher. Schreiende Schuhkäufer (Zalando) gelten als großartige werbewirksame Ikonen. Man kann nur hoffen, dass Musiker anders sind. Den Versuch, uns zu perfekten Schuhkäufern im übertragenen Sinne zu machen, erleben wir bereits. Dafür gibt es jetzt sensationelle „Bundles“. Wow. Aber wirklich große Erlebnisse im Einzelhandel sind dafür nahezu weggebrochen: Von Haptik kann niemand mehr sprechen. Das Einkaufserlebnis, in einem gutsortierten, angenehm duftenden Laden zu gehen, Dinge anzufassen und zu „begreifen“, ob wir etwas wirklich benötigen, ist dem Flatscreen gewichen. Zweidimensional gehen wir einkaufen. Per Mausklick, am Schirm.
Noch sind die entscheidenden Schlachten im Netz nicht geschlagen. Google Nose: Das Riechen am Parfüm bzw. am Satz Saiten. Google Glass, das mehrdimensionale Schauen, Scannen und nötigenfalls das Verpixeln von Privatsquäre, all das steckt noch in den Kinderschuhen. In der Zwischenzeit sind diejenigen groß und fett geworden, die zur richtigen Zeit den richtigen Riecher hatten.
DISTANCES | Frezant (Live In Venice) Veröffentlicht am 06.01.2015 Live at Marco Ponchiroli´s house in Venezia Marghera, June 2014. Musiker im Video: Marco Ponchiroli | piano Jan Grinbert | sax Georg Kolb | bass Uli Kleideiter | drums Wir sehen ein paar deutsche Musiker, und einen italienischen. Der Mitschnitt kommt aus Venedig und hat unseres … Weiterlesen
Ein Mitmusiker bekommt ePost. Es geht um die Frage, ob er weiterhin der richtige für diese Band ist. Zur Sprache kommt sein (etwas dürftiges) Engagement im Rahmen der ansonsten gedeihlich zusammenwirkenden Band. Es geht hin und her, die Auflösung erfolgt auf dem Fuße: Der Herr zieht von dannen.
Wie wird man den persönlichen Kriterien richtiger, guter Zusammenarbeit in einer Band nur gerecht? Es ist schwierig, es ist kompliziert.
Es besteht kein Zweifel: Er ist ein guter Bassist, kurz über die 25 Jahre alt, und sein Name tut hier gar nichts zur Sache. Er arbeitet an der Uni, spielt E-Bass und seit kurzem auch akustischen (Contra)Bass. Sein Zusammenspiel ist kompetent. Er weiß, was er tut. An seinem Spiel als Mitmusiker im Jazzquartett ist nichts auszusetzen.
„Bei einer unserer Fahrten mit Feeling B hatten Schneider, Flake und ich schon den neuen Bandnamen. Wir hatten den an die Wand von unserem Robur LO geschrieben: Rammstein Flugschau. Doof, wie wir waren, schrieben wir Rammstein gleich mit zwei M, weil wir nicht wussten, dass der Ort Ramstein nur ein M hat. Wir haben uns erstmal aus Quatsch so genannt, aber der Name blieb kleben wie ein Spitzname, den man nicht gut findet. Wir schafften es nicht mehr, den loszuwerden. Rammstein wollten wir eigentlich nicht heißen, das war uns zu festgelegt. Wir haben noch gesucht: Milch oder Erde oder Mutter, aber der Name war schon durch.“ – Paul Landers, Rammstein-Bandmitglied über den Bandnamen
Der „Weiße Ritter“ und nicht „Der Ritter der Kokosnuss“
Der Weiße Ritter: Das ist eigentlich ein Begriff aus der Wirtschaft.
Auf Musik angewendet, bedeutet er (für mich) folgendes:
Du suchst einen Musiker. Nicht per Anzeige, sondern auf der Basis „guter Empfehlungen“.
Du kennst Leute.
Hanspeter ist jetzt weg, doch wohin geht er? – Ganz klar: In den Orkus der Geschichte. Erst nervt Hanspeter alle mit indischen Halbweisheiten, die keiner versteht, weswegen wir sie Vollwaisheiten nennen. Dann schickt er Mord und Totschlag in die Witzegruppe und zeigt Skandalfilme von der Loveparadekatastrophe in NRW vor ein paar Jahren. Zuletzt haut ihn … Weiterlesen
Das Thema wurde heute erschöpfend diskutiert in der Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook. Wohin der Mensch nur gelangt, wenn er bereit ist, Opfer zu bringen. Datenopfer zur Ausweidung von Konsumenten- und Zielgruppeninteressen. Alle anderen bleiben hübsch anonym und haben Spaß, frei nach Sheryl Crow. Weswegen auch sie in diese unvollständig bleibende Liste der Akkordik hinein gehört.
Du bist die Tenzerin im Sturm! Du bist ein Kind auf dünnem Eis. Du wirfst mit Liebe nur so um Dich! Und immer triffst Du mich. (Ulla Meinecke/Edo Zanki, „Die Tänzerin“, CD: Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens für ewig) Okay, das war jetzt dem Ziel dieses Schreibens etwas entgegen geflunkert. In der verkommenen … Weiterlesen
Double Bass Looping – Adam Ben Ezra Crowdfunding my first album! Pre-order it and join us through the recording process – Click here – http://www.pledgemusic.com/projects/a… ★ Thanks for watching! Download my Tracks, Albums and Sheet-Music from here: http://bit.ly/AdamBenEzraShop iTunes: https://itunes.apple.com/us/album/int… This is an original loop composition called „Intro“, performed with my new Nick Lloyd 5 … Weiterlesen
Früher + heute, Beispiel: Damit er steht, muss man dranfassen, dann kommt er wieder hoch. Was lange vorm Internet jeder Schuljunge bestens wusste, ist inzwischen auch digital als Allgemeinwissen weit verbreitet. Heutzutage machen’s auch Mädchen mit einer beirrend großen Sachkunde, eine Freude. Rutscht ein Post unbeachtet und unkommentiert nach unten, weil´s keine Sau interessiert, wird … Weiterlesen
Kevin Johnson „Rock´n & Roll, I Gave You The Best Years Of My life“ (Auszug aus DDR-Lexikon) Rock´n Roll, ich gab Dir all die besten Jahre meines Lebens… (aus einem Song von Kevin Johnson) Die Definition des Rock ’n‘ Roll in einem DDR-Lexikon wurde unter Mitwirkung zahlreicher Fachwissenschaftler erstellt. „WD“ steht für West-Deutschland. Quelle: „Kleines … Weiterlesen
Tony Bennett, Amy Winehouse – Body and Soul Veröffentlicht am 14.09.2011 Music video by Tony Bennett & Amy Winehouse performing Body And Soul. (C) 2011 Sony Music Entertainment Mein Herz: Im Gedenken an Amy!
Auf diese Seite sehen wir seit geraumer Zeit davon ab, Konzerte anzukündigen. Dieses Konzert allerdings ist eine Ausnahme. Diese Website ist dem Gedenken an Pete Wyoming Bender herzlich verbunden. Gerard Battrya’s 60th Anniversary & Remember Pete… PETE“WYOMING“ BENDER MEMORIAL KONZERT GÉRARD BATTRYA & FRIENDS Valentinstag: Pete Wyoming Bender hat uns am 14. Februar 2014 verlassen. … Weiterlesen
Alice Phoebe Lou & Matteo – RED – live at The Open Stage Berlin Alice Phoebe Lou & Matteo live at www.theopenstageberlin.de Auf blackbirds.tv findest Du weitere Videos und Informationen von Alice Phoebe Lou. Bei Interesse einfach ins Suchfenster gehen oder die Tags benutzen. Weiterführend Der RBB über Alice Phoebe Lou
Ich führte eins jener berüchtigten Kneipengespräche, die nicht enden wollen. Mit Barbara, und das Gespräch war gut. Wir sinnierten darüber, was Amy Winehouse uns bedeutet. Besser, was Barbara mit ihr verbindet. Ich ließ sie reden, versuchte immer wieder, nicht zu sehr auf Gesprächsführung zu machen, der Sache ihren Lauf zu lassen. Herausgekommen ist dabei ein schönes Gespräch mit nachdenklichem Klang. Mal ganz abgesehen von weniger nachdenklichen Hintergrundgeräuschen.
MM: Marilyn Manson, Marilyn Monroe oder mm wie menschenmüde…alles Ansichtssache… Die Künstlerin findest du auf facebook… Sie soll auch twittern… Sometimes it snows in April, singt Prince. Mai singt ein anderes Lied. Veröffentlicht wurde es im Dezember, passend zur Jahreszeit: Schnee, der auf Federn fällt… Mai kommt. Ganz sicher. Bald ist Mai.
Rain and tears are the same,
But in the sun
You’ve got to play the game.
When you cry in winter time,
You can pretend
It’s nothing but the rain.
Viele kannten ihn als den Griechen mit der Schmuse- und Schmachtstimme. Dabei wurde er in Alexandria, Ägypten, 1946 geboren. „Goodbye My Love, Goodbye“ war einer jener Schlager, die Roussos in seiner Karriere 2.0 aufführte, weswegen er von vielen verehrt und für einige auch unsterblich wurde. Bis zuletzt trat er regelmäßig auf.
Ron Spielman „Begging Bowl“ Über die CD, aus der dieser Song ausgekoppelt ist, ist schon alles gesagt. Schaut Euch diese Artikelsammlung über Ron Spielman bei Interesse an.
‚Es gibt keinen Tod, nur einen Wechsel unserer kosmischen Adresse.‘ (Edgar Froese, früher)
Siebzig ist ja heute gar kein Alter.
Dass Musiker nicht so alt werden, üblicherweise, hängt vielleicht auch mit ihrem unsteten Lebenswandel zusammen. Edgar Froese, einer von mehreren Mitbegründern der Berliner Elektronikband „Tangerine Dream“, hat wirklich die ganze Welt gesehen. Der ist rumgekommen, wie wenige andere es mit Musik schaffen. Der Jazzmusiker George Shearing wurde älter, 91 Jahre alt. Zu seinem Achtzigsten sagte er ein Konzert ihm zu Ehren sich selbst wie folgt an: „Ich habe 300 Songs geschrieben. 299 davon genossen eine holprige Fahrt zwischen relativer Unbekanntheit bis Vergessen. Hier ist der andere“ (30.11.1999, Carnegie Hall) – Shearing hat den Jazzklassiker „Lullaby Of Birdland“ geschrieben.
Edgar Froese erschien uns wenig humorvoll zeitlebens. Zumindest haben wir ihn nicht als großen Komiker in Erinnerung, sondern als squärisches Irgendwas, zwischen irgendwelchen Nebeln des Trauens. Erste Räucherkerzen, das Jugendzimmer in Stanniol tapeziert, überall liegt Flokati herum, die Wände schwarz gestrichen. Eine Lichtorgel mit 3 Lampen, und eine großartige, erste Stereoanlage: „Bent Cold Sidewalk“ (Cyclone).
Astrud Gilberto & Stan Getz: The Girl From Ipanema- 1964 Jobim verfasste Girl from Ipanema ursprünglich in der Tonart Des-Dur, die sowohl seiner eigenen als auch der ihm vertrauten Stimmlage João Gilbertos gut entsprach. Wenn es auch keinen Anhaltspunkt für die Vermutung gibt, dass für den Komponisten Erwägungen bezüglich etwaiger Tonartencharakteristiken irgendeine Rolle spielten, so … Weiterlesen
Lieber Roland Kaiser, danke für die treffenden Dresdner-Worte, gerichtet an die irrlichternden Vertreter der #Pegida-Montagsaufmärsche gegen Völkerverständigung, für die Spaltung der Menschheit in gute und schlechte Menschen und vieles mehr. Wie sagte doch die Sirene der Pegida, Kathrin Oertel? Zitat: „Lieber Roland Kaiser, seit Jahren verfolge ich Ihre Musik. Ich war ein großer Fan von … Weiterlesen
Silbermond – Alles auf Anfang 2014 – 2004 Veröffentlicht am 15.10.2014 ALLES AUF ANFANG 2014-2004 Erhältlich seit 7. November 2014 „Alles auf Anfang“ heißt das Video. Besser haften geblieben ist für den Berichterstatter die Formulierung „Gefesseltes Präsens“. Bautzener Senf, in Berlin auf Tonträger gebannt. Ein musikalischer Rückblick auf eine Karriere von 10 Jahren von Silbermond. … Weiterlesen
Halt! Klickst Du hier zuallererst:Der Shoutout-Selector Josh ruft!
Leser: Hast Du den Shoutout-Selector angehört? Wenn nicht, hol es bitte nach. „Das Leben dort ist sehr schön. Es ist ein großartiges Abenteuer dort aufzuwachsen. Gemeinsam zu kochen, zu essen, Drums zu spielen bis spät in die Nacht, zusammen zu singen und das Ganja von King David auf unserem Hügel zu genießen. Meine Teenagerjahre waren großartig!“ (Fireblack über sein Leben auf Jamaica)
Tamtam-Studios, Kreuzberg, Berlin: Fireblack produziert ein Album. Mit viel Tamtam.
Den Song „Israelites„, der ihn lange sehr berührt hat, hat er im Portfolio. Der Mann kommt aus Paderborn oder Bielefeld, beides in der Nähe, fast Partnergemeinde von Port Antonio, Jamaica. Dort kommt er her, der singende Rastaman. Seine Reise: Out of Babylon.
Das Lied ist von Minoa und heißt „We Are Vagabonds“. So wie wir heute welche sind, indem wir wildfremde Soundclouds durchstöbern auf der Suche nach audiophiler Seelenbefriedigung. Genau hier war eine funktionierende Bushaltestelle. Es hat „boom“ gemacht. Die schönsten Versuchungen sind die, die sich nie erfüllen. Sie vergehen in Sehnsucht. Vagabunden sind wir. Sehr schöner … Weiterlesen
Ron Spielman JUST ANOTHER AUTUMN Ron Spielman; Voc,Guit Thomas Stieger; Bass Tommy Fischer; Drums Kgomotso Tsatsi; Voc, Key, Electronics, Guit Contempory Adult Entertainment Advanced Rock. Ron Spielman titelt über seiner Homepage: “between stimulus and response there is a space, in that space lies our power to choose our response, in our response lies our growth … Weiterlesen
Das Stück „Kate Moss“ befasst sich mit dem gleichnamigen Model aus der Sicht eines Stalkers. Dargeboten im Video ist das Stück aus dem Album „Swimming In The Dark“ hier allerdings unplugged mit kleinem Besteck. Auf dem Album kommt das Stück elektrischer daher und ist eines der Mitsummsongs.
Der Klang des Albums ist mit jeder Episode neu, rund, satt und druckvoll und vor allem mit viel Sorgfalt arrangiert – ein kraftvoller Nährboden für Ron Spielmans Gesang und seine virtuos erzählenden Gitarrensoli. Gerade dieses Spiel zwischen Stimme, Text und Instrumenten macht die Titel immer wieder besonders. Die Instrumente sind nicht einfach der Background, sie bilden mit dem Gesang eine unzertrennliche Einheit. (Stern, 02.2012, über Ron Spielmans Tonträger „Electric Tales“)
Es ist ein Flirren und Jaulen, ein Grooven und Hineinstechen in die Akkordik des Wesentlichen. Wer hätte nicht gern endlich mal wieder in eine Neuveröffentlichung hinein gehört, die sich -man staune- als wesentlich erweist und positiv aus dem ganzen veröffentlichten Mist der letzten Jahre hinausragt? – Antwort: Ja, wir. Danke.
In der Berlin-Lichterfelder Thermometersiedlung, meckert Busfahrer Mario G. aus Berlin-Lichterfelde, läuft Wasser von Wand. „Und die GSW, der Vermieter, tut nichts“, das Foto auf facebook zeigt Rinnsale auf Berliner Feuchtraumwänden, tja, es sind Nasszellen. Wollen immer nur Geld scheffeln: „Tut nichts, tut ench mammon.“ Gehn´wie ein Ägypter.
Aber: Elektrische Erzählungen vom Spielman, medidativer Klangbaum, den Rücken gestreckt, flach wassernd: Stell dir vor, du bist zu Gast im Berliner Liquidrom. Du liegst flach auf dem Rücken, wie eine zu Wasser gelassene Ente, schließt die Augen und träumst. Oder eine Katze. Wasser umspült den Kopf und die Tatze, du willst loslassen. Endlich einmal loslassen. Zu viele Gedanken, zu viel „Bimbes“, zu viele Nickeligkeiten, ja Nichtigkeiten von alltäglichster Art. Die Schwimmhalle ist dunkel. Irgendjemand fordert: „Die Ente bleibt draußen.“ – Protest, wem Protest gebührt, spätestens seit und mit Loriot hat Deutschland gelernt, die Ente zu Wasser zu lassen. Gelassen. Die Ente. Gelassen.
Tom Jones & Ella Fitzgerald – Sunny – Live HD Genug Weihnachtsschmarrn gehabt? Vielleicht. Sag mal, ist das Tempo für Dich richtig? fragt Tom Jones die bildfüllende Ella F., ein Traum in Blau, und sie erwidert leicht angewidert, oder war´s aus Vorfreude?, „Na ja, für Rock´n Roll Gesang vielleicht…“, und dann machen sich die beiden … Weiterlesen
Keimzeit Sinisa singt „So“ Lass es laufen den Berg hinunter. Lass es laufen durch’s Tal. Gott hat dem Fluss diesen Weg gegeben, Sicher tut er’s nicht noch mal. Bitte lass ihn ungestört. Das Wasser weiß selbst, wo es hingehört. Bitte lass ihn ungestört. Das Wasser weiß selbst, wo es hingehört. Billy hatte sich tätowieren lassen … Weiterlesen
Alice Phoebe Lou with Matteo – Girl on an Island LIVE It’s hard to describe how incredible this year has been. I’ve had the pleasure of being supported and appreciated in my street performances in Berlin and had the privilege of playing shows across the world, from NYC to the West Bank. Each show has … Weiterlesen
SPIEGEL: Konnten Ihre Eltern Ihren Gesang ausstehen?
Cocker: Der war harmlos gegen mein Schlagzeuggetrommel. Ich hatte eins, das nicht besonders gut war, aber sehr, sehr laut. Wenn ich übte, lief mein Vater Amok. Er sagte: Rock“n“Roll, was soll das? Lern was Anständiges, mein Junge. (Interview mit Joe Cocker, Spiegel 36/1997, hier)
Throwback Tuesday: Vor einigen Jahren im deutschen Fernsehen. Mit dem Nachrufe schreiben kommt man dieser Tage nicht hinterher. Dafür gibt es die professionellen Leid-Medien. Was Joe Cocker betrifft, waren die eigenen Erwartungen umgekehrt proportional. Man wunderte sich, dass er so lange durchgehalten hatte, schon seit Ende der Siebziger Jahre. Um dann verhalten vernunftgesteuert zu bemerken: Ach ja, der hat die Biege gekriegt.
Heute aus der Kategorie „Der Udo war kein Schlageraffe“ das #Lied des Tages, interpretiert vom heuer eher angefeindeten Xavier Naidoo, dem besten deutschen Sänger mit Soulstimme.
Wenn viele sterben, ist das der Lauf der Dinge, den wir nicht ändern können. Nicht ändern werden. Wenn einige wenige sterben, so zerreißt es einem das Herz in der Brust und man merkt, dass einem ein Stück des eigenen Lebens fortgerissen wird. Das gilt für den großen Herrn Bockelmann, der sich als Junge die Ohren … Weiterlesen
LIEDERLICH 04 mit dem Ukulelenprediger „Liederlich“ mit Samuel, dem Ukulelenprediger David Wonschewski und Thomas Manegold präsentieren „Liederlich“, eine Talkshow mit Musik im Periplaneta Literaturcafé Berlin. Die Show filmte Marion Alexa Müller im September 2014. Präsentiert von Periplaneta und Ein Achtel Lorbeerblatt. Der Ukulelenprediger feiert bald Weihnachten. Er schreibt keine Liebeslieder, über Politik zu schreiben ist … Weiterlesen
Liner Note Legends #4: Ms. Bobbye Hall [HD] As one of the house percussionists with Motown Records in Detroit, Ms. Bobbye Hall accomplished more as a teenager than most musicians do in a lifetime. Though she largely remained uncredited due to her age, she is nevertheless present on many classic Motown tracks. After moving to … Weiterlesen
onlinelessons.tv / Popakademie „Open House“ Event: Klaus Voormann „Die hatten einen Druck….“ (Klaus Voormann über die aufgekommenen Beatles, Anfang der Sechziger) Klaus Voormann, Plattencoverarchitekt, bspw. von „Revolver“ von den Beatles, Bassist von Manfred Mann, Carly Simon und vielen, vielen anderen, Künstler und fälschlicherweise oft als „fünfter Beatle“ bezeichnet im Gespräch mit Prof. Udo Dahmen, Popakademie … Weiterlesen
Die einen stöhnen. Sie befürchten den Ausverkauf des Abendlandes. Caspar David Friedrich, Romancier aus Greifswald (Infos hier), und ob er zum Concierge des Wagniskapitals verkommt. Bzw. seine Werke. Nicht weniger steht auf dem Spiel. Darunter ein Stück Auffrischung, das Prinzip Hoffnung. Noch ist es nicht zu spät. Heute Abend spielt B3 aus Berlin in Greifswald. … Weiterlesen
Radio Doria – Liebe Ist Nicht Wie Du (Lyric Video) Radio Doria – Liebe ist nicht wie Du (Lyric Video). Aus dem Album „Radio Doria – Die freie Stimme der Schlaflosigkeit“ Das Album erhältlich bei: iTunes http://bit.ly/1qhfgq3 | Deluxe CD& DVD http://amzn.to/1qPUjCC | Standard CD http://amzn.to/1kKD0gc | 2LP inkl. Downloadcode http://amzn.to/1vfdmtt Kanal abonnieren http://bitly.com/UniversalMusicDE Mit … Weiterlesen
McKern: MC KERN Hoffnungsfunkenfeuer Digitaler Platzverweis: Wenn jemand in einer streng themenbezogenen Fachidiotengruppe (eins weiter) Dinge postet, die off topic sind, kann das mit einem digitalen Platzverweis des Administrators enden. Oder mit einer Empfehlung, das Zeug anzuhören. Oder das bleiben, was es als Posting in der Witzegruppe darstellt: Einen Witzversuch. #Erklärungsversuche McKern ist Mitglied der … Weiterlesen
Wieder ist blackbirds.tv auf die Straße gegangen. Kürzlich haben wir die musikalische Arbeit der südafrikanischen Sängerin und Berliner Straßenmusikerin Alice Phoebe Lou vorgestellt. Mit Elen Wendt stellen wir eine weitere Berliner Straßenmusikerin vor.
„Sie hat eine Ausnahmestimme“, sagt Fred Sauer, der schon mit Nina Hagen und Peter Fox zusammengearbeitet hat. Er sei „ein Gott an den Tasten und hat seinen Sternenstaub über das ganze Album verteilt“, sagt sie über ihn. Auch der Kanon der beteiligten Musiker (Video Nr. 2, drunter) ist positiv: Die hat was. Was andere nämlich nicht haben.
„Jeden Tag geht sie raus und macht Musik“, sagt Andreas de Jong, ihr Freund und Unterstützer seit fast sieben Jahren. „Und das ist heute ganz schön selten geworden.“ Das Spielen auf der Straße hat ihr viel Selbstvertrauen gegeben. Wenn sie als bekennende Frostbeule „mit 15 Schichten Kleidung“ alle fünf Minuten ihre Finger an den heißen Tee hält, kann sie es aushalten, sagt sie. Das immerhin wärmt.
Smoke On The Water – Deja Nova Trio Beachte den Unterschied: Wenn Simonetta Ginelli in Hamburg am Harfen ist und mit der Barkasse durchbrennt, so liegt hierin kein krimineller Akt. Die Tageseinnahmen sind behütet, also ist niemand betroffen. Sie hat einfach nur die Flucht ergriffen. Bzw. eine der berühmt-berüchtigten Harfenrundfahrenten. So schnell fährt es sich … Weiterlesen
Janus – Anita spielt Cello „Anita spielt barfuß Cello vorm Tor…lebende Tote ziehen vorbei.“ – Das müssen wir uns mal klar machen: Eine polnische Musiklehrerin namens Zofia Czajkowska wird von der SS beauftragt, das Orchester des Todes zusammenzustellen. Ja, den Anschein von Kultur hat man herbeigeholt. Karl Kraus hat philosophiert: „Wenn die Sonne der Kultur … Weiterlesen
bollermann- schick den bub Schöne Grüße vom Bi-Ba-Butzelmann, aktuelles LineUp: stulle: singt – keyboard – juju-gitarre belando belandini: schlagwerk und wild- bzw. footlocker, manchmal foodlocker (Hält Essen fest!) uegszel yazmen – gitarre (manchmal bass) computer Immer wieder „mit Gästen“, die rasseln und tuten! Ausgeschieden, in bleierner Erinnerung: victor vibrator Apropos: S´schneit schon. Zeit für die … Weiterlesen
ROCK CITY Berlin: Band „Artischock“ Ausgabe 1983/84
Berlin Rock News, Artischock Teil 1
Die Bilder sind verrauscht und im Format 4:3, und passen nicht so richtig in die neue, digitale Welt von 16:9 oder 16:10. Ansonsten kommt die Berliner Band „Artischock“ erfrischend normal rüber. Ein kurzer Ausflug in die Vergangenheit. In die Zeit, als Senator für Kulturelle Angelegenheit im Rahmen der Freie-Gruppen-Förderung hier und in „Fehlbedarfsfinanzierung“ investierte, was für ein Unwort. Bezahlt wurden Plattenproduktionen, Studiozeiten, Tourneen und „Saure Gürkchen Sans Souci“, die der junge Veranstalter Peter Schwenkow als Organisator des „1. Berliner Rocktopfs“ in der Berliner Waldbühne korrekt abrechnete.
Das Quartier Latin war latent. Systemimmanent. Eine bekannte Band wie IDEAL, macht dreimal das Kantkino (an der Kantstr. 54, Charlottenburg) voll, weiß Wolfgang Hagen, Journalist, den Titelsong „Rock´n Roll Ausverkauf“ niederzuschmettern, im obigen Video, Teil 1. „Dazu müsste doch der Verkauf erst einmal anfangen.“ Olaf (RIAS) Leitner sitzt dabei.
1. Berliner Rocktopf am 30. Juli 1980 Waldbühne
Alles, was da auftrat, auch. Die Berliner Band „Artischock“ war konsequent da. Achim Schmidt, Schlagzeuger, ein Apologet der wirtschaftlichen Vernunft, weiß genau abzuwägen: Als ungelernter Zahntechniker verdient er Geld, ansonsten war er als Musiker im unbezahlten Urlaub auf Tournee unterwegs, weiß der kundige Interviewer Flöhe aus dem Bauch zu fragen. Oder ist der Traum als Rockstar ausgeträumt?
Martin Deuker arbeitet(e) als Klavierstimmer und ist der Bruder einer deutschen Musiklegende, die ihr ganz alltägliches Copyright kaum zu verteidigen braucht. Denn IDEAL´s (Bassist Ulrich Deuker) Rechte werden finanziell immer noch in vernünftigen Dimensionen jährlich abgerechnet. Bruder Martin Deuker (Gitarrist bei Artischock) selbst hatte jahrelang ein eigenes Copyright. So hieß jedenfalls eine spätere Band von ihm.
Frank Zeller, Autor des Audiopodcasts (mit Dank)F.O.X. ‚Das Auge des Tigers‘ – Single von Christoph Rinnert, früher (via rockinberlin.de)
[audio:http://www.stichwortdrehbuch.de/sites/stichwortdrehbuch.de/files/podcasts/2012-06-16_musik-in-den-zeiten-der-piraterie_304.mp3] Musiker in den Zeiten der Piraterie – Ein AudioPodcast mit Frank Zeller und Christoph Rinnert (Bitte den Player einschalten! – Sendedauer: 36 Minuten)
(Zu) Anspruchsvolle musikalische Früherziehung 2.0: Papa, was ist ein ‚download‘? – Das, mein Sohn, ist ‚Du holst Dir einen runter und musst dafür bezahlen‘. – Papa? – Ja, mein Sohn? – Muss man denn bezahlen? Kann man sich einen runterholen, ohne dafür zu bezahlen? Oh Sohn, das eben nicht. Das ist das ‚Purgatorio‘ von Dantes Göttlicher Komödie, im Läuterungsbereich der Musikindustrie, dem Vorhof zur Hölle – Papa? Könnte man das eigentlich auch mit ganz einfachen Worten…., Papa? (Witzeentwurf für Spezialistengruppe: Musikerwitze auf facebook, Abteilung Weltkulturbeflissenes)
Die Sprache des anzuhörenden Beitrags ist uneitel und zielorientiert. Es geht um die Klärung unscharfer Verhältnisse, um Vergleiche früher zu heute, Amerika zu Deutschland, um Selbstmord, „Kulturflatrate“ oder „fairplay“-Experimente und fairen Handel mit Musikalischem. Um die verbesserungswürdige Selbstdarstellung der GEMA, Zukunft und wie es weiter geht, und geht es denn weiter? Ist in fünf Jahren alles vorbei? Christoph Rinnert war bereits Ende der Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts stadtweit bekannt als Gitarrist und Musiker verschiedener, bekannter Bands.
Später ging er von der Bühne „hinter die Kulissen“ und widmet sich noch heute erfolgreich den musikalischen Gesichtspunkten des Lebens, hier zum Beispiel oder dort zum Beispiel.
Eine gelungene, wohlformulierte Suchanzeige soll es werden. Strategien für eine vernünftige Vorgehensweise dabei!
Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Schickt uns Kleinanzeigen, die wir lesen und wo wir gleich sagen: „Genau, das isses“.
Ich hab schon seit langem Bock auf ein Bandprojekt mit Großbuchstaben. Aber wer hat wirklich Lust darauf? Mein Anzeigentext muss sorgfältig entworfen sein, denn all meine schlechten Erfahrungen will ich ausschließen. Meine guten sind wie Weihnachtsruten vom Nikolaus. Leider wahr: Wer schlechte Erfahrungen mit Musikeranzeigen textlich verpackt, wird meist missverstanden.
Meine Anzeige wird daher phänomenal, habe ich mir fest vorgenommen. Erst werde ich dran schleifen, am Text und wenn er gut gelungen ist, werde ich ihn einfach „szenisch“ umschreiben, also in eine Sprache, die in der Szene besonders häufig anzutreffen ist. Los geht´s.