Ausriss (Screenshot) einer Kleinanzeige Ein gutes Angebot. Fotografen aufgepasst: Sie würde es gern mit dir machen! Dort bitte direkt melden bei Bedarf. Entsprechende Anfragen an uns werden nicht weitergeleitet…
Ich habe von Musik wenig Ahnung, kann gerade mal Noten lesen und probiere mich am Blasen auf meinem Horn.“ (Freundin Susi Sorglos auf meine Frage per Email hin, ob sie sich bestimmte Aufnahmen anhören würde und mir ihre Meinung zu einem von uns angetesteten Sänger sagen würde)
Diese einleitende Bemerkung auf das nun Folgende allerdings führt in die Irre. Denn unsere Freundin analysiert nun vortrefflich und genau so, wie wir es uns gewünscht haben.
Treffen sich 10 Musiker, 5 wollen eine Session machen, die anderen hören zu. Hintergrund: Der Versuch, eine Session in wohlgeordneten Bahnen zu veranstalten. Fazit: Das klappt nur, wenn einer eine klare Ansage macht. Weiterführend Der Dunstkreis Teltow feierte Geburtstag
Wenn Ulf sogar 50 wird, während Kai erst 39 Jahre hinter sich gelassen hat, dann ist das ein Grund zum Feiern. Wieder einmal lud der Dunstkreis Teltow ein, und es kamen durchaus viele. Manche wissen zwar heute nicht mehr so genau, was sie da gemacht haben, aber einige, die haben es wohl doch noch in Erinnerung.
Sagt der Sohn zu seinem Vater: „Papa, wenn ich erwachsen bin, möchte ich Musiker werden.“ Antwortet der Vater: „Beides geht auf gar keinen Fall, du musst dich entscheiden!“ Quelle: Michael Bund Hinweis: Wenn du Musikerwitze kennst, die lustig sind und die du uns vorschlagen willst, schick sie uns zu. Die Besten werden hier veröffentlicht. Die, … Weiterlesen
Soeben meldet uns das Management von Torsten Zwingenberger brandaktuell neue Videos. Wir hatten vor ein paar Tagen die Empfehlung ausgeben, das morgen im Yorckschlösschen stattfindende Konzert zu besuchen. Jetzt gibts was auf die Augen und die Ohren. Wir erlauben uns, die Videos hier kurz vorzustellen, viel Spass und den Laden morgen aufsuchen, oder? Accoustic druming … Weiterlesen
So richtig berauschend ist das zu erlangende Material über diese neue Supergroup nicht. Wahrscheinlich ist der Promocode verloren gegangen. Oder es war gar nicht nötig, diese neue Group mit dem Namen „Challenge“ anzukündigen? Die musikalische Besetzung allerdings ist erstklassig, hochrangig, exquisit:
Es gibt zwei Möglichkeiten Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.“ Danny Kaye, US-amerikanischer Schauspieler (1913 – 87) It’s my Life! Mein Motto: Wenn DU nicht brennst, kannst Du ANDERE nicht anzünden.“ (Zitat Jürgen … Weiterlesen
[audio:http://www.jtr-agency.ch/mp3a/qy%20tj.mp3] Sie ist nicht ganz die Zielgruppe von Sängerinnen, die hier tagesaktuell von uns gesucht wird. Nein, sie ist eine Funkmother und inzwischen auch eine Gospelmother, aber vor allem ist sie eins: sie ist Extraklasse! Queen Yahna ist seit mehr als 150 (!!) Jahren ein fester Bestandteil der Berliner Musikszene. Oder waren’s ein paar Jahre weniger? Egal. … Weiterlesen
Sing dein Gefühl Aus ImproWiki – Improtheater – Improvisationstheater – Theatersport Bei diesem Spiel geht es darum, dass der Moderator irgendwann während des Spieles die Szene unterbricht und zu einem der Spieler sagt: „Sing dein Gefühl!“ Der Musiker spielt daraufhin eine balladenhafte Begleitmusik, der Spieler singt von seinem Gefühl, das ihn aktuell in diesem Moment … Weiterlesen
Es ist ein Gräuel, dass man das Leben eines anderen beenden kann, wenn man sein eigenes Leben nicht im Griff hat.“ (George Harrison in Pressemeldung zur Ermordung von John Lennon)
Ein vielfach und weit verbreiteter Irrtum über die Beatles lautet, dass deren letztes Album „Let It Be“ gewesen sei und dass in dem Song die Erkenntnis titelgebend gewesen sei, es nunmehr bitte schön sein zu lassen mit der gemeinsamen Musik. Richtig ist, dass das Album Let It Be das vorletzte Album der Beatles war, wenn es auch später -am 08. April 1970- erschien, als das definitiv letzte Album der Beatles: Abbey Road (Veröffentlichung: 26. September 1969).
ich bin eine großartige sau, auf mich ist verlass, ich singe euch die geilsten sachen herbei wenn ihr dem flow zeit und raum lasst. außerdem hab ich stil und sehe auch noch verflucht gut aus dabei.“ (Zitat aus einer Kleinanzeige)
Auf die hier angehängte Kleinanzeige hatten wir lieber nicht geantwortet. Sie war ein bisschen verwirrend formuliert. Allerdings: Er sieht geil aus, singt die geilsten Sachen und sieht auch noch verflucht gut aus dabei. Ein Foto war nicht mit hochgeladen: das wäre möglich gewesen.
Grosse Worte über Jocelyn B. Smith? Nicht nötig. Jeder Viele in Berlin kennen sie. Es lohnt sich auf jeden Fall, nach Zehlendorf zu fahren in die John-F.-Kennedy-Schule zu fahren. Das dürfte „music at it´s best“ werden. Viel Spass. – Posted using MobyPicture.com
Sänger, Komponist und Gitarrist Ron Spielman gehört seit Jahren zu den interessantesten Köpfen in der deutschen Rock-Szene. Er versteht es, Soul, Funk, Jazz und Blues zu einer ganz eigenen spritzigen und tanzbaren Musik zusammenzufügen. (Programmankündigung Quasimodo)
Heute im Quasimdo, und das ist wirklich was Besonderes:
Ron Spielman (guit., voc) – aus Berlin
Edward MacLean (bass) – aus Berlin
Benny Greb (drums) – aus Augsburg, verzogen nach Hamburg
Dem Schlagzeuger Torsten „Teasy“ Zwingenberger müssen wir hier wohl nicht noch viel genauer vorstellen. Gilt er doch seit geschätzten 30 Jahren als der Jazzschlagzeuger von Berlin, bekannt vor allem für seine traditionelle Technik (Spielweise). Inzwischen ist selbst die etwas in die Jahre gekommen und auf der Suche nach neuen Ufern hat Zwingenberger ein neues Konzept für das Spielen des Schlagzeugs entwickelt: Es heißt „drumming 5.1“, womit die traditionelle Spielweise nun auch auf 5. und 6. Gliedmaßen neu übertragen wird. Nicht zu verwechseln mit Drumming 2.0, das darin besteht, als junger Drummer hauptsächlich Youtube-Videos anzusehen, anstatt selbst zu üben 🙂
Die Sache war geritzt: sie hatte sich auf eine Kleinanzeige hin gemeldet, sie hat das Zeugs gehört, das wir ihr per Internetlink zugeschickt haben. Und nun ist sie heute, am Mittwochabend, mit uns verabredet gewesen. Das war’s. Sie ist nicht gekommen.
Sitze hier im Thairestaurant Elephant, Fasanenstr., Berlin und befinde mich in bester Gesellschaft: der beste Rockbassist der Welt, Tony Levin, stärkt sich am Nachbartisch für das Konzert um 22 uhr im Quasimodo. Dass er nach Hot Sauce fragt, ist nicht verwunderlich.“ (TwitterTweet von Tommy Tulip, 06.04.2010 – 20:53 Uhr)
Ja, das Restaurant Elephant, unmittelbar gegenüber vom Quasimodo, hat auf Nachfrage „hot sauce“ zu bieten. Und so’n heißer Bassist wie Tony, dem ist die thailändische Küche in ‚european style‘ eben etwas zu ‚unheiß‘ – was die Bassgrooves allerdings angeht, benötigen diese in der Regel keine Hot Sauce obendrauf. Viele davon sind weltberühmt geworden. Dass Terry Bozzio ‚woanders was isst‘, sagt Tony Levin mir auf meine Frage hin, und das wiederum war zu bedauern. Allerdings lautet eine goldene Regel des Paparazzi-Journalismus: Stör Künstler nie beim Essen vor dem Auftritt, das geht schief.
Gestern, am 06.04.2010 fand ein bereits seit längerem hier angekündigtes Konzert der Meisterklasse statt. Es gaben sich die Ehre:
Tony Levin, Bassist
Terry Bozzio, Schlagzeuger
Allan Holdsworth
Pat Mastelotto
Man muss schon den Mut bewundern, den das Quasimodo mit diesem illustren Quartett von Gott begnadeten Musikern an den Tag legt. Denn was geboten wird an einem solchen Abend, das ist alles andere als „billiger mainstream“. Mit der Veranstaltung dieses Konzerts von vier Weltklassemusikern festigt das Quasimodo seinen Ruf als äußerst bedeutender Spielort in Berlin, der seinesgleichen sucht. Das Quasimodo hat im „Spielkeller“ nur einen Fehler: es ist an solchen Tagen zu klein, etwa 350 Zuschauer und der Laden ist voll. Und wie voll. Ausverkauft. Gestern Abend.
Die vielleicht größte Kleinanzeige der Welt: SängerIn gesucht? Eine Fortsetzungsgeschichte in bislang vier Teilen!
Die Sache mit der SängerIn-Suche via Internetz kommt jetzt richtig in Schwung. Schon sind die ersten Meldungen von Sängern und Sängerinnen da und ob diese auch vielversprechend sind? Who knows. Jedenfalls macht das Mut. Wir sind auf dem richtigen Weg Richtung Euphoria. Gestern Abend hat dieser „scheiß gute“ Götz Alsmann (das ist der mit der NoGo-Frisur aus Münster, Fernsehmoderator, Pianist, Multiinstrumentalist) illustre Gäste im ZDF begrüßt. Er ist schon ein kleines musikalisches Weltwunder, dieser Götz Alsmann und beeindruckt einen immer wieder.
Yvonne Ambrée, Quasimodo (mit Power Unit) - 03. April 2010
The baffled king composing Hallelujah.“ (Tatoo von Yvonne Ambrée auf dem Unterarm) – zu deutsch: Der verwirrte König (Gott) komponiert das Halleluja!
Sie ist noch sehr jung. Ihre Ausstrahlung ist „etwas herb“, bild ich mir ein. Wer Yvonne Ambrée begegnet und sich fragt, was der Sinn ihrer Unterarm-Tätowierung ist, muss nicht lange suchen. Auf ihrer Website (hier) schreibt sie u.a.:
Me would wish Jeff Buckley and Schubert would be still alive. What I´d give to hear them play.“ (Quelle hier)
Plädoyer für ein freies, xtraordinäres Spiel der Kräfte!
In Teil 1 (Beitrag 79/10) und Teil 2 (Beitrag 80/10) -beide heute veröffentlicht- hatten wir bereits deutlich zu machen versucht, worüber Männlein und Weiblein singen sollen können, wenn sie nur könnten wollten. Aus der erlesenen Kammer des musikalischen Schreckens erreichte uns ein weiterer Beitrag der „fantastischen Vier“, die rumgejammt haben und sich nichts sehnlicher wünschen, als eine/n ernstzunehmende(n) Sänger(in). Oder auch zwei, die sich „Bälle zuwerfen“, sich ergänzen usw….
Noch ein Proberaum abzugeben, auch für dieses Angebot spielen wir nur stille Post. Diesmal ein ganzer Raum ohne virtuelle Raumteiler. Viel Erfolg. Meldet freiwerdende Proberäume bei uns: bitte nur seriöse Angebote. Logisch. – Posted using MobyPicture.com
Während Soundbeispiel 1 (Beitrag 79/10) eher von der etwas ruhigen Fraktion ist, ist in Beispiel Nr. 2 eine gewisse Portion Funk herauszuhören, und das noch nicht mal zu knapp. Wer hier jetzt das erste Mal auf dieser Website oder schlicht nur diesen Artikel gelesen hat, ahnt: Es gibt eine Vorgeschichte. Siehe dazu unter „Weiterführend“ am Ende dieses Beitrags. Hört selbst und überlegt, ob ihr selbst so jemand seid, der einer derart „krassen“ Soundkulisse etwas entgegen zu setzen hätte oder sie sogar zu ganz neuen Ufern führen könnte?
Ich hab im Moment echt viel zu tun. Ich melde mich später!“ (aus einer Email einer Sängerin)
Ach ja, seufz. Das ist echt ätzend. blackbirds.tv hatte ja schon vor dem großen Website-Relaunch (der Anfang Januar stattfand) von der „wunderbaren Welt der Kleinanzeigen“ ausgiebig berichtet. Gab viele Fans dieser Reihe, die aus voller Brust zustimmen mochten. Wer Kleinanzeigen liest, kriegt krauses Haar, ein Grund, warum eine alte Release (Ausgabe) der famous, xtraordinary blackbirds.tv (eine Coverband mit anarchischem Zuschnitt) stets mit schwarzen Kunsthaar-Afroperücken auftrat.
Nicht alle allerdings: Wenn’s zu heiß war bei einem Auftritt, trennte sich die Spreu vom Weizen. Olaf, Schlagzeuger von Second Live, kann da zitiert werden: „Auf der Bühne erkennt man die wahren Steher“, sagt er und meint diejenigen, die bei jedem Wetter die Perücke konsequent tragen. Die Perücke tragen, das ist ein Statement, ein Bekenntnis. Sänger und Sängerinnen zu suchen: ein Scheißjob! Ehrlich. Doch jetzt gibt es eine Lösung, die das Ergebnis konsequenten Nachdenkens ist. Und Erfahrungen geschuldet ist, von denen wir weiter unten berichten. Zuerst einmal zum Kern dieses Beitrags.
Grüß mir alle, die du barfuß triffst.“ (anderslautende, gutgemeinte Empfehlung, heute ungeeignet)
Heute Abend geht es im Quasimodo mächtig zur Sache. Der Club setzt mit der Band Power Unit das Konzept fort, wonach Füße auch mal etwas anderes tun können, als around just one corner herumzustehen. Nein, es darf getanzt werden. Die Band Power Unit, zusammengesetzt aus lauter timingfesten Groovemusicians, gibt sich die Ehre. „Funk, horns & sweat“, nicht Blood, Sweat & Tears, niemand muss weinen, wenn die Damen und Herren aufspielen. Anderslautenden Empfehlungen zum Trotz lautet die Empfehlung für heute Abend: Nicht barfuß hingehen. Erfahrungsgemäß sind die Besucher solcher Konzerte sehr gutgelaunt, es darf getanzt werden, durchaus!
Bereits vor längerem hat diese Website die Gewinner der 7. Staffel von DSDS bekannt gegeben. Niemand schert sich einen Dreck drum, und alle glotzen es weiter. Was könnte RTL für Sendekosten einsparen? Wie viele Zickenkriege, auch zwischen männlichen Platzhirschen, wären ungezickt geblieben? Wie viele Eltern von (viel zu) jugendlichen Jugendlichen dürften endlich wieder fairnymphdich fernsehen? … Weiterlesen
Update 15.10.14: Eine Weile nicht mehr nachgesehen, datiert die Erstveröffentlichung dieses Artikels und insbesondere der verlinkten Seite mit der BBC-Dokumentation aus dem Jahre 2010. Sehr häufig angeklickt, fand das Thema offenbar Interesse. Allerdings: Immer wieder zerbomben Urheberrechtsansprüche solche Fleißarbeiten und legen im digitalen Weltkrieg Webseiten in Trümmer. Tröstlich: Davon stirbt niemand. Die Arbeit allerdings ist dahin. Das wurde heute noch einmal nachgearbeitet, denn die Seite ist wichtig. Punkt.
Das ist das Schöne an der Englischsprachigkeit: Im Gegensatz zum amerikanischen Englisch, dem ein „noodlewood between both teeths“ (Pidgeon-Englisch) anhaftet oder ein Chewinggum, handelt es sich bei dem british Englisch um weniger anarchistische Sprachfetzen. Sie sind verständlich, wer Schulenglisch genossen hat, mag vieles davon ohne Simultanübersetzer gut verstehen. Es ist ein „englischer Blick“ auf Deutschland, mit starken Tendenzen zu vereinfachen und zusammenzufassen.
Rock´n Roll is here to stay, Jacky & his Strangers (1977) – via DivShare
Jacob „Jacky“ Spelter – * 01.08.1927 + 12.05.2004: „Am 12.Mai 2004, 13 Uhr, verstarb Deutschlands ältester Rock’n’Roller Jacky Spelter in der Berliner Charité nach fünfmonatigem Leiden. Am 1. August wäre er 77 Jahre alt geworden.“ (Quelle: hier)
„Isn´t it the attitude that counts? (Blog Berlin Beatet Bestes – A blog mainly about odd German 45 rpm records)
Weit gereist via Internetz bis nach Ringsberg im Landkreis Schleswig-Flensburg, das ist da oben an der Küste von hieraus gesehen. Dort treffen wir virtuell auf Claus-Peter Gerdsen, die Fa. CPG-Werbung, eine Fullservice-Agentur für Werbung. 1973 kam Claus-Peter Gerdsen, kurz CPG nach Berlin, vom Lande und von Agentur noch keine Rede. 1973 ging man in Kreuzberg in die Tarantel, eine der vielen kleinen Kneipen Berlins. Allerdings eine Besondere, besonders ist ihre Geschichte und heute heißt das Ding „Spreestern“, Köpenicker Str. 174, 10997 Berlin. Wer sich für die Geschichte dieser „Pinte“ interessiert, die heute keine mehr ist, der verfolge die „Erinnerungen eines Stadtrevoluzzers“ am Ende dieses Beitrags. An einem der Tische in der „Tarantel“, so erinnert sich CPG, saß ein Mann, ein „man in black“, schwarz gekleidet, und seine Mitmusiker waren auch schon etwas älter. Der „man in black“, das war Jacky, der Bandleader von Jacky & his Strangers, eine ganz, ganz frühe Berliner „Rock’n Roll-Frühgeburt“.
Es gehe darum, nicht gierig zu werden, sagt Loftsson. „Wenn du Maß hältst, kannst du ewig weitermachen.“ (Hauke Goos, SPIEGEL 7/2010, Seite 104, über den isländischen Walfänger Kristján Loftsson und die 125 Finnwale, die Loftsson letzten Sommer vor Island getötet hat) – Stichwort: maßvolles Sterben
Praxistipp: Ein Preview, das ist eine Vorankündigung. Obwohl das Wort Review nur einen Buchstaben weniger vor sich herträgt, bedeutet es das Gegenteil: Nachlese, Nachschau und Nachbetrachtung, eventuell eine Kurzkritik, die auch länger ausfallen kann. Wer über das Suchfeld Gigs, Preview sucht wird fündig. Wer über das Suchfeld Gigs, Review sucht, findet auch Previews. Das ist das Nervige an Suchfenstern. Also ist man mit Kategorien besser gesegnet. Wer „Gigs“ und „Review“ sucht, findet ausschließlich Reviews. Wer hätte das gedacht?
Gigtipp: Am kommenden Montag spielt die „Bigband“ Mezzoforte (feat. Sebastian Studnitzky, tp, keyb., Berlin) im Quasimodo, und da kann man sehr gut hingehen. Am Ende dieses Previews ist ein Video (via Youtube) aufgeführt, und wer von „uns Ahnungslosen“ (immerhin war Berlin mal rundum eingemauert, zumindest teils) Mezzoforte nicht kennt, sich aber die „leichtgängige Mühe“ macht, das Video von A-Z nach hinten durchzusehen, macht übrigens Spaß, der erkennt dann das „One hit wonder“ dieser Band. Niemand, niemand, behaupten wir, kennt diesen Song nicht, außer vielleicht diejenigen, die „die Gnade der späten Geburt“ geltend machen (Quelle und Inspiration aber: hier, also jetzt immer noch?)
Hot… ohne Frage, oder? Das ist eine der tieferen Ansichten, wenn einem der Sinn nach Disco-Inferno über ganz Berlin steht! Gestern Abend war’s ein Gig und vor Wochen ein preview unsererseits mit Konzerttipp: Hingehen. Heute ist’s -zumindest für uns- ein Review. Wir blicken auf die schönsten Stiefelschäfte, die Berlin derzeit zu bieten hat und etwas weiter oben auf ein violett schillerndes knappes Etwas, dass die Sängerin Corey Townsend bekleidet, wenn sie das Disco Inferno anstimmt.
HoBoLeMa = Holdsworth, Bozzio, Levin, Mastelotto (amerikanischer „Aküfi“ -Abkürzungsfimmel für ein unaussprechliches Weltklasseset)
Update: DAS KONZERT IST AUSVERKAUFT!
Weltklasse-Musiker ! Und nur zufällig entdeckt: blackbirds.tv bewegt sich aus investigativen Recherchegründen im Berliner Nachtleben im Quasimodo. Was das Quasimodo ist? Hier eine von mehreren denkbaren Antworten. Die Abkürzung HoBoLeMa wird auf dem aktuellen Tourplakat nicht konsequent fortgesetzt, dort ist die Reihenfolge der aufgezählten Protagonisten BoHoLeMa, ergo können wir amerikanische Abkürzungs-Algorithmen, mit etwas Wein oder Bier im Kopf, auch bequem anders herum lallen. Das gibt uns eine gewisse „Freiheit im Geiste“. Oder doch lieber nichts trinken? Weltklasse-Musiker werden erwartet….
Trumpet by Ear – via Youtube Nur als Fortbildung für unsere Bläsersection! Unterrichts- und Schulungszwecken dienendes Lehrmaterial wird stets nur ohne eigenes Know How zur Verfügung gestellt. Rückfragen bei der blasierten Redaktion sind zwecklos. Have fun.
«…Den Wechsel von Pop zu Soul, von Bossa Nova zu afrikanischer Worldmusik bewältigt die Band um die Flötistin und Sängerin Maja Joël mit einer Leichtigkeit, die ihrem Namen Ehre macht.» (Der Tagesspiegel)
Ohne Worte. Ausgelöst durch folgenden Text: „Klaus ist jetzt ein Fan von QUASIMODO Berlin auf Facebook und möchte, dass du auch ein Fan wirst.“ Okay, nun bin ich es auch offiziell. Via Mausklick bei facebook.
Felix Lehrmann, Andy Timmons, Felix Lehrmann – Musikmesse 2008 – Beat It – via Youtube
Aus aktuellem Anlass: Diesen Beitrag widmen wir dem unvergesslichen Michael Jackson, dessen Lebenswerk und der Erinnerung an den „King of Pop“
Das Video: Harte Kost für frühmorgendliche Ohren: Ein paar Leute aus Berlin und Umgebung mischen noch nicht mal so lange, wenn man in Dekaden denkt, das Berliner Musikgeschehen auf. Dazu gehört auf jeden Fall der Halberstadter Berliner Felix Lehrmann (Jahrgang 1984). Felix Lehrmann ist Schlagzeuger, Linkshänder, he do it the other way round, hat immer noch keine eigene Homepage und braucht vermutlich solchen Schnickschnack nicht, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das tut er mit dem Kern seiner Interessen. Auch Felix Lehrmann will offenbar nur spielen.
Video: DJ Size Ft. L. Lourenco & Big Steve – In my eyes (Official Video) – via youtube
Was ist denn das? Na, DJ Size, so heißt der Mann das Projekt und es kommt aus Berlins Studios. Ach so: da gibt es jetzt dieses neue offizielle Video: „In my eyes“. Mitgewirkt haben noch zwei weitere Sänger: Ein gewisser Herr Lourenzo, den wir hier und da schon anderswo sichteten, und beispielsweise in Kürze in anderer Mission nochmals sichten dürfen. Damit ist am 21.03.10 absolut Schluss: Dann ist’s Plusquamperfekt, bis zum nächsten Mal.
But, who the *u*k isBig Steve? Die Geschichte spielt wohl komplett in Berlin. Mr. DJ Size ist ein Danceprojekt, und offenbar ein gekonntes mit dem Hang zum Chartbreaken. So jedenfalls könnte der gemeinsame Masterplan der drei Projektanten lauten. Das Video sieht aus, als wenn da welche ganz nach oben wollen! Projekttanten hat nichts mit Verwandtschaftsgraden zu tun, von wegen …tanten…oder Böhse Onkelz! Abwegig, das zu denken.
Zweite Strophe… Aussetzer. Na gut, kann vorkommen. Textfiasko im Refrain. Mir wird schwarz vor Augen. Absolute Textmisere in der dritten Strophe und nun fortfolgend! Anlass und Titel sind zu ernst, um in der üblichen Art und Weise Stehgreif-Reime zu verwenden. Der Albtraum. Ich will im Erdboden versinken, zumal es sich um eine DVD-Aufzeichnung handelt. Für einen Tonmitschnitt kann man ja noch Overdubs machen. Nur wie kriege ich Jörg Stempel dazu, meinen Auftritt noch mal nachzufilmen?! Aber nun mal ganz im Ernst. Vitaminmangel, facebook, Muttermuse, Hundewetter und Programmgemetzel ist nur das Eine. Das Wesentliche ist die Not des Älterwerdens, da kann man sich selbst und andere täuschen, soviel man will. Ich gehöre zu den jüngsten Protagonisten einer Szene, die sich über den Begriff Ostrock definiert. Zur letzten Generation, noch nicht mal ganz 50! Die Verluste häufen sich, die alte Ostgemeinschaft trifft sich immer öfter zum Abschiednehmen. Das schlägt auf die Seele, selbst wenn man darüber hinweg feiert!“ (Dirk Zöllner, Blog auf myspace – hier)
Lieber Dirk, das muss nicht sein. Denn es gibt, nicht nur im Westen, eine sinnvolle Strategie gegen das typisch deutsche Vergessen: Den Teleprompter. Denn: Vergesslichkeit ist keine Zier, besser lebt sich’s ohne ihr.
Nicht direkt mit Musik und der Szene hier in Berlin hat wohl Susi Schlinger zu tun. Sie haust unter einer Domain namens phuket-urlaub.com (nein, nicht verlinkt!), na dann schönen Urlaub, Susi. Und der Text, den Susi hinterlässt, der bringt mich allerdings ins Schlingern, gut gemacht, Susi.
Soll ich jetzt schnell mal anklicken, von wo du kommst? Mitnichten. Das werde ich nicht tun. Aber Susi beherrscht das emphatische Schreiben. Klaus Kinski sagte, als er den Nosferatu in der Verfilmung von Werner Herzog spielte, die denkwürdigen Worte zu Jonathan Helsing:
In seinem Atelier, unter dem Dach des Hamburger Hotels Atlantic, illustriert Udo alte Lieder wie „Andrea Doria“ oder „Rudi Ratlos“. Manchmal mischt er Farben mit Likör („den kannste von der Leinwand lutschen“), stellt in Kirchen oder im Erotikmuseum aus. Gelegentlich setzt sich Udo an ein Schlagzeug, das Farbe verspritzt, den Ejakulator. „Leicht over the edge wird Künstlertum ideenreicher.“ (Artikel „Geile Hängung“, Süddeutsche Zeitung, 10.02.05, hier)
Das Foto vom Goldschild wurde am 19.02.10 aufgenommen. An diesem Tag präsentierte Twana Rhodes ihre neue CD im Kammermusiksaal, der als Auftrittsort in Berlin relevant ist.