163/10: Blackbirdianisches Wissen: Von großen Rockstars und leeren Zuschauerrängen…

Blackbirdianisches Wissen 06.10 - Zuschauerzahlen

Stell dir vor. Es ist der Tag des Gigs. Und keiner geht hin. Das soll vorkommen. Kommt immer wieder vor. Bei großen und kleinen Leuten, bei älteren und jüngeren Musikern. Ron Spielman ist ein „alter Hase“ (bitte nur sinngemäß verstehen). Martin hat es auf blackbirds.tv gelesen. Denn diese Website hat „gute Musiker“ im Auge -autsch- aber auch im Concert Preview. War blackbirds.tv da, gibt’s ein Review. Wenn’s sich lohnt, eins zu schreiben.

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162/10: Personen: Ein anstrengender Facebook Tag geht zu Ende! – Versuch einer Gesamtschau

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Andererseits: Ich möchte kein Pop-, Rock- oder Schlagerstar sein. Mir reicht ein Blick in meinen Emailaccount, um zu begreifen, dass da was los ist, in einem solchen Leben. Ein paar Mitteilungen aus dem täglichen Facebook.

Onkel Ille von Fifty Five bedankt sich für neue Fotos vom Gig. Rolf Zacher findet die Rolf-Zacher-Band gut und schlägt mir vor, dass ich das auch gut finde. Finde ich natürlich. Rolf Zacher ist einfach ein dufter Typ, ich kenn ihn noch aus Kreuzberger Zeiten. Nina Hagen denkt über den Tod nach und was alles dorthin führt. Das ergibt einen ganz erstaunlich großen Kommentarthread auf ihrer Pinnwand. Jetzt kommentiert Nina ihren Link. Soll sie. Sie darf. Ich hatte auch was hingeschrieben, mich für ihr Recht eingesetzt, dass sie da posten darf, was sie will. Einer hat gesagt, sowas nicht. Der muss den Mund halten. Es gilt Hausrecht. Wer einen Account hat, darf ihn auch benutzen.

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161/10: Unterricht: Christoph Deschner ist ein Bewanderter, an der Gitarre, im Unterricht

Über sich selbst als Musiker, Gitarrist, Lehrer und Mastermind in Sachen Musik sagt Christoph Deschner bei Facebook: Christoph Deschner ist Dozent für Gitarre und Bass an der Musikschule Tempelhof-Schöneberg. Andreas Gäbel, selbst kenntnisreicher Unterrichter in Sachen Gitarre, sagt über Christoph, er sei in einigen „Feuchtgebieten“ der populären Musik 1000mal besser als Lehrer, wie er selbst. … Weiterlesen

160/10: Essenziell zur Menschwerdung: Mann/Musiker und auch sonst hat…Regina Gschladt parat!

MSP - Meinungen, Statements, Positionen!

facebook-Mashup-Derivat Regina Gschladt
facebook-Mashup-Derivat Regina Gschladt

Das hat ohne jeden Zweifel Regina Gschladt herausgefunden, die als bloggende Fee irgendwo in den Weiten des Webs ihr Blogwesen betreibt, sie meint u.a.:

Ein Thema, das die wenigsten Männer anschneiden, sind Gefühlsdinge. Vielleicht, weil es sie verletztlich macht und es durchaus Frauen gibt, die diese ausnutzen. Absolut selten findet man einen Mann, der seine Gefühle tatsächlich zum Ausdruck bringt. Vielleicht ist das ja der Grund, warum Männer Musiker werden, denn mit Musik lassen sich die simpelsten Worte und die kompliziertesten Gefühle sehr schön ausdrücken (Quelle: officialregs bei Blogspot, Link am Ende des Artikels)

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159/10: Personen & Porträts: Nina Hagen hat den Blues für Berlin und für New York?

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Niemand kann ernstlich behaupten, Nina Hagen ließe sich aus der Berliner Szene insgesamt einfach wegdenken. Nina Hagen ist inzwischen eine der Wenigen, die zu Lebzeiten schon unsterblich geworden sind. Das ist so, wer was anderes behauptet, wird sofort erschossen. Mit Liebe…Nina …ist eine göttliche Fügung. Sie wurde uns geschenkt.

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158/10: FotoPodcast: Bei FiftyFive am 20.05.10 wird jetzt Delay benutzt

Broiler! Broiler!“ Abwandlung eines gängigen Schlachtrufs, gewidmet Onkel Ille mit Gruß

Jeder „gute“ Fotograf schießt während eines Konzerts inzwischen leicht 200 Fotos (oder mehr), um die letztlich fünf bis zehn sagenhaften Fotos hinterher herauszufiltern. Den eingetretenen Tod und was danach passiert, nennt man post mortem. Ist dann diese Arbeit „post concertem“? Wie würde Asterix das sagen, vorausgesetzt in Rom? Wir sind nicht einmal welche, gute Fotografen. Allerdings geben wir uns Mühe, auch gute Fotos zu veröffentlichen.

Und so ist es: Am Ende ist nicht die Menge entscheidend, sondern allein die Auswahl der besten Fotos. Das gilt auch für die Fotos, die am 20.05.10 in der Kulturbrauerei vom Record Release Gig der neuen Berliner Superband Fifty Five entstanden sind.

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157/10: Zitat: Was ein Sänger über sich sagt, …Selbstdarstellung und ihre Tücken

Er steht stellvertretend für alle Musiker, die heute hochkarätige Songs in Eigenregie produzieren können, die aufwändigen Studioproduktionen qualitativ in nichts mehr nachstehen: Sein Album nahm Xxxxxxx alias „Xxxxx“ im heimischen Wohnzimmer auf. Mikrofon, Boxen, Laptop und eine Menge Software – das ist heute, gepaart mit einem guten Gehör, Gespür für Komposition und technischem Know-how, ausreichend, um es professionellen Studiomusikern gleichzutun. (Quelle: ungenannt, myspace-Profil)

Wer diesen Text geschrieben hat? Vermutlich er selbst. Allerdings fliegen da zwei Aussagen so herum, die miteinander in Verwechslung geraten und Wünsche, Vorstellungen und sogar Vorurteile. Mikrofon, Boxen, Laptop und eine Menge Software: Das soll es sein, um es professionellen Studiomusikern gleichzutun? Mitnichten.

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155/10: AudioPodcast: Das Ende einer Bandprobe dauert exakt 8m15s29ms – zumindest manchmal

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Ich bin dann mal weg. (Buchtitel von Hape Kerkeling, der seinen persönlichen Jakobsweg beschreibt)

In einem nahen, weiten Land probten am 13.04.2010 paar Musiker in einem Proberaum. Dabei wurde versehentlich mitgeschnitten, auf welche Weise die Probe in Beendigung genommen wurde. Zum Zwecke der konkreten Nachweisführung wurde unserer Redaktion der Audioschnipsel eines widerlichen Paparazzi zugespielt. Tja, dumm gelaufen, nu ist Schluss mit der Arbeit im Verborgenen. Dinge werden auf diese Weise so an die Öffentlichkeit gezerrt, wie man sie nachdrücklicher, eindrucksvoller und vor allem entlarvender niemals hätte erfahren können.

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154/10: Session.Review: Afrikanisches, vier Griffe, Mittelamerika – von der rückwärtigen Analyse

[audio:https://blackbirds.tv/wp-content/uploads/2010/05/Proberaumschnipsel_Audiomaterial.mp3]

Es geschah so ab März diesen Jahres (2010). Ein paar Menschen in Berlin kamen auf die Idee, dass es jetzt Zeit wäre, bestehende Projekte zu überdenken, neue zu versuchen und vielleicht sogar eine neue Band zu gründen. Das Vorhaben: Die zu spielende Musik sollte echt sein, sie solle auch Platz bieten, sich musikalisch auszutoben. Wichtig: Sie solle tanzbar sein, also hätte sie irgendwas mit Funk zu tun. The Code of Funk?

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152/10: Audioschnipsel: Furchtbar, was eine Band mit zwei Akkorden veranstalten kann…


Zwei Akkorde – The famous xtraordinary blackbirds.tv – via divshare

Wieder hatte der Audio-Paparazzi in wilden Gewässern gewildert. Diesmal ging es um zwei Akkorde, die wenig abwechslungsreich vor sich hin gespielt wurden. Man sagt dazu eventuell „dümpeln“. Also ergebnisloses Abwechseln zweier Akkorde. Und andererseits: Da passiert schon ganz schön viel. Okay, das Stück ist zu lang. Es ist ne Session. Aufgenommen im Proberaum, so als Ideenskizze für die Ewigkeit.

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151/10: Medienschnipsel: Interview mit Andreas Hommelsheim und Ille von Fifty Five (OldiestarFM)

Die Wüste lebt: Andreas Hommelsheim erzählt ein bisschen aus der Wüste… [audio:http://www.zigzag-music.de/songs/oldiestarfm_55.mp3] Interview bei OldiestarFM mit Andreas Hommelsheim und Ille von FiftyFive – bei uns abgebildet Recht hat der Moderator, dass von FiftyFive noch zu wenig im Netz zu recherchieren ist. Wobei: Das hat sich gerade in den letzten Tagen vermutlich sehr geändert. Hauptsächlich auf … Weiterlesen

150-10 – #Personen – Todd Wagner ist Lord of the Rings, Gitarrist und Charmebolzen

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1. Update: 10.12.10: Neues Video vom Livegig Quasimodo geaddet.

Todd Wagner - Live 20.5.10 - Fifty Five (Kulturbrauerei)
Todd Wagner – Live 20.5.10 – Fifty Five (Kulturbrauerei)

Nach Stationen in Los Angeles Californien (mit Ehren abgeschlossenes Studium am “Guitar Institut of Technology” in Hollywood, California) und Lehrtätigkeit in Wien (Dozent für populäre Gitarre am “American Institut of Music”), ist Torsten Wagner heute wieder als freischaffender Studio- und Tourgitarrist in Berlin tätig. (Quelle: Homepage von Todd Wagner – Bio)

Der kann solieren. Das ist kein „Dr. Fiddle“ und was wäre der Unterschied zwischen dem einen und dem anderen? Richtig: gute Gitarristen erzählen mit ihrer Gitarre Geschichten. Solche Stories haben Tiefgang, plänkeln manchmal unweigerlich vor sich hin, bäumen sich plötzlich auf und wiehern wie wild los (remember: Crazy Horses, The Osmonds).  Gute Gitarrensoli sind bedeutend berührend. Micha Brandt (anderer Gitarrist aus Berlin) kann seiner Gitarre sogar einen blasen Flötentöne entlocken. Das macht Todd Wagner nicht.

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149/10: Personen & Porträts: Simon Pauli (b) – two and a half men on one bass – Steckbriefversuch

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Simon Pauli (b) - live 20.05.10 mit Fifty Five (Kulturbrauerei)
Simon Pauli (b) - live 20.05.10 mit Fifty Five (Kulturbrauerei)

Simon Pauli ist seit Jahren eine feste Bass-Größe in Berlin. Einige seiner Stationen: Stipendiat des Berklee College Of Music, Dozent an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Begleiter bei Konzerten, TV und auf CDs von z.B. Jocelyn B. Smith, Veronika Fischer, Henriette Müller, Gitte Haenning, Angelika Mann, Ultraviolet, Cherno Jobatey, Judy Weiss und Dirk Michaelis. Auch Jazzer wie Helmut Brandt und Axel Donner, Blueser wie Waldi Weiz, die Ambient/Worldmusic Bands Yulara, „Potsch“ Potschkas Vamos, Nasser Kilada und fast jedes Musicaltheater in Berlin haben sich schon auf seine tiefen Töne gestützt. (Quelle: hier)

Brainstorming zu Simon Pauli (b) – to be continued bei passender Gelegenheit:

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148/10: Gigs – Preview & Review: Davor und danach – Protokoll der offenen Punkte….

 plus

Was bringt uns dazu, zurück zu schauen? Richtig: ein Review. Was gestern war, ist heute vorbei. Mit Ausnahme einer inneren Einstellung, Schwingung usw…

Was bringt uns dazu, nach vorn zu schauen? Richtig: ein Preview.

Offene, eigene Punkte derzeit:

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147/10: Medienschnipsel: Das 1. Berliner Musikerhaus entsteht…, vermutlich nicht für jeden bezahlbar

Aus gewöhnlich sehr, sehr gut unterrichteten Kreisen, die am Main liegen, und nicht in Berlin -aufgewacht Berlin- wurde uns der obige Medienschnipsel konspirativ zugespielt. Halten wir für veröffentlichungswert. Zweifel allerdings, ob die Zielgruppe durchweg finanziell dazu in der Lage sein wird. Behalten wir „uffm Kieker“. (Danke, Jörg)

146/10: AudioPodcast: Der Audio-Paparazzi hat eine Bandprobe abgehört, Songtitel etwas kryptisch


PwARS – Ideenskizze (Proberaum) – The famous, xtraordinary blackbirds.tv (via divshare)

Rettet die Rehearsals! Und verschont mich vor Fensterputzern am Straßenrand! (Forderung von musikalischen Stadtindianern an der Umleitung weg vom gestrigen Bergmannstraßenfest, unterwegs zur Kulturbrauerei im Stau stehend)

Die haben das Stück kryptisch genannt, als vorläufigen Arbeitstitel. es heißt jetzt PwARS, warum, keine Ahnung? Es ist ein Stück, nein es sind ein paar Stücke fremder Federn. Das sieht „blackbirds“ nämlich ähnlich. In der Vogelwelt (da sind wir jetzt wieder) ahmen die Schwarzvögel manchmal die Stimmen fremder Vögel und auch anderer Arten nach, zum Teil mit beträchtlichem Erfolg. Es geht darum, verwechselt zu werden.

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144/10: AudioPodcast: Da didel dum, der Audio-Paparazzi geht um: und hat Rupert zugehört heimlich

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Ein Audio-Paparazzi? Geht’s noch? (Denkbare Fragestellung eines Wanderers im Sturm)

[audio:http://www.rupertskitchen.de/Haus.mp3]

Audioschnipsel aus „rehearsals“/Quelle: Rupert’s Kitchen Orchestra Website/eingebunden 21.05.10 mit Benachrichtigung an Urheber

Die Antwort auf die Frage des Wanderers im Sturm ist nicht kompliziert. Es geht. Es geht tatsächlich. Vielleicht sollte man noch hinzufügen: inzwischen! Web 2.0 macht’s möglich. In der Welt 1.0 wäre diese Art zu arbeiten noch undenkbar gewesen. Jeder Zeit das ihre, und uns das Allerbeste.

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143/10: FotoPodcast: FiftyFive – live @Kulturbrauerei – einfach nur „hot“

Das ist so: Du klickst mit der Maus auf das Bild und es öffnet sich eine größere Ansicht. Aber auch inhaltlich ist festzuhalten: die Record Release Party wurde abgefeiert. Das ist der (weltweit) erste, halbwegs gelungene Schnappschuss der neuen Berliner Super-„Bigband“, die am 20.05.10 -zu kurz- aufspielte. Gelungenes Bühnenbild, gelungenes Programm, Spitzensänger. Eine ausführliche Betrachtung … Weiterlesen

142/10: Linktipp: Zur Record Release Party von Fifty Five gibt’s jetzt was auf die Ohren, sagt man

Am Donnerstag, den 20.05.2010, stellt die neue Berliner Superband Fifty Five ihre Live CD der Öffentlichkeit vor. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen unserer Redaktion zugetragen wurde, stehen inzwischen auch handfeste Hörproben im Netz. Wer noch unentschieden ist, verfolge einfach mal die „weiterführenden“ Gedanken am Ende dieses Beitrags. Weiterführend Auf die Ohren: Fifty Five vorhören … Weiterlesen

141/10: Gigs, Preview (Berlin): Am 20.05.10 gibt es zwei Konzerte der Spitzenklasse

Es gehört zu den vornehmen Pflichten korrekter Berichterstattung, auch auf bereits Wochen und Tage zuvor veröffentlichte, gute Tipps hinzuweisen und diese erneut ins Gebet zu nehmen. Eigentlich, so lässt sich die Sache zusammenfassen, gibt es am 20.05.2010 nur zwei Alternativen, die sich für Konzertbesucher anbieten. Damit niemand sagt, wir hätten nicht gesagt welche, sind beide … Weiterlesen

140/10: Social Networking: Andreas Gäbel, Jazzgitarrist, die Beatles, Stones und die Zeitlosigkeit…

 

Musiker haben in meinen Augen sehr viel mit Ärzten zu tun – die Menschen kommen ins Konzert, um sich durch Musik behandeln zu lassen. Daß es Musik noch nicht auf Rezept gibt, ist mir schleierhaft.“ (Credo von Ernst Bier, Jazzschlagzeuger in Berlin)

Um die Welt richtig zu begreifen, muss man manchmal aufs Bild klicken, wie in diesem Fall. Dann ist es groß und lesbar.

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139/10: Blackbirdianisches Wissen 04.10: MHC-Band spielt in Großbeeren – ggü. vom Puff! Ab 20 Uhr!

Peter is looking for a Puff. Peter sucht was zum rauchen.“ (Englisch für Fortgeschrittene, Otto Waalkes)

Kurz und präzise kündigt Andi den bevorstehenden Gig an. MHC, das ist das Kürzel für Men’s Health Club Berlin, eine Band, die fest in der Freundesliste („Schon erwähnt“) dieser Website verlinkt ist.

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138/10: Screenshot: Bei facebook zeigt der moderne Mensch, was ihn anficht…

Die Furcht der Fische vor dem Land …die Furcht der Sklaven vor der Freiheit …die Furcht der Männer vor den Frauen… So ist das heute Morgen. Anna Loos als Sängerin von Silly, das geht und hätte nicht anders geschehen dürfen. Jan Josef: du kannst stolz sein! Sie macht die Sache wirklich „saugut“. Weiterführend Alle Liebe der … Weiterlesen

137-10 – #ConcertPreview – 55 Fifty Five am Do, 20.05.2010 (Kulturbrauerei, Palais)

Fifty Five und die Kugel (Foto: Privatarchiv)

Ende der 80’er feiert Andreas Hommelsheim – Bandleader, Komponist und Texter von Fifty Five – mit seinem Jazz- und Bluesrocklabel Blackbird Music erste Erfolge in Berlin.

Anderslautenden Gerüchten zum Trotz ist der einzige, andere Schwarzvogel Berlins Andreas Hommelsheim mit der Website blackbirds.tv nicht verwandt oder verschwägert. Das bedeutet allerdings nicht, dass nicht eine gewisse gedankliche Nähe von der Hand zu weisen ist. Schwarz zu schwarz! Black to Black.

Anfang der 90’er bekommt Hommelsheim für den von ihm für Deutschland bearbeiteten und produzierten Soundtrack des Disney-Kassenknüllers „König der Löwen“ Platin für mehr als 250.000 verkaufte CDs. Einer von vielen Höhepunkten für 20 äußerst erfolgreiche Jahre im Filmbusiness.

2010 kehrt er mit seiner neu gegründeten Band Fifty Five zu seinen musikalischen Wurzeln zurück. Mit Pauken und Trompete(r)n, um es mal so zu sagen!

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136/10: Video des Tages: Rupert’s Kitchen Orchestra – Vom polnischen und vom spanischen Abgang…

Frage des Tages: Was haben Lena Valaitis und Rupert’s Kitchen Orchestra gemeinsam? Antwort am Ende des Beitrags.

Die Berliner Funkband Rupert’s Kitchen Orchestra ist nicht nur musikalisch talentiert. Auch im Streuen von Informationen haben die Jungs (und Mädels) was auf dem Kasten. Sie lassen andere an ihrer Arbeit teilhaben, ganz so, wie es das Web 2.0 zwingend vorschreibt als Möglichkeit eröffnet. Im Übrigen sind auch immer mal Rezepttipps aus dem Küchenorchester von „Balin“ zu erwarten. So sagt man. Sagt man?

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133/10: Linktipp: Julia Oschewsky tritt am 31.05. in Berlin auf, wohnt aber eigentlich in Amsterdam

Julia Oschewsky
Julia Oschewsky

Dieser bereits vor einiger Zeit verfasste Artikel steht heute als TAGESTIPP ganz oben!

Gestern hatte diese Website über ein bevorstehendes Konzert der jungen Ausnahme-Sängerin Julia Oschewsky berichtet, das am 31.05. in den „heiligen Hallen“ des b-flat-Berlin stattfinden wird und empfohlen, das Konzert zu besuchen. Beim weiteren Recherchieren über eventuell versandete Netzspuren, die die Sängerin auch anderswo schon hinterlassen hat, hat die Redaktion noch weitere aussagekräftige Fundstellen gefunden und zusammen getragen.

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132/10: Gigs, Preview Berlin: Julia Oschewsky kommt aus Amsterdam + spielt am 31.05.2010 im B-Flat

Heute Morgen sind wir in Sachen Geheimtipps nicht untätig und da beschleicht uns eine schreckliche Vorahnung. Wir könnten vergessen, am 31. Mai 2010 ins B-Flat zu pilgern, im Handgepäck kleine Fähnchen mit illustren Aufschriften, etwa: „Julia, ich will ein Kind von dir“ oder „Jazz oder nie: Olschewsky!“ – Es ist egal, wie man solche Fähnchen beschriftet, wichtig ist nur eins: der richtige Fan guter Musik muss Fähnchen beschriften, wenn Fähnchen hochgezeigt werden müssen. Und das ist eindeutig der Fall: Geheimtipp.

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131-10: – Geheimtipp – Alica Berg kann singen

Bei der Suche nach Sänger oder Sängerin (access all areas: Berlin, Brandenburg, Dunstkreis) für eine sagen wir in Entstehung begriffene Band käme sie wohl sehr gut in Frage: Alica Berg ist zwar nicht Alicia Keys, kann aber trotzdem sehr gut singen. Womit wir wieder in der Rubrik Geheimtipp angekommen sind. Das ist der Nachteil von Geheimtipps: Sind sie erst einmal ausposaunt, weiß es alle Welt.

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128/10: Gigs, Review: Dank Elke sind ein paar Schnappschüsse da vom Karl Schloz Quartett

Dank der Mitarbeit unserer Bildredaktion (danke, Elke) hier einige Schnappschüsse vom „freien Spiel der Kräfte“. Vom Versunken und betrunken sein im Jazz. Das Karl Schloz Quartett gab in Werkstattatmosphäre Musik zum Besten, was Werkstatt bieten kann, wenn Jazz am Mann am Mensch ist. Gestern Abend wurde im WDR der Echo Jazz 2010 gegeben. Es ist eine wesentliche Erkenntnis, dass der Echo nicht nur lärmen muss, sondern zuweilen auch jazzy sein kann, und dann eine ganz gute Portion gepflegt. Moderiert von Till Brönner.

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126/10: Gigs, Preview Berlin: Are U ready 2 funk? – Rupert’s Kitchen Orchestra am 07.05.10 im Quasi!

screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra
screenshot Rupert´s Kitchen Orchestra

🙂

Sorry, so eine Funkjazz-Sache ist nichts mehr für mich. Ich hör lieber ein klar gespieltes A-moll, und ein ehrlich gesungenes Wort dazu, als a-mayor 7/9 vermindert.
Nix für ungut. Keine schlecht gemachte Musik.“ (Facebook-Benutzer Hennin R., zur Veranstaltungseinladung via facebook Pinwand)

Alles klar, oder? Das ist eine Art Küchenorchester. Das letzte, derartige Orchester, das uns noch in Erinnerung ist, war demgegenüber eher eine One-Man-Show. In irgendeinem von Otto Waalkes´Filmen gibt’s die berühmte Küchenszene, nach der zu googlen sich jetzt hier zwar anbieten würde, in Wirklichkeit aber kaum weiterführt. Denn es geht um Funk. Und die Band, die ihn gibt, tut das im Quasimodo.

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125/10: Record Release Party: Weltweiter Supergau durch Nichtdefinition eines weltläufigen Begriffs?

Banner Record Release

screenshot Wikipedia
screenshot Wikipedia

Wer hätte das gedacht? Ein fest in Verwendung befindlicher Terminus ist noch nicht in der deutschsprachigen Wikipedia zu finden. blackbirds.tv hat sich um die Fortschreibung enzyklopädischen Wissens heute bemüht und den Eintrag RRP vorläufig erweitert. Neu hinzu gekommen: „RRP“ als Abkürzung für „record release party“.

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123/10: Gigs, Preview: Am 20.05.2010 ist Dean Brown im Quasimodo, aber der Drummer…oh ja!

Quasimodo - Liveticker

(Lyrics: Fat Man – Jethro Tull)

Dass hier in Berlin jemand Dean Brown (Gitarrist aus Kalifornien) kennt? Eher nicht, oder? Am 20. Mai 2010 um 22:00 Uhr ist Dean Brown in Berlin im Quasimodo, und die Besetzung ist ein Trio, bestehend aus

  • Dean Brown (g)
  • Bobby Sparks (keyb) und
  • Dennis Chambers (dr)

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122/10: Foto des Tages: Nora Haase besuchte Berlin Anfang 2009 – auch die Tamara-Danz-Straße

Nora Haase in Berlin - Foto: Privatarchiv
Nora Haase in Berlin - Foto: Privatarchiv

Nora Haase lebt nicht in Berlin, sondern anderswo. Allerdings weilt sie auch gern mal in Berlin. Das Foto hatte blackbirds.tv schon vor dem großen Website-Relaunch veröffentlicht, um auf die Tamara-Danz-Straße in Berlin hinzuweisen. Nun sind sie beide wieder hier:

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121/10: Video & Lied des Tages: Ich sag nicht Ja – Silly (Alles rot)

Silly - Alles rot (CD, 2010)


Die Band Silly und ein grüner Elefant? Bitte wie?

Als Grüner Elefant wurde ein gegenüber den Behörden der DDR verwendetes Ablenkungsmanöver bezeichnet; diese gab es sowohl für Texte des politischen Kabaretts als auch für Texte neuer Lieder, wie beispielsweise bei der Band Silly. Eine auffällige kritische Passage wurde bewusst in ein Programm oder in einen Songtext hineingebracht, um gestrichen zu werden. Diese Passage zog die Aufmerksamkeit der bewilligenden Prüfer auf sich (und wurde erwartungsgemäß gestrichen), wodurch gleichzeitig andere, subtilere politische Spitzen im Programm oder Anspielungen im Text übersehen wurden und beibehalten werden konnten. (Quelle: wikipedia – Grüner Elefant – hier)

Das kürzlich neu erschienene Album der Band Silly „Alles rot“ haben wir hier bereits umfassend besprochen.

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118/10: CD Review: Silly veröffentlichte „Alles rot“ – Gratwanderung schwarz zu rot! Anna! Oh Anna!

Silly - Alles rot (CD, 2010)
Silly - Alles rot (CD, 2010)

Bloß gut Ihr geht in die nächste Runde. Schön dass sich Qualität doch durchsetzt! (Besucher Dirk, 21.01.2010, Gästebuch Silly hier)

Die Band Silly gibt es seit 1978 und es gab viele schöne, bunte Tage, große Erfolge und internationale Beachtung. Daneben hatte die DDR-Band gute Westkontakte, beispielsweise zu dem berühmten Fotografen und Musikmanager Jim Rakete, der das Frontcover der 1986 erschienen Platte „Batallion d´Amour“ schwarz-weiß illustrierte mit einer im Stil Raketes gefertigten Schwarz-Weiß-Fotografie. Schwarz und weiß als Grundprinzip, nun minimal durchbrochen von „einem Hauch von Rot“, seht selbst.

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117/10: Trends: Die Sängersuche gestaltet sich vielschichtig und direkt aus dem Leben gegriffen!

Wie findet man eine gute Sängerin oder einen guten Sänger? Man haut auf die Kacke, auf Deutsch gesagt. Das haben wir schon getan.  Irgendwie auch frech. Sachen ins Internet gestellt, damit man sich das anhören kann, was wir machen, was wir machen wollen. In welche Richtung das geht.

Worum es überhaupt bei der Suche nach Sängern geht? Um das Vermeiden von purer Zeitverschwendung für alle Beteiligten.

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116/10: Netzfundstück: Heavy Metal für biertrinkende Verlierer, Schweineblut und Guttenbergs Haargel

Es ist noch nicht so lange her, da galt Heavy Metal als das schmuddelige Kellerkind im Musikgeschäft. Mal abgesehen von Konsens-Krachmachern wie Guns N’Roses oder AC/DC, zu denen heute auch Freiherren wie Karl-Theodor zu Guttenberg ihren adeligen Gel-Kopf schütteln, genossen die Schwermetaller den zweifelhaften Ruf, Soundtracklieferanten für biertrinkende Verlierer zu sein. Dabei ging und geht … Weiterlesen

113/10: Legenden: Am 26.04.2007 verstarb Frank-Jürgen „Effjot“ Krüger, Gitarrist (R.I.P.)

Westberlin kam aus dem Radio, mit Spliff, Nina Hagen und Ideal, mit SFBeat und Lord Knut, aber auch mit Lou Reed, Nick Cave und David Bowie. Ich fühl’ mich gut, ich steh’ auf Berlin!, sang Ideal, und ich sang mit, auch wenn ich nie am Bahnhof Zoo ankam wie Annette Humpe, sondern auf dem tristen Vorortbahnhof Schöneweide. (Website Berliner Freiheit, Link am Ende des Artikels)

Der Gitarrist Frank-Jürgen Krüger – genannt FJ Krüger – war in der Berliner Musikszene wohlgelitten und eigentlich sehr gut herumgekommen. Er hat viele, viele Projekte gemacht, sich an ihnen beteiligt und ihnen als Begleitmusiker oder auch als „Mann in der 1. Reihe“ seinen Stempel aufgedrückt. Erhalten geblieben sind ausgesprochen verrückte Videos, wie das der Dominas aus Berlin, die Beteiligung bei Heiner Pudelko, dem Frontmann von Interzone, und aber vor allem die stilbildende, exklusive Zusammenarbeit mit drei weiteren Ausnahmemusikern in einer Band namens IDEAL.

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111/10: Gigs, Review: Fred Wesley & the new JBs am 24.04.10 im Quasimodo – eine Nachlese

Berlin zwischen Rock’n-Roll-Realschule und Funkgymnasium

An der Treppe, die zum Quasimodo herunter führt, gibt es kein Vertun. Wer dort steht, den trifft man. Georgio und Klaus stehen an der Treppe. Georgio, das ist quasi der Mann, der das Modo erschuf. Klaus ist sein Nachfolger. Irgendein moosgrauer Rock’n-Roll-Veteran stiefelt die Treppe runter, sieht Georgio und spricht ihm seinen persönlichen Glückwunsch aus. „Eine Superband“, meint er. Allerdings: Georgio ist es nicht gewesen. Ich wende noch ein, ein Wort des Dankes an Hr. (Klaus) Spiessberger sei den Umständen angemessen, denn er hat die Funklegende Fred Wesley ins Quasimodo geholt. Ehre, wem Ehre gebührt.

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110/10: Gigs, Preview Berlin: Fred Wesley do’s the Code of Funk, live im Quasimodo am 24.04.10

Von Äpfeln und Birnen

Fred Wesley (tb)
Victor Wesley (tb)
Philip Whack (sax)
Gary Winters (tp)
Reggie Ward (g)
Peter Madsen (p, key)
Dwayne Dolphin (b)
Bruce Cox (dr) – Biblische Verführung: Was gäbe der Funkfandrummer dafür, die Apfelsorte Cox nur einmal und für einen Abend zu ersetzen?

Es ist ein Vorteil, nicht in der Bücherbranche unterwegs zu sein, wenn man Livemusik beschreibt. „The Code of Funk“, das genießt nach den Regeln der Printbranche sicherlich Titelschutz. Dahinter steckt David Garibaldi, der Drummer von „The Tower of Power„, nebenbei gesagt ein gern-Berlin-Besucher. „The Code of Funk“, sagt Garibaldi und erklärt uns „dämlichen Weißen“ aus Europa damit das Sticking eines Drummers, der Funk spielen möchte. Das kann Garibaldi, wie kaum ein anderer.

Und dann gibt es da noch die Funk Brothers, das ist ein Gespann von drei Schlagzeugern, von denen nur noch einer lebt, die die Tamla Motown-Geschichten der Temptations, des jungen Stevie Wonder und von Martha Reeves & the Vandellas schlagzeugtechnisch eingespielt haben. „It’s the rhythm in the middle of the boogie and the beat“. Und dann gibt es diesen etwas dickeren Herrn namens Fred Wesley, der eine ähnliche Rolle gespielt haben dürfte, und das für so illustre Leute wie James Brown, den Godfather of Funk.

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